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Thomas Spekowius
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News

21.09.2022
Baubeginn am Monheimer Tor
Der alte Schriftzug auf der Ostseite des Gebäudes wurde an diesem Dienstag demontiert. Nun wird die Fassade für den neuen Anbau vorbereitet.
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30.08.2022
Spatenstich für das Sophie-Scholl-Quartier in Baumberg
Die ersten von insgesamt 201 Wohnungen sollen schon im März 2024 fertig sein, die letzten bis Ende 2025.
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13.06.2022
Monheim am Rhein bleibt Fairtrade-Stadt
Seit 2014 trägt die Stadt den Titel und setzt sich für fairen Handel ein. Der Verein Fairtrade Deutschland erneuert nun die offizielle Auszeichnung.
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13.04.2022
Interaktive Karte weist den Weg durch die Stadt
Gäste und Einheimische finden auf den Stadtdisplays ab sofort zahlreiche Ziele in Monheim am Rhein.
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02.03.2022
Der schönste Teil der Monheimer Altstadt wird ab 14. April Fußgängerzone
Die Ein- und Ausfahrtmöglichkeit für alle bleibt jedoch zu vielen Zeiten möglich. Anlieger mit eigenen Stellplätzen können zudem einen Antrag stellen, den es ab sofort online und im Bürgerbüro gibt.
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21.02.2022
Eine neue Eiszeit bringt ab dem Frühling die Gäste auf dem Alten Markt zum Schmelzen
Mehr Möglichkeiten gehen nicht: Die „Milchbar“ zieht von der Freiheit an die Turmstraße – mitten hinein ins Altstadt-Herz.
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28.01.2022
Monheimer Mitte bekommt ein Top-Kino mit sechs Sälen und modernster Technik
Der Mietvertrag ist unterzeichnet. Die ersten Filme sollen spätestens im Herbst 2024 über die Leinwand flimmern.
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23.01.2022
Die Kunstwerkstatt Turmstraße ist eröffnet
Ein neuer Ort der Begegnung und der kreativen Gemeinschaftserlebnisse in Monheims Altstadt.
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22.01.2022
Halbzeit und ein Meilenstein für Monheims neue Mitte
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konnte am Freitag das erste Richtfest gefeiert werden. Neue Restaurants und Läden eröffnen im Herbst.
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11.11.2021
Holiday Inn Express & Suites Hotel kommt in die neugestaltete Innenstadt.
Das neue Hotel wird das erste Holiday Inn Express & Suites in Nordrhein-Westfalen werden. Die Eröffnung ist für Ende 2024 geplant.
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09.11.2021
Westspiel eröffnet Spielbank in Monheim am Rhein
Stadt rechnet mit jährlich 4,5 Millionen Euro Steuereinnahmen.
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20.10.2021
Stadt stellt zwei Varianten für Marina im Greisbachsee vor
Um den Greisbachsee mit dem Rhein zu verbinden, würde ein Kanal gegraben und die Monheimer Straße höhergelegt. Die Marina selbst böte, je nach Größe und konkreter Ausgestaltung, rund 100 bis 150 Liegeplätze.
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09.09.2021
Monheimer Altstadt präsentiert sich mit neuer Internetseite
Interessierte können sich nun einen schnellen Überblick über Gastronomie, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und offene Stellen verschaffen.
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28.07.2021
Haus Bürgel ist nun Teil des UNESCO-Welterbes
Die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste dokumentiert weltweit den außergewöhnlichen universellen Wert für die gesamte Menschheit.
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22.06.2021
Mo.Ki-Netzwerk holt zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis
Die Stadt Monheim am Rhein und ihr Netzwerk „Mo.Ki – Monheim für Kinder“ haben sich unter rund 1.200 Mitbewerbern behauptet und freuen sich über die Auszeichnung.
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10.06.2021
Reparaturstationen erweitern die Serviceangebote in der fahrradfreundlichen Stadt Monheim am Rhein
Ergänzung zu den öffentlichen Luftpumpen und den Stadtbrunnen als Erfrischungsspendern für unterwegs.
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21.05.2021
Architekturkonzept für den Umbau des Monheimer Tors beschlossen
Die Immobilie wird zu prägnantem Stadtbaustein ausgebaut. Anregungen aus der Bürgerschaft wurden aufgegriffen.
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20.04.2021
Gastronomie in der Kunstwerkstatt nimmt Gestalt an
Ab Sommer sollen an der Turmstraße 20 süße Kreationen und beliebte Klassiker serviert werden.
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12.02.2021
Das macht Sinn – Das neue Monheimer Tor bekommt ein Textilien-Angebot mit über 100 starken Marken
Festes Vertrauen an den Standort Monheim am Rhein und die Zukunft des stationären Einzelhandels. Sinn GmbH unterschreibt schon jetzt für 2024.
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03.11.2020
Die Vorarbeiten für den künftigen Bau der Kulturraffinerie K714 haben begonnen
Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt zu starten!“ Es werde schließlich auch in der Kultur eine Zeit nach Corona geben. Und auf die bereite man sich in Monheim am Rhein jetzt schon vor.
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19.10.2020
Altstadt-Wirtin öffnet Laden mit Bistro im früheren „Pub Club 28“
SEG entscheidet sich für Konzept von Tina Gethmann. Eröffnung soll im Frühjahr 2021 sein.
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05.10.2020
Monheimer Geysir erstmals aktiv
Nach der Eröffnung am 3. Oktober hat die Natur das Lenken der Dinge im Kreisverkehr an der Rheinpromenade übernommen .
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14.09.2020
Kult und Café Extrablatt kommen in neue Monheimer Mitte
Zwei Jahre vor Fertigstellung sind mehr als zwei Drittel der Handel- und Gastronomieflächen vermietet.
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04.09.2020
Unverpackt-Laden eröffnet in der Innenstadt
Monheimer Einkaufszentren setzen Erkenntnisse aus Konsultation zum Umbau des Rathauscenters um.
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03.09.2020
Gewinnspiel: Namen für die autonomen Busse stehen fest
Beeindruckend: Mehr als 270 Teilnehmende zeigten viel Phantasie.
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Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Baubeginn am Monheimer Tor

21.09.2022
Der alte Schriftzug auf der Ostseite des Gebäudes wurde an diesem Dienstag demontiert. Nun wird die Fassade für den neuen Anbau vorbereitet.

Monheim am Rhein. Eine Woche bevor im neuen Rathauscenter die ersten Geschäfte eröffnen und in Monheim Mitte gefeiert wird, haben nun auch am Monheimer Tor die Arbeiten für den bevorstehenden Umbau begonnen. Symbolkraft besaß dabei die Demontage der ersten Buchstaben des alten Schriftzugs „Monheimer Tor“ in Richtung Opladener Straße. Denn hier beginnen die Abbruchtätigkeiten. Um Platz für die Baugrube und das neue Hotel zu schaffen, werden zunächst einige Rückräume des Edeka-Markts abgerissen. Ein Bauzaun markiert diesen Bereich und sichert ihn ab. Die Durchfahrt durch den jüngst freigegeben neuen Kreisverkehr bleibt bestehen, auch Fußgängerinnen und Fußgänger können weiterhin am Berliner Ring um das Monheimer Tor herumlaufen.

Im Anschluss geht der Abbruch an der Seite zum Busbahnhof weiter. Dort werden jeweils die ersten zwei Ladeneinheiten auf der rechten und linken Seite des Monheimer Tors abgerissen, der Mittelteil des Einkaufszentrums bleibt bestehen. Die Bereiche sind durch deckenhohe Wände abgetrennt, sodass ein bequemer Einkauf durchgängig weiter möglich bleibt.

Visualisierungen im Monheimer Tor zeigen Kundinnen und Kunden künftig, wie das Einkaufszentrum nach dem Umbau und zur Eröffnung im Frühjahr 2024 aussehen wird. Die Monheimerinnen und Monheimer können sich neben neuen Einkaufsangeboten auch auf ein modernes Kino und ein Parkhaus freuen. Die Stadt investiert in den Umbau und die Erweiterung des Monheimer Tors rund 135 Millionen Euro. (ts)

 

BU: Von der Fassade des Monheimer Tors wurden bereits die Zierblenden und Beleuchtungen entfernt. Hier wird bald der neue Hotelbau von außen angesetzt.

 
   

Spatenstich für das Sophie-Scholl-Quartier in Baumberg

30.08.2022
Die ersten Wohnungen von insgesamt 201 Wohnungen sollen schon im März 2024 fertig sein, die letzten bis Ende 2025.

Der Spatenstich für das nächste ganz große Bauprojekt der Monheimer Wohnen ist erfolgt. Am Dienstag stachen Geschäftsführer Daniel Fieweger und Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam mit der Ersten Beigeordneten Dr. Lisa Pientak und Vertretern der beteiligten Architektur-, Bau- und Planungsfirmen symbolisch in den Baumberger Boden, auf dem einst die Geschwister-Scholl-Schule stand und nun das Geschwister Scholl-Quartier entstehen wird.

Bis Ende 2025 werden hier in acht Gebäudekomplexen 201 Wohnen mit insgesamt über 16.000 Quadratmetern Fläche in die Höhe wachsen – 140 davon frei finanziert und 61 öffentlich gefördert. Mit zum Bauvorhaben gehören auch eine fünfgruppige Kindertagesstätte, drei Tiefgaragen mit 162 Stellplätzen sowie 32 oberirdische Kfz-Stellplätze – Carsharing-System inklusive. Geheizt wir mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk mit KFW-55-Standard, einem Nahwärmekonzept mit 55 Prozent Biomethan und nur 45 Prozent klassischem Erdgas. Auch die Kabelstruktur für eine Dach-PV-Anlage wird bereits im Bau berücksichtigt. Alle Wohnungen der Monheimer Wohnen werden mit einer Fußbodenheizung erwärmt. Diese sind im Betrieb äußerst sparsam, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommen, die Wärme besser im Raum verteilt und länger darin gehalten wird. Die Zukunft ist hier also bereits mit eingebaut; zu den Mieten kommen auf diese Weise vergleichsweise nur noch eher geringe Nebenkosten hinzu. Und das Klima wird geschont.

Beginn der Vermarktungsphase für neue Mieterinnen und Mieter wird ab Sommer 2023 sein. Die Realisierung erfolgt in drei Bauabschnitten. Die ersten Wohnungen sollen ab März 2024 bezugsfertig sein, die letzten ab Dezember 2025.

Und für wen wird gebaut? „Wir haben schon im Quartier Unter den Linden die Erfahrung gemacht, dass drei Viertel der Wohnungen von Monheimerinnen und Monheimern bezogen werden“, unterstrich Bürgermeister Zimmermann. „Der Bedarf in der Stadt ist also groß. Und wenn wir jungen Menschen, die gerade eine Familie gründen und daher eine größere Wohnung brauchen, oder Älteren, die ihr Haus verkaufen und sich kleinersetzen möchten, barrierefreie Angebote in unserer Stadt machen wollen, dann brauchen wir Quartiere wie dieses hier – mit einem umfangreichen Mix an kleineren und größeren Wohnungen.“

 

BU: Los geht’s im Sophie-Scholl-Quartier! Der Geschäftsführer der Monheimer Wohnen, Daniel Fieweger (2.v.r), und Bürgermeister Daniel Zimmermann (3.v.r.) traten jetzt gemeinsam mit weiteren Baubeteiligten zum Spatenstich an. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Monheim am Rhein bleibt Fairtrade-Stadt

13.06.2022
Seit 2014 trägt die Stadt den Titel und setzt sich für fairen Handel ein. Der Verein Fairtrade Deutschland erneuert nun die offizielle Auszeichnung.

Kaffee aus Fairem Handel im Rathaus, faire Kamelle an Karneval, informative Veranstaltungen und Besuche von Fairtrade-Gästen – Monheim am Rhein setzt sich auf vielfältige Weise für den Fairen Handel ein. Bereits seit 2014 ist die Stadt daher offiziell ausgezeichnete Fairtrade-Stadt. Der Verein Fairtrade Deutschland verleiht den Titel an Städte, die sich besonders engagieren. Alle zwei Jahre wird überprüft, ob alle Kriterien weiterhin erfüllt sind – Monheim am Rhein hat die Überprüfung jetzt zum vierte Mal bestanden. Auf dem Stadtfest wurde am Wochenende die Urkunde feierlich überreicht.

„Den Titel Fairtrade-Stadt nehmen wir weiterhin sehr ernst“, so Annika Patz, städtische Fairtrade-Beauftragte und Leiterin der Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften. „Als Stadtverwaltung gehen wir mit gutem Beispiel voran und setzen, wo immer es möglich ist, auf fair gehandelte Produkte.“

Darüber hinaus engagieren sich im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Akteurinnen und Akteuren für fairen Handel. Darunter zum Beispiel die Weltläden in den Kirchengemeinden aber auch der Einzelhändel, der teilweise faire Produkte anbietet. Eine ganz wichtige Säule sind aktive Schulen, die sich ebenfalls vom Verein Fairtrade Deutschland auszeichnen lassen können. Ganz aktuell hat die Peter-Ustinov-Gesamtschule den Prozess zur Zertifizierung durchlaufen. Nächste Woche soll sie dann ganz offiziell zur Fairtrade-Schule ausgezeichnet werden.

 

BU: Ausgezeichnet: Bürgermeister Daniel Zimmermann hält gemeinsam mit Annika Patz die neue Urkunde auf dem Stadtfest in Händen. Foto: Ingo Winkelmann

 
   

Ansprechpartner

Nicole Gelissen
Citymanagement

Mittelstraße 11-13, EG links

Telefon: +49 (0)2173 951-835
Telefax: +49 (0)2173 951-25-835
E-Mail: ngelissen@monheim.de

Interaktive Karte weist den Weg durch die Stadt

13.04.2022
Gäste und Einheimische finden auf den Stadtdisplays ab sofort zahlreiche Ziele in Monheim am Rhein.

Monheim am Rhein. Wo ist der nächste Bäcker? Wie ist der kürzeste Weg zum Aalschokker? Und welche Sehenswürdigkeiten sind direkt in der Nähe? Die interaktive Stadtkarte auf den Stadtdisplays weist den Weg. Die großen, hochkanten Displays zeigen an neun Standorten im Stadtgebiet im steten Wechsel Veranstaltungen, städtische Nachrichten und touristische Inhalte an. Ab sofort steht auf den Displays nun auch eine interaktive Karte zur Verfügung.

Wer auf das Finger-Symbol am rechten Bildschirmrand tippt, findet im interaktiven Menü nun auch die interaktive Karte. Sie zeigt den Standort des jeweiligen Displays an und steht auf Englisch, Niederländisch, Italienisch, Türkisch und Französisch zur Verfügung. In Kürze soll es auch ein Menü auf Ukrainisch geben. Mit einem Tipp werden die beiden Tourist-Informationen, die Stationen der Stadtautos und die Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet angezeigt. Über eine Suche können Ziele direkt eingetippt und angezeigt werden.

Wer sein Ziel noch nicht kennt, findet an der linken Seite ein Menü mit den Kategorien „Einzelhandel“, „Dienstleistungen“, „Gastronomie“, „Übernachten“, „Kultur und Sehenswertes“, „Mon-Chronik“ und „Sport, Spiel und Freizeit“. Aufgelistet werden hier unter anderem alle registrierten Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen der Monheimer Lokalhelden. Bei einem Tipp auf die Kategorien erscheinen eine Liste, sortiert vom nächsten bis zum am weitesten entfernten Standort, und die jeweiligen Standorte auf der Karte. Beim Tippen auf einen Standort können Nutzerinnen und Nutzer sich den Weg vom Stadtdisplay bis zum ausgewählten Standort per Bus, Fahrrad oder zu Fuß anzeigen lassen. Die Route kann per QR-Code kopiert und so mit dem Smartphone auch mitgenommen werden. In Kürze sollen auch die Stolpersteine, die städtischen Spielplätze und öffentliche Dienstleistungen auf der Karte angezeigt werden.

 

BU: Die Stadtdisplays stehen an neun Standorten im Stadtgebiet, unter anderem hier an der Tourist-Information am Landschaftspark Rheinbogen. Foto: Thomas Lison

 
   

Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Mittelstraße 11-13, EG links

Telefon: +49 (0)2173 951-629
Telefax: +49 (0)2173 951-25-629
E-Mail: edageroth@monheim.de

Der schönste Teil der Monheimer Altstadt wird ab 14. April Fußgängerzone

02.03.2022
Die Ein- und Ausfahrtmöglichkeit für alle bleibt jedoch zu vielen Zeiten möglich. Anlieger mit eigenen Stellplätzen können zudem einen Antrag stellen, den es ab sofort online und im Bürgerbüro gibt.

Im Zusammenhang mit der Revitalisierung der Monheimer Altstadt sind in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Projekte umgesetzt worden. Der Umbau des Kradepohls sowie des Alten Markts, die Eröffnung der Kunstwerkstatt und die Ansiedelung vielfältiger und qualitativ hochwertiger Gastronomie haben die Turmstraße sowie die angrenzenden Straßenzüge wieder zu einem lebendigen Treffpunkt für Monheimerinnen und Monheimer mit ihren Gästen gemacht. Sie schaffen Aufenthaltsqualität.

Der nächste Schritt zu noch mehr Atmosphäre und besserer Nutzbarkeit ist nun die Einrichtung einer Fußgängerzone im Bereich Turmstraße, Freiheit, Teilen der Franz-Boehm-Straße und der Zollstraße – so wie es auch am Karnevalswochenende gerade wieder tausende Menschen bei sonnigem Wetter genießen konnten. Das langfristig angelegte Projekt wurde unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der Eigentümerinnen und Eigentümer, Gewerbetreibenden und aller Anwohnenden, insbesondere zur weiteren Erreichbarkeit ihrer Häuser und Garagen, detailreich geplant und am 16. Februar im Stadtrat beschlossen.

Die Fußgängerzone steht allen Anliegenden und dem Liefer- und Ladeverkehr weiterhin montags ganztägig und dienstags bis freitags zwischen 6 und 11 Uhr zum Befahren mit Kraftfahrzeugen offen. Damit erhalten alle Anwohnenden die Möglichkeit, an jedem Werktag mit Kraftfahrzeugen Lieferungen zu erhalten oder Ladungen abzutransportieren, bevor die Zone dem beruhigten Verkehr und der erweiterten Außengastronomie gehört. Anwohnerinnen und Anwohner, die über einen privaten Stellplatz auf einem Anliegergrundstück an der Fußgängerzone verfügen, können für die dauerhafte Erreichbarkeit dieses Stellplatzes mit Kraftfahrzeugen zudem eine Sondernutzungserlaubnis erhalten. Sie ist auf zwei Jahre beschränkt und gegen eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro im Bürgerbüro erhältlich. Die Anträge gibt es ab sofort online im Bereich Bürgerbüro und an der Information des Bürgerbüros im Rathaus.

Während der Sperrzeiten erfolgt die Zugangskontrolle über im Boden versenkbare Poller an der östlichen Einfahrt in die Turmstraße und eine elektronische Kennzeichenerkennung. Die Besitzerinnen und Besitzer einer Sondernutzungserlaubnis müssen das Kennzeichen ihres Fahrzeugs, mit dem die Fußgängerzone dauerhaft innerhalb der Sperrzeiten befahren werden soll, also einfach nur bei der Verwaltung hinterlegen – danach wird es vor dem Ein- und Ausfahren automatisch erkannt und die Sperrpoller fahren herunter.

Keiner Sondernutzungserlaubnis bedürfen Fahrzeuge die ohnehin Sonderfahrrechte nach der Straßenverkehrsordnung besitzen. Das sind Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehr sowie Kranken- und Rettungswagen. Aber auch Fahrzeuge beispielsweise der städtischen Betriebe können die Fußgängerzone für notwendige Einsätze weiterhin befahren. Das gilt ebenso für die Abfallentsorgung oder Handwerkerreparaturdienste soweit diese zur Erledigung ihre Aufgaben auf ein Fahrzeug angewiesen sind. (ts)

 

BU: Die Altstadt rund um den Alten Markt wird ab dem 14. April zur Fußgängerzone. Foto: Thomas Lison

 
   

Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Mittelstraße 11-13, EG links

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Eine neue Eiszeit bringt ab dem Frühling die Gäste auf dem Alten Markt zum Schmelzen

21.02.2022
Mehr Möglichkeiten gehen nicht: Die „Milchbar“ zieht von der Freiheit an die Turmstraße – mitten hinein ins Altstadt-Herz.

Nach dem verkündeten „Auf Wiedersehen“ für „Cantina Monheim“ geht es am Alten Markt gastronomisch nahtlos weiter. Schon Anfang März übergibt Tina Gethmann ihr Ladenlokal im Herzstück der Monheimer Altstadt an vor Ort beste Bekannte: Nathalie und Tim Seidel ziehen mit ihrer „Milchbar“ um. Vom früheren Bormacher-Brauhaus geht es nun mitten hinein ins Zentrum. „Für uns ist das die Erfüllung eines großen Traums“, betonen die beiden innovativen Eismacher. „Endlich werden wir genug Platz haben – sowohl im Innen- als vor allem auch im Außenbereich, der uns bislang so gefehlt hat.“

Für die Altstadtgäste bedeutet das gleich mehrere gute Nachrichten. Kaffee- und Eisspezialitäten können ebenso wie hausgemachte Limonaden künftig auch im Schatten der großen Linden am Alten Markt genossen werden. Die Biergartenatmosphäre soll aber bleiben. Und auch Bierspezialitäten sowie ausgewählte Weine wird es an diesem besonderen Monheimer Wohlfühlort weiter zu genießen geben. Alles bleibt zudem – typisch Milchbar eben – kinderfreundlich ausgerichtet. Eine große Spielecke im Inneren ist fest versprochen. Vor allem im Winter soll es dort zudem auch heiße Waffeln und herzhafte Speisen geben.

Tina Gethmann wird sich künftig auf ihr Bistro- und Ladenangebot bei „Tante Tina“, auf der anderen Marktseite, an der Adresse Turmstraße 28, konzentrieren. Alle drei Immobilien werden durch die SEG vermarktet. Für das frühere Bormacher-Brauhaus, Freiheit 12, wird es einen Wettbewerb zur Findung eines neuen Konzepts und Mietbesatzes geben. „Darauf freuen wir uns ebenso wie über den jetzt so gelungenen Übergang und die weiterhin hochattraktive Nutzung der Immobilie am Alten Markt, inklusive Außenbereich“, so die beiden SEG-Geschäftsführenden Estelle Dageroth und Oliver Brügge.

 

BU: Nathalie Seidel reicht ihr Eis künftig am Alten Markt über die Theke. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Monheimer Mitte bekommt ein Top-Kino mit sechs Sälen und modernster Technik

28.01.2022
Der Mietvertrag ist unterzeichnet. Die ersten Filme sollen spätestens im Herbst 2024 über die Leinwand flimmern.

Monheim am Rhein. Nur wenige Tage nach dem Richtfest für das neue Rathauscenter gibt es für Monheims neue Mitte die nächste Erfolgsmeldung: Das Monheimer Tor bekommt ein Kino! Der private Betreiber plant sechs Säle mit rund 30 bis 175 Sitzplätzen; insgesamt werden etwa 570 Sitzplätze angeboten.

Die sechs ganz unterschiedlich gestalteten Säle lassen ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein zu. Auch Rockkonzerte, Opernaufführungen, Sportereignisse und vieles mehr können hier demnächst live übertragen werden. Alle Kinosäle können zudem künftig auch für Firmenevents, Schulfilm-Vormittage oder Geburtstagsfeiern gebucht werden. Bürgermeister Daniel Zimmermann und Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren, sind sich einig: „Das Kino ist eine sehr schöne Bereicherung des Kultur- und Freizeitangebots der Stadt und wird Monheim am Rhein bald vor allem auch in den Abendstunden noch ein ganzes Stück weit lebendiger machen.“

Kinobetreiberin und neue Mieterin im Monheimer Tor ist die Eccoplexx Mettmann GmbH, ein familiengeführtes Unternehmen, das auch das Weltspiegel-Kino in Mettmann betreibt. Vor sechs Jahren hat die Kinofamilie Rüttgers das traditionsreiche Kino übernommen, mit neuester Technik ausgestattet und seitdem viele neue Kinofans aus dem Umland für sich gewonnen. „Mit der gleichen Philosophie wollen wir das Monheimer Kino zu einem weiteren Referenzkino ausbauen“, kündigen Julian und Thomas Rüttgers an. „Die dort eingesetzte Technik wird in Sachen Optik und Akustik absolute ‚State of the Art‘ sein.“

Ein kleiner Vorgeschmack: In Saal 1 mit seinen rund 175 Plätzen wird es eine fast 100 Quadratmeter große Leinwand geben. Trotzdem gilt beim gesamten Innenausbau das Prinzip: Klasse statt Masse. Alles wird bewusst großzügig dimensioniert: die Sitzbreiten, die Reihenabstände und die Sitzhöhen über den Vorderleuten. Durch ausreichend Abstände zur Leinwand wird man in der ersten Reihe bereits ein optimales Filmvergnügen genießen können. „Wir werden ein völlig neues Raumgefühl vermitteln“, verspricht Rüttgers. In den beiden großen Sälen stößt der Besucher dank beweglicher Stühle in die vierte Dimension vor. Mit Dolby-Atmos-Tontechnik in den Sälen wird für beste Tonwiedergabe gesorgt.

Nach dem Kinobesuch kann man den Abend aber natürlich auch noch in der Altstadt oder der direkt benachbarten Gastronomie am runderneuerten Eierplatz ausklingen lassen. Das geht demnächst sogar mit einer großen Cocktail-Auswahl, denn neben dem „Café Extrablatt“ wird am Eierplatz auch „Noah’s Place – Café · Deli · Bar“ neu eröffnen. Die Gastrokette bringt ein Ganztagskonzept mit internationalem Flair mit, kommt kosmopolitisch, modern und familienfreundlich daher und wird ein breitgefächertes Speise- und Getränkeangebot mitbringen, unter anderem eben auch mit rund 40 Cocktails, aber auch mit Longdrinks, vielen offenen Weine und aktuellen In-Getränken wie Freaky Shakes. Eröffnung hier ist noch in diesem Jahr.  Mit dem Umbau des Monheimer Tors wird unmittelbar im Anschluss an die Eröffnung der Handelsflächen im Rathauscenter in diesem Herbst begonnen. Spätestens im Herbst 2024 kann man dann die großen Gefühle auf der Leinwand erleben. (ts)

 

BU: Blick über den Monheimer Busbahnhof auf das künftige neue Monheimer Tor. Mittig über dem Eingang und rechts davon, im zweiten und dritten Stock, ist das hell erleuchtete Kino-Foyer zu erkennen. Grafik: Monheimer Einkaufszentren

 
   

Die Kunstwerkstatt Turmstraße ist eröffnet

23.01.2022
Ein neuer Ort der Begegnung und der kreativen Gemeinschaftserlebnisse in Monheims Altstadt.

Ein neuer Ort der Begegnung und der kreativen Gemeinschaftserlebnisse in Monheims Altstadt  Die Kunstwerkstatt Turmstraße ist eröffnet  Monheim am Rhein. „Wir sind total zufrieden. Es war eine absolut würdige Premiere für dieses großartige Haus und wir konnten uns erstmals so richtig zeigen und Lust auf das machen, was die Menschen hier bei uns in nächster Zeit erwartet.“ – Mit diesen Worten fassten Kunstschulleiterin Katharina Braun und Niina Valavuo, Programmleiterin der frisch eröffneten Kunstwerkstatt Turmstraße, ihr Premieren-Wochenende zusammen. Der neue Aktionsort der Kunstschule im Herzen der Altstadt ist seit dem 22. und 23. Januar eingeweiht.

„Wir wollten die Idee des Hauses, Kunst für alle erlebbar zu machen, schon an diesem Auftaktwochenende transportieren. Das ist uns nach vielfacher Bestätigung durch unsere Gäste gelungen,“ zeigt sich Niina Valavuo am Ende rundum glücklich. Es wurde gedankenvoll und entschleunigend bei Kunst-Camperin Christiane Limper, bei der die Gäste in der Dachwohnung kunstvoll „rumhängen“ konnten, verspielt bei Garvin Dickkopf, dynamisch und unvermittelt im Zusammenspiel mit Markus Rockstroh sowie rhythmisch und kraftvoll durch Tanzperformer Douglas Bateman. Es war innig, betörend, ja sogar genussvoll bei Scheibe & Güntzel, experimentell und bewegend im Austausch mit Katrin Glanz und Gerlinde Muhr-Birkhahn, dreieckig und sphärisch bei Miriam Kilali sowie strahlend-poetisch dank Katarina Veldhues und Gottfried Schumacher, die die Kunstwerkstatt mit ihrem spektakulären Lichtkunstprojekt wie schon in den letzten Wochen auch zur Eröffnung in den Abendstunden nochmal wundervoll in Szene setzten.

„Zeitgenössische Kunst hat sich ja so ein bisschen den Ruf erworben, unverständlich oder zumindest schwer zugänglich zu sein,“ gestand Dr. Sigrun Brunsiek vom Verein Wasserschloss Reelkirchen, mit dem die Kunstwerksatt bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Programms kooperiert. „Unser gemeinsames Interesse ist es, hier künftig das Gegenteil zu beweisen. Wir wollen zeigen, dass Kunst keiner elitären Gruppe vorbehalten ist, sondern Zugang für alle bietet.“ Das ganze Projekt Kunstwerkstatt Turmstraße beruhe auf der Grundidee, dass die Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst einen Mehrwert für jeden bereithält. „Unsere Kunstprojekte setzen nicht darauf, dass man erst in ein Museum oder eine Kultureinrichtung gehen muss, sondern unsere Projekte finden überall statt,“ so Brunsiek. „Man kann ihnen ganz zufällig und damit Kunst ganz niederschwellig im Alltag begegnen. Dabei ist Expertentum nicht vonnöten. Neugier und Offenheit reichen völlig aus, um dieser Möglichkeit eine Chance zu geben. Dieses Haus ist eine wunderbare Einrichtung.“

Info: Die Kunstwerkstatt ist der neue Aktionsort der Kunstschule der Stadt Monheim am Rhein. Im Herzen der Monheimer Altstadt gelegen ist sie ein offenes Haus für zeitgenössische bildende Kunst – ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und des gemeinsamen Schaffens. Ganzjährig bietet die Kunstwerkstatt Turmstraße ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm. Die Angebote sind alle kostenfrei und überwiegend als Mitmach-Aktionen angelegt. Die beiden Eckpfeiler des Programms bilden das Kunst-Camp und der Kunst-Kick. Komplettiert wird es durch die dritte Säule, den Kunst-Plausch.

In dem alten Gebäude aus der Gründerzeit befand sich seit 1993 das Restaurant Lay Thai, in dem Inhaberin Wiparat Bormacher bis zu ihrem Ruhestand thailändische Spezialitäten servierte. 2018 kaufte die Stadtentwicklungsgesellschaft das Gebäude und begann mit der Umgestaltung zu einem offenen Haus für zeitgenössische bildende Kunst. Im September eröffneten Sabine und Lars Ohters ihr Restaurant im Erdgeschoss, im Oktober zogen die Mitarbeiterinnen der Kunstwerkstatt in die oberen beiden Etagen ein. (ts)

 

BU: Teamwork und Kommunikation, Erfindungsreichtum und ein ruhiges Händchen sind Künstler, Designer und Kulturpädagoge Garvin Dickhof gefragt. Er nutzt mit Bauklötzen das zeitloseste aller Kinderspielzeuge als vielseitiges künstlerisches Medium – und lädt dabei zum Mitmachen ein. Foto: Tim Kögler

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

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Halbzeit und ein Meilenstein für Monheims neue Mitte

22.01.2022
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konnte am Freitag das erste Richtfest gefeiert werden. Neue Restaurants und Läden eröffnen im Herbst.

Monheim am Rhein. Der Richtkranz über dem neuen Rathauscenter mit dem künftigen Boulevard zwischen Busbahnhof und Eierplatz ist gesetzt. Und in Monheims Mitte wurde an diesem Freitag, 21. Januar, nicht nur Richtfest, sondern zugleich auch Halbzeit gefeiert.

„Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu unserem Ziel mit Monheim Mitte eine lebendige Innenstadt zu schaffen“, unterstrich MEZ-Geschäftsführerin Isabel Port vor dem Richtspruch durch die beiden Poliere Roger Spies und Bastian Kestner.

Die neue Offenheit des Quartiers konnten die zahlreichen Richtfestgäste bereits jetzt im Rohbauzustand schon erspüren. Dort, wo bislang ein geschlossener Flachbau die Heinestraße vom Busbahnhof abriegelte, ist durch den neu geschaffenen Boulevard eine direkte Verbindung zwischen den zentralen Plätzen der Innenstadt entstanden. Statt der früher geschlossenen Fassaden des in sich gekehrten Rathauscenters werden künftig hohe Schaufenster das Handelsangebot nach außen zeigen und zum Einkaufsbummel einladen. Dabei wird auch das Thema Mode nicht zu kurz kommen. Mit den neuen Mietern Kult, dem Schuhhaus Kocken und dem Modehaus Sinn, das 2024 ins Monheimer Tor einziehen wird, wird das Textilangebot in der Innenstadt deutlich ausgeweitet.

Auf der Achse zwischen Busbahnhof und Eierplatz wird die Kunst das Gesicht der Innenstadt prägen: Am Ingeborg-Friebe-Platz begrüßen demnächst die tanzenden Bronzesäulen von Tony Cragg die Besucherinnen und Besucher. In der Mitte des Boulevards werden die Monheim Cubes, eine Licht- und Soundskulptur von Mischa Kuball, den Puls in der Mitte der Stadt erlebbar machen. Und die Wasserpavillons sowie der ebenfalls von Künstlers Jeppe Hein gestaltete Wasserspielplatz werden den Eierplatz zu einem beliebten Treffpunkt für Jung und Alt machen.

Isabel Port: „Der Eierplatz, unser Sonnenplatz, wird komplett umgestaltet und in einen Gastronomiestandort mit viel Platz für Außengastronomie und Veranstaltungen verwandelt. Wir freuen uns, dass wir für die beiden Gastronomieflächen rechts und links des Boulevards mit Extrablatt und Noahs Place zwei starke Ganztagsgastronomiekonzepte gewinnen konnten, die vom Frühstück bis zum Cocktail in den Abendstunden ein breites Angebot bereithalten und zum Verweilen einladen werden. Auch die immer mehr gewordenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden sich hier auf einen abwechslungsreichen Mittagstisch freuen können.“

Und das ist auch gut so, denn in den Obergeschossen entstehen 6.000 Quadratmeter moderne Büroflächen. Alles, was die dort arbeitenden Menschen brauchen, ist dann nur noch ein paar Schritte entfernt.

Im Herbst sollen die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe eröffnen. Aktuell arbeiten die Baufirmen im Rathauscenter mit der zuletzt nochmal verdoppelten Anzahl an Arbeiterinnen und Arbeitern, um diesen ambitionierten Zeitplan einzuhalten. Bürgermeister Daniel Zimmermann in Richtung aller am Bau Beteiligten sowie aller Monheimerinnen und Monheimer: „Ich freue mich, hier im Oktober die neuen Monheimer Mitte eröffnen zu können.“ (ts)

 

BU: Der erste Richtkranz hängt. Halbzeit auf für Monheims neue Mitte. Foto: Tim Kögler

 
   

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Isabel Port
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Holiday Inn Express & Suites Hotel kommt in die neugestaltete Innenstadt.

11.11.2021
Das neue Hotel wird das erste Holiday Inn Express & Suites in Nordrhein-Westfalen werden. Die Eröffnung ist für Ende 2024 geplant.

Das neue Hotel wird 142 Zimmer, darunter über 20 Suiten, haben und bietet sowohl Business- wie auch Freizeitgästen künftig Drei-Sterne-Komfort auf rund 5.300 Quadratmetern – mitten im Herzen der Stadt. Die Hotelgäste werden Einkaufs-, Gastronomie- und Freizeitmöglichkeiten direkt vor der Tür genießen können.

Fast zwei Jahre nach Auftakt der Gespräche konnte nun der Mietvertrag mit einer Festlaufzeit von 20 Jahren unterschrieben werden. Isabel Port, Geschäftsführerin der Baumberger Einkaufzentrum GmbH, der auch das Monheimer Tor gehört: „Wir sind stolz und glücklich, dass wir diese renommierte und internationale Hotelmarke in Corona-Zeiten für den Standort Monheim am Rhein gewinnen zu konnten. Das zeigt uns, wie sehr die Aufbauarbeit, die wir hier gerade in für Gastronomie, Handel und Tourismus schwierigen Zeiten leisten, wertgeschätzt wird.“

Ulrich Enzinger, Geschäftsführender Gesellschafter der Tristar Hotelgruppe, ergänzt: „Wir gehen ganz bewusst in Städte, in denen erkennbare Entwicklung stattfindet. Monheim am Rhein ist eine spannende und innovative Stadt und attraktiv für Geschäfts- wie auch Freizeitreisende. Zusätzlich ist die Lage zwischen den beiden Großstädten und Messestandorten Köln und Düsseldorf für uns und unsere Gäste geradezu optimal.“

 

BU: Über dem zweigeschossigen Entree mit Rezeption, Frühstücksbereich und Bar befinden sich die 142 Zimmer des Hotels. Visualisierung: Heine Plan GmbH

 
   

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Westspiel eröffnet Spielbank in Monheim am Rhein

09.11.2021
Stadt rechnet mit jährlich 4,5 Millionen Euro Steuereinnahmen.

Für einen schicken Abend im Casino konnten Glücksspielfreunde aus Nordrhein-Westfalen bislang nach Aachen, Bad Oeynhausen, Dortmund oder Duisburg fahren. Ab Herbst 2022 soll es auch in Monheim am Rhein eine Spielbank geben. Im ehemaligen Bowling-Center an der Konrad-Zuse-Straße 6 eröffnet die Westspiel-Gruppe auf rund 4.300 Quadratmetern eine Spielbank.

„Ich freue mich sehr, dass sich Westspiel für Monheim am Rhein entschieden hat“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Das Land hat mit der Privatisierung der ehemals vier staatlichen Spielbank auch die Erlaubnis für zwei zusätzliche Standorte erteilt. Einer davon wird Baumberg sein“, erklärt Zimmermann.

Dieter Kuhlmann, Vorstand Spielbetriebe der Gauselmann-Gruppe und damit auch für Westspiel zuständig, erklärt, wie die Entscheidung für den Standort gefallen ist: „Der Standort Monheim am Rhein ist insofern hervorragend, weil er im Schnittpunkt der Verkehrswege zwischen den großen Ballungsgebieten liegt. Wir sind uns sicher, dass wir mit unserem Spiel- und Unterhaltungsangebot die Menschen aus Monheim am Rhein, aus den benachbarten Großstädten sowie der gesamten Region erreichen werden. Den Standort selbst kennen wir seit vielen Jahren und fühlen uns hier gut aufgehoben und aufgenommen.“ Und er verspricht: „Die vorhandene Immobilie wird nach dem umfassenden Umbau besondere Akzente und Maßstäbe setzen, begeistern und überraschen.“

Die Gauselmann-Gruppe mit ihren weltweit rund 14.000 Beschäftigten hatte 2019 einen Jahresumsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. Besonders wichtig sind der Gruppe dabei die Themen Jugend- und Spielerschutz: Seit mehr als zehn Jahren werden vielfältige Maßnahmen im Bereich des Jugend- und Spielerschutzes in einer eigens dafür gegründeten Präventionsabteilung entwickelt und umgesetzt. Internationale Zertifizierungen durch unabhängige Experten bestätigen zudem in regelmäßigen Untersuchungen, dass die Einhaltung und Umsetzung der Jugend- und Spielerschutzstandards für Glücksspielunternehmen gelebter Bestandteil innerbetriebliche Abläufe sind.

Von den Bruttospielerträgen müssen Spielbanken eine Spielbankabgabe an die Standortgemeinde entrichten. „Wir erwarten über diese Abgabe circa 4,5 Millionen Euro pro Jahr“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Da die Abgabe nicht umlagepflichtig ist, geht sie im Gegensatz zur Gewebesteuer nicht in die Kreisumlage oder andere Umlagen ein. Die Spielbankabgabe bleibt zu 100 Prozent in der Monheimer Stadtkasse.“

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) begrüßt Dieter Kuhlmann, Vorstand Spielbetriebe der Gauselmann-Gruppe, vor dem Monheimer Rathaus. Foto: Birte Hauke

 
   

Stadt stellt zwei Varianten für Marina im Greisbachsee vor

20.10.2021
Um den Greisbachsee mit dem Rhein zu verbinden, würde ein Kanal gegraben und die Monheimer Straße höhergelegt. Die Marina selbst böte, je nach Größe und konkreter Ausgestaltung, rund 100 bis 150 Liegeplätze.

Vor zahlreichen interessierten Monheimerinnen und Monheimern hat die Stadt Mitte Oktober die konzeptionellen Planungen zu einer Marina im Greisbachsee vorgestellt. In den beiden von Strauchwerk Landschaftsarchitekten entwickelten Szenarien ist der See für die Allgemeinheit zugänglich. Rund um die zentrale Hafenanlage sind ergänzende, umfassende Freizeitnutzungen vorgesehen – mit Aufenthalts- und Picknickflächen am Wasser, Rad- und Spazierwegen, begehbaren Steganlagen, Spielbereichen, Gastronomie sowie Freizeitangeboten wie einem Charter- und Tretbootverleih, Kanu- und Bootstouren, Stand-Up-Paddling oder Rhein-Rafting. In beiden Varianten bleiben die wichtigen Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten. Um den Greisbachsee mit dem Rhein zu verbinden, würde ein Kanal gegraben und die Monheimer Straße höhergelegt. Der Kanal wäre dann über eine feste Brücke passierbar. Die Marina selbst böte, je nach Größe und konkreter Ausgestaltung, rund 100 bis 150 Liegeplätze.

Bürgermeister Daniel Zimmermann betont: „Monheim am Rhein hat eine besondere Lage, zehn Kilometer Rheinufer, aber bis auf den neuen Rheinanleger bisher wenig direkten Kontakt zum Wasser.“ Durch eine Marina für alle würden der Freizeitwert und die Attraktivität der Stadt Monheim am Rhein als touristisches Ziel enorm steigen.

Dem Planungsausschuss des Rates werden die Pläne in der Sitzung am 25. November vorgelegt. „Ich weiß, dass dies ein Projekt ist, dass auch kritisch gesehen wird – und das ist auch in Ordnung so“, sagt Bürgermeister Zimmermann. Die Erfahrung zeige aber, dass man für gewisse Projekte erst einmal werben müsse. Zudem stehe das Projekt noch ganz am Anfang: In den kommenden Jahren muss erst einmal das Planfeststellungsverfahren erfolgen, um die Genehmigung zu erlangen. Die Ausarbeitung der Pläne und die Detailplanungen werden mit dem Planfeststellungsverfahren viele Jahre in Anspruch nehmen. „Wenn die Marina in zehn Jahren fertig ist, wäre das schon ein ambitionierter Zeitplan“, so Zimmermann.

Weitere Informationen zur Marina finden Sie hier im städtischen Mitmach-Portal.

 

BU: Ein Sporthafen im Greisbachsee wäre in zwei Varianten umsetzbar – hier im südöstlichen Teil des Gewässers. Grafik: Strauchwerk Landschaftsarchitekten

 
   

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Nicole Gelissen
Citymanagement

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Monheimer Altstadt präsentiert sich mit neuer Internetseite

09.09.2021
Interessierte können sich nun einen schnellen Überblick über Gastronomie, Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und offene Stellen verschaffen.

Monheim am Rhein. Die Monheimer Altstadt lockt mit gemütlichen Cafés und Kneipen, leckerem Eis, Restaurants, Biergärten – und immer wieder mit tollen Veranstaltungen. Um Bürgerinnen und Bürgern sowie Touristinnen und Touristen einen schnellen Überblick über die zahlreichen Angebote zu geben, hat das Altstadtmanagement der städtischen Wirtschaftsförderung mit den Gastronominnen und Gastronomen die Internetseite www.altstadt-monheim.de entwickelt.

Im Frühjahr 2020 hatte die Stadt mit den Gastronomiebetrieben der Altstadt eine Werbegemeinschaft gegründet, um Events, Aktionen und Kampagnen gemeinsam zu entwickeln und zu realisieren. Das strategische Ziel der Stadt, die Altstadt als Ausflugsziel regional und überregional bekannter zu machen, kann dadurch noch stärker verfolgt werden. Auf www.altstadt-monheim.de finden Interessierte nicht nur alle Infos zum gastronomischen Angebot, sondern zudem einen Terminkalender für Veranstaltungen und Informationen zu historischen Gebäuden und Besonderheiten der Altstadt. Der Clou: Über eine Filterfunktion können Nutzerinnen und Nutzer mit einem Klick sehen, welche Lokalitäten gerade geöffnet sind und welche nicht. Gastronominnen und Gastronomen haben zudem die Möglichkeit, offene Stellen einzustellen und so passendes Personal zu finden.

Nicole Gelissen vom Stadtmarketing: „Wir möchten zeigen wie schön, vielfältig und besuchenswert die Altstadt von Monheim am Rhein ist.“ Hochwertiges Film- und Fotomaterial soll online schon Vorfreude auf den Besuch wecken. Damit wirklich alle profitieren, ist die Webseite auf Deutsch, Englisch, Niederländisch sowie in Leichter Sprache abrufbar.

 

BU: Modern gestaltet bietet die Altstadt-Webseite einen schnellen Überblick über Veranstaltungen und gastronomisches Angebot. Screenshot: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Saskia Braun
Tourismus-Management

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Haus Bürgel ist nun Teil des UNESCO-Welterbes

28.07.2021
Die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste dokumentiert weltweit den außergewöhnlichen universellen Wert für die gesamte Menschheit.

Das ehemalige römische Kastell Haus Bürgel im Monheimer Norden ist seit dieser Woche UNESCO-Welterbe. Das Denkmal ist Teil des sogenannten Niedergermanischen Limes, einem antiken römischen Grenzwall gegen die Germanen. Der Limes hatte eine Länge von ca. 400 Kilometer und reichte von Remagen bis ins niederländische Katwijk an der Nordsee. Der Grenzwall bestand mehr als 450 Jahre und wurde nun vom zuständigen UNESCO-Komitee in den Rang eines Welterbes gehoben. Die einzigartigen archäologischen Denkmäler des Limes veranschaulichen in besonderer Weise die Entwicklung einer Grenze des Römischen Reiches sowie das Leben und den kulturellen Austausch in ihrem Umfeld.

Haus Bürgel beheimatet heute ein römisches Museum, eine biologische Station und die Kaltblutzucht Reuter. Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung archäologische Fundstücke der späten Antike. Sie geben nicht nur Aufschluss über die Geschichte dieses besonderen Ortes, sondern lassen auch die Besatzungspolitik, den Alltag und das Militärwesen in der römischen Provinz wieder lebendig werden.

Für Besucher ist das Museum regulär an Wochenenden geöffnet. Führungen, etwa im Rahmen eines Betriebsausflugs, sind auf Anfrage jederzeit möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

BU: Blick von oben auf das alte Römerkastell inmitten der Urdenbacher Kämpe. Foto: Hans-Werner Berg

 
   

Mo.Ki-Netzwerk holt zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis

22.06.2021
Die Stadt Monheim am Rhein und ihr Netzwerk „Mo.Ki – Monheim für Kinder“ haben sich unter rund 1.200 Mitbewerbern behauptet und freuen sich über die Auszeichnung.

Die Stadt Monheim am Rhein und ihr Netzwerk „Mo.Ki – Monheim für Kinder“ haben einen mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis in der Kategorie „Lokales Bündnis für frühe Bildung“ geholt. Mo.Ki hatte es zuvor aus 1.200 Bewerbungen bis ins Finale von Berlin geschafft. Mitte Juni gaben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger bekannt. Sie würdigen mit der jährlichen Verleihung des Deutschen Kita-Preises die besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung der nominierten Kitas und Kita-Bündnisse.

In der Laudatio heißt es: „In Monheim am Rhein bleibt wirklich kein Kind auf der Strecke – das haben Sie auf eindrucksvolle Art bewiesen. Ihr Bündnis zeichnet sich durch klare und professionelle Strukturen aus. Teilhabe und Mitbestimmung stehen im Zentrum Ihres Wirkens. Die Träger und Fachkräfte aller Kitas haben die Möglichkeit, sich in die Prozesse aktiv einzubringen und sie mitzugestalten. Das finden wir großartig! Auch Kultureinrichtungen und weitere Akteurinnen und Akteure werden in Ihre Bündnisarbeit einbezogen. So gelingt es der Stadt seit Jahren, eine lebendige Bildungslandschaft für Kinder und Eltern zu gestalten. Auch in der Corona-Pandemie haben Sie es geschafft, aktuelle Bedürfnisse der Familien zu ermitteln und sie gezielt zu unterstützen. Sie können sich zurecht und mit Stolz Hauptstadt für Kinder nennen! Und wir hoffen, dass Ihre beispielhafte Initiative sowohl in der Region als auch bundesweit als Leuchtturm mit Signalwirkung andere zur Nachahmung inspiriert.“

Einen für die Preisverleihung entstanden Film gibt es auch auf YouTube zusehen.

 

BU: Freude über eine tolle Auszeichnung bei einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern vom Mo.Ki-Netzwerk-Team. Foto: Michael Hotopp

 
   

Reparaturstationen erweitern die Serviceangebote in der fahrradfreundlichen Stadt Monheim am Rhein

10.06.2021
Ergänzung zu den öffentlichen Luftpumpen und den Stadtbrunnen als Erfrischungsspendern für unterwegs.

Monheim am Rhein. Bereits seit 2017 werden im Stadtgebiet öffentliche Luftpumpen für Radlerinnen und Radler angeboten. Hinzugekommen sind in den sind seit 2020 zahlreiche Stadtbrunnen als Trinkwasserspender. Dieses Angebot ist nun durch zwei Fahrrad-Reparaturstationen erweitert worden.

Die neuen Reparatursäulen sind mit einem umfangreichen und durch Stahlseile gegen Diebstahl gesicherten Werkzeugsatz ausgestattet und ermöglichen es, kleine Reparaturen oder auch nur mal das Nachjustieren von Sattel oder Lenker vornehmen zu können. Mit den Fahrradpumpen können nahezu alle gängigen Fahrradventile bequem per Fuß aufgepumpt werden. Aus den Stadtbrunnen fließt kühles Nass, dass auch in mitgebrachte Flaschen abgefüllt werden kann.

An folgenden Standorten können Serviceeinrichtungen vorgefunden werden:

  • Rastplatz Radschnellweg (Holzweg/Landecker Weg): Luftpumpe und Trinkwassersäule

  • Aalfischereimuseum: Luftpumpe, Reparatursäule und Trinkwassersäule

  • Schiffsanleger: Luftpumpe

  • Landschaftspark Rheinbogen: Luftpumpe, Trinkwassersäule, Reparatursäule

  • Rathausvorplatz: Luftpumpe

  • Mona Mare: Luftpumpe 

 

BU: Die neue Fahrrad-Reparaturstation am Baumberger Aalfischereimuseum. Foto: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

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Architekturkonzept für den Umbau des Monheimer Tors beschlossen

21.05.2021
Die Immobilie wird zu prägnantem Stadtbaustein ausgebaut. Anregungen aus der Bürgerschaft wurden aufgegriffen.

Der Stadtrat hat Mitte Mai das Architektur- und Vermarktungskonzept für die geplante Umgestaltung des Monheimer Tors beschlossen. Damit gibt die Politik grünes Licht für einen weiteren Anziehungspunkt in Monheims neuer Mitte. Zahlreiche Wünsche der Bürgerinnen und Bürger werden bei der Umgestaltung berücksichtigt.

Das Architekturkonzept sieht vor, das Monheimer Tor auf bis zu fünf Geschosse aufzustocken und durch drei prägnante Baukörper zu erweitern:

  • Das „Haus am Platz“ liegt am Busbahnhof und bietet Raum für Einzelhandel sowie Freizeitnutzungen. Hier ist beispielsweise ein Kino oder ein Fitnessstudio denkbar.

  • Das „Tor zur Stadt“ entsteht am Übergang Opladener Straße - Berliner Ring. Hier soll sich ein Hotel ansiedeln. Im Erdgeschoss finden sich hinter einer hohen Verglasung die Lobby sowie der Bar- und Frühstücksbereich des Hotels.

  • Das „Park-Haus“ wird am Berliner Ring errichtet. Im Erdgeschoss werden weitere Handels- und Gastronomieflächen sowie ein Zugang vom Berliner Viertel geschaffen. Die oberen Stockwerke dienen als Pkw-Stellplätze für die Gäste von Monheims neuer Mitte.

Der Umbau des Monheimer Tors soll im Herbst 2022 beginnen; die Fertigstellung ist für 2024 geplant. Die Gesamtkosten des Projekts Monheimer Tor belaufen sich auf rund 135 Millionen Euro. Mehr Informationen zur Umgestaltung der Innenstadt gibt es hier.

 

BU: Direkt am Busbahnhof entsteht das „Haus am Platz“ mit Einzelhandel und Freizeitnutzungen. Visualisierung: Heine Architekten

 
   

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Estelle Dageroth
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Gastronomie in der Kunstwerkstatt nimmt Gestalt an

20.04.2021
Ab Sommer sollen an der Turmstraße 20 süße Kreationen und beliebte Klassiker serviert werden.

Die Kunstwerkstatt an der Turmstraße 20 wird künftig nicht nur Treffpunkt für Kunstinteressierte, sondern auch für Feinschmeckerinnen und Feinschmecker. Für den gastronomischen Bereich hat die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) nun Mieter gefunden: Sabine und Lars Ohters öffnen voraussichtlich im Sommer den Café- und Restaurantbetrieb. Auf den Teller sollen hier vor allem süße Kreationen und beliebte Klassiker aus regionalen Zutaten kommen. Koch Lars Ohters und seine Frau, Konditorin und Patissière Sabine Ohters, wollen hier künftig Mittagessen, nachmittags französisch angehauchte Patisserie und eine vielfältige Abendkarte anbieten.

„Sabine und Lars Ohters sind für die Immobilie in unseren Augen die perfekten Mieter“, freut sich Estelle Dageroth, Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft. „Sie haben beide bereits in der qualitativ hochwertigen Gastronomie gearbeitet und sind begeistert von der Idee der Kunstwerkstatt und offen für Kooperationen. Wir haben uns von Anfang an nach Gastronomen umgesehen, die auch tagsüber für eine weitere Belebung der Altstadt sorgen und das wird hier gewiss gelingen."

Sabine Ohters plant als gelernte Konditorin und Patissière besonders nachmittags und abends zum Dessert süße Kreationen. Lars Ohters serviert eine deutsche Küche mit internationalen Einflüssen. Seine Bandbreite reicht von bewährten Klassikern bis zum modernen Food Pairing, welches auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombinationen präsentiert. Neben dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln und der Kooperation mit lokalen Partnerinnen und Partnern ist dem Paar vor allem eines wichtig: „Wir möchten gerne wie in der Kunstwerkstatt ‚Kunst für alle‘ auch eine ‚Gastronomie für Alle‘ anbieten und freuen uns sehr auf die bevorstehende Aufgabe in diesem besonderen künstlerischen Rahmen.“ (bh)

 

BU: Estelle Dageroth (rechts), Geschäftsführerin der Stadtentwicklungsgesellschaft, freut sich über die neuen Mieter, Sabine und Lars Ohters, die voraussichtlich im Sommer den Café- und Restaurantbetrieb der Kunstwerkstatt an der Turmstraße 20 eröffnen. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Isabel Port
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Das macht Sinn – Das neue Monheimer Tor bekommt ein Textilien-Angebot mit über 100 starken Marken

12.02.2021
Festes Vertrauen an den Standort Monheim am Rhein und die Zukunft des stationären Einzelhandels. Sinn GmbH unterschreibt schon jetzt für 2024.

Monheim am Rhein. Während die Abrissarbeiten am alten Rathauscenter für die künftige Gestaltung von Monheims neuer Mitte zwischen Eierplatz und Busbahnhof noch laufen, wird auch an den Plänen für den Komplettumbau des Monheimers Tor bereits gearbeitet – nicht nur architektonisch, sondern auch mit Blick auf den künftigen Ladenbesatz. Dabei zeigt sich einmal mehr: Monheim am Rhein ist hochgefragt. Schon jetzt hat einer der Hauptmieter der Zukunft unterschrieben und der Name ist dabei Programm: Das macht Sinn!

Thomas Altenscheidt, Geschäftsführer der Sinn-Gruppe, und Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren GmbHs, unterzeichneten am 12. Februar im Beisein von Bürgermeister Daniel Zimmermann und Friedrich-Wilhelm Göbel, dem Sprecher der Sinn-Gruppe, gemeinsam den Mietvertrag über eine mehr als 3.000 Quadratmeter große Gesamtfläche. Darauf wird die Sinn GmbH (bis 2018 Sinn-Leffers) unter ihrer Bekleidungshaus-Firmierung „Das macht Sinn“ ab 2024 in Monheim am Rhein ein riesiges Sortiment an aktuellen Damen- und Herren-Kollektionen für den Business- und Freizeiteinsatz sowie trendige und hochwertige Wäschemode anbieten. Sinn setzt dabei voll auf Marken und nicht wie viele andere Textilfilialisten auf ein großes Eigenlabel-Sortiment. Und: Die Mode-Experten setzen ebenso voll überzeugt auf den stationären Einzelhandel – auf Shopping als tatsächlich noch fühlbares Gesamterlebnis. Motto: Online ist nicht alles – und schon gar nicht die alleinige Zukunft.

Dass die Stadt Monheim am Rhein die Gestaltung ihrer Innenstadt über die eigenen Tochtergesellschaften selbst in die Hand genommen hat, nennt Göbel „ein Privileg“ und „eine fantastische Chance“ zugleich. Und die Lage in Monheim am Rhein? Göbel: „Besser geht’s nicht! Ich mag das Open-Air-Konzept, das hier entsteht. Und ich bin davon überzeugt, dass die Menschen in Zukunft viel weniger in die umliegenden Großstädte fahren werden – wenn das Angebot vor Ort stimmt und es sich wirklich lohnt, erstmal in der eigenen Stadtmitte zu schauen. Das ist deutlich entspannter, besser fürs Klima – und ich treffe am besten auch noch die Leute, die ich treffen will. Vor Ort, da kennt man sich. Da fühlen sich die Menschen wohl – wenn’s passt.“

 

BU: Ab 2024 wird der Textilhändler Sinn sein breites Sortiment im dann umgebauten Monheimer Tor anbieten. Visualisierung ARGE Mitte Monheim

 
   

Die Vorarbeiten für den künftigen Bau der Kulturraffinerie K714 haben begonnen

03.11.2020
Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt zu starten!“ Es werde schließlich auch in der Kultur eine Zeit nach Corona geben. Und auf die bereite man sich in Monheim am Rhein jetzt schon vor.

Monheim am Rhein. Im Rahmen einer vorgezogenen Baumaßnahme haben in dieser Woche die ersten behutsamen Teilabrissarbeiten an und in der alten Fassabfüllanlage der früheren Shell-Raffinerie begonnen, um an der Monheimer Rheinpromenade deren künftige bauliche Verwandlung in die multifunktionale Veranstaltungshalle Kultraffinerie K714 vorzubereiten. Der Umbau soll bis Ende 2023 fertiggestellt sein. Nach einer Probebetriebsphase soll ab Mitte 2024 dann der durch die Monheimer Kulturwerke GmbH organisierte Regelbetrieb der Halle aufgenommen werden.

Die historische Fassabfüllhalle definiert mit ihrer Ziegelfassade und dem markanten Tragwerk einen denkmalgeschützten Rahmen für die künftige Kulturraffinerie, deren Hauptsaal in drei Jahren bis zu 3.800 Menschen Platz bieten wird. Direkt am Rhein gelegen, bietet das Bestandsgebäude schon heute einen wunderbaren Blick über das Wasser und ist von der vorbeiführenden Rheinpromenade aus eine weithin sichtbare Landmarke. Der deckenerhöhte Teil des künftigen Hauptsaals wird als leuchtender Quader in den historischen Bestandsbau mit seinen bei der Konstruktion völlig neuen und hochinnovativen Eisenbetonträgern eingesetzt.

Kern des Gesamtkonzepts und Herzstück ist es, in das historische Hallenensemble einen deutlich höheren, quaderartigen Gebäudekörper einzusetzen, der den alten Bestand an den Seiten jedoch variabel einbezieht. Sitzplätze wird es, zum Beispiel bei karnevalistischer Bierbankbestuhlung mit geöffneten Seiten für bis zu 2.120 Menschen geben. Hinzu kommen dann sogar noch einmal weitere 400 Stehplätze auf der Empore. Bei Maximalauslastung wird die Kulturraffinerie sogar bis zu 3.800 stehenden Gästen Platz bieten.

Entstehen wird ein Gesamtensemble, das den Menschen auch durch die neu geschaffene Gastronomie und Verweilqualität das ganze Jahr hindurch, und damit nicht nur bei Konzerten, Messen, Abi-Bällen oder Theateraufführungen, zur Verfügung stehen wird. Das Versprechen von Bürgermeister Daniel Zimmermann steht: „Wir werden keine Halle bauen, bei der der Hausmeister nur zu Veranstaltungen aufschließt und danach wieder für mehrere Tage das Licht ausmacht und den Schlüssel im Schloss umdreht.“ (ts)

 

BU: Blick in Richtung Südwesten, die Wasserachse im Rücken, auf den Eingangsbereich der künftigen Kulturraffinerie, rechts der Rhein. Deutlich wird hier das faszinierende Zusammenspiel aus alter und moderner Architektur, die auch den neuen Eingangsbereich einfasst. Hinten ist der von innen glühende Kubus zu sehen, der als „Großer Saal“ in das bestehende Gebäude eingesetzt wird. Visualisierung: Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH

 
   

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Estelle Dageroth
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Altstadt-Wirtin öffnet Laden mit Bistro im früheren „Pub Club 28“

19.10.2020
SEG entscheidet sich für Konzept von Tina Gethmann. Eröffnung soll im Frühjahr 2021 sein.

Monheim am Rhein. Im früheren „Pub Club 28“ an der Turmstraße werden künftig regionale, deutsche und saisonale Produkte aus der Region verkauft. Mit ihrem Konzept für einen Laden mit Bistro hat Tina Gethmann, die auch die Biermanufaktur betreibt, die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) überzeugt. „Wir freuen uns sehr, ein so vielseitiges und ganz anderes Konzept in der Altstadt begrüßen zu dürfen. Es stellt für uns eine wunderbare Ergänzung zum bestehenden Angebot dar“, freut sich SEG-Geschäftsführerin Estelle Dageroth.

Gethmann will an der Turmstraße Feinkost- und Lebensmittelprodukte von Bauern, kleinen Manufakturen und handwerklichen Betrieben aus der Region und aus Deutschland gebündelt an einem Ort anbieten. Alle Produkte gibt es zum Mitnehmen, Verschenken und zum Verzehr vor Ort. Dazu sind auch kleine Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen geplant. „Die neue Turmstraße 28 wird mehr als eine Gastronomie und mehr als ein Shop“, erklärt Tina Gethmann ihre Pläne. „Sie wird ein Treffpunkt für Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit sowie ein Ort zum Entdecken, Erleben und Genießen.“

Da die Biermanufaktur ebenfalls von Tina Gethmann betrieben wird, soll das derzeit leerstehende Ladenlokal gegenüber in den Monaten November und Dezember zunächst als Erweiterungsfläche dienen. Insbesondere kleine geschlossene Gesellschaften können so in der Vorweihnachtszeit sicher und völlig ungestört feiern. Das neue Konzept soll dann im Frühjahr 2021 starten – bis dahin wird auch der neue Name bekannt gegeben. (bh)

 

BU: Blick über den Alten Markt mit Brunnen auf das gepflegte Fachwerkhaus an der Turmstraße 28. Hier öffnet einen Altstadt-Wirtin Tina Gethmann im Frühjahr ihren Laden mit Bistro. Foto: Thomas Lison

 
   

Monheimer Geysir erstmals aktiv

05.10.2020
Nach der Eröffnung am 3. Oktober hat die Natur das Lenken der Dinge im Kreisverkehr an der Rheinpromenade übernommen .

Am Samstag war es noch einmal so richtig laut um das spektakuläre Natur-Kunstwerk von Thomas Stricker geworden. Zur Einweihung waren – trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des beinahe schon isländisch anmutenden Wetters – so viele Menschen gekommen, dass Hunderte zunächst noch geduldig vor den Absperrungen ausharren mussten, bis die frühesten Besucherinnen und Besucher die ersten Ausbrüche bewundert und beklatscht hatten. Im Laufe des Tages werden es wohl weit über 2.000 Gäste gewesen sein. Und spät am Abend, als sich der Regen verzog, gab es für alle, die sich immer noch nicht an der auf magische Weise in jedem Licht ein wenig anders wirkenden Szenerie sattgesehen hatten, sogar tatsächlich noch einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Rhein. Seitdem hat sich eine bemerkenswerte Stille über den leise vor sich hinnebelnden Monheimer Geysir gelegt.

Der Monheimer Geysir ist ein von Hand geschaffenes Naturphänomen, dem es gelingt, den sonst scheinbar ruhelos dahinfließenden Autoverkehr minutenweise zum Erliegen zu bringen. Seine von immer stärker aufsteigenden Nebelschwaden angekündigte und dann schließlich bis zu zwölf Meter hoch aufschießende Wassersäule fasziniert in ihren stetig wechselnden skulpturalen Formen. Die Ausbrüche erscheinen chaotisch, wild und unvorhersehbar. Wie lange der Monheimer Geysir bis zum nächsten Mal ruht? Niemand weiß es! Zwischen den Ausbrüchen werden manchmal Tage, oft Wochen oder sogar Monate liegen. Denn immer erst wenn 64 Sonnenstunden gesammelt sind, wird es rund um die umnebelte Insel im Kreisverkehr am Rhein langsam wieder aktiver. Erst dann wird sich eine konkretere, doch immer noch vage, Prognose erstellen lassen. Jetzt müssen Wind und Temperatur noch passen, damit die nächste Ausbruchsphase erfolgen kann. Das Verfolgen des Monheimer Wetters lohnt sich also. Möglich ist das über die städtische www.monheim.de, auf der die Ausbruchsprognosen für den Monheimer Geysir angezeigt werden. Sie dauern jeweils ungefähr vier Stunden. In diesen vier Stunden wird es erhöhte Nebelaktivität, immer wieder kleinere sowie vier größere Ausbrüche geben, für die der Verkehr viermal durch Ampelschaltungen für drei bis fünf Minuten gestoppt wird.

 

BU: Der Monheimer Geysir mit dramatischem Himmel. Foto: Lars Berwanger

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

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Kult und Café Extrablatt kommen in neue Monheimer Mitte

14.09.2020
Zwei Jahre vor Fertigstellung sind mehr als zwei Drittel der Handel- und Gastronomieflächen vermietet.

Monheim am Rhein. Bislang weist in der Innenstadt nur eine Muster-Fassade auf die neue Monheimer Mitte hin, die ersten Mieter haben aber schon jetzt unterschrieben. Unter den neuen Mietern sind unter anderem das Bekleidungsgeschäft Kult und das Café Extrablatt. Zwei Jahre vor der Fertigstellung der umgestalteten Gebäude sind somit fast 70 Prozent der Erdgeschossflächen, also der Handel- und Gastronomieflächen, vermietet. „Das zeigt, wie positiv die Händler das neue Konzept annehmen – und, dass wir mit der Umgestaltung des Rathauscenters kein Risiko eingehen“, erklärt Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren.

Im Bereich des Rathauscenters entsteht ein modernes, offenes Quartier, das Einkaufen, Freizeit, Wohnen und Arbeiten auf ideale Weise miteinander kombiniert. Das Bekleidungsgeschäft Kult richtet sich mit beliebten Marken an ein jüngeres Publikum, im Café Extrablatt gibt es Frühstück, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Abendessen und Cocktails am Abend. „Das Café wird den neuen Eierplatz mit viel Außengastronomie bespielen. Damit sind wir dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen“, freut sich Port.

Nach Abriss des heutigen Flachbaus und dem Anbau von Erweiterungsflächen entsteht eine knapp 13 Meter breite Passage vom Busbahnhof mit direktem Blick zur Heinestraße. Die Geschäfte richten sich künftig nicht mehr nach innen, sondern mit großen Schaufenstern direkt nach außen. Markisen über den hohen Schaufenstern sorgen für Sonnenschutz und sollen eine lebendige, warme Atmosphäre vermitteln. Über die geplante Entwicklung der Innenstadt informiert die Internetseite www.monheimmitte.de. (bh)

 

BU: Unter den neuen Mietern im umgestalteten Bereich des Rathauscenters sind unter anderem das Bekleidungsgeschäft Kult und das Café Extrablatt. Visualisierung: ARGE Monheim Mitte

 
   

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Katja Schott
Centermanagerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

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E-Mail: kschott@monheim.de

Unverpackt-Laden eröffnet in der Innenstadt

04.09.2020
Monheimer Einkaufszentren setzen Erkenntnisse aus Konsultation zum Umbau des Rathauscenters um.

In der Monheimer Innenstadt hat am Donnerstag, 3. September, der Unverpackt-Laden „Hy“ eröffnet. In einer Konsultation zum Umbau des Rathauscenters hatten sich Bürgerinnen und Bürger vor allem ein breiteres Angebot gewünscht und die Möglichkeit, umweltbewusst und gesund einzukaufen. Auch deshalb haben die Monheimer Einkaufszentren nun das 120 Quadratmeter große Ladenlokal an Tatjana Dunger und Nora Tengs vermittelt.

Dunger und Tengs verkaufen an der Heinestraße 4a unverpackte Lebensmittel, die Kundinnen und Kunden in eigene, mitgebrachte Behälter füllen können. Zum Sortiment gehören unter anderem Getreide, Genussmittel, Trockenware, Frischware und Artikel zum Süßen und Würzen. Außerdem befindet sich ein kleines Zero-Waste-Café in dem Laden.

 

BU: Nora Tengs (links) und Tatjana Dunger verkaufen an der Heinestraße unverpackte Lebensmittel. Foto: Hy

 
   

Gewinnspiel: Namen für die autonomen Busse stehen fest

03.09.2020
Beeindruckend: Mehr als 270 Teilnehmende zeigten viel Phantasie.

Monheim am Rhein. Inzwischen gehören sie fest zum Straßenbild in der Innenstadt: Monheims autonome Busse. Ein solches Projekt ist bisher einmalig in Deutschland. Der innovative Ansatz erhielt sogar eine hohe Auszeichnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die kleinen Stromer verbinden an sieben Tagen in der Woche das Zentrum mit der Altstadt – und werden gut angenommen. Eigentlich fehlten nur noch nette Namen für die Busse. Gesagt, getan: Monheims Bahnen (BSM) riefen zu einem Gewinnspiel auf. Nun stehen die besten Namen, ausgewählt von einer Jury, fest. „Natürlich konnte nicht jeder gewinnen. Aber die Resonanz mit mehr als 270 Einsendungen ist überwältigend. Das zeigt, dass die autonomen Busse den Monheimerinnen und Monheimern wirklich ans Herz gewachsen sind“, freut sich BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann.

Gesucht wurden sowohl ein Name für die Flotte als auch fünf Namen für die Einzelfahrzeuge. Die autonome Busflotte wird künftig unter dem Namen „Die Altstadtstromer“, eingesendet von Angelika Schlimbach, unterwegs sein. Auch Alexandra Müller, Peter Sonnwald, Nick Stahlschmidt und Silke Kolbing dürfen sich freuen: Ihre Namensvorschläge Rheinbogen, Doll Eck, Kradepohl, Schelmenturm und Alter Markt zieren künftig die Einzelfahrzeuge der Linie A01. Sie erhalten wahlweise Jahresabos für den VRR oder VRS. Zudem wurden fünf Einkaufsgutscheine und 20 Bücher gewonnen. Darüber entschied das Los.

Übrigens: Die autonome Busflotte hat nun ganz offiziell endgültig ihren Regelbetrieb aufgenommen. Es gilt Ticketpflicht. Inhabende des Monheim-Passes fahren natürlich weiterhin kostenlos. Ab sofort gehören nur noch sechs Haltestellen zur Linie: Busbahnhof, Kirchstraße, Evangelische Kirche, Schelmenturm, Alter Markt und Altstadt. Die bisherige Haltestelle Lottenstraße entfällt. (nj)

 

BU: BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann überreicht symbolisch die Gutscheine bei einem Ortstermin an vier der Gewinnerinnen und Gewinner. Foto: Birte Hauke

 
 
 
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