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Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-150
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Birte Hauke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Norbert Jakobs
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News

08.04.2019
Pure Harmonie – Monheims faire Schokolade bringt Genießerherzen zum Schmelzen
Beim Frühlingsfest Ende März feierte die süße Versuchung aus nachhaltiger Produktion ihre Premiere. Erhältlich ist sie nun in zahlreichen Geschäften, bei den Kulturwerken Monheim und der Marienburg Monheim.
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26.03.2019
Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.
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15.03.2019
Frühlingsfest lockt mit neuen Trends, autonom fahrendem Bus und portugiesischer Landpartie
Neben Verkaufsoffenem Sonntag gibt es am 31. März in der gesamten Innenstadt zahlreiche Aktionen.
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07.03.2019
Jecke Monheimerinnen und Monheimer können sich im Karnevalskabinett verewigen
Tourismusmanagement verlost exklusive Themenführung mit einem MonGuide.
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21.02.2019
Stadt übergibt fünf Tonnen fair gehandelte Kamelle an Monheims Karnevalszuggruppen
Viele Aktive im Zug ziehen auf dem Weg zu einem fairen Karneval voll mit. Dafür gibt es Lob von zahlreichen Seiten.
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12.02.2019
Rathauscenter wird zum Einkaufsquartier – Bürgerinnen und Bürger können jetzt ihre Anregungen einbringen.
Einkaufen in der Innenstadt mit Wohlfühl-Flair. Städtische Mitdenken-Plattform befragt Monheimerinnen und Monheimer zu ihren Erwartungen an die dortigen Geschäfte und die Gastronomie.
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02.02.2019
Jeck, fair und ausgezeichnet – Monheims Karneval begeistert über viele Grenzen hinweg
Der Verein Jecke Fairsuchung ehrte nun das Engagement für den Fairen Handel im Karneval der Stadt.
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23.01.2019
In der Altstadt eröffnet die „Milchbar“
Natalie Seidel will bereits im Frühjahr im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ mit gesunden Leckereien samt vielen Eissorten aufwarten
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02.01.2019
Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.
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21.12.2018
Hier gibt es die kürzesten Wartezeiten im Bürgerbüro
Neue Statistik auf der städtischen Homepage hilft bei der Planung. Im Durchschnitt wird bereits nach rund drei Minuten geholfen.
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31.08.2018
Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.
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13.08.2018
Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.
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09.07.2018
Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.
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03.07.2018
Pläne für hochwertigen Campingplatz im Rheinbogen
Stadtverwaltung legt der Politik in der Ratssitzung am 11. Juli ein entsprechendes Konzept vor.
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21.06.2018
Architekten stellen Entwürfe für neuen Gesundheitscampus vor
Bürgeranhörung am 4. Juli um 18 Uhr im Ratssaal.
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30.04.2018
Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.
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15.04.2018
Monheim am Rhein bleibt weiter Fairtrade-Town
Auf dem Frühlingsfest feierte die Stadt am Sonntag jetzt die Titelerneuerung.
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31.03.2018
Bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein
Beim ausgebuchten Osterbrunch auf der Scenic Jade am heutigen Samstag hatten die Gäste Glück mit dem Wetter. / Es sind noch Tickets für eine Reise nach Amsterdam zu gewinnen.
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03.03.2018
Restaurierter Aalschokker bezieht Parkplatz an der Klappertorstraße
An und auf der Fiat Voluntas wird voraussichtlich im Sommer die Geschichte des Aalfangs erläutert.
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16.02.2018
Runde Sache: Die Jungs von MonCity sind jetzt Mitglieder eines richtigen Vereins
Die auch ehrenamtlich stark engagierten Monheimer Freizeitkicker haben ihre Heimat im städtischen Haus der Jugend.
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30.01.2018
Monheims fünfte Jahreszeit wird fair gefeiert – Stadt spendiert Kamelle für über 50.000 Euro
„Der Karneval schafft Heimat ohne zu tümeln“ und verbindet nicht nur die Menschen in der Stadt, sondern nun sogar über Kontinente hinweg.
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21.12.2017
MonGuides bieten im kommenden Jahr mehr als 70 Stadtführungen an
Alle Führungen können ab sofort gebucht werden, Tickets für die Rundfahrten gibt es ab März.
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16.12.2017
Neue Saunalandschaft lockt ins mona mare
Der Betreiber rechnet mit deutlich steigenden Gästezahlen.
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01.12.2017
Eislaufbahn, Almhütte und Tannenbäume bringen weihnachtliche Stimmung in die Stadt
Der 3. Monheimer Sternenzauber lädt ab sofort zu gemütlichen Stunden und gemeinsamen Runden ein.
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24.11.2017
Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.
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Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Pure Harmonie – Monheims faire Schokolade bringt Genießerherzen zum Schmelzen

08.04.2019
Beim Frühlingsfest Ende März feierte die süße Versuchung aus nachhaltiger Produktion ihre Premiere. Erhältlich ist sie nun in zahlreichen Geschäften, bei den Kulturwerken Monheim und der Marienburg Monheim.

Monheim am Rhein. Das Engagement der Stadt für Fairen Handel kann man sich nun auch auf der Zunge zergehen lassen. Mit der Einführung einer fairen Schokolade im eigenen Design bringt Monheim am Rhein das Thema Fairer Handel noch stärker in das Stadtleben und die heimischen Geschäfte. Die Fairtrade-Stadt setzt so gemeinsam mit Einzelhandel und Gastronomie ein weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Welthandel.

„Unsere Schokolade mit dem wunderschönen Namen Harmonie verbindet guten Geschmack mit sozialer und ökologischer Verantwortung“, betont die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Sie besteht nicht nur aus einer ganz besonderen Kombination zweier Sorten, einer kleinen Tafel Vollmilchschokolade mit Kakao aus Ecuador und einer weiteren Tafel aus feinstem Cashewnougat mit eingestreuten Wiesenblüten. Alle Zutaten stammen auch zu 100 Prozent aus Fairem Handel und umweltschonendem Anbau.“ Genießerinnen und Genießer können sich so geschmacklich auf eine Reise in die Sonne Ecuadors und auf die mit bunten Blumen übersäten Rheinwiesen der Monheimer Gänseliesel begeben.

Hergestellt wird die Schokolade in der Edel-Manufaktur Zotter, die neben der fairen und biologischen Produktionsweise auch für höchste Qualität und besonders exquisite Geschmacksrichtungen steht. Für 3,70 Euro (UVP) kann die Harmonie seit Ende März bei den Monheimer Kulturwerken, der Marienburg Monheim, dem Teehaus am Rathaus, der Bücherstube Rossbach und der Rhein-Apotheke erworben werden.

„Ich freue mich sehr, dass gleich zum Start schon mehrere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler dabei sind, und die Schokolade mit in ihr Sortiment aufgenommen haben. Und natürlich hoffe ich, dass demnächst noch viele weitere Verkaufsstellen hinzukommen“, blickt Annika Patz schon weiter in die Monheimer Fairtrade-Zukunft. „Damit bieten wir den Monheimerinnen und Monheimern sowie allen Menschen, die unsere Stadt besuchen, ein wirklich hochwertiges und nachhaltiges Produkt mit Stadtbezug an, das zudem auch rein optisch schon ein echter Blickfang ist. Es eignet sich toll als kleines Präsent – alleine oder zum Beispiel auch in Kombination mit Tees, Tassen, Büchern, Gutscheinen und anderen kleinen Aufmerksamkeiten, die man einfach gerne verschenkt.“

 

BU: Optisch und geschmacklich ein Genuss! Harmonie, die faire Monheimer Schokolade, feierte auf dem Frühlingsfest Ende März ihre Premiere – am Stand der städtischen Fairtrade-Beauftragten Annika Patz und zeitgleich auch in zahlreichen Geschäften sowie bei weiteren Einrichtungen. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

Telefon: +49 (0)2173 951-163
Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein

26.03.2019
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.

Monheim am Rhein. Die Smart City Monheim am Rhein hat einen weiteren zukunftsorientierten Baustein vorzuweisen: Am heutigen Dienstag, 26. März, wurde der erste autonom fahrende Bus auf dem Gelände von Monheims Bahnen (BSM) präsentiert. Ab dem Herbst werden fünf dieser E-Busse eine allein mit autonom fahrenden Fahrzeugen bestückte Linie zwischen Busbahnhof und Altstadt bilden. Die Busse folgen einer vordefinierten Route und sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Die Fahrten verlaufen ganz normal, im fließenden Verkehr, täglich von 7 bis 24 Uhr nutzbar mit den üblichen ÖPNV-Tickets. Das gibt es in dieser Kombination kein zweites Mal, weder bundesweit noch in Europa. Gleich zwei NRW-Landesminister wollten sich die Präsentation des ersten Busses samt einer Testfahrt nicht entgehen lassen.

„Monheim am Rhein investiert massiv in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wir haben in den letzten Jahren unsere Linienleistungen verdoppelt. Und mit den autonomen Bussen setzen wir zusätzlich noch auf die neuesten Technologien. Die neue Buslinie mit den autonomen Fahrzeugen ist vor allem als Zubringer zu den klassischen Hauptbuslinien gedacht. Sie wird dafür sorgen, dass wir die bestehende Angebotslücke in der Altstadt schließen. Wenn sich das System bewährt, wollen wir das Konzept auf weitere Teile des Stadtgebiets übertragen“, betonte Bürgermeister und BSM-Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Zimmermann bei der Präsentation.

„Die heutige Präsentation zeigt, dass die Möglichkeiten der Neuen Mobilität endlich auf den Straßen ankommen. Monheim am Rhein macht heute mit einem kleinen Fahrzeug einen großen Schritt hin zum automatisierten Fahren – und damit zu mehr Sicherheit und Komfort für seine Bürgerinnen und Bürger. Ich beglückwünsche die Stadt zu dieser Innovation und wünsche allen Nutzerinnen und Nutzern ein positives Fahrerlebnis“, sagte Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Sein Kabinettskollege und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) fand bei der Präsentation ähnliche Worte: „Innovative Technologien wie das automatisierte Fahren haben das Potenzial, Mobilität entscheidend zu verändern. Ziel der Landesregierung ist es, innovative Technologien in NRW zu erforschen, zu entwickeln und zu testen – und am liebsten auch zu produzieren. Der Weg hin zum komplett autonomen Fahren ist aber noch weit. Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir optimale Testbedingungen. Mit innovativen Projekten wie in Monheim am Rhein kommen wir auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität voran.“

Der breiten Öffentlichkeit wird der autonom fahrende Bus erstmals am kommenden Sonntag, 31. März, beim Frühlingsfest in der Monheimer Stadtmitte präsentiert. Dann können Interessierte ab 11 Uhr sogar eine kleine Testfahrt auf ersten Metern machen. Außerdem ist der Bus im Rahmen der Aktion „Nacht der Technik“ am Freitag, 5. April, von 18 bis 24 Uhr auf dem Gelände der MEGA an der Rheinpromenade zu sehen. Das passt, denn die elektrisch betriebene E-Bus-Flotte wird mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Probefahrten wird es am 5. April allerdings nicht geben können. Im Frühjahr werden die Busse der Zukunft dann auch schon im Monheimer Straßenbild zu sehen sein, wenn die künftige Strecke, die unter anderem durch den Schelmenturm, das bald 600 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt, eingemessen wird. Erste – und dann noch kostenlose Testfahrten auf der gut zwei Kilometer langen Route mit sechs Haltestellen – werden voraussichtlich ab dem Sommer möglich sein. Der Linienbetrieb soll im Herbst starten. (nj)

 

BU: Gute Laune schon vor der ersten Probefahrt. Auf dem Werksgelände der Bahnen der Stadt Monheim konnte Bürgermeister Daniel Zimmermann neben mehreren Landtagsabgeordneten auch die beiden NRW-Minister Wüst und Pinkwart mit auf eine kleine Runde nehmen. Foto(s): Thomas Spekowius

 
   

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Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 251

Telefon: +49 (0)2173 951-628
Telefax: +49 (0)2173 951-25-628
E-Mail: pmackenbrock@monheim.de

Frühlingsfest lockt mit neuen Trends, autonom fahrendem Bus und portugiesischer Landpartie

15.03.2019
Neben Verkaufsoffenem Sonntag gibt es am 31. März in der gesamten Innenstadt zahlreiche Aktionen.

Das Frühlingsfest bringt in diesem Jahr nicht nur den Frühling, sondern auch ein Stückchen Portugal in die Innenstadt. Am Sonntag, 31. März, organisiert die Stadtverwaltung in Kooperation mit Treffpunkt Monheim, Rathaus-Center und Monheimer Tor wieder verschiedene Aktionen – von Landpartie, über Mode, Sport und Gesundheit bis zum Verkaufsoffenen Sonntag.

Das Fest und das Bühnenprogramm beginnen um 11 Uhr. Von 13 bis 18 Uhr öffnen, begleitend zum bunten Frühlingsfest-Treiben, auch die Geschäfte.

Die Landpartie auf der Alten Schulstraße widmet sich in diesem Jahr Portugal; hier gibt es alles, wofür das Land mit der langen Atlantikküste bekannt ist. Während Eltern Tapas, Wein und Superbock-Bier verkosten, können Kinder ihre eigenen Azulejos, typische bunte Mosaik-Kacheln gestalten.

Auf dem Rathausvorplatz dreht sich alles um Mode, inklusive der beliebten Modenschau von 14 bis 15 Uhr. Auf der Krischerstraße macht die Biathlon-auf-Schalke-Tour wieder Station. Vereine, Unternehmen, Familien und private Gruppen können in diesem Jahr als vierköpfige Teams an der Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft teilnehmen. Anmeldungen mit Team-Namen, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail Adresse nimmt Petra Mackenbrock noch bis Montag, 25. März, unter Telefon 02173 951-628 oder per E-Mail entgegen. Neben sportlichen Angeboten gibt es hier an verschiedenen Street-Food-Ständen auch hochwertige Köstlichkeiten wie Burger, Flammkuchen und veganes Eis. Am Stand der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein wird erstmals faire Monheimer Schokolade verkauft.

Um das große Thema Mobilität geht es auf dem Eierplatz und an der Heinestraße. Erstmals wird hier der autonom fahrende Bus der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem Centerbogen am Busbahnhof laden die Monheimer Kulturwerke Besucherinnen und Besucher zu einer Ballonfahrt hoch über die Innenstadt ein. Gegenüber präsentieren sich die Monheimer Lokalhelden mit XXL-Dart.

Das gesamte Programm finden Sie nachfolgend zum Download.

 

BU: Carmina Pais (v.l.n.r.), Clara Pais und Oscar Pais, Vorsitzender des Vereins Quinas de Portugal, freuen sich mit dem Düsseldorfer Gastronom Armando Cortes ganz besonders auf die portugiesische Landpartie beim Frühlingsfest. Foto: Michael Hotopp

Programmflyer Frühlingsfest

 
   

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Britta Papenheim
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

Telefon: +49 (0)2173 951-632
Telefax: +49 (0)2173 951-25-632
E-Mail: bpapenheim@monheim.de

Jecke Monheimerinnen und Monheimer können sich im Karnevalskabinett verewigen

07.03.2019
Tourismusmanagement verlost exklusive Themenführung mit einem MonGuide.

Monheim am Rhein. Vom Schelmenwecken über den Rathaussturm bis zum Rosenmontagszug hat der Monheimer Karneval viele unterschiedliche Facetten. Die verschiedenen Gesichter des närrischen Treibens sollen nun auch im Monheimer Karnevalskabinett strahlen. Das städtische Tourismusmanagement lädt jecke Monheimerinnen und Monheimer ein, ihre schönsten Karnevalsfotos der laufenden Session einzusenden. Unter allen Einsendungen wird eine exklusive Themenführung für zehn Freunde mit einem MonGuide verlost.

„Das digitale Archiv im Karnevalskabinett vereint zahlreiche schöne Erinnerungen an unsere Karnevalstradition. Und natürlich sollen hier auch die Hauptpersonen des Karnevals zu sehen sein: Die jecken Monheimerinnen und Monheimer“, erklärt Britta Papenheim vom städtischen Tourismusmanagement. „Egal ob beim Frühstück mit Berlinern, mit der ganzen Familie am Zugweg oder mit Freunden in der Kneipe – wir freuen uns auf alle jecken Schnappschüsse vom Monheimer Karneval 2019!“. Fotos können bis einschließlich Mittwoch, 20. März, per E-Mail eingesendet werden. „Erzählen Sie uns, bei welcher Veranstaltung das Bild entstanden ist, an welchen jecken Moment Sie sich besonders gern erinnern und gewinnen Sie einen Gutschein für eine eigene MonGuide-Führung“, lädt Papenheim ein. Die Führung im Wert von bis zu 190 Euro kann aus dem aktuellen Programm der MonGuides ausgewählt werden. Alle Informationen zur Aktion und die Teilnahmebedingungen finden sich auf der städtischen Tourismusseite monheim-entdecken.de im Bereich Karnevalskabinett.

Das im Januar 2016 eröffnete Karnevalskabinett an der Turmstraße 21 zeigt auf rund 40 Quadratmetern jecke Exponate – von zahlreichen Orden aus den vergangenen Jahrzehnten bis zum Ornat, das Prinz Paul I. in der Session 1995/1996 trug. Multimediale Techniken sorgen für ein besonderes Museumserlebnis, bereits am Eingang wird man von Prinz und Prinzessin mit einem kräftigen „Monnem Helau!“ persönlich begrüßt. Highlight ist das lebendige Manuskript, auf dem der Gast unter anderem das traditionelle Schelmenwecken oder eine Büttenrede verfolgen kann. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und eine von sieben Standorten der MonChronik, dem dezentralen Museumskonzept der Stadt Monheim am Rhein. (bh)

 
   

Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

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Stadt übergibt fünf Tonnen fair gehandelte Kamelle an Monheims Karnevalszuggruppen

21.02.2019
Viele Aktive im Zug ziehen auf dem Weg zu einem fairen Karneval voll mit. Dafür gibt es Lob von zahlreichen Seiten.

Monheim am Rhein. „Ihr schmeißt für über 100.000 Euro fair gehandelte Kamelle auf euren Zügen. Das ist der Wahnsinn!“ – In gleich zwei Video-Botschaften an Monheims Karnevalistinnen und Karnevalisten, eine davon sogar direkt vom Kinderschutzzentrum Preda auf den Philippinen, brachten die beiden Schauspieler und beliebten Kölner Tatort-Kommissare Dietmar Bär und Klaus J. Behrend ihre ganz persönliche Wertschätzung über die besondere Bewegung zum Ausdruck, die sich in der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein in den letzten Jahren entwickelt hat.

Fünf Tonnen fair gehandeltes Wurfmaterial übergab die Stadt Monheim am Rhein auf dem Betriebshofgelände jetzt an 58 Gruppen und Vereine, die an Karnevalssonntag und -montag an mindestens einem der drei Züge im Stadtgebiet teilnehmen werden. Für Mehrfachteilnehmer gab es auch die doppelte Menge. Die finanziellen Mittel für 135.000 Tüten mit gelatinefreien Fliegenden Herzen, 120.000 Schokoladen-Täfelchen und über 100.000 Tüten Mango Monkeys hatte der Stadtrat mit Verabschiedung des aktuellen Haushalts bewilligt.

Und nicht nur das: Gleich acht Gruppen und Vereine haben in diesem Jahr, ergänzend zum städtischen Engagement, auch aus Teilen ihres eigenen Budgets bereits fair gehandelte Kamelle bestellt. „Das macht uns ganz besonders stolz“, betonte neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Denn es unterstreicht die Nachhaltigkeit unserer Bemühungen. Von Null auf Acht – das ist ein erster großer Sprung, um den Fairen Handel tatsächlich ganz breit im Monheimer Karneval zu verankern. Davon profitieren alle. Denn fair gehandelte Ware besticht meist auch in Sachen Bio-Qualität und Nachhaltigkeit beim Anbau. Nicht umsonst sind wir als Stadt erst vor wenigen Wochen vom Verein Jecke Fairsuchung auch offiziell mit dem Titel Faire Jecken 2019 ausgezeichnet worden – da dürfen sich alle Engagierten hier vor Ort mitausgezeichnet fühlen.“

Die Jecke Fairsuchung setzt sich dafür ein, die Werte des Fairen Handels und fair gehandelte Produkte im gesamten Karneval zu verankern. Der Verein ruft daher schon seit Jahren alle Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, mindestens 10 Prozent ihres Budgets für Wurfmaterial für fair gehandelte Kamelle einzusetzen. Davon, wie weit Monheim am Rhein in dieser Hinsicht bereits ist, überzeugten sich bei der Kamelle-Übergabe im Betriebshof auch Christoph Alessio und Roland Pareik als Vertreter des Vereins Jecke Fairsuchung sowie Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland.

Seine Dankbarkeit brachte auch Gromoka-Sitzungspräsident Moritz Peters, stellvertretend für die tausenden Aktiven in den drei Monheimer und Baumberger Zügen, erneut zum Ausdruck: „Das ist kein rausgeschmissenes Geld. Es ist die Unterstützung einer Idee, von der der Karneval gerade auch bei uns besonders lebt – die Idee, anderen Menschen Freude zu bereiten – Freude die tausendfach zurückgegeben wird. Faire Kamelle passt dazu perfekt, weil wir unsere Freude damit sogar über das Rheinland hinaus teilen. Dass uns die Stadt dabei so unterstützt, nenne ich selbstbewusst alternativlos. Ich nenne es aber auch großartig. Wir wissen, dass wie hier als Karnevalisten eine Unterstützung erfahren, wie sie wohl kaum eine andere Stadt ihrem Karneval zu Gute kommen lässt.“

Was das dann insgesamt bewirkt, machten die beiden Kölner Tatort-Kommissare deutlich, die sich nach Erlebnissen bei Dreharbeiten seit über 20 Jahren für den Anbau fair gehandelter Mango-Früchte auf den Philippinen engagieren. Klaus J. Behrend: „Die Mango Monkeys, die ihr schmeißt, sichern philippinischen Kleinbauern ein faires Einkommen, mit dem sie ihre Kinder zur Schule schicken können. Und wer hebt die Kamelle auf? Das sind unsere Kinder! Kinder, die sich die Frage stellen: Was is’n das eigentlich, faire Kamelle? Sie werden ihre Eltern dazu befragen. Und sie werden Antworten bekommen, die damit auch ein Bewusstsein für den Fairen Handel schaffen. Das ist super. Das ist ganz vorne. Dafür sagen wir vom Tatort-Verein Straßen der Welt: Dankeschön! Und herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung Faire Jecken 2019.“

Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Der Karneval in unserer Stadt ist etwas ganz Besonderes. So steht es ja auch auf den Stoffbeuteln aus Fairtrade-Baumwolle, die wir jetzt als Kamellebüggel mit dem Wurfmaterial an unsere Karnevalisten ausgegeben haben, und die wir auch beim Rosenmontagszug wieder am Straßenrand an die kleinen und großen kostümierten Gäste verteilen werden: Besonders jeck! – Wir freuen uns auf tolle Umzüge, auf ein gutes Miteinander. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Stadtrat den Karneval auch in den nächsten Jahren weiterhin so unterstützen wird. Wir wollen das mit der fairen Kamelle zu einer Dauerinstitution machen. Wir wollen unsere kreativen Wagenbauerinnen und Wagenbauer auch weiterhin mit Workshops bei Jaques Tilly unterstützen. Ich freue mich, dass der Karneval hier einen solch hohen Stellenwert genießt. Dazu tragen wir als Stadt sehr gerne bei. Mein Dank gilt allen, die sich dafür mit einsetzen.“

Der Einsatz fairer Kamelle verbindet aus städtischer Sicht globales Verantwortungsbewusstsein und die lebendige Karnevalskultur vor Ort auf perfekte Weise. Die Karnevalistinnen und Karnevalisten bringen das Thema im wahrsten Sinne des Wortes unter die Leute. Sie sind wichtige Multiplikatoren, die den Fairen Handel nachhaltig im Karneval verankern und dabei einen beispielhaften gesamtstädtischen Monheimer Beitrag für mehr Gerechtigkeit auf der Welt leisten. Neben der Stadt investierten auch die 109er Action-Crew, die Funkenkinder, die Maatplatzjecke, die Peto, die Prinzengarde Blau-Weiß, das große Monheimer Prinzenpaar sowie die Boomberger Dorfgarde und der Kleingartenverein Knipprather Busch Teile ihres Kamelle-Budgets in fair gehandeltes Wurfmaterial.

Alle Infos zur Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein gibt es auf monheim.de. (ts)

 

BU: Neben dem großen und dem kleinen Monheimer Prinzenpaar sorgten auch die beiden Tanzgarden der Gänselieschen und Spielmänner sowie der Funkenkinder für karnevalistische Stimmung bei der Fairtrade-Kamelle-Übergabe in der Wagenhalle des städtischen Betriebshofs. Foto: Thomas Spekowius.

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Citymanagement

Rathaus, Raum 248

Telefon: +49 (0)2173 951-621
Telefax: +49 (0)2173 951-25-621
E-Mail: iport@monheim.de

Rathauscenter wird zum Einkaufsquartier – Bürgerinnen und Bürger können jetzt ihre Anregungen einbringen.

12.02.2019
Einkaufen in der Innenstadt mit Wohlfühl-Flair. Städtische Mitdenken-Plattform befragt Monheimerinnen und Monheimer zu ihren Erwartungen an die dortigen Geschäfte und die Gastronomie.

Monheim am Rhein. Das Rathauscenter bildet zusammen mit dem Monheimer Tor das Herz der Innenstadt. Nun soll es zu einem modernen Einkaufsquartier umgebaut werden – mit optimiertem, attraktivem Angebotsmix. In die Planungen möchte die Stadtverwaltung die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger einfließen lassen. Daher können jetzt alle Interessierten auf der städtischen Mitdenken-Plattform eingeben, welche Erwartungen sie an das neue Einkaufsquartier haben, damit sie gerne in der Innenstadt einkaufen.

„Das Rathauscenter wurde in den 1980er-Jahren erbaut. Heute ist es ein in die Jahre gekommenes Shoppingcenter und zunehmend vom Leerstand geprägt“, erklärt Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren I und II, beides städtische Tochtergesellschaften. Die Stadt hat die beiden Rathauscenter zwischen Eierplatz und Busbahnhof gekauft, nachdem der Stadtrat im Dezember 2017 einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte. „Die Gebäudearchitektur des Rathauscenters entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Einzelhandels- und Gastronomiekonzepte“, sagt Port weiter. Die Mall ist stark verwinkelt, die verfügbaren Ladenflächen sind zu klein für notwendige, attraktive Ankermieter, die Fassaden wirken derzeit eher abweisend ohne Schaufensterfunktion.

Um die Anziehungskraft des Centers sowie auch der Monheimer Innenstadt insgesamt zu stärken und sie attraktiv für Handel und Gastronomie zu machen, sind umfassende Investitionen und Eingriffe in die Gebäudestruktur notwendig. Das Rathauscenter erhält ein modernes, einladendes Fassadenbild mit großen Schaufenstern. Zwischen Rathausplatz und Eierplatz entsteht eine öffentliche Passage. Die Läden öffnen sich künftig zu den Plätzen und der Passage hin, die Mall entfällt zugunsten größerer Ladenflächen. Der sonnige Eierplatz soll zum zentralen Stadtplatz und Gastronomiestandort ausgebaut werden. Auf diese Weise wird das Rathauscenter gemeinsam mit Heinestraße und Monheimer Tor, welches ebenfalls umgestaltet wird, vom Shoppingcenter zum Einkaufsquartier. Die Eröffnung ist für das erste Quartal 2022 vorgesehen.

Die Online-Konsultation auf der Mitdenken-Plattform läuft noch bis zum 7. März. Aus allen Anregungen und Ideen werden Erkenntnisse gewonnen und auf der Plattform veröffentlicht. „Die kommenden Monate werden vom Planungsteam genutzt, um unterschiedliche Konzepte zu erarbeiten“, erläutert Port das weitere Vorgehen. Sobald Entscheidungen getroffen wurden, erhalten alle auf der Mitdenken-Plattform registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail. (nj)

 
   

Ansprechpartner

Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 251

Telefon: +49 (0)2173 951-628
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E-Mail: pmackenbrock@monheim.de
Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

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Jeck, fair und ausgezeichnet – Monheims Karneval begeistert über viele Grenzen hinweg

02.02.2019
Der Verein Jecke Fairsuchung ehrte nun das Engagement für den Fairen Handel im Karneval der Stadt.

Monheim am Rhein. „Be clever: jeck and fair forever!“, so lautet das diesjährige Motto der Jecken Fairsuchung. Der Verein verlieh der Stadt Monheim am Rhein im Rahmen der Prunksitzung der Monheimer Karnevalsgesellschaft Gromoka den Titel „Faire Jecken“. Bürgermeister Daniel Zimmermann nahm die Auszeichnung zusammen mit der städtischen Fairtrade-Beauftragten Annika Patz und Petra Mackenbrock vom Citymanagement entgegen. Überreicht wurde die Urkunde von Vorjahrespreisträgerin Gräfin Ulrike Wolff Metternich. Der Titel kürt Närrinnen und Narren, die sich in besonderem Maße für den Fairen Handel einsetzen. Die Stadt Monheim am Rhein hatte sich im letzten Jahr durch die Ausstattung der Karnevalsumzüge mit fairer Kamelle hervorgetan und wiederholt ihr Engagement in diesem Jahr sogar nochmal in deutlich verstärktem Maße.

Einen Kamelleregen gab es am Abend der Prunksitzung auch gleich zu Beginn der Veranstaltung. Die Vertreter der Jecken Fairsuchung zogen gemeinsam mit den Monheimer Karnevalistinnen und Karnevalisten ein und warfen dabei faire Mango Monkeys und Fliegende Herzen im jecken Stadtdesign ins Publikum. Begleitet wurden sie von Ulrike Thönniges vom Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ Die Organisation unterstützt seit zwanzig Jahren den Handel mit fairen Mangos auf den Philippinen und macht sich dort damit auch für Kinderrechte stark. Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland, das die Stadt mit der fairen Kamelle beliefert, begleitete die Delegation der Jecken Fairsuchung ebenfalls.

„Unser Ziel ist es, zum Nachdenken über aktuelle Entwicklungen auf der Welt anzuregen, über den Fairen Handel zu informieren und so einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit zu leisten“, erklärte Roland Mohlberg stellvertretend für die Jecke Fairsuchung. So wolle man faire Kamelle fest im Sortiment der Karnevalssüßigkeiten verankern. Der Verein ruft daher alle Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, möglichst einen Anteil von mindestens zehn Prozent ihres Kamelle-Budgets für faires Wurfmaterial einzusetzen.

Laudatorin Heike Dongowski, Referentin für entwicklungspolitische Grundsatzfragen in der Staatskanzlei NRW, sprach der Stadt im Namen der nordrhein-westfälischen Landesregierung ihre „FairEhrung“ aus. „Bei Prinzessin Heike und Prinz Holger auf’m Wagen, da lagern faire Monkeys und Schokoladen. Kamelle aus’m Fairen Handel, sorgt auf der Welt für’n echten Wandel“, reimte sie in ihrer kreativen Lobrede.

Dongowski zeigte sich begeistert darüber, dass die Verantwortung für einen gerechteren Welthandel in Monheim am Rhein in die lebendige Karnevalskultur und den Spaß am Feiern integriert wird. Zudem lobte sie die Unterstützung der Stadtverwaltung, die die drei Monheimer Karnevalsumzüge in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal mit fairem Wurfmaterial ausstattet – und dabei das 2019 bereitgestellte Budget sogar auf 100.000 Euro verdoppelt hat. Gleichzeitig gebühre allen Vereinen und Organisationen, die sich in Monheim am Rhein für den Fairen Handel einsetzen, höchste Anerkennung. Die Karnevalsvereine und -gruppen etwa tragen den Gedanken des Fairen Handels weiter, indem sie dieses Jahr ihrerseits Kamelle aus Fairem Handel beziehen. Die fairen Mango Monkeys, Fliegenden Herzen und kleinen Schokoladen-Täfelchen, mit Kakao aus fairem Anbau, entwickeln sich so zu einem festen Bestandteil im Monheimer Karneval.

Und natürlich soll der Faire Handel in Monheim am Rhein 2019 auch jenseits der fünften Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen. „Um das Thema weiterhin in das Stadtleben zu tragen, sind bereits einige Aktionen und Projekte in Planung“, kündigt die Fairtrade-Beauftragte Annika Patz aus dem Team der städtischen Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerschaftsbeteiligung an. „Dabei freue ich mich natürlich auch auf die künftige Zusammenarbeit mit Engagierten in Schulen und Vereinen, die sich für das Thema einsetzen.“ (ts)

 

BU: Helau! Roland Mohlberg vom Verein Jecke Fairsuchung (l.) überreichte die Urkunde gemeinsam mit Laudatorin Heike Dongowski (2.v.l.) und Vorjahrespreisträgerin Gräfin Ulrike Wolff Metternich (4.v.l.) an Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) und seine Rathaus-Mannschaft. Auf ihr steht: „Durch ihr hervorragendes Engagement für Faire Kamelle im Karneval setzen aktive Karnevalisten in der Stadt Monheim am Rhein ein Zeichen für Gerechtigkeit und Toleranz im Straßenkarneval.“ Sie trägt daher nun die Auszeichnung „Faire Jecken“. Foto: Michael de Clerque.

 
   

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In der Altstadt eröffnet die „Milchbar“

23.01.2019
Natalie Seidel will bereits im Frühjahr im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ mit gesunden Leckereien samt vielen Eissorten aufwarten.

Monheim am Rhein. Für jeden Geschmack etwas in Monheims schöner Altstadt – das wird schon bald noch ein Stück mehr Realität. Denn in der Straße Freiheit wird derzeit renoviert. Läuft alles wie geplant, eröffnet im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ bereits im Frühjahr die „Milchbar“. „Viele Eissorten, Waffeln, Törtchen, Joghurt und mehr soll es geben. Dabei ist mir wichtig: Genuss ja – aber gesund“, sagt Natalie Seidel. Sie wird die „Milchbar“ betreiben und ihr modernes und hoch qualitatives Angebot inklusive „Super Food“ zukünftig den Monheimerinnen und Monheimern anbieten. Für Bürgermeister Daniel Zimmermann ist es eine „wirklich schöne Ergänzung des Angebotes in der Altstadt.“

„Natürlich ist hier noch viel zu tun. Aber das wird schon“, sagt Natalie Seidel mit Blick in den leergeräumten etwa 85 Quadratmeter großen Gastraum, der ohne die große, jahrzehntealte Theke schon ganz anders wirkt. Gemütlich soll es werden, ein Treff für alle Altersgruppen. „Eine große Spielecke ist auch geplant. Familienfreundlichkeit ist mir sehr wichtig“, betont die 30-jährige Mutter dreier Kinder. Ein Teil der Küche wird dabei zum Eislabor umgebaut. Hier setzt Natalie Seidel auf natürliche Zutaten. Das fange bei der frischen Biomilch an. Und in der wärmeren Jahreszeit können sich auch die tollenden Kinder samt Eltern im Landschaftspark Rheinbogen gegenüber der Altstadt auf das Angebot freuen: Geplant ist dann vor Ort ein Eiswagen. (nj)

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann und SEG-Geschäftsführerin Estelle Dageroth (r.) freuen sich, dass Natalie Seidel künftig mit der „Milchbar“ eine schöne Ergänzung in das Angebot der Altstadt bringt. Foto: Norbert Jakobs.

 
   

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Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet

02.01.2019
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.

Monheim am Rhein. Vier Wochen lang waren die Monheimerinnen und Monheimer in einer Bürgerschaftsbeteiligung aufgerufen, ihre Ideen, Anregungen und Erfahrungen rund um die digitale Plattform der Monheimer Lokalhelden einzubringen. Diese bietet die Stadt seit einem Jahr allen ortsansässigen Händlerinnen und Händlern, Dienstleistenden sowie gastronomischen Betrieben an. Unter www.monheimer-lokalhelden.de stellen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer – die Monheimer Lokalhelden – vor und präsentieren ihre Produkte, Serviceangebote, Speisekarten und Prospekte. Bürgerinnen und Bürger finden hier Adressen und Öffnungszeiten, können sich über Angebote informieren, Termine buchen oder Waren direkt nach Hause bestellen.

Dem Aufruf zum Mitdenken kamen vom 1. Oktober bis 1. November zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nach. Antworten konnten online auf der städtischen Konsultationsplattform sowie auch an einem Stand der Bürgerschaftsbeteiligung auf dem Rathausplatz abgegeben werden. Anschließend wurden alle Beiträge analysiert.

Herausgekommen sind dabei fünf zentrale Erkenntnisse. In einer regen die Nutzenden zum Beispiel an, die Sortierung und die Suche nach Angeboten auf der Plattform der Monheimer Lokalhelden zu optimieren, damit die Produkte noch gezielter und bequemer zu finden sind. Vorgeschlagen wird etwa eine Aufteilung nach Branchen oder einander ähnlichen Produkten. Teilnehmende äußern zudem den Wunsch, die Lokalhelden-Plattform insgesamt übersichtlicher zu gestalten. Auch die Anregungen, sie als bedienfreundliche App anzubieten sowie noch mehr Geschäfte einzubinden, werden genannt. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich zudem noch mehr Vorteile von der Nutzung der Plattform – zum Beispiel händlerübergreifende Rabattaktionen, Terminübersichten oder produktspezifische Leistungen.

„Wir danken allen Teilnehmenden, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ihre Hinweise zur digitalen Plattform der Monheimer Lokalhelden mitzuteilen“, sagt Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus. „Wir werden die Erkenntnisse nun genau prüfen und zusammen mit den Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmern überlegen, auf welche Weise wir die Ideen einbinden können.“

Angedacht seien bereits verschiedene neue Funktionen – unter anderem Gutscheine, die bei allen registrierten Anbieterinnen und Anbietern für Produkte oder Dienstleistungen einlösbar sind. Damit wäre dann auch die kombinierte Zahlung mehrerer Produkte und/oder Dienstleistungen verschiedener Anbieter mit nur einem Gutschein möglich. (nj) 

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden bieten Kundinnen und Kunden auch auf ihrer Online-Plattform gute Beratung, Tipps und Serviceangebote – alles aus Monheim am Rhein. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Das Bürgerbüro


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Rathaus, Rathausplatz 2 Öffnungszeiten des Bürgerbüros Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr Samstag 9 bis 16 Uhr

Hier gibt es die kürzesten Wartezeiten im Bürgerbüro

21.12.2018
Neue Statistik auf der städtischen Homepage hilft bei der Planung. Im Durchschnitt wird bereits nach rund drei Minuten geholfen.

Monheim am Rhein. Sechs Tage die Woche, neuneinhalb Stunden pro Tag im Schnitt – wohl kein Bürgerbüro im Land steht seiner Einwohnerschaft mit insgesamt 57 Stunden montags bis samstags länger offen als die zentrale Anlaufstelle im Monheimer Rathaus. Und nicht nur diese Kennzahlen sind besonders.

„Weit überdurchschnittlich dürften auch die kurzen Wartezeiten bei uns sein“, betont Bürgerbüroleiter Marc Steven. In rund 92 Prozent der Fälle müssen Besucherinnen und Besucher weniger als zehn Minuten warten, bis ihnen nach Anmeldung an der Rathaus-Info an einem der sieben Schalter geholfen wird. „Die meisten Gäste kommen ja ohne Voranmeldung zu uns, deshalb können wir natürlich nicht jede Zeit exakt voraussehen, in der es vielleicht auch mal etwas länger dauern kann. Aber ich habe mit meinem Team auch für die Wartezeiten eine Statistik“, so Steven. Und die soll nun – monatlich aktualisiert – auf der städtischen Internetseite unter „Was erledige ich wo?“ dabei helfen, den Bürgerbüro-Besuch noch besser zu planen, in dem sie die Stoßzeiten markiert und zum Beispiel aufzeigt, das mittwochs fast ganztägig, aber auch an den Freitag-Nachmittagen oder den Samstag-Vormittagen die Wartezeit selbst bei spontanen Rathaus-Besuchen in mehr als 95 Prozent der Fälle bei unter zehn Minuten liegt. Die durchschnittliche Wartezeit im Monheimer Bürgerbüro beträgt gerade einmal drei Minuten.

Am schnellsten und bequemsten geht es natürlich über die Online-Termin-Reservierung, die auf www.monheim.de erreichbar ist. (ts)

 

BU: Das Diagramm zeigt die prozentuale Verteilung der Zeiten, in denen Gäste des Bürgerbüros weniger als 10 Minuten warten müssen, bis ihnen geholfen wird. Die durchschnittliche Wartezeit im Monheimer Bürgerbüro beträgt weniger als drei Minuten. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung

31.08.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.

Monheim am Rhein. Touristen und Geschäftsleute haben ab sofort noch einen Grund mehr, auch über Nacht in Monheim am Rhein zu bleiben. Seit Mai hat das Comfort Hotel zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude an der Rheinpromenade geöffnet, jetzt wurde es im Beisein von Bürgermeister Daniel Zimmermann auch offiziell eingeweiht.

Betreiber des Hotels ist das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. Nach dem Spatenstich im Oktober 2016 und dem Richtfest im August 2017 empfängt Hoteldirektor Sebastian Fissenewert nun stolz die ersten Gäste. Das Hotel der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt über insgesamt 356 Betten in King-Zimmern, Twin-Zimmern und zwei Juniorsuiten. An den Zimmerdecken sind nach einem Kunstwettbewerb unter dem Motto „Rheingold“ die schönsten Werke zu bewundern. Morgens können die Gäste im Frühstücksrestaurant in den Tag starten, abends soll künftig ein extern betriebenes Brauhaus sowohl Gäste als auch Einheimische zum Essen einladen.

In dem u-förmigen Gebäude hat außerdem der Sportpark ein neues Zuhause gefunden. Zum 20-jährigen Bestehen gibt es nun auf 2.500 Quadratmetern ein erweitertes Angebot – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein.

Bürgermeister Daniel Zimmermann sieht in dem Gebäude an der Rheinpromenade viel Potenzial. Neben Touristen, die in Monheim am Rhein jetzt auch am neuen Schiffsanleger eintreffen, könnten Geschäftsleute, die im benachbarten Rheinpark unterwegs sind, im Comfort Hotel einchecken. Darüber hinaus freuen sich auch Monheimerinnen und Monheimer über die neuen kulinarischen und sportlichen Möglichkeiten. (bh)

 

BU: Zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nutzten bei der offiziellen Einweihung die Gelegenheit, sich das neue Gebäude genauer anzusehen. Foto: Michael de Clerque

 
   

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Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis

13.08.2018
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.

Monheim am Rhein. Monheim am Rhein zu entdecken macht an ganz vielen Stellen große Freude. Das gilt in immer stärkerem Maße auch unter touristischen Gesichtspunkten.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt enorm positiv entwickelt – und damit auch für die hier schon immer gern gesehenen Gäste noch mehr an Attraktivität gewonnen. Tradition, Moderne und eine jahrhundertealte Geschichte, deren sichtbare Spuren sogar bis zu den alten Römern zurückreichen, werden entlang der Rheinkilometer 707 bis 717 in besonders gekonnter Form vereint.

Wasser und Naturerlebnis, Naherholung und Altstadtflair, einladende Gaststätten, offene Museen, dazu freundliche Menschen sowie phantastische Spiel- und Sportmöglichkeiten – all das gibt es jetzt auch online auf www.monheim-entdecken.de zu erkunden. Dabei dokumentiert auch der neue touristische Internetauftritt der Stadt den hohen Selbstanspruch hinsichtlich Innovationsfreude und Flair. „Wir wollen mit unserer neuen digitalen Visitenkarte multimedial inspirieren und einfach pure Lust auf diese Stadt machen“ betonen Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, und ihre Projektleiterin Katharina Brand. „Neben zahlreichen Bildern und Informationen gibt es auch eine hilfreiche Übersichtskarte und viele weitere nützliche Tools“, lädt Brand zum tieferen Eintauchen in die leichtgängige Navigation ein. „Unter der Rubrik ‚Meine Entdeckungen‘ kann man sich sogar seine ganz persönlichen Highlights für den nächsten Monheim-Besuch zusammenstellen und mit Freunden und Verwandten teilen“, so die Tourismusmanagerin.

Römerkastell, Schelmenturm, ein Karnevalskabinett und demnächst auch noch das Fischereimuseum in einem historischen Aalschokker, dazu die an vielen Stellen bereits völlig neu herausgeputzte Altstadt. Man kann es eigentlich gar nicht alles beschreiben, sondern sollte es tatsächlich am besten selbst gesehen haben. Noch schöner als jetzt ging das nie zuvor. Die Einladung gilt: Entdecken Sie Monheim am Rhein unter www.monheim-endecken.de! (ts)

 
   

Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke

09.07.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.

Monheim am Rhein. Mit 41 Jahren kann Martin Witkowski bereits auf eine eindrucksvolle Vita zurückblicken. Unter anderem war er Orchesterdirektor der Staatskapelle Weimar und ist aktuell Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle. Nun präsentierte ihn Bürgermeister Daniel Zimmermann an Freitag, 6. Juli, als künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Er wird die Leitung der 100-prozentigen städtischen Tochter am 1. September übernehmen.

„Mit der zum 1. Juli 2018 gegründeten Monheimer Kulturwerke GmbH soll das schon heute reichhaltige kulturelle Angebot in Zukunft noch deutlich weiter ausgebaut werden. Die bisherigen Geschäftsfelder von Marke Monheim wurden bereits übernommen. Die geplante Veranstaltungshalle an der Rheinpromenade soll 2023 den Betrieb aufnehmen. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4000 Gästen stoßen wir in eine neue Dimension vor. Dafür ist Martin Witkowski genau der richtige Mann“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Monheim am Rhein entwickelt sich beeindruckend. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, unter den hervorragenden Bedingungen etwas Besonderes  aufzubauen“, sagt Martin Witkowski.

Einige Stationen aus der Biographie des gebürtigen Siegerländers: Martin Witkowski studierte Musikwissenschaft, Klavier und Zivilrecht an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar und an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Im Alter von 24 Jahren wurde er mit der Aufgabe betraut, für die Tonhalle Düsseldorf ein Betriebsbüro aufzubauen. Ab Winter 2007 leitete Witkowski als Orchesterdirektor zwei Spielzeiten die Staatskapelle Weimar. 2009 zog es ihn wieder zur Düsseldorfer Tonhalle. Dort baute er als Betriebsdirektor den Gastspielbereich weiter aus. Unter anderem war unter seiner Leitung die Tonhalle der Austragungsort der Eurovision Song Contest-Auftaktveranstaltung. 2017 rückte Witkowski die Düsseldorfer Tonhalle als Hot Spot und Bildmotiv im Rahmen des Grand Départ der Tour de France in den internationalen Nachrichtenfokus.

Neben seinen hauptberuflichen Verpflichtungen ist Martin Witkowski seit 2008 Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Düsseldorf und Prüfer bei der IHK Düsseldorf für den Abschluss Veranstaltungsfachwirt. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski (rechts) den künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Pläne für hochwertigen Campingplatz im Rheinbogen

03.07.2018
Stadtverwaltung legt der Politik in der Ratssitzung am 11. Juli ein entsprechendes Konzept vor.

Monheim am Rhein. Ein Wohnmobilhafen mit bis zu 80 Stellplätzen sowie einen gesonderten Bereich für Zelte und Gruppencamps – das wird die Stadtverwaltung der Politik in der Ratssitzung am Mittwoch, 11. Juli, empfehlen. Angedacht ist das Projekt im Rheinbogen gegenüber der Altstadt auf der Fläche, die bisher der Reitsportverein nutzt. Der will sich aus dem Areal zurückziehen.

Für den Betrieb wird ein hochwertiges und landschaftsplanerisch attraktives Konzept vorgeschlagen, das die besonderen Bedingungen im Rheinbogen optimal nutzt. Die Anlage soll mit Blick auf einen naturnahen Charakter stark durchgrünt werden.

Mit der Errichtung eines privat betriebenen hochwertigen Campingplatzes im Rheinbogen würde eine touristische Infrastruktur geschaffen, die dauerhaft zusätzliche Kaufkraft für Monheim am Rhein – vor allem in der Altstadt – bedeutet. Das städtische Tourismusmanagement verweist auf die Tatsache, dass Camping in Deutschland einer der dynamischsten Wirtschaftszweige in der Tourismusbranche ist.

 

BU: Ein erstes Konzept sieht einen Wohnmobilhafen mit bis zu 80 Stellplätzen sowie einen gesonderten Bereich für Zelte und Gruppencamps vor. Grafik: Strauchwerk

 
   

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Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

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Architekten stellen Entwürfe für neuen Gesundheitscampus vor

21.06.2018
Bürgeranhörung am 4. Juli um 18 Uhr im Ratssaal.

Monheim am Rhein. Auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses an der Alte Schulstraße soll in den kommenden Monaten der Monheimer Gesundheitscampus entstehen. Die ersten Entwürfe werden am Mittwoch, 4. Juli, in einer Bürgeranhörung zum erläutert. Beginn im Ratssaal des Rathauses ist um 18.30 Uhr. Die Pläne liegen bereits ab 17.30 Uhr aus.

Das Konzept sieht auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück drei Gebäudekomplexe vor, die durch Staffelgeschosse und verschiedene Farben aufgelockert werden. Bei der Gestaltung der Fassaden sollen unter anderem die Klinkerfassaden der übrigen Gebäude aufgegriffen werden. Im Erdgeschoss können sich auf bis zu 2.300 Quadratmetern Ärztinnen und Ärzte ansiedeln. Daneben gibt es Raum für weitere Dienstleister wie Physiotherapeuten und Apotheker. Durch die Lage im Erdgeschoss sind Praxen und Ladenlokal barrierefrei zu erreichen. In den oberen Geschossen sind auf etwa 7.000 Quadratmetern Wohnungen mit unterschiedlichen Größen geplant. Zwischen dem mittigen und dem östlichen Gebäude soll ein Quartiersplatz als Treffpunkt dienen. Hier könnte auch das ehemalige Brauereigelände über einen Fußweg angeschlossen werden. In einer Tiefgarage könnten etwa 140 Stellplätze eingerichtet werden.

Die Rückbau- und Erdarbeiten sollen im ersten Halbjahr 2019 erfolgen. Im nächsten Sommer könnten dann der Bau beginnen. Die Fertigstellung ist für spätestens Herbst 2021 geplant. (bh)

 

BU: Der Blick über die Alte Schulstraße in Richtung Innenstadt zeigt die gestaffelte und aufgelockerte Bauweise der geplanten Gebäude. Grafik: Astoc Architect and Planers GmbH

 
   

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Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt

30.04.2018
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.

Monheim am Rhein. Die Liga der Monheimer Lokalhelden wird immer größer – und mit ihr die Zahl der Angebote. Im Laufe des Monats konnte die erste ganz große Schallmauer durchbrochen werden. „Wir haben jetzt tatsächlich schon über eine Million Artikel aus unserer Stadt im Angebot, die online bestellt werden können und die man sich anschließend bequem nach Hause liefern lassen oder selbst abholen kann“, berichtet Citymanagerin Petra Mackenbrock.  

Basis für den jüngsten Quantensprung war die Anbindung heimischen der Bücherstube Rossbach an das Libri-System – eines der größten Unternehmen für den Zwischenbuchhandel in Deutschland, das mit seiner Lagerlogistik blitzschnelle Lieferzeiten ermöglicht. Hundertausende Bücher aber auch Lernprogramme, Musik-CDs und Filme auf BlueRay und DVD bereichern damit ab sofort das Angebot der Monheimer Lokalhelden.

„Mittlerweile haben 150 Heldinnen und Helden ihre Online-Präsenz freigeschaltet“, berichtet Petra Mackenbrock vom unterstützenden Team des Stadtmarketings. „Mit über 50 weiteren sind wir hinter den Kulissen schon in den letzten Vorbereitungen.“ Neben den Monheimer Einzelhandelstreibenden haben sich inzwischen auch zahlreiche Dienstleister und Gastronomen dem großen Bündnis für die perfekte Kombination aus Onlinepräsenz und direkter, lokaler Kundennähe angeschlossen. „Wer drin ist, ist eben in“, so Petra Mackenbrock mit einem Augenzwinkern und lädt einmal mehr dazu ein, auf www.monheimer-lokalhelden.de zu klicken: „Wir sind schon ein wenig stolz, auf das, was wir hier in den letzten Monaten in und für Monheim am Rhein erreicht haben. Über eine Million Produkte, die heute schon online abrufbar und direkt bestellbar sind – und das, obwohl wir ja gerade erst kurz vor dem Weihnachtsgeschäft gestartet sind. Das ist doch mal was. Jetzt müssen es die Monheimerinnen und Monheimer nur entsprechend nutzen,“ so die Citymanagerin. Als Versprechen gilt: Ist das ausgewählte Produkt im Geschäft verfügbar, erfolgt die Auslieferung, noch am selben Tag der Bestellung. Ansonsten ist die Ware meist schon am Folgetag beim Kunden. Mackenbrock: „Schauen Sie herein, lassen Sie sich überraschen, was Ihre Monheimer Lokalhelden rund um Handel, Gastronomie und Dienstleistung zu bieten haben. Und wenn Sie Ihren persönlichen Lieblingsartikel gefunden, bestellen Sie entweder einfach direkt online oder kaufen Sie ihn persönlich bei Ihrem Lokalhelden ganz in der Nähe ein!“ (ts)

 

BU: Schon über 150 lokale Anbieterinnen und Anbieter haben sich in Monheim am Rhein unter dem Logo der Monheimer Lokalhelden zusammengeschlossen. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-150
Telefax: +49 (0)2173 951-25-150
E-Mail: tspekowius@monheim.de

Monheim am Rhein bleibt weiter Fairtrade-Town

15.04.2018
Auf dem Frühlingsfest feierte die Stadt am Sonntag jetzt die Titelerneuerung.

Monheim am Rhein. Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Stadt Monheim am Rhein an diesem Sonntag auf dem Frühlingsfest die mittlerweile zweite Erneuerung des Titels Fairtrade-Town.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Steuerungsgruppe nahmen die Auszeichnung durch den Verein Fairtrade Deutschland entgegen. Die Monheimer Steuerungsgruppe, die sich aus Engagierten aus den Bereichen Verwaltung, Kirche, Schule, Einzelhandel und Gastronomie zusammensetzt, koordiniert alle Aktivitäten rund um den fairen Handel und trägt das Thema in die Öffentlichkeit.

Mit dem Titel setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für die gemeinsame Verantwortung im Welthandel. Denn im globalen Handelssystem sind häufig gerade diejenigen benachteiligt, die Rohstoffe und Produkte anbauen, die wir täglich im Supermarkt vorfinden. So haben Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter in Ländern des globalen Südens oft mit Armut und prekären Lebens- und Arbeitsverhältnissen zu kämpfen. Fairtrade setzt auf die Verbindung von Konsumentinnen und Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisation, um diese Strukturen zu verbessern. Dazu unterstützt Fairtrade die Produzierenden, damit sie die Armut aus eigener Kraft überwinden, ihre Stellung stärken und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können. Dies beinhaltet nicht nur die Zahlung eines Mindestpreises für Produkte wie Kaffee, Bananen, Kakao und Baumwolle, sondern auch umfangreiche Standards im Bereich Ökologie und Soziales. So sind zum Beispiel ausbeuterische Kinderarbeit und Diskriminierung verboten. Gleichzeitig legen die Standards neben Rechten und Schutzmaßnahmen für Arbeiterinnen und Arbeiter auch einen umweltschonenden Anbau sowie den Schutz natürlicher Ressourcen fest. Zusätzlich zum Mindestpreis wird außerdem eine Fairtrade-Prämie gezahlt, von der Gemeinschaftsprojekte wie der Bau von Schulen, die Verbesserung der Infrastruktur oder die Umstellung auf Bioanbau finanziert werden können.

Auch die Konsumentinnen und Konsumenten sind ein wichtiger Teil des Fairtrade-System, denn sie entscheiden sich mit der Wahl fair gehandelter Produkte gezielt für gerechtere Herstellungs- und Handelsstrukturen sowie nachhaltige Produktionsbedingungen weltweit. Die Kampagne Fairtrade-Towns bündelt das Engagement aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft rund um den fairen Handel. Mit dem Titel zeigt die Stadt Monheim am Rhein, dass sie und alle Beteiligten Wert auf ein verantwortungsbewusstes Handeln legen und das Thema Fairtrade in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen eine wichtige Rolle spielt. Bei den drei diesjährigen Monheimer Karnevalsumzügen zeigten sich die Zugteilnehmenden und zehntausende Zuschauerinnen und Zuschauer am Straßenrand gleichermaßen davon begeistert, dass die Stadt den Zuggruppen fair gehandelte Kamelle als Wurfmaterial im Wert von über 50.000 Euro gespendet hatte. Das soll auch im nächsten Jahr wieder so sein.

Alle zwei Jahre überprüft der Verein Fairtrade Deutschland, ob die Stadt noch alle Kriterien erfüllt, die Voraussetzung für die Auszeichnung zur Fairtrade-Town sind. Neben der Koordination durch die Steuerungsgruppe sehen diese unter anderem vor, dass bei allen öffentlichen Sitzungen im Rathaus Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt wird sowie in lokalen Einzelhandelsgeschäften, Cafés und Restaurants fair gehandelte Produkte angeboten werden. Auch die Vernetzung mit Kirchen, Vereinen und Schulen ist in den Kriterien verankert. Mit der Titelerneuerung um weitere zwei Jahre macht die Stadt Monheim am Rhein deutlich, dass sie sich auch in Zukunft für den fairen Handel vor Ort stark machen sowie Akteurinnen und Akteure zusammenbringen wird, die so gemeinsam soziale Verantwortung übernehmen.

 

BU: Am Fairtradestand der Monheimer Steuerungsgruppe konnte am Frühlingsfest-Sonntag auf die Titelerneuerung angestoßen werden. Foto: Michael de Clerque

 
   

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Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-833
E-Mail: kbrand@monheim.de

Bei strahlendem Sonnenschein über den Rhein

31.03.2018
Beim ausgebuchten Osterbrunch auf der Scenic Jade am heutigen Samstag hatten die Gäste Glück mit dem Wetter. / Es sind noch Tickets für eine Reise nach Amsterdam zu gewinnen.

Schönes Wetter, beste Laune: Bereits eine Viertelstunde vor Einlass tummelten sich am heutigen Samstag, 31. März, viele Gäste vor dem Rheinanleger. Mit der MS Scenic Jade ging es über den Rhein nach Benrath und zurück. 150 Gäste nutzten die vom städtischen Tourismusmanagement organisierte Fahrt. Anschließend fuhr noch ein Kreuzfahrtschiff nach Amsterdam. Eine zweite Reise dorthin vom 28. bis 30. April ist bereits ausgebucht. Doch das städtische Citymanagement verlost noch drei Doppelkabinen.

Wer an der Verlosung von je einer Doppelkabine teilnehmen möchte, kann sich schriftlich oder persönlich vor Ort bei Marke Monheim, Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, info@marke-monheim.de, melden. Jede Nachricht sollte Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse enthalten. Pro Person wird nur ein Los entgegen genommen. Die zur Verlosung stehenden Kabinen sind nicht behindertengerecht, Rollatoren können aber mitgenommen werden. Einsendeschluss ist Donnerstag, der 12. April.

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden beim Frühlingsfest am Sonntag, 15. April, um 12.30 Uhr auf der Bühne am Rathausvorplatz gezogen. Bei der Ziehung müssen die Gewinner oder ein Vertreter mit Vollmacht zugegen sein, um die Anmeldung direkt bestätigen zu können. Die Lose werden Bürgermeister Daniel Zimmermann und der Generalkonsul der Niederlande, Ton Lansink, ziehen. Sie eröffnen im Rahmen des Frühlingsfests auch die Monheimer Europawoche, die sich den Niederlanden widmet.

Weitere Informationen zum genauen Reiseplan, zur Mitnahme von Kindern und Barrierefreiheit gibt es auf der städtischen Homepage www.monheim.de und bei Marke Monheim in der Geschäftsstelle am Monheimer Tor. (nj)

 

BU: Die Scenic Jade kurz vor dem Ablegen zum Osterbrunch. Der Ausflug war schnell ausgebucht. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Markus Kuller
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 110a

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Telefax: +49 (0)2173 951-25-627
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Restaurierter Aalschokker bezieht Parkplatz an der Klappertorstraße

03.03.2018
An und auf der Fiat Voluntas wird voraussichtlich im Sommer die Geschichte des Aalfangs erläutert.

Monheim am Rhein. Nach einer langen Reise hat die Fiat Voluntas am Wochenende ihre vorerst letzte Ruhestätte angelaufen. Am heutigen Samstag, 3. März, wurde der historische Aalschokker auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße aufgeständert. Auf und an dem unter Denkmalschutz stehenden Schiff können Besucherinnen und Besucher voraussichtlich ab Juni die Geschichte des Aalfangs erleben.

Die Stadtverwaltung entdeckte das traditionelle Fangboot bei Recherchen zur Geschichte des Aalfangs. Besitzer Wilhelm Wirtz war damit 2001 zum letzten Mal unterwegs, in den vergangenen 17 Jahren lag die Fiat Voluntas im Neusser Sporthafen. Die Stadt erwarb das historische Schiff 2016, ließ es in den Krefelder Hafen schleppen, im März 2017 mit einem Kran aus dem Wasser heben und in eine Brandenburger Werft transportieren. Farbanalytiker und weitere Fachmänner begutachteten und restaurierten den Schokker nun mehrere Monate lang in Oranienburg, nördlich von Berlin.

In der vergangenen Woche machte sich das frisch lackierte Schiff auf den Weg zurück ins Rheinland. Mit Zwischenstopps in Hamm und an der Baumberger Sandstraße brachte ein Lastwagen den 35 Tonnen schweren Schokker auf den Parkplatz am Rhein. „Der Transport verlief absolut problemlos. Nur auf den letzten Metern in Baumberg mussten Straßenschilder kurzzeitig abmontiert werden“, berichtet Tourismusmanager Markus Kuller.

In den kommenden Wochen wird nun der Mast aufgestellt, Drahtseile werden ausgetauscht und die Bordelektrik verlegt. Darüber hinaus stehen restliche Malerarbeiten an. Die ersten Ausstellungsmodule kommen im Mai. Parallel wird der Stahlrahmen für die das Schiff umgebende Plattform installiert und eine Holz- und Lamellenverkleidung angebracht.

Das Schiff soll Teil der MonChronik werden. In Monheims dezentralem Heimatmuseum wird Geschichte didaktisch und pädagogisch aufbereitet und den Touristen und Besuchern an den historischen und originalen Schauplätzen vermittelt. Für das Aalfischerei-Museum eignet sich der Standort an der Klappertorstraße besonders, da sich in direkter Nähe nicht nur zwei ehemalige Aalräuchereien, sondern auch die ehemaligen Anlegestellen für die beiden Baumberger Aalschokker befinden. (bh)

 

BU: In einer Brandenburger Werft wurde die Fiat Voluntas aufwendig restauriert. Frisch lackiert bezieht sie nun ihre vorerst letzte Ruhestätte auf dem Parkplatz an der Klappertorstraße. Foto: Markus Kuller

 
   

Runde Sache: Die Jungs von MonCity sind jetzt Mitglieder eines richtigen Vereins

16.02.2018
Die auch ehrenamtlich stark engagierten Monheimer Freizeitkicker haben ihre Heimat im städtischen Haus der Jugend.

Monheim am Rhein. Bereits seit fünf Jahren treten mittlerweile rund 30 Monheimer Jugendliche und junge Erwachsene in der Düsseldorfer Fußball-Hobbyliga-West unter dem Kampfnamen MonCity gemeinsam vor den Ball – seit 2016 stellen sie de facto das offizielle Fußballteam vom städtischen Haus der Jugend. Und seit diesem Januar sind sie nun sogar ein eingetragener Verein – der MonCity e.V.!

Zweimal die Woche trainieren die jungen Männer im Heinrich-Häck-Stadion. Die meisten von ihnen wohnen auch im direkt angrenzenden Berliner Viertel. „Viele langjährige Besucher unserer Einrichtung haben in diesem Verein inzwischen ihre sportliche Heimat gefunden“, berichten Günter Pfeil und Samir Omeirat vom städtischen Betreuer-Team im Haus der Jugend, das an der Tempelhofer Straße 17 beliebte Anlaufstelle für zahlreiche junge Menschen ist.

„Dabei fördern wir die Jungs bei ihrem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement nach Kräften“, betont Pfeil, der bei der Stadtverwaltung die Abteilung Außerschulische Bildung und Schulsozialarbeit leitet. „Das, was die Jungs hier zusammen leisten, tut letztlich der gesamten Stadt gut“, unterstreicht der Pädagoge. Samir Omeirat ergänzt: „Die Mannschaft hat bereits zahlreiche Veranstaltungen unterstützt, die bei uns im Haus der Jugend angestoßen wurden.“ Besonders hervorzuheben seien hier beispielsweise die Veranstaltung des Benefiz-Fußballturniers im November 2016 zugunsten des marokkanischen Moscheevereins, die Organisation des Eröffnungsturniers für die beiden Fußballplätze am Heinrich-Zille-Platz im Frühjahr 2017 sowie das Engagement bei inzwischen gleich mehreren Fußball-Stadtmeisterschaften für Freizeitteams im Monheimer Rheinstadion und die Beteiligung bei der jährlichen Sport-Alternative zum karnevalistischen Altweibertreiben unter dem Motto „Nix zu Suffe für Kids“.

Der jetzt gegründete MonCity e.V. hat in seinen Statuten verankert, dass sich seine Mitglieder künftig neben der regelmäßigen Spielbetriebsteilnahme auch weiterhin aktiv bei der ehrenamtlichen Organisation von sportorientierten Veranstaltungen der städtischen Jugendhilfe beteiligen werden. Daneben sollen aber zum Beispiel auch eigene Sportturniere für junge Monheimerinnen und Monheimer initiiert werden, die dem Gemeinwohl dienen.

Zu ihrem 1. und 2. Vorsitzenden wählten die MonCity-Mitglieder am 26. Januar die beiden Studenten Himmet Günay (1.) und Mohamed Ait Benomar. Den Posten des 3. Vorsitzenden bekleidet fortan der kaufmännische Angestellte Osman Günes. Zum Kassenprüfer wählten die kickenden Ehrenamtler aus ihren Reihen zudem die beiden Diplom-Ingenieure Aziz Ait Benomar und Ibrahim Nassar. Der Sitz des neu gegründeten Vereins ist im Haus der Jugend angesiedelt. Hier schließt sich also der Kreis. Eine runde Sache für Monheim am Rhein. (ts)

 

BU: Nicht nur stark am Ball – und damit viel mehr als nur eine Mannschaft! Die Kicker des neu gegründeten Vereins MonCity bilden auch abseits des Fußballplatzes ein tolles Team. Wichtiger Teil ihrer Heimat ist das städtische Haus der Jugend. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Monheims fünfte Jahreszeit wird fair gefeiert – Stadt spendiert Kamelle für über 50.000 Euro

30.01.2018
„Der Karneval schafft Heimat ohne zu tümeln“ und verbindet nicht nur die Menschen in der Stadt, sondern nun sogar über Kontinente hinweg.

Monheim am Rhein. Seit vier Jahren ist Monheim am Rhein zertifizierte Fairtrade-Stadt. Um dieses Siegel und die damit verbundene Verantwortung auch in die hier von tausenden Menschen intensiv gelebte Monheimer Karnevalskultur zu integrieren, hat die Stadt in diesem Jahr erstmals alle Gruppen und Vereine, die an einem oder sogar gleich mehreren der drei Monheimer Karnevalszüge teilnehmen, mit fair gehandeltem Wurfmaterial ausgestattet. Die Pakete mit einem Gesamtwert von über 50.000 Euro wurden diese Woche im Rahmen eines kleinen Festakts in der neuen Wagenhalle des städtischen Betriebshofs übergeben.

„Wir sind zu Recht stolz auf unseren Karneval, auf unsere tollen Fuß- und Wagengruppen, auf unsere Sitzungen, und wir sind sehr froh, dass sich auch und gerade so viele Kinder und Jugendliche aktiv an der Pflege dieses Brauchtums beteiligen“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Übergabe der insgesamt 72.000 Täfelchen aus fair gehandelter Schokolade sowie 45.000 Tütchen mit Mango-Monkeys und nochmal doppelt so vielen nicht nur fair, sondern auch noch vegan produzierten Fliegenden Herzen – jeweils Fruchtgummi-Mischungen mit gutem Geschmack.

Dabei gilt: Qualität geht vor Quantität. „Fair gehandeltes Wurfmaterial hat seinen Preis“, betonten sowohl der Bürgermeister als auch Roland Pareik vom Vorstand des Vereins Jecke Fairsuchung, mit dem die Stadt hier ebenso kooperiert wir mit der Fairhandelsgenossenschaft dwp in Ravensburg. „Unser Ziel für die Zukunft ist es, dass auch Monheims Vereine demnächst möglichst zehn Prozent ihres Budgets in faire Kamelle investieren“, erläuterte Pareik als Fairtrade-Förderer und „Opladener Jung“. In Richtung der über hundert Abgesandten der Monheimer Fuß- und Wagengruppen lud er ein: „Reichlich Material zum Kennenlernen, Probeschmecken und Probewerfen haben sie ja nun durch die Stadt überreicht bekommen. Wenn Sie künftig nun tatsächlich diese zehn Prozent ihres eigenen Kamelle-Budgets in fair gehandeltes Wurfmaterial investieren, würden Sie Monheim am Rhein damit nicht nur zur Hauptstadt für Kinder, sondern auch zur Hauptstadt des fairen Karnevals machen.“

Eine erste spontane Zusage in diese Richtung gab es von Kinderzug-Organisatorin Inge Mohr, die sich ebenso wie Veedelszoch-Leiter Peter von Jeger für den Arbeitskreis Baumberger Karneval und Gromoka-Vorstand Moritz Peters von der großzügigen Spende der Stadt begeistert zeigten. Einhelliger Tenor: Gerade für die vielen kleinen Fußgruppen, die oft über Fördervereine von Kitas oder Grundschulen organisiert werden, ist das eine hochwillkommene Unterstützung. Denn auch die Budgets von Monheims großzügigen Sponsoren sind endlich, zumal diese oft von verschiedensten Stellen angefragt werden.

Und genau eine solche Unterstützung soll die Hilfe auch sein, betonte Monheims Stadtoberhaupt – eine wertige Ergänzung und Aufstockung des ohnehin gekauften oder über Sponsoren zusammengetragenen Wurfmaterials, keineswegs ein Ersatz dafür. Zugleich unterstrich der Bürgermeister den positiven Imagewert des Karnevals, wie er in Monheim am Rhein gefeiert wird: „Das ist Stadtmarketing im besten Sinne. Auch deshalb unterstützen wir hier gerne.“

Gromoka-Vorstandsmitglied Moritz Peters unterstrich, dass die hier in vielen bunt gefüllten Paketen sichtbar werdende Unterstützung sogar nur einen kleinen Ausschnitt zeige. „Von unserer Seite spreche ich hier daher sehr gerne einen großen Dank an die Stadtverwaltung aus, die uns Karnevalisten nicht nur an dieser Stelle und auch längst nicht immer nur in materiellen Dingen stets hilfreich zu Seite steht. Das ist nicht selbstverständlich. Danke, dass wir uns auch in ganz anderen Zusammenhängen immer an Euch wenden können und so viel Hilfe aus dem Rathaus heraus erfahren“, so der Sitzungspräsident, der zugleich aber auch selbstbewusst betonte: „Ihr tut gut daran, dieses Brauchtum zu unterstützen. Denn der Karneval besteht eben nicht nur darin, an zwei, drei Tagen im Jahr mit bunten Wagen durch die Straßen zu fahren und Kamelle zu schmeißen oder sich in Uniform an Theken zu stellen. Unser Karneval besteht auch darin, dass unsere Prinzenpaare in die Seniorenwohnheime, Kitas und Schulen gehen, und dass dieses Brauchtum das ganze Jahr hindurch gepflegt wird. Der Karneval ist wichtig, denn er gibt Heimat ohne zu tümeln, ohne auszuschließen. Der Karneval verschafft Wurzeln, ohne dass Menschen mit anderen Wurzeln davon abgebunden werden. Kurzum: Der Karneval ist eine Einladung an alle Menschen, die guten Willens sind. Von daher sage ich: Es ist alternativlos, dass ihr uns weiter so unterstützt.“

Genau diese Unterstützung sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann denn auch zu. Das Versprechen für weitere Fairtrade-Kamelle, mindestens für das nächste Jahr, steht bereits. Schon in diesem Jahr unterstützt die Stadt die Gromoka und den ABK in neuem Maße bei den Organisationskosten für die Züge. Und wie 2017 werden auch 2018 wieder Monheimer Wagenbauerinnen und -bauer bei Großmeister Jaques Tilly auf Kosten der Stadt in die Wagenbauschule gehen können.

Für all dieses städtische Engagement gibt es inzwischen sogar prominente Bewunderung. Mit einer Grußbotschaft wendeten sich die beiden beliebten Schauspieler Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt an die Monheimerinnen und Monheimer: „Als die ermittelnden Kölner Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf, aber natürlich auch als die Privatmenschen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt, wissen wir um die enorme Integrationskraft des Karnevals. Dass die Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein an ihre Vereine denkt und dabei bewusst auf fair gehandeltes Wurfmaterial – also auf echte Klasse anstelle von billiger Masse – setzt, finden wir vorbildlich.“ Bär und Behrendt setzen sich über den vor 20 Jahren von ihnen mitgegründeten Verein „Tatort – Straßen der Welt“ für philippinische Kinder ein, deren Eltern ihnen von fairem Mango-Anbau ein geregeltes Schulleben ermöglichen können. Genau diese fair gehandelten Mangos liefern den Rohstoff für eines der Fruchtgummi-Produkte, die in diesem Jahr als faire Kamelle in Monheim am Rhein fliegen werden. Bär und Behrendt: „Dass eine Stadt den heimischen Karneval mit Kamelle-Spenden im Wert von über 50.000 Euro unterstützt, ist schon an sich eine tolle Sache. Dass sie durch den Kauf von fair gehandeltem Wurfmaterial dabei aber auch noch an so viele Menschen fernab des fröhlichen Geschehens in der Heimat denkt, macht dieses Handeln jedoch noch viel bemerkenswerter. So gelingt es dem Monheimer Karneval, kleine und große Menschen über gleich mehrere Kontinente hinweg mit Freude zu verbinden.“ (ts)

 

BU: Große Freude bei Monheims Kinderprinzenpaar, Roland Pareik, vom Vereinsvorstand der Jecken Fairsuchung, und hunderten von teilnehmenden an den Monheimer und Baumberger Karnevalszügen. Am 11. und 12. Februar fliegt in der Stadt fair gehandelte Kamelle. Foto: Thomas Spekowius

 
   

MonGuides bieten im kommenden Jahr mehr als 70 Stadtführungen an

21.12.2017
Alle Führungen können ab sofort gebucht werden, Tickets für die Rundfahrten gibt es ab März.

Monheim am Rhein. Der rote Doppeldecker fährt gemächlich an der Altstadt vorbei, Literaturfans suchen die Stadt nach Ulla Hahns Spuren ab und an den Theken der Gastwirte prosten sich Einheimische und Gäste mit Kölsch und Alt zu. Mit ihren unterschiedlichen Stadtführungen machen die MonGuides die Entdeckung der Stadt zu einem ganz besonderen Erlebnis. Jetzt können die Termine im kommenden Jahr gebucht werden.

„Das Angebot bleibt gewohnt vielfältig. In den vergangenen eineinhalb Jahren ist die Nachfrage an den Touren stetig gestiegen, das freut uns sehr“, erklärt Tourismusmanagerin Katharina Brand. Im kommenden Jahr werden mehr als 70 Führungen angeboten. Dabei eignet sich eine Tour nicht nur für Besucherinnen und Besucher der Stadt: „Auch Einheimische können über ihren Heimatort noch einiges lernen. So eine gemeinsame Führung ist ein tolles Weihnachtsgeschenk“, sagt Brand mit einem Augenzwinkern.

Die erste Führung findet bereits am Sonntag, 7. Januar, statt. Ab 17.30 Uhr präsentiert Hans Schnitzler die Marienkapelle als einzigartigen Wallfahrtsort am Rhein und die außergewöhnliche Geschichte, Akustik, Lichtspiel und Atmosphäre der kleinen Kapelle. Auch bei den Führungen „Von Alt zu Neu“ zum Beispiel am 4. Februar um 11.15 Uhr und „Rheinnahe Kirchen und Kapellen in Monheim“ am 4. März um 11.15 Uhr spielt die Marienkapelle eine Rolle.

Am Mittwoch, 10. Januar, bietet Holger Franke die erste Führung „Zwischen Kölsch und Alt“ im neuen Jahr an. Ab 18 Uhr erzählt er unterhaltsame Anekdoten über die rheinische Toleranz der Monheimer Gastwirte. Dazu gibt es „lecker Kölsch“ und „würzig Alt“. Auch seine zweite kulinarische Führung „Monheim von seiner Schokoladenseite“ wird wieder angeboten. Gemeinsam mit Franke, der in der Fernsehserie „Unter uns“ den Bäcker Wolfgang Weigel spielte, besuchen Teilnehmer am Freitag, 12. Januar, und Samstag, 13. Januar, jeweils ab 10 Uhr verschiedene inhabergeführte Geschäfte und Cafés. Dabei erfahren sie Wissenswertes über die Kakaobohne und das mehr als 850 Jahre alte Monheim.

Zu den beliebtesten Führungen gehören die Angebote rund um Ulla Hahns Dondorf. Der Literarische Mittag unter dem Motto „Verortet im Wort“ am Samstag, 27. Januar, dreht sich um den ersten Teil der autobiographischen Reihe Ulla Hahns. Elke Minwegen führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 11 Uhr zu verschiedenen Schauplätzen im Stadtgebiet. Im Anschluss erfahren die Teilnehmer anhand von Fotos, Zitaten und Büchern Interessantes rund um Hahns Roman „Das verborgene Wort“. Dazu gibt es einen kleinen Imbiss und Getränke. Beim literarischen Spaziergang „Lommer jonn“ am Sonntag, 14. Januar, steht ab 15 Uhr der zweite Teil der Serie, „Aufbruch“, im Mittelpunkt.

Einmal im Monat, meist am letzten Sonntag des Monats, bieten die MonGuides eine öffentliche Stadtführung ohne Anmeldung an. Vom Schelmenturm geht die eineinhalbstündige Tour über rund zwei Kilometer durch die Altstadt, den Landschaftspark Rheinbogen und den Marienburgpark zum Ausgangspunkt. Die ersten Termine im neuen Jahr sind am 28. Januar, 25. Februar, 25. März und 29. April. Der Treffpunkt ist immer am Schelmenturm um 15 Uhr.

Wegen des großen Interesses finden im Sommer acht Rundfahrten mit dem Doppeldeckerbus statt. Die eineinhalbstündige Tour mit dem roten Bus führt am Rhein entlang Richtung Hitdorf, an der Altstadt vorbei über die Rheinpromenade bis Haus Bürgel und über Baumberg zurück zum Busbahnhof. Dabei erzählen die MonGuides spannende Anekdoten der Stadtgeschichte und erläutern aktuelle Entwicklungen. Die Rundfahrt eignet sich auch für Besucher, die nicht so gut zu Fuß sind und bietet in kurzer Zeit einen guten Überblick. Rollstuhlfahrer und Kinderwagen können allerdings leider noch nicht befördert werden. Buchbar sind Fahrten am 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli und 12. August, jeweils um 11 und 14 Uhr.

Eine Übersicht mit allen Terminen, Preisen und Dauer der Führungen findet sich auf der städtischen Internetseite. Anmeldungen für die Führungen nimmt die Touristen-Information Marke Monheim, Rathausplatz 20, unter Telefon 02173 27 64 44 oder per E-Mail ab sofort entgegen. Tickets für die Rundfahrten sind ab dem 1. März 2018 erhältlich. (bh)

 

BU: Bei den zahlreichen Stadtführungen mit den MonGuides lernen Einheimische und Gäste die Stadt aus einem neuen Blickwinkel kennen. Foto: Birte Hauke

 
   

Neue Saunalandschaft lockt ins mona mare

16.12.2017
Der Betreiber rechnet mit deutlich steigenden Gästezahlen.

Monheim am Rhein. Noch größer, noch behaglicher und auf dem modernsten Stand der Technik: Nach mehrmonatiger Bauzeit ist am Samstag, den 16. Dezember 2017, die Wiedereröffnung der Saunalandschaft des mona mare an der Kurt-Schumacher-Straße. Das Investitionsvolumen liegt bei nicht weniger als 2,5 Millionen Euro. Und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

„Wir haben unser Ziel voll erreicht. Mit dieser neuen Saunalandschaft können wir optimistisch in die Zukunft blicken. Ich bin mir sicher, dass die Zahl der Gäste weiter steigen wird“, sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Dieser Meinung ist auch André Zierul, Geschäftsführer des städtischen Allwetterbades: „Haben wir bisher bereits jährlich um die 22.000 Besucher im Saunabereich gehabt, rechne ich künftig mit bis zu 25.000.“

Tatsächlich ist der Innenbereich von 640 auf 800 Quadratmeter vergrößert worden. Zusätzlich sind unter anderem zwei neue Massageräume und eine weitere Ruhezone entstanden. Der Umkleidebereich hält jetzt für alle Gäste Vollschränke bereit. Der gesamte Duschbereich ist in fließenden Formen gestaltet worden und mit Lichtakzenten versehen. Es stehen ausreichend Liegen für die Gäste zur Verfügung. Die Himalaya-Salzsteine werfen ein sanftes gelb-oranges Licht in den Raum der Salzsauna. Die mit einem hinterleuchteten Kräuterbildmotiv gestaltete Aromasauna unterstützt optisch die Geruchswahrnehmungen. Der Eisbrunnen verspricht Abkühlung und Erfrischung nach beendeten Saunagängen, ebenso wie Eimerdusche und Kneippschlauch. Auch ein Dampfbad fehlt nicht.

Der Außenbereich ist für die Saunagäste erheblich erweitert worden von früher 1.400 auf nun 2.750 Quadratmeter. Dazu gehören auch ein temperiertes Schwimmbecken, Holzliegedecks, Außenduschen, (Sommer-)Gastronomieplätze sowie Liegen auf großzügigen Stein- und Rasenflächen. Ein Barfuß-Fühlpfad sensibilisiert die empfindsamen Fußsohlen. Die riesige Panoramasauna gibt den Blick über das Schwimmbecken frei. Im Winter wird sogar der benachbarte Krämersee sichtbar. Ein freistehendes Ruhehaus mit integrierter Umkleidezone verschafft zusätzliche Rückzugsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ist da unter anderem auch noch die Erdsauna.

Die Saunalandschaft hat Samstag und Sonntag von 9 bis 20 Uhr geöffnet, wochentags von 10 bis 21.30 Uhr. Montag ist von 10 bis 21.30 Uhr Damensauna.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des mona mare. (nj)

 
   

Ansprechpartner

Romy Klaubert
Citymanagement

Rathaus, Raum 249

Telefon: +49 (0)2173 951-639
Telefax: +49 (0)2173 951-25-639
E-Mail: rklaubert@monheim.de

Eislaufbahn, Almhütte und Tannenbäume bringen weihnachtliche Stimmung in die Stadt

01.12.2017
Der 3. Monheimer Sternenzauber lädt ab sofort zu gemütlichen Stunden und gemeinsamen Runden ein.

Monheim am Rhein. Das Rathaus erstrahlt in stimmungsvoller weihnachtlicher Beleuchtung, aus Gänselieseltassen dampfen Kakao und Glühwein und über den Rathausvorplatz flitzen zahlreiche Kinder auf Schlittschuhen – mittendrin auch Citymanagerin Romy Klaubert und Bürgermeister Daniel Zimmermann. Pünktlich zum meteorologischen Winteranfang wurde am Freitag, 1. Dezember, der 3. Monheimer Sternenzauber eröffnet. „Ich wünsche Ihnen viele schöne Stunden in der Innenstadt. Genießen sie die Stimmung mit der weihnachtlichen Beleuchtung und die schöne Zeit hier auf der Eisfläche“, sagte das Stadtoberhaupt zur Eröffnung auf Schlittschuhen.

Bis zum 7. Januar bringt die kostenfrei nutzbare Eisbahn eine besinnliche Atmosphäre in die Innenstadt. Dafür sorgt auch die Weihnachtsbeleuchtung, die zur Eröffnung zum ersten Mal angeschaltet wurde: Leuchtende Sternenschweife an den Laternen und lange Lichterketten am Rathaus und der davorstehenden Linde tauchen Eisbahn und Hütten in ein warmes Licht. Die kleinen Buden locken mit warmen Getränken und leckeren Speisen der Cantina Monheim und den Cafés La Mairie und Dolomiti – vom Bauernbrot mit Griebenschmalz über Bratwurst bis zu Crêpes und frischen Waffeln ist für jeden etwas dabei. Alle Speisen und Getränke können in der gemütlich beheizten Schlemmer-Almhütte mit 60 Sitzplätzen genossen werden. Die Hütte wird in diesem Jahr mit noch mehr weihnachtlichen Veranstaltungen bespielt. Am kommenden Mittwoch, 6. Dezember, hat sich hier um 17 Uhr zum Beispiel eine singende Eisprinzessin angekündigt.

Die allgemeinen Öffnungszeiten der Eisbahn bis zum 22. Dezember sind montags bis freitags von 15 bis 18.15 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr. In den Schulferien, vom 23. Dezember bis zum 7. Januar, ist die Bahn ganztägig, also montags bis freitags von 11 bis 18.15 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 17.15 Uhr geöffnet. Auch an den Feiertagen kann man über das Eis gleiten: Am 24. Dezember von 11 bis 15 Uhr, am 26. Dezember von 14 bis 18 Uhr und am 31. Dezember von 11 bis 15 Uhr. Am 25. Dezember und am 1. Januar bleibt die Bahn geschlossen.

Das Eislaufen ist wie gewohnt kostenfrei, nur für die Schlittschuhe fällt eine Verleihgebühr von zwei Euro an. An der Schlittschuhausgabe stehen erneut engagierte Mitglieder der SG Monheim. Die Hockey-Bambinis der Sportgemeinschaft zeigen an den Samstagen 2. und 16. Dezember und 6. Januar von 12.30 bis 13 Uhr eine kleine Show-Trainingseinheit.

Ganze Kindergartengruppen und Schulklassen können die Fläche bis zum 22. Dezember für eineinhalb Stunden ganz alleine nutzen. Die Bahn kann montags bis freitags von 8.30 bis 10, 10 bis 11.30 Uhr, 11.30 bis 13 Uhr und 13 bis 14.30 Uhr kostenlos gemietet werden.

Vereine, Firmen und andere Erwachsenengruppen haben die Möglichkeit, zum Beispiel ihre Weihnachtsfeier auf dem Eis zu feiern. Die 20 Meter langen Bahnen können montags bis freitags von 19 bis 21 Uhr und samstags von 18 bis 21 Uhr gemietet werden. Es sind allerdings nur noch wenige Termine frei. Eine Bahn kostet 40 Euro pro Stunde, auf einer Bahn können bis zu acht Personen spielen.

Für die Buchung der Eisfläche steht in diesem Jahr unter ein neues Online-Buchungsportal zur Verfügung. Hier können freie Termine eingesehen und auch direkt reserviert werden. Reservierungen für die Schlemmer-Almhütte nimmt die Cantina Monheim unter Telefon 0151 40789007 oder per E-Mail entgegen. (bh)

 

BU: Bis zum 7. Januar lädt die Eisfläche auf dem Rathausvorplatz zu kostenfreiem Eislaufvergnügen ein. Foto: Birte Hauke

 
   

Ansprechpartner

Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

Rathaus, Raum 259

Telefon: +49 (0)2173 951-629
Telefax: +49 (0)2173 951-25-629
E-Mail: edageroth@monheim.de

Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II

24.11.2017
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.

Monheim am Rhein. In aufwändigen Verhandlungen und gestützt durch Gutachterverfahren für eine marktgerechte Preisfindung hat die Stadt in den letzten Monaten den Ankauf der beiden Monheimer Rathaus-Center-Komplexe und des Baumberger Einkaufszentrums am Holzweg vorbereitet. Mittlerweile besteht zwischen allen Beteiligten Handelseinigkeit. Demnach sollen im Januar 2018 die Einkaufscenter in beiden Stadtteilen den Besitzer wechseln. Das entscheidende Wort haben die Mitglieder des Stadtrats in ihrer letzten Jahressitzung am 20. Dezember.

Sowohl der Ankauf des Rathaus-Centers für 35 Millionen Euro von der Phoenix Development GmbH als auch der des Baumberger Einkaufszentrums für 1,6 Millionen Euro  von der Erbengemeinschaft Hunnenberg sollen durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erfolgen. In beiden Fällen bildet der Ankauf die Grundlage für im Anschluss geplante Veränderungen an den Immobilien. „Beide Einkaufszentren brauchen dringend neue Impulse durch Umbauten und Investitionen. Wir wollen die Attraktivität der Zentren durch das städtische Engagement sowohl für den Einzelhandel als auch die Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich verbessern“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Um die Chancen und Risiken eines Rathaus-Center-Kaufs im Vorfeld abwägen zu können, wurde bereits ein Architekturbüro mit Planungen beauftragt, die nun deutlich zeigen, was in Monheims Mitte möglich ist. „Die Potenziale rund um die bestehende Bausubstanz sind riesig“, so Zimmermann. Falls der Stadtrat den Plänen zugestimmt, dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer gleich auf einen doppelten Durchbruch für die Innenstadt und ein vollständiges „Rathaus-Center Reloaded“ freuen. Geplant ist, künftig alle bisherigen Innenflächen des Centers in Verkaufsflächen umzugestalten. Die heutigen kreuzungsartig angelegten Innengänge würden damit komplett wegfallen und hierdurch viel größere, zusammenhängende Flächen mit zeitgemäßen Zuschnitten entstehen – Flächen, die in Monheim am Rhein inzwischen von attraktiven Interessenten hochnachgefragt sind, die aber derzeit überhaupt nicht angeboten werden können. Im Bereich Center II, südlich des heutigen Schelmencafés, über der Tiefgarage soll das Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt werden, wobei sich die Außenfassade an den bestehenden Giebelbauten daneben orientieren wird. Oben sind im Süden und Norden begrünte Gärten auf den bislang ungenutzt als öden Steinwüsten brachliegenden Flachdächern vorgesehen – sogar mit der Option auf Außengastronomie-Angebote.

Der im wahrsten Sinne des Wortes ganz große Durchbruch für die Stadtmitte soll zudem durch gleich zwei Schneisen geschlagen werden, die den bisherigen Riegel aufbrechen sollen, den das Rathaus-Center seit Jahrzehnten für den kompletten Bereich Heinestraße und Eierplatz bildet. Demnach sollen der Eierplatz und die dortige Fußgängerzone künftig über zwei offene Wege direkt mit dem Centerbogen und dem Busbahnhof verbunden werden – ohne Türen, ohne Schwellen oder sonstige Barrieren. Eine vollständige Öffnung zu beiden Seiten hin, die den Eierplatz vom ungewollten Hinterhof tatsächlich erstmals zum zentral gelegenen Platz erheben wird. „Ein großer Wurf und ein echter Befreiungsschlag, der seine Wirkung garantiert nicht verfehlen wird“ verspricht Thomas Waters, Stadtplanungschef im Rathaus, mit Blick auf die Pläne. Und die passen perfekt in den von Sommer 2018 bis Ende 2019 bereits ohnehin avisierten und in mehreren Bürger-Workshops gemeinsam vorbereiteten Umbau der Heinestraße. Mit im Gesamtpaket, dessen Kosten auf bislang rund 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt werden, ist auch die Verlegung der heute noch den Centerbogen kreuzenden Tiefgarageneinfahrt in Richtung Berliner Ring.

Beim reinen Investment eine Nummer kleiner aber ebenfalls von enorm großer Bedeutung sind die Pläne der Stadt mit dem Baumberger Einkaufszentrum. „Auch hier ist eigentlich seit Jahren klar, dass nur über Veränderungen und Investitionen eine Ertüchtigung des Zentrums für die Zukunft erfolgen kann“, beschreibt Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung die Ausgangslage. „Und jetzt haben wir tatsächlich die Chance zum  Kauf.“ Lange warten will die Stadt auch dort nach dem angestrebten Eigentümerwechsel nicht. Längst gibt es Pläne, dass auf dem Gelände der früheren Geschwister-Scholl-Schule neben einem Drogerie- auch ein neuer Edeka-Markt als Frequenzbringer und wichtiger  Nahversorger entstehen soll. Zudem gilt es natürlich, die Fußgänger-Passage mit dem spröden Waschbeton-Charme der 70er-Jahre in ein modernes Einkaufszentrum zu verwandeln, in das die so vielen in direkter und fußläufiger Nachbarschaft wohnenden Menschen nicht nur gerne kommen, sondern im dem sie bald auch ebenso gerne länger verweilen werden.

„Mindestens für das Rathaus Center ist dann vorgesehen, dass wir künftig auch das Center-Management übernehmen werden“, verdeutlicht Bürgermeister Daniel Zimmermann, dass es neben den Bauaktivitäten auch um die kluge Schaffung eines guten Angebotsmixes gehen wird. „Ein bloßes ‚Weiter so‘ ist an keinem der beiden Standorten geplant. Wir wollen jetzt die Weichen stellen, auf denen wir in beiden Stadtteilen hinsichtlich Zentralität und Nahversorgung in eine erfolgreiche Zukunft fahren werden“, so Monheims Verwaltungschef. Deshalb werden wir dem Stadtrat den Ankauf beider Einkaufszentren vorschlagen.“ Die erste öffentliche Beratung hierzu wird am 6. Dezember im Haupt- und Finanzausschuss stattfinden. Beginn im Monheimer Ratssaal ist dann um 16 Uhr. (ts)

 

BU: Bahnbrechend! Bürgermeister Daniel Zimmermann, Stadtplanungschef Thomas Waters sowie Estelle Dageroth und Isabel Port aus der Stadtmarketing-Abteilung mit den künftigen Plänen für das Monheimer Rathaus-Center. Foto: Thomas Spekowius

 
 
 
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