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Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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News

19.02.2020
Automatisierter Bus ab Aschermittwoch im Linienverkehr
Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst geben den Startschuss für das bundesweit einmalige Projekt.
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19.12.2019
Aus dem alten Baumberger Einkaufszentrum wird 2020 die neue Holzweg-Passage
Eigentümergemeinschaft gibt für die städtischen Umbaupläne einstimmig grünes Licht.
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13.12.2019
Das „Culinarium“ in der alten Festhalle legt einen guten Start hin
SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge freut sich über das neue Altstadt-Angebot.
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13.11.2019
Ein guter Ort zum Arbeiten! Monheims Beschäftigtenzahlen weisen steil nach oben.
Stadt durchbricht erstmals und gleich deutlich die Schallmauer von 15.000 Arbeitsplätzen im Stadtgebiet – Tendenz: Weiter steigend!
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30.10.2019
Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika besucht Monheim am Rhein
Ein Tag mit vielen inspirierenden Begegnungen, guten Gesprächen und einer Stadtrundfahrt im autonomen Bus.
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25.09.2019
Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.
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22.08.2019
Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.
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13.08.2019
Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.
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11.07.2019
Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.
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11.07.2019
Wohnquartier „Unter den Linden“: Baustart im Januar
Im Rathaus wurde nun der Vertrag mit der Aachener Firma „nesseler grünzig“ unterschrieben.
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13.06.2019
Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.
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29.05.2019
Antworten aus der Bürgerschaft zum Umbau des Rathauscenters ausgewertet
Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich mehr Bekleidungsgeschäfte, einen Angebotsmix und eine abwechslungsreiche Gastronomie.
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20.05.2019
Gelungener Stapellauf für das Monheimer Aalfischerei-Museum
Bunte Feier rund um den Aalschokker am Baumberger Rheinufer lockt hunderte Gäste.
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09.05.2019
Stadtautos starten gleich zu Beginn voll durch
Kommt das Angebot weiter so gut an, ist eine rasche Ausweitung denkbar.
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29.04.2019
Erstes Monheimer Literaturfest rückt Rhein in den Mittelpunkt
Ulla-Hahn-Haus lädt vom 10. bis zum 12. Mai zu spannenden Lesungen und der Eröffnung von Hillas Leseschuppen.
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18.04.2019
Betreiberwechsel in der Biermanufactur
Mit Tina Gethmann übernimmt eine erfahrene Monheimer Gastronomin am Alten Markt.
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08.04.2019
Pure Harmonie – Monheims faire Schokolade bringt Genießerherzen zum Schmelzen
Beim Frühlingsfest Ende März feierte die süße Versuchung aus nachhaltiger Produktion ihre Premiere. Erhältlich ist sie nun in zahlreichen Geschäften, bei den Kulturwerken Monheim und der Marienburg Monheim.
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26.03.2019
Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.
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15.03.2019
Frühlingsfest lockt mit neuen Trends, autonom fahrendem Bus und portugiesischer Landpartie
Neben Verkaufsoffenem Sonntag gibt es am 31. März in der gesamten Innenstadt zahlreiche Aktionen.
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07.03.2019
Jecke Monheimerinnen und Monheimer können sich im Karnevalskabinett verewigen
Tourismusmanagement verlost exklusive Themenführung mit einem MonGuide.
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21.02.2019
Stadt übergibt fünf Tonnen fair gehandelte Kamelle an Monheims Karnevalszuggruppen
Viele Aktive im Zug ziehen auf dem Weg zu einem fairen Karneval voll mit. Dafür gibt es Lob von zahlreichen Seiten.
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12.02.2019
Rathauscenter wird zum Einkaufsquartier – Bürgerinnen und Bürger können jetzt ihre Anregungen einbringen.
Einkaufen in der Innenstadt mit Wohlfühl-Flair. Städtische Mitdenken-Plattform befragt Monheimerinnen und Monheimer zu ihren Erwartungen an die dortigen Geschäfte und die Gastronomie.
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02.02.2019
Jeck, fair und ausgezeichnet – Monheims Karneval begeistert über viele Grenzen hinweg
Der Verein Jecke Fairsuchung ehrte nun das Engagement für den Fairen Handel im Karneval der Stadt.
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23.01.2019
In der Altstadt eröffnet die „Milchbar“
Natalie Seidel will bereits im Frühjahr im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ mit gesunden Leckereien samt vielen Eissorten aufwarten
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02.01.2019
Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.
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Ansprechpartner

Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

Telefon: +49 (0)2173 951-163
Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Automatisierter Bus ab Aschermittwoch im Linienverkehr

19.02.2020
Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst geben den Startschuss für das bundesweit einmalige Projekt.

Monheim am Rhein. Automatisiert fahrende Linienbusse mit Einbindung in ein bestehendes Leitsystem: Das gibt es in der Art kein zweites Mal bundesweit. Grund genug für Bürgermeister Daniel Zimmermann und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, das Projekt am heutigen Mittwoch, 19. Februar, vorzustellen. „Damit wird die Altstadt optimal an die Innenstadt angebunden. Und das ganze geschieht mit dieser innovativen Technik. Die kleinen Busse sind ideal für das Projekt“, so das Stadtoberhaupt. „Mobilität muss besser und sicherer werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Automatisiert fahrende Busse wie hier in Monheim sind der richtige Schritt. Ziel der Landesregierung ist es, dass solche Innovationen in Nordrhein-Westfalen erforscht, entwickelt und frühzeitig getestet werden. So kommen wir voran.“

„Im Öffentlichen Personennahverkehr schreitet die Technik in einem atemberaubenden Tempo voran. Wer hätte vor fünf Jahren daran gedacht, dass eine automatisierte Busflotte auf Monheims Straßen, im Linienverkehr, eingesetzt wird?“, sagte Detlef Hövermann, Geschäftsführer von Monheims Bahnen. Der offizielle Linienbetrieb startet am Aschermittwoch, 26. Februar. Natürlich sind die Busse behindertengerecht mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet.

An sieben Tagen die Woche pendelt der automatisierte Bus – Linienbezeichnung A01 – von 6.49 bis kurz nach 23 Uhr im 15-Minuten-Takt über sieben Haltestellen zwischen dem Busbahnhof in der Stadtmitte und der Altstadt am Rhein. Die Route ist etwas über zwei Kilometer lang. Genutzt werden kann der Bus die nächsten Wochen ohne Fahrtpreis. Ab dem 1. April ist er für Monheims Bevölkerung mit der Einführung des Monheim-Passes dann wie alle Buslinien in der Rheingemeinde kostenlos.

Die fünf Busse fahren zunächst vom Busbahnhof über Krischer- und Kirchstraße bis zum Kradepohl, über Graben-, Turm- und Kapellenstraße über die Poetengasse zur Grabenstraße und wieder zurück. Nach dem Ende der Bauarbeiten in der Alten Schulstraße – nach einer Pause voraussichtlich Ende 2022 – fahren die Busse über die Alte Schulstraße durch den Schelmenturm bis zur Kapellenstraße. Die elektrisch betriebene E-Bus-Flotte wird mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt.

Die Finanzierung erfolgt hauptsächlich seitens des Landes über einen BSM-Förderantrag von 2,1 Millionen Euro beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, von denen 90 Prozent übernommen werden. Außerdem hatte der Rat der Stadt Monheim am Rhein 300.000 Euro für erste Vorbereitungen des Projektes bewilligt.

Beeindruckend ist auch die schnelle Umsetzung des Projektes. Im Juli 2017 wurde die Firma Amotech von der Stadt mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Bereits Anfang 2018 gab es Abstimmungen mit dem Land NRW. Im Mai wurde der TÜV Rheinland mit einer Gutachtenerstellung beauftragt. Zwei Monate später kam bei Monheims Bahnen die Firma Blic mit ins Boot. Bei einer Ausschreibung für fünf Busse bekam Ende des Jahres das französische Unternehmen Easymile den Zuschlag.

Der Betrieb soll wissenschaftlich durch eine Studie begleitet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Ermittlung der Akzeptanz des Angebots sowie seiner Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten. Zudem sollen Betriebs- und Planungsdaten aus verschiedenen Quellen analysiert werden. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann, NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Detlef Hövermann (v.r.), Geschäftsführer von Monheims Bahnen, gaben den Startschuss für den automatisierten Bus im Linienbetrieb. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
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E-Mail: iport@monheim.de

Aus dem alten Baumberger Einkaufszentrum wird 2020 die neue Holzweg-Passage

19.12.2019
Eigentümergemeinschaft gibt für die städtischen Umbaupläne einstimmig grünes Licht.

Monheim am Rhein. Nachdem die Stadt über die als Tochtergesellschaft neu gegründete Baumberger Einkaufszentrum GmbH 2018 die optisch und funktional schwer in die Jahre gekommene Ladenzeile zwischen Holzweg und Geschwister-Scholl-Straße erworben hatte, wurde im Hintergrund fleißig für eine angestrebte Revitalisierung geplant. Am 12. Dezember haben die Mitglieder der Eigentümergemeinschaft im Bürgerhaus Baumberg nun einstimmig grünes Licht für die vorgelegten Umgestaltungspläne gegeben. Aus dem alten Baumberger Einkaufzentrum wird so 2020 die neue Holzweg-Passage.

Damit geht es ab sofort in die Detailplanung und schließlich in die Umsetzung. Bereits im kommenden August sollen die Arbeiten nach Möglichkeit schon abgeschlossen sein. Und nicht nur die direkten Anwohnerinnen und Anwohner, sondern die Einwohnerschaft des gesamten Stadtteils dürfte vom Ergebnis profitieren. Gemeinsam mit den Angeboten in der künftigen Holzweg-Passage sowie im nebenan geplanten Sophie-Scholl-Quartier wird in Kombination mit dem bestehenden Aldi-Markt ein attraktives Nahversorgungszentrum für die auch hier wachsende Monheimer Bevölkerung entstehen. Denn neben den neuen Häusern entlang der Europaallee, am Waldbeerenberg und Hasholzer Grund, werden ja schon bald auch im Sophie-Scholl-Quartier, auf dem ehemaligen Grundschulgelände, weitere Baumbergerinnen und Baumberger einziehen. Hier realisiert die Monheimer Wohnen GmbH als weitere städtische Tochtergesellschaft ein Projekt mit rund 180 Wohneinheiten in zentraler Lage. Der Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad wird mit dem künftigen Shoppingangebot so noch attraktiver – auch das letztlich mit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

Ziel der Revitalisierungsmaßnahmen für die künftige Holzweg-Passage ist neben einer generell besseren Sichtbarkeit von außen vor allem auch die Schaffung einer höheren Aufenthaltsqualität innerhalb der Ladenzeile. Der neue Name Holzweg-Passage ist dabei Programm. Die Fassaden in der Ladenzeile werden neu gestaltet und bekommen eine moderne Einfassung mit Rahmen- und Lamellenelementen in Holzoptik. Zudem wird die Beleuchtung und Außenmöblierung optimiert. Und auch der Bodenbelag in der Passage wird demnächst mit einer frischen und einheitlichen Deckschicht versehen. „So wird die Ladenzeile eine einladende Marktplatzatmosphäre bekommen“, erläutert Isabel Port.

Viel Vertrauen vonseiten der Händlerschaft gibt es schon heute. Mit dem „Baumberger Früchtehof“, „Ballon Baumberg & mehr“ sowie der „Monheimer Gewürzmanufaktur“ konnten in den letzten Monaten schon drei neue Einzelhändlerinnen und -händler gewonnen werden. „Und wir sind in weiteren guten Gesprächen“, kann die Geschäftsführerin der Baumberger Einkaufszentrum GmbH berichten.

 

BU: Blick in die künftige Holzweg-Passage. So soll es hier den Plänen nach schon im nächsten Sommer aussehen. Grafik: kplus konzept

 
   

Das „Culinarium“ in der alten Festhalle legt einen guten Start hin

13.12.2019
SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge freut sich über das neue Altstadt-Angebot.

Monheim am Rhein. Nachdem die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) im Juli 2018 sowohl die alte Festhalle als auch das Gaststättengebäude „Bormachers Altes Brauhaus“ gekauft hat, sind nun die inneren Umbauarbeiten in den traditionsreichen Monheimer Gastronomiekomplexen abgeschlossen – und beide Lokalitäten haben eigenständig und unter neuen Namen eröffnet.

Nach der „Milchbar“, im früheren „Drüje“, lädt seit dem 5. Dezember nun auch das „Culinarium“ zu Speisen und Getränken in die Freiheit 5-7 ein. Die beiden Geschäftsführer Stefan Zouagui und Mario Figueiredo servieren hier mit ihrem Altstadt-Team deutsch-mediterrane Küche. Auch der dann komplett umgestaltete Biergarten wird zur nächsten Freiluftsaison wieder eröffnen.

Zum guten Start gratulierte jetzt auch SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge: „Ich freue mich sehr, dass die Eröffnung noch pünktlich zur Adventszeit geklappt hat, und dass wir mit Stefan Zouagui und Mario Figueiredo zwei so erfahrene Gastronomen gewinnen konnten.“ In Langenfeld und Opladen betreibt das Duo bereits gemeinsam die Steakhäuser „La Plaza.“ „Das jetzt geschaffene Angebot wird mit dazu beitragen, dass auch neue, also zusätzliche Gäste die Altstadt besuchen werden“, ist Brügge sicher. „Auch das ‚Bloomgold‘ in der Zollstraße hat ja erst vor wenigen Wochen eröffnet. Das gastronomische Gesamtangebot in der Altstadt war damit schon lange nicht mehr so vielfältig und gut. Hier ist jetzt wirklich wieder für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei. Den Neuen wünsche ich mit ihren Konzepten viel Erfolg.“

Mit dem Ankauf von Immobilien über die Tochtergesellschaft SEG verfolgt die Stadt das Ziel, die Monheimer Altstadt auch in den kommenden Jahren als gastronomisches Zentrum noch weiter zu stärken. Dazu gehören nach dem Bau des Wasserspielplatzes, des Naturlehrpfads und der Skateranlage im gegenüberliegenden Landschaftspark Rheinbogen aktuell auch die Pläne, über der Traditionsgaststätte „Spielmann“ und dem „Rheincafé“ wieder einen Kinosaal einzurichten. Hierfür gab es im letzten Haupt- und Finanzausschuss breite Unterstützung. (ts)

 

BU: SEG-Geschäftsführer Oliver Brügge gratuliert Vanessa Liguori, Celina Wojciechowska und Stefan Zouagui (v.l.n.r.) zum gelungenen Start des „Culinariums“ im früheren Saal der „Festhalle Bormacher.“ Fast 200 Menschen können hier nun schon wieder im Saal und demnächst auch im Biergarten in Monheimer Altstadt-Atmosphäre essen und trinken. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ein guter Ort zum Arbeiten! Monheims Beschäftigtenzahlen weisen steil nach oben.

13.11.2019
Stadt durchbricht erstmals und gleich deutlich die Schallmauer von 15.000 Arbeitsplätzen im Stadtgebiet – Tendenz: Weiter steigend!

Monheim am Rhein. Die Agentur für Arbeit hat ihre jüngste Arbeitsplatzstatistik veröffentlicht. Danach hat die Stadt Monheim am Rhein zum ersten Mal überhaupt die Schwelle von 15.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen am Arbeitsort überschritten.

Genau gesagt waren es zum Stichtag 31. März 2019 sogar schon 15.338 Arbeitsplätze im Stadtgebiet. Seit Einstieg in die ansiedlungsfreundliche Gewerbesteuerstrategie im Jahr 2012 bedeutet das ein Plus von 4.371 Arbeitsplätzen – eine Steigerung von rund 40 Prozent. „Dabei war Monheims Struktur zuvor jahrzehntelang davon geprägt, dass deutlich mehr Menschen zum Arbeiten aus der Stadt ausgependelt sind als umgekehrt zum Arbeiten hereinkamen – das typische Merkmal einer Schlafstadt eben“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann und weist zugleich den Weg in die Zukunft: „Unser erklärtes Ziel besteht darin, eines Tages genauso viele Arbeitsplätze in der Stadt zu haben wie Menschen bei uns leben, die einer festen Beschäftigung nachgehen.“ Diese Zahl liegt derzeit bei 15.754.

Bei den von der Agentur für Arbeit bereitgestellten Zahlen fällt erfreulich auf, dass auch die Monheimerinnen und Monheimer ganz unmittelbar von den vor allem in den letzten sieben Jahren zusätzlich geschaffenen Jobs profitieren, während zuvor eher Stagnation herrschte. Verglichen mit 2012 sind heute auch rund 1.100 Monheimerinnen und Monheimer mehr in Arbeit. Ein Plus von 7,4 Prozent. Und auch die wachsende Zahl von einpendelnden Beschäftigten sowie der Zuzug durch die Ausweisung neuer Wohnflächen stärken die Infrastruktur im Stadtgebiet. Gastronomie und Einzelhandel profitieren von mehr Kundschaft vor Ort. Ihre auf diese Weise auch von außen gestärkten Angebote wiederum kommen der Einwohnerschaft zugute.

Ebenso hat sich die Stadtverwaltung Monheim am Rhein selbst zu einer zunehmend starken Arbeitgeberin und Dienstleisterin entwickelt. Während der Haushaltsplan 2009 noch lediglich 321 Stellen auswies, waren es für den Haushalt 2019 bereits 634 Stellen. Fast eine Verdopplung der Beschäftigten also, die durch zahlreiche Teilzeitangebote inzwischen sogar bei real rund 750 Beschäftigten liegt. Das durch diese Menschen bewegte Investivvolumen, zum Beispiel für den Straßenbau, die Glasfasernetzverlegung oder den Bau neuer Kindertagesstätten und Schulgebäude hat sich im gleichen Zeitraum von 9,8 auf 135,7 Millionen Euro sogar mehr als verdreizehnfacht. Hinzu kommen ebenso exemplarisch die vervielfachten Aktivitäten im Bereich Stadtmarketing und Tourismus, die Schaffung herausragender Bildungs- und Betreuungsangebote in der Hauptstadt für Kinder und der umfangreiche Ausbau von Serviceangeboten im Bürgerbüro sowie zur Beteiligung der Bürgerschaft an der weiteren Mitgestaltung und Zukunftsentwicklung ihrer Stadt Monheim am Rhein. (ts)

 

BU: Monheims Dynamik in Tabellenform gegossen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Stadtgebiet ist in den letzten sieben Jahren um fast 40 Prozent gestiegen, während vorher eher Stillstand herrschte. Grafik: Stadt Monheim am Rhein.

 
   

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Generalkonsulin der Vereinigten Staaten von Amerika besucht Monheim am Rhein

30.10.2019
Ein Tag mit vielen inspirierenden Begegnungen, guten Gesprächen und einer Stadtrundfahrt im autonomen Bus.

Bürgermeister Daniel Zimmermann begrüßte die US-amerikanische Generalkonsulin Fiona Evans und Handelskonsul Ken Walsh am 29. Oktober in Monheim am Rhein. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Kennenlernens und Austauschs standen Besuche des Otto-Hahn-Gymnasiums und des Bayer-Landwirtschaftszentrums, Gespräche mit Wirtschaftsvertretern sowie eine Stadtrundfahrt mit dem autonomen Bus.

Der Tag in Monheim am Rhein begann mit einer Fragestunde in einem Englisch-Leistungskurs am Otto-Hahn-Gymnasium. Generalkonsulin Evans beantwortete mit großem Interesse die Fragen der Schülerinnen und Schüler rund um das Leben als Diplomaten und die politische Situation in den USA.

Anschließend besichtigte sie das Landwirtschaftszentrum von Bayer und tauschte sich mit der Leitung der Division Crop Science aus. Zum gemeinsamen Mittagessen stießen Vertreter von zehn weiteren Unternehmen hinzu, die alle in Monheim am Rhein ansässig sind und gleichzeitig einen besonderen Bezug zu den USA besitzen. Sei es, weil sie enge Geschäftskontakte haben oder sogar Teil eines US-amerikanischen Konzerns sind. In den Gesprächen informierten die Gäste aus den USA über die Dienstleistungen, die das Konsulat zur Förderung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen anbietet. „Eine sehr gute Runde“, befanden Bürgermeister Daniel Zimmermann und die anwesenden Monheimer Unternehmer im Nachgang.

Am Nachmittag folgte bei herrlichem Sonnenschein eine kleine Stadtrundfahrt in einem der autonomen Busse, die in Kürze ihren festen Linienverkehr in Monheim am Rhein zwischen Busbahnhof und Altstadt aufnehmen werden. Anschließend trugen sich Generalkonsulin Fiona Evans, Handelskonsul Ken Walsh und Bürgermeister Daniel Zimmermann noch gemeinsam ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

BU: Generalkonsulin Fiona Evans, Handelskonsul Ken Walsh (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Monheim am Rhein. Foto: Jutta Tatzelt

 
   

Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel

25.09.2019
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.

Monheim am Rhein. Fairer Kaffee ist aus dem Monheimer Rathaus seit der Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt 2014 nicht mehr wegzudenken. Er wird nicht nur bei allen Sitzungen und im Büro des Bürgermeisters ausgeschenkt, sondern fließt auch aus den Kaffeeautomaten in den Beschäftigtenküchen. Nun folgte die Stadtverwaltung dem Aufruf von Fairtrade Deutschland, bis zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober Teil der längsten fairen Kaffeetafel der Welt zu werden.

„Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt unterstützen wir den Fairen Handel auf ganz vielfältige Weise“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Seit sechs Jahren setzen wir ausschließlich auf fairen Kaffee, wir haben die faire Monheimer Harmonie-Schokolade entwickelt, organisieren Fairtrade-Veranstaltungen mit Schulen – und auch die Kamelle, die wir schon zweimal an unsere Karnevalsvereine zur Verteilung bei den drei Umzügen im Stadtgebiet ausgegeben haben, stammt aus Fairem Handel.“ Zimmermann nahm die Aktion von Fairtrade daher zum Anlass, gemeinsam mit den Beschäftigten ein Zeichen für faire Bedingungen im Kaffeehandel zu setzen.

Denn das beliebte Getränk ist von Niedrigpreisen und den Folgen des Klimawandels bedroht. „Kaffeebäuerinnen und -bauern kämpfen oft um ihre Existenz“, informierte die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Schankende Weltmarkpreise führen dazu, dass der Kaffeeanbau häufig ein Verlustgeschäft ist. Außerdem breiten sich in Folge des Klimawandels vermehrt Schädlinge und Pilzkrankheiten durch steigende Temperaturen und unregelmäßige Regenfälle immer weiter aus. Wir wollen deshalb darauf aufmerksam machen, dass faire Handelsbedingungen selbstverständlich werden müssen.“

Bundesweit kommen in diesen Tagen überall Menschen unter dem Motto #MachKaffeeFair auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee zusammen, um sich gemeinsam für das Thema einzusetzen. Pro Person verlängert sich die virtuelle Kaffeetafel auf www.coffee-fairday.de um einen Meter. Aktuell liegt die Länge schon bei über 40.000 Metern. Auch die Monheimer Stadtverwaltung konnte nun einige Meter dazu beitragen. Mitmachen erwünscht! (ts)

 

BU: Gemeinsam für die faire Sache. Bürgermeister Daniel Zimmermann lud diese Woche zur fairen Kaffeetafel in den Ratssaal ein und viele Beschäftigte folgten seinem Aufruf. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Nicole Gelissen
Citymanagement

Rathaus, Raum 252

Telefon: +49 (0)2173 951-835
Telefax: +49 (0)2173 951-25-835
E-Mail: ngelissen@monheim.de

Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein

22.08.2019
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.

Monheim am Rhein. Sommerzeit, Ferienzeit. Viele Rheinländerinnen und Rheinländer nutzen diese Wochen, um in die Ferne zu schweifen. Viele sind aber auch schon wieder von ihren Reisen zurück oder einfach direkt hier geblieben. Wir schön, dass es da auch gleich vor der Haustür so tolle Angebote zur Naherholung in unserer Region gibt.

Was man zum Beispiel alles an einem Tag in Monheim am Rhein erleben kann, zeigt inzwischen nicht nur ein im Juni frisch veröffentlichter Tourismus-Guide, sondern nun auch ein neues Video der Stadt – das jetzt im städtischen YouTube-Kanal und bei Facebook publiziert wurde.

Wandern, Radfahren und den Tag mit viel gastronomischen Flair in der Altstadt oder direktem Blick auf den Rhein beschließen: All das geht hier – allein, zu zweit, in Gruppen und auch wunderbar mit Kindern. Mit dem Aalfischerei-Museum am Baumberger Rheinufer wurde erst vor wenigen Wochen ein neuer MonChronik-Standort eröffnet, der seitdem glänzend angenommen wird. Kein Sommertag, an dem die Aussichtsplattform, in der das schwimmfähige Schiff direkt am Ufer eingebettet liegt, nicht von Ausflüglern genutzt wird.

Die einzelnen Punkte von Monheims dezentralem Heimatmuseum, zu dem beispielsweise auch die über 500 Jahre alte Marienkapelle und das Karnevalskabinett direkt in der Altstadt gehören, lassen sich alle fußläufig oder mit dem Rad erkunden. Mit dem eigenen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln geht es aber natürlich auch. Und mit Motorkraft kann man mit dem Piwipper Böötchen sogar zur anderen Rheinseite übersetzen, um Monheims kleine aber immer feiner werdenden Skyline zu bewundern.

Ob Ruhe und Naturgenuss inmitten der Urdenbacher Kämpe, samt Römerkastell und Biologischer Station, oder Wasserspielplatz und Skateranlage direkt am Fuße der Altstadt, in der, neben den jetzt schon einladenden Angeboten, in wenigen Wochen noch zwei weitere Restaurants eröffnen werden: Monheim am Rhein bietet viel für einen perfekten Ferientag – und es wird immer mehr! All das gibt es medial gebündelt auch auf www.monheim-entdecken.de (ts)

 

BU: Zu Besuch bei der Kaltblutzucht von Familie Reuter im alten Römerkastell Haus Bürgel – Planwagenfahrt durch die Urdenbacher Kämpe und Baumberger Aue inklusive.

 
   

Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke

13.08.2019
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.

Monheim am Rhein. Monheims elektrisierende Buslinie der Zukunft wird jetzt auch im Stadtbild sichtbar. Im Zuge der Einführung der autonomen Busse wird in den kommenden Wochen die Einmessung der Strecke stattfinden.

Die fünf Busse sollen voraussichtlich ab Herbst zunächst vom Busbahnhof über Krischer- und Kirchstraße bis zum Kradepohl, dann über Graben-, Turm- und Kapellenstraße über die Poetengasse zur Grabenstraße wieder zurück fahren. Nach dem Ende von Bauarbeiten in der Alten Schulstraße lautet die endgültige Route dann: Busbahnhof über die Alte Schulstraße durch den Schelmenturm bis zur Kapellenstraße und über die Poetengasse und Grabenstraße wieder zurück zum Busbahnhof – ganz normal im fließenden Verkehr. Einsteigen können dann alle mit gültigem ÖPNV-Ticket. Sieben Haltestellen sind vorgesehen.

Die Finanzierung soll hauptsächlich über einen BSM-Förderantrag von 2,1 Millionen Euro beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erfolgen. Außerdem hatte der Rat der Stadt Monheim am Rhein 300.000 Euro für erste Vorbereitungen des Projektes bewilligt. (nj)

 

BU: In den kommenden Wochen ist der Bus zur Einmessung am Busbahnhof und in der Altstadt unterwegs. Foto: Birte Hauke

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

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Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch

11.07.2019
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.

Monheim am Rhein. In ihrer Sitzung am 10. Juli haben die Mitglieder des Rates der Stadt Monheim am Rhein das künftige Architektur- und Vermietungskonzept zur Revitalisierung des Rathauscenters mehrheitlich beschlossen.

Nach dem Ende 2017 einstimmig gefassten Beschluss zum Ankauf der beiden in die Jahre gekommenen Centerkomplexe für rund 47 Millionen geht es damit nun also an die konkreten Umbaupläne. Dafür wurden von den Ratsmitgliedern 61,6 Millionen Euro an Investitionen bewilligt werden, 26,6 Millionen mehr als zunächst vorgesehen – „weil das nun ausgearbeitete Konzept noch sehr viel weiter geht als in der ersten Planungsphase. Das Bauvolumen in den Obergeschossen ist gegenüber den früheren Entwürfen deutlich gestiegen. Außerdem ist die Anbindung ans Monheimer Tor mitgedacht“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Die Planungen umfassen im Detail folgende Punkte:

  • Abriss des Flachbaus im Rathauscenter II und Schaffung einer knapp 13 Meter breiten Passage mit direkter Sichtbeziehung vom Busbahnhof zur Heinestraße und dem Eierplatz.
  • Anbau von Einzelhandelsflächen an die Bestandsgebäude Rathauscenter I und II mit insgesamt ca. 2.650 Quadratmeter Handelsfläche und 6.575 Quadratmeter Bürofläche.
  • Wegfall der Mall im alten Center, Richtung Rathaus, und Schaffung größerer, moderner Ladenflächen sowie direkten Zugängen vom Straßenraum.
  • Erhalt einer Kurzmall im Center II von der Passage bis zum Bereich Aldi und Rossmann.
  • Einheitliche Gestaltung der Fassadenflächen im Erdgeschoss mit großen Schaufenstern und klarer Annoncierung des Handels.
  • Verbindung der Tiefgarage sowie Rückbau der bestehenden Tiefgaragenzufahrten und Verlegung der Tiefgaragenzufahrt an den Berliner Ring.

Das Vermietungskonzept im Erdgeschoss sieht einen optimierten Mietermix aus Gastronomie, Bekleidung, Schuhen, Schmuck, Schreibwaren, Blumen, Gesundheit, Körperpflege, Dienstleistung und Nahrungs- und Genussmittel vor. Hierzu wurden durch die Projektentwickler in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit Bestandsmietern und potentiellen Neumietern geführt. Die Anforderungen an die Ladeneinheiten wurden bereits in Grundrisszuschnitte übersetzt. Auch erste Mietvertragsangebote sind schon in der Abstimmung. „Diese sehr positiven Rückmeldungen aus dem Handel bestärken uns dabei sehr in unserem Vorgehen“, erläutert Isabel Port, Geschäftsführerin der beiden Monheimer Einkaufszentren GmbHs I und II unter dem Dach der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).

„Man sieht an all diesen Planungen, dass es nicht allein um das Rathauscenter oder die Heinestraße, sondern eine komplette Neuaufstellung der Monheimer Innenstadt geht. Wir werden städtebaulich zusammenführen, was in den letzten Jahrzehnten losgelöst voneinander und von verschiedensten Investoren geplant und gebaut wurde“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Für den Einzelhandel und die Zentralität der Innenstadt bedeutet die Planung einen Quantensprung.“

Zur Aufwertung und Individualisierung des neuen Einkaufsquartiers soll ein renommierter internationaler Künstler für die Gestaltung der Gebäude und Außenflächen in Zusammenarbeit mit den Architekten gewonnen werden. Das Kunstwerk soll die Ästhetik des  Einkaufsquartiers und der zentralen Stadtmitte prägen, ihr ein unverwechselbares und individuelles Gesicht geben und somit auch Grundlage für die Namensgebung und Vermarktung des neuen Quartiers sein. Für dieses zentrale Kunstprojekt mit Bezug zur Architektur soll ein Budget von maximal vier Millionen Euro über einen Zuschuss der Stadt bereitgestellt werden.

Läuft alles nach Plan, können die Monheimerinnen und Monheimer ab dem 1. Quartal 2022 in einer top-modernen neuen Monheimer Mitte einkaufen sowie die zahlreichen Innen- und Außenangebote der heimischen Gastronomie im Zentrum genießen. (ts)

 

BU: So soll er aussehen: Der künftige Blick vom Busbahnhof aus in Richtung Eierplatz, der mit lebendigen Gastronomie-Angeboten und vielen Schaufenstern harmonisch in das Stadtzentrum integriert werden soll. Bislang wirkt das alte Rathauscenter hier wie ein störender Riegel. Visualisierung: ARGE Mitte Monheim

 
   

Wohnquartier „Unter den Linden“: Baustart im Januar

11.07.2019
Im Rathaus wurde nun der Vertrag mit der Aachener Firma „nesseler grünzig“ unterschrieben.

Monheim am Rhein. 232 neue Mietwohnungen – davon etwa 30 Prozent sozial gefördert: Das Projekt „Unter den Linden“ der städtischen Tochter „Monheimer Wohnen“ ist auf der Zielgeraden. Mit dem Aachener Bauunternehmen „nesseler grünzig“ wurde nun im Rathaus ein Vertrag für die Realisierung des Projektes im Berliner Viertel unterzeichnet. Baubeginn soll Anfang nächsten Jahres sein, Fertigstellung Stück für Stück bis 2021. „Der Bedarf auf dem Wohnungsmarkt ist groß. Wir handeln als Kommune entsprechend“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Das Wohnquartier wird auf dem etwa 22.600 Quadratmeter großen Gelände der abgerissenen Anton-Schwarz-Hauptschule zwischen Erich-Klausener-Straße und Grunewaldstraße verwirklicht. Der Mix reicht von Anderthalb-Zimmer-Wohnungen bis hin zu Fünf-Zimmer-Wohnungen. Eine Tiefgarage wird ebenfalls gebaut. Der Außenbereich soll mit viel Grün gestaltet werden. „Es ist eine attraktive Mischung. Vom Single bis zur mehrköpfigen Familie ist für alle etwas dabei“, erläutern Kämmerin Sabine Noll und Michael Lobe, Bereichsleiter des städtischen Gebäudemanagements, in ihrer Funktion als Geschäftsführer der „Monheimer Wohnen“. Wann genau die Akquise für die Vermietung beginnt, steht noch nicht fest. (nj)

 

BU: Das Wohnquartier „Unter den Linden“ wird auch mit vielen Grünflächen versehen sein. Simulation: „nesseler grünzig“

 
   

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Katharina Brand
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Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format

13.06.2019
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.

Monheim am Rhein. Unter dem Titel „Entdecken Sie Monheim am Rhein“ hat die Stadt auf 130 ganz starken Seiten ab sofort ihre touristischen Angebote gebündelt.

Der im praktischen Pocket-Format erschienene Tourismus-Guide wird erstmals beim Stadtfest-Wochenende vom 14. bis 16. Juni am Stand der Monheimer Kulturwerke zu haben sein. Danach wird er künftig im Rathaus, in den beiden Tourist-Informationen (Monheimer Tor und Landschaftspark Rheinbogen) sowie in zahlreichen weiteren städtischen Einrichtungen und Gastronomiebetrieben zur kostenlosen Mitnahme bereitliegen. Zudem gibt es ihn schon jetzt zum Download auf www.monheim-entdecken.de im Bereich Service und Broschüren.

Die 130 Seiten sind prall gefüllt mit Informationen, tollen Bildern und hilfreichen Karten, die einfach Lust auf ausgiebige Streifzüge durch die Stadt machen. Es gibt Gastro- und Geheim-Tipps, Vorschläge für tolle Spaziergänge, ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Lassen Sie sich zu den einzelnen MonChronik-Standorten wie dem Aalfischereimuseum, dem Karnevalskabinett oder zum alten Römerkastell Haus Bürgel leiten. Wo gibt es Stadtführungen, leckeres Eis, die aufregendsten Spielplätze und schönsten Wasserfreuden zu genießen? Wann stehen die nächsten großen Monheimer Veranstaltungen an – und wo gibt es die schönsten Mitbringsel zu kaufen? Der Tourismus-Guide weiß immer die Antwort. Und wer länger bleiben will, der findet hier auch gleich die passende Unterkunft in Rheinnähe.

Zahlreiche Tipps werden multimedial ergänzt, zum Beispiel mit QR-Codes, die zu weiteren Informationen führen. Öffnungszeiten, Kontakte, gute Adressen. All das gibt es hier. „Unser Ansatz war einfach“, erläutert Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus: „Die, die tatsächlich noch nie in Monheim am Rhein waren, soll der Guide dazu verführen, vielleicht doch einmal hierhin zu kommen. Und allen, die schon mal hier waren, soll er zeigen, dass es bei uns noch viel mehr zu sehen und zu entdecken gibt. Wir verführen also auch gern zum Wiederkommen.“

 

BU: Der Tourismus-Guide der Stadt Monheim am Rhein ist mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen. Erstmals gibt es ihm beim Stadtfest am Stand der Monheimer Kulturwerke und schon jetzt auf www.monheim-entdecken.de. Foto: Stadt Monheim am Rhein.       

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

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Antworten aus der Bürgerschaft zum Umbau des Rathauscenters ausgewertet

29.05.2019
Monheimerinnen und Monheimer wünschen sich mehr Bekleidungsgeschäfte, einen Angebotsmix und eine abwechslungsreiche Gastronomie.

Monheim am Rhein. Das Rathauscenter soll zu einem modernen Einkaufsquartier umgebaut werden. Zusammen mit dem umgestalteten Monheimer Tor und dem Eierplatz bildet es dann das Herz der Innenstadt. Im Rahmen einer Online-Konsultation und an Infoständen wurden nun die Erwartungen und Wünsche der Monheimerinnen und Monheimer an das neue Quartier erfragt. Innerhalb von fünf Wochen wurden so insgesamt 154 Beiträge gesammelt.

Die meisten Antworten betreffen eine Ausweitung des Angebots: Damit sie im neuen Einkaufsquartier alles finden, wünschen sich die Monheimerinnen und Monheimer vor allem mehr Bekleidungsgeschäfte, zum Beispiel von bekannten Modeketten. Bedarf besteht außerdem nach Mode für Herren, Seniorinnen und Senioren sowie Kleidung in großen Größen. Geschäfte für Lederwaren, Schuhe und Sportmode und auch ein Fitnessstudio wären ebenfalls willkommen.

Die Bürgerinnen und Bürger legen außerdem Wert auf die Möglichkeit, umweltbewusst und gesund einkaufen zu können. Sie schlagen daher Bioläden mit regionalen Produkten, ein Reformhaus, ein Fairtrade-Geschäft und einen Unverpackt-Laden vor. Nachgefragt werden auch Geschäfte, die Spielzeug, Elektronik, Bücher, Blumen, Drogerie- und Haushaltsartikel, Schreibwaren oder Bastel- und Handarbeitsbedarf anbieten.

Wichtig ist den Monheimerinnen und Monheimern zudem eine ansprechende, abwechslungsreiche Gastronomie. Besonderen Wert legen viele dabei auf Qualität und gesunde Angebote. Cafés mit süßen und herzhaften Leckereien würden aus Sicht der Teilnehmenden ebenfalls zum Verweilen im neuen Einkaufsquartier einladen. Eine große Chance zur Belebung der Innenstadt sehen die Bürgerinnen und Bürger im Angebot von frischen Mittagstischen für Berufstätige sowie in einer Gastronomie, die auch zu späterer Stunde geöffnet hat – damit man sich abends zum Essen oder auf einen Cocktail treffen kann. Für einen komfortablen Besuch des neuen Einkaufsquartiers wäre es außerdem wichtig, es bequem mit Auto, ÖPNV und Fahrrad erreichen zu können. Angeregt werden auch neue Parkplätze sowie kostenloses Parken in der Tiefgarage.

Die Monheimer Einkaufszentren I und II sind städtische Tochtergesellschaften. Die Stadt hatte die beiden Rathauscenter nach einem Beschluss des Stadtrats gekauft. „Die Konsultation hat uns vielfältige Einblicke ermöglicht und unterschiedlichste Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt. Sie sind die künftigen Käuferinnen und Käufer im neuen Einkaufsquartier und sollen es gerne besuchen – deswegen freue ich mich sehr, dass sich große Teile ihrer und unserer Gedanken treffen“, sagt Isabel Port. Derzeit arbeiten die Planer das Architekturkonzept weiter aus. „Parallel laufen bereits intensive Gespräche mit den jetzigen Bestandsmietern sowie mit potenziellen neuen Ankermietern für das zukünftige Einkaufsquartier“, erläutert die Einkaufszentren-Geschäftsführerin. Die Erkenntnisse aus der Konsultation werden dabei berücksichtigt. Starten soll der Umbau dann Ende 2020.

 

BU: Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren, (M.) und die Koordinatorinnen der Bürgerschaftsbeteiligung Olivia Konieczny (l.) und Annika Patz (r.) diskutieren mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über den Umbau des Rathaus-Centers. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Gelungener Stapellauf für das Monheimer Aalfischerei-Museum

20.05.2019
Bunte Feier rund um den Aalschokker am Baumberger Rheinufer lockt hunderte Gäste.

Monheim am Rhein. Begleitet von Shanty-Klängen, Sonnenschein und leichtem Wellengang  erlebte das Monheimer Fischerei-Museum am Sonntag einen geradezu traumhaften Stapellauf. Von 11 bis 15 Uhr feierten viele hundert Gäste mit Fischbrötchen, Bierchen, Kaffee und Kuchen rund um den Baumberger Aalschokker.

„Für uns als Stadt war es ein Riesenglück, als wir 2014 eher durch Zufall auf dieses 1937 erbaute Schiff aufmerksam geworden sind, das in der Denkmalliste der Stadt Neuss eingetragen war und  im dortigen Sportboothafen einer höchst ungewissen Zukunft entgegendümpelte“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann bei der Eröffnung. Für nur 2.000 Euro erstand die Stadt das stark sanierungsbedürftige Boot von Wilhelm Wirtz, der mit seinem Vater noch selbst damit auf Aalfang ausgefahren war, und investierte in den letzten vier Jahren rund zwei Millionen Euro in die Restaurierung, die Verwandlung in ein multimediales Museum und die Aufständerung direkt am Rheinufer – so nah am Strom, dass das alte Schiff bei Hochwasser, von zwei Dalben in seiner Konstruktion gehalten, sogar aufschwimmen kann.

„Das Ergebnis ist absolut phantastisch“, bekannte denn auch die sichtlich begeisterte Bundestagsabgeordnete Michaela Noll. Sie hatte sich in Berlin für 170.000 Euro Fördermittel stark gemacht, die mit in das Museumsprojekt geflossen waren und so dabei halfen, die alte Fiat Voluntas nochmal flott zu machen. Dafür gab es am Sonntag jede Menge Applaus von den Monheimern und zahlreichen Tagestouristen, die die Holz- und Stahlkonstruktion mit Kletternetzen und Aussichtsbänken ebenso bestaunten wie die museale Inszenierung. „Diese Fördermittel sind mal wirklich sinnvoll investiert worden“, unterstrich Noll. „Ein echtes Erlebnis – auch für Kinder.“

Das interaktive Museumsschiff dient fortan als erlebbares Denkmal. An Bord befindet sich eine interaktive und multimediale Ausstellung, die die Geschichte der Rheinfischerei und den Alltag auf einem Aalfangboot anschaulich vermittelt. Erklärt wird das arbeitsreiche Leben an Bord mit Hilfe original erhaltener Exponate, multimedialer Elemente und eines Modells zur Erläuterung der Fangvorrichtung. Das Innere des Museums ist ab sofort täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. An einer Wand hängt auch ein Cover der Toten-Hosen-LP „Unter falscher Flagge“. Die Düsseldorfer Punkrocker hatten die Fiat Voluntas auf dem Cover ihres zweiten Studioalbums verewigt.

Die äußere Ausstellung mit ihren interaktiven Wandmodulen ist fortan sogar rund um die Uhr zugänglich. Die Stationen erzählen die Geschichte des Fischfangs und des Rheins und erläutern den langen Weg der Aale aus der Sargassosee nach Monheim und wieder zurück. Mit der Plattform wurde eine wunderschöne neue Aufenthaltsmöglichkeit direkt am Rhein geschaffen – mit zahlreichen Bänken und Ausblicken über das weite Wasser. Das gesamte Areal um das Museumsschiff mit Parkplätzen, weiteren Sitzmöglichkeiten und Fahrradständern wurde ebenfalls von Grund auf neu gestaltet. (ts)

 

BU: Bootsvorbesitzer Wilhelm Wirtz, die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann durschnitten am Sonntag das symbolische Band zur Freigabe des neuen Museumsschiffs in Monheim am Rhein. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Stadtautos starten gleich zu Beginn voll durch

09.05.2019
Kommt das Angebot weiter so gut an, ist eine rasche Ausweitung denkbar.

Monheim am Rhein. Nur eine Woche nach dem Anfahren des neuen Monheimer Stadtauto-Angebots haben sich bereits über 230 Monheimer Bürgerinnen und Bürger sowie städtische Bedienstete beim Car-Sharing-Anbieter Mikar registriert. Ein guter Start.

Am Montag waren bereits über 30 Fahrten gefahren und 45 weitere gebucht – über zwei Drittel davon von städtischen Bediensteten, die die neun kleinen Elektro-Wagen und zwei neunsitzigen Renault-Transporter vor allem werktags als Dienstfahrzeuge nutzen. „Das entspricht mindestens unseren Erwartungen“, resümiert Projektkoordinator Marc Steven, der im Rathaus unter anderem das Bürgerbüro leitet, dessen Info nun auch zur Mikar-Legitimierungsstelle geworden ist.

Inzwischen ist an die Stadtverwaltung auch schon der Wunsch nach weiteren Fahrzeugstandorten, zum Beispiel im Stadtteil Baumberg, herangetragen worden. Diese Optionen werden bereits geprüft. Doch es gilt hier noch ein wenig abzuwarten. „Denn jetzt liegt es auch an den Bürgerinnen und Bürgern. Wenn wir merken, dass das Angebot auch von der Bevölkerung gut angenommen wird, wird unser Carsharing-Partner Mikar schon aus rein betriebswirtschaftlichen Gründen ganz schnell auf weitere Standorte setzen“, verspricht Steven, und erläutert noch einmal das Prinzip: „Nicht wir als Stadt vermieten diese Wagen, sondern wir sind als Auftraggeberin selbst Kundin. Nur durch diese garantierte Übernahme von Nutzungszeiten konnten wir die Carsharing-Spezialisten aus Süddeutschland davon überzeugen, mit ihren bemerkenswert guten Konditionen zu uns zu kommen. Und um die Fahrzeuge tatsächlich auch als Dienstfahrzeuge nutzen zu können, sind sie in einem ersten Schritt natürlich auch in direkter Nähe zum Rathaus und am Haus der Chancen mit ihren Ladestationen platziert worden.“

Seit Anfang Mai teilen sich die städtischen Bediensteten und Monheims Bürgerinnen und Bürger neun kleine Renault ZOEs und zwei große Renault Master Kombi zur mobilen Nutzung. Die neun ZOEs werden elektrisch betrieben. In Monheim am Rhein werden sie mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Und auch vor längeren Strecken braucht man mit den kleinen Stromern keine Angst zu haben. Registrierte Stadtauto-Fahrerrinnen und -Fahrer können ihre Fahrzeuge, die es mit vollen Batterien und bei optimalen Bedingungen gemäß vereinheitlichtem WLTP-Messwert über 300 Kilometern weit schaffen, schnell und unkompliziert nachladen. Das in den ZOEs enthaltene smarte e-Cable erlaubt den automatischen Start des Ladevorgangs nicht nur an allen MEGA-, sondern außerhalb Monheims auch an sämtlichen Innogy-Ladestationen ohne vorherige Anmeldung oder Registrierung. Das Laden, egal wo, ist bei sämtlichen elektrisch betriebenen Stadtautos schon im Tarif mit inbegriffen und somit komplett kostenlos. Zu haben sind die ZOEs bereits ab 3,90 Euro pro Stunde. Der 24-Stunden-Tarif beträgt 24,90 Euro – bei unbegrenzter Kilometerleistung.

Die beiden Renault Master Kombi sind dieselbetriebe Neunsitzer. Sie können fortan unter anderem für Vereinsausflüge oder andere private Fahrten mit größeren Gruppen genutzt werden. Der Stundenpreis liegt hier bei 4,90 Euro, die Tagespauschale, inklusive 300 Freikilometern, bei 39,90 Euro. Auch jeder weitere Kilometer wird danach mit lediglich 10 Cent berechnet.

Abhol- und Rückgabepunkte für die Fahrzeuge sind auf der Krischerstraße, in Höhe Hausnummer 3, auf dem Rathausparkplatz und am Haus der Chancen, Friedenauerstraße 17c. Mit dem Wiederanschluss an die besonders gekennzeichneten Stadtauto-Stromtankstellen, die anders aussehen als die öffentlichen Stromtanken der MEGA, endet Dank der e-Cable-Technologie automatisch die Ausleihe.

Und so funktioniert die Buchung: Für die Bereitstellung der Stadtautos arbeitet die Smart City Monheim am Rhein mit dem Car-Sharing-Anbieter Mikar zusammen. Zur Online-Registrierung werden die Führerscheindaten und eine Bankverbindung benötigt. Per E-Mail gibt es dann von Mikar das Vertragsformular zum Ausdruck. Der unterschriebene Vertrag ist anschließend zusammen mit dem Führerschein und einem Ausweis im Bürgerbüro (Rathaus, Rathausplatz 2) vorzulegen. Per Post erhalten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer nach der Registrierung dann ihre Mikard. Sie ist der Schlüssel, mit dem das gebuchte Fahrzeug geöffnet werden kann. Per App können gemietete Stadtautos sogar schon einen Werktag nach Buchung genutzt werden. Die Mikar-App steht jedoch erst bereits legitimierten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer zur Verfügung. Zuvor muss also eine einmalige Online-Registrierung erfolgen. Alle Infos gibt es www.monheim.de sowie auf www.mikar.de. (ts)

 

BU: Die Stell- und Ladeplätze am Haus der Chancen, auf der Krischerstraße und auf dem Rathausparkplatz sind zugleich Abhol- und Rückgabeorte für die Stadtautos. Das Parken ist hier nur für die stadtblauen Stromer erlaubt. Foto: Michael Hotopp

 
   

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Britta Papenheim
Tourismus-Management

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Erstes Monheimer Literaturfest rückt Rhein in den Mittelpunkt

29.04.2019
Ulla-Hahn-Haus lädt vom 10. bis zum 12. Mai zu spannenden Lesungen und der Eröffnung von Hillas Leseschuppen.

Erstes Monheimer Literaturfest rückt Rhein in den Mittelpunkt  Ulla-Hahn-Haus lädt vom 10. bis zum 12. Mai zu spannenden Lesungen und der Eröffnung von Hillas Leseschuppen  Monheim am Rhein. Mit bekannten Autorinnen und Autoren, spannenden Lesungen an neuen Orten und der Eröffnung eines ganz besonderen Schuppens wird im Mai die Literatur gefeiert. Von Freitag, 10. Mai, bis Sonntag, 12. Mai, lädt das Ulla-Hahn-Haus zum ersten Monheimer Literaturfest. Kuratiert vom Lyriker Norbert Hummelt gibt es unter dem Motto „Einmal am Rhein“ verschiedene Lesungen und Gespräche mit Bela Chekurishvili, Sina Klein, Sabine Schiffner, Michael Lentz, Karoline Menge und natürlich Ulla Hahn.

„Es ist toll, dass sich so viele interessante Autorinnen und Autoren angekündigt haben“, freut sich Sonja Baumhauer, Leiterin des Ulla-Hahn-Hauses. „Kleine und große Lesebegeisterte sind herzlich eingeladen, an unterschiedlichen Orten Literatur zu erleben und sich dabei auch mit den Themen Heimat, Herkunft und Fremde auseinanderzusetzen“. Das Literaturfest soll künftig alle zwei Jahre stattfinden.

Zum Auftakt gibt es am Freitag, 10. Mai, von 15 bis 18 Uhr ein kostenfreies Familienfest mit Ulla Hahn im und am Ulla-Hahn-Haus. In einer Hälfte des Backsteinbaus an der Neustraße wuchs die 1945 geborene Schriftstellerin auf, ihre Kindheit verarbeitete sie später mit der Hauptfigur Hilla Palm in den Romanen „Das verborgene Wort“ und „Aufbruch“. Im Rahmen des Familienfests wird nun in Anlehnung an den Hühnerstall, in dem sie die Literatur entdeckte, Hillas Leseschuppen eröffnet. Als Teil der MonChronik, Monheims dezentralem Heimatmuseum, können Besucherinnen und Besucher hier auf den Spuren Hilla Palms wandeln. Hillas Leseschuppen ist ab dem 10. Mai täglich, montags bis sonntags, von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Zur Eröffnung können Besucherinnen und Besucher im Garten rund um den Schuppen an spannenden Aktionen teilnehmen. Kleine und große Gäste sind eingeladen, mit Sprache zu experimentieren, gemeinsam mit Hilla schöne Wörter und Sätze zu suchen und sich einen Vorrat wertvoller Wörter anzulegen. Zum ausgiebigen Schmökern laden Kaffee, Kuchen und Leseinseln ein. Im Saal des Ulla-Hahn-Hauses gastiert derweil die Wanderausstellung „Buchstäblich anders“ der Internationalen Jugendbibliothek mit kunstvollen Alphabet-Büchern aus der ganzen Welt.

Um 19 Uhr liest Ulla Hahn in Kooperation mit den Monheimer Kulturwerken in der zukünftigen Kulturraffinerie K714 aus „Wir werden erwartet“, dem vierten Teil ihres Romanzyklus. Der Abschluss der Tetralogie beleuchtet die Hoffnungen, Utopien und Desillusionierungen der 68er-Generation. Der Eingang der alten Shell-Fassabfüllanlage an der Rheinpromenade liegt an der Seite des Comfort-Hotels und ist am besten zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wer die Lesung erleben möchte, erhält ab sofort in der Geschäftsstelle der Monheimer Kulturwerke im Monheimer Tor, Rathausplatz 20, Freikarten. Eine Anmeldung per Telefon oder E-Mail ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Am Samstag, 11. Mai, startet um 14 Uhr vom Ulla-Hahn-Haus ein gemeinsamer literarischer Rheinspaziergang mit allen anwesenden Autorinnen und Autoren. Teilnehmende können sich auf kurze Lesungen in den Rheinwiesen freuen und eigene Lieblingsgedichte vortragen. Im Ulla-Hahn-Haus lesen um 19 Uhr die Schriftstellerinnen Sabine Schiffner aus Köln, Sina Klein aus Wien und Bela Chekurishvili aus Gurjaani in Georgien. Mit Norbert Hummelt sprechen sie über ihr Schreiben, über den Rhein, über Fortgehen und Heimkehren. Den Abschluss bildet am Sonntag, 12. Mai, eine Roman-Matinee um 11 Uhr im Ulla-Hahn-Haus. Dabei stehen zwei Autoren mit sehr unterschiedlichen Werken im Mittelpunkt: Karoline Menge, Preisträgerin des Ulla-Hahn-Autorenpreises 2018, mit „Warten auf Schnee“, und Michael Lentz mit dem Roman „Schattenfroh“. Die Teilnahme an den drei Veranstaltungen kostet jeweils 5 Euro.

Anmeldungen für alle Veranstaltungen im Ulla-Hahn-Haus werden über die städtische Internetseite www.monheim.de, per E-Mail, telefonisch unter 02173 951-4140 oder persönlich in der gemeinsamen Geschäftsstelle mit der Kunstschule entgegen genommen. (bh)

 

BU: Als Teil der MonChronik, Monheims dezentralem Heimatmuseum, können Besucherinnen und Besucher in Hillas Leseschuppen auf den Spuren der jungen Ulla Hahn wandeln. Foto: Tim Kögler

Programm Literaturfest

 
   

Betreiberwechsel in der Biermanufactur

18.04.2019
Mit Tina Gethmann übernimmt eine erfahrene Monheimer Gastronomin am Alten Markt.

Monheim am Rhein. Im Betrieb der Monheimer Biermanufactur steht ein Wechsel an. Dort übernimmt mit Tina Gethmann ab sofort eine ebenso bekannte wie erfahrene Monheimer Gastronomin. Sie will die seit Anfang April geschlossene Brauhaus-Gaststätte in den nächsten Wochen renovieren und dann schon möglichst Anfang Juni wieder neueröffnen.

„Wir möchten den Begriff Manufaktur künftig nicht nur über das natürlich auch weiter hier gebraute Monheimer Bier zum Ausdruck bringen, sondern ebenso über die von uns dort angebotene Küche und das Ambiente, das wir ein wenig atmosphärischer, mit mehr Holz und etwas weniger Metall-Optik als bisher gestalten wollen“, gewährt Gethmann erste Einblicke in das neue Konzept, in dessen Mittelpunkt aber auch weiterhin das eigens in der Altstadt gebraute Monheimer Bier stehen wird. Die Manufaktur soll sich künftig nicht mehr mit C, sondern mit K schreiben.

Die eingebaute Brauanlage wird in dem Altstadt-Objekt verbleiben, das von der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) langfristig von den privaten Eigentümern angemietet ist und vertragsgemäß weitervermietet werden kann. Vor fünf Jahren hatte die Stadt über ihre Tochtergesellschaft so entscheidend zum Erhalt der Gastronomieflächen beigetragen.

Bislang hatten in Helmut Heymann, Dirk Mucha und Richard Ridinger drei Gesellschafter auf unterschiedliche Betreiber in der Braustätte gesetzt – ohne dabei abschließend den gemeinsam erhofften Erfolg erzielen zu können. „Wir wollen uns daher nun gerne zurückziehen“, betont Helmut Heymann für das Trio. „Ich selbst bin im Rentenalter, aber mit meinen zahlreichen Ehrenamtstätigkeiten mehr als ausgelastet, und die beiden anderen sind wiederum beruflich so stark eingebunden, dass uns letztlich allen Dreien die Zeit fehlt, uns ausreichend um das Objekt zu kümmern.“ Von ihnen übernimmt nun also Tina Gethmann die Gaststätte.

Die Stadt freut sich über den damit fast nahtlos gelungenen Übergang. „Unter den Umständen ist es das Beste, was uns passieren konnte. So bringen mit der Milchbar in der alten Bormacher-Gaststätte und der bereits in Kürze wiedereröffneten Biermanufaktur in dieser Saison gleich zwei neue Betreiberinnen frischen Wind in die Altstadt“, zeigt sich Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung mit der Entwicklung insgesamt zufrieden. „Es ist ja kein Geheimnis, dass uns diese Immobilie mit ihrer ebenso zentralen wie wunderschönen Lage am Alten Markt als Stadt sehr am Herzen liegt, weil von einer funktionierenden Gastronomie hier letztendlich alle Altstadtwirte profitieren.“ Im Zusammenspiel mit dem Pfannenhof, dem Café mit Liebe, dem Zollhäuschen samt Altstadt-Biergarten sowie dem Spielmann sei damit auch künftig eine attraktive Kombination aus sehr unterschiedlichen und damit einander ideal ergänzenden Angeboten in der Monheimer Altstadt gesichert.

 

BU: Tina Gethmann übernimmt von den drei bisherigen Gesellschaftern, darunter Helmut Heymann, die Biermanufaktur am Alten Markt. Foto: Birte Hauke

 
   

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Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Pure Harmonie – Monheims faire Schokolade bringt Genießerherzen zum Schmelzen

08.04.2019
Beim Frühlingsfest Ende März feierte die süße Versuchung aus nachhaltiger Produktion ihre Premiere. Erhältlich ist sie nun in zahlreichen Geschäften, bei den Kulturwerken Monheim und der Marienburg Monheim.

Monheim am Rhein. Das Engagement der Stadt für Fairen Handel kann man sich nun auch auf der Zunge zergehen lassen. Mit der Einführung einer fairen Schokolade im eigenen Design bringt Monheim am Rhein das Thema Fairer Handel noch stärker in das Stadtleben und die heimischen Geschäfte. Die Fairtrade-Stadt setzt so gemeinsam mit Einzelhandel und Gastronomie ein weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit im Welthandel.

„Unsere Schokolade mit dem wunderschönen Namen Harmonie verbindet guten Geschmack mit sozialer und ökologischer Verantwortung“, betont die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Sie besteht nicht nur aus einer ganz besonderen Kombination zweier Sorten, einer kleinen Tafel Vollmilchschokolade mit Kakao aus Ecuador und einer weiteren Tafel aus feinstem Cashewnougat mit eingestreuten Wiesenblüten. Alle Zutaten stammen auch zu 100 Prozent aus Fairem Handel und umweltschonendem Anbau.“ Genießerinnen und Genießer können sich so geschmacklich auf eine Reise in die Sonne Ecuadors und auf die mit bunten Blumen übersäten Rheinwiesen der Monheimer Gänseliesel begeben.

Hergestellt wird die Schokolade in der Edel-Manufaktur Zotter, die neben der fairen und biologischen Produktionsweise auch für höchste Qualität und besonders exquisite Geschmacksrichtungen steht. Für 3,70 Euro (UVP) kann die Harmonie seit Ende März bei den Monheimer Kulturwerken, der Marienburg Monheim, dem Teehaus am Rathaus, der Bücherstube Rossbach und der Rhein-Apotheke erworben werden.

„Ich freue mich sehr, dass gleich zum Start schon mehrere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler dabei sind, und die Schokolade mit in ihr Sortiment aufgenommen haben. Und natürlich hoffe ich, dass demnächst noch viele weitere Verkaufsstellen hinzukommen“, blickt Annika Patz schon weiter in die Monheimer Fairtrade-Zukunft. „Damit bieten wir den Monheimerinnen und Monheimern sowie allen Menschen, die unsere Stadt besuchen, ein wirklich hochwertiges und nachhaltiges Produkt mit Stadtbezug an, das zudem auch rein optisch schon ein echter Blickfang ist. Es eignet sich toll als kleines Präsent – alleine oder zum Beispiel auch in Kombination mit Tees, Tassen, Büchern, Gutscheinen und anderen kleinen Aufmerksamkeiten, die man einfach gerne verschenkt.“

 

BU: Optisch und geschmacklich ein Genuss! Harmonie, die faire Monheimer Schokolade, feierte auf dem Frühlingsfest Ende März ihre Premiere – am Stand der städtischen Fairtrade-Beauftragten Annika Patz und zeitgleich auch in zahlreichen Geschäften sowie bei weiteren Einrichtungen. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

Telefon: +49 (0)2173 951-163
Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein

26.03.2019
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.

Monheim am Rhein. Die Smart City Monheim am Rhein hat einen weiteren zukunftsorientierten Baustein vorzuweisen: Am heutigen Dienstag, 26. März, wurde der erste autonom fahrende Bus auf dem Gelände von Monheims Bahnen (BSM) präsentiert. Ab dem Herbst werden fünf dieser E-Busse eine allein mit autonom fahrenden Fahrzeugen bestückte Linie zwischen Busbahnhof und Altstadt bilden. Die Busse folgen einer vordefinierten Route und sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Die Fahrten verlaufen ganz normal, im fließenden Verkehr, täglich von 7 bis 24 Uhr nutzbar mit den üblichen ÖPNV-Tickets. Das gibt es in dieser Kombination kein zweites Mal, weder bundesweit noch in Europa. Gleich zwei NRW-Landesminister wollten sich die Präsentation des ersten Busses samt einer Testfahrt nicht entgehen lassen.

„Monheim am Rhein investiert massiv in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wir haben in den letzten Jahren unsere Linienleistungen verdoppelt. Und mit den autonomen Bussen setzen wir zusätzlich noch auf die neuesten Technologien. Die neue Buslinie mit den autonomen Fahrzeugen ist vor allem als Zubringer zu den klassischen Hauptbuslinien gedacht. Sie wird dafür sorgen, dass wir die bestehende Angebotslücke in der Altstadt schließen. Wenn sich das System bewährt, wollen wir das Konzept auf weitere Teile des Stadtgebiets übertragen“, betonte Bürgermeister und BSM-Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Zimmermann bei der Präsentation.

„Die heutige Präsentation zeigt, dass die Möglichkeiten der Neuen Mobilität endlich auf den Straßen ankommen. Monheim am Rhein macht heute mit einem kleinen Fahrzeug einen großen Schritt hin zum automatisierten Fahren – und damit zu mehr Sicherheit und Komfort für seine Bürgerinnen und Bürger. Ich beglückwünsche die Stadt zu dieser Innovation und wünsche allen Nutzerinnen und Nutzern ein positives Fahrerlebnis“, sagte Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Sein Kabinettskollege und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) fand bei der Präsentation ähnliche Worte: „Innovative Technologien wie das automatisierte Fahren haben das Potenzial, Mobilität entscheidend zu verändern. Ziel der Landesregierung ist es, innovative Technologien in NRW zu erforschen, zu entwickeln und zu testen – und am liebsten auch zu produzieren. Der Weg hin zum komplett autonomen Fahren ist aber noch weit. Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir optimale Testbedingungen. Mit innovativen Projekten wie in Monheim am Rhein kommen wir auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität voran.“

Der breiten Öffentlichkeit wird der autonom fahrende Bus erstmals am kommenden Sonntag, 31. März, beim Frühlingsfest in der Monheimer Stadtmitte präsentiert. Dann können Interessierte ab 11 Uhr sogar eine kleine Testfahrt auf ersten Metern machen. Außerdem ist der Bus im Rahmen der Aktion „Nacht der Technik“ am Freitag, 5. April, von 18 bis 24 Uhr auf dem Gelände der MEGA an der Rheinpromenade zu sehen. Das passt, denn die elektrisch betriebene E-Bus-Flotte wird mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Probefahrten wird es am 5. April allerdings nicht geben können. Im Frühjahr werden die Busse der Zukunft dann auch schon im Monheimer Straßenbild zu sehen sein, wenn die künftige Strecke, die unter anderem durch den Schelmenturm, das bald 600 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt, eingemessen wird. Erste – und dann noch kostenlose Testfahrten auf der gut zwei Kilometer langen Route mit sechs Haltestellen – werden voraussichtlich ab dem Sommer möglich sein. Der Linienbetrieb soll im Herbst starten. (nj)

 

BU: Gute Laune schon vor der ersten Probefahrt. Auf dem Werksgelände der Bahnen der Stadt Monheim konnte Bürgermeister Daniel Zimmermann neben mehreren Landtagsabgeordneten auch die beiden NRW-Minister Wüst und Pinkwart mit auf eine kleine Runde nehmen. Foto(s): Thomas Spekowius

 
   

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Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 247

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Frühlingsfest lockt mit neuen Trends, autonom fahrendem Bus und portugiesischer Landpartie

15.03.2019
Neben Verkaufsoffenem Sonntag gibt es am 31. März in der gesamten Innenstadt zahlreiche Aktionen.

Das Frühlingsfest bringt in diesem Jahr nicht nur den Frühling, sondern auch ein Stückchen Portugal in die Innenstadt. Am Sonntag, 31. März, organisiert die Stadtverwaltung in Kooperation mit Treffpunkt Monheim, Rathaus-Center und Monheimer Tor wieder verschiedene Aktionen – von Landpartie, über Mode, Sport und Gesundheit bis zum Verkaufsoffenen Sonntag.

Das Fest und das Bühnenprogramm beginnen um 11 Uhr. Von 13 bis 18 Uhr öffnen, begleitend zum bunten Frühlingsfest-Treiben, auch die Geschäfte.

Die Landpartie auf der Alten Schulstraße widmet sich in diesem Jahr Portugal; hier gibt es alles, wofür das Land mit der langen Atlantikküste bekannt ist. Während Eltern Tapas, Wein und Superbock-Bier verkosten, können Kinder ihre eigenen Azulejos, typische bunte Mosaik-Kacheln gestalten.

Auf dem Rathausvorplatz dreht sich alles um Mode, inklusive der beliebten Modenschau von 14 bis 15 Uhr. Auf der Krischerstraße macht die Biathlon-auf-Schalke-Tour wieder Station. Vereine, Unternehmen, Familien und private Gruppen können in diesem Jahr als vierköpfige Teams an der Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft teilnehmen. Anmeldungen mit Team-Namen, Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail Adresse nimmt Petra Mackenbrock noch bis Montag, 25. März, unter Telefon 02173 951-628 oder per E-Mail entgegen. Neben sportlichen Angeboten gibt es hier an verschiedenen Street-Food-Ständen auch hochwertige Köstlichkeiten wie Burger, Flammkuchen und veganes Eis. Am Stand der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein wird erstmals faire Monheimer Schokolade verkauft.

Um das große Thema Mobilität geht es auf dem Eierplatz und an der Heinestraße. Erstmals wird hier der autonom fahrende Bus der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem Centerbogen am Busbahnhof laden die Monheimer Kulturwerke Besucherinnen und Besucher zu einer Ballonfahrt hoch über die Innenstadt ein. Gegenüber präsentieren sich die Monheimer Lokalhelden mit XXL-Dart.

Das gesamte Programm finden Sie nachfolgend zum Download.

 

BU: Carmina Pais (v.l.n.r.), Clara Pais und Oscar Pais, Vorsitzender des Vereins Quinas de Portugal, freuen sich mit dem Düsseldorfer Gastronom Armando Cortes ganz besonders auf die portugiesische Landpartie beim Frühlingsfest. Foto: Michael Hotopp

Programmflyer Frühlingsfest

 
   

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Britta Papenheim
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

Telefon: +49 (0)2173 951-632
Telefax: +49 (0)2173 951-25-632
E-Mail: bpapenheim@monheim.de

Jecke Monheimerinnen und Monheimer können sich im Karnevalskabinett verewigen

07.03.2019
Tourismusmanagement verlost exklusive Themenführung mit einem MonGuide.

Monheim am Rhein. Vom Schelmenwecken über den Rathaussturm bis zum Rosenmontagszug hat der Monheimer Karneval viele unterschiedliche Facetten. Die verschiedenen Gesichter des närrischen Treibens sollen nun auch im Monheimer Karnevalskabinett strahlen. Das städtische Tourismusmanagement lädt jecke Monheimerinnen und Monheimer ein, ihre schönsten Karnevalsfotos der laufenden Session einzusenden. Unter allen Einsendungen wird eine exklusive Themenführung für zehn Freunde mit einem MonGuide verlost.

„Das digitale Archiv im Karnevalskabinett vereint zahlreiche schöne Erinnerungen an unsere Karnevalstradition. Und natürlich sollen hier auch die Hauptpersonen des Karnevals zu sehen sein: Die jecken Monheimerinnen und Monheimer“, erklärt Britta Papenheim vom städtischen Tourismusmanagement. „Egal ob beim Frühstück mit Berlinern, mit der ganzen Familie am Zugweg oder mit Freunden in der Kneipe – wir freuen uns auf alle jecken Schnappschüsse vom Monheimer Karneval 2019!“. Fotos können bis einschließlich Mittwoch, 20. März, per E-Mail eingesendet werden. „Erzählen Sie uns, bei welcher Veranstaltung das Bild entstanden ist, an welchen jecken Moment Sie sich besonders gern erinnern und gewinnen Sie einen Gutschein für eine eigene MonGuide-Führung“, lädt Papenheim ein. Die Führung im Wert von bis zu 190 Euro kann aus dem aktuellen Programm der MonGuides ausgewählt werden. Alle Informationen zur Aktion und die Teilnahmebedingungen finden sich auf der städtischen Tourismusseite monheim-entdecken.de im Bereich Karnevalskabinett.

Das im Januar 2016 eröffnete Karnevalskabinett an der Turmstraße 21 zeigt auf rund 40 Quadratmetern jecke Exponate – von zahlreichen Orden aus den vergangenen Jahrzehnten bis zum Ornat, das Prinz Paul I. in der Session 1995/1996 trug. Multimediale Techniken sorgen für ein besonderes Museumserlebnis, bereits am Eingang wird man von Prinz und Prinzessin mit einem kräftigen „Monnem Helau!“ persönlich begrüßt. Highlight ist das lebendige Manuskript, auf dem der Gast unter anderem das traditionelle Schelmenwecken oder eine Büttenrede verfolgen kann. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und eine von sieben Standorten der MonChronik, dem dezentralen Museumskonzept der Stadt Monheim am Rhein. (bh)

 
   

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Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Stadt übergibt fünf Tonnen fair gehandelte Kamelle an Monheims Karnevalszuggruppen

21.02.2019
Viele Aktive im Zug ziehen auf dem Weg zu einem fairen Karneval voll mit. Dafür gibt es Lob von zahlreichen Seiten.

Monheim am Rhein. „Ihr schmeißt für über 100.000 Euro fair gehandelte Kamelle auf euren Zügen. Das ist der Wahnsinn!“ – In gleich zwei Video-Botschaften an Monheims Karnevalistinnen und Karnevalisten, eine davon sogar direkt vom Kinderschutzzentrum Preda auf den Philippinen, brachten die beiden Schauspieler und beliebten Kölner Tatort-Kommissare Dietmar Bär und Klaus J. Behrend ihre ganz persönliche Wertschätzung über die besondere Bewegung zum Ausdruck, die sich in der Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein in den letzten Jahren entwickelt hat.

Fünf Tonnen fair gehandeltes Wurfmaterial übergab die Stadt Monheim am Rhein auf dem Betriebshofgelände jetzt an 58 Gruppen und Vereine, die an Karnevalssonntag und -montag an mindestens einem der drei Züge im Stadtgebiet teilnehmen werden. Für Mehrfachteilnehmer gab es auch die doppelte Menge. Die finanziellen Mittel für 135.000 Tüten mit gelatinefreien Fliegenden Herzen, 120.000 Schokoladen-Täfelchen und über 100.000 Tüten Mango Monkeys hatte der Stadtrat mit Verabschiedung des aktuellen Haushalts bewilligt.

Und nicht nur das: Gleich acht Gruppen und Vereine haben in diesem Jahr, ergänzend zum städtischen Engagement, auch aus Teilen ihres eigenen Budgets bereits fair gehandelte Kamelle bestellt. „Das macht uns ganz besonders stolz“, betonte neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Denn es unterstreicht die Nachhaltigkeit unserer Bemühungen. Von Null auf Acht – das ist ein erster großer Sprung, um den Fairen Handel tatsächlich ganz breit im Monheimer Karneval zu verankern. Davon profitieren alle. Denn fair gehandelte Ware besticht meist auch in Sachen Bio-Qualität und Nachhaltigkeit beim Anbau. Nicht umsonst sind wir als Stadt erst vor wenigen Wochen vom Verein Jecke Fairsuchung auch offiziell mit dem Titel Faire Jecken 2019 ausgezeichnet worden – da dürfen sich alle Engagierten hier vor Ort mitausgezeichnet fühlen.“

Die Jecke Fairsuchung setzt sich dafür ein, die Werte des Fairen Handels und fair gehandelte Produkte im gesamten Karneval zu verankern. Der Verein ruft daher schon seit Jahren alle Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, mindestens 10 Prozent ihres Budgets für Wurfmaterial für fair gehandelte Kamelle einzusetzen. Davon, wie weit Monheim am Rhein in dieser Hinsicht bereits ist, überzeugten sich bei der Kamelle-Übergabe im Betriebshof auch Christoph Alessio und Roland Pareik als Vertreter des Vereins Jecke Fairsuchung sowie Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland.

Seine Dankbarkeit brachte auch Gromoka-Sitzungspräsident Moritz Peters, stellvertretend für die tausenden Aktiven in den drei Monheimer und Baumberger Zügen, erneut zum Ausdruck: „Das ist kein rausgeschmissenes Geld. Es ist die Unterstützung einer Idee, von der der Karneval gerade auch bei uns besonders lebt – die Idee, anderen Menschen Freude zu bereiten – Freude die tausendfach zurückgegeben wird. Faire Kamelle passt dazu perfekt, weil wir unsere Freude damit sogar über das Rheinland hinaus teilen. Dass uns die Stadt dabei so unterstützt, nenne ich selbstbewusst alternativlos. Ich nenne es aber auch großartig. Wir wissen, dass wie hier als Karnevalisten eine Unterstützung erfahren, wie sie wohl kaum eine andere Stadt ihrem Karneval zu Gute kommen lässt.“

Was das dann insgesamt bewirkt, machten die beiden Kölner Tatort-Kommissare deutlich, die sich nach Erlebnissen bei Dreharbeiten seit über 20 Jahren für den Anbau fair gehandelter Mango-Früchte auf den Philippinen engagieren. Klaus J. Behrend: „Die Mango Monkeys, die ihr schmeißt, sichern philippinischen Kleinbauern ein faires Einkommen, mit dem sie ihre Kinder zur Schule schicken können. Und wer hebt die Kamelle auf? Das sind unsere Kinder! Kinder, die sich die Frage stellen: Was is’n das eigentlich, faire Kamelle? Sie werden ihre Eltern dazu befragen. Und sie werden Antworten bekommen, die damit auch ein Bewusstsein für den Fairen Handel schaffen. Das ist super. Das ist ganz vorne. Dafür sagen wir vom Tatort-Verein Straßen der Welt: Dankeschön! Und herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung Faire Jecken 2019.“

Bürgermeister Daniel Zimmermann: „Der Karneval in unserer Stadt ist etwas ganz Besonderes. So steht es ja auch auf den Stoffbeuteln aus Fairtrade-Baumwolle, die wir jetzt als Kamellebüggel mit dem Wurfmaterial an unsere Karnevalisten ausgegeben haben, und die wir auch beim Rosenmontagszug wieder am Straßenrand an die kleinen und großen kostümierten Gäste verteilen werden: Besonders jeck! – Wir freuen uns auf tolle Umzüge, auf ein gutes Miteinander. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Stadtrat den Karneval auch in den nächsten Jahren weiterhin so unterstützen wird. Wir wollen das mit der fairen Kamelle zu einer Dauerinstitution machen. Wir wollen unsere kreativen Wagenbauerinnen und Wagenbauer auch weiterhin mit Workshops bei Jaques Tilly unterstützen. Ich freue mich, dass der Karneval hier einen solch hohen Stellenwert genießt. Dazu tragen wir als Stadt sehr gerne bei. Mein Dank gilt allen, die sich dafür mit einsetzen.“

Der Einsatz fairer Kamelle verbindet aus städtischer Sicht globales Verantwortungsbewusstsein und die lebendige Karnevalskultur vor Ort auf perfekte Weise. Die Karnevalistinnen und Karnevalisten bringen das Thema im wahrsten Sinne des Wortes unter die Leute. Sie sind wichtige Multiplikatoren, die den Fairen Handel nachhaltig im Karneval verankern und dabei einen beispielhaften gesamtstädtischen Monheimer Beitrag für mehr Gerechtigkeit auf der Welt leisten. Neben der Stadt investierten auch die 109er Action-Crew, die Funkenkinder, die Maatplatzjecke, die Peto, die Prinzengarde Blau-Weiß, das große Monheimer Prinzenpaar sowie die Boomberger Dorfgarde und der Kleingartenverein Knipprather Busch Teile ihres Kamelle-Budgets in fair gehandeltes Wurfmaterial.

Alle Infos zur Fairtrade-Stadt Monheim am Rhein gibt es auf monheim.de. (ts)

 

BU: Neben dem großen und dem kleinen Monheimer Prinzenpaar sorgten auch die beiden Tanzgarden der Gänselieschen und Spielmänner sowie der Funkenkinder für karnevalistische Stimmung bei der Fairtrade-Kamelle-Übergabe in der Wagenhalle des städtischen Betriebshofs. Foto: Thomas Spekowius.

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Rathauscenter wird zum Einkaufsquartier – Bürgerinnen und Bürger können jetzt ihre Anregungen einbringen.

12.02.2019
Einkaufen in der Innenstadt mit Wohlfühl-Flair. Städtische Mitdenken-Plattform befragt Monheimerinnen und Monheimer zu ihren Erwartungen an die dortigen Geschäfte und die Gastronomie.

Monheim am Rhein. Das Rathauscenter bildet zusammen mit dem Monheimer Tor das Herz der Innenstadt. Nun soll es zu einem modernen Einkaufsquartier umgebaut werden – mit optimiertem, attraktivem Angebotsmix. In die Planungen möchte die Stadtverwaltung die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger einfließen lassen. Daher können jetzt alle Interessierten auf der städtischen Mitdenken-Plattform eingeben, welche Erwartungen sie an das neue Einkaufsquartier haben, damit sie gerne in der Innenstadt einkaufen.

„Das Rathauscenter wurde in den 1980er-Jahren erbaut. Heute ist es ein in die Jahre gekommenes Shoppingcenter und zunehmend vom Leerstand geprägt“, erklärt Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren I und II, beides städtische Tochtergesellschaften. Die Stadt hat die beiden Rathauscenter zwischen Eierplatz und Busbahnhof gekauft, nachdem der Stadtrat im Dezember 2017 einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte. „Die Gebäudearchitektur des Rathauscenters entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner Einzelhandels- und Gastronomiekonzepte“, sagt Port weiter. Die Mall ist stark verwinkelt, die verfügbaren Ladenflächen sind zu klein für notwendige, attraktive Ankermieter, die Fassaden wirken derzeit eher abweisend ohne Schaufensterfunktion.

Um die Anziehungskraft des Centers sowie auch der Monheimer Innenstadt insgesamt zu stärken und sie attraktiv für Handel und Gastronomie zu machen, sind umfassende Investitionen und Eingriffe in die Gebäudestruktur notwendig. Das Rathauscenter erhält ein modernes, einladendes Fassadenbild mit großen Schaufenstern. Zwischen Rathausplatz und Eierplatz entsteht eine öffentliche Passage. Die Läden öffnen sich künftig zu den Plätzen und der Passage hin, die Mall entfällt zugunsten größerer Ladenflächen. Der sonnige Eierplatz soll zum zentralen Stadtplatz und Gastronomiestandort ausgebaut werden. Auf diese Weise wird das Rathauscenter gemeinsam mit Heinestraße und Monheimer Tor, welches ebenfalls umgestaltet wird, vom Shoppingcenter zum Einkaufsquartier. Die Eröffnung ist für das erste Quartal 2022 vorgesehen.

Die Online-Konsultation auf der Mitdenken-Plattform läuft noch bis zum 7. März. Aus allen Anregungen und Ideen werden Erkenntnisse gewonnen und auf der Plattform veröffentlicht. „Die kommenden Monate werden vom Planungsteam genutzt, um unterschiedliche Konzepte zu erarbeiten“, erläutert Port das weitere Vorgehen. Sobald Entscheidungen getroffen wurden, erhalten alle auf der Mitdenken-Plattform registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail. (nj)

 
   

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Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 247

Telefon: +49 (0)2173 951-628
Telefax: +49 (0)2173 951-25-628
E-Mail: pmackenbrock@monheim.de
Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Jeck, fair und ausgezeichnet – Monheims Karneval begeistert über viele Grenzen hinweg

02.02.2019
Der Verein Jecke Fairsuchung ehrte nun das Engagement für den Fairen Handel im Karneval der Stadt.

Monheim am Rhein. „Be clever: jeck and fair forever!“, so lautet das diesjährige Motto der Jecken Fairsuchung. Der Verein verlieh der Stadt Monheim am Rhein im Rahmen der Prunksitzung der Monheimer Karnevalsgesellschaft Gromoka den Titel „Faire Jecken“. Bürgermeister Daniel Zimmermann nahm die Auszeichnung zusammen mit der städtischen Fairtrade-Beauftragten Annika Patz und Petra Mackenbrock vom Citymanagement entgegen. Überreicht wurde die Urkunde von Vorjahrespreisträgerin Gräfin Ulrike Wolff Metternich. Der Titel kürt Närrinnen und Narren, die sich in besonderem Maße für den Fairen Handel einsetzen. Die Stadt Monheim am Rhein hatte sich im letzten Jahr durch die Ausstattung der Karnevalsumzüge mit fairer Kamelle hervorgetan und wiederholt ihr Engagement in diesem Jahr sogar nochmal in deutlich verstärktem Maße.

Einen Kamelleregen gab es am Abend der Prunksitzung auch gleich zu Beginn der Veranstaltung. Die Vertreter der Jecken Fairsuchung zogen gemeinsam mit den Monheimer Karnevalistinnen und Karnevalisten ein und warfen dabei faire Mango Monkeys und Fliegende Herzen im jecken Stadtdesign ins Publikum. Begleitet wurden sie von Ulrike Thönniges vom Verein „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ Die Organisation unterstützt seit zwanzig Jahren den Handel mit fairen Mangos auf den Philippinen und macht sich dort damit auch für Kinderrechte stark. Martin Klupsch vom Fair-Handelszentrum Rheinland, das die Stadt mit der fairen Kamelle beliefert, begleitete die Delegation der Jecken Fairsuchung ebenfalls.

„Unser Ziel ist es, zum Nachdenken über aktuelle Entwicklungen auf der Welt anzuregen, über den Fairen Handel zu informieren und so einen Beitrag für mehr Gerechtigkeit zu leisten“, erklärte Roland Mohlberg stellvertretend für die Jecke Fairsuchung. So wolle man faire Kamelle fest im Sortiment der Karnevalssüßigkeiten verankern. Der Verein ruft daher alle Karnevalistinnen und Karnevalisten dazu auf, möglichst einen Anteil von mindestens zehn Prozent ihres Kamelle-Budgets für faires Wurfmaterial einzusetzen.

Laudatorin Heike Dongowski, Referentin für entwicklungspolitische Grundsatzfragen in der Staatskanzlei NRW, sprach der Stadt im Namen der nordrhein-westfälischen Landesregierung ihre „FairEhrung“ aus. „Bei Prinzessin Heike und Prinz Holger auf’m Wagen, da lagern faire Monkeys und Schokoladen. Kamelle aus’m Fairen Handel, sorgt auf der Welt für’n echten Wandel“, reimte sie in ihrer kreativen Lobrede.

Dongowski zeigte sich begeistert darüber, dass die Verantwortung für einen gerechteren Welthandel in Monheim am Rhein in die lebendige Karnevalskultur und den Spaß am Feiern integriert wird. Zudem lobte sie die Unterstützung der Stadtverwaltung, die die drei Monheimer Karnevalsumzüge in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal mit fairem Wurfmaterial ausstattet – und dabei das 2019 bereitgestellte Budget sogar auf 100.000 Euro verdoppelt hat. Gleichzeitig gebühre allen Vereinen und Organisationen, die sich in Monheim am Rhein für den Fairen Handel einsetzen, höchste Anerkennung. Die Karnevalsvereine und -gruppen etwa tragen den Gedanken des Fairen Handels weiter, indem sie dieses Jahr ihrerseits Kamelle aus Fairem Handel beziehen. Die fairen Mango Monkeys, Fliegenden Herzen und kleinen Schokoladen-Täfelchen, mit Kakao aus fairem Anbau, entwickeln sich so zu einem festen Bestandteil im Monheimer Karneval.

Und natürlich soll der Faire Handel in Monheim am Rhein 2019 auch jenseits der fünften Jahreszeit eine wichtige Rolle spielen. „Um das Thema weiterhin in das Stadtleben zu tragen, sind bereits einige Aktionen und Projekte in Planung“, kündigt die Fairtrade-Beauftragte Annika Patz aus dem Team der städtischen Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerschaftsbeteiligung an. „Dabei freue ich mich natürlich auch auf die künftige Zusammenarbeit mit Engagierten in Schulen und Vereinen, die sich für das Thema einsetzen.“ (ts)

 

BU: Helau! Roland Mohlberg vom Verein Jecke Fairsuchung (l.) überreichte die Urkunde gemeinsam mit Laudatorin Heike Dongowski (2.v.l.) und Vorjahrespreisträgerin Gräfin Ulrike Wolff Metternich (4.v.l.) an Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) und seine Rathaus-Mannschaft. Auf ihr steht: „Durch ihr hervorragendes Engagement für Faire Kamelle im Karneval setzen aktive Karnevalisten in der Stadt Monheim am Rhein ein Zeichen für Gerechtigkeit und Toleranz im Straßenkarneval.“ Sie trägt daher nun die Auszeichnung „Faire Jecken“. Foto: Michael de Clerque.

 
   

In der Altstadt eröffnet die „Milchbar“

23.01.2019
Natalie Seidel will bereits im Frühjahr im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ mit gesunden Leckereien samt vielen Eissorten aufwarten.

Monheim am Rhein. Für jeden Geschmack etwas in Monheims schöner Altstadt – das wird schon bald noch ein Stück mehr Realität. Denn in der Straße Freiheit wird derzeit renoviert. Läuft alles wie geplant, eröffnet im ehemaligen „Bormacher’s Altes Brauhaus“ bereits im Frühjahr die „Milchbar“. „Viele Eissorten, Waffeln, Törtchen, Joghurt und mehr soll es geben. Dabei ist mir wichtig: Genuss ja – aber gesund“, sagt Natalie Seidel. Sie wird die „Milchbar“ betreiben und ihr modernes und hoch qualitatives Angebot inklusive „Super Food“ zukünftig den Monheimerinnen und Monheimern anbieten. Für Bürgermeister Daniel Zimmermann ist es eine „wirklich schöne Ergänzung des Angebotes in der Altstadt.“

„Natürlich ist hier noch viel zu tun. Aber das wird schon“, sagt Natalie Seidel mit Blick in den leergeräumten etwa 85 Quadratmeter großen Gastraum, der ohne die große, jahrzehntealte Theke schon ganz anders wirkt. Gemütlich soll es werden, ein Treff für alle Altersgruppen. „Eine große Spielecke ist auch geplant. Familienfreundlichkeit ist mir sehr wichtig“, betont die 30-jährige Mutter dreier Kinder. Ein Teil der Küche wird dabei zum Eislabor umgebaut. Hier setzt Natalie Seidel auf natürliche Zutaten. Das fange bei der frischen Biomilch an. Und in der wärmeren Jahreszeit können sich auch die tollenden Kinder samt Eltern im Landschaftspark Rheinbogen gegenüber der Altstadt auf das Angebot freuen: Geplant ist dann vor Ort ein Eiswagen. (nj)

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann und SEG-Geschäftsführerin Estelle Dageroth (r.) freuen sich, dass Natalie Seidel künftig mit der „Milchbar“ eine schöne Ergänzung in das Angebot der Altstadt bringt. Foto: Norbert Jakobs.

 
   

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Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 247

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Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet

02.01.2019
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.

Monheim am Rhein. Vier Wochen lang waren die Monheimerinnen und Monheimer in einer Bürgerschaftsbeteiligung aufgerufen, ihre Ideen, Anregungen und Erfahrungen rund um die digitale Plattform der Monheimer Lokalhelden einzubringen. Diese bietet die Stadt seit einem Jahr allen ortsansässigen Händlerinnen und Händlern, Dienstleistenden sowie gastronomischen Betrieben an. Unter www.monheimer-lokalhelden.de stellen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer – die Monheimer Lokalhelden – vor und präsentieren ihre Produkte, Serviceangebote, Speisekarten und Prospekte. Bürgerinnen und Bürger finden hier Adressen und Öffnungszeiten, können sich über Angebote informieren, Termine buchen oder Waren direkt nach Hause bestellen.

Dem Aufruf zum Mitdenken kamen vom 1. Oktober bis 1. November zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nach. Antworten konnten online auf der städtischen Konsultationsplattform sowie auch an einem Stand der Bürgerschaftsbeteiligung auf dem Rathausplatz abgegeben werden. Anschließend wurden alle Beiträge analysiert.

Herausgekommen sind dabei fünf zentrale Erkenntnisse. In einer regen die Nutzenden zum Beispiel an, die Sortierung und die Suche nach Angeboten auf der Plattform der Monheimer Lokalhelden zu optimieren, damit die Produkte noch gezielter und bequemer zu finden sind. Vorgeschlagen wird etwa eine Aufteilung nach Branchen oder einander ähnlichen Produkten. Teilnehmende äußern zudem den Wunsch, die Lokalhelden-Plattform insgesamt übersichtlicher zu gestalten. Auch die Anregungen, sie als bedienfreundliche App anzubieten sowie noch mehr Geschäfte einzubinden, werden genannt. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich zudem noch mehr Vorteile von der Nutzung der Plattform – zum Beispiel händlerübergreifende Rabattaktionen, Terminübersichten oder produktspezifische Leistungen.

„Wir danken allen Teilnehmenden, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ihre Hinweise zur digitalen Plattform der Monheimer Lokalhelden mitzuteilen“, sagt Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus. „Wir werden die Erkenntnisse nun genau prüfen und zusammen mit den Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmern überlegen, auf welche Weise wir die Ideen einbinden können.“

Angedacht seien bereits verschiedene neue Funktionen – unter anderem Gutscheine, die bei allen registrierten Anbieterinnen und Anbietern für Produkte oder Dienstleistungen einlösbar sind. Damit wäre dann auch die kombinierte Zahlung mehrerer Produkte und/oder Dienstleistungen verschiedener Anbieter mit nur einem Gutschein möglich. (nj) 

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden bieten Kundinnen und Kunden auch auf ihrer Online-Plattform gute Beratung, Tipps und Serviceangebote – alles aus Monheim am Rhein. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
 
 
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