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12.01.2018
Monheimer Merkur 2018 für Harald und Christof Mikat
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrte die beiden klugen Köpfe hinter den Firmen TML Technik und TML Services.
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Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ ging dieses Jahr an Harald und Christof Mikat. Am Freitagabend, 12. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgern beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim am Rhein die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Geehrt wurden damit zwei Persönlichkeiten, die in ihren Unternehmen gerade erfolgreich den Generationenwechsel gemeistert haben. Mit ihrer TML Technik GmbH, zu der sie 2007 noch die TML Services gründeten, sind sie seit bald 25 Jahren in Monheim am Rhein ansässig sind – und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten kräftig gewachsen. „Mit heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen etwa 80 Prozent in Monheim am Rhein beschäftigt sind, stehen die beiden für mittelständisches Unternehmertum im besten Sinne“, lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Zusammen mit ihren Beschäftigten entwickeln und fertigen sie Maschinen, die von Monheim am Rhein in die ganze Welt verkauft werden. Sie haben Niederlassungen in Indien, China, Südafrika und der Ukraine aufgebaut.“

Gleichwohl mindere diese internationale Ausrichtung das soziale und gesellschaftliche Engagement der beiden ausgezeichneten Männer vor Ort in keiner Weise. Beide waren bei der Gründung der Monheimer „Familiengenossenschaft“ und dem Bau der von ihr betriebenen Kita „Talentschuppen“ maßgeblich beteiligt. Senior Harald Mikat ist Gründungsmitglied der Unternehmergemeinschaft Rheinpark und der Sohn und heutige Doppel-Geschäftsführer Christof Mikat engagiert sich ehrenamtlich in den Gremien der Industrie- und Handelskammer – unter anderem, indem er den Vorsitz im IHK-Regionalausschuss für Langenfeld und Monheim übernommen hat.

„Wer sich als Mittelständler in der globalisierten Welt behaupten will, muss sich spezialisieren und in der jeweiligen Nische besser sein als alle anderen“, unterstrich Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Mit ihren Spezialmaschinen für die Stahlindustrie ist es den beiden Preisträgern gelungen, solch ein spezialisiertes Marktsegment zu besetzen. Niemand sonst in der Welt baut Bagger und Bohrer, die den enormen Temperaturen in einem Stahlwerk in unmittelbarerer Nähe von Hochofenanlagen besser gewachsen sind als der in Monheim produzierte ‚Unidachs‘ oder der ‚Leonard-Ausleger‘.“

Der besondere Erfindergeist und Unternehmersinn der Preisträger sei allerdings auch deutlich geworden, als Sie zusammen mit Arne Bergmann von Jenoptik und Bert Schukat von Schukat electronik vor gut drei Jahren Monheims erste mittelständische Betriebskita eröffnet hätten, so der Bürgermeister. „Sie haben dort ein großartiges Betreuungsangebot für 50 Kinder geschaffen, dass nicht nur den Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch Monheimer Familien offensteht.“

Beide Preisträger nahmen die Auszeichnung sehr gerne entgegen und versprachen unter dem Applaus der Treffpunkt-Mitglieder, in ihrem Engagement vor Ort auch künftig nicht nachlassen zu wollen – dies gelte auch für die Kontaktpflege im Treffpunkt. Harald Mikat zeigte sich zudem begeistert über die Entwicklung, die neben dem von ihm gegründeten Unternehmen auch die Stadt seit 1993 und insbesondere in den letzten Jahren genommen habe.

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) mit den beiden Preisträger Harald und Christof Mikat sowie dem Treffpunkt-Vorstandsvorsitzenden Dirk Fleschenberg im Hintergrund. Foto: Thomas Spekowius

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24.11.2017
Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.
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Monheim am Rhein. In aufwändigen Verhandlungen und gestützt durch Gutachterverfahren für eine marktgerechte Preisfindung hat die Stadt in den letzten Monaten den Ankauf der beiden Monheimer Rathaus-Center-Komplexe und des Baumberger Einkaufszentrums am Holzweg vorbereitet. Mittlerweile besteht zwischen allen Beteiligten Handelseinigkeit. Demnach sollen im Januar 2018 die Einkaufscenter in beiden Stadtteilen den Besitzer wechseln. Das entscheidende Wort haben die Mitglieder des Stadtrats in ihrer letzten Jahressitzung am 20. Dezember.

Sowohl der Ankauf des Rathaus-Centers für 35 Millionen Euro von der Phoenix Development GmbH als auch der des Baumberger Einkaufszentrums für 1,6 Millionen Euro  von der Erbengemeinschaft Hunnenberg sollen durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erfolgen. In beiden Fällen bildet der Ankauf die Grundlage für im Anschluss geplante Veränderungen an den Immobilien. „Beide Einkaufszentren brauchen dringend neue Impulse durch Umbauten und Investitionen. Wir wollen die Attraktivität der Zentren durch das städtische Engagement sowohl für den Einzelhandel als auch die Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich verbessern“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Um die Chancen und Risiken eines Rathaus-Center-Kaufs im Vorfeld abwägen zu können, wurde bereits ein Architekturbüro mit Planungen beauftragt, die nun deutlich zeigen, was in Monheims Mitte möglich ist. „Die Potenziale rund um die bestehende Bausubstanz sind riesig“, so Zimmermann. Falls der Stadtrat den Plänen zugestimmt, dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer gleich auf einen doppelten Durchbruch für die Innenstadt und ein vollständiges „Rathaus-Center Reloaded“ freuen. Geplant ist, künftig alle bisherigen Innenflächen des Centers in Verkaufsflächen umzugestalten. Die heutigen kreuzungsartig angelegten Innengänge würden damit komplett wegfallen und hierdurch viel größere, zusammenhängende Flächen mit zeitgemäßen Zuschnitten entstehen – Flächen, die in Monheim am Rhein inzwischen von attraktiven Interessenten hochnachgefragt sind, die aber derzeit überhaupt nicht angeboten werden können. Im Bereich Center II, südlich des heutigen Schelmencafés, über der Tiefgarage soll das Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt werden, wobei sich die Außenfassade an den bestehenden Giebelbauten daneben orientieren wird. Oben sind im Süden und Norden begrünte Gärten auf den bislang ungenutzt als öden Steinwüsten brachliegenden Flachdächern vorgesehen – sogar mit der Option auf Außengastronomie-Angebote.

Der im wahrsten Sinne des Wortes ganz große Durchbruch für die Stadtmitte soll zudem durch gleich zwei Schneisen geschlagen werden, die den bisherigen Riegel aufbrechen sollen, den das Rathaus-Center seit Jahrzehnten für den kompletten Bereich Heinestraße und Eierplatz bildet. Demnach sollen der Eierplatz und die dortige Fußgängerzone künftig über zwei offene Wege direkt mit dem Centerbogen und dem Busbahnhof verbunden werden – ohne Türen, ohne Schwellen oder sonstige Barrieren. Eine vollständige Öffnung zu beiden Seiten hin, die den Eierplatz vom ungewollten Hinterhof tatsächlich erstmals zum zentral gelegenen Platz erheben wird. „Ein großer Wurf und ein echter Befreiungsschlag, der seine Wirkung garantiert nicht verfehlen wird“ verspricht Thomas Waters, Stadtplanungschef im Rathaus, mit Blick auf die Pläne. Und die passen perfekt in den von Sommer 2018 bis Ende 2019 bereits ohnehin avisierten und in mehreren Bürger-Workshops gemeinsam vorbereiteten Umbau der Heinestraße. Mit im Gesamtpaket, dessen Kosten auf bislang rund 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt werden, ist auch die Verlegung der heute noch den Centerbogen kreuzenden Tiefgarageneinfahrt in Richtung Berliner Ring.

Beim reinen Investment eine Nummer kleiner aber ebenfalls von enorm großer Bedeutung sind die Pläne der Stadt mit dem Baumberger Einkaufszentrum. „Auch hier ist eigentlich seit Jahren klar, dass nur über Veränderungen und Investitionen eine Ertüchtigung des Zentrums für die Zukunft erfolgen kann“, beschreibt Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung die Ausgangslage. „Und jetzt haben wir tatsächlich die Chance zum  Kauf.“ Lange warten will die Stadt auch dort nach dem angestrebten Eigentümerwechsel nicht. Längst gibt es Pläne, dass auf dem Gelände der früheren Geschwister-Scholl-Schule neben einem Drogerie- auch ein neuer Edeka-Markt als Frequenzbringer und wichtiger  Nahversorger entstehen soll. Zudem gilt es natürlich, die Fußgänger-Passage mit dem spröden Waschbeton-Charme der 70er-Jahre in ein modernes Einkaufszentrum zu verwandeln, in das die so vielen in direkter und fußläufiger Nachbarschaft wohnenden Menschen nicht nur gerne kommen, sondern im dem sie bald auch ebenso gerne länger verweilen werden.

„Mindestens für das Rathaus Center ist dann vorgesehen, dass wir künftig auch das Center-Management übernehmen werden“, verdeutlicht Bürgermeister Daniel Zimmermann, dass es neben den Bauaktivitäten auch um die kluge Schaffung eines guten Angebotsmixes gehen wird. „Ein bloßes ‚Weiter so‘ ist an keinem der beiden Standorten geplant. Wir wollen jetzt die Weichen stellen, auf denen wir in beiden Stadtteilen hinsichtlich Zentralität und Nahversorgung in eine erfolgreiche Zukunft fahren werden“, so Monheims Verwaltungschef. Deshalb werden wir dem Stadtrat den Ankauf beider Einkaufszentren vorschlagen.“ Die erste öffentliche Beratung hierzu wird am 6. Dezember im Haupt- und Finanzausschuss stattfinden. Beginn im Monheimer Ratssaal ist dann um 16 Uhr. (ts)

 

BU: Bahnbrechend! Bürgermeister Daniel Zimmermann, Stadtplanungschef Thomas Waters sowie Estelle Dageroth und Isabel Port aus der Stadtmarketing-Abteilung mit den künftigen Plänen für das Monheimer Rathaus-Center. Foto: Thomas Spekowius

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20.11.2017
Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.
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Monheim am Rhein. Monheims Dienstleister, Gastronomie-Anbieter und Einzelhändler – das sind engagierte Frauen und Männer, mit deren gemeinschaftlichem Engagement die von allen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten lebendigen Stadtteilzentren, erleuchteten Schaufenster und täglich neuen, attraktiven Angebote in direkter Nähe zum Wohnort erst möglich werden. Sie sind die Ansprechpartner, Kümmerer und Serviceanbieter. Für die Stadt sind sie die Monheimer Lokalhelden! Jetzt liegen sie mit ihren Service-Angeboten nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt.

Am Freitag, 17. November, ist unter der Adresse www.monheimer-lokalhelden.de eine von der Stadt bereitgestellte Online-Plattform für eben diese Heldinnen und Helden livegegangen. Als konsequente Erweiterung der bisher schon für das städtische WiFi-Portal und die Homepage geschaffenen digitalen Heimat wurde hier nun auch ein Lieferservice realisiert, der das Portal weit über den bisherigen Status einer reinen Präsentationsfläche hinaushebt. „Denn erst dieses Serviceangebot macht uns tatsächlich zu Helden“, betont Dirk Fleschenberg, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Treffpunkt Monheim und mit expert Hoffmann einer der ersten Monheimer Lokalhelden, die dem neuen Lieferservice nun tatsächlich mit voller Schubkraft Tempo verleihen. Mehr noch: expert Hoffmann stellt zum Startschuss sogar die Auslieferfahrzeuge.

„Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich durch das Internet stark verändert“, weiß auch Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Wir wollen vor allem unseren vor Ort agierenden Händlerinnen und Händlern helfen, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.“ Denn an dem Wunsch nach einer lebendigen Innenstadt, mit attraktiven Geschäften und guten Service-Angeboten in direkter Nähe zum Wohnort hat sich auch mit dem neuen Konsumverhalten nichts geändert. Im Gegenteil, auch hier sind die Ansprüche eher gewachsen.

Mehrere hundert Händler, Dienstleister und Gastronomen gibt es im Stadtgebiet. Alle haben sie unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme, mit denen sie ihre Lagerbestände kontrollieren und verwalten, andere hatten hier bislang noch gar keine elektronische Unterstützung. Nun aber gilt für viele Produkte auf www.lokalhelden-monheim.de trotzdem von montags bis freitags das Versprechen: Wer bis 17 Uhr bestellt, bekommt seine Ware auf Wunsch noch am selben Tag nach Hause geliefert. Eine riesige Herausforderung – gerade auch logistisch. Um diese Herausforderung gemeinsam mit den Monheimer Lokalhelden meistern zu können, hat sich die Stadt mit der Firma Atalanda in Freilassing den nach ihrer Überzeugung kompetentesten Partner auf diesem Gebiet ins Boot geholt. Atalanda stellt die technische Plattform und dient damit unter anderem auch schon Städten wie Hamburg, Dortmund oder Wuppertal als Basis. „Diese Kompetenz und Erfahrung hat uns in den letzten Wochen bereits sehr gut getan“, betont Bürgermeister Zimmermann. Das Mitmachen bei den Monheimer Lokalhelden ist ganz einfach und für alle Gewerbetreibenden, die sich hier gerne präsentieren und damit Teil einer starken Gemeinschaft werden wollen, komplett kostenlos. Die Stadt finanziert das Gesamtprojekt mit 600.000 Euro.

„Unser Portal ist erst noch im Aufbau und wird sich jetzt in den nächsten Wochen rasant weiterentwickeln“, verspricht Citymanagerin Isabel Port. „Uns war es aber wichtig, den schnellsten unserer Heldinnen und Helden auch zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft schon das neue Lieferservice-Versprechen anbieten zu können. Weitere werden bald folgen.“

Nicht alles, was unter www.lokalhelden-monheim.de bestellt werden kann, ist Lagerware, daher gibt es zum Teil auch längere Lieferfristen. Und natürlich kann Ware ebenso online bestellt und dann persönlich in der Stadt abgeholt werden. Port: „Viele nutzen zum Start jetzt auch erstmal ‚nur‘ die deutlich verbesserten Präsentationsformen. Neben Fotos gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, Imagefilme einzustellen. Viele Gastronomen werden hier bald ihre Speisekarten hochladen können. Alles wird noch wachsen. Und vielleicht wird am Anfang auch noch nicht alles perfekt klappen.“

„Doch wir sind auf dem absolut richtigen Weg“, ist auch Dirk Fleschenberg überzeugt. „Denn nur wir können Online und Nähe in so perfekter Kombination anbieten. Das unterscheidet alle jetzt unter dem blauen ‚M‘ vereinten Monheimer Lokalhelden von der sonstigen weiten Online-Shoppingwelt. Wir zeigen Gesicht. Unsere Türen stehen auch in der realen Welt offen. Und viele Kunden aus der gesamten Region vertrauen unseren Monheimer Leistungen schon seit Jahrzehnten. Wir sind persönliche Ansprechpartner – auch und gerade dann, wenn es ums Aus- und Anprobieren geht, oder falls es später doch mal eine Reklamation gibt. Wir leisten einen hundertfachen Vor-Ort-Service, den genau hier garantiert nur wir in dieser Form erbringen können.“

Davon ist man auch im Rathaus überzeugt. „Gute Geh- und Radwege, gepflegte Straßen, attraktive Plätze mit bestmöglicher Barrierefreiheit und ein attraktives ÖPNV-Angebot, für all das können wir als Stadt im Verbund mit unseren Tochtergesellschaften sorgen“, so Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Doch dieser mit öffentlichen Mitteln bereitgestellte Rahmen wird erst durch engagierte Händler, Dienstleister und Gastronomen mit Vielfalt und Leben gefüllt.“ Die Stadt Monheim am Rhein sagt deshalb „Ja“ zur Förderung lebendiger Stadtteilzentren und zur Stärkung ihrer örtlichen Akteure im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz im World Wide Web. Zimmermann: „Wir unterstützen die Monheimer Lokalhelden über unser Wirtschaftsförderungsteam somit sehr gerne bei ihrem wichtigen Beitrag zu einer attraktiven Stadt, in der wir alle gerne leben möchten.“

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden zeigen Gesicht! Sie sind die vielen persönlichen Ansprechpartner vor Ort und liegen mit ihren Service-Angeboten jetzt nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt. Monheims große Vielfalt gibt es online gebündelt auf www.monheimer-lokalhelden.de. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

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19.10.2017
Monheimer Haushaltsplan 2018 trägt die Handschrift von Tatkraft und Engagement
Kämmerin und Bürgermeister rechnen mit einem Plus von 25 Millionen Euro – trotz zahlreicher Investitionen und der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern.
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Monheim am Rhein. Zum achten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung Monheim am Rhein auch das kommende Jahr wieder mit einem satten Haushaltplus von diesmal sogar rund 25 Millionen Euro abzuschließen. Ein Plus, das auch im Wegfall des sogenannten Kommunal-Solis begründet ist. Den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 389 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von etwa einer Million Euro werden 2018 nach heutigen Berechnungen voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von rund 365 Millionen Euro gegenüberstehen.

Auf die an diesem Mittwoch, 18. Oktober, im Rat erfolgte Einbringung des Haushalts durch Kämmerin Sabine Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann folgen in den nächsten Wochen nun die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen. Die endgültige Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2018 ist dann für die Stadtratssitzung am 20. Dezember vorgesehen.

Bevor Kämmerin Sabine Noll das neue Monheimer Zahlenwerk im Detail präsentierte, lud sie die zuhörenden Ratsleute und das Publikum im Ratssaal kurz zum Innehalten ein. „Ich möchte mit Ihnen gerne zunächst den Blick auf das richten, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren erreicht haben. Weil wir uns manchmal an dem Erreichten gar nicht mehr richtig erfreuen, sondern danach suchen, was vielleicht doch noch fehlt, und wo vielleicht noch etwas zu kritisieren ist“, hob Noll an und zählte auf: „Wir haben schicke, sanierte Einkaufsstraßen in Monheim und in Baumberg. Wir haben eine sanierte Altstadt mit auflebender Gastronomie. Wir haben eine neue Kunst- und Musikschule, einen neuen Betriebshof und bauen eine neue Feuerwache. Wir haben sanierte Kanäle und Straßen – weitestgehend ohne Schlaglöcher, wie man aus manch anderen Städten kennt. Wir haben einen Rheinpark, voll mit repräsentativen Firmen und Bürogebäuden. Wir haben sanierte, moderne und kindgerechte Spielplätze und Schulhöfe, einen Schiffsanleger, die MonChronik und hierfür bald auch noch einen Aalschokker als Fischereimuseum. Wir haben ein neues Bürgerbüro, Beitragsfreiheit für Kinder in Kitas und dem Offenen Ganztag sowie ein modernes Glasfasernetz. Und vor allem haben wir eines: Ideen! – Kurz gesagt: Wir haben eine schöne, moderne Stadt, auf die wir stolz sein können. Und nicht zu vergessen: Wir haben eine sehr leistungsfähige Verwaltung“, so Monheims Kämmerin.

Diese enorme Leistungsfähigkeit spiegelt auch der aktuelle Haushaltsplan wieder. An geplanten Investitionshighlights zählte Bürgermeister Daniel Zimmermann unter anderem allein 32,1 Millionen Euro für Monheimer Schulbauprojekte im Jahr 2018 auf. Weitere 14,5 Millionen Euro werden in den Kanal- und Straßenbau fließen. Darin sind auch echte Schmuckstücke wie die künftige Freitreppe mit Rheinblick an der Klappertorstraße in Baumberg und die optische Freilegung des Areals rund um die Marienkappelle enthalten. Über 13 Millionen Euro werden in die städtische Feuerwehr investiert – für neue Fahrzeuge, die Erneuerung der städtischen Sirenenwarnanlage und natürlich in den beginnenden Neubau der Feuerwache. Rund 7,7 Millionen Euro sollen in den Ausbau des Sojus 7 fließen, 6 Millionen Euro in den Erwerb des Creative Campus als neuer Gewerbegebietsfläche. Weitere Millionen fließen in spannende Digitalisierungskonzepte unter dem Titel „Monheim 4.0“, in den Ausbau von Sportstätten, in neue Kinderspielplätze, in Kunstobjekte für den öffentlichen Raum, weitere WLAN-Hotspots und in die Planungen für das vorgesehene Haus der Hilfsorganisationen.

„Um all diese Projekte umsetzen zu können, ist geeignetes und motiviertes Personal erforderlich“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Trotz der Vielzahl von Projekten beinhaltet der Haushaltsplanentwurf dabei lediglich einen maßvollen Anstieg um 30 Vollzeitstellen.“ Sie sollen helfen, die im Rathaus entwickelten PS tatsächlich auf die Straße zu bringen. Denn auch für die Zukunft rechnet die Stadt weiter mit einer hochdynamischen Entwicklung, flankiert von einer entsprechenden finanziellen Ausstattung. Trotz enorm erhöhter Bautätigkeit sowie immer mehr anzuschiebenden Investitionen in zahlreichen Bereichen, und damit einhergehend auch erhöhter Personalausstattung, rechnet man im Rathaus für die Jahre 2019 bis 2021 mit ähnlich hohen Haushaltsüberschüssen wie 2018.

Zimmermann „Diese Prognosezahlen dürften vor allem denjenigen den Wind aus den Segeln nehmen, die immer wieder den Zweifel streuen, wann es denn vorbei sei, mit der guten finanziellen Entwicklung der Stadt. Gerne wird der Eindruck erweckt, man müsse die weitere Entwicklung bremsen. Hinter dieser Skepsis steht die Frage nach einer vermeintlichen Stunde Null: Was passiert, wenn Gewerbesteuereinnahmen ausbleiben? Wird die Stadt Monheim am Rhein irgendwann in die Situation zurückkehren, wie wir sie noch aus dem Jahr 2010 kennen? Politikerinnen und Politiker, die solche Fragen stellen, vergessen, dass wir seit 2012 daran arbeiten, die Entwicklung der Stadt auf ein neues Niveau zu heben. Seit dieser Zeit sind 2.500 neue Arbeitsplätze entstanden. Mehr als 330 zusätzliche Gewerbebetriebe haben sich in der Stadt angesiedelt. Die Infrastruktur wird auf Vordermann gebracht. Wenn wir Schulen sanieren, mit Differenzierungs- und Inklusionsräumen ausstatten, Räume für den Ganztag, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie schaffen, dann tun wir das nicht für den Moment, sondern für die nächsten 30 bis 40 Jahre und darüber hinaus.“ Dabei seien alle Investitionen nachhaltig betonte Monheims Bürgermeister mit Blick auf neue und energiesparende Gebäude wie die städtische Kunst- und Musikschule. Auch andere Investitionen sicherten zudem den zukünftigen Wohlstand der Stadt. Als Beispiele nannte der Bürgermeister hier das Glasfasernetz und die neue Wohnungsbaugesellschaft, die künftig Mieteinnahmen erzielen wird. „Die Finanzmittel von mittlerweile rund 27 Millionen Euro für den Bau eines Glasfasernetzes machen aus der Stadt einen attraktiven und modernen Wohn- und Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig werden diese Investitionen, wie auch die in die künftige Wohnbaugesellschaft, bald eine Rendite abwerfen.“ Das Fazit des Bürgermeisters: „Monheim am Rhein kann nicht in frühere Zeiten zurückfallen. Viele der angestoßenen Entwicklungen sind unumkehrbar. Die Stadtverwaltung und ich werden daran arbeiten, auch die weiteren Entwicklungen der Stadt unumkehrbar zu machen. Jedem der fordert, es müsse eine Nummer kleiner gehen, Investitionen könnten auf später verschoben werden und man dürfe bloß kein zusätzliches Personal einstellen, sage ich: Wir tun genau das Gegenteil. Die Arbeit der Stadtverwaltung wird unter meiner Leitung niemals geprägt sein von Zauderhaftigkeit und Zukunftspessimismus, sondern von dem Wunsch, die Strategischen Ziele der Stadt zu erreichen, sowie von Tatkraft und persönlichem Engagement.“ Diese Handschrift, so Zimmermann trage auch der vorgelegte Haushaltsplan für 2018.

Dabei soll auch die Bürgerschaft entlastet werden. „Schon in der Vergangenheit haben die Bürgerinnen und Bürger von der finanziellen Stärke der Stadt Monheim am Rhein massiv profitiert“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann und nannte als Stichworte die Kitagebührenfreiheit, die Abschaffung der OGS-Gebühren, die Bezuschussung des Mittagessens in allen Kitas und Grundschulen, niedrige Steuern und Gebühren sowie die Investitionen in ein modernes Glasfasernetz, den flächendeckenden WLAN-Ausbau und den Ausbau von Servicezeiten im Rathaus. An den Rat gerichtet erklärte Zimmermann am Mittwochabend: „Heute ist es an der Zeit, den Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Entlastung zukommen zu lassen. Die Kämmerin und ich schlagen Ihnen mit der Einbringung des Haushaltsplans vor, die Hebesätze für die Grundsteuer A und B von derzeit 380 und 385 Punkten auf jeweils 360 Punkte zu senken. Von dieser Senkung werden alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, egal ob sie Mieterinnen und Mieter oder Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer sind. Auch Unternehmen, die ja ebenfalls grundsteuerpflichtig sind, profitieren von der Entlastung. Wir machen Ihnen diesen Vorschlag vor allem deshalb, weil wir durch die Abschaffung des Kommunal-Solis den erforderlichen Spielraum hierfür sehen.“ – Und in der Tat eröffnet diese Abschaffung der Stadt neue Spielräume. „Weitere Zahlungspflichten in Höhe von 161 Millionen Euro für die Jahre 2018 bis 2022 bleiben der Stadt nun erspart,“ betonte Monheims Bürgermeister. „Das ist Geld, das Monheim am Rhein gut gebrauchen kann. Es ist Geld, das Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Monheim am Rhein in der Erwartung entrichten, dass es hier vor Ort in die Infrastruktur, in Schulen und Kindergärten investiert wird. Ich denke, es ist egal, welcher politischen Partei man im Einzelfall nahesteht und wie man das Ergebnis der Landtagswahl in den übrigen Politikbereichen beurteilen mag, über diese Entscheidung können wir uns alle freuen.“

Als ganz und gar unerfreulich bewertete Monheims Stadtoberhaupt hingegen das Ergebnis der Bundestagswahl mit Blick auf das Abschneiden der sogenannten Alternative für Deutschland. „Dass mit der AfD eine Partei in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, die national-völkische Denkweisen vertritt und rassistische Programmbestandteile formuliert, muss jeden Menschen mit Anstand und Moral erschrecken,“ mahnte Zimmermann. Auch in Monheim am Rhein habe diese Partei immerhin 2.400 Stimmen und 10,6 Prozent erhalten. Bei der Landtagswahl waren es 1.600 Stimmen und 8,2 Prozent. Das Stadtoberhaupt sieht Handlungsbedarf. „Die Stadt darf sich in ihren Integrationsbemühungen nicht ausschließlich auf die vermeintlich zu Integrierenden beschränken. Wir müssen auch den Teil der Mehrheitsgesellschaft in den Blick nehmen, der eine Integration von Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, deren Religionszugehörigkeit nicht katholisch oder evangelisch lautet, schlichtweg ablehnt.“ Der nun vorgelegte Haushaltsplanentwurf reagiere auf diese Herausforderung mit zwei neuen Stellen. Eine Personalstelle soll die bestehenden Integrationsaktivitäten im Bereich Ordnung und Soziales ergänzen, die andere Personalstelle erweitere das Themenfeld der Städtepartnerschaften um den Aspekt der interkulturellen Bildung. Zimmermann: „ Wir wollen Präventionsprojekte gegen politischen Extremismus entwickeln, vorhandene ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure, die sich für Interkulturalität engagieren, vernetzen und unterstützen sowie im Bereich der Vorurteilsintervention und -prävention tätig werden.“ – Zwei von 30 neu geplanten Stellen für 2018, um gemeinsam weiter an einer Stadt für alle zu bauen, die nicht nur Monheims Kämmerin mit Stolz erfüllt, und deren Gesamtinvestitionen mit jedem Jahr weiter wachsen. (ts)

 

BU: In Monheim am Rhein läuft es weiter an sehr vielen Stellen rund – davon zeugt auch der jetzt von Kämmerin und Bürgermeister eingebrachte Haushaltsplan für 2018. Foto: Thomas Lison

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Thomas Spekowius
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04.10.2017
Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein präsentiert sich im ganz großen Kreis
Beste Chancen auf erfolgreiches Wachstum – mit attraktiven Flächen zu äußerst lukrativen Gesamtkonditionen.
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Monheim am Rhein. Gemeinsam mit Landrat Thomas Hendele präsentieren sich die Bürgermeister und obersten Wirtschaftsförderer der Städte im Kreis Mettmann auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Expo Real in München.

Für die Stadt Monheim am Rhein sind neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch Thomas Zitzmann vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung sowie die beiden obersten Stadtplaner im Rathaus, Thomas Waters und Robert Ullrich, mit vor Ort. Im Messegepäck hat das Monheimer Quartett neben dem mit 260 Punkten günstigsten Gewerbesteuerhebesatz in ganz NRW auch zahlreiche konkrete Angebote für Geschäftsansiedlungen, zum Beispiel im Entwicklungsbereich Creative Campus, und viele attraktive Pläne zur künftigen Innenstadtentwicklung, für deren Realisierung die wirtschaftsstarke Stadt Monheim am Rhein auf der Suche nach attraktiven Partnern ist.

Die Expo Real ist die europaweit größte Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Sie läuft vom 4. bis 6. Oktober. Der Kreis und die kreisangehörige Städte, Vertreter der örtlichen Sparkassen sowie weitere Mitaussteller und Sponsoren stellen hier gemeinsam Liegenschaften, Projekte und Investitionsmöglichkeiten vor. Das gemeinsame Motto ist zugleich Einladung: „Invest in ME!“

Die Expo Real bietet dabei mehr als 1.900 Ausstellern aus 35 Ländern die Möglichkeit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neue Netzwerke zu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA weilen bis Freitag Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in der bayerischen Landeshauptstadt. (ts)

 

BU: Der Kreis Mettmann präsentiert sich an seinem Messestand unter dem Motto „Invest in ME!“ Foto: Thomas Zitzmann

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Thomas Zitzmann
stellvertretende Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

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29.09.2017
Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.
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Monheim am Rhein. Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht. Am Donnerstag durchschnitten Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt.

Gut 350 Gäste, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Baufirmen, von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe sowie die beiden Ehrenringträger Martin Brüske und Karl König und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Wer hätte gedacht, dass aus der im Jahr 2010 unter ein paar alteingesessenen Monheimern entstandene Idee, die alte Fährverbindung zwischen Monheim und Dormagen wieder aufleben zu lassen, am Ende solch ein 1,4 Millionen Euro schweres Projekt erwachsen würde“, erinnerte Bürgermeister Zimmermann bei seiner Deckansprache nochmal an die kleinen Anfänge des Anlegers. „Als 2012 der Fährverkehr tatsächlich wieder aufgenommen wurde, haben sowohl der Landrat als auch ich damals das Versprechen gegeben, dass wir den Verein gemeinsam mit der Realisierung einer Anlegestelle unterstützen würden.“ Wie sich schnell herausstellte ein ziemlich mutiges Bekenntnis, bekannten Landrat und Bürgermeister jetzt noch einmal gemeinsam schmunzelnd. Denn schnell stellt sich heraus, dass das flache Monheimer Rheinufer eine weitaus größere bauliche und damit auch finanzielle Herausforderung darstellen würde, als zunächst angenommen. „Das heutige Volumen war so definitiv nicht absehbar“, gestand Hendele. Doch das gemeinsam finanzierte Ergebnis ist beeindruckend. „Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf diese freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der Neanderlandsteig war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“ versprach der Bürgermeister – und die künftigen Schiffsgäste werden es beim An- und Ablegen weiter staunend mitverfolgen können. (ts)   

Hintergrund: Am Rheinstrom-Kilometer 714 können ab sofort selbst die größten Fluss-Fahrgast- und Hotelschiffe bis zu einer Gesamtlänge von 135 Metern anlegen. Zudem haben am neuen Anleger die Monheimer Ausflugsfähre „Piwipper Böötchen“ und die Einsatzboote von Feuerwehr und DLRG ihren festen Platz am heimischen Rheinufer gefunden. Die Gesamtkosten für das Projekt lagen bei rund 1,4 Millionen Euro.

 

BU: Ein Stück Monheimer Stadt- und Schifffahrtsgeschichte, Landrat Thomas Hendele (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann geben den neuen Monheimer Anlegesteg frei, der nun das Band zwischen dem Rhein und der Promenade des Neanderlands bildet. Foto: Thomas Spekowius

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Katharina Brand
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19.09.2017
Planungsgruppe präsentiert Varianten zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz
Bericht fasst Ergebnisse der zweiten Bürgerwerkstatt zusammen.
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Monheim am Rhein. Mehr Spiel- und Sitzmöglichkeiten und ein belebtes Ei – die Bürgerinnen und Bürger, die im Juni und im August an zwei Bürgerwerkstätten teilgenommen haben, haben für die Zukunft der Heinestraße und des Eierplatzes klare Vorstellungen. Nach einem ersten Workshop am 8. Juni stellte die Planungsgruppe MWM am 30. August verschiedene Gestaltungskonzepte zur Diskussion. Die Ergebnisse wurden nun in einem weiteren Bericht veröffentlicht.

Um Heinestraße und Eierplatz umgestalten und aufwerten zu können, hatte die Stadt zunächst ein Gutachten in Auftrag gegeben. Ziel ist es nun, festgestellte städtebauliche Defizite auszubessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Leerstände zu aktivieren. In der Bürgerwerkstatt Anfang Juni sammelten rund 40 Teilnehmer vor Ort an verschiedenen Abschnitten der Heinestraße Ideen, die im Anschluss präsentiert wurden. Auf Basis dieser Ideen wurden nun Varianten entwickelt und bei einer zweiten Veranstaltung mit rund 30 Teilnehmern diskutiert. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der städtischen Internetseite zur Verfügung. Als nächstes diskutiert der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr über die Varianten. (bh)

 

BU: Mögliche Umgestaltung des Eierplatzes. Abbildung: Planungsgruppe MWM

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31.08.2017
Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.
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Monheim am Rhein. Weite Hallen, hohe Glasfronten und ein herrlicher Blick auf den Rhein – noch fehlt die Einrichtung, doch schon der Rohbau des Hotels an der Rheinpromenade 2 lässt erahnen, dass sich Besucherinnen und Besucher hier künftig sehr wohl fühlen können. Nach dem Spatenstich im Oktober vergangenen Jahres trafen sich am Donnerstag, 31. August, Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt zum feierlichen Richtfest.

Das u-förmige Hotel- und Bürogebäude, das gerade zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude entsteht, verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Übernachten können hier sowohl Geschäftsleute, als auch Touristen. „Wir haben in dieser Hinsicht viel Potenzial“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Richtfest. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Monheim am Rhein 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen; ein Plus von 17 Prozent. „Die letzten vier Grundstücke im Rheinpark haben wir jetzt auch für Firmen reserviert, insgesamt werden dort rund 600 weitere Menschen arbeiten. Die ersten Bauprojekte sollen dort noch in diesem Jahr beginnen“, kündigt Zimmermann an. Bislang haben viele Firmen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten untergebracht. Das soll sich zukünftig ändern.

Doch auch für Touristen stehen die Türen des Hotels in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie bald weit offen. Neben der Anlegestelle, die am 28. September eröffnet wird, locken die neu gestaltete Altstadt und das im Bau befindliche Aalfischereimuseum zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Monheim am Rhein. „Und wir werden weiter in die Tourismusförderung investieren“, verspricht Zimmermann.

Betreiber des Hotels wird das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Wir entwickeln hier unter dem Motto ‚Rheingold‘ ein Arthotel, in dem die Kunst in den Mittelpunkt gerückt wird“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer. „Oft kann man sich schöne Kunstwerke nicht leisten. Kunst sollte aber jedem Menschen Spaß machen können.“ Die Zimmerdecken sollen deshalb alle im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. Derzeit läuft ein Kunstwettbewerb.

Im rechten Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark hier außerdem sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. „Wir feiern in diesem Jahr unser 20-jähriges Bestehen und freuen uns sehr auf den nächsten großen Schritt und die Zusammenarbeit mit dem Hotel“, erklärt Inhaberin Susanne Klein.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Im Frühjahr soll das Hotel fertig sein. Übernachtungen nach dem 1. April 2018 können im Internet schon jetzt gebucht werden. „Scheuen Sie sich nicht, bis dahin werden wir auf jeden Fall fertig“, ist sich Rainer Kohl sicher. Bürgermeister Daniel Zimmermann schließt seine Ansprache mit den Wünschen, dass „dieses Hotel immer voll sein möge. Viel Erfolg für die weitere Bauzeit!“ (bh)

 

BU: Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich ist der Rohbau fertig. Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.n.r.), Prokurist Sven Hoveling und Polier Dirk Hütter von der Baufirma Köster, Sportpark-Inhaberin Susanne Klein, BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, Rainer Kohl und Roland Hardy von der DIVAG LO7 stoßen beim Richtfest darauf an. Foto: Birte Hauke

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10.07.2017
OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude
Im Rahmen des Landesprojektes lernen Jugendliche Klimaschutz vor Ort kennen.
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Monheim am Rhein. Sonnenenergie, Elektromobilität, Eisspeicher für die Wärmeversorgung – im Bereich Klimaschutz sind einige Unternehmen in Monheim am Rhein sehr engagiert. Im Rahmen des Landesprojekts „Klimareise“ haben Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in der vergangenen Woche Unternehmen und Gebäude besucht und dabei einiges gelernt.

„Die Klimareise ermöglicht Schülern, den Facettenreichtum des Klimaschutzes vor Ort zu entdecken“, erläutert der städtische Klimaschutzmanager Georg Kruhl. Die Jugendlichen besuchen Unternehmen, die versuchen, CO2-Emissionen zu reduzieren, Maßnahmen zur Energie- oder Ressourceneffizienz umzusetzen oder andere Programme zur Förderung des Klimaschutzes zu entwickeln. Die Aktion wurde von Klimaschutzmanagern in ganz NRW entwickelt und wird vom Umweltministerium unterstützt. In ganz NRW beteiligen sich 18 Städte und Kreise an der Aktion. Monheim am Rhein ist zum ersten Mal dabei.

Beim kommunalen Energieversorger MEGA lernten die Schüler der Klassen 8 und 9 anhand der installierten Photovoltaikanlage die Stromerzeugung mit Sonnenenergie kennen. E-Bikes und Elektroauto brachten darüber hinaus anschaulich die umweltschonende Fortbewegungsmöglichkeit durch Elektromobilität näher. An der zweiten Station, der Firma Ecolab, wurde die Wärmeversorgung des Gebäudes durch Solarenergie und Umweltwärme demonstriert – mit Hilfe des größten Eisspeichers der Welt. Die energieeffiziente Wärmeversorgung mit einer Gasabsorptionswärmepumpe war schließlich am neuen Gebäude der Musik- und Kunstschule Thema. (bh)

 

BU: Beim kommunalen Energieversorger MEGA informierten sich die OHG-Schüler über die Stromerzeugung mit Sonnenenergie und Elektromobilität. Foto: Georg Kruhl

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05.07.2017
Erfolgreicher Wirtschaftsdialog mit Unternehmerdelegation aus dem polnischen Malbork
Die 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Monheims Partnerstadt knüpften vielversprechende Kontakte mit lokalen Unternehmen und hoffen nun auf den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.
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Mitte Juni begrüßten Bürgermeister Daniel Zimmermann und die städtische Wirtschaftsförderung 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork zu einem fünftägigen Besuch in Monheim am Rhein. Die Gäste aus Monheims Partnerstadt waren mit dem Ziel ins Rheinland gekommen, sich über die lokale Wirtschaft zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Dementsprechend standen zum Beispiel Besuche bei Monheimer Unternehmen auf dem Programm – der Hilgers Transport GmbH, der Biermanufactur und der Konditorei Busch GmbH. Mit Unterstützung des polnischen Generalkonsulats in Köln gab es zudem Gespräche mit polnischen Familienunternehmen in Düsseldorf und Neuss. Sie berichteten über ihre Erfahrungen in Deutschland und konnten den Gästen zahlreiche Tipps für das Deutschlandgeschäft mit auf den Weg geben.

Besonders wertvoll für die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork waren zwei Business-Speeddating-Veranstaltungen. Hier konnten sie sich etwa 50 Unternehmen aus Monheim am Rhein und der Region vorstellen und Möglichkeiten für gemeinsame Geschäftsbeziehungen ausloten. Die Gespräche waren sehr vielversprechend und so bahnt sich in mehreren Fällen bereits eine Zusammenarbeit an. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten mit dem Besuch in Monheim am Rhein.

Anbei finden Sie eine Übersicht über die Malborker Unternehmen und deren Ziele für Geschäftsbeziehungen nach Monheim am Rhein. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, vermittelt die städtische Wirtschaftsförderung gerne. Wenden Sie sich dazu bitte an Herrn Dr. Hahn, Tel. 02173 951-613, E-Mail.

 

BU: Die Gäste aus Malbork bei ihrem Besuch bei Konsul Stanislaw Hebda in Köln. Foto: Christoph Hahn

Teilnehmer der Unternehmerdelegation aus Malbork

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27.06.2017
Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB soll langfristig prägend bleiben.
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Monheim am Rhein. Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein strebt an, den von der Firma UCB Pharma GmbH südlich der Alfred-Nobel-Straße betriebenen „Creative Campus Monheim“ vollständig als neue Eigentümerin zu übernehmen. Der angebotene Kaufpreis für den Campus soll 24,5 Millionen Euro betragen.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Sie wurden von UCB unterstützend durch die Stadt in den letzten Jahren beworben und vermarktet. Viele hochqualifizierte Menschen und Unternehmen aus dem großen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, haben sich hier erfolgreich angesiedelt. Gearbeitet wird in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Eine solche Erweiterung trifft aber nicht mehr das eigentliche Kerngeschäft von UCB“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Deshalb möchten wir mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen übernehmen. Dafür wollen wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH‘ gründen. Wir machen UCB ein sehr langfristiges Mietangebot und wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren,“ betont Monheims Bürgermeister.

„Wir begrüßen das sehr konkrete Angebot der Stadtentwicklungsgesellschaft, das auch die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Campus-Konzepts beinhalten muss“, kommentiert Antje Witte, Projektleitung Creative Campus Monheim im Hause UCB. „Der klar zum Ausdruck gebrachte Wunsch, unser Unternehmen unbedingt als langfristige Mieterin am Creative Campushalten zu wollen, trifft das Interesse von UCB an diesem sehr attraktiven Standort.“

Laufen die anstehenden Verhandlungen wie geplant und stimmen die jeweiligen Entscheidungsgremien bei UCB zu, wäre eine tatsächliche Übernahme des Creative Campus Monheim zu Beginn des Jahres 2018 möglich. Die Ausgangslage für die angestrebte Weiterentwicklung könnte wohl kaum besser sein: Der Campus liegt verkehrstechnisch geradezu ideal zwischen den Ballungszentren Köln und Düsseldorf. Über den direkten Autobahnanschluss sind im Radius von 35 Kilometern gleich zwei internationale Flughäfen sowie zwei ICE-Hauptbahnhöfe erreichbar. Zahlreiche Pharma- und Biotechunternehmen, von Start-ups über Medienagenturen und Beratungsunternehmen bis hin zu Marketing- und Vertriebsservices haben sich daher in der Vergangenheit bereits vom Campus-Konzept überzeugen lassen. Die vorhandene Infrastruktur mit Büros, Laboren und Lagerräumen wird von umfangreichen Service-Leistungen wie dem Campus-Bistro und -Café, einem Kindergarten, Hundetagesstätte sowie der Übernahme von Reinigungsleistungen und ausreichend Parkplätzen flankiert. Die ansiedlungsfreundliche Politik der Stadt und die günstige Gewerbesteuer tragen ihr Übriges zum Erfolg bei.

 

BU: Luftbild Creative Campus Monheim

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Thomas Zitzmann
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14.06.2017
NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein
Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben.
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Monheim am Rhein. Bei den Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung verdichten sich in Düsseldorf die Anzeichen dafür, dass der von der letzten Landesregierung vor vier Jahren eingeführte sogenannte Kommunal-Soli in Kürze wieder abgeschafft wird. Für Monheim am Rhein, das von allen Städten in NRW am stärksten durch die Zusatzabgabe belastet wurde, bedeutet das eine jährliche Ersparnis von rund 30 Millionen Euro. Entsprechend groß ist die Erleichterung im Monheimer Rathaus über die angekündigte Entscheidung aus Düsseldorf.

„Der Kommunal-Soli hat Solidarität von Anfang an nur vorgetäuscht, weil er in Wahrheit lediglich die wenigen noch wettbewerbsfähigen Kommunen bestraft hat“, urteilt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Die Stadt Monheim am Rhein hat auch ohne den Kommunal-Soli bereits 80 Prozent ihrer Gewerbesteuereinnahmen in den kommunalen Finanzausgleich abgeführt. Diese Abführungspflicht wird auch nach der geplanten Abschaffung des Kommunal-Soli fortbestehen. Wir meinen, dass das genug Solidarität ist. Unsolidarisch, wie die alte Landesregierung uns unterstellen wollte, waren wir nie.“

Kein Flächenland in der gesamten Republik verlangt im Durchschnitt mehr Gewerbesteuer von seinen Betrieben als das Land Nordrhein-Westfalen. Allein der Stadtstaat Hamburg ist als Wirtschaftsstandort noch teurer. Doch Wettbewerb ist wichtig – das sieht man offenbar auch im künftigen Düsseldorfer Landtag bald wieder mehrheitlich so. Zimmermann: „Die Kommunen in NRW waren durch den Kommunal-Soli zuletzt von den steuerlichen Bedingungen in anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland abgekoppelt.“ Die Einschätzung des Monheimer Bürgermeisters, dessen Kommune in den Jahren 2014 bis 2017 mit 103,7 Millionen Euro fast ein Drittel der Belastungen für den Kommunal-Soli alleine schultern musste: „Die Abschaffung des Kommunal-Solis wird es allen Kommunen im Land wieder leichter machen, den Wettbewerb mit anderen Standorten außerhalb NRWs zu führen.“ Die für die Wiederherstellung der kommunalen Wettbewerbsfähigkeit notwendige Abschaffung sei zudem auch enorm wichtig für das Gerechtigkeitsempfinden der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Zimmermann: „Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Unternehmen, die in Monheim am Rhein Steuerzahlungen leisten, erwarten, dass die Stadt dieses Geld vor Ort ausgibt – für Investitionen in Bildung, Infrastruktur und gute Standortbedingungen. Wenn uns dafür künftig von jedem Monheimer Steuer-Euro wieder 20 statt zuletzt nur noch 10 Cent bleiben, empfinde auch ich das als durchaus gerecht und angemessen.“

 

BU: Investitionen der Öffentlichen Hand in einen attraktiven und modernen Standort ziehen meist auch private Investitionen von Unternehmen und Immobilien-Eigentümern nach sich. Und auch wettbewerbsfähige Steuersätze gehören zum attraktiven Gesamtangebot einer Kommune im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dass die Städte in NRW durch den Wegfall der Kommunal-Soli-Abgaben wohl bald wieder für solche eigenen Investitionen gestärkt werden, wird in Monheim am Rhein mit erfreut zur Kenntnis genommen. Foto: Stadt Monheim am Rhein / Thomas Lison

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21.04.2017
BOB-Ausbildungstour zu Besuch im „Zum Vater Rhein“
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort / Gastronomiebetrieb hat noch freie Lehrstellen für Köche.
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Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist ohne Zweifel eine Erfolgsgeschichte. Und bald ist es wieder soweit: In diesem Jahr findet die BOB am 10. Mai statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Kürzlich war Das Hotel und Restaurant „Zum Vater Rhein“ An d’r Kapell das Ziel. Mit dabei war unter anderem auch einmal mehr Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

„Wohl in kaum einer anderen Branche hat man auch ohne Studium so große Aufstiegschancen“, betonte Jan Lohrum, Inhaber des Gastronomiebetriebes. Azubi Max Steffen gab ihm Recht. Der junge Mann ist kurz vor dem Ende seiner Ausbildung als Restaurantfachmann. Und mit Alina Kampmann steht schon eine Nachfolgerin fest. Doch nicht nur in dem Bereich bildet der Betrieb aus. Auch eine Lehre als Koch oder Köchin ist möglich – und es sind noch Stellen frei.

Bereits jetzt kann Hans-Dieter Clauser mit Blick auf die BOB einen Rekord verkünden: „Mit 110 Ausstellern haben wir so viele wie noch nie.“ Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen wie die Monheimer sind dabei. Sie alle wollen informieren. Und an Neugierigen sollte es nicht mangeln. Denn es werden bis zu 3.000 Besucher vor allem aus Monheimer und Langenfelder Schulen erwartet. Doch auch immer mehr Eltern finden den Weg zur BOB.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Einen Blick in die Ausbildungswelt der Gastronomie warfen Hans-Dieter Clauser (Mitte) und BOB-Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann (links). Mit auf dem Foto sind außerdem Jan Lohrum (rechts), Inhaber des Hotels und Restaurants „Zum Vater Rhein“, Azubi Max Steffen (3.v.r.), Alina Kampmann (2.v.r.), die demnächst ihre Ausbildung beginnt, Petra Mackenbrock (3.v.l.) von der städtischen Wirtschaftsförderung und Nora Kast (2.v.l.) von der Agentur für Arbeit Mettmann. Foto: Norbert Jakobs

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10.04.2017
BOB-Ausbildungstour zu Besuch bei Monheims Bahnen
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich vor Ort.
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Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist längst eine Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr findet sie am 10. Mai statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Kürzlich waren Monheims Bahnen (BSM) das Ziel. Mit dabei war unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

Die Bahnen der Stadt Monheim bilden gleich in mehreren Berufen aus. „Das ist uns sehr wichtig“, betont Geschäftsführer Detlef Hövermann. Die Fachkraft im Fahrbetrieb ist ebenso dabei wie Mechatroniker und Kaufleute für Verkehrsservice. Für letzteren Bereich ist ab September auch wieder ein Ausbildungsplatz zu vergeben. Das ist ein Grund mehr für die Bahnen, sich im Mai an der BOB beteiligen. Schließlich werden dort wieder bis zu 3000 Besucher erwartet – vor allem aus Monheims und Langenfelds Schulen.

Hans-Dieter Clauser kann sich bereits über einen sehr guten Anmeldestand freuen. Weit mehr als 100 Aussteller – Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen wie die Monheimer – sind dabei.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Auch der Blick in den Motorraum eines Busses fehlte beim Besuch von Hans-Dieter Clauser (2.v.r.) und BOB-Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann (3.v.l.) nicht. Werkstattmeister René Breuer (3.v.r.) erläuterte die Technik. Mit auf dem Foto sind außerdem BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann (2.v.l.), Ausbildungsleiter Michael Hamann (4.v.l.), Petra Mackenbrock (r.) von der städtischen Wirtschaftsförderung samt Praktikantin Hanne Klenner (l.) sowie die BSM-Auszubildenden Patrick Kahl (M.) und Robin Stoll. Foto: Norbert Jakobs

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27.03.2017
MEGA erhält wieder Topnoten bei Strom und Gas
Unabhängiges Institut zeichnet Monheims kommunalen Energieversorger einmal mehr aus.
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Monheim am Rhein. Über gleich zwei Urkunden darf sich die MEGA freuen: Sowohl „TOP-Lokalversorger Strom 2017“ als auch „TOP-Lokalversorger Erdgas 2017“ hängen nun gerahmt im Service-Center an der Rheinpromenade. Vergeben hatte die Bestnoten das unabhängige Energieverbraucherportal mit Sitz in Düsseldorf. Kriterium waren dabei nicht nur günstige Preise, sondern auch Verbraucherfreundlichkeit und Umweltaspekte.

Die MEGA erhielt die Auszeichnung bereits zum fünften Mal. Ein Aspekt, der vom Energieverbraucherportal besonders gewürdigt wird, ist das „Regionale Engagement“ – sei es als Sponsor des Brauchtums oder als Förderer des Jugend- und Breitensports. Nicht zu vergessen ist da auch noch die Tatsache, dass die MEGA in Sachen Umwelt bereits auf zwei Bürgersolaranlagen verweisen kann.

„Hier zeigt sich einmal mehr der klare Vorteil für die Kunden bei uns als kommunalem Energieversorger. Der Service ist hier nicht nur ein Marketingbegriff, sondern wird bei uns gelebt“, freut sich MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck über die weitere Auszeichnung. (nj)

 

BU: Nicht ohne Stolz präsentiert MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck mit den Mitarbeiterinnen Jessica Klemt (links) und Simone Fischl die Urkunden. Foto: Tim Kögler

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09.03.2017
BOB-Ausbildungstour startet bei Spedition Hilgers
Initiator Hans-Dieter Clauser und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann informierten sich im Familienbetrieb an der Edisonstraße.
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Monheim am Rhein. Die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche in der Langenfelder Stadthalle ist längst eine Erfolgsgeschichte. Auch in diesem Jahr findet sie wieder statt – diesmal am 10. Mai. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe. Startschuss in Monheim war nun bei der Spedition Hilgers an der Edisonstraße 14. Mit dabei war unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren.

Die Spedition Hilgers – in dritter Generation in Familienbesitz – ist tief verwurzelt in Monheim. Ferdinand Hilgers gründete sie 1935. Von den insgesamt 55 Mitarbeitern arbeiten die meisten am Hauptsitz an der Edisonstraße. Und: Das Unternehmen bildet aus.

Gesucht werden derzeit zum Beispiel Berufskraftfahrer. „Auch das ist seit einiger Zeit ein Job mit einer Lehrzeit von drei Jahren“, erläutert Tim Schneider, Assistent der Geschäftsleitung. Darüber hinaus gibt es zum 1. September noch je einen Ausbildungsplatz für Speditionskaufleute und Fachlageristen. Um nichts dem Zufall zu überlassen, wird sich auch die Spedition Hilgers im Mai an der BOB beteiligen. Schließlich werden dort wieder bis zu 3.000 Besucher erwartet – vor allem aus Monheims und Langenfelds Schulen.

Hans-Dieter Clauser kann bereits jetzt einen „rekordverdächtigen“ Anmeldestand vermelden. 107 Aussteller – Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen, aber auch Stadtverwaltungen – sind bereits dabei. „Wir natürlich auch“, versichert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Weitere Informationen zur Berufsorientierungsbörse, die übrigens auch über Studienmöglichkeiten informiert, gibt es im Internet unter www.bob2017.de. (nj)

 

BU: Tim Schneider (hinten rechts), Assistent der Hilgers-Geschäftsleitung, erläutert im Innern eines LKW, wie er logistisch optimal mit Alu-Profilen der Firma apt beladen wird. Mit dabei sind Bürgermeister Daniel Zimmermann (3. v. l.), Hans-Dieter Clauser (2. v. r.) und Marcus Kowalczyk (4. v. l.), Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mettmann. Aus Reihen der Monheimer Wirtschaftsförderung informieren sich Petra Mackenbrock (3. v. r. mit der Puppe Bob der Baumeister) und Auszubildende Lisa Clevenhaus (r.), von der Langenfelder Seite Holger Eckert (Mitte) über den Betrieb. Außerdem sind Azubis und deren Ausbilder der Firma Hilgers dabei. Foto: Norbert Jakobs

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07.03.2017
Städtische Erfolgsbilanz: Eigenkapital überspringt erstmals die Halbe-Milliarde-Euro-Grenze
Jahresabschluss 2016 erbringt einen neuen Überschuss in Höhe von 77,9 Millionen Euro.
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Monheim am Rhein. In der Kämmerei wurde in den letzten Tagen noch einmal ganz besonders fleißig gerechnet und zusammengezählt. Nun steht fest: Die Stadt Monheim am Rhein hat das Haushaltsjahr 2016 wirtschaftlich mit einem Überschuss in Höhe von rund 77,9 Millionen Euro abgeschlossen.

Damit weist die Bilanz zum 31. Dezember 2016 erstmals in der Geschichte der Stadt einen Eigenkapitalwert oberhalb der 500-Millionen-Euro-Marke aus. Das Eigenkapital in Höhe von nun sogar 519,4 Millionen Euro macht dabei einen Anteil von etwa 68,1 Prozent des Gesamtbilanzvolumens aus. „Ein Wert, den in dieser Form mit Sicherheit nur die wenigsten Städte und Gemeinden in Deutschland vorweisen können“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Und diese Aussage dürfte mindestens genauso auf die sogenannte Ausgleichsrücklage zutreffen, die in der Bilanz immer separat innerhalb des Eigenkapitals dargestellt wird. Sie weist einen Bestand in Höhe von 173,2 Millionen Euro auf und vergrößert sich verglichen mit dem Vorjahr um 17,6 Prozent. Als Ausgleichsrücklage bezeichnet man den Anteil des städtischen Eigenkapitals, über den die Stadt bei eventuellen wirtschaftlichen Schwankungen einen oder sogar mehrere Haushaltsausgleiche realisieren könnte, ohne dafür ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen zu müssen – ein kapitales Finanzpolster also, das die Stadt bei ihrer ansiedlungsfreundlichen Politik zu einem verlässlichen Partner macht. Viele Städte in NRW besitzen überhaupt keine Ausgleichsrücklage mehr.

Auch das Anlagevermögen der Stadt hat zum Jahreswechsel erstmal die 500 Millionen-Euro-Marke überschritten. Es beträgt nunmehr 523,4 Millionen Euro. Während der Wert der Sachanlagen wie beispielsweise für städtische Gebäude, Grundstücke, Straßen, und Kanäle letztes Jahr um rund 14 Millionen Euro anwuchs, stieg die Summe der Finanzanlagen, also von Beteiligungen und weiteren Geldanlagen, im Haushaltsjahr 2016 sogar um 32 Millionen Euro. Darüber hinaus kann die Stadt auf ein Umlaufvermögen in Höhe von 238,7 Millionen Euro zurückgreifen. Hierin sind liquide Mittel im Umfang von 90,5 Millionen Euro enthalten.

Zusammengefasst kann man sagen: Der Stadt geht es wirtschaftlich äußerst gut und dabei noch einmal deutlich besser als ein Jahr zuvor. Während zahlreiche andere Kommunen große Teile ihres Anlage- und Umlaufvermögens über Kredite finanzieren müssen, spielt solches Fremdkapital in Monheim am Rhein kaum eine Rolle. Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Die Stadt ist finanziell kerngesund, handlungsfähig, wirtschaftsstark und absolut zukunftssicher aufgestellt.“ (ts)

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10.02.2017
Monheim am Rhein – der Boom geht weiter
Auch der jüngste Statistische Jahresbericht belegt wieder den Aufwärtstrend.
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Monheim am Rhein. Unter dem Titel „Zahlen – Daten – Fakten“ hat die Stadt ihren Statistischen Bericht für das Jahr 2015 herausgegeben. Grafiken, Tabellen und kurze Texte informieren unter anderem über geographischen Gegebenheiten, Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkttrends und die Bereiche Wirtschaft, Bildung und Soziales.

Der statistische Bericht ist ab sofort in einer PDF-Version unter www.monheim.de im Fakten-Bereich des Stadtprofils abrufbar. Die wichtigsten Informationen sind zudem in einem Faltblatt zusammengefasst, das an der Information des Rathauses (Rathausplatz 2) erhältlich ist. Wie immer wurde bei der Erstellung des Berichts bewusst auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Zahlenmaterials geachtet. Daher ist die Fülle an tatsächlich vorhandenen Daten von Rathaus-Statistikerin Kerstin Frey auf ein übersichtliches Maß von knapp 50 Seiten zusammengekürzt worden – und durchaus amüsant zu lesen.

Der positive Trend ist ungebremst: Monheim am Rhein boomt. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich prächtig. Die Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort (also Arbeitsplätze) steigen konstant steil nach oben (122 Prozent Steigerung zwischen 2011 und 2015). Dies ist nicht zuletzt auf die im Jahr 2012 erstmals auf 300 Prozentpunkte reduzierte Gewerbesteuer (zweite Senkung auf 285 Punkte im Jahr 2014) zurückzuführen. Die besondere Lage am Rhein und in der wirtschaftlich starken Rheinschiene, sowie eine sehr gute Infrastruktur führen zu einer stetig steigenden Nachfrage an Gewerbeflächen in Monheim am Rhein und somit auch zu einer steigenden Zahl der Arbeitsplätze. Stand Ende 2015: 13.223 Beschäftigte.

Am 31. Dezember 2015 leben in Monheim am Rhein 43.960 Personen, davon 1.046 mit Nebenwohnsitz. Das sind über 750 Personen mehr als 2011. Auch ohne Flüchtlingswelle hätte die Stadt ein positives Wanderungssaldo. Die größten Wanderungsbeziehungen gibt es wie jeher mit Düsseldorf, Langenfeld, Leverkusen und Köln. Die Bevölkerungsverteilung ist konstant geblieben: Ein Drittel wohnt in Baumberg, zwei Drittel in Monheim.

Monheim am Rhein und der Nachwuchs: Im Zusammenhang mit den wieder steigenden Kinderzahlen (durch mehr Geburten und Zuzüge) steigt auch die Zahl der eingeschulten Kinder. Und die Zahlen belegen eindrucksvoll, dass auch das Angebot für Kleinkinder immer weiter ausgebaut wird. So gab es zum Meldestichtag 15. März 2010 nur knapp 120 Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Fünf Jahre später haben sich die zur Verfügung stehenden Plätzte mehr als verdoppelt. In den 17 Kindertagestätten können nun fast 260 Plätze der U3-Betreuung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlichen wurden im Jahr 2015 annähernd 150 Kinder unter drei Jahren in Kindertagespflege betreut.

Monheim am Rhein und der Tourismus – eine bunte Vielfalt. Im Jahr 2015 kamen von insgesamt 32.885 Gästen allein 43 Prozent aus dem Ausland. Bei den Übernachtungen lagen die Zahlen der internationalen Gäste sogar etwas höher. Mit 48 Prozent verzeichnet Monheim am Rhein den größten Ausländeranteil an Übernachtungen im Kreis Mettmann. Insgesamt blickt die Stadt im Vergleich zu den vergangenen fünf Jahren auf eine sehr positive touristische Entwicklung zurück. Lagen die Übernachtungszahlen im Jahr 2011 noch bei 41.850, konnten sie sich im Jahr 2015 auf 55.513 Übernachtungen steigern. (nj)

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Norbert Jakobs
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25.01.2017
Stadtverwaltung präsentiert sich als attraktive Arbeitgeberin im Internet.
Mit Xing-Profil sollen neue Zielgruppen angesprochen werden.
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Monheim am Rhein. Gut ausgebildete Ingenieure und engagierte Pädagogen sind auf dem Arbeitsmarkt derzeit heiß begehrt. In einigen Berufen haben Arbeitnehmer die Wahl zwischen vielen interessierten Arbeitgebern. Die Stadtverwaltung geht bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern jetzt neue Wege. Um sich potenziellen Arbeitnehmern noch besser präsentieren zu können, ist die Stadt Monheim am Rhein jetzt auch mit einem eigenen Profil im Sozialen Netzwerk Xing vertreten.

Auf der Internet-Plattform können Privatpersonen die eigene Berufserfahrung, Qualifikationen und aktuelle Position angeben und sich mit beruflichen und privaten Kontakten, sowie mit Arbeitgebern verbinden. Die Stadt Monheim am Rhein präsentiert sich auf ihrer Seite mit allen Vorteilen als Arbeitgeberin. „Wir zeigen auf unserem Profil mit Bildern aus dem Arbeitsalltag, spannenden Videos und einer kurzen Beschreibung, dass es Spaß macht, bei uns zu arbeiten“, erläutert der städtische Personalchef Martin Frömmer. Zielgruppen könnten so viel besser angesprochen werden. „Bei der Suche nach neuen Herausforderungen nutzen viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen das Internet. Soziale Netzwerke spielen dabei eine immer größere Rolle. Wir können uns nun potenziellen Bewerbern und Bewerberinnen präsentieren, die vielleicht sonst nicht auf uns aufmerksam geworden wären“, freut sich Frömmer. „In einer modernen Stadt wie Monheim am Rhein gehört so ein Auftritt einfach dazu“.

Das Xing-Profil ist mit dem Portal Kununu verknüpft. Hier können Bewerber, Auszubildende und Mitarbeiter die Stadtverwaltung als Arbeitgeber anonym bewerten. „Diese Rückmeldungen sind für uns sehr wichtig“, erklärt Frömmer. „Wir wollen natürlich wissen, was gut läuft, wo wir uns noch verbessern können und auch auf Kritik reagieren“, sagt der Personalchef.

Über Xing hat die Personalabteilung auch die Möglichkeit, potenzielle neue Mitarbeiter direkt anzusprechen. Offene Stellen werden nach wie vor bei Interamt, einem Stellenportal für den öffentlichen Dienst, veröffentlicht. Die Bewerbung ist hier nur anonymisiert möglich – dieses Prinzip gilt auch weiterhin. „In der ‚Stadt für alle‘ ist uns das besonders wichtig. Jeder bekommt die gleiche Chance“, stellt Frömmer klar.

Aktuelle Stellenausschreibungen finden sich nach wie vor, mit einem Verweis auf Interamt, auf der städtischen Internetseite www.monheim.de im Bereich „Service und Verwaltung“ unter „Ausbildung und Stellen“. Derzeit werden unter anderem männliche und weibliche Sachbearbeiter im Bürgerbüro, Architekten und Bauingenieure für die Bauaufsicht, Weiterbildungslehrkräfte für die VHS und Sozialpädagogen gesucht. Das Xing-Profil ist nicht der einzige Auftritt in Sozialen Netzwerken. Auch bei Facebook, Twitter und YouTube kommuniziert die Stadt mit Bürgern, Besuchern und Bewerbern. (bh)

 

BU: Auf dem städtischen Xing-Profil sind unter anderem Bilder aus der Stadt und dem Arbeitsleben, verschiedene Videos und Kununu-Auszeichnungen als offene Arbeitgeberin zu sehen. Bild: Screenshot

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13.01.2017
Monheimer Merkur 2017 geht an die beiden Betreiberinnen des Kreativcafés Mit Liebe
Simone Windges und Miriam Winzer wurden von Bürgermeister Daniel Zimmermann geehrt.
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Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ geht dieses  Jahr an Simone Windges und Miriam Winzer. Am Freitagabend, 13. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgerinnen beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Simone Windges und Miriam Winzer betreiben ihr „Kreativcafé Mit Liebe“ seit dem 30. August 2015 mitten im Herzen der Altstadt, an der Turmstraße 17. Ihr Konzept, neben gestalterischen Kreativkursen vor allem selbstgemachte Speisen und Getränke mit Zutaten anzubieten, die, wann immer möglich, direkt aus Monheim am Rhein oder der nahen Region stammen, ist in bemerkenswerter Weise aufgegangen.  Das „Kreativcafé Mit Liebe“ hat viel zur neuen Belebung rund um den Alten Markt beigetragen.

In seiner Laudatio lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann den guten Riecher der beiden Gastronominnen. Am Anfang sei die Skepsis  bei ihm selbst und der Stadtentwicklungsgesellschaft zunächst groß gewesen, gestand Zimmermann in Richtung der Geehrten. „Ich freue mich riesig für Sie beide, dass wir uns geirrt haben. Sie haben beharrlich an Ihrer Idee festgehalten, das Konzept seit der Eröffnung weiter verfeinert und ein Angebot aufgebaut, von dem wir alle dachten, dass es nur in Großstädten funktionieren kann.“ Heute wisse man, dass es in Monheim am Rhein offenbar doch genügend Menschen gäbe, die die besondere Atmosphäre, den Charme und Charakter des Kreativcafés zu schätzen wüssten. „Und auch dafür verleihen wir den Merkur“, so Monheims Bürgermeister: „Für Unternehmergeist, für Mut, für unternehmerisches Risiko und für die erfolgreiche Verwirklichung eines Konzepts, an das viele im Vorfeld nicht geglaubt haben. Es müssen nicht immer die großen Unternehmerkarrieren sein, die wir auszeichnen. Sie haben bewiesen, dass eine gehörige Portion Kreativität und Ideenreichtum, gepaart mit Entschlossenheit und Umsetzungskraft, ebenfalls zu unternehmerischem Erfolg führen können.“

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann mit den beiden Preisträgerinnen Simone Windges (l.) und Miriam Winzer sowie den Treffpunkt-Vorstandsmitgliedern Uwe Ihnenfeld, Dirk Fleschenberg und Gerald Altvater. Foto: Thomas Spekowius

Laudatio von Bürgermeister Zimmermann

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15.11.2016
Stadt stellt Info-Pakete für neue Beschäftigte in Monheimer Unternehmen zur Verfügung
Hilfe bei der Findung und Bindung von guten Fachkräften – Service ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung.
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Monheim am Rhein. Als Ergebnis einer zu Jahresbeginn auf den Weg gebrachten Unternehmensbefragung hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Informationspaket für Monheimer Unternehmen zur Weitergabe an neue Beschäftigte oder auch erstmal nur potenzielle Neuverstärkungen zusammengestellt.

Es beinhaltet neben einem Stadtplan und der Tourismusbroschüre unter anderem auch eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zum Wohnstandort, also zum Beispiel zu Geschäften, Kitas, Schulen, Freizeit- und Verkehrsangeboten, oder auch zu Immobilienmaklern im Stadtgebiet, die bei der Haus- und Wohnungssuche behilflich sein können. „Ziel ist es, die Unternehmen vor Ort bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen“, erläutert Dr. Christoph Hahn vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung. Aufgezeigt wird, dass Monheim am Rhein eben nicht nur ein guter Ort zum Arbeiten, sondern auch ein sehr guter Ort zum Leben ist. Von dem Info-Paket Gebrauch machen bereits jetzt unter anderem Firmen wie Aesica, Bayer Crop Science, Goldbeck, Schukat, UCB und Uniferm.

Michael Altieri, Qualifizierungsberater der Agentur für Arbeit Langenfeld, lobt: „Das ist wirklich ein klasse Idee. Für viele Unternehmen ist es jetzt und in der Zukunft von hoher Bedeutung, Auszubildende und Fachkräfte zu gewinnen. Und ebenso bedeutsam ist es, diese danach auch längerfristig zu halten. Daher ist ein Informationspaket in der Monheimer Form ein sehr wichtiger Beitrag zum Personalmarketing.“

Über 200 Infopakete hat die Stadt bereits an Monheimer Unternehmen weitergereicht. Firmen und Dienstleister, die ebenfalls Interesse an den Paketen haben, können diese bei Dr. Christoph Hahn per E-Mail kostenlos bestellen. (ts)

 

BU: Ein guter Standort zum Arbeiten und Leben. In Monheim am Rhein steckt jede Menge drin. Foto: Thomas Spekowius

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31.10.2016
Forschungs- und Innovationsreport Industrie 4.0 veröffentlicht
Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund stellt eine Auswahl aktueller und lösungsorientierter Projekte vor.
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„Industrie 4.0 ist bislang nur ein Forschungsthema“, diese Einschätzung hört man von Vertretern kleiner und mittlerer Unternehmen immer wieder bzw. immer noch. Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Dortmund möchte dieses Bild mit dem Forschungs- und Innovationsreport Industrie 4.0 widerlegen: Industrie 4.0 ist schon im Einsatz – es ist an der Zeit, sich darauf einzulassen.

Der vorliegende Report bietet Unternehmen anhand beispielhafter Projekte und Innovationen aus unterschiedlichen Themenbereichen neue Lösungs- und Denkansätze. Manche der vorgestellten Projekte und Innovationen können möglicherweise direkt auf das eigene Unternehmen übertragen werden. Andere sind dazu geeignet, zunächst einmal das Bewusstsein für die Möglichkeiten der Digitalisierung in Ihrem Unternehmen zu schärfen.

Der Report kann auf der Internetpräsenz des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Dortmund heruntergeladen werden.

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26.10.2016
Monheim am Rhein plant für den Haushalt 2017 mit einer „Schwarzen Null“ – und senkt nochmal die Gewerbesteuer
Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen sinkt auf unter 25 Prozent.
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Monheim am Rhein. Zum siebten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung Monheim am Rhein, auch das kommende Jahr wieder mit einem mindestens ausgeglichenen Gesamthaushalt abzuschließen. Den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 371,2 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von 900.000 Euro sollen 2017 nach heutigen Berechnungen Aufwendungen in Höhe von rund 372,1 Millionen Euro gegenüberstehen.

Auf die am 26. Oktober im Rat erfolgte Einbringung des Haushalts durch Kämmerin Sabine Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann folgen in den nächsten Wochen die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen. Die endgültige Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2017 ist dann für die Stadtratssitzung am 14. Dezember vorgesehen.

Verbunden mit der Einbringung des Haushaltsplans ist die Ankündigung einer nochmaligen Senkung der Gewerbesteuer von derzeit 265 auf 260 Punkte. „Wir verfolgen schon seit längerer Zeit das Ziel, die effektive Unternehmensbesteuerung in Monheim am Rhein auf unter 25 Prozent zu senken“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. In Monheim am Rhein können Unternehmen ab dem 1. Januar 2017 demnach mit einer Steuerbelastung von nur noch 24,925 Prozent rechnen, die sich aus der Körperschaftsteuer (15 Prozent), dem Solidaritätszuschlag (0,055 mal 15 Prozent = 0,825 Prozent) und der Gewerbesteuer (2,6 mal 3,5 Prozent = 9,1 Prozent) errechnet.

Bislang liegt die Gesamt-Steuerbelastung in Monheim am Rhein noch bei 25,1 Prozent. „Durch die neuerliche Senkung wird es uns gelingen, einige weitere, auch internationale Firmenansiedlungen zu generieren, die bei dem derzeitigen Hebesatz nicht möglich wären“, stellt Bürgermeister Daniel Zimmermann in Aussicht und tritt der teilweise auch immer wieder gehörten Kritik an dieser ansiedlungsfreundlichen Steuerpolitik erneut entgegen: „Die von anderen Kommunen erhobenen Vorwürfe des Steuerdumpings sind gänzlich falsch und negieren den international herrschenden Steuerwettbewerb. Man mag diesen Wettbewerb gut oder schlecht finden. Das ändert jedoch nichts daran, dass er stattfindet. Wenn man sich ihm – wie die Stadt Monheim am Rhein es tut – stellen will, dann muss man es konsequent tun. Die Steuersenkung auf demnächst unter 25 Prozent folgt dieser Logik und Konsequenz. Sie wird den Grundstein für den weiteren finanziellen Erfolg der Stadt legen.“ (ts)

 

BU: In Monheim am Rhein soll die Gesamtsteuerbelastung für Unternehmen ab 2017 unter die 25-Prozent-Marke fallen. Foto: Thomas Lison

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24.10.2016
Bauarbeiten für Drei-Sterne-Superior-Hotel an der Rheinpromenade beginnen
Das Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll im Frühjahr 2018 fertig sein.
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Monheim am Rhein. Wer geschäftlich nach Monheim reist, verlässt die Stadt meist spätestens am Abend wieder, um in einem Hotel in den umliegenden Großstädten zu schlafen. Doch damit soll bald Schluss sein: Am Rande des Rheinparks, zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude, entsteht in den kommenden Monaten ein Hotel mit vier Obergeschossen und Blick über den Rhein. Am Montag, 24. Oktober, trafen sich Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt auf der Freifläche zum offiziellen Spatenstich. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2018 gefeiert werden.

Geplant ist ein u-förmiges Hotel- und Bürogebäude, das sich zur Rheinpromenade öffnet. Das neue Hotel in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Im angrenzenden Gebäudeflügel ist Platz für Büros, rund 85 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. Die mit der Stadt abgestimmte Architektur setzt auf geradlinige Modernität und Funktionalität. Dabei orientiert sich die Fassade mit ihrer Ziegeloptik an den angrenzenden Shell-Gebäuden.

„Ich kann nur alle Beteiligten beglückwünschen, dass das Projekt jetzt endlich umgesetzt wird“, freut sich Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Aus städtischer Sicht ist das eine super Lage, seit 15 Jahren haben wir hier über ein Hotel nachgedacht. Aus externer Sicht fehlte bislang aber noch die strukturelle Entwicklung“, erinnert er sich. Zuletzt haben die attraktive Ansiedlungs-, Familien- und Gewerbesteuerpolitik die Zahl der Gäste und der dauerhaften Einwohner ebenso stetig ansteigen lassen wie die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb des Stadtgebiets. Viele Firmen, die sich mittlerweile angesiedelt hätten, bringen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten unter. „In Zukunft können sie direkt hier am Rheinpark schlafen. Ich hoffe, dass der Bedarf weiterhin groß genug ist.“

Betreiber des Hotels ist das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Viel von dem, was in Monheim passiert, finden wir sehr spannend. Wir wollen da investieren, wo es nach oben geht“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, der direkt am Gewerbegebiet großes Potenzial für ein internationales Business-Hotel sieht. Die Zimmerdecken sollen im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. „Wir suchen dafür verschiedene Motive für verschiedene Zimmer. Auch wenn man häufiger in Monheim ist, schläft man also immer in einem anderen Zimmer“, erklärt Kemmer die Idee.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt mit einem geschätzten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. „Ich bin sehr froh, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Kohl mit Blick auf die freie Fläche. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Bürgermeister Daniel Zimmermann ist mit den Plänen sehr zufrieden: „Das Projekt vom Duo Kemmer und Kohl hat uns sowohl inhaltlich als auch architektonisch direkt überzeugt!“ In einigen Monaten können sich davon auch zahlreiche Gäste überzeugen. (bh)

 

BU: Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Bauarbeiten an der Rheinpromenade. Hier greifen Sven Hoveling (Baufirma Köster, v.l.n.r.), Rainer Kohl (DIVAG LO7), Martin Kemmer (BHKV), Susanne Klein (Sportpark Monheim) und Bürgermeister Daniel Zimmermann zur Schaufel. Foto: Birte Hauke

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Thomas Zitzmann
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07.10.2016
Neue Broschüre zum Thema "Digitalisierung & Industrie 4.0"
Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V. beleuchtet Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt.
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Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören aktuell zu den dominierenden Themen, wenn es um die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland geht. Auch wenn viele Unternehmen schon seit Jahren oder Jahrzehnten digital arbeiten, bietet der technologische Fortschritt gegenwärtig die Möglichkeit einer bis vor kurzem noch ungeahnten Vernetzung von unterschiedlichsten Arbeitsschritten. Das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften e.V. hat vor diesem Hintergrund Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt analysiert und die Ergebnisse in einer kleinen und kompakten Broschüre zusammengefasst. Diese Broschüre können Sie über nachfolgenden Link von der Homepage des Instituts herunterladen.

Broschüre "Digitalisierung & Industrie 4.0"

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28.09.2016
Brückenschlag ins Silicon Wadi - Monheimer Wirtschaftsdialog mit Israel
Gelungener Austausch im Rheinpark mit möglicher Fortsetzung 2017.
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Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen im Lokalen wie auch in der internationalen Geschäftswelt. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein gemeinsam mit der IHK Düsseldorf gestern zum „Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Israel“ in den Rheinpark eingeladen.

Die Idee hierzu war im letzten Herbst bei einem von der IHK organisierten Runden Tisch mit Beteiligung zahlreicher Kommunen entstanden, die eine Städtepartnerschaft zu Israel pflegen. Eine Unternehmensbefragung in Monheim am Rhein hatte zu Jahresbeginn das lokale Interesse an einer Intensivierung der wirtschaftlichen Kontakte mit Israel und Monheims Partnerstadt Tirat Carmel bestätigt.

Treffpunkt im Rheinpark war nun die TVM Europe GmbH, die an der Rheinpromenade 11 inzwischen die Seite der Wasserachse gewechselt und ihr neues Gebäude bezogen hat. Was von außen betont nüchtern aussieht, birgt innen eine äußerst bunte Farbenwelt. TVM oder auch TVMania vertreibt von hier unter anderem Lizenzprodukte mit so bekannten Kinderwelt-Figuren wie Hello Kitty, Winnie Puuh, den Schlümpfen oder Micky Maus. Eingeladen waren alle interessierten Unternehmen aus dem IHK-Kammerbezirk. Neben einer Darstellung der aktuellen wirtschaftlichen Situation wurden den Gästen wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten mit israelischen Partnern präsentiert. In Kooperation mit der IHK konnten hochkarätige Redner für die Veranstaltung gewonnen werden, darunter auch der Geschäftsführer der Deutsch-Israelischen Handelskammer Grisha Alroi-Arloser.

Israel gilt als hochentwickelter Wirtschaftsstandort: In wohl kaum einem anderen Land wird derzeit mehr in Innovation investiert als hier, zudem boomt die Gründerszene. Besonders dynamisch entwickeln sich aktuell die Life-Science-Branche und der High-Tech-Sektor im Silicon Wadi. Israel ist aber auch auf den Import von Rohstoffen, Chemikalien, Fahrzeugen, Maschinen und anderen Investitionsgütern angewiesen. Für deutsche Unternehmen stellt das Land somit einen lukrativen Investitions- und Absatzmarkt dar.

Nach drei interessanten Fachvorträgen mit Einblicken in die israelische Kultur und Wirtschaftskultur konnten sich die Teilnehmer am Monheimer Wirtschaftsdialog mit Israel noch bei einem kleinen Imbiss austauschen. „Die anschließenden Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv“, berichtet Dr. Christoph Hahn vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung. „Damit sehen wir uns in unseren Plänen gestärkt, vergleichbare Veranstaltungen künftig auch in Bezug auf weitere Partnerstädte Monheims durchzuführen.“ So könnte beispielsweise im ersten Halbjahr 2017 ein Wirtschaftsdialog mit Bourg-la-Reine in Frankreich oder dem polnischen Malbork folgen. (ts)

 

BU: Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, der Geschäftsführer der Deutsch-Israelische Handelskammer Grisha Alroi-Arloser, Robert Butschen von der IHK Düsseldorf, Lior Dahan von der IHK Haifa und Nordisrael sowie Adi Haft, Geschäftsführer TVM Europe GmbH (v.l.n.r.), schoben im Monheimer Rheinpark gemeinsam den Wirtschaftsdialog mit Israel an. Foto: Thomas Spekowius

 

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Dr. Christoph Hahn
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23.09.2016
Monheim 4.0 – Auf dem Weg zur Smart City
Politik und Verwaltung gestalten die digitale Stadt – Bürgermeister präsentiert Zukunftspläne auf dem Monberg.
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In der kommenden Ratssitzung, am Mittwoch, 28. September, ab 17 Uhr, werden die Stadtratsmitglieder unter TOP 8 auch über die Vorlage mit dem Titel „Entwicklung der Stadt Monheim am Rhein zum modernen digitalen Standort – Monheim 4.0“ beraten. Sie beinhaltet unter anderem die Botschaft, dass der Breitbandausbau durch die MEGA noch schneller als zunächst erhofft voranschreitet. Inzwischen wird der Abschluss aller Arbeiten bereits für Ende 2018 angestrebt – zwei Jahre früher als zunächst geplant. Parallel hierzu wird gerade ein ebenfalls flächendeckendes und öffentliches WLAN-Netz zur kostenfreien Nutzung aufgebaut – das nun ebenfalls bis 2018 mit dann rund 200 direkt an das schnelle Glasfasernetz angeschlossenen Sendepunkten im Stadtgebiet stehen soll. Der Rat ist nun gefragt, weil sich durch das neue Tempo die Finanzpläne für die nächsten drei  Jahre ändern, und für den deutlich schnelleren Ausbau auch notwendige Investitionen vorgezogen werden müssen.

Was vielerorts als eher noch recht abstrakter Zukunftsbegriff „Smart City“ gehandelt wird, nimmt in Monheim am Rhein immer konkretere Formen an. Noch in diesem Oktober wird das Free-WiFi-Portal der Stadt online gehen, über das sich die Nutzer mobiler Endgeräte künftig in das städtische WLAN-Netz einwählen können. Neben der Nutzungsmöglichkeit der städtischen Hotspots, zum freien Surfen im Internet, bietet und bündelt das für die mobile Anwendung optimierte Portal auch zahlreiche eigene Inhalte wie die wichtigsten digitalen Angebote der Stadt mit all ihren Einrichtungen und Tochtergesellschaften, aber auch die von privaten Dienstleistern, Händlern und heimischen Gastronomieanbietern. Rund 20 Hotspots sind aktuell geschaltet. Bereits Realität sind in Monheim am Rhein auch Tablet-Klassen in modern ausgestatteten Schulen, der digitale Mängelmelder, die Möglichkeit der Online-Beteiligung an den städtischen Haushaltsplänen, der papierlos arbeitende Stadtrat sowie der innovativ gestaltete Wirtschaftsauftritt der Stadt auf www.monheimplus.de.

Welche weiteren Möglichkeiten Monheims digitale Zukunft  bringen wird, erläuterten Bürgermeister Daniel Zimmermann und das Team der städtischen Wirtschaftsförderung  vor wenigen Tagen auch bei einem lokalen Unternehmenstreffen auf dem Monberg. Dort ging es neben dem WLAN- und Breitbandausbau unter anderem auch schon um die Einführung digital gesteuerter Park- und Verkehrslenkungssysteme, um die besten Voraussetzungen für mehr E-Mobilität, um elektronisch geregelte Lichtkonzepte und viele weitere Dinge, die eine Smart City mit sich bringen kann – wenn sie gut und frühzeitig geplant ist. „Dabei ist die Zielsetzung unseres digitalen Ausbaus mit dem Einsatz modernster Kommunikationstechnik immer das Erhöhen der Lebensqualität der Einwohnerschaft und der Erhöhung unserer Standortattraktivität für die Unternehmerschaft“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann. Dafür gab es bei der mit rund 100 Gästen sehr gut besuchten Veranstaltung über den Dächern des Rheinparks viel Applaus. (ts)

 

BU: Viel Beifall gab es letzte Woche aus den Reihen der Unternehmerschaft für die Zukunftsbotschaften des Monheimer Bürgermeisters mit Blick auf die weitere Digitalisierung der Stadt und die gemeinsamen Entwicklungschancen in einer Smart City. Foto: Thomas Spekowius

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20.09.2016
Delegation aus Malbork zu Besuch am Rhein
Gäste aus der polnischen Partnerstadt wurden von Bürgermeister Daniel Zimmermann im Ratssaal empfangen.
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Eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Malbork ist zurzeit zu Besuch in Monheim am Rhein. Die Gäste mit Bürgermeister Marek Charzewski an der Spitze wurden von seinem Amtskollegen Daniel Zimmermann bei ihrer Ankunft im Ratssaal empfangen. Monheims Stadtoberhaupt erläuterte die Geschichte der Rheingemeinde bis hin zur aktuellen wirtschaftlichen Situation mit Schuldenfreiheit und sprudelnder Gewerbesteuer.

Wirtschaftliche Aspekte bilden auch den Schwerpunkt des Besuchs. Unter anderem wird sich die Delegation beim kommunalen Energieversorger MEGA über die Nutzung von Solaranlagen informieren. Außerdem stehen einige Unternehmensbesichtigungen an.

Doch auch der gemütliche Teil kommt nicht zu kurz. Neben Monheimer Sehenswürdigkeiten stehen etwa die Düsseldorfer Altstadt und der Kölner Dom auf dem Programm. Am Samstag geht es dann zurück nach Malbork. (nj)

 

BU: Die Delegation aus Malbork mit Bürgermeister Marek Charzewski (Mitte) an der Spitze wurde von seinem Amtskollegen Daniel Zimmermann (3.v.r.) im Ratssaal empfangen. Foto: Norbert Jakobs

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12.09.2016
Neue Informationsbroschüre "Förder- und Finanzierungswegweiser Internationalisierung"
Das aktuelle Themenheft der Reihe "EU-Förderung konkret" begleitet kleine und mittlere Unternehmen bei der Vorbereitung und Finanzierung ihres Auslandsgeschäfts.
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Das Themenheft bietet einen Einblick in die wichtigsten Phasen von Internationalisierungsprozessen. Interessierte Unternehmen erfahren, welche öffentlichen Förder- und Finanzierungsprodukte sie in jeder Phase nutzen können und wo sie Beratung und Unterstützung erhalten. Berücksichtigt werden Förder- und Finanzierungsprodukte sowie Beratungsstellen der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine detaillierte Inhaltsbeschreibung sowie die Möglichkeit, das Themenheft zu bestellen, finden Sie auf der Internetseite der NRW.BANK.

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08.09.2016
Umfangreiche Bauarbeiten auf der Berghausener Straße
Straßen.NRW beginnt am 12. September an der A59-Anschlussstelle Richrath.
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Straßen.NRW beginnt am kommenden Montag, den 12. September, mit umfangreichen Umbauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle A59/Richrath. Dabei kommt es zu Verkehrsbehinderungen auf der Berghausener Straße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

Die Abfahrt soll aus Richtung Düsseldorf kommend verbreitert werden, um eine zweite Linksabbiegespur in Richtung Langenfeld zu bauen. Dafür wird die Rechtsabbiegespur in Richtung Baumberg für die gesamte Bauzeit gesperrt. Die Umleitung wird ausgeschildert. Sie führt über die A59-Ausfahrt Monheim/Langenfeld über die Opladener Straße und die Baumberger Chaussee.

Am Ende der Bauarbeiten ergibt sich eine neue Verkehrssituation. Die Berghausener Straße in Richtung Langenfeld führt dann dreispurig über die Brücke, dahinter wird sie sogar vierspurig. Zwei Spuren führen dann geradeaus, eine Linksabbiegespur führt ins Gewerbegebiet, eine Rechtsabbiegespur auf die A59 in Richtung Düsseldorf. In Richtung Baumberg ist dann zudem die Linksabbiegespur ins Gewerbegebiet Weidental verlängert.

Nach Abschluss der straßenbaulichen Maßnahmen sollen alle bestehenden und neuen Ampelanlagen zwischen der Baumberger Chaussee in Monheim am Rhein und der Elisabeth-Selbert-Straße in Langenfeld zu einer „Grünen Wellen“ koordiniert werden.

Art und Umfang der Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit den Städten Langenfeld und Monheim am Rhein sowie dem zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW durch ein anerkanntes Fachingenieurbüro erarbeitet. Die umfangreichen Arbeiten sollen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der Berghausener Straße führen. (nj)

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01.09.2016
Neue Leitung im CSR-Kompetenzzentrum
Das Kompetenzzentrum in Neuss ist auch für den Kreis Mettmann zuständig.
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Am 1. September 2016 hat Frau Sylvia Becker die Projektleitung des CSR-Kompetenzzentrums übernommen. Das beim Rhein-Kreis Neuss angesiedelte Zentrum dient auch Monheimer Unternehmen als erste Anlaufstelle beim Thema Corporate Social Responsibility (CSR). CSR steht für die Verbindung von ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung in Unternehmen. Dies gewinnt auch für den Mittelstand immer mehr an Relevanz als wichtiger Erfolgsfaktor bei Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten oder Investoren. CSR bietet Unternehmen vielfältige Ansatzpunkte, um Mehrwert zu schaffen und sich im Wettbewerb positiv zu positionieren.

In den verbleibenden Monaten des Jahres 2016 bietet das CSR-Kompetenzzentrum noch drei Workshops und einen Netzwerkabend an. Das Programm mit Hinweisen zu den einzelnen Veranstaltungen steht nachfolgend zum Download bereit.

Programm CSR-Kompetenzzentrum

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22.08.2016
Kunden und Händler loben Monheim am Rhein in IHK-Umfrage als guten Einkaufsstandort
300 Passanten und 80 Geschäftsleute heben Parkmöglichkeiten, Atmosphäre und Aktionen positiv hervor.
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Zu einem guten Einkaufsstandort gehören ansprechende Läden, eine angenehme Atmosphäre, lange Öffnungszeiten, gute Parkmöglichkeiten und spannende Aktionen – Monheim am Rhein ist so ein Standort. In einer Umfrage der IHK Düsseldorf haben 300 Passanten und 80 Geschäftsleute der Monheimer Innenstadt gute Noten gegeben. „Damit hat sich der Standort seit 2011 um eine ganze Schulnote verbessert, das ist ein Quantensprung“, lobt Dr. Ulrich Hardt, Leiter der Zweigstelle der IHK Düsseldorf in Velbert.

Die Umfrage wird von der IHK alle fünf Jahre durchgeführt. Bürgermeister Daniel Zimmermann betont die Bedeutung der Ergebnisse: „Für uns ist die Umfrage eine große Unterstützung. Wir haben 2011 bereits wichtige Erkenntnisse erhalten und waren jetzt sehr gespannt, wie das Votum fünf Jahre später, nach einigen Veränderungen, ausfallen würde.“

Zu den wichtigsten Veränderung der vergangenen Jahre gehören vor allem das Monheimer Tor und die Umgestaltung der Krischerstraße. Die befragten Geschäftsleute und überwiegend Monheimer Kunden loben vor allem das Parkplatzangebot. Nicht zuletzt deshalb kommen nun auch deutlich mehr Kunden mit dem Auto in die Stadt. Ebenso positiv werden Ladenöffnungszeiten, die Vielfalt des Angebots, Atmosphäre und Aktionen wie das Stadtfest bewertet.

Die meisten Monheimer kaufen in der Innenstadt zwei bis drei Mal pro Woche ein. „Das ist schon recht oft“, weiß Hardt. Im Vergleich zu 2011 halten sich die Passanten laut Umfrage nun auch länger in der Innenstadt auf und lassen mehr Geld in den Läden: „Waren es 2011 etwa 27 Euro, so sind es 2016 knapp 34 Euro, die durchschnittlich in der Ladenkasse landen. Das ist natürlich erfreulich.“

Während das Monheimer Tor mit seinem Angebot und den kostenfreien Parkplätzen Pluspunkte sammelt, sehen die Befragten beim Rathaus-Center noch Nachholbedarf. Viele wünschen sich eine Modernisierung durch einen stärkeren Branchenmix und mehr Lebensmittelangebote. „Die Umfrage ist leider auch in einen Zeitraum gefallen, als der Supermarkt bereits geschlossen hatte“, erklärt Zimmermann. In die Zukunft blickt man positiv: „Wir sehen großes Potential in der Zusammenarbeit mit dem Rathaus-Center, welches sich bald wieder in einem neuen Licht zeigen wird“, erklärt Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung.

Nicht nur die Kunden, auch die befragten Kaufleute fühlen sich am Einkaufsstandort Monheim wohl. Die Händler schätzen den geringen Gewerbesteuerhebesatz, die Rheinnähe und die zentrale Lage Monheims. Ein Drittel der befragten Händler hat sich in den vergangenen vier Jahren neu angesiedelt. Der Großteil der befragten Kaufleute beurteilt die Geschäftsentwicklung positiv, oder zumindest gleichbleibend. „Die meisten Händler haben einen hohen Stammkundenanteil und bewerten die verkaufsfördernden Maßnahmen wie Stadtfest und Weihnachtsmarkt von Werbegemeinschaften und Stadt als gut oder sogar sehr gut“, berichtet Hardt.

Die städtische Wirtschaftsförderung freut sich über die Ergebnisse: „Die positive Bewertung zeigt, dass die intensiven Bemühungen des städtischen Citymanagements in den letzten Jahren Wirkung zeigen und der Standort sich gut entwickelt“, erklärt Estelle Dageroth. Die Bemühungen wolle man natürlich fortsetzen. Bürgermeister Daniel Zimmermann nennt mit der im März eröffneten Rampe vom Berliner Ring zur Heinestraße bereits ein Beispiel. So soll vor allem das südliche Rathaus-Center gestärkt werden. Das geplante Mo.Ki-Café könnte die Straße zusätzlich beleben. Am Ernst-Reuter-Platz wurden außerdem vier Ladenlokale erworben: „Als Eigentümer können wir uns um einen besseren Branchenmix bemühen.“ (bh)

 

BU: Gerald Altvater von der Werbegemeinschaft Treffpunkt (v.l.n.r.), Citymanagerin Isabel Port, Dr. Ulrich Hardt, Leiter der Zweigstelle der IHK Düsseldorf in Velbert, Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung freuen sich über die positive Entwicklung in der Innenstadt. Foto: Birte Hauke

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19.08.2016
Neues Programmheft der Volkshochschule veröffentlicht
VHS-Programm umfasst zahlreiche Kurse für Unternehmer und Arbeitskräfte.
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Ein Schwerpunkt des Semesters liegt auf dem Thema Integration. Landeskundliche und fachliche Vorträge sollen vor allem den Islam näher bringen. In Kooperation mit dem SKFM und dem Beratungszentrum wird auch die Frage gestellt: Wie integrieren sich Menschen in Gesellschaften? Eng damit verbunden bietet die Volkshochschule wieder ein breites Spektrum an Sprachkursen an. Auf dem zweiten Bildungsweg können außerdem Schulabschlüsse nachgeholt werden.

Neu ist eine Kooperation mit dem Otto-Hahn-Gymnasium in Sachen Philosophie. Viermal im Jahr werden Philosophen zu einem Thema eingeladen. Nachbereitet wird der Vortrag durch eine Podiumsdiskussion der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums.

Computerkurse fehlen auch im Wintersemester nicht. Beispielsweise kann der Umgang mit Microsoft Office erlernt werden.

In Sachen Gesundheit werden einmal mehr Yoga, Zumba und mehr angeboten. Auch Gymnastik für Frauen und Rückenkurse gehören zum Programm. Neu ist unter anderem ein Angebot zur Sturzprävention.

Die kreative Bildung fehlt ebenfalls nicht. Bildhauerei, Nähen, Schneidern, Patchwork und Töpfern werden angeboten. Neu hinzugekommen ist das Filzen. Historische Vorträge sowie Exkursionen in die Natur in Kooperation mit dem NABU Monheim sowie etwa der Besuch des Aldi-Zentrallagers in Langenfeld runden das Programm ab.

Anmeldungen sind per Internet, postalisch, telefonisch und persönlich in der Geschäftsstelle an der Tempelhofer Straße 15 möglich. Das gedruckte Programmheft wird ab Montag, 22. August, im Stadtgebiet an zentralen Orten verteilt – zum Beispiel Einrichtungen der Stadt, Schulen, Arztpraxen, Apotheken, Banken und bei Marke Monheim im Monheimer Tor. Auf der Internetseite der VHS gibt es das Programm auch zum Download. Weitere Informationen sind unter Telefon 02173 951-4111 erhältlich. (nj)

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14.07.2016
Neue PS für den Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein
Die Firma Hammesfahr fährt ab sofort mit einem rund 30 Quadratmeter großen Bekenntnis zur unternehmerischen Heimat durchs Land.
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„Zufriedene Unternehmerinnen und Unternehmer sind für uns als Stadt ebenso die beste Werbung wie zufriedene Bürgerinnen und Bürger“, unterstreicht Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Und in vielen Fällen sind sie ja sogar gleich beides zusammen.“

Dementsprechend groß ist jetzt die Freude darüber, dass das bereits seit Jahrzehnten in Monheim am Rhein ansässige und erfolgreiche Logistik-Unternehmen Hammesfahr die mobile Werbefläche eines neu beschafften Sattelanhängers nun nicht nur zur Eigenwerbung, sondern vor allem auch als Standortwerbung für seine wirtschaftliche Heimat und den eigenen Firmensitz nutzt – für Monheim am Rhein. „Damit unterstreichen wir unsere Verbundenheit zu diesem Wirtschaftsstandort – und wir können das wirklich aus voller Überzeugung tun“, betont Geschäftsführer Sven Hammesfahr. Dementsprechend stellt sein Unternehmen die Werbefläche der Stadt auch komplett kostenfrei zur Verfügung. „Wir tun das sehr gerne. Denn die Stadt tut schließlich auch viel für uns“, betont Hammesfahr. „Und eine Plane brauchten wir für den neuen Trailer schließlich eh. Nun setzen wir mit ihr eben auch ein echtes Statement für unser unternehmerisches Zuhause. Und viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten ja nicht nur in Monheim am Rhein, sondern sie leben auch mit ihren Familien hier.“

Die Aufbaulänge des neuen Trailers, ein moderner Schmitz Cargobull Sattelcurtainsider Universal, beträgt rund 13,5 Meter. Die Anhängerplane misst etwa 2,3 Meter Höhe. Im harten Alltag hält solch eine Plane zwei bis drei Jahre – und trägt ihre positiven Botschaften in dieser Zeit bis zu 200.000 Kilometer weit – gezogen von einer Blue-Tech-Zugmaschine mit 420 PS.

Der Trailer passt als weiterer Baustein für ein Standortmarketing, in dem auch die Unternehmerinnen und Unternehmer als authentische Botschafter zu Wort kommen, perfekt. Die Stadt hat diese Strategie zuvor bereits über eine neue Standortbroschüre und ein jüngst erstelltes Wirtschaftsvideo zum Ausdruck gebracht. Ebenso kommen auf der digitalen Plattform www.monheimplus.de zahlreiche heimische Wirtschaftsakteure zu Wort. „Dass es uns überhaupt nicht schwer fällt, Unternehmerinnen und Unternehmer als positive Botschafter für den Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein zu gewinnen, bestätigt eindrucksvoll, dass wir hier auf einem sehr richtigen Weg sind“, freut sich Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus. „Über die Botschaften auf der Rückseite und den Seitenflächen des neuen Anhängers haben wir die wunderbare Möglichkeit, unsere niedrige Gewerbesteuer und Monheim am Rhein als wirtschaftlichen Erfolgsstandort zu kommunizieren. Die Visualisierung der Rheinlage transportiert darüber hinaus zugleich ein Stück Lebensqualität. Unser Ziel ist es, die LKW–Werbung künftig auch auf weitere Unternehmen auszuweiten“, kündigt Estelle Dageroth an. „Dass die Firma Hammesfahr hier den Anfang gemacht hat, freut uns sehr.“

 

BU: Geschäftsführer Sven Hammesfahr vor seinem neuen Sattelanhänger, der fortan ein klares Bekenntnis zum Firmensitz und Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein durchs Land ziehen wird. Links freut sich die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung Estelle Dageroth über den neuen Trailer, rechts Bürgermeister Daniel Zimmermann. Foto: Thomas Spekowius

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08.07.2016
MonbergOffice im Rheinpark feiert Richtfest
Projektentwickler der Kadans Real Estate und Bauunternehmen Goldbeck realisieren Bürogebäude mit sechs Geschossen.
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Mit einem lauten Knacken zerbricht das Schnapsglas auf dem Boden, die Gäste klatschen – am Fuße des Monbergs wurde am Freitag, 8. Juli, das Richtfest des MonbergOffice gefeiert. Mitten im Rheinpark realisieren die Projektentwickler der Kadans Real Estate gerade ein Bürogebäude, das nach seiner Fertigstellung, voraussichtlich im Dezember 2016, mit sechs Geschossen eine Bruttogeschossfläche von 5.200 Quadratmetern hat.

Die Firma Kadans mit Sitz in Aachen ist eine Tochter der Kadans Vastoed B.V. aus den Niederlanden. Das MonbergOffice ist ihr viertes Projekt in Monheim, vor einem Monat hatte das benachbarte Rheinpark Carree II Richtfest gefeiert. „In dem Takt kann das gerne weitergehen“, sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann am Freitag unter der Richtkrone und lachte.

Wie das Nachbargebäude hat auch das MonbergOffice sechs Geschosse. In der 1. und 2. Etage wird die Fläche raumweise vermietet, es gibt aber auch größere Flächen von etwa 200 bis 800 Quadratmetern. Einige Flächen sind noch frei. Das Projekt wird von Kadans in Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Goldbeck realisiert. Matthias Dötsch, Kadans-Geschäftsführer, bedankte sich beim Richtfest für die Partnerschaft mit dem Unternehmen und der Stadt: „Von den ersten Ideen bis zum Baubeginn ging alles sehr schnell. Ich freue mich, dass wir jetzt hier stehen!“

Hinter dem MonbergOffice wartet schon das nächste Projekt: Kadans und Goldbeck bauen ein Parkdeck mit 350 Stellplätzen. Sie sollen nicht nur den Mietern der Rheinpark Carrees I und II sowie des MonBergOffice, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Und auch im Anschluss an dieses Projekt sollen die Baukräne nicht stillstehen. „Sie sehen, die Gebäude werden nach hinten terrassenförmig immer höher, so dass möglichst viele Büros den Rheinblick genießen können. Am Ende der Wasserachse hätten wir noch ein freies Grundstück, da wäre sogar ein Turm mit einer Höhe von 35 Metern möglich“, erklärt Zimmermann. Die freien Gewerbeflächen gingen deshalb aber nicht aus, derzeit erwerbe die Stadtentwicklungsgesellschaft weitere Flächen. Mit Hinblick auf Flächen, weitere Projekte, kostenfreies WLAN und Glasfasernetz resümiert Zimmermann schließlich: „Monheim ist ein guter Standort für gute Geschäfte. Das wünsche ich nicht nur den Mietern hier, sondern auch den Firmen Kadans und Goldbeck bei der weiteren Zusammenarbeit.“

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.r.), Matthias Dötsch (Kadans), Andreas Rüger (Goldbeck) und zwei der künftigen Mieter, Susanne Spieth-Fengels und Hans-Jürgen Fengels (Reederei-Agentur WCL), stoßen beim Richtfest auf die Fortschritte der Bauarbeiten an. Foto: Birte Hauke.

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30.06.2016
Aktuelle ÖKOPROFIT-Runde wird Teil der bundesweiten "Initiative Energieeffizienz-Netzwerke"
Eine entsprechende Gründungsvereinbarungen hatten Landrat Thomas Hendele und Kreis-Umweltdezernent Nils Hanheide vor Kurzem unterzeichnet.
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Die Betriebe der laufenden Staffel sind bereits durch die Teilnahme an ÖKOPROFIT in einem maßgeschneiderten Projekt des betrieblichen Umwelt-und Klimaschutzes aktiv. Mit der Anerkennung als Energieeffizienz-Netzwerk sind neun der zehn aktuellen ÖKOPROFIT-Teilnehmer darüber hinaus nun Teil der bundesweiten „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ und unterstützen damit die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Gemeinsames Ziel von Bundesregierung und Wirtschaft ist die Initiierung und Durchführung von rund 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken bis Ende 2020.

Durch den Status als Energieeffizienz-Netzwerk wird ÖKOPROFIT noch attraktiver und schlagkräftiger. Zudem können die Teilnehmer mit dem offiziellen Logo der Initiative Flagge zeigen und damit in der Öffentlichkeit werben.

Für viele Unternehmen sind Energieeinsparungen selbst bei derzeit stagnierenden oder in manchen Bereichen gar fallenden Energiekosten ein Schlüsselthema der nächsten Jahre. Dass dies mit ÖKOPROFIT wunderbar funktioniert zeigen die Ergebnisse der letzten drei ÖKOPROFIT-Runden: Hier wurden durch zahlreiche Maßnahmen mit und ohne Investitionen ca. 5,2 Millionen kWh jährlich eingespart, was dem Jahresenergieverbrauch von ca. 1.200 Vier-Personenhaushalten im Kreis Mettmann entspricht.

Für das Jahr 2017 plant ÖKOPROFIT Kreis Mettmann bereits die fünfte Runde. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

 

BU: Vertreter der teilnehmenden Unternehmen der ÖKOPROFIT-Staffel 2016/2017

Informationen zu ÖKOPROFIT Kreis Mettmann

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10.06.2016
Richtfest für das Rheinpark Carree II
Hauptmieter wird die Firma OXEA / MonbergOffice und Parkdeck sind ebenfalls in Bau.
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Ein weiteres Richtfest ist am Freitagmorgen, 10. Juni, im Rheinpark gefeiert worden: Projektentwickler Kadans Real Estate hatte eingeladen, um das schnell in die Höhe wachsende Rheinpark Carree II mit direktem Blick auf den Fluss entsprechend zu würdigen. Bis Ende des Jahres soll der sechsstöckige Komplex mit einer Bruttogeschossfläche von 5.200 Quadratmetern fertig sein.

„Es freut mich, dass die langjährige, gute Zusammenarbeit mit Kadans durch das Rheinpark Carree II und die weiteren im Bau befindlichen Gebäude fortgesetzt wird. Deren Architektur wertet die ohnehin schon hohe städtebauliche Qualität im Rheinpark nochmals deutlich auf“, lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Richtfest.

Hauptmieter im Rheinpark Carree II ist die Firma OXEA, die mit 150 Angestellten von Oberhausen nach Monheim umzieht. Mit Blick auf den zukünftigen Ankermieter fügte Bürgermeister Zimmermann hinzu: „Ich wünsche OXEA, dass sie sich in Monheim am Rhein insgesamt und im Rheinpark Carree II im speziellen wohlfühlen und erfolgreich arbeiten werden.“

Projektentwickler Kadans Real Estate verwirklicht parallel bereits die nächsten Projekte mit dem MonbergOffice und dem Monberg-Parkhaus.

 

BU: Beim Richtfest für das Rheinpark Carree II waren unter anderem Bürgermeister Daniel Zimmermann (4. v. r.) und Estelle Dageroth (Abteilungsleiterin der städtischen Wirtschaftsförderung) dabei. Jan Hille von OXEA (2. v. l.) besichtigte schon mal sein künftiges Domizil. Sichtlich zufrieden war auch Martin Koswald, Geschäftsführer der VK Immobilien (3. v. r.). Die Firma ist die Eigentümerin des Carrees II. Foto: Norbert Jakobs

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06.06.2016
MEGA gilt als eines der besten Unternehmen im Land
Hohe Auszeichnung für den kommunalen Energieversorger beim renommierten Wettbewerb „NRW-Wirtschaft im Wandel“ - unter anderem dank der Investitionen ins flächendeckende Glasfasernetz.
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„NRW-Wirtschaft im Wandel“ nennt sich ein renommierter Wettbewerb. Eine unabhängige Expertenjury befindet unter zahlreichen Einsendungen, wer die 20 zukunftsfestesten Unternehmen in unserem Land sind. Beworben hatte sich auch Monheims kommunaler Energieversorger MEGA – und gehört nun zu den 20 Preisträgern.

„Ihr Unternehmen symbolisiert den Strukturwandel Nordrhein-Westfalens hin zu einem vielfältigen und zukunftsstarken Wirtschaftsstandort in vorbildhafter Weise und beweist, wie innovativer Unternehmergeist den Wirtschaftsstandort vorbildhaft und erfolgreich unterstützt“, heißt es unter anderem in der Begründung der Jury.

Es waren verschiedene Aspekte, die den Ausschlag für den Preis gaben. Das ist einmal der Aufbau des flächendeckenden Glasfasernetzes mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro. Doch auch die Mitwirkung an der Energiewende durch Beteiligungen an Windparks und der Bau von Bürger-Solar-Anlagen brachte der MEGA Pluspunkte. Nicht zu vergessen ist da auch noch die Beteiligung am Projekt E-mobil NRW. Und im sozialen Bereich ist das Unternehmen ebenfalls beispielgebend. So wird etwa in Kooperation mit der Caritas ein kostenloser Stromspar-Check für Menschen mit geringem Einkommen angeboten.

„Wir können wirklich stolz sein auf diese Auszeichnung. Und gerade die Tatsache, dass eine unabhängige Expertenjury uns derart geadelt hat zeigt mir, dass wir auf einem sehr guten Weg sind“, freut sich MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck.

„Ein solches Prädikat ist keine Selbstverständlichkeit. Es freut mich sehr, dass die MEGA als städtische Tochter derart positiv ausgezeichnet worden ist“, mag sich Bürgermeister Daniel Zimmermann der Freude Jürkenbecks nur allzu gerne anschließen. (nj)

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30.05.2016
Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen können sich künftig im WiFi-Portal präsentieren
Stadt stellt kostenlose Online-Plattform zur Verfügung - Jetzt registrieren!
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Parallel zum voranschreitenden Aufbau eines flächendeckenden WLAN-Empfangs im gesamten Stadtgebiet hat die Stadt damit begonnen, als weitere Ergänzung zu ihren bereits bestehenden Internetangeboten an einem besonders attraktiven Online-Service für die Nutzer mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets zu arbeiten.

In der Aufbauphase ist dabei gerade keine klassische City-App, die erst als Programm heruntergeladen und installiert werden müsste, sondern ein WiFi-Portal, das sich in Zukunft jedem Nutzer automatisch öffnet, der über einen der superschnellen MEGA-Hotspots der Stadt kostenlos ins Internet startet.

Das WiFi-Portal wird dabei in einem sogenannten Walled Garden keineswegs nur die klassischen Angebote der Stadtverwaltung beinhalten. Sowohl Gästen als auch den Monheimerinnen und Monheimern wird die neue digitale Plattform darüber hinaus ebenso die Möglichkeit bieten, nach aktuellen Kultur-, Gastronomie-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsangeboten Ausschau zu halten oder die nächste Busverbindung herauszusuchen. So entsteht ein ganz starkes Monheimer Zukunfts- und Multimedia-Gesamtpaket.

Professionelle Präsentation in einem modernen Medium

„Für die Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen ist das natürlich eine Riesenchance, sich professionell zu präsentieren“, betont Citymanagerin Petra Mackenbrock. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Isabel Port, der Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung Estelle Dageroth und Bürgermeister Daniel Zimmermann hatte sie erste Grundzüge des neuen WiFi-Portals vor wenigen Wochen bereits beim Einzelhändlerfrühstück vor rund 70 Gästen im Monheimer Ratssaal präsentiert. Die Begeisterung war groß. Mehr als 50 Anbieter haben sich im Nachgang bereits registriert. Denn über die Startseite von www.monheim.de  hat die Stadt inzwischen damit begonnen, Datenangaben wie Adressen, Öffnungszeiten und Angebotsbeschreibungen von allen Anbietern zu sammeln, die von Anfang an dabei sein wollen. Auch Fotos können hier bereits hochgeladen werden. Das WiFi-Portal soll dann voraussichtlich noch Ende dieses Sommers online gehen. Die neuen Inhalte werden in Zukunft auch über eine Weiterleitung von der städtischen Homepage und damit außerhalb der Hotspotsender und vom heimischen PC aus erreichbar sein.  (ts)

 

Die Registrierung für das Portal erfolgt über die rechte Navigationsleiste der städtischen Homepage www.monheim.de. Der Anmeldeprozess ist einfach und nutzerfreundlich gestaltet. Und: Das gesamte Angebot ist komplett kostenlos! Die Stadt empfiehlt Anmeldern für eine gelungen Darstellung lediglich, sich für Bild- und Texterstellung die professionelle Hilfe von gekonnten Schreibern sowie Fotografen einzuholen. Entsprechende Marketing-Angebote sind von der städtischen Wirtschaftsförderung im Portal bereitgestellt.

In den kommenden Wochen wird Citymanagerin Petra Mackenbrock nun auch aktiv auf Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen zugehen, die bei der ersten Präsentation im Rathaus nicht dabei waren. Ebenso kann man die Citymanagerin aus dem Team der städtischen Wirtschaftsförderung natürlich auch direkt ansprechen. Der Kontakt zu Petra Mackenbrock:  Telefon: 02173 951-628; E-Mail: pmackenbrock@monheim.de.

 

BU: Der Blick ins World-Wide-Web führt in Monheim am Rhein bald über eine digitales Portal, das alle lokalen Angebote perfekt und in mobiler Form bündelt. Die Registrierung kann genauso am PC als auch per Tablet oder Smartphone erfolgen. Citymanagerin Petra Mackenbrock (l.) zeigt, wie leicht es geht, dabei zu sein. Foto: Thomas Spekowius

Anmeldung zum WiFi-Portal

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23.05.2016
Logistikunternehmen plant Erweiterung im Rheinpark
Ein neues Lager für die Firma Hammesfahr – hinter dem Monberg will das Monheimer Logistikunternehmen seinen Betrieb erweitern.
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Das Logistikunternehmen plant die Erweiterung zwischen dem Monberg und der Daimlerstraße in direkter Nähe zum derzeitigen Standort an der Rheinparkallee. Die Stadtplaner der Stadt Monheim halten die etwa 3,4 Hektar große Fläche entlang der Bahngleise für das Schmalregallager geeignet. In der Umgebung befinden sich weitere Industriegebiete, die Lage hinter dem Monberg ist nicht zu exponiert und die Anbindungen an den Schienenverkehr und die Autobahn sind hervorragend.

Derzeit lagert das Unternehmen viele Waren im Aerosollager der Shell-Abfüllhalle, die durch den Umzug frei werden soll. Nutzungskonflikte zwischen dem Störfallbetrieb und der heranrückenden Wohnbebauung können so deutlich minimiert werden. Gleichzeitig steht die denkmalgeschützte Halle zukünftig für eine dem Denkmal angemessene Nutzung zur Verfügung; geplant wird die neue Stadthalle. (bh)

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09.05.2016
BOB-Ausbildungstour macht Station bei Aesica
Im Vorfeld der Berufsorientierungsbörse (BOB) am 11. Mai begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe.
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Am Mittwoch, 11. Mai, findet in der Langenfelder Stadthalle die Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe, um vor Ort Sorgen, Nöte, Wünsche und Vorstellungen rund um das Thema Beruf und Ausbildung einzufangen. Kürzlich war Aesica an der Mittelstraße eine Station. Mit dabei waren Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren und Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung.

„Aesica hat sich auf die Verpackung von Arzneien spezialisiert“, erläutert Werksleiter Werner Schick. Von den knapp 200 Mitarbeitern in Monheim an der Mittelstraße und der Alfred-Nobel-Straße sind zwei Auszubildende als Chemielaboranten. Noch einmal so viele Mitarbeiter hat das britische Unternehmen in Deutschland am Standort Zwickau. Früher gehörten die Produktionsstätten zu Schwarz Pharma, bis das Unternehmen in UCB aufging. Deren Strategie war es, die Produktionskapazitäten im klassischen Pharmabereich zu reduzieren. Also wurde an Aesica verkauft. Die Arbeitsplätze am Ort blieben erhalten. Das Unternehmen will auch in Zukunft ausbilden.

Ausführliche Informationen zu vielen Ausbildungsberufen gibt es bei der BOB. Sie öffnet am Mittwoch von 11 bis 17 Uhr in der Langenfelder Stadthalle ihre Türen. Sie bringt Jugendliche, Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen zusammen. Laut Clauser haben bereits mehr als 100 Aussteller zugesagt. Bis zu 3000 interessierte Besucher werden erwartet. Nicht nur Schüler aus Monheim und Langenfeld, auch Eltern sind herzlich willkommen. (nj)

 

BU: BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser (l.) informierte sich bei Werksleiter Werner Schick (2.v.l.) und dessen Kollegen Ralf Thamm (Mitte) sowie Sabine Nolte (3.v.r.) über das Unternehmen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Daniel Zimmermann (3.v.l.) als einer der BOB-Schirmherren und Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. Von der Agentur für Arbeit kam Sanaz Lodin (2.v.r.) nach Monheim am Rhein. Foto: Norbert Jakobs

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03.05.2016
Italienische Wirtschaft zu Gast in Monheim
Bürgermeister Daniel Zimmermann begrüßt Generalkonsul Emilio Lolli beim Wirtschaftsforum im Rahmen der Europawoche.
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Parmesan, Wein und Lederschuhe – im Alltag konzentriert sich die Vorstellung wirtschaftlicher Beziehungen zu Italien vor allem auf Mode und Nahrungsmittel. Dass diese Konsumgüter nur einen kleinen Teil des Imports ausmachen und wie sich die deutsch-italienischen wirtschaftlichen Beziehungen tatsächlich gestalten, beleuchtete am Dienstag, 3. Mai, das Wirtschaftsforum Italien.

In der Mack-Pyramide Am Kieswerk begrüßten der Stadtverband Monheim der Europa-Union Deutschland und die IHK Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Stadt Monheim etwa 40 Gäste aus Deutschland und Italien, darunter auch den italienischen Generalkonsul Emilio Lolli.

Mit der Veranstaltung endete die diesjährige Monheimer Europawoche mit dem Mittelpunkt Italien, die von der Europa-Union und der Volkshochschule organisiert wurde. „Europa kann nur funktionieren, wenn wir alle bereit sind, ein gemeinsames Interesse zu verfolgen und Menschen mit Herz und Verstand den europäischen Gedanken näherbringen“, erklärte Bürgermeister Daniel Zimmermann in seinem Grußwort.

Generalkonsul Emilio Lolli bedankte sich für das Forum, das sich seinem Land widmete: „Die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in Italien sind diese Aufmerksamkeit wirklich wert“, sagte er und wies auf das Reformprogramm des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi hin, dass das Bankwesen und Steuerpolitik erneuere.

Im Anschluss sprachen Vertreter der Monheimer Fidia Pharma GmbH, der Mercurio Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung und der IHK über Wirtschaftslage und -beziehungen, Steueranreize und die Sicht der regionalen Wirtschaft. (bh)

 

BU: von links: Robert Butschen (IHK Düsseldorf), Manfred Klein (Europa-Union Stadtverband Monheim am Rhein), Dr. Eckart Petzold (Mercurio Deutsch-Italienische Wirtschaftsvereinigung), Caterina Barbaria (Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin), der italienische Generalkonsul Emilio Lolli, Mark Geißler (Fidia Pharma GmbH) und Bürgermeister Daniel Zimmermann. Foto: Birte Hauke

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28.04.2016
Der Rheinpark füllt sich weiter
Projektentwickler Kadans Real Estate baut derzeit zwei weitere Bürokomplexe und ein Parkdeck.
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Das Gewerbegebiet Rheinpark gleicht derzeit ohne Übertreibung einer Großbaustelle. Zur Freude und natürlich auch aufgrund geschickter Ansiedlungspolitik der städtischen Wirtschaftsförderung mit Bürgermeister Daniel Zimmermann an der Spitze füllt sich das Areal weiter.

Projektentwickler Kadans Real Estate verwirklicht die nächsten Projekte. Die Firma mit Sitz in Aachen ist eine Tochter der niederländischen Kadans Vastoed B.V. Die Kadans-Gruppe plant, entwickelt, realisiert und finanziert qualifizierte gewerbliche Immobilien in Deutschland und den Niederlanden. Zum Portfolio gehören Handels-, Produktions-, Logistikimmobilien sowie Bürogebäude, Gesundheitszentren, Forschungszentren und Hotelimmobilien.

Mit direktem Blick auf den Fluss zwischen BASF und dem Rheinpark Carree I entsteht Komplex II mit einer Bruttogeschossfläche von 5.200 Quadratmetern. Außerdem ist eine großzügige Dachterrasse geplant. Architektonische Besonderheiten des Gebäudes sind die beiden oberen der 6 Etagen. Sie ragen als Staffelgeschoss in Periskopform über den darunter liegenden Baukörper hinaus. Hauptmieter wird die Firma OXEA Chemicals sein. Das Chemieunternehmen zieht mit rund 150 Verwaltungsmitarbeitern von Oberhausen nach Monheim.

Direkt hinter dem Rheinpark Carree II entsteht zudem das MonBerg Office mit ebenfalls 6 Etagen und abgestuften Dachterrassen. Im 1. und 2. Obergeschoss des Office–Centers ist die Fläche raumweise zu vermieten, aber auch Flächen zu ca. 200 Quadratmetern, zu ca. 400 Quadratmetern und zu 800 Quadratmetern. Hier beträgt die Bruttogeschossfläche etwa 5.200 Quadratmeter. Die gute Lage Monheims sowie die  unternehmensfreundliche Ansiedlungspolitik sorgen dafür, dass auch dieses Gebäude bereits zu einem Großteil vermietet ist. Auch hier stehen für den Officebereich ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Dahinter, quasi direkt am Fuße des MonBergs, wird zudem ein Parkdeck mit 350 Stellplätzen gebaut. Ein großer Teil wird zu den normalen Bürozeiten von den Mietern der Rheinpark Carrees I und II sowie des MonBerg Office genutzt. Freie Parkflächen stehen gegen eine geringe Gebühr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie können beispielsweise von Studenten der Fachhochschule oder Besuchern der MonBerg-Gastronomie genutzt werden.

„Auch die Architektur wird den Rheinpark noch einmal deutlich aufwerten. Die gute Zusammenarbeit mit Projektentwickler Kadans wird mit diesen drei Bauprojekten fortgesetzt“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Der Baustart ist bereits erfolgt, und alle Gebäude sind Ende des Jahres fertiggestellt, sodass die Firmen Anfang 2017 einziehen werden. Damit ist das Gewerbegebiet Rheinpark zu einem Großteil gefüllt. 60.000 Quadratmeter stehen dort noch zur Vermarktung zur Verfügung. (nj)

 

BU: Das Rheinpark Carree II besticht vor allem durch seine außergewöhnliche Architektur. Grafik: Kadans

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27.04.2016
Firmen wollen sich stärker vernetzen
Die Idee der Wirtschaftsförderung, regelmäßige Unternehmertreffen abzuhalten, stößt auf große Resonanz.
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Anfang des Jahres hatte sich die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein mit einer Befragung an die ortsansässigen Unternehmen gewandt. Ziel der Befragung war es, die Wünsche und Bedürfnisse der Gewerbetreibenden in Erfahrung zu bringen, damit die Angebote und Aktivitäten der Wirtschaftsförderung möglichst passgenau an den Interessen der Monheimer Wirtschaft ausgerichtet werden können.

Im Gespräch mit der Rheinischen Post erläuterten Mitarbeiter der städtischen Wirtschaftsförderung nun die zentralen Ergebnisse der Befragung und die darauf basierenden Vorhaben für die nächsten Monate.

Beitrag Rheinische Post

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22.04.2016
BOB-Ausbildungstour zu Besuch bei Bayer CropScience
Konzern stellt jährlich etwa 520 Azubis ein / Am 11. Mai ist die Berufsorientierungsbörse mit mehr als 100 Ausstellern.
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Am 11. Mai ist es wieder so weit: In der Langenfelder Stadthalle findet die jährliche Berufsorientierungsbörse (BOB) für Jugendliche statt. Im Vorfeld begibt sich Initiator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch Betriebe, um vor Ort Sorgen, Nöte, Wünsche und Vorstellungen rund um das Thema Beruf und Ausbildung einzufangen, Azubis an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und mit Arbeitgebern und Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Kürzlich war Bayer CropScience an der Alfred-Nobel-Straße eine Station. Mit dabei waren Bürgermeister Daniel Zimmermann als einer der BOB-Schirmherren und Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung.

„Zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland sind gut ausgebildete Fachkräfte unerlässlich“, betonte Dr. Dirk Pfenning, zuständig für die Personalgewinnung bei der Bayer AG, gleich zu Beginn des Treffens. Er gab einen Einblick in die Ausbildungskultur des Unternehmens. Etwa 520 junge Menschen werden jährlich in ganz Deutschland als Azubis eingestellt. „Bayer bildet traditionell weit über den eigenen Bedarf aus. Wir leisten damit direkt und – über die 2004 gegründete Ausbildungsinitiative Rheinland – indirekt einen substantiellen Beitrag zur Begegnung des Fachkräftemangels im eigenen Unternehmen und weit über das regionale Umfeld der Standorte hinaus“, erläuterte Dr. Pfenning. Naturwissenschaftliche Berufe wie die der Laboranten stellen einen Großteil der angebotenen Stellen dar. Aber es gibt auch die technischen Sparten, etwa mit Elektronikern oder Anlagenmechanikern. Dann ist da natürlich auch noch der kaufmännische Bereich. Wer sich für das duale Studium interessiert, der findet bei Bayer ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten.

Und was sagen Auszubildende selbst? „Ich habe hier das Gefühl, dass ich, wenn ich das will, mich immer noch weiter fortbilden kann“, urteilt zum Beispiel Lucas Wambach, angehender Chemielaborant auf Fragen der Besucher. „Meine Ausbildung ist sehr vielseitig. Das ist wirklich gut“, ergänzt Alissia Kuhl. Sie ist auf dem Weg zur Biologielaborantin.

Ausführliche Informationen – auch von Bayer – gibt es bei der BOB. Sie öffnet am Mittwoch, 11. Mai, von 11 bis 17 Uhr in der Langenfelder Stadthalle ihre Türen. Sie bringt Jugendliche, Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen zusammen. Laut Clauser haben bereits mehr als 100 Aussteller zugesagt. Bis zu 3000 interessierte Besucher werden erwartet. Nicht nur Schüler aus Monheim und Langenfeld, auch Eltern sind herzlich willkommen. (nj)

 

BU: Trafen sich zum regen Austausch rund um das Thema Ausbildung (von links): Wolfgang Mai (Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mettmann), Estelle Dageroth (Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Daniel Zimmermann, Alissia Kuhl (Auszubildende zur Biologielaborantin), Lucas Wambach (Auszubildender zum Chemielaboranten), Torsten Brandt (Ausbildungsmarketing), Hans-Dieter Clauser (BOB-Vorstandsvorsitzender), Dr. Simone Rosche (Bayer-Standortleitung Monheim am Rhein) und Dr. Dirk Pfenning (Leiter Berufsausbildung). Foto: Dirk Hansen

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14.03.2016
MEGA Multimedia: Startschuss für die nächsten Ausbaugebiete
Glasfaser für die digitale Zukunft mit Internet, Fernsehen und Telefonie in einem Paket samt unschlagbarer Geschwindigkeit - dafür steht MEGA Multimedia.
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Glasfaser für die digitale Zukunft mit Internet, Fernsehen und Telefonie in einem Paket samt unschlagbarer Geschwindigkeit - dafür steht MEGA Multimedia. Kürzlich gab es den Startschuss für die nächsten beiden Ausbaugebiete: Nun sind Monheim-Mitte (unter anderem Bereiche Alte Schulstraße, Andreas-Schlüter-, Bleer-, Carl-Langhans-, Friedhof-, Frohn-, Graben-, Hasen-, Hof-, Illtis-, Krischer-, Mittel-, Opladener- und Schwalbenstraße sowie Am Wald, Fasanen-, Gartzen-, Heer, Lehm- und Lerchenweg), und Baumberg-Süd (unter anderem Bereiche Helene-Lange-, Maria-Montessori-, Nelly-Sachs- und Sandstraße sowie Am Hagelkreuz, Am Sportplatz, Birken-, Flieder-, Ginster-, Goldregen- und Holunder-, Ottilie-Baader- und Ulmenweg) an der Reihe. „Nur MEGA Multimedia verlegt in Monheim Glasfaser bis ins Haus“, betont Geschäftsführer Udo Jürkenbeck nochmals.

Wer die sogenannte Grundstückseigentümererklärung (GEE) noch nicht abgegeben hat, kann das kurzfristig noch nachholen. Damit wird keinerlei Verpflichtung eingegangen. Doch die technischen Voraussetzungen sind geschaffen. MEGA Multimedia legt kostenlos den Glasfaseranschluss bis in den Keller. Dann können die Eigentümer entscheiden, ob sie das Paket mit Internet, Fernsehen und Telefonie samt unschlagbarer Geschwindigkeit nutzen wollen. „Im Rahmen der Verlegung bieten wir auch gleich einen vergünstigten Erdgasanschluss an. In den ersten beiden Ausbaugebieten nutzten bereits viele Bürger die Gelegenheit, auf die umweltfreundliche Technik umzusteigen“, macht Vertriebsleiter Martin Malucha auf einen praktischen Nebeneffekt aufmerksam.

Mit den Beratern der MEGA Multimedia kann jederzeit unter Telefon (02173) 9520-888 ein persönlicher Termin vereinbart werden. Außerdem stehen die Experten Montag bis Freitag von 9.30 bis 17.30 Uhr und Samstag von 9.30 bis 14 Uhr im Service Center (Rathaus Center) zur Verfügung. E-Mail: info@mega-multimedia.de. Weitere Informationen gibt es unter www.mega-multimedia.de im Internet. (nj)

 

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10.03.2016
Monheim am Rhein bekommt Hotel mit Weitblick
Auf der ITB in Berlin werden die Pläne für das geplante Drei-Sterne-Superior-Haus an der Rheinpromenade vorgestellt. Baubeginn soll im Herbst sein, die Fertigstellung ist für Anfang 2018 geplant.
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Auf der vom 9. bis 13. März laufenden internationalen Tourismus-Börse in Berlin ist auch Monheim am Rhein mit dabei – und das nicht mit leeren Händen.

Im Reisegepäck haben die beiden städtischen Tourismusmanager Maximiliane Richtzenhain und Markus Kuller neben Monheims bekannten Vorzügen wie Naturerlebnis, Altstadt-Atmosphäre und Römer-Vergangenheit diesmal auch ein äußerst zukunftsträchtiges Neubauprojekt, dass sie auf der ITB gemeinsam mit Monheims Partnern präsentieren werden. Am Rande des Rheinparks wird auf dem noch freien Grundstück zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude ein architektonisch äußerst ansprechender Hotelbau mit vier Obergeschossen und Blick über den Rhein entstehen.

Betreiber des Hotels wird die Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality mit Sitz in Unterföhring sein. Baubeginn ist noch diesen Herbst. Die Eröffnung des Hotels ist für Anfang 2018 vorgesehen.

Das u-förmige Gebäude direkt an der Monheimer Rheinpromenade wird künftig 178 Zimmer und 5900 Quadratmeter Brutto-Grundfläche aufweisen. Hinzu kommen noch weitere 3300 Quadratmeter Büro-Grundfläche, die netto rund 3000 Quadratmetern entsprechen. In diesem Gebäudeflügel wird es künftig zudem auch ein attraktives Sportangebot im Erdgeschoss und ersten Stockwerk geben. Die Flächen sind bereits optioniert. Hinzu kommt im staffelartig aufgebauten Obergeschoss noch ein Bereich mit Sauna-, Wellness- und Massageräumen sowie Außenbereich hoch über dem Rhein und unter freiem Himmel. Die mit der Stadt abgestimmte Architektur setzt auf geradlinige Modernität und Funktionalität. Im Erdgeschoss wird zusätzlich ein Gastronomieangebot mit viel Glas und Rheinblick eingerichtet. Der Betreiber steht noch nicht fest. Das dritte Obergeschoss ist bereits für drei Firmen als Bürofläche reserviert. Damit steht derzeit lediglich noch die Etage im zweiten Stock zur Vermarktung an weitere Büronutzer frei.

Interessierte Mieter können sich für eine positive Entscheidung vermutlich nicht allzu viel Zeit lassen. „Denn der Standort Monheim am Rhein ist weiterhin äußerst gefragt“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. Das gilt sowohl für den wachsenden Tourismusbereich als auch für das aktuelle Interesse an freien Büro- und Handelsflächen. Glänzende Lebensbedingungen mit viel Wasser und Natur, eine schuldenfreie Stadt sowie eine hochattraktive Ansiedlungs-, Familien- und Gewerbesteuerpolitik haben die Zahl der Gäste und der dauerhaften Einwohnerinnen und Einwohner Monheims zuletzt ebenso stetig ansteigen lassen wie die Zahl der Arbeitsplätze innerhalb des Stadtgebiets. Und: Immer mehr Firmen sorgen für weitere Hotelgäste.

Ein Standort mit sehr großem Potenzial und besten Aussichten

BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer: „Wir sehen in Monheim am Rhein und dem nun gefundenen Standort direkt am Gewerbegebiet Rheinpark sehr großes Potenzial für ein Business-Hotel mit internationaler Ausrichtung.“ Die neue Monheimer Herberge in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie wird daher die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen, die insbesondere in den USA einen sehr hohen Bekanntheitsgrad genießt.  Kemmer: „Das passt optimal zum Bedarfsprofil der in Monheim am Rhein ansässigen und international agierenden Firmen wie Bayer, Ecolab, UCB oder BASF. Hier werden gerade für die ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft auch nur Hotels internationaler Marken gebucht.“ Hotels also, die es in Monheim am Rhein derzeit noch gar nicht gibt. „Das wollen wir in naher Zukunft ändern“, betont Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus im Monheimer Rathaus.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt mit einem geschätzten Gesamtinvestitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits bestens durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. Als weiterer Partner beteiligt sich inzwischen auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG. Geschäftsführer sind Rainer Kohl und Roland Hardy.

Die Vertragsunterzeichnung zwischen Place Value Hotelmanagement und Choice Hotels Europe erfolgte am Mittwoch, 9. März, auf dem 19. International Hotel Investment Forum (IHIF) in Berlin, das parallel zur (ITB) stattfindet. Martin Kemmer, Geschäftsführer von Place Value, und Marc Pearce, Senior Vice President, International Division von Choice Hotels, setzten ihre Unterschriften unter den inzwischen fünften gemeinsamen Franchisevertrag der langjährigen Kooperationspartner. (ts)

 

BU: Blick auf die Plaza des Monheimer Comfort-Hotels, den Rhein im Rücken. Hier laden Wasserspiele zum Verweilen ein. Der südlich gelegene Flügel (rechts) wird den künftigen Bürokomplex bilden, in den auch der Sportpark Monheim und ein Gastronomie-Anbieter einziehen werden. Das restliche „L“ des u-förmigen Gesamtgebäudes ist das eigentliche Hotel. Grafik: DIVAG LO7

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08.03.2016
Monheim am Rhein schließt das Haushaltsjahr 2015 mit einem Überschuss von 65,1 Millionen Euro ab
Zu seiner 12. Sitzung in der laufenden Wahlperiode und der ersten im neuen Jahr tritt der Rat an diesem Mittwoch, 9. März, ab 17 Uhr, zusammen.
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Zu seiner 12. Sitzung in der laufenden Wahlperiode und der ersten im neuen Jahr tritt der Rat an diesem Mittwoch, 9. März, ab 17 Uhr, zusammen. Im Verlauf der Sitzung stehen unter anderem auch die Vorstellung des Entwurfs für den Jahresabschluss 2015 und die Einbringung der 1. Nachtragshaushaltssatzung 2016 auf der Tagesordnung.

Die dazugehörigen Zahlen erläuterten Bürgermeister Daniel Zimmermann und  Kämmerin Sabine Noll gegenüber Pressevertretern bereits am heutigen Dienstag. Und es sind einmal mehr höchst erfreuliche Monheimer Zahlen, die insbesondere der jüngste Jahresabschluss liefert. Demnach erwirtschaftete die Stadt 2015 einen Überschuss von 65,1 Millionen Euro – und damit nahezu 60 Millionen mehr als im Haushaltsplan angesetzt. Das Gros davon kommt erneut aus den Gewerbesteuer-Erträgen, die um 52,9 Millionen Euro höher ausfielen als geplant. 

„Das liegt einfach daran, dass wir bei unseren Planungen immer vorsichtig sind und wirklich nur mit dem rechnen, was wir durch die Betriebe, die wir bereits bei uns im Stadtgebiet haben, einzunehmen schätzen“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. Nun ist es allerdings so, dass sich aufgrund der so positiven Wirtschaftspolitik der Stadt auch unterjährig immer wieder weitere Betriebe am Standort Monheim am Rhein ansiedeln. „Das ist in all den letzten Jahren immer so gewesen. Und unser Ziel ist es, dass das auch in Zukunft genau so bleiben wird“, betont Zimmermann. 

Auffällig ist, dass die besonders positiven Pegelausschläge bei den Haushaltsüberschüssen zuletzt immer mit rund zwei Jahren Verzögerung eintraten. Nach den beiden Hebesatz-Senkungen zum 1. Januar 2012 (435 -> 300) sowie zum 1. Januar  2014 (300 -> 285) waren es insbesondere die Jahresabschlüsse 2013 und nun eben 2015, die in den positiven Grundsummen nochmal ganz besonders erfreulich auffallen. Zimmermann: „Und genau diesen Effekt erhoffen wir uns für 2017 natürlich auch wieder von unserer jüngsten Gewerbesteuer-Senkung in diesem Jahr auf nur noch 265 Hebesatzpunkte.“ Mit den Mehreinnahmen konnten in den Vorjahren auch immer steigende Investitionskosten mehr als ausgeglichen werden. „Die Zahlen, die wir hier vorlegen, dürfte es in dieser Ausprägung mit Blick auf Jahresüberschüsse und die daraus resultierende Eigenkapitalentwicklung und nur bei ganz wenigen Kommunen geben,“ fasst Kämmerin Sabine Noll zusammen. So konnte die Stadt Monheim am Rhein in den letzten vier Haushaltsjahren Überschüsse von insgesamt mehr als 300 Millionen Euro erzielen.

Rücklagen und Eigenkapital wachsen erfreulich an

Mit dem guten Ergebnis 2015 konnte die Höhe der liquiden Mittel zum Jahresende auf 124,6 Millionen Euro erhöht werden – auch hier weit besser als zuvor noch konservativ kalkuliert. Bürgermeister und Kämmerin schlagen dem Stadtrat an diesem Mittwoch daher vor, mithilfe des jüngsten Jahresüberschusses von 65,1 Millionen die sogenannte Ausgleichsrücklage von 125,7 Millionen Euro auf dann 147,3 Millionen Euro zu erhöhen. „Das ist sozusagen unser ‚Sparstrumpf‘, mit dem wir auch mal ein Defizit ausgleichen könnten – obwohl wir damit für die nächsten Jahre nicht rechnen.“ Die 147,3 Millionen Euro bilden den absoluten Höchstwert, denn mehr als ein Drittel des Eigenkapitals sind hier vom Finanzgesetzgeber her für diesen Posten nicht erlaubt. Weitere 43,6 Millionen Euro würden damit in die Allgemeine Ausgleichsrücklage fließen – ein „Topf“, in den Städte nur bedingt und auch nur einmal greifen können, ohne auf ein Haushaltssicherungskonzept zuzusteuern. Doch solche Begriffe gehören längst der Monheimer Vergangenheit an. Das Gesamteigenkapital der Stadt beträgt zum 31. Dezember 2015 rund 441,9 Millionen Euro.

„Wir stehen damit heute bereits für eine jahrelange Verlässlichkeit“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Das gilt insbesondere auch für unsere zukunftsorientierte Gewerbesteuerpolitik. Die handelnden Personen in Unternehmen, die wir noch davon zu überzeugen versuchen, sich bei uns am Standort anzusiedeln, können auch bestens Bilanzen lesen. Und es gibt wohl keine vertrauensbildendere Maßnahme als die Tatsache, dass wir als Stadt unser Eigenkapital in den letzten vier Jahren mehr als vervierfacht und begleitend dazu noch gleich mehrfach die Steuern gesenkt haben.“

Nachtragshaushalt zeugt von Schnelligkeit und finanzieller Stärke

Vor diesem Hintergrund sehen Kämmerin und Bürgermeister auch der Einbringung des ersten Nachtragshaushals für 2016 in der Ratssitzung am 9. März mit größter Gelassenheit entgegen. Konkret geht es darin um im laufenden Haushalt zunächst noch nicht eingeplante Mehrausgaben für Kanalbauten an der Krischerstraße (Stadteingang, Rheinufer), einen neuen Kreisverkehr an der T-Kreuzung Bleer Straße und Berliner Ring, um Investitionen in das Schulzentrum am Berliner Ring, die Einrichtung eines Sicherheitsdienstes für die neuen Asylbewerber-Unterkünfte an der Bregenzer Straße und vor allem um die ersten Vorbereitungen für den Bau von insgesamt vier neuen Kindertagestätten bis zum Jahr 2019. Denn die boomenden Finanzen haben Monheim am Rhein auch einen kleinen Babyboom und den Zuzug vieler junger Familien beschert, die ihre Kinder zudem immer jünger in eine der bestens ausgestatteten Kindertagesstätten im Stadtgebiet geben wollen. 

Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Auf solche Entwicklungen und Bedarfe frühzeitig reagieren zu können ist eine unserer zahlreichen Stärken als Kommune. Seit dem Erlangen der Schuldenfreiheit und den positiven Haushalten hat es jedes Jahr Nachtragshaushalte gegeben. Und es wird sie auch in den nächsten Jahren weiter geben. Wir wollen keine Investitionen, die wir unterjährig als sinnvoll und wichtig erkannt haben, bis zur nächsten Haushaltseinbringung am Ende eines Jahres aufheben müssen. Das ist nicht unser Rhythmus. Wir können schneller sein. Wir wollen schneller sein. Und wir sind in unserem Handeln auch schneller als andere Städte.“ (ts)

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07.03.2016
Wunder am Rhein
Wie das überschuldete Monheim die Gewerbesteuer radikal senkte und viele Firmen anlockte. Jetzt ist die Stadt schuldenfrei und muss sich vieler Neider erwehren.
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Das Plakat signalisierte Protest: „Vier Kitas in Planung – und wo bleiben wir?“. hieß es auf der Pappe, die aufgebrachte Mütter Ende Februar den Kommunalpolitikern des Jugendhilfeausschusses entgegenstreckten. Seit fast einem Jahr muss ihr Kindergarten ohne Küche, ohne Toiletten, ohne Gruppenräume auskommen. Die Ursache ist klar: Schaden durch einen Wasserrohrbruch. Doch über die Übernahme der Sanierungskosten streiten der Gebäudeversicherer und die Stadt Monheim am Rhein miteinander, Gutachter und Juristen inklusive. So etwas dauert. Der Alte Markt in Monheim muss renoviert werden.

Auch hier protestierten 3.500 Anwohner per Unterschrift für den Erhalt von sieben Kugelakazien. Erst als der Bürgermeister sieben Linden als Ersatz fur die erkrankten Bäume versprach, waren die meisten Bürger beruhigt. ...

Wunder am Rhein

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02.03.2016
BOB-Ausbildungstour zu Gast in der Backstube
Bei der Bäckerei und Konditorei Busch informierte sich Hans-Dieter Clauser mit Vertretern von Stadt und Agentur für Arbeit über die Ausbildung.
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Säckeweise Mehl, Hände im feuchten Teig und über allem der Duft von frisch Gebackenem – für Tom Moss ist der Beruf des Bäckers ein Traumjob. Seit August macht der 19-Jährige in der Monheimer Bäckerei und Konditorei Busch eine Ausbildung. Im Rahmen der BOB-Tour besuchte Organisator Hans-Dieter Clauser mit Vertretern von Stadt und Agentur für Arbeit am Mittwoch, 2. März, die Backstube am Kielsgraben. 

Bei seiner mehrwöchigen Ausbildungstour, die traditionell im Vorfeld der jährlichen Berufsorientierungsbörse (BOB) stattfindet, erkundigt Clauser sich nach Sorgen, Wünschen und Vorstellungen rund um das Thema Beruf und Ausbildung. Busch beschäftigt in der Backstube und den insgesamt 33 Filialen von Leverkusen bis Düsseldorf knapp 250 Mitarbeiter, neun davon sind Auszubildende. Der Betrieb könnte mehr Bäcker und Fachverkäufer ausbilden, doch das Interesse ist gering. „Der Beruf ist nicht schwierig, aber er ist eine Einstellungssache. Viele schreckt die Arbeitszeit“, erklärt Geschäftsführer Markus Busch.

Der angehende Bäcker Tom Moss steht täglich von 2 Uhr nachts bis 10 Uhr morgens in der Backstube. „Am Anfang war die Umstellung natürlich schwer, aber man kommt schnell rein“, sagt er. Mit den Gesellen habe er sich direkt angefreundet und nach einem kurzen Mittagsschlaf bleibe auch am Nachmittag genug Zeit, sich zu verabreden. „Das Team ist super, mir macht die Arbeit total viel Spaß.“

Am besten gefällt Tom das „Rundmachen“, also das beidhändige Formen des Teiges zu einem Brot. „Da kommt es auf die richtige Spannung an“, weiß Markus Busch. 3.000 Brote und 30.000 Brötchen verlassen neben zahlreichen Kuchen und Teilchen täglich die Backstube. Zur Ausbildung gehören auch ein paar Monate in der Konditorei. „Wir benutzen heute weniger Maschinen als vor 20 Jahren. Fast jedes Produkt ist Handarbeit“, erklärt Busch.

Neben 36 Tonnen Mehl lagern hinter der Backstube säckeweise Sojaschrot, Leinsaat, Roggenmehl und weitere Zutaten. „Das Schöne ist, dass man als Bäcker den kompletten Weg vom Rohstoff bis zum fertig gebackenen Produkt verfolgen kann“, sagt Ausbildungsleiter Markus Soerries. Und die Chancen auf eine Übernahme nach der Ausbildung stehen auch gut.

Die BOB findet in diesem Jahr am 11. Mai, von 11 bis 17 Uhr, statt. In der Langenfelder Stadthalle können sich Jugendliche aus Monheim am Rhein und Langenfeld, Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen kennenlernen. In diesem Jahr gibt es 110 Aussteller, bis zu 3.000 interessierte Schüler und Eltern werden erwartet.  Hans-Dieter Clauser hat die Börse als Vorsitzender des Vereins BOB plus initiiert, Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, sein Langenfelder Amtskollege Frank Schneider und Landrat Thomas Hendele. (bh)

 

BU: Estelle Dageroth (Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung), Bürgermeister Daniel Zimmermann, Geschäftsführer Markus Busch, Hans-Dieter Clauser, der Auszubildende Tom Moss, Wolfgang Mai (Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Mettmann) und Ausbildungsleiter Markus Soerries sprachen in der Backstube über den Ausbildungsberuf Bäcker. Foto: Birte Hauke

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29.02.2016
Reederei-Agentur zieht es an den Rhein
Das Unternehmen WCL wechselt den Standort. Nach 24 Jahren in Langenfeld zieht es bald nach Monheim am Rhein.
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„Reederei“, das klingt nach Meer und Weite – für eine Reederei-Agentur mitten im Rheinland, viele Kilometer vom nächsten Hafen entfernt, gibt es dennoch gute Gründe. „Hier sitzen unsere Kunden“, sagt Hans-Jürgen Fengels, Geschäftsführer der WCL-Reederei-Agentur in Langenfeld. „NRW mit seinen Chemiefirmen, Maschinenbauern und so weiter braucht Material oder Rohstoffe und muss fertige Erzeugnisse ausliefern.“ In beiden Fällen ist der Seeweg entweder die einzige oder eine wirtschaftlich attraktive Alternative.

Beitrag Rheinische Post

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19.02.2016
Immer mehr Menschen wollen in Monheim am Rhein leben und arbeiten
Auch der jüngste Statistische Jahresbericht belegt erneut den Aufwärtstrend.
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Unter dem Titel „Zahlen – Daten – Fakten“ hat die Stadt ihren Statistischen Bericht für das Jahr 2014 herausgegeben. Grafiken, Tabellen und kurze Texte informieren unter anderem über geographischen Gegebenheiten, Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkttrends und die Bereiche Wirtschaft, Bildung und Soziales.

Der statistische Bericht ist ab sofort in einer PDF-Version unter www.monheim.de abrufbar. Die wichtigsten Informationen sind zudem in einem Faltblatt zusammengefasst, das an der Information des Rathauses (Rathausplatz 2) erhältlich ist. Wie immer wurde bei der Erstellung des Berichts bewusst auf die Lesbarkeit und Verständlichkeit des Zahlenmaterials geachtet. Daher ist die Fülle an tatsächlich vorhandenen Daten auf ein noch übersichtliches Maß von 48 Seiten zusammengekürzt worden.

Monheim am Rhein boomt – und das anhaltend! Erneut liefert daher auch der Statistische Bericht für das Jahr 2014 wieder sehr erfreuliche Zahlen. Demnach zieht es offenkundig immer mehr Menschen nach Monheim, insbesondere Familien mit Kindern. In der Sprache der Statistiker liest sich das so: „Das leichte Wachstum der Monheimer Bevölkerung im Jahr 2014 ist eindeutig auf starke Wanderungsgewinne zurückzuführen. Vor allem der Saldo der Kinder- und Elterngeneration ist im Verhältnis zu 2010 deutlich gestiegen. 2014 sind etwa doppelt so viele Personen im Alter unter 25 nach Monheim zugewandert wie fünf Jahre zuvor. Hierbei sind etwa 24 Prozent der Kinder unter 3 Jahre alt und 50 Prozent der Kinder bis 6 Jahre alt. Insgesamt sind 2014 genau 454 Kinder (unter 18 Jahre) nach Monheim am Rhein zugezogen.“

Mehr Einwohner und mehr touristische Gäste

Die Gesamteinwohnerzahl lag 2014 laut Bericht bei 43.376 Personen. Mehr als noch 2010. Und immer mehr von ihnen haben einen festen Job. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Bürger ist seit 2004 um gut 500 Personen auf insgesamt 15.056 gestiegen. Demzufolge sank die Zahl der Arbeitslosen auf nur noch 1.600 Personen. Rund 10.000 Menschen pendelten 2014 regelmäßig zur Arbeit nach Monheim. Die Tendenz ist dabei seit 2011 stetig steigend. Und nicht nur zur Arbeit kommen immer mehr Menschen, sondern offensichtlich auch zum Vergnügen. Im Jahr 2014 haben die Übernachtungszahlen mit 52.589 Übernachtungen ihren höchsten Stand seit 2007 erreicht. Die Zahl der Gästeankünfte war mit 30.949 (plus 8 Prozent) so hoch wie seit 2005 nicht mehr. Die Bettenauslastung ist ebenfalls leicht gestiegen. Besonders wachstumsstark waren 2014 die Sommermonate Mai, Juli und August sowie der Dezember. Diese Verteilung zeigt, dass das Wachstum in Monheim sowohl auf den Geschäftstourismus als auch den Freizeittourismus und die klassischen Sommer- Reisemonate zurückzuführen ist. Auch die Bedeutung des Tagestourismus für Monheim am Rhein bleibt insbesondere in den Sommermonaten hoch, wie diverse Zählungen des Besucheraufkommens in der Urdenbacher Kämpe und auf dem Rheindamm sowie die Fahrgastzahlen des „Piwipper Böötchens“ belegen.

Das Beste zum Schluss: Die insgesamt wohl bemerkenswerteste Zahl des gesamten Berichts ist ebenfalls eine höchst erfreuliche. Mit einer Geburtenrate von 1,66 lag Monheim am Rhein 2014 nicht nur deutlich über dem bundesdeutschen, sondern auch ebenso klar über dem europäischen Schnitt. Beide pendeln seit Jahren eher um die 1,4, wobei der Deutschlandtrend ebenfalls nach oben weist. „Ich habe mehrmals nachgerechnet“, zeigte sich Rathaus-Statistikerin Kerstin Frey bei der Präsentation ihres Zahlenwerks im Stadtplanungsausschuss gerade von dieser „absolut außergewöhnlichen Entwicklung“ begeistert. Im Statistischen Bericht 2014 heißt es: „Die immer besser werdenden Rahmenbedingungen für junge Familien im ganzen Land, sowie die explizit auf junge Familien und Kinder ausgerichtete Politik der Stadt Monheim am Rhein führen zu einem veränderten, familienfreundlichen, gesellschaftlichen Klima.“ Sterberate und Geburtenrate nähern sich in Monheim am Rhein damit inzwischen immer mehr an. Noch wächst die Stadt jedoch vor allem durch Zuzüge.

Mehr Monheimer Zahlen gibt's im Rathaus

Aufgrund der Klage der Stadt Monheim am Rhein gegen die amtliche Feststellung der Einwohnerzahl durch den Zensus 2011, wurde bei der Erstellung des Statistischen Berichts 2014 weiterhin auf die Nutzung dieser umstrittenen Zahlen grundsätzlich verzichtet. Soweit wie möglich wurde hauseigenes Datenmaterial zur Auswertung der demographischen Entwicklung herangezogen. Um Vergleiche mit dem Kreis Mettmann oder dem Land NRW ziehen zu können, griffen die Statistiker im Rathaus zudem auf die fortgeschriebenen Daten auf Basis der Volkszählung 1987 zurück.

Über den vorgelegten Bericht hinausreichende Informationen können über die Statistikstelle der Stadt Monheim am Rhein abgefragt werden. Vor allem um Vergleichszahlen zu Bund, Land und Kreis zu haben, kommt der Statistische Jahresbericht immer mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung heraus. Noch aktuellere Monheimer Zahlen gibt es auf Nachfrage im Rathaus. (ts)

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11.02.2016
BOB-Ausbildungstour startet bei der MEGA
Im Mittelpunkt standen Gespräche mit jungen Leuten / Höhepunkt wird die Berufsorientierungsbörse am 11. Mai.
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Zur jährlichen Berufsorientierungsbörse (BOB) sind am Mittwoch, 11. Mai, 11 bis 17 Uhr, auch wieder alle Jugendlichen aus Monheim am Rhein in die Langenfelder Stadthalle eingeladen. Initiator ist erneut Hans-Dieter Clauser als Vorsitzender des Vereins BOB plus, Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, sein Langenfelder Amtskollege Frank Schneider und Landrat Thomas Hendele.

Die BOB bringt die Jugendlichen beider Städte, Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen zusammen. Für den Mai-Termin haben bereits wieder mehr als 100 Aussteller zugesagt. Bis zu 3000 interessierte Besucher werden erwartet. Nicht nur die Schüler, auch Eltern sind herzlich willkommen.

Im Vorfeld zur BOB begibt sich Organisator Hans-Dieter Clauser traditionell auf eine mehrwöchige Ausbildungstour durch die lokalen Betriebe, um vor Ort Sorgen, Nöte, Wünsche und Vorstellungen rund um das Thema Beruf und Ausbildung einzufangen, Auszubildende an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und mit Arbeitgebern und Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Der Monheimer Tour-Start war nun bei der MEGA. Der kommunale Energieversorger mit knapp 90 Mitarbeitern bildet im kaufmännischen und technischen Bereich in der Regel drei Azubis aus. Einige der jungen Menschen stellten sich nun den Fragen. Mit dabei waren neben Clauser und MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck unter anderem auch Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. Eines war schnell klar: Sowohl Laura Arenz als angehende Kauffrau für Büromanagement als auch Louis Klotz (frisch gebackener Industriekaufmann) und Steffen Pawlik (ausgebildeter Elektroniker) fühlen sich pudelwohl bei der MEGA. Letzterer studiert nun auch noch berufsbegleitend und fühlt sich von seinem Arbeitgeber „voll unterstützt“. (nj)

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26.01.2016
Wettlauf um niedrige Steuersätze
Das Monheimer Steuermärchen. Deutsche Welle TV berichtet über den „Wettlauf um niedrige Steuersätze“.
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Steueroasen stehen international in der Kritik. Dabei gibt es auch in Deutschland Standorte mit günstigen Steuersätzen. Monheim am Rhein ist einer von ihnen und stellt sich als einzige Stadt in NRW einem Wettbewerb, der gesetzlich gewollt ist.

Zum Orginal-Beitrag der Deutschen Welle.


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08.01.2016
Monheimer Merkur 2016 geht an Heinz Hövener
Bürgermeister Daniel Zimmermann zeichnet engagierten Einzelhändler aus.
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Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ geht in diesem Jahr an Heinz Hövener, der sich in Monheim nicht nur erfolgreich als Einzelhändler, sondern auch im sozialen Bereich engagiert. Am Freitagabend, 8. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim die vom ebenfalls anwesenden Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Heinz Hövener betreibt mit den beiden 2011 im Monheimer Tor und 2014 in Baumberg eröffneten Läden heute fünf große Edeka-Märkte in Monheim am Rhein, Langenfeld und Wuppertal und ist Arbeitgeber für einige hundert Beschäftigte. Darüber hinaus engagiert er sich sozial, indem er unter anderem die Tafel des SKFM und die Arbeit des Monheimer Beratungscentrums unterstützt.

Der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters wurde am Freitag zum 16. Mal verliehen. In seiner Laudatio hob Bürgermeister Daniel Zimmermann hervor, dass Höveners Engagement für Monheim am Rhein als Einzelhandelsstandort ein großer Gewinn sei: „Sie haben mit Ihrer Standortentscheidung, die Sie 2009 getroffen haben, die Entwicklung des für die Innenstadt so wichtigen Monheimer Tors sehr stark vorangetrieben.“ Hövener habe sich in den letzten fünf Jahren als starker Netzwerkpartner bewiesen. Er übernehme nicht nur die Rolle eines Ansprechpartners für das gesamte Monheimer Tor, sondern belebe auch die verkaufsoffenen Sonntage durch zahlreiche Aktionen.

Das Monheimer Stadtoberhaupt lobte neben Höveners unternehmerischem Wirken, „das für die Auszeichnung schon mehr als genügt hätte“, außerdem das jahrelange soziale Engagement des Kaufmanns. Hövener unterstütze nicht nur die Tafel und die Sammelaktion der gemeinnützigen Initiative „Monheim hilft mit Herz“, sondern auch den „Kids-Treff“ des Beratungscentrums. Indem er nicht nur fair gehandelte Produkte vorhalte, sondern auch Schulen und Kitas thematische Besuche anbiete, leiste Hövener einen wichtigen Anteil auf dem Weg Monheims zur zertifizierten „Fairtrade-Stadt“.

„Wir sehen Ihre Arbeit als Bereicherung für den Einzelhandel in Monheim am Rhein. Wie Sie wissen, Herr Hövener, sind Auszeichnungen wie der Merkur jedoch nicht nur Dank für die Vergangenheit, sondern auch Verpflichtung für die Zukunft. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch viele erfolgreiche Jahre am Einzelhandelsstandort Monheim am Rhein und hoffe, dass uns Ihr engagierter Unternehmergeist noch lange erhalten bleibt“, sagte Zimmermann zum Ende seiner Laudatio.

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (bh)

BU: Der Treffpunkt-Vorsitzende Willibald Lukas (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) überreichten Merkur-Träger Heinz Hövener (Mitte) die Statuette aus Porzellan. Foto: Birte Hauke

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05.01.2016
Bypass an der Heinestraße stärkt die Innenstadt
Rampe vom Berliner Ring erschließt weitere Parkplätze.
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Monheim am Rhein. Die Heinestraße bekommt einen Bypass. Um die Innenstadt und insbesondere das südliche Rathaus-Center zu stärken, wird in den nächsten Wochen eine Rampe vom Berliner Ring zur Friedhofstraße gebaut. Am heutigen Dienstag haben die Arbeiten begonnen.

Die Baumaßnahme wird von der Firma Strabag umgesetzt. Die Gesamtbauzeit beträgt voraussichtlich drei Monate. Währenddessen regelt eine Baustellenampel den Verkehr, der auf dem Berliner Ring einspurig geführt wird. Mit Verkehrsbehinderungen muss daher gerechnet werden. Die Stadt bittet um Verständnis. 

Für den Bau des Bypasses erhält die Stadt Monheim am Rhein Fördermittel im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. Über die neue Verbindung können Autofahrer künftig eine erweiterte Stellplatzanlage zwischen Friedhof- und Frohnstraße erreichen. Ein altes Wohnhaus im hinteren Bereich der Heinestraße, die so genannte Menk-Villa, wird abgerissen. Dort entsteht neben Parkplätzen das Mo.Ki-Zentrum.

Auf dem Berliner Ring wird in Höhe der Rampe eine Linksabbiegespur eingerichtet, damit es nicht zu Rückstaus kommt. Aus der Heinestraße kommend kann nur nach rechts auf den Berliner Ring abgebogen werden. Im nahegelegenen Kreisverkehr besteht problemlos eine Wendemöglichkeit. Nach Fertigstellung der Rampe soll das Einfahren in die Friedhofstraße durch Poller blockiert werden. Das verhindert Schleichfahrten durch das Wohngebiet. (bh)

 

BU: Während der Bauarbeiten regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Foto: Norbert Jakobs

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17.12.2015
Monheimer Stadtrat beschließt Haushalt 2016
Gewerbesteuerhebesatz sinkt zum 1. Januar um weitere 20 auf nur noch 265 Punkte.
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Monheim am Rhein. Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat in seiner letzten Jahressitzung am Mittwoch, 16. Dezember, den Monheimer Haushalt für das Jahr 2016 beschlossen.

Eine der zentralen Botschaften: Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wird der Gewerbesteuerhebesatz um weitere 20 Punkte von derzeit 285 auf dann nur noch 265 gesenkt. Damit wird der ohnehin schon mit Abstand günstigste NRW-Wirtschaftsstandort in Kürze noch attraktiver und vor allem auch international zunehmend wettbewerbsfähiger.

Mit dem neuen Steuersatz rückt Monheim am Rhein beispielsweise an die Steuerquoten der direkten Nachbarstaaten Niederlande und Österreich heran. Dort beträgt der Unternehmenssteuersatz 25,0 Prozent. „Der neue Gewerbesteuersatz von 265 Punkten entspricht einer Besteuerung von 25,1 Prozent. Damit wollen wir den Anschluss an den europäischen Wettbewerb schaffen und es uns ermöglichen, in den nächsten Jahren vermehrt auch international tätige Unternehmen in Monheim am Rhein anzusiedeln“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann im Vorfeld der Haushaltseinbringung.

Zum sechsten Mal in Folge rechnet die Stadt Monheim am Rhein trotz zahlreicher Investitionen auch für das nächste Jahr mit einem Haushaltsüberschuss zum Jahresende. Den Gesamterträgen von 330,4 Millionen Euro sollen geplante Aufwendungen in Höhe von 327,9 Millionen Euro gegenüberstehen.

Kämmerin Sabine Noll (l.), die Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderungsabteilung Estelle Dageroth und Bürgermeister Daniel Zimmermann senken den Monheimer Gewerbesteuerhebesatz zum 1. Januar 2016 auf 265 Punkte. Foto: Thomas Spekowius

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04.12.2015
Glasfaser: Es geht zügig weiter mit dem Netz der Zukunft
Nach Monheim-Blee und Baumberg-Mitte werden jetzt alle weiteren Hauseigentümer zwecks Leitungsverlegung von MEGA Multimedia angeschrieben.
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Monheim am Rhein. Stadtweites Glasfasernetz bis zum Jahr 2020 – dieses ehrgeizige Ziel hat sich die MEGA Multimedia gesetzt. Die ersten Ausbaugebiete in Monheim-Blee und Baumberg-Mitte sind größtenteils fertig. Nun geht es zügig weiter.

Alle weiteren Hauseigentümer werden in den nächsten Tagen einen Brief erhalten mit einer Grundstückseigentümererklärung (GEE). Wer sie unterzeichnet und zurücksendet, der macht den Weg frei für den kostenlosen Glasfaseranschluss. Wohl gemerkt: Damit wird noch keinerlei Verpflichtung eingegangen. Doch die technischen Voraussetzungen sind geschaffen.

Der Anschluss wird bereitgestellt. Bei der Glasfaserverlegung wird natürlich darauf geachtet, dass es auf den Gehwegen oder Blumenbeeten zu keinerlei Beschädigung kommt. In den meisten Fällen muss auch gar kein Graben gezogen werden. Es wird mit einem Pressverfahren ein Mantelrohr verlegt, in das dann Glasfaser eingezogen wird. Der Hausanschluss erfolgt dann mittels eines Mikrorohres mit einem Außendurchmesser von lediglich sieben Millimetern.

Im Keller des Hauses wird anschließend der sogenannte APL angebracht. Es handelt sich um einen kleinen grauen Kasten, der an der Kellerwand angeschraubt wird. Nun ist alles bereitgestellt. Dann liegt es am Eigentümer, ob er die modernste Technik der MEGA Multimedia nutzen will.

An dieser Stelle noch einmal zur Klarheit: Nur MEGA Multimedia verlegt in Monheim Glasfaser tatsächlich bis ins Haus. 

Mit den Beratern der MEGA Multimedia kann jederzeit unter Telefon (02173) 9520-888 ein persönlicher Termin vereinbart werden. Außerdem stehen die Experten Montag bis Freitag von 9.30 bis 17.30 Uhr und Samstag von 9.30 bis 14 Uhr im Service Center (Rathaus Center) zur Verfügung. E-Mail: info@mega-multimedia.de. Weitere Informationen gibt es unter www.mega-multimedia.de im Internet. (nj)

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