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Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Birte Hauke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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News

19.10.2020
Altstadt-Wirtin öffnet Laden mit Bistro im früheren „Pub Club 28“
SEG entscheidet sich für Konzept von Tina Gethmann. Eröffnung soll im Frühjahr 2021 sein.
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05.10.2020
Monheimer Geysir erstmals aktiv
Nach der Eröffnung am 3. Oktober hat die Natur das Lenken der Dinge im Kreisverkehr an der Rheinpromenade übernommen .
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14.09.2020
Kult und Café Extrablatt kommen in neue Monheimer Mitte
Zwei Jahre vor Fertigstellung sind mehr als zwei Drittel der Handel- und Gastronomieflächen vermietet.
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04.09.2020
Unverpackt-Laden eröffnet in der Innenstadt
Monheimer Einkaufszentren setzen Erkenntnisse aus Konsultation zum Umbau des Rathauscenters um.
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03.09.2020
Gewinnspiel: Namen für die autonomen Busse stehen fest
Beeindruckend: Mehr als 270 Teilnehmende zeigten viel Phantasie.
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15.07.2020
Die Stadträder kommen! Bau der Bike-Sharing-Stationen nimmt Fahrt auf.
Zur freien Nutzung gibt es über den Monheim-Pass jeden Monat ein Mobilitätsguthaben in Höhe von 10 Euro.
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29.06.2020
Stadtbrunnen sorgen ab sofort für kostenlose Erfrischung im Stadtgebiet
Aus der ersten Trinkwasserstation am Landschaftspark Rheinbogen sprudelt seit dieser Woche das Wasser.
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15.06.2020
Monheim am Rhein bleibt Fairtrade-Stadt
Verein Fairtrade Deutschland erneuert offizielle Auszeichnung.
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09.06.2020
Gans und Gänseliesel zeigen’s an: Bei Grün gehen, bei Rot stehen!
Die beiden Monheimer Wappenfiguren haben es jetzt auch auf die Fußgänger- und Radfahrampeln im Stadtgebiet geschafft.
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07.04.2020
Lokale Kooperation sichert Hefe-Versorgung
Angesichts der Corona-Pandemie schließen Uniferm und die Monheimer Edeka-Märkte unter Mitwirkung der städtischen Wirtschaftsförderung eine Liefervereinbarung.
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20.03.2020
Gans führt in der MonChronik-App auf blauen Füßen durch die Stadt
Augmented-Reality-Anwendung lädt kostenfrei zum Gänsemarsch durch die Geschichte ein.
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09.03.2020
Die Kulturraffinerie K714 nimmt Form an
Überarbeitete Pläne sorgen im Ratssaal für viel Applaus. Fahrplan und Gestaltung werden konkret.
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27.02.2020
Spatenstich für das Bauprojekt „Unter den Linden“
Im Berliner Viertel entstehen 232 barrierefreie Mietwohnungen der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“.
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19.02.2020
Automatisierter Bus ab Aschermittwoch im Linienverkehr
Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst geben den Startschuss für das bundesweit einmalige Projekt.
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19.12.2019
Aus dem alten Baumberger Einkaufszentrum wird 2020 die neue Holzweg-Passage
Eigentümergemeinschaft gibt für die städtischen Umbaupläne einstimmig grünes Licht.
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13.12.2019
Das „Culinarium“ in der alten Festhalle legt einen guten Start hin
SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge freut sich über das neue Altstadt-Angebot.
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13.11.2019
Ein guter Ort zum Arbeiten! Monheims Beschäftigtenzahlen weisen steil nach oben.
Stadt durchbricht erstmals und gleich deutlich die Schallmauer von 15.000 Arbeitsplätzen im Stadtgebiet – Tendenz: Weiter steigend!
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30.10.2019
Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika besucht Monheim am Rhein
Ein Tag mit vielen inspirierenden Begegnungen, guten Gesprächen und einer Stadtrundfahrt im autonomen Bus.
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25.09.2019
Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.
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22.08.2019
Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.
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13.08.2019
Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.
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11.07.2019
Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.
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11.07.2019
Wohnquartier „Unter den Linden“: Baustart im Januar
Im Rathaus wurde nun der Vertrag mit der Aachener Firma „nesseler grünzig“ unterschrieben.
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13.06.2019
Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.
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29.05.2019
Antworten aus der Bürgerschaft zum Umbau des Rathauscenters ausgewertet
Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich mehr Bekleidungsgeschäfte, einen Angebotsmix und eine abwechslungsreiche Gastronomie.
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Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 259

Telefon: +49 (0)2173 951-629
Telefax: +49 (0)2173 951-25-629
E-Mail: edageroth@monheim.de

Altstadt-Wirtin öffnet Laden mit Bistro im früheren „Pub Club 28“

19.10.2020
SEG entscheidet sich für Konzept von Tina Gethmann. Eröffnung soll im Frühjahr 2021 sein.

Monheim am Rhein. Im früheren „Pub Club 28“ an der Turmstraße werden künftig regionale, deutsche und saisonale Produkte aus der Region verkauft. Mit ihrem Konzept für einen Laden mit Bistro hat Tina Gethmann, die auch die Biermanufaktur betreibt, die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) überzeugt. „Wir freuen uns sehr, ein so vielseitiges und ganz anderes Konzept in der Altstadt begrüßen zu dürfen. Es stellt für uns eine wunderbare Ergänzung zum bestehenden Angebot dar“, freut sich SEG-Geschäftsführerin Estelle Dageroth.

Gethmann will an der Turmstraße Feinkost- und Lebensmittelprodukte von Bauern, kleinen Manufakturen und handwerklichen Betrieben aus der Region und aus Deutschland gebündelt an einem Ort anbieten. Alle Produkte gibt es zum Mitnehmen, Verschenken und zum Verzehr vor Ort. Dazu sind auch kleine Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen geplant. „Die neue Turmstraße 28 wird mehr als eine Gastronomie und mehr als ein Shop“, erklärt Tina Gethmann ihre Pläne. „Sie wird ein Treffpunkt für Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit sowie ein Ort zum Entdecken, Erleben und Genießen.“

Da die Biermanufaktur ebenfalls von Tina Gethmann betrieben wird, soll das derzeit leerstehende Ladenlokal gegenüber in den Monaten November und Dezember zunächst als Erweiterungsfläche dienen. Insbesondere kleine geschlossene Gesellschaften können so in der Vorweihnachtszeit sicher und völlig ungestört feiern. Das neue Konzept soll dann im Frühjahr 2021 starten – bis dahin wird auch der neue Name bekannt gegeben. (bh)

 

BU: Blick über den Alten Markt mit Brunnen auf das gepflegte Fachwerkhaus an der Turmstraße 28. Hier öffnet einen Altstadt-Wirtin Tina Gethmann im Frühjahr ihren Laden mit Bistro. Foto: Thomas Lison

 
   

Monheimer Geysir erstmals aktiv

05.10.2020
Nach der Eröffnung am 3. Oktober hat die Natur das Lenken der Dinge im Kreisverkehr an der Rheinpromenade übernommen .

Am Samstag war es noch einmal so richtig laut um das spektakuläre Natur-Kunstwerk von Thomas Stricker geworden. Zur Einweihung waren – trotz, oder vielleicht auch gerade wegen des beinahe schon isländisch anmutenden Wetters – so viele Menschen gekommen, dass Hunderte zunächst noch geduldig vor den Absperrungen ausharren mussten, bis die frühesten Besucherinnen und Besucher die ersten Ausbrüche bewundert und beklatscht hatten. Im Laufe des Tages werden es wohl weit über 2.000 Gäste gewesen sein. Und spät am Abend, als sich der Regen verzog, gab es für alle, die sich immer noch nicht an der auf magische Weise in jedem Licht ein wenig anders wirkenden Szenerie sattgesehen hatten, sogar tatsächlich noch einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Rhein. Seitdem hat sich eine bemerkenswerte Stille über den leise vor sich hinnebelnden Monheimer Geysir gelegt.

Der Monheimer Geysir ist ein von Hand geschaffenes Naturphänomen, dem es gelingt, den sonst scheinbar ruhelos dahinfließenden Autoverkehr minutenweise zum Erliegen zu bringen. Seine von immer stärker aufsteigenden Nebelschwaden angekündigte und dann schließlich bis zu zwölf Meter hoch aufschießende Wassersäule fasziniert in ihren stetig wechselnden skulpturalen Formen. Die Ausbrüche erscheinen chaotisch, wild und unvorhersehbar. Wie lange der Monheimer Geysir bis zum nächsten Mal ruht? Niemand weiß es! Zwischen den Ausbrüchen werden manchmal Tage, oft Wochen oder sogar Monate liegen. Denn immer erst wenn 64 Sonnenstunden gesammelt sind, wird es rund um die umnebelte Insel im Kreisverkehr am Rhein langsam wieder aktiver. Erst dann wird sich eine konkretere, doch immer noch vage, Prognose erstellen lassen. Jetzt müssen Wind und Temperatur noch passen, damit die nächste Ausbruchsphase erfolgen kann. Das Verfolgen des Monheimer Wetters lohnt sich also. Möglich ist das über die städtische www.monheim.de, auf der die Ausbruchsprognosen für den Monheimer Geysir angezeigt werden. Sie dauern jeweils ungefähr vier Stunden. In diesen vier Stunden wird es erhöhte Nebelaktivität, immer wieder kleinere sowie vier größere Ausbrüche geben, für die der Verkehr viermal durch Ampelschaltungen für drei bis fünf Minuten gestoppt wird.

 

BU: Der Monheimer Geysir mit dramatischem Himmel. Foto: Lars Berwanger

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Kult und Café Extrablatt kommen in neue Monheimer Mitte

14.09.2020
Zwei Jahre vor Fertigstellung sind mehr als zwei Drittel der Handel- und Gastronomieflächen vermietet.

Monheim am Rhein. Bislang weist in der Innenstadt nur eine Muster-Fassade auf die neue Monheimer Mitte hin, die ersten Mieter haben aber schon jetzt unterschrieben. Unter den neuen Mietern sind unter anderem das Bekleidungsgeschäft Kult und das Café Extrablatt. Zwei Jahre vor der Fertigstellung der umgestalteten Gebäude sind somit fast 70 Prozent der Erdgeschossflächen, also der Handel- und Gastronomieflächen, vermietet. „Das zeigt, wie positiv die Händler das neue Konzept annehmen – und, dass wir mit der Umgestaltung des Rathauscenters kein Risiko eingehen“, erklärt Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren.

Im Bereich des Rathauscenters entsteht ein modernes, offenes Quartier, das Einkaufen, Freizeit, Wohnen und Arbeiten auf ideale Weise miteinander kombiniert. Das Bekleidungsgeschäft Kult richtet sich mit beliebten Marken an ein jüngeres Publikum, im Café Extrablatt gibt es Frühstück, Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, Abendessen und Cocktails am Abend. „Das Café wird den neuen Eierplatz mit viel Außengastronomie bespielen. Damit sind wir dem Ziel ein gutes Stück näher gekommen“, freut sich Port.

Nach Abriss des heutigen Flachbaus und dem Anbau von Erweiterungsflächen entsteht eine knapp 13 Meter breite Passage vom Busbahnhof mit direktem Blick zur Heinestraße. Die Geschäfte richten sich künftig nicht mehr nach innen, sondern mit großen Schaufenstern direkt nach außen. Markisen über den hohen Schaufenstern sorgen für Sonnenschutz und sollen eine lebendige, warme Atmosphäre vermitteln. Über die geplante Entwicklung der Innenstadt informiert die Internetseite www.monheimmitte.de. (bh)

 

BU: Unter den neuen Mietern im umgestalteten Bereich des Rathauscenters sind unter anderem das Bekleidungsgeschäft Kult und das Café Extrablatt. Visualisierung: ARGE Monheim Mitte

 
   

Ansprechpartner

Katja Schott
Centermanagerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8551
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8551
E-Mail: kschott@monheim.de

Unverpackt-Laden eröffnet in der Innenstadt

04.09.2020
Monheimer Einkaufszentren setzen Erkenntnisse aus Konsultation zum Umbau des Rathauscenters um.

In der Monheimer Innenstadt hat am Donnerstag, 3. September, der Unverpackt-Laden „Hy“ eröffnet. In einer Konsultation zum Umbau des Rathauscenters hatten sich Bürgerinnen und Bürger vor allem ein breiteres Angebot gewünscht und die Möglichkeit, umweltbewusst und gesund einzukaufen. Auch deshalb haben die Monheimer Einkaufszentren nun das 120 Quadratmeter große Ladenlokal an Tatjana Dunger und Nora Tengs vermittelt.

Dunger und Tengs verkaufen an der Heinestraße 4a unverpackte Lebensmittel, die Kundinnen und Kunden in eigene, mitgebrachte Behälter füllen können. Zum Sortiment gehören unter anderem Getreide, Genussmittel, Trockenware, Frischware und Artikel zum Süßen und Würzen. Außerdem befindet sich ein kleines Zero-Waste-Café in dem Laden.

 

BU: Nora Tengs (links) und Tatjana Dunger verkaufen an der Heinestraße unverpackte Lebensmittel. Foto: Hy

 
   

Gewinnspiel: Namen für die autonomen Busse stehen fest

03.09.2020
Beeindruckend: Mehr als 270 Teilnehmende zeigten viel Phantasie.

Monheim am Rhein. Inzwischen gehören sie fest zum Straßenbild in der Innenstadt: Monheims autonome Busse. Ein solches Projekt ist bisher einmalig in Deutschland. Der innovative Ansatz erhielt sogar eine hohe Auszeichnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Die kleinen Stromer verbinden an sieben Tagen in der Woche das Zentrum mit der Altstadt – und werden gut angenommen. Eigentlich fehlten nur noch nette Namen für die Busse. Gesagt, getan: Monheims Bahnen (BSM) riefen zu einem Gewinnspiel auf. Nun stehen die besten Namen, ausgewählt von einer Jury, fest. „Natürlich konnte nicht jeder gewinnen. Aber die Resonanz mit mehr als 270 Einsendungen ist überwältigend. Das zeigt, dass die autonomen Busse den Monheimerinnen und Monheimern wirklich ans Herz gewachsen sind“, freut sich BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann.

Gesucht wurden sowohl ein Name für die Flotte als auch fünf Namen für die Einzelfahrzeuge. Die autonome Busflotte wird künftig unter dem Namen „Die Altstadtstromer“, eingesendet von Angelika Schlimbach, unterwegs sein. Auch Alexandra Müller, Peter Sonnwald, Nick Stahlschmidt und Silke Kolbing dürfen sich freuen: Ihre Namensvorschläge Rheinbogen, Doll Eck, Kradepohl, Schelmenturm und Alter Markt zieren künftig die Einzelfahrzeuge der Linie A01. Sie erhalten wahlweise Jahresabos für den VRR oder VRS. Zudem wurden fünf Einkaufsgutscheine und 20 Bücher gewonnen. Darüber entschied das Los.

Übrigens: Die autonome Busflotte hat nun ganz offiziell endgültig ihren Regelbetrieb aufgenommen. Es gilt Ticketpflicht. Inhabende des Monheim-Passes fahren natürlich weiterhin kostenlos. Ab sofort gehören nur noch sechs Haltestellen zur Linie: Busbahnhof, Kirchstraße, Evangelische Kirche, Schelmenturm, Alter Markt und Altstadt. Die bisherige Haltestelle Lottenstraße entfällt. (nj)

 

BU: BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann überreicht symbolisch die Gutscheine bei einem Ortstermin an vier der Gewinnerinnen und Gewinner. Foto: Birte Hauke

 
   

Die Stadträder kommen! Bau der Bike-Sharing-Stationen nimmt Fahrt auf.

15.07.2020
Zur freien Nutzung gibt es über den Monheim-Pass jeden Monat ein Mobilitätsguthaben in Höhe von 10 Euro.

Monheim am Rhein. Immer sichtbarer werden im Stadtgebiet in diesen Tagen die angelaufenen Tiefbauarbeiten für die künftigen Bike-Sharing-Stationen im Stadtgebiet. Die Stadträder kommen!   Insgesamt 450 Fahrräder hat die Stadtverwaltung bestellt – mit Gans und Gänseliesel und in Monheim-Blau und Weiß. Sie werden in einigen Wochen auf bald 31 Stationen aufgeteilt. Um eine Anbindung an die S-Bahn zu ermöglichen, sind auch an den beiden S-Bahnhöfen in Langenfeld zwei Stationen in Vorbereitung, ebenso wird die Kulturaffinerie eine eigene Verleihstation bekommen.

Das Monheimer Bike-Sharing-System wird smart und stationsgebunden realisiert. Das heißt, die Räder können nur an einer der flächendeckend verteilten Stationen ausgeliehen werden und müssen dann auch an einer beliebigen anderen Station wieder zurückgegeben werden. Damit sind vor allem stets voll aufgeladene E-Bikes gesichert. Die Ausleihe wird sowohl für Monheimerinnen und Monheimer als auch für touristische Gäste über die Monheim-Pass-Karte und die dazugehörige App erfolgen.   Vielfalt ist Trumpf. Eine umfangreiche Auswahl an Stadtrad-Typen bietet für jede Fahrt das passende Modell an. Zusätzlich zu den normalen City-Bikes werden auch Jugendräder angeboten. Dazu wird es aber auch E-Bikes und sogar E-Transporträder geben, die mit einer großen Box für lokale Einkäufe bestückt sind oder mit Hilfe einer kleinen Sitzbank, inklusive Anschnallmöglichkeit, sogar die Mitnahme von bis zu zwei Kleinkindern ermöglichen.

Die Ausleihe der City- und Jugendräder wird pro angefangener halben Stunde mit 50 Cent berechnet. Die Ausleihe der E-Bikes und E-Transporträder wird jeweils einen Euro für den gleichen Zeitraum betragen. Und das Beste: „Allen Monheimerinnen und Monheimer wird automatisch jeden Monat ein Mobilitätsguthaben von 10 Euro auf den Monheim-Pass-geladen“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. Dieses Guthaben ist allein für die Stadträder reserviert. Es ist nicht übertragbar und verfällt zum Monatsende, wenn es nicht in Anspruch genommen wurde. Zum nächsten Monat werden die 10 Euro dann einfach wieder frisch auf den Pass aufgeladen.

Die Tiefbauarbeiten zur Vorbereitung der künftigen Standorte laufen. Noch im Sommer werden die ersten Stationen und Räder angeliefert. Im September soll ein Testbetrieb erfolgen. Dann werden die ersten Räder zwar schon im Stadtgebiet sichtbar, aber noch nicht für jedermann ausleihbar sein. Ab dem 15. Oktober wird das Verleihsystem dann mit voraussichtlich bereits 25 voll funktionsfähigen Stationen offiziell angefahren und der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. (ts)

 

BU: Erste Visualisierung. So ungefähr werden die Stadträder vom Design aussehen. Hier das City-Bike. Foto/Visualisierung: Stadt Monheim am Rhein

 
   

Stadtbrunnen sorgen ab sofort für kostenlose Erfrischung im Stadtgebiet

29.06.2020
Aus der ersten Trinkwasserstation am Landschaftspark Rheinbogen sprudelt seit dieser Woche das Wasser.

Monheim am Rhein. Wasser erfrischt – auch und gerade an heißen Sommertagen. Und das kühle Nass des Verbandswasserwerks Langenfeld-Monheim verfügt zudem sogar noch über ganz hervorragende Trinkwasserqualitäten. Das macht die Stadt Monheim am Rhein jetzt allen Monheimerinnen und Monheimer ebenso wie Gästen frei zugänglich und nutzbar. Die Stadtbrunnen sind da!

Aus über zehn Trinkwasserspendern im Stadtgebiet lässt sich in Monheim am Rhein bald Wasser zapfen. Als erste Station ist der Stadtbrunnen am Landschaftspark Rheinbogen an diesem Montag in Betrieb gegangen. Drei weitere Standorte, am Baumberger Aalfischerei-Museum, an der Geschwister-Scholl-Straße (Holzweg-Passage) und am Berliner Ring (Schul-, Kultur- und Bildungszentrum) werden noch in diesem Juli folgen. Weitere Standorte werden dann zusammen mit bereits angelaufenen oder bevorstehenden Bauprojekten, etwa entlang des neuen Radschnellwegs in Baumberg, am künftigen Bolzplatz Benrather Straße und am Ulla-Hahn-Haus realisiert. Die Brunnen sind schon im Betriebshof eingelagert.

Auch an durstige Vierbeiner ist am Fuße der Stadtbrunnen mit einer eigenen Trinkvorrichtung zum Nachfüllen gedacht. Die modernen Zapfsäulen stammen von einem australischen Hersteller und sind gestalterisch natürlich in das frische Monheim-Blau der Stadt getaucht. Die Kosten pro Station belaufen sich, inklusive aller Tiefbau- und Anschlussarbeiten, auf rund 9.800 Euro pro Station.

„Wir hoffen, mit den Brunnen nicht nur eine angenehme Erfrischung bieten zu können, sondern auch einen weiteren kleinen Beitrag zum Thema Umweltschutz und Müllvermeidung liefern zu können“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Die Stadtbrunnen eigenen sich ganz wunderbar zum Befüllen selbst mitgebrachter Flaschen.“

Technisch abgenommen wurden die neuen Stadtbrunnen Brunnen vom Verbandswasserwerk. Sie entsprechen allen in Deutschland geltenden Vorgaben zur Gewährleistung von sicherer Trinkwasserqualität. Wird einmal längere Zeit kein Wasser abgezapft, durchspült sich das System selbst, um abgestandenes Wasser zu vermeiden. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.), und der Monheimer Stadtbrunnen-Projektleiter André Schade genießen einen ersten Schluck aus dem frisch installierten Stadtbrunnen am Landschaftspark Rheinbogen. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Monheim am Rhein bleibt Fairtrade-Stadt

15.06.2020
Verein Fairtrade Deutschland erneuert offizielle Auszeichnung.

Monheim am Rhein. Kaffee aus Fairem Handel im Rathaus, faire Kamelle an Karneval, informative Veranstaltungen und Besuche von Fairtrade-Gästen – Monheim am Rhein setzt sich auf vielfältige Weise für den Fairen Handel ein. Bereits seit 2014 ist die Stadt daher offiziell ausgezeichnete Fairtrade-Stadt. Der Verein Fairtrade Deutschland verleiht den Titel an Städte, die sich besonders engagieren. Alle zwei Jahre wird überprüft, ob alle Kriterien weiterhin erfüllt sind – Monheim am Rhein hat die Überprüfung jetzt zum dritten Mal bestanden.

Seit der letzten Neuauszeichnung hat sich Monheim am Rhein als Fairtrade-Stadt noch einmal weiterentwickelt: Die Stadtverwaltung und Engagierte aus Schulen, Vereinen, Kirchen, Einzelhandel und Gastronomie beweisen immer wieder, dass der Faire Handel einen hohen Stellenwert hat. „Ich freue mich, dass der Einsatz hier in der Stadt so vielfältig ist und das Interesse weiter wächst“, sagt die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „In den vergangen zwei Jahren haben wir mit verschiedenen Aktiven, wie etwa der Fairtrade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums oder dem Mehrgenerationenhaus im Eki-Haus, spannende Veranstaltungen organisiert. Highlights waren dabei sicherlich die Besuche der Produzentinnen und Produzenten aus Lateinamerika, die uns aus erster Hand berichtet haben, wie Fairtrade ihr Leben verändert. Umso schöner ist es, dass sich hier vor Ort in unterschiedlichen Bereichen Akteurinnen und Akteure für den Fairen Handel einsetzen.“

Wichtigster Botschafter bleibt jedoch der Karneval: Bereits zum dritten Mal stattete die Stadtverwaltung alle Zugteilnehmenden der drei Monheimer Karnevalsumzüge mit fairer Kamelle aus. Einige Vereine und Gruppen zogen nach und bestellten auch aus ihrem eigenen Budget fair gehandeltes Wurfmaterial. „Die faire Kamelle bringt die Nachricht des Fairen Handels damit direkt unter die Menschen und verbreitet zur fünften Jahreszeit Freude über Kontinente hinweg“, freut sich Patz. Genau das sei der Ansatz des Fairen Handels: „Es geht darum, durch unser Handeln hier vor Ort Verantwortung für Zusammenhänge auf der Welt zu übernehmen. Wenn wir uns für ein Produkt entscheiden, stecken immer Menschen und ihre Geschichten dahinter. Wir alle leben gemeinsam auf dieser Welt und müssen die Zukunft für alle lebenswert gestalten. Dazu gehört auf jeden Fall die Frage, unter welchen Bedingungen Rohstoffe hergestellt werden und wie es den Menschen in den Anbauländern geht.“

Fair soll es daher auch in Zukunft weitergehen. Die Stadtverwaltung plant derzeit gemeinsam mit vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern die „Interkulturellen Fairen Wochen“ im Herbst. Sie beteiligt sich dabei gleichzeitig an zwei bundesweiten Aktionszeiträumen – der Interkulturellen Woche und der Fairen Woche. Unter dem Motto „Nachhaltig zusammen leben“ wollen verschiede Einrichtungen, Vereine und Organisationen die Frage nach einem guten, vielfältigen und nachhaltigen Miteinander in der Stadt und auf der Welt in ihre Veranstaltungen einbeziehen. Stattfinden sollen die Interkulturellen Fairen Wochen vom 19. September bis zum 4. Oktober, das Programm wird noch bekannt gegeben. (bh)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann und die Fairtrade-Beauftragte Annika Patz freuen sich gemeinsam über die erneute Auszeichnung als Fairtrade-Stadt. Foto: Birte Hauke

 
   

Gans und Gänseliesel zeigen’s an: Bei Grün gehen, bei Rot stehen!

09.06.2020
Die beiden Monheimer Wappenfiguren haben es jetzt auch auf die Fußgänger- und Radfahrampeln im Stadtgebiet geschafft.

Es war ein lang gehegter Wunsch, der auch aus den Reihen der Bürgerschaft immer wieder an die Stadtverwaltung herangetragen wurde. Jetzt ist er Wirklichkeit geworden. Seit dieser Woche ersetzt die Gänseliesel das klassische Ampelmännchen auf Monheims Fußgänger- und Radfahrampeln. Und auch die Gans ist natürlich mit dabei. Damit haben es die beiden beliebten Wappenfiguren über das Stadtlogo nun auch auf die Streuscheiben geschafft, die auf Monheims Ampeln Rot und Grün signalisieren.

In diesen Tagen werden an allen Kreuzungsbereichen und Übergängen entlang der Opladener Straße die Ampeln umgerüstet. Die Kapellenstraße und Geschwister-Scholl-Straße folgen in Kürze. Vorausgegangen war nach der Entwurfsphase ein langes Genehmigungsverfahren inklusive umfangreicher Lichttests – bis zur Abnahme. Schließlich müssen auch die neuen Signale alle Anforderungen an die Verkehrssicherheit erfüllen und deutlich machen, wann Gehen und wann Stehen angesagt ist – beispielsweise auch bei Menschen mit Rot-Grün-Schwäche.

„Dass wir diesen oft auch an mich als Bürgermeister persönlich herangetragenen Wunsch nun endlich erfüllen konnten, freut mich sehr“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Schön, dass wir hier vor fünf Jahren mit dem Entwurf des neuen Stadtlogos den Grundstein für solch identitätsstiftende und moderne Interpretationen in der Darstellung und Anwendung unserer beiden Monheimer Wappenfiguren geschaffen haben.“

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (l.) verfolgte gemeinsam mit Bauwesen-Bereichsleiter Andreas Apsel (r.) und dem städtischen Projektverantwortlichen Philipp Nelles den Austausch der ersten Streuscheiben im Stadtgebiet. Oben auf der Leiter packt Stefan Warncke, Servicetechniker der Firma Stührenberg, an. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Lokale Kooperation sichert Hefe-Versorgung

07.04.2020
Angesichts der Corona-Pandemie schließen Uniferm und die Monheimer Edeka-Märkte unter Mitwirkung der städtischen Wirtschaftsförderung eine Liefervereinbarung.

Monheim am Rhein. In den vergangenen Wochen war auch im Monheimer Einzelhandel das Angebot an frischer Backhefe schnell vergriffen. Aufgrund von Problemen in den Lieferketten konnten die Regale oft nicht sofort wieder aufgefüllt werden. Und das, obwohl die Produktion von Hefe beim Monheimer Unternehmen Uniferm auf Hochtouren läuft.

Die städtische Wirtschaftsförderung reagierte auf die Situation und initiierte eine Zusammenarbeit von Uniferm und den Monheimer Edeka-Märkten Gusek und Möller. „Als Uniferm helfen wir natürlich auch in dieser besonderen Situation gerne. Wir produzieren nun Hefe, die von den Edeka-Märkten direkt bezogen wird. Damit ist deren Versorgung mit Backhefe sichergestellt“, erläutert Dr. Jan van der Pas von Uniferm. Zum Teil versorgt das Unternehmen die Märkte mit der bekannten Würfelhefe à 42 Gramm. Darüber hinaus werden auch 500-Gramm-Blöcke geliefert. „Unser Personal an der Wurst- und Käsetheke wird die großen Hefeblöcke zerteilen und in haushaltsüblichen Portionen verkaufen“, ergänzen Thomas Gusek und Stefan Möller.

Wirtschaftsförderer Dr. Christoph Hahn freut sich über die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit der Unternehmen. „Die Unterstützung von lokalen Kooperationen ist eine Kernaufgabe der städtischen Wirtschaftsförderung. Ich bin daher sehr glücklich und dankbar, dass Uniferm mit den Monheimer Lokalhelden Edeka Gusek und Möller innerhalb kürzester Zeit dieses Angebot für die Bevölkerung geschaffen hat.“

Seit rund zwei Wochen können Monheimerinnen und Monheimer übrigens über die Online-Plattform www.monheimer-lokalhelden.de Produkte des täglichen Bedarfs von den Edeka-Märkten liefern lassen. Das Angebot reicht von Obst und Gemüse über Süßigkeiten und Nudeln bis hin zu Hygieneartikeln. Und auch die Backhefe soll hier in Kürze verfügbar sein. (nj)

 

BU: Hefe des Monheimer Unternehmens Uniferm wird nun direkt an Monheims Edeka-Märkte geliefert. Grafik: Uniferm

 
   

Gans führt in der MonChronik-App auf blauen Füßen durch die Stadt

20.03.2020
Augmented-Reality-Anwendung lädt kostenfrei zum Gänsemarsch durch die Geschichte ein.

Monheim am Rhein. Die Gans weiß genau, wo es lang geht. Zielstrebig watschelt sie mit ihren blauen Füßen über den Rathausvorplatz, biegt in die Alte Schulstraße ein und wackelt der Altstadt entgegen. Zwischendurch dreht sie sich um oder schnattert laut, damit ihr alle folgen. In der MonChronik-App gibt sie den Ton an. Die App zu Monheims dezentralem Heimatmuseum gibt es schon seit ein paar Jahren. Jetzt wurde sie überarbeitet und lädt in neuem Design zum Gänsemarsch durch die Stadtgeschichte ein.

Die MonChronik verknüpft und inszeniert Monheimer Geschichte und historische Sehenswürdigkeiten an insgesamt acht Standorten: Marienburg, Hillas Leseschuppen am Ulla-Hahn-Haus, Schelmenturm, Kradepohl, Karnevalskabinett, Deusser-Haus, Marienkapelle und Aalfischerei-Museum. Mehr als 200 blaue Gänsefußstapfen führen quer durch die Stadt zu den Gänseliesel-Shapes, metallene Aufsteller mit kurzen Erläuterungen zu den jeweiligen Orten. „Wer möchte, kann den Spuren auch ohne App folgen“, erklärt Monheims neue städtische Tourismus-Managerin Anja Seidenkranz. „Mit der App wird der Spaziergang aber zu einer interaktiven Stadtführung  – mit der Gans als persönliche Stadtführerin!“

Auf der Startseite können Nutzerinnen und Nutzer zwischen Informationen zu den MonChronik-Standorten und dem Gänsemarsch wählen. Eine Stadtkarte zeigt alle Standorte und eine mögliche Route an. Wenn ein Ziel ausgewählt wurde, wechselt die App in den Kameramodus und wird zur sogenannten Augmented-Reality-Anwendung: Direkt vor den eigenen Füßen watschelt die Gans, der man folgen kann. Auf dem Weg erscheinen im Display weitere Informationen zu historischen Orten und Einkehrmöglichkeiten. Auch die Tourist-Informationen können so angesteuert werden.

„Die MonChronik-App ist sowohl bei jungen als auch älteren Nutzerinnen und Nutzern sehr beliebt“, weiß Seidenkranz. „Kinder haben viel Spaß dabei, mit der Gans durch die Stadt zu laufen und Erwachsene freuen sich über die kurzen, informativen Texte – da können auch Monheimerinnen und Monheimer noch etwas lernen“, sagt Seidenkranz und lacht.

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus sind die MonChronik-Standorte derzeit geschlossen. Mit den anschaulich aufbereiteten Informationen und der Gans als Stadtführerin lohnt sich die Stadterkundung mit der App aber auch ohne den Besuch der kleinen Museen. Seidenkranz: „Das ist gerade bei dem aktuell so sonnigen Frühlingswetter und den vielen geschlossenen Einrichtungen eine schöne Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen – allein, zu zweit oder auch im engen Familienverbund.“ Die Stadt erinnert in dem Zusammenhang daran, dass soziale Kontakte in diesen Tagen auf ein absolutes Minimum beschränkt werden sollen – auch um eine Ausgangssperre zu vermeiden und kleine Abenteuer und Entdeckungstouren im Freien, wie mit der MonChronik-App, weiter zu ermöglichen.

Die App steht im Google Play-Store und im Apple Store zum Download zur Verfügung. Sie ist kostenfrei – ebenso wie das freie WLAN im Stadtgebiet. Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Tourismus-Seite www.monheim-entdecken.de. (bh)

 

BU: Wenn ein Ziel ausgewählt wurde, wird die App zur sogenannten Augmented-Reality-Anwendung: Direkt vor den eigenen Füßen watschelt die Gans zum Karnevalskabinett. Foto: Screenshot / Stadt Monheim am Rhein

 
   

Die Kulturraffinerie K714 nimmt Form an

09.03.2020
Überarbeitete Pläne sorgen im Ratssaal für viel Applaus. Fahrplan und Gestaltung werden konkret.

Monheim am Rhein. Jede Menge Lob und Applaus bekam Architekt Thorsten Kock am Freitagabend im Ratssaal bei der Vorstellung seiner überarbeiteten Pläne für die Kulturraffinerie K714 – Monheims multifunktionale Veranstaltungshalle der Zukunft.

Über einhundert interessierte Gäste hatten zuvor der einstündigen Präsentation des Geschäftsführers vom Stuttgarter Architekturbüro Bez + Kock gelauscht. Neben Kock standen an dem Abend zudem Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, für weitere Informationen und Fragen aus den Reihen der Bürgerschaft zur Verfügung.

Kern des Gesamtkonzepts und Herzstück ist und bleibt es, mittig in das historische Hallenensemble einen deutlich höheren, quaderartigen Gebäudekörper einzusetzen, der den alten Bestand an den Seiten jedoch variabel einbezieht. Die Seiten des „Große Saals“ können also geöffnet werden. Durch Bierbankbestuhlung bietet die Kulturraffinerie zum Beispiel bei Karnevalssitzungen über 2.100 Menschen Platz. Gleichzeitig können weitere 400 Gäste auf der Empore Stehplätze einnehmen. Der Gebäudekörper ist aktuell unter anderem mit modernen Glasbausteinen geplant, die in den Abendstunden die Halle von innen zum Glühen bringen und am Tage von außen das Sonnenlicht widerspiegeln werden.

Kleinere Veranstaltungen für etwa 150 bis 500 Personen sollen künftig im „Kleinen Saal“ stattfinden. Insgesamt bietet die Kulturraffinerie K714 nach den aktuellen Plänen bis zu 3.800 Gästen Platz. Den Eingangsbereich bildet ein viergeschossiger Neubau mit Innen- und Außen-Restauration im ersten OG sowie einer Dachterrasse mit weitem Blick über den Rhein.

Geht es nach den Plänen von Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Verwaltung, soll die Entwurfsplanung bis Ende Juli 2020 abgeschlossen und der Bauantrag eingereicht werden. Die Baugenehmigung könnte gemäß Beschlussvorlage dann bis November 2020 vorliegen. Nach Durchführung der ersten Bauvergaben sollen die Baumaßnahmen dann bereits im April 2021 beginnen. Die Kulturraffinerie K714 könnte dann Ende 2023 fertiggestellt sein, sodass die Inbetriebnahme und ein Probebetrieb Anfang 2024 starten und Mitte 2024 schließlich der Regelbetrieb aufgenommen werden könnte.

In der Bürgerinformation stellte Bürgermeister Daniel Zimmermann auch die aktualisierte  Kostenplanung vor. Sie ist mit den neuen Wünschen und auf Basis der inzwischen erfolgten bautechnischen Untersuchungen auf 74 Millionen Euro gestiegen. Das hat unter anderem etwas mit den neu gewonnenen Erkenntnissen hinsichtlich Statik und der Einbindung der über 100 Jahre alten historischen Architektur und deren Fundamenten zu tun. Aber auch die gestiegene Wichtigkeit und künftige Qualität des „Kleinen Saals“ schlägt hier zu Buche.

 

BU: Blick in Richtung Südwesten, die Wasserachse im Rücken, auf den Eingangsbereich der künftigen Kulturraffinerie, rechts der Rhein. Deutlich wird hier das faszinierende Zusammenspiel aus alter und moderner Architektur, die auch den neuen Eingangsbereich einfasst. Hinten ist der von innen glühende Kubus zu sehen, der als „Großer Saal“ in das bestehende Gebäude eingesetzt wird. Visualisierung: Bez + Kock Architekten Generalplaner GmbH 

 
   

Spatenstich für das Bauprojekt „Unter den Linden“

27.02.2020
Im Berliner Viertel entstehen 232 barrierefreie Mietwohnungen der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“.

Monheim am Rhein. 232 neue Mietwohnungen – davon 68 sozial gefördert für Menschen mit Wohnberechtigungsschein: Das Projekt „Unter den Linden“ der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“ ist auf der Zielgeraden. Am heutigen Donnerstag, 27. Februar, war Spatenstich. Mit dem Aachener Bauunternehmen „nesseler gmbh“ wurde nach Vertragsunterzeichnung im Sommer 2019 für die Realisierung des Projektes im Berliner Viertel in einer Rekordzeit von nur einem halben Jahr die Planung erstellt, die Baugenehmigung erwirkt und begonnen. Genauso zügig soll es weitergehen. Es entstehen elf Wohngebäude, die allesamt an den Grünzug angebunden werden. Fertigstellung ist Stück für Stück bis Ende 2021. „Der Bedarf auf dem Wohnungsmarkt ist groß. Wir handeln als Kommune entsprechend“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann und betont: „Alle reden heute vom Wohnungsmangel und fordern Taten. Wir haben schon vor Jahren die Weichen gestellt.“

Das Wohnquartier wird auf dem etwa 22.600 Quadratmeter großen Gelände der abgerissenen Anton-Schwarz-Hauptschule zwischen Erich-Klausener-Straße und Grunewaldstraße verwirklicht. Der Mix reicht von Eineinhalb-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Eine Tiefgarage wird ebenfalls gebaut. Der Außenbereich soll mit viel Grün gestaltet werden. „Es ist eine attraktive Mischung. Vom Single bis zur mehrköpfigen Familie ist für alle etwas dabei“, erläutern Kämmerin Sabine Noll und Michael Lobe, Bereichsleiter des städtischen Gebäudemanagements, in ihrer Funktion als Geschäftsführende der „Monheimer Wohnen“. Ab Anfang 2021 beginnt die Vermietung der Wohnungen, die alle barrierefrei sind. Bis dahin müssen sich die heute schon zahlreichen Interessenten noch gedulden.

Übrigens: Eines der nächsten großen Projekte der „Monheimer Wohnen“ ist schon in Planung. Denn mit dem „Sophie-Scholl-Quartier“ im Stadtteil Baumberg sollen in zentraler Lage ab Mitte 2021 weitere etwa 180 Wohnungen entstehen. Ziel ist auch dort die Entwicklung eines lebendigen Wohnquartiers mit qualifizierter Architektur. Wertiger Wohnraum, bezahlbar für alle Generationen und Schichten, ist das Ziel. (nj)

 

BU: Viele Grünflächen und Spielmöglichkeiten werden das neue Wohnquartier prägen.

 
   

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Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Automatisierter Bus ab Aschermittwoch im Linienverkehr

19.02.2020
Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst geben den Startschuss für das bundesweit einmalige Projekt.

Monheim am Rhein. Automatisiert fahrende Linienbusse mit Einbindung in ein bestehendes Leitsystem: Das gibt es in der Art kein zweites Mal bundesweit. Grund genug für Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, das Projekt am heutigen Mittwoch, 19. Februar, vorzustellen. „Damit wird die Altstadt optimal an die Innenstadt angebunden. Und das ganze geschieht mit dieser innovativen Technik. Die kleinen Busse sind ideal für das Projekt“, so das Stadtoberhaupt. „Mobilität muss besser und sicherer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Automatisiert fahrende Busse wie hier in Monheim sind der richtige Schritt. Ziel der Landesregierung ist es, dass solche Innovationen in Nordrhein-Westfalen erforscht, entwickelt und frühzeitig getestet werden. So kommen wir voran.“

„Im Öffentlichen Personennahverkehr schreitet die Technik in einem atemberaubenden Tempo voran. Wer hätte vor fünf Jahren daran gedacht, dass eine automatisierte Busflotte auf Monheims Straßen, im Linienverkehr, eingesetzt wird?“, sagte Detlef Hövermann, Geschäftsführer von Monheims Bahnen. Der offizielle Linienbetrieb startet am Aschermittwoch, 26. Februar. Natürlich sind die Busse behindertengerecht mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet.

An sieben Tagen die Woche pendelt der automatisierte Bus – Linienbezeichnung A01 – von 6.49 bis kurz nach 23 Uhr im 15-Minuten-Takt über sieben Haltestellen zwischen dem Busbahnhof in der Stadtmitte und der Altstadt am Rhein. Die Route ist etwas über zwei Kilometer lang. Genutzt werden kann der Bus die nächsten Wochen ohne Fahrtpreis. Ab dem 1. April ist er für Monheims Bevölkerung mit der Einführung des Monheim-Passes dann wie alle Buslinien in der Rheingemeinde kostenlos.

Die fünf Busse fahren zunächst vom Busbahnhof über Krischer- und Kirchstraße bis zum Kradepohl, über Graben-, Turm- und Kapellenstraße über die Poetengasse zur Grabenstraße und wieder zurück. Nach dem Ende der Bauarbeiten in der Alten Schulstraße – nach einer Pause voraussichtlich Ende 2022 – fahren die Busse über die Alte Schulstraße durch den Schelmenturm bis zur Kapellenstraße. Die elektrisch betriebene E-Bus-Flotte wird mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt.

Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich seitens des Landes über einen BSM-Förderantrag von 2,1 Millionen Euro beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, von denen 90 Prozent übernommen werden. Außerdem hatte der Rat der Stadt Monheim am Rhein 300.000 Euro für erste Vorbereitungen des Projektes bewilligt.

Beeindruckend ist auch die schnelle Umsetzung des Projektes. Im Juli 2017 wurde die Firma Amotech von der Stadt mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Bereits Anfang 2018 gab es Abstimmungen mit dem Land NRW. Im Mai wurde der TÜV Rheinland mit einer Gutachtenerstellung beauftragt. Zwei Monate später kam bei Monheims Bahnen die Firma Blic mit ins Boot. Bei einer Ausschreibung für fünf Busse bekam Ende des Jahres das französische Unternehmen Easymile den Zuschlag.

Der Betrieb soll wissenschaftlich durch eine Studie begleitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ermittlung der Akzeptanz des Angebots sowie seiner Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten. Zudem sollen Betriebs- und Planungsdaten aus verschiedenen Quellen analysiert werden. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Detlef Hövermann (v.r.), Geschäftsführer von Monheims Bahnen, gaben den Startschuss für den automatisierten Bus im Linienbetrieb. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
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Aus dem alten Baumberger Einkaufszentrum wird 2020 die neue Holzweg-Passage

19.12.2019
Eigentümergemeinschaft gibt für die städtischen Umbaupläne einstimmig grünes Licht.

Monheim am Rhein. Nachdem die Stadt über die als Tochtergesellschaft neu gegründete Baumberger Einkaufszentrum GmbH 2018 die optisch und funktional schwer in die Jahre gekommene Ladenzeile zwischen Holzweg und Geschwister-Scholl-Straße erworben hatte, wurde im Hintergrund fleißig für eine angestrebte Revitalisierung geplant. Am 12. Dezember haben die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft im Bürgerhaus Baumberg nun einstimmig grünes Licht für die vorgelegten Umgestaltungspläne gegeben. Aus dem alten Baumberger Einkaufzentrum wird so 2020 die neue Holzweg-Passage.

Damit geht es ab sofort in die Detailplanung und schließlich in die Umsetzung. Bereits im kommenden August sollen die Arbeiten nach Möglichkeit schon abgeschlossen sein. Und nicht nur die direkten Anwohnerinnen und Anwohner, sondern die Einwohnerschaft des gesamten Stadtteils dürfte vom Ergebnis profitieren. Gemeinsam mit den Angeboten in der künftigen Holzweg-Passage sowie im nebenan geplanten Sophie-Scholl-Quartier wird in Kombination mit dem bestehenden Aldi-Markt ein attraktives Nahversorgungszentrum für die auch hier wachsende Monheimer Bevölkerung entstehen. Denn neben den neuen Häusern entlang der Europaallee, am Waldbeerenberg und Hasholzer Grund, werden ja schon bald auch im Sophie-Scholl-Quartier, auf dem ehemaligen Grundschulgelände, weitere Baumbergerinnen und Baumberger einziehen. Hier realisiert die Monheimer Wohnen GmbH als weitere städtische Tochtergesellschaft ein Projekt mit rund 180 Wohneinheiten in zentraler Lage. Der Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad wird mit dem künftigen Shoppingangebot so noch attraktiver – auch das letztlich mit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Ziel der Revitalisierungsmaßnahmen für die künftige Holzweg-Passage ist neben einer generell besseren Sichtbarkeit von außen vor allem auch die Schaffung einer höheren Aufenthaltsqualität innerhalb der Ladenzeile. Der neue Name Holzweg-Passage ist dabei Programm. Die Fassaden in der Ladenzeile werden neu gestaltet und bekommen eine moderne Einfassung mit Rahmen- und Lamellenelementen in Holzoptik. Zudem wird die Beleuchtung und Außenmöblierung optimiert. Und auch der Bodenbelag in der Passage wird demnächst mit einer frischen und einheitlichen Deckschicht versehen. „So wird die Ladenzeile eine einladende Marktplatzatmosphäre bekommen“, erläutert Isabel Port.

Viel Vertrauen vonseiten der Händlerschaft gibt es schon heute. Mit dem „Baumberger Früchtehof“, „Ballon Baumberg & mehr“ sowie der „Monheimer Gewürzmanufaktur“ konnten in den letzten Monaten schon drei neue Einzelhändlerinnen und -händler gewonnen werden. „Und wir sind in weiteren guten Gesprächen“, kann die Geschäftsführerin der Baumberger Einkaufszentrum GmbH berichten.

 

BU: Blick in die künftige Holzweg-Passage. So soll es hier den Plänen nach schon im nächsten Sommer aussehen. Grafik: kplus konzept

 
   

Das „Culinarium“ in der alten Festhalle legt einen guten Start hin

13.12.2019
SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge freut sich über das neue Altstadt-Angebot.

Monheim am Rhein. Nachdem die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) im Juli 2018 sowohl die alte Festhalle als auch das Gaststättengebäude „Bormachers Altes Brauhaus“ gekauft hat, sind nun die inneren Umbauarbeiten in den traditionsreichen Monheimer Gastronomiekomplexen abgeschlossen – und beide Lokalitäten haben eigenständig und unter neuen Namen eröffnet.

Nach der „Milchbar“, im früheren „Drüje“, lädt seit dem 5. Dezember nun auch das „Culinarium“ zu Speisen und Getränken in die Freiheit 5-7 ein. Die beiden Geschäftsführer Stefan Zouagui und Mario Figueiredo servieren hier mit ihrem Altstadt-Team deutsch-mediterrane Küche. Auch der dann komplett umgestaltete Biergarten wird zur nächsten Freiluftsaison wieder eröffnen.

Zum guten Start gratulierte jetzt auch SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge: „Ich freue mich sehr, dass die Eröffnung noch pünktlich zur Adventszeit geklappt hat, und dass wir mit Stefan Zouagui und Mario Figueiredo zwei so erfahrene Gastronomen gewinnen konnten.“ In Langenfeld und Opladen betreibt das Duo bereits gemeinsam die Steakhäuser „La Plaza.“ „Das jetzt geschaffene Angebot wird mit dazu beitragen, dass auch neue, also zusätzliche Gäste die Altstadt besuchen werden“, ist Brügge sicher. „Auch das ‚Bloomgold‘ in der Zollstraße hat ja erst vor wenigen Wochen eröffnet. Das gastronomische Gesamtangebot in der Altstadt war damit schon lange nicht mehr so vielfältig und gut. Hier ist jetzt wirklich wieder für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Den Neuen wünsche ich mit ihren Konzepten viel Erfolg.“

Mit dem Ankauf von Immobilien über die Tochtergesellschaft SEG verfolgt die Stadt das Ziel, die Monheimer Altstadt auch in den kommenden Jahren als gastronomisches Zentrum noch weiter zu stärken. Dazu gehören nach dem Bau des Wasserspielplatzes, des Naturlehrpfads und der Skateranlage im gegenüberliegenden Landschaftspark Rheinbogen aktuell auch die Pläne, über der Traditionsgaststätte „Spielmann“ und dem „Rheincafé“ wieder einen Kinosaal einzurichten. Hierfür gab es im letzten Haupt- und Finanzausschuss breite Unterstützung. (ts)

 

BU: SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge gratuliert Vanessa Liguori, Celina Wojciechowska und Stefan Zouagui (v.l.n.r.) zum gelungenen Start des „Culinariums“ im früheren Saal der „Festhalle Bormacher.“ Fast 200 Menschen können hier nun schon wieder im Saal und demnächst auch im Biergarten in Monheimer Altstadt-Atmosphäre essen und trinken. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ein guter Ort zum Arbeiten! Monheims Beschäftigtenzahlen weisen steil nach oben.

13.11.2019
Stadt durchbricht erstmals und gleich deutlich die Schallmauer von 15.000 Arbeitsplätzen im Stadtgebiet – Tendenz: Weiter steigend!

Monheim am Rhein. Die Agentur für Arbeit hat ihre jüngste Arbeitsplatzstatistik veröffentlicht. Danach hat die Stadt Monheim am Rhein zum ersten Mal überhaupt die Schwelle von 15.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen am Arbeitsort überschritten.

Genau gesagt waren es zum Stichtag 31. März 2019 sogar schon 15.338 Arbeitsplätze im Stadtgebiet. Seit Einstieg in die ansiedlungsfreundliche Gewerbesteuerstrategie im Jahr 2012 bedeutet das ein Plus von 4.371 Arbeitsplätzen – eine Steigerung von rund 40 Prozent. „Dabei war Monheims Struktur zuvor jahrzehntelang davon geprägt, dass deutlich mehr Menschen zum Arbeiten aus der Stadt ausgependelt sind als umgekehrt zum Arbeiten hereinkamen – das typische Merkmal einer Schlafstadt eben“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann und weist zugleich den Weg in die Zukunft: „Unser erklärtes Ziel besteht darin, eines Tages genauso viele Arbeitsplätze in der Stadt zu haben wie Menschen bei uns leben, die einer festen Beschäftigung nachgehen.“ Diese Zahl liegt derzeit bei 15.754.

Bei den von der Agentur für Arbeit bereitgestellten Zahlen fällt erfreulich auf, dass auch die Monheimerinnen und Monheimer ganz unmittelbar von den vor allem in den letzten sieben Jahren zusätzlich geschaffenen Jobs profitieren, während zuvor eher Stagnation herrschte. Verglichen mit 2012 sind heute auch rund 1.100 Monheimerinnen und Monheimer mehr in Arbeit. Ein Plus von 7,4 Prozent. Und auch die wachsende Zahl von einpendelnden Beschäftigten sowie der Zuzug durch die Ausweisung neuer Wohnflächen stärken die Infrastruktur im Stadtgebiet. Gastronomie und Einzelhandel profitieren von mehr Kundschaft vor Ort. Ihre auf diese Weise auch von außen gestärkten Angebote wiederum kommen der Einwohnerschaft zugute.

Ebenso hat sich die Stadtverwaltung Monheim am Rhein selbst zu einer zunehmend starken Arbeitgeberin und Dienstleisterin entwickelt. Während der Haushaltsplan 2009 noch lediglich 321 Stellen auswies, waren es für den Haushalt 2019 bereits 634 Stellen. Fast eine Verdopplung der Beschäftigten also, die durch zahlreiche Teilzeitangebote inzwischen sogar bei real rund 750 Beschäftigten liegt. Das durch diese Menschen bewegte Investivvolumen, zum Beispiel für den Straßenbau, die Glasfasernetzverlegung oder den Bau neuer Kindertagesstätten und Schulgebäude hat sich im gleichen Zeitraum von 9,8 auf 135,7 Millionen Euro sogar mehr als verdreizehnfacht. Hinzu kommen ebenso exemplarisch die vervielfachten Aktivitäten im Bereich Stadtmarketing und Tourismus, die Schaffung herausragender Bildungs- und Betreuungsangebote in der Hauptstadt für Kinder und der umfangreiche Ausbau von Serviceangeboten im Bürgerbüro sowie zur Beteiligung der Bürgerschaft an der weiteren Mitgestaltung und Zukunftsentwicklung ihrer Stadt Monheim am Rhein. (ts)

 

BU: Monheims Dynamik in Tabellenform gegossen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Stadtgebiet ist in den letzten sieben Jahren um fast 40 Prozent gestiegen, während vorher eher Stillstand herrschte. Grafik: Stadt Monheim am Rhein.

 
   

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Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika besucht Monheim am Rhein

30.10.2019
Ein Tag mit vielen inspirierenden Begegnungen, guten Gesprächen und einer Stadtrundfahrt im autonomen Bus.

Bürgermeister Daniel Zimmermann begrüßte die US-amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans und Handelskonsul Ken Walsh am 29. Oktober in Monheim am Rhein. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Kennenlernens und Austauschs standen Besuche des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Bayer-Landwirtschaftszentrums, Gespräche mit Wirtschaftsvertretern sowie eine Stadtrundfahrt mit dem autonomen Bus.

Der Tag in Monheim am Rhein begann mit einer Fragestunde in einem Englisch-Leistungskurs am Otto-Hahn-Gymnasium. Generalkonsulin Evans beantwortete mit großem Interesse die Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um das Leben als Diplomaten und die politische Situation in den USA.

Anschließend besichtigte sie das Landwirtschaftszentrum von Bayer und tauschte sich mit der Leitung der Division Crop Science aus. Zum gemeinsamen Mittagessen stießen Vertreter von zehn weiteren Unternehmen hinzu, die alle in Monheim am Rhein ansässig sind und gleichzeitig einen besonderen Bezug zu den USA besitzen. Sei es, weil sie enge Geschäftskontakte haben oder sogar Teil eines US-amerikanischen Konzerns sind. In den Gesprächen informierten die Gäste aus den USA über die Dienstleistungen, die das Konsulat zur Förderung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen anbietet. „Eine sehr gute Runde“, befanden Bürgermeister Daniel Zimmermann und die anwesenden Monheimer Unternehmer im Nachgang.

Am Nachmittag folgte bei herrlichem Sonnenschein eine kleine Stadtrundfahrt in einem der autonomen Busse, die in Kürze ihren festen Linienverkehr in Monheim am Rhein zwischen Busbahnhof und Altstadt aufnehmen werden. Anschließend trugen sich Generalkonsulin Fiona Evans, Handelskonsul Ken Walsh und Bürgermeister Daniel Zimmermann noch gemeinsam ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

BU: Generalkonsulin Fiona Evans, Handelskonsul Ken Walsh (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Monheim am Rhein. Foto: Jutta Tatzelt

 
   

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Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

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Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel

25.09.2019
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.

Monheim am Rhein. Fairer Kaffee ist aus dem Monheimer Rathaus seit der Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt 2014 nicht mehr wegzudenken. Er wird nicht nur bei allen Sitzungen und im Büro des Bürgermeisters ausgeschenkt, sondern fließt auch aus den Kaffeeautomaten in den Beschäftigtenküchen. Nun folgte die Stadtverwaltung dem Aufruf von Fairtrade Deutschland, bis zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober Teil der längsten fairen Kaffeetafel der Welt zu werden.

„Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt unterstützen wir den Fairen Handel auf ganz vielfältige Weise“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Seit sechs Jahren setzen wir ausschließlich auf fairen Kaffee, wir haben die faire Monheimer Harmonie-Schokolade entwickelt, organisieren Fairtrade-Veranstaltungen mit Schulen – und auch die Kamelle, die wir schon zweimal an unsere Karnevalsvereine zur Verteilung bei den drei Umzügen im Stadtgebiet ausgegeben haben, stammt aus Fairem Handel.“ Zimmermann nahm die Aktion von Fairtrade daher zum Anlass, gemeinsam mit den Beschäftigten ein Zeichen für faire Bedingungen im Kaffeehandel zu setzen.

Denn das beliebte Getränk ist von Niedrigpreisen und den Folgen des Klimawandels bedroht. „Kaffeebäuerinnen und -bauern kämpfen oft um ihre Existenz“, informierte die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Schankende Weltmarkpreise führen dazu, dass der Kaffeeanbau häufig ein Verlustgeschäft ist. Außerdem breiten sich in Folge des Klimawandels vermehrt Schädlinge und Pilzkrankheiten durch steigende Temperaturen und unregelmäßige Regenfälle immer weiter aus. Wir wollen deshalb darauf aufmerksam machen, dass faire Handelsbedingungen selbstverständlich werden müssen.“

Bundesweit kommen in diesen Tagen überall Menschen unter dem Motto #MachKaffeeFair auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee zusammen, um sich gemeinsam für das Thema einzusetzen. Pro Person verlängert sich die virtuelle Kaffeetafel auf www.coffee-fairday.de um einen Meter. Aktuell liegt die Länge schon bei über 40.000 Metern. Auch die Monheimer Stadtverwaltung konnte nun einige Meter dazu beitragen. Mitmachen erwünscht! (ts)

 

BU: Gemeinsam für die faire Sache. Bürgermeister Daniel Zimmermann lud diese Woche zur fairen Kaffeetafel in den Ratssaal ein und viele Beschäftigte folgten seinem Aufruf. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Nicole Gelissen
Citymanagement

Rathaus, Raum 252

Telefon: +49 (0)2173 951-835
Telefax: +49 (0)2173 951-25-835
E-Mail: ngelissen@monheim.de

Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein

22.08.2019
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.

Monheim am Rhein. Sommerzeit, Ferienzeit. Viele Rheinländerinnen und Rheinländer nutzen diese Wochen, um in die Ferne zu schweifen. Viele sind aber auch schon wieder von ihren Reisen zurück oder einfach direkt hier geblieben. Wir schön, dass es da auch gleich vor der Haustür so tolle Angebote zur Naherholung in unserer Region gibt.

Was man zum Beispiel alles an einem Tag in Monheim am Rhein erleben kann, zeigt inzwischen nicht nur ein im Juni frisch veröffentlichter Tourismus-Guide, sondern nun auch ein neues Video der Stadt – das jetzt im städtischen YouTube-Kanal und bei Facebook publiziert wurde.

Wandern, Radfahren und den Tag mit viel gastronomischen Flair in der Altstadt oder direktem Blick auf den Rhein beschließen: All das geht hier – allein, zu zweit, in Gruppen und auch wunderbar mit Kindern. Mit dem Aalfischerei-Museum am Baumberger Rheinufer wurde erst vor wenigen Wochen ein neuer MonChronik-Standort eröffnet, der seitdem glänzend angenommen wird. Kein Sommertag, an dem die Aussichtsplattform, in der das schwimmfähige Schiff direkt am Ufer eingebettet liegt, nicht von Ausflüglern genutzt wird.

Die einzelnen Punkte von Monheims dezentralem Heimatmuseum, zu dem beispielsweise auch die über 500 Jahre alte Marienkapelle und das Karnevalskabinett direkt in der Altstadt gehören, lassen sich alle fußläufig oder mit dem Rad erkunden. Mit dem eigenen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln geht es aber natürlich auch. Und mit Motorkraft kann man mit dem Piwipper Böötchen sogar zur anderen Rheinseite übersetzen, um Monheims kleine aber immer feiner werdenden Skyline zu bewundern.

Ob Ruhe und Naturgenuss inmitten der Urdenbacher Kämpe, samt Römerkastell und Biologischer Station, oder Wasserspielplatz und Skateranlage direkt am Fuße der Altstadt, in der, neben den jetzt schon einladenden Angeboten, in wenigen Wochen noch zwei weitere Restaurants eröffnen werden: Monheim am Rhein bietet viel für einen perfekten Ferientag – und es wird immer mehr! All das gibt es medial gebündelt auch auf www.monheim-entdecken.de (ts)

 

BU: Zu Besuch bei der Kaltblutzucht von Familie Reuter im alten Römerkastell Haus Bürgel – Planwagenfahrt durch die Urdenbacher Kämpe und Baumberger Aue inklusive.

 
   

Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke

13.08.2019
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.

Monheim am Rhein. Monheims elektrisierende Buslinie der Zukunft wird jetzt auch im Stadtbild sichtbar. Im Zuge der Einführung der autonomen Busse wird in den kommenden Wochen die Einmessung der Strecke stattfinden.

Die fünf Busse sollen voraussichtlich ab Herbst zunächst vom Busbahnhof über Krischer- und Kirchstraße bis zum Kradepohl, dann über Graben-, Turm- und Kapellenstraße über die Poetengasse zur Grabenstraße wieder zurück fahren. Nach dem Ende von Bauarbeiten in der Alten Schulstraße lautet die endgültige Route dann: Busbahnhof über die Alte Schulstraße durch den Schelmenturm bis zur Kapellenstraße und über die Poetengasse und Grabenstraße wieder zurück zum Busbahnhof – ganz normal im fließenden Verkehr. Einsteigen können dann alle mit gültigem ÖPNV-Ticket. Sieben Haltestellen sind vorgesehen.

Die Finanzierung soll hauptsächlich über einen BSM-Förderantrag von 2,1 Millionen Euro beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erfolgen. Außerdem hatte der Rat der Stadt Monheim am Rhein 300.000 Euro für erste Vorbereitungen des Projektes bewilligt. (nj)

 

BU: In den kommenden Wochen ist der Bus zur Einmessung am Busbahnhof und in der Altstadt unterwegs. Foto: Birte Hauke

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch

11.07.2019
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.

Monheim am Rhein. In ihrer Sitzung am 10. Juli haben die Mitglieder des Rates der Stadt Monheim am Rhein das künftige Architektur- und Vermietungskonzept zur Revitalisierung des Rathauscenters mehrheitlich beschlossen.

Nach dem Ende 2017 einstimmig gefassten Beschluss zum Ankauf der beiden in die Jahre gekommenen Centerkomplexe für rund 47 Millionen geht es damit nun also an die konkreten Umbaupläne. Dafür wurden von den Ratsmitgliedern 61,6 Millionen Euro an Investitionen bewilligt werden, 26,6 Millionen mehr als zunächst vorgesehen – „weil das nun ausgearbeitete Konzept noch sehr viel weiter geht als in der ersten Planungsphase. Das Bauvolumen in den Obergeschossen ist gegenüber den früheren Entwürfen deutlich gestiegen. Außerdem ist die Anbindung ans Monheimer Tor mitgedacht“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Die Planungen umfassen im Detail folgende Punkte:

  • Abriss des Flachbaus im Rathauscenter II und Schaffung einer knapp 13 Meter breiten Passage mit direkter Sichtbeziehung vom Busbahnhof zur Heinestraße und dem Eierplatz.
  • Anbau von Einzelhandelsflächen an die Bestandsgebäude Rathauscenter I und II mit insgesamt ca. 2.650 Quadratmeter Handelsfläche und 6.575 Quadratmeter Bürofläche.
  • Wegfall der Mall im alten Center, Richtung Rathaus, und Schaffung größerer, moderner Ladenflächen sowie direkten Zugängen vom Straßenraum.
  • Erhalt einer Kurzmall im Center II von der Passage bis zum Bereich Aldi und Rossmann.
  • Einheitliche Gestaltung der Fassadenflächen im Erdgeschoss mit großen Schaufenstern und klarer Annoncierung des Handels.
  • Verbindung der Tiefgarage sowie Rückbau der bestehenden Tiefgaragenzufahrten und Verlegung der Tiefgaragenzufahrt an den Berliner Ring.

Das Vermietungskonzept im Erdgeschoss sieht einen optimierten Mietermix aus Gastronomie, Bekleidung, Schuhen, Schmuck, Schreibwaren, Blumen, Gesundheit, Körperpflege, Dienstleistung und Nahrungs- und Genussmittel vor. Hierzu wurden durch die Projektentwickler in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit Bestandsmietern und potentiellen Neumietern geführt. Die Anforderungen an die Ladeneinheiten wurden bereits in Grundrisszuschnitte übersetzt. Auch erste Mietvertragsangebote sind schon in der Abstimmung. „Diese sehr positiven Rückmeldungen aus dem Handel bestärken uns dabei sehr in unserem Vorgehen“, erläutert Isabel Port, Geschäftsführerin der beiden Monheimer Einkaufszentren GmbHs I und II unter dem Dach der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).

„Man sieht an all diesen Planungen, dass es nicht allein um das Rathauscenter oder die Heinestraße, sondern eine komplette Neuaufstellung der Monheimer Innenstadt geht. Wir werden städtebaulich zusammenführen, was in den letzten Jahrzehnten losgelöst voneinander und von verschiedensten Investoren geplant und gebaut wurde“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Für den Einzelhandel und die Zentralität der Innenstadt bedeutet die Planung einen Quantensprung.“

Zur Aufwertung und Individualisierung des neuen Einkaufsquartiers soll ein renommierter internationaler Künstler für die Gestaltung der Gebäude und Außenflächen in Zusammenarbeit mit den Architekten gewonnen werden. Das Kunstwerk soll die Ästhetik des  Einkaufsquartiers und der zentralen Stadtmitte prägen, ihr ein unverwechselbares und individuelles Gesicht geben und somit auch Grundlage für die Namensgebung und Vermarktung des neuen Quartiers sein. Für dieses zentrale Kunstprojekt mit Bezug zur Architektur soll ein Budget von maximal vier Millionen Euro über einen Zuschuss der Stadt bereitgestellt werden.

Läuft alles nach Plan, können die Monheimerinnen und Monheimer ab dem 1. Quartal 2022 in einer top-modernen neuen Monheimer Mitte einkaufen sowie die zahlreichen Innen- und Außenangebote der heimischen Gastronomie im Zentrum genießen. (ts)

 

BU: So soll er aussehen: Der künftige Blick vom Busbahnhof aus in Richtung Eierplatz, der mit lebendigen Gastronomie-Angeboten und vielen Schaufenstern harmonisch in das Stadtzentrum integriert werden soll. Bislang wirkt das alte Rathauscenter hier wie ein störender Riegel. Visualisierung: ARGE Mitte Monheim

 
   

Wohnquartier „Unter den Linden“: Baustart im Januar

11.07.2019
Im Rathaus wurde nun der Vertrag mit der Aachener Firma „nesseler grünzig“ unterschrieben.

Monheim am Rhein. 232 neue Mietwohnungen – davon etwa 30 Prozent sozial gefördert: Das Projekt „Unter den Linden“ der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“ ist auf der Zielgeraden. Mit dem Aachener Bauunternehmen „nesseler grünzig“ wurde nun im Rathaus ein Vertrag für die Realisierung des Projektes im Berliner Viertel unterzeichnet. Baubeginn soll Anfang nächsten Jahres sein, Fertigstellung Stück für Stück bis 2021. „Der Bedarf auf dem Wohnungsmarkt ist groß. Wir handeln als Kommune entsprechend“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Das Wohnquartier wird auf dem etwa 22.600 Quadratmeter großen Gelände der abgerissenen Anton-Schwarz-Hauptschule zwischen Erich-Klausener-Straße und Grunewaldstraße verwirklicht. Der Mix reicht von Anderthalb-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Eine Tiefgarage wird ebenfalls gebaut. Der Außenbereich soll mit viel Grün gestaltet werden. „Es ist eine attraktive Mischung. Vom Single bis zur mehrköpfigen Familie ist für alle etwas dabei“, erläutern Kämmerin Sabine Noll und Michael Lobe, Bereichsleiter des städtischen Gebäudemanagements, in ihrer Funktion als Geschäftsführer der „Monheimer Wohnen“. Wann genau die Akquise für die Vermietung beginnt, steht noch nicht fest. (nj)

 

BU: Das Wohnquartier „Unter den Linden“ wird auch mit vielen Grünflächen versehen sein. Simulation: „nesseler grünzig“

 
   

Ansprechpartner

Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

Telefon: +49 (0)2173 951-833
Telefax: +49 (0)2173 951-25-833
E-Mail: kbrand@monheim.de

Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format

13.06.2019
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.

Monheim am Rhein. Unter dem Titel „Entdecken Sie Monheim am Rhein“ hat die Stadt auf 130 ganz starken Seiten ab sofort ihre touristischen Angebote gebündelt.

Der im praktischen Pocket-Format erschienene Tourismus-Guide wird erstmals beim Stadtfest-Wochenende vom 14. bis 16. Juni am Stand der Monheimer Kulturwerke zu haben sein. Danach wird er künftig im Rathaus, in den beiden Tourist-Informationen (Monheimer Tor und Landschaftspark Rheinbogen) sowie in zahlreichen weiteren städtischen Einrichtungen und Gastronomiebetrieben zur kostenlosen Mitnahme bereitliegen. Zudem gibt es ihn schon jetzt zum Download auf www.monheim-entdecken.de im Bereich Service und Broschüren.

Die 130 Seiten sind prall gefüllt mit Informationen, tollen Bildern und hilfreichen Karten, die einfach Lust auf ausgiebige Streifzüge durch die Stadt machen. Es gibt Gastro- und Geheim-Tipps, Vorschläge für tolle Spaziergänge, ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Lassen Sie sich zu den einzelnen MonChronik-Standorten wie dem Aalfischereimuseum, dem Karnevalskabinett oder zum alten Römerkastell Haus Bürgel leiten. Wo gibt es Stadtführungen, leckeres Eis, die aufregendsten Spielplätze und schönsten Wasserfreuden zu genießen? Wann stehen die nächsten großen Monheimer Veranstaltungen an – und wo gibt es die schönsten Mitbringsel zu kaufen? Der Tourismus-Guide weiß immer die Antwort. Und wer länger bleiben will, der findet hier auch gleich die passende Unterkunft in Rheinnähe.

Zahlreiche Tipps werden multimedial ergänzt, zum Beispiel mit QR-Codes, die zu weiteren Informationen führen. Öffnungszeiten, Kontakte, gute Adressen. All das gibt es hier. „Unser Ansatz war einfach“, erläutert Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus: „Die, die tatsächlich noch nie in Monheim am Rhein waren, soll der Guide dazu verführen, vielleicht doch einmal hierhin zu kommen. Und allen, die schon mal hier waren, soll er zeigen, dass es bei uns noch viel mehr zu sehen und zu entdecken gibt. Wir verführen also auch gern zum Wiederkommen.“

 

BU: Der Tourismus-Guide der Stadt Monheim am Rhein ist mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen. Erstmals gibt es ihm beim Stadtfest am Stand der Monheimer Kulturwerke und schon jetzt auf www.monheim-entdecken.de. Foto: Stadt Monheim am Rhein.       

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Antworten aus der Bürgerschaft zum Umbau des Rathauscenters ausgewertet

29.05.2019
Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich mehr Bekleidungsgeschäfte, einen Angebotsmix und eine abwechslungsreiche Gastronomie.

Monheim am Rhein. Das Rathauscenter soll zu einem modernen Einkaufsquartier umgebaut werden. Zusammen mit dem umgestalteten Monheimer Tor und dem Eierplatz bildet es dann das Herz der Innenstadt. Im Rahmen einer Online-Konsultation und an Infoständen wurden nun die Erwartungen und Wünsche der Monheimerinnen und Monheimer an das neue Quartier erfragt. Innerhalb von fünf Wochen wurden so insgesamt 154 Beiträge gesammelt.

Die meisten Antworten betreffen eine Ausweitung des Angebots: Damit sie im neuen Einkaufsquartier alles finden, wünschen sich die Monheimerinnen und Monheimer vor allem mehr Bekleidungsgeschäfte, zum Beispiel von bekannten Modeketten. Bedarf besteht außerdem nach Mode für Herren, Seniorinnen und Senioren sowie Kleidung in großen Größen. Geschäfte für Lederwaren, Schuhe und Sportmode und auch ein Fitnessstudio wären ebenfalls willkommen.

Die Bürgerinnen und Bürger legen außerdem Wert auf die Möglichkeit, umweltbewusst und gesund einkaufen zu können. Sie schlagen daher Bioläden mit regionalen Produkten, ein Reformhaus, ein Fairtrade-Geschäft und einen Unverpackt-Laden vor. Nachgefragt werden auch Geschäfte, die Spielzeug, Elektronik, Bücher, Blumen, Drogerie- und Haushaltsartikel, Schreibwaren oder Bastel- und Handarbeitsbedarf anbieten.

Wichtig ist den Monheimerinnen und Monheimern zudem eine ansprechende, abwechslungsreiche Gastronomie. Besonderen Wert legen viele dabei auf Qualität und gesunde Angebote. Cafés mit süßen und herzhaften Leckereien würden aus Sicht der Teilnehmenden ebenfalls zum Verweilen im neuen Einkaufsquartier einladen. Eine große Chance zur Belebung der Innenstadt sehen die Bürgerinnen und Bürger im Angebot von frischen Mittagstischen für Berufstätige sowie in einer Gastronomie, die auch zu späterer Stunde geöffnet hat – damit man sich abends zum Essen oder auf einen Cocktail treffen kann. Für einen komfortablen Besuch des neuen Einkaufsquartiers wäre es außerdem wichtig, es bequem mit Auto, ÖPNV und Fahrrad erreichen zu können. Angeregt werden auch neue Parkplätze sowie kostenloses Parken in der Tiefgarage.

Die Monheimer Einkaufszentren I und II sind städtische Tochtergesellschaften. Die Stadt hatte die beiden Rathauscenter nach einem Beschluss des Stadtrats gekauft. „Die Konsultation hat uns vielfältige Einblicke ermöglicht und unterschiedlichste Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt. Sie sind die künftigen Käuferinnen und Käufer im neuen Einkaufsquartier und sollen es gerne besuchen – deswegen freue ich mich sehr, dass sich große Teile ihrer und unserer Gedanken treffen“, sagt Isabel Port. Derzeit arbeiten die Planer das Architekturkonzept weiter aus. „Parallel laufen bereits intensive Gespräche mit den jetzigen Bestandsmietern sowie mit potenziellen neuen Ankermietern für das zukünftige Einkaufsquartier“, erläutert die Einkaufszentren-Geschäftsführerin. Die Erkenntnisse aus der Konsultation werden dabei berücksichtigt. Starten soll der Umbau dann Ende 2020.

 

BU: Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren, (M.) und die Koordinatorinnen der Bürgerschaftsbeteiligung Olivia Konieczny (l.) und Annika Patz (r.) diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über den Umbau des Rathaus-Centers. Foto: Thomas Spekowius

 
 
 
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