Newsletter

Die wichtigsten Informationen gebündelt: Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres MonheimPlus-Newsletters.

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Angebote der städtischen Wirtschaftsförderung

Als städtische Wirtschaftsförderung verstehen wir uns als zentraler Ansprechpartner für die Belange der Monheimer Wirtschaft. Wir möchten attraktive Rahmenbedingungen für Sie schaffen und Sie in Ihrer Arbeit unterstützen. Dazu haben wir in den vergangenen Jahren unser Angebot für Sie kontinuierlich ausgeweitet. Den aktuellen Newsletter möchten wir deshalb dazu nutzen, Ihnen einige dieser Angebote vorzustellen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter wie gewohnt durch einen aktuellen Terminausblick.

Informationsangebote

Sie als Gewerbetreibende spüren es in Ihrer täglichen Arbeit, dass die Wirtschaft einem ständigen Wandel unterworfen ist. Aktuell bestimmen außerdem große Themen wie Digitalisierung, Brexit und Klimaschutz mit ihren vielfältigen Facetten das wirtschaftliche Geschehen. Auch wenn wir als Wirtschaftsförderung keine Experten in Sachen Internet of Things, Außenhandels- und Zollrecht oder energetischer Gebäudesanierung sind, bereiten wir Informationen zu bestimmten Themenbereichen auf und stellen Ihnen diese gebündelt zur Verfügung:

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  • Auf unserer Homepage monheim-plus.de finden Sie alle wichtigen Informationen zum Wirtschafts- und Lebensstandort Monheim am Rhein: von Gewerbeflächen über Standortkennzahlen und Vordrucken bis hin zu Hotels und Tagungsräumen. Das Informationsangebot wird durch einen Überblick über Kultur- und Freizeitangebote sowie die Rubrik „Aktuelles“ abgerundet. Hier gibt es (wirtschaftsrelevante) News, Veranstaltungshinweise und alle Ausgaben des MonheimPlus-Newsletters.
  • Der MonheimPlus-Newsletter erscheint etwa alle zwei Monate und widmet sich jeweils einem Oberthema mit besonderer Bedeutung oder Aktualität für die Stadt, wie zum Beispiel der Digitalisierung, der Innenstadtentwicklung oder Förderprogrammen. Wenn es sich anbietet, wird ein Interview mit einem Monheimer Unternehmen mit eingebettet. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf wirtschaftsnahe Projekte und Veranstaltungen am Standort Monheim am Rhein sowie einen aktuellen Terminausblick. Wenn Sie den MonheimPlus-Newsletter auch in Zukunft beziehen möchten, können Sie ihn hier abonnieren.
  • Auch auf Veranstaltungen beleuchten wir ausgewählte Themen und geben informative Tipps und Anregungen für die Arbeit im eigenen Unternehmen. Außerdem kooperieren wir mit der IHK Düsseldorf, dem Kreis Mettmann, dem Handelsverband NRW und anderen regionalen Organisationen, um noch mehr Themenfelder abdecken und Veranstaltungen anbieten zu können. Das Spektrum reicht so von der Existenzgründung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Fachkräftegewinnung und länderspezifischen Veranstaltungen bis hin zur Digitalisierung. Eine Übersicht mit aktuellen Veranstaltungen und Webinaren finden Sie hier.

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Lokale Netzwerke

Unternehmerinnen und Unternehmer betonen in Gesprächen mit uns immer wieder die Bedeutung von lokalen Netzwerken. Ziel ist es, neue Kontakte zu knüpfen und die alten  Kontakte zu pflegen. In Netzwerken können Sie von den Erfahrungen anderer lernen und Ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Außerdem wird bei den Netzwerktreffen immer wieder der Grundstein für neue Kooperationen oder Kundenbeziehungen zwischen Monheimer Unternehmen gelegt:

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  • Das Monheimer Afterwork haben wir vor zwei Jahren auf vielfachen Wunsch der Monheimer Wirtschaft ins Leben gerufen. Die abendlichen Treffen im Abstand von zwei bis drei Monaten richten sich an alle Gewerbetreibenden und haben in der Regel zwei unterschiedliche Ausprägungen: Entweder beleuchten Experten spezielle Themen in Kurzvorträgen (z.B. Qualifizierung von Beschäftigten) oder lokale Unternehmen stellen sich den Gästen vor. Beim nächsten Afterwork am 13. Juni 2019, 18-20 Uhr, präsentiert sich das Mona Mare und lädt im Anschluss zur Erfrischung zum Schwimmen ein. Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 7. Juni 2019 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
  • Die b2b-Plattform MonheimPlus ist ein digitales Netzwerk für alle Monheimer Gewerbetreibenden. In dem geschützten Portal können sich alle Monheimer Unternehmen mittels Kurzpräsentation vorstellen und außerdem Aufträge, News und Termine posten. Auch die Wirtschaftsförderung informiert hier über ihre städtischen Ausschreibungen und Vergaben, postet Terminankündigungen und pflegt News ein. Weitere Informationen zur b2b-Plattform MonheimPlus inklusive einer Beschreibung des Anmeldeprozesses finden Sie hier.
  • Das Einzelhandelsfrühstück richtet sich speziell an Händler, Gastronomen und andere Dienstleister aus den zentralen Einkaufsbereichen in Monheim und Baumberg. Bei den Treffen an ein bis zwei Vormittagen pro Jahr werden neue Entwicklungen aus der Innenstadt und den anderen Handelslagen im Stadtgebiet vorgestellt, über öffentlichkeitswirksame Aktionen zu den verkaufsoffenen Sonntagen informiert sowie von Neuerungen und Projekten der Monheimer Lokalhelden berichtet. Gleichzeitig bietet das Einzelhandelsfrühstück eine passende Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu vernetzen. Wenn Sie in den Einladungsverteiler zum Einzelhandelsfrühstück aufgenommen werden möchten, senden Sie bitte eine entsprechende E-Mail an Petra Mackenbrock.
  • Der Altstadtwirtetreff ist ein Netzwerktreffen für die Gastronomie in der Altstadt. Themen der Treffen sind die touristische Weiterentwicklung der Monheimer Altstadt sowie gemeinsame Aktionen der Wirte. Und natürlich bietet sich die Möglichkeit, Fragen zu erörtern und Anliegen zu diskutieren. Der Altstadtwirtetreff findet ein- bis zweimal pro Jahr statt. Ansprechpartnerin ist Estelle Dageroth, E-Mail.

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Personalgewinnung

Viele Unternehmen wissen es aus eigener Erfahrung und auch die Medien berichten regelmäßig über die Entwicklung: Unternehmen haben immer häufiger Probleme, die angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Gleichzeitig registrieren die Arbeitsagenturen immer neue Rekorde bei der Zahl der gemeldeten offenen Jobangebote. Eins scheint damit klar: Der Arbeitsmarkt wirkt in immer mehr Sektoren wie leergefegt. Damit Sie als Monheimer Unternehmen dennoch gute Karten bei der Personalgewinnung haben, hat die städtische Wirtschaftsförderung verschiedene Angebote geschaffen und unterstützt lokale Initiativen:

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  • Seit Dezember 2018 ist die Nebenjob-Börse Monheim am Rhein online. Unter nebenjob-monheim.de können Sie schnell und einfach ein Inserat für Ihre Ausbildungsplätze erstellen. Und auch Angebote für Praktika, Werksstudenten, kurzfristige Taschengeldjobs oder längerfristige Nebenjobs können Sie hier posten. Das besondere an der Nebenjob-Börse Monheim am Rhein ist, dass sie gemeinsam von städtischem Jugendparlament, der Wirtschaftsförderung und lokalen Unternehmern entwickelt wurde. So berücksichtigt die Plattform Wünsche und Interessen von allen Beteiligten und zeigt bereits in den ersten Monaten einen großen Nutzen für Unternehmen und Jobsuchende.
  • Als Ergebnis der Unternehmensbefragung 2016 hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Informationspaket zum Wohnstandort Monheim am Rhein zusammengestellt, das Sie in Bewerbungsgesprächen den aussichtsreichsten Kandidatinnen und Kandidaten mit an die Hand geben können. Das Paket beinhaltet eine Broschüre mit vielen wichtigen Informationen zum Wohnstandort (z.B. Geschäfte, Kitas und Schulen, Freizeit, Verkehr, Immobilienmakler) sowie eine Auswahl der touristischen Angebote. Ziel ist es, die Bewerberinnen und Bewerber davon zu überzeugen, dass Monheim am Rhein nicht nur der perfekte Ort zum Arbeiten, sondern auch zum Leben ist. Die Informationspakete stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Sie können diese per E-Mail bestellen.
  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet jährlich mehrere Azubi-Speed-Datings. Der nächste Termin ist am 4. Juni 2019 in Hilden. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im Spätsommer eine Ausbildung beginnen möchten. Für den Termin am 4. Juni gibt es noch freie Ausstellerplätze. Wenn Sie kurzfristig an dem Azubi-Speed-Dating teilnehmen möchten, wenden Sie sich zwecks weiterer Informationen und Anmeldung bitte an Claudia Balla (IHK), Tel. 0211 3557-365, E-Mail.
  • Der MonheimPlus-Newsletter vom 14. Dezember 2018 (siehe Newsletter-Archiv weiter unten) hat sich speziell dem Thema Ausbildung und Azubi-Anwerbung gewidmet.

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Kunden gewinnen

Die städtische Wirtschaftsförderung unterstützt lokale Unternehmen nicht nur beim Aufbau neuer Geschäftskontakte über die Netzwerkarbeit, sondern auch beim Gewinnen von Privatkunden:

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  • Die Monheimer Lokalhelden sind das digitale Schaufenster für alle Einzelhändler, Gastronomen, Handwerker und Dienstleister, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen Endverbraucher als Kunden ansprechen. Die gebündelte Online-Präsenz bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und von den Synergieeffekten eines umfassenden Warenangebots aller Anbieter zu profitieren. Die Darstellung Ihres Unternehmens reicht von einer kurzen Beschreibung mit Angabe der Öffnungszeiten über das Einstellen von Speisekarten und Events bis hin zum Eröffnen eines Onlineshops mit optionaler Lieferfunktion. Aktuell stellen sich knapp 230 Unternehmen auf den Monheimer Lokalhelden vor und bieten online ca. 1,2 Millionen Produkte an.  Die Präsenz auf den Monheimer Lokalhelden ist für Sie als lokales Unternehmen kostenfrei. Die Wirtschaftsförderung unterstützt Sie gerne bei der Gestaltung des Unternehmensprofils und dem Einstellen von Produkten in den Onlineshop. Bei Interesse senden Sie bitte eine entsprechende E-Mail an Petra Mackenbrock.
  • Zur Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie organisiert das städtische Citymanagement in Kooperation mit lokalen Initiativen verschiedene Feste in zentralen Stadtbereichen: Frühlingsfest, Stadtfest, Martinsmarkt und Sternenzauber locken auch Dank verkaufsoffener Sonntage zahlreiche Monheimer und auswärtige Gäste in die Innenstadt, Hauptstraßenfest und Passagenfest laden nach Baumberg und das Septemberfest ins Berliner Viertel ein. Für alle Händler und Gastronomen in diesen Stadtteilen eröffnet sich dadurch die Chance, neues Publikum anzusprechen. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Citymanagement informieren Sie gerne über Details zu den einzelnen Festen und Aktivitäten und erläutern, wie Sie sich beteiligen können. Kontaktieren Sie das Team dazu bitte per E-Mail.
  • Die Stadt Monheim am Rhein hat in den vergangenen Jahren stark in die touristische Infrastruktur investiert. Ziel ist es, die Tourismusdestination Monheim am Rhein weiter zu stärken und Sie als Anbieter touristischer Leistungen dadurch zu unterstützen. Die Altstadt mit ihrer Gastronomie profitiert etwa von den Investitionen in die Gestaltung öffentlicher Straßen und Plätze sowie den Bau des Spielplatzes im Rheinbogen. Weitere Aktivitäten sind der Aufbau des dezentralen und interaktiven Museums MonChronik mit dem neuen Highlight Aalschokker und die Förderung des Rheinradtourismus etwa durch Ladestationen für E-Bikes oder Fahrradpumpen. Überregionale Gäste stehen auch im Fokus von Kooperationen mit dem Kreis Mettmann und der KD-Schifffahrt: An dem 2017 eröffneten Schiffsanleger legen dieses Jahr erstmals reguläre Ausflugsfahrten der KD-Schifffahrt an, der kreisweite neanderland STEIG spricht das wachsende Klientel von Wanderern an. Einen weiteren Tourismus-Schub erhofft sich die städtische Wirtschaftsförderung von der Anerkennung des römischen Kastells Haus Bürgel als UNESCO-Welterbestätte als Teil des sogenannten Niedergermanischen Limes.

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Was bringt die Zukunft?

Wir als städtische Wirtschaftsförderung möchten auch zukünftig Ihre Wünsche kennen, um diese soweit möglich berücksichtigen zu können und unsere Angebote entsprechend anpassen oder ausweiten zu können. Aus diesem Grund erhalten Sie in den kommenden Wochen einen Fragebogen von uns. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, uns durch das Beantworten des Bogens Ihre Wünsche, Anregungen und Ideen mitzuteilen. Für das Ausfüllen des Fragebogens benötigen Sie nur ca. zehn Minuten – wie wir glauben, gut investierte Zeit. Unabhängig von der Unternehmensbefragung ermuntern wie Sie, uns bei Bedarf jederzeit zu kontaktieren. Ihre Ansprechpartnerin ist Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, Tel. 02173 951-629, E-Mail.

Terminausblick

22. Mai 2019, Auf den Punkt! HR-Impulse um 11, 11-12 Uhr

Veranstaltungsort: eigener Schreibtisch

Die kostenfreien Webinare "Auf den Punkt!" vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf geben Impulse zu aktuellen Aspekten aus dem Bereich Human Resources. Ein besonderer Blick wird dabei auf den Erfolgsfaktor Frau gerichtet.

Sibylle Stippler vom Institut der deutschen Wirtschaft widmet sich am 22. Mai dem Thema "Authentisch und überzeugend – Personalgewinnung im Fokus" und zeigt, wie Sie wirksam Fachkräfte ansprechen - in Stellenanzeigen und auch darüber hinaus. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sowie eine Übersicht mit weiteren Webinar-Terminen finden Sie hier.

 

22. Mai 2019, Workshop "Einstieg in den Innovationsprozess", 16.30-19 Uhr

Veranstaltungsort: Probierwerk Leverkusen, Stauffenbergstraße 14-20, 51379 Leverkusen

Innovationen sind seit jeher der Treibstoff zum Erfolg. Neuerungen vollziehen sich heute aber immer rasanter und dynamischer, auch getrieben durch Digitalisierung. Wie schafft man es, da am Ball zu bleiben? Was ist wichtig für Ihr Unternehmen und worauf können Sie verzichten?

Diesen und weiteren Fragen geht Jochen Krampe in dem Workshop nach. Sie erhalten einen Überblick über die verschiedenen Schritte im Innovationsprozess und erfahren an Beispielen, wie diese gestaltet werden können. Für jede dieser Etappen werden Ihnen geeignete Methoden zur Umsetzung vorgestellt. Und Sie werden sehen, dass man selbst mit kleinem Budget einen gut funktionierenden Innovationsprozess aufbauen kann. Darüber hinaus bietet der Workshop die Gelegenheit, Beispiele oder aktuelle Fragestellungen aus Ihrem Unternehmen zu technischen oder sozialen Innovationsaktivitäten vorzustellen und zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Workshop sowie die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie hier.

 

13. Juni 2019, 10. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: Mona Mare, Kurt-Schumacher-Straße 2, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 10. Monheimer Afterwork präsentiert sich das Mona Mare und lädt zum gemeinsamen netzwerken ein. Im Anschluss an das Afterwork besteht die Möglichkeit, ein paar Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen und dabei den Kopf nach dem Arbeitstag wieder frei zu bekommen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 7. Juni 2019 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

26. Juni 2019, Austauschtreffen "Gut gemacht" - Fachkräfte im Fokus, 16-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Telroth GmbH, In den Weiden 9, 40721 Hilden

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat für 2019 ein neues Veranstaltungsformat initiiert. Die Austauschtreffen "gut gemacht" sollen kleinen und mittelgroßen Unternehmen eine Plattform bieten, um sich untereinander zu verschiedenen HR-Themen auszutauschen und gleichzeitig erprobte Ansätze kennenzulernen. Dazu treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei interessanten Unternehmen, die über Erfolge in ihrer Personalarbeit berichten.

Das Austauschtreffen bei der Telroth GmbH steht unter dem Titel "Zufriedene Beschäftigte haben die besten Argumente" und stellt die Frage, wer besser für das eigene Unternehmen werben könnte, als die Beschäftigten selbst? – Die Telroth GmbH zeigt den Weg hin zu einer modernen Arbeitgebermarke und einer Kultur, die weibliche und männliche Fachkräfte gleichermaßen begeistert.

Die Teilnahme an dem Treffen ist kostenlos, aber anmeldepflichtig. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

Archiv

Ständig verfügbar: Hier finden Sie alle Ausgaben unseres MonheimPlus-Newsletters.

10. Februar 2017, Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

als städtische Wirtschaftsförderung begrüßen wir Sie zu unserer ersten Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters. Mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen in Zukunft regelmäßig aktuelle Informationen zum Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein zur Verfügung stellen. Die Titelstory wird sich dabei einem Wirtschaftszweig oder -thema mit besonderer Bedeutung oder Aktualität für die Stadt widmen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf wirtschaftsnahe Projekte und Veranstaltungen am Standort Monheim am Rhein sowie einen aktuellen Terminausblick.

Titelstory: Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

Die erste Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters möchten wir dazu nutzen, um uns Ihnen als städtische Wirtschaftsförderung zu präsentieren: Wer ist die Wirtschaftsförderung? Was macht die Wirtschaftsförderung? Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die Wirtschaftsförderung?

Wer betreibt städtische Wirtschaftsförderung?

Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein ist Chefsache. Erster Wirtschaftsförderer ist somit Bürgermeister Daniel Zimmermann. Unterstützt wird er durch die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, die ihm als Stabsstelle direkt zugeordnet ist. Dies garantiert eine schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung und Realisierung von wirtschaftsrelevanten Anliegen.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies u.a.:

  • Arbeitssitzungen von Bürgermeister, Kämmerin, Stadtentwicklungsgesellschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus im Zwei-Wochen-Rhythmus;
  • den wöchentlichen Austausch zwischen Bürgermeister und dem Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit, den direkten Draht zum Bürgermeister zu nutzen um dringende Anliegen zeitnah zu erörtern und einer Lösung zuzuführen.

Die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus wird derzeit von Thomas Zitzmann kommissarisch geleitet. Insgesamt betreut die Abteilung vier Aufgabenschwerpunkte, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten. Außerdem nennen wir Ihnen die jeweiligen Kontaktpersonen.

Welche Aufgaben übernimmt die Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein?

Gewerbekundenmanagement

Das Team vom Gewerbekundenmanagement ist Ansprechpartner für Bestandsunternehmen und Ansiedlungsinteressierte aus dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem den Immobilienservice, die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen, die Lotsenfunktion bei Genehmigungsverfahren (zum Beispiel: Bauantrag) sowie die Bestandspflege durch Netzwerkveranstaltungen, Unternehmensbesuche und den Versand eines Newsletters.

Kontakt: Dr. Christoph Hahn, Thomas Zitzmann

Citymanagement

Unser Team vom Citymanagement engagiert sich für die Erhöhung der Innenstadtattraktivität in Monheim und Baumberg und ist der zentrale Ansprechpartner für den Einzelhandel und die Gastronomie. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen das aktive Ansiedlungsmanagement, Standortmarketing, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Stadtfest, Frühlingsfest, Martinsmarkt, Sternenzauber), das aktive Begleiten von Baustellen in der Innenstadt sowie ein Ladenflächenmanagement zur Vermittlung freier Ladenlokale. Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen informieren zu aktuellen Einzelhandelsthemen.

Kontakt: Romy Klaubert, Petra Mackenbrock, Isabel Port, Katja Schott

Stadtteilmanagement

Georg Scheyer betreut als Stadtteilmanager das Berliner Viertel. Zu den Hauptaufgaben zählen die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (zum Beispiel Septemberfest), Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität und des gemeinsamen Miteinanders im Berliner Viertel (zum Beispiel: Berliner Viertel soll bunter werden, Monheim kocht bunt, Sportturniere, Familienpicknick). Im Stadtteilbüro werden vielfältige Arbeitsgruppen mit lokalen Akteuren organisiert. Zudem ist das Stadtteilmanagement Ansprechpartner für die Bewohnerschaft und Gewerbetreibende im Berliner Viertel.

Kontakt: Georg Scheyer

Tourismusmanagement

Das Team vom Tourismusmanagement setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung des Tourismusstandorts Monheim am Rhein ein. Schwerpunkte der Arbeit sind zum Beispiel die Vernetzung mit den lokalen Hoteliers und Gastronomen, der Aufbau des dezentralen Stadtmuseums MonChronik, die Entwicklung touristischer Infrastruktur, die Vermarktung der Stadt in den Segmenten Tagestourismus, Messe- und Geschäftstourismus sowie die Zusammenarbeit mit der kreisweiten Tourismusinitiative neanderland.

Kontakt: Katharina Brand, Markus Kuller, Maximiliane Richtzenhain

Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die städtische Wirtschaftsförderung?

Sowohl Bestandsunternehmen als auch ansiedlungsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von unseren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten:

Immobilienservice: Sie sind auf der Suche nach Büro-, Hallen- oder Einzelhandelsflächen in Monheim am Rhein? Möchten Sie ein Grundstück kaufen und passend zu Ihren Bedürfnissen bebauen? Oder suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihr bestehendes Gebäude zu erweitern und Ihre Tätigkeiten ausweiten zu können? – Dann kontaktieren Sie uns. Wir haben stets einen aktuellen Überblick über Immobilienangebote in der Stadt und helfen Ihnen auch bei der Entwicklung im Bestand gerne weiter.

Netzwerk- und Informationsveranstaltungen: Unternehmerinnen und Unternehmer betonen in Gesprächen mit uns immer wieder die Bedeutung von lokalen Netzwerken. Deshalb organisieren wir regelmäßig Treffen für die Monheimer Wirtschaft, wie etwa das Einzelhandelsfrühstück, den Altstadtwirtetreff oder den Hotelierstammtisch. Und auch Informationsveranstaltungen zu Auslandsmärkten und Themen wie Industrie 4.0, Corporate Social Responsibility oder die Integration von Flüchtlingen bieten gute Möglichkeiten zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten.

Informationspaket für neue Beschäftigte: Ziel ist es, Sie als Monheimer Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen. Dazu können Sie das Informationspaket an Bewerberinnen und Bewerber weitergeben und ihnen aufzeigen, dass Monheim am Rhein nicht nur der perfekte Ort zum Arbeiten, sondern auch zum Leben ist. Das Paket umfasst wichtige Informationen zum Wohnstandort Monheim am Rhein (zum Beispiel Geschäfte, Kitas und Schulen, Freizeit, Verkehr, Immobilienmakler), einen Stadtplan sowie die Tourismusbroschüre. Sie können das Informationspaket kostenfrei per E-Mail bestellen.

Stadtführungen: Sie möchten Ihren Geschäftspartnern den Monheimer Bieräquator zwischen Kölsch und Alt schmackhaft machen oder mit Ihrer Belegschaft Monheim von seiner Schokoladenseite kennenlernen? – Dann gehen Sie mit den MonGuides auf Entdeckungstour durch unsere Stadt. Das vielfältige Programm sowie wichtige Informationen zur Buchung finden Sie auf monheim.de.

Haben Sie noch weitere Anliegen? – Kein Problem, sprechen Sie uns an. Denn für das Team der Wirtschaftsförderung bedeutet Service eine Rundum-Betreuung von Unternehmen: von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Eröffnung des neues Standortes – und natürlich darüber hinaus als Bestandsunternehmen.

Terminausblick

7. März 2017, Regionalforum Industrie 4.0, 10-14 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel am Wald, An der Alten Ziegelei 4, 40789 Monheim am Rhein

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet wird. Wie Industrie 4.0 funktioniert und was heute schon in der Praxis möglich ist, möchten wir Ihnen auf der Veranstaltung zeigen. Die Teilnahme am Regionalforum Industrie 4.0 ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

9. März 2017, Digitalisierung der Wirtschaft, 14.30-19 Uhr

Veranstaltungsort: CAMPUS Qiagen, Qiagen Straße 1, 40724 Hilden

Die Digitalisierung der Unternehmenslandschaft ist im Rheinland kein Fremdwort mehr. Viele Unternehmen digitalisieren bereits ihre Arbeits- und Produktionsprozesse und haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Am 9. März stellen wir Ihnen regionale Beispiele von Unternehmen sowie Initiativen vor und freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit Ihnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, bitten wir um Anmeldung per e-Mail bis zum 1. März 2017.

2. April 2017, Frühlingsfest, 11-18 Uhr

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 2. April die neue Jahreszeit eingeläutet. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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17. März 2017, Digitalisierung und Industrie 4.0

Titelstory: Digitalisierung und Industrie 4.0

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind zwei der meistgebrauchten Schlagwörter, wenn es um die Ausrichtung der deutschen Wirtschaft im 21. Jahrhundert geht. Vielen Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen dieser Entwicklung neue Geschäftsfelder und Kundengruppen zu erschließen. Öffentliche Hand und Wirtschaftsverbände haben dies erkannt und entsprechende Programme ins Leben gerufen, um die Unternehmen zu unterstützen. So hat etwa als Baustein der Landesinitiative „Digitale Wirtschaft NRW“ im vergangenen November der digihub Düsseldorf/Rheinland seine Arbeit aufgenommen. Die IHK Düsseldorf hat das Thema Digitalisierung zum Schwerpunktthema 2017 gemacht. Und die Stadt Monheim am Rhein installiert bis Ende 2018 ein flächendeckendes Glasfasernetz, damit kein Unternehmen den Anschluss an die digitale Zukunft verpasst. Gleichzeitig kooperiert die städtische Wirtschaftsförderung mit IHK und anderen Akteuren, um Möglichkeiten zum Wissens- und Informationsaustausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Fördergeldgebern zu schaffen. Der zentrale Prozess von Digitalisierung und Industrie 4.0 steht dabei im Mittelpunkt: die Vernetzung.

Digitalisierung und Industrie 4.0: Die digitale Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen

Studien betonen vielfach, dass Digitalisierung und Industrie 4.0 aus heutiger Sicht zunächst einmal als Prozesse zu verstehen sind. Die Rede ist beispielsweise „vom Weg zur Industrie 4.0“ oder von „Evolutionsstufen der Digitalisierung.“ Zudem sind beide Entwicklungen eng miteinander verbunden, da die Digitalisierung eine notwendige Voraussetzung für Industrie 4.0 ist. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand identifiziert vier (digitale) Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0:

  1. Digitale Datenerfassung: Die meisten Unternehmen nutzen bereits digitale Modelle zur Datenerfassung wie etwa das Erstellen elektronischer Archive oder das Sammeln von Aufträgen mittels Computerprogrammen. Damit sind die Unternehmen (unbewusst?) schon auf dem Weg zur Industrie 4.0.
  2. Analyse und Datenauswertung: Auch dieser Schritt ist längst in Wirtschaft und Gesellschaft etabliert. Die erfassten Daten ermöglichen die Datenanalyse und eine darauf aufbauende Simulation, etwa zum Kundenverhalten oder zur Lebensdauer einzelner Bauteile.
  3. Datenaustausch und Kommunikation: Hier werden die analysierten Daten zwischen verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens oder mit anderen Unternehmen geteilt. So wird etwa der Lagermitarbeiter über Assistenzsysteme wie Datenbrillen von einem Verkaufsmitarbeiter informiert, welche neuen Aufträge er zu erledigen hat und wie er im Lager die kürzesten Wege zurücklegt, um das Paket zusammenzustellen. Ein anderes bekanntes Beispiel sind Navigationsanwendungen wie googlemaps oder waze, die aus der aktuellen Position von Smartphones das Verkehrsaufkommen ermitteln, simulieren und Empfehlungen für die schnellste Route präsentieren. Auf dieser Stufe der Digitalisierung entstehen aktuell zahlreiche innovative, serviceorientierte Geschäftsmodelle.
  4. Dezentralität und Autonomie: Die entscheidende Weiterentwicklung zu Schritt drei besteht darin, dass intelligente Systeme Daten selbstständig erheben, auswerten, austauschen und darauf aufbauend Entscheidungen treffen. Ein Sensor in einem Lagerfach erfasst zum Beispiel, dass ein Mitarbeiter das drittletzte Produkt aus dem Fach genommen hat, und meldet dies an die firmeninterne Einkaufsabteilung. Gehen die gleichen Produkte auch in anderen Fächern zur Neige, wird autonom eine Bestellung weiterer Waren beim Zulieferer veranlasst.

Der vierte Schritt veranschaulicht somit die echtzeitfähige, intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und digitalen Systemen, die im Mittelpunkt von Industrie 4.0 steht.

„Durch die Digitalisierung lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen und können diese unglaublich optimieren.“

Ferdi Hilgers, Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH, erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung die Vorteile von Digitalisierung und Industrie 4.0.

Herr Hilgers, Sie sind Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH. Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen und was die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 für Sie bedeuten.

Die Hilgers Transport GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition am Standort Monheim am Rhein zurück. Das Familienunternehmen mit etwa 60 Beschäftigten ist Dienstleister im Bereich Logistik und auf das Handling und den Transport von Langgütern spezialisiert. Hier entwickeln und realisieren wir individuelle Logistikkonzepte für unsere Kunden. Unser Fuhrpark ist vollständig mit Telematik ausgerüstet und ermöglicht uns eine detaillierte Datenerfassung und -analyse. An diesem Punkt setzen auch unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung an. Denn die Daten erlauben es uns, Informationen zum Warentransport in Echtzeit an unsere Kunden weiterzugeben. In Kürze erneuern wir die Telematik und können dadurch weitere Prozessschritte automatisieren, wie etwa das Avisieren, wann genau der Transport am Zielort eintreffen wird.

Wie sind Sie auf das Thema Digitalisierung aufmerksam geworden? Gab es einen konkreten Anlass?

Nein, einen konkreten Anlass gab es nicht. Denn Digitalisierung und Automatisierung sind für uns als Logistikdienstleister letztendlich schon seit Jahr und Tag von Bedeutung. Entsprechend wird das Thema auch in der Fachpresse und auf Tagungen schon lange aufgegriffen. Die Verbindung nach außen zu den Kunden ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Von daher sind wir im Sinne einer Optimierung stets daran interessiert, diesen Austausch mit den Kunden zu automatisieren. Eine Prozessdigitalisierung, wie sie von uns und auch den großen Logistikdienstleistern DHL, DPD oder UPS eingesetzt wird, ist hierbei von großem Nutzen. Als kleiner Mittelständler sind wir in diesem Zusammenhang schon sehr gut aufgestellt und gehen mit der Erneuerung unserer Telematik noch einen Schritt weiter.

Was ist durch Digitalisierung und Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen möglich, was vorher nicht möglich war?

Als erstes lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen, machen sie transparenter und können sie viel besser steuern. Durch das Auswerten der immensen Datenmengen erhalten wir sehr viele Informationen, die wir zur internen Prozessoptimierung und dadurch zur Effizienzsteigerung einsetzen können. Gleichzeitig können wir durch die Datenanalyse sehr schnell auf Kundenbedürfnisse und Trends reagieren.

Ein zweiter großer Vorteil ist, dass wir durch das Teilen von Informationen mit unseren Kunden einen Mehrwert für diese schaffen. Viele Kunden haben zwar noch nicht die Anforderungen, jederzeit genau zu wissen, wo sich die Ware befindet, den Auftragsstatus also in Echtzeit verfolgen zu können. Aber ich bin mir sicher, dass solche Anforderungen in ein paar Jahren Standard sein werden, etwa in der Automobilindustrie. Durch unsere frühzeitigen Investitionen in diesen Bereichen werden wir zum Zeitpunkt X dann bereits einen wertvollen Erfahrungsschatz und Wissensvorsprung haben.

Was waren und sind die größten Herausforderungen bei der Implementierung von Industrie 4.0? Wie haben Sie diese gemeistert?

Die größte Herausforderung bestand darin, einen passenden IT-Partner zu finden, der unsere Ideen umsetzen kann. Dazu haben wir uns auf Messen, bei Verbandstreffen und dergleichen informiert und sind letztlich bei einem ERP-Hersteller fündig geworden. Leider gab es damals noch keine Einrichtungen wie das Kompetenzzentrum für den Mittelstand. Das hätte uns damals sicherlich geholfen.

Eine zweite Herausforderung war es, die Mitarbeiter von Sinn und Nutzen des ERP-Systems und des Telematikeinsatzes zu überzeugen. Schließlich müssen die Mitarbeiter das ganze Projekt mittragen und umsetzen. Hier haben wir entsprechende Gespräche geführt und auch die Angst vor dem „gläsernen Fahrer“ nehmen können. Mittlerweile möchten die Fahrer auf die Telematik gar nicht mehr verzichten.

Welchen Tipp geben Sie Unternehmern, die das Thema Industrie 4.0 angehen und in ihrem Betrieb umsetzen möchten?

Wichtig ist es, Netzwerke zu potenziellen IT-Dienstleistern aufzubauen. Denn insbesondere als kleines oder mittleres Unternehmen braucht man hier Partner, die einen beim Digitalisierungsprozess unterstützen und die passende Technik zur Verfügung stellen. Ich denke, dass Akteure wie die IHK, die Plattform Industrie 4.0 oder das Kompetenzzentrum für den Mittelstand gute Vermittler von solchen Kontakten sein können.

Darüber hinaus gebe ich den Ratschlag, keine Angst vor Digitalisierung und Industrie 4.0 zu haben, sondern Projekte beherzt anzugehen. Überlegen Sie, welche kleinen Schritte bereits zu großem Nutzen führen und setzen Sie diese fokussiert um. Beziehen Sie dabei die Mitarbeiter ein und nutzen Sie auch externe Beratungs- und Unterstützungsangebote. Grundsätzlich gilt: Informieren, informieren, informieren! Sie müssen als Geschäftsführer auf dem neuesten Stand darüber sein, was technisch möglich ist. Besuchen Sie dazu auch Messen und schauen sich entsprechende Produkte an.

Welche Rahmenbedingungen müssen sich Ihrer Ansicht nach ändern, damit Digitalisierung und Industrie 4.0 noch erfolgreicher wird?

Die ganz großen Themen sind Datensicherheit und Datenstandards. Die benötigen wir, damit wir uns noch breiter und intensiver mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette vernetzen und austauschen können. Aktuell kocht jeder noch sein eigenes Süppchen, da die Standards eben fehlen.

Ein zweiter Punkt betrifft den Aspekt der Ausbildung. Wir brauchen eine Initiative zur Bildung 4.0. Und zwar für alle Berufsgruppen. Schon in der Schule muss der Umgang mit Informationstechnologien intensiv erlernt und in der Ausbildung dann je nach Berufsfeld vertieft werden. In unserem Unternehmen legen wir im Praxisteil der Ausbildung bereits den Fokus darauf. Und unsere Führungskräfte qualifizieren wir entsprechend weiter.

Zu guter Letzt bedarf es natürlich einer digitalen Infrastruktur. In Monheim am Rhein sind wir diesbezüglich schon sehr gut aufgestellt, aber Digitalisierung und Industrie 4.0 können nur zum Erfolg führen, wenn diese Infrastruktur flächendeckend in Deutschland und Europa existiert.

Herr Hilgers, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen nicht nur bei der Implementierung des neuen Telematiksystems viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

Veranstaltungsrückblick

Viele neue Einblicke und Unterstützungsangebote für Unternehmen auf dem Regionalforum Industrie 4.0

Rund 50 Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und öffentlicher Hand sind am 7. März im Hotel am Wald der Frage nachgegangen, was Industrie 4.0 ist und wie sie sich auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen umsetzen lässt. Nach einem einleitenden Vortrag zeigten die Beispiele der Hilgers Transport GmbH (Monheim am Rhein) und der Helmut Beyers GmbH (Mönchengladbach) anschaulich den Mehrwert, den Industrie 4.0 liefern kann: von zusätzlicher Transparenz der Arbeitsschritte über bessere Grundlagen für Analysen, Simulationen des Fertigungs- bzw. Lieferprozesses und die Unterstützung von Entscheidungen bis hin zu neuen Serviceangeboten für den Kunden. Die Referenten ließen dabei auch die Herausforderungen und Hürden auf dem Weg zur Industrie 4.0 nicht außer Acht. Beiden Vorträgen war aber die Schlussfolgerung gemein, dass es besser sei, sich auf den Weg zu machen anstatt sich des Themas Industrie 4.0 zu verschließen. Denn die Potenziale und neuen Möglichkeiten seien vielfach größer als die Risiken.

Dr. Matthias Parlings vom Kompetenzzentrum für den Mittelstand formulierte in seinem Vortrag drei Fragen, anhand derer Unternehmen die für sie passenden Bausteine von Industrie 4.0 identifizieren können: Was erzeugt Kundennutzen? Was erschließt Kostenvorteile? Was schafft Wettbewerbsvorsprung? – Die kostenfreien Informations- und Beratungsangebote des Kompetenzzentrums helfen bei der Beantwortung dieser Fragen ebenso wie die Angebote der Plattform Industrie 4.0.

Im Anschluss an die Vorträge und eine anregende Podiumsdiskussion nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Mittagsimbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Nicht nur deshalb war die Resonanz auf das Regionalforum Industrie 4.0 von den Beteiligten überaus positiv.

Terminausblick

28. März 2017, Unternehmensnachfolge im Mittelstand, 15-19 Uhr

Veranstaltungsort: Kreishandwerkerschaft Mettmann, Emil-Beerli-Straße 10, 40822 Mettmann

Stehen Sie vor der Aufgabe, die Unternehmensnachfolge zu regeln? Fragen Sie sich, wie Sie dabei Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze erhalten können? Oder sind Sie an der Übernahme eines bestehenden Unternehmens interessiert? – Hilfreiche Informationen und praktische Hilfestellungen für Ihre Vorhaben vermittelt Ihnen die Veranstaltung am 28. März. Zu den Referenten gehören Unternehmensberater, Experten für Steuerrecht sowie drei Unternehmer aus Industrie und Handwerk.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 22. März 2017 gebeten.

4. April 2017, Digitalisierung #konkret, 10-18 Uhr

Veranstaltungsort: STARTPLATZ Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf

Fragen Sie sich, wo Sie in Ihrem Unternehmen digitalisieren müssen? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen es gibt? Was das richtige Modell für Ihr Unternehmen ist? – Dann diskutieren Sie mit Unternehmern und Geschäftsführern aus der Region auf der Praxiskonferenz mit Erfahrungsworkshops für Mittelstand und Industrie! Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf digihub.de.

25. April 2017, Mehrwert CSR – Erfolgsmodell für den Mittelstand, 14.15 Uhr

Veranstaltungsort: EDUARD KRONENBERG GmbH, Kronenberg Allee 1, Technologiepark Haan, 42781 Haan

Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen und möchten sich dem Thema Corporate Social Responsibility widmen? Erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise würden Ihnen helfen, CSR in Ihrem Unternehmen zu implementieren? – Der Grundlagenworkshop Mehrwert CSR bietet Ihnen nicht nur eine theoretische Einführung in das Thema. Ein zentrales Ziel ist es, die Umsetzung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen zu verdeutlichen und Ihnen so konkrete erste Schritte aufzuzeigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7005, E-Mail.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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27. April 2017, Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Titelstory: Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Viele Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich im Frühjahr 2016 an unserer Befragung beteiligt und uns ihre Wünsche für zusätzliche Angebote und Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung genannt. Einige dieser Anregungen haben wir bereits umgesetzt: Zusammenstellen eines Infopakets für neue Beschäftigte, Infoveranstaltungen zum Breitbandausbau und zur Digitalisierung sowie das Erstellen des MonheimPlus-Newsletters. Die dritte Ausgabe des Newsletters möchten wir nutzen, um Ihnen drei neue Angebote vorzustellen, die dieses Frühjahr an den Start gehen. Sie zielen darauf ab, die Vernetzung der Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu forcieren. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das Frühlingsfest sowie einen aktuellen Terminausblick.

b2b-Plattform auf monheimplus.de

Ihnen geht es vermutlich ähnlich wie den meisten Unternehmen: Sie kaufen Dienstleistungen extern ein, Sie vergeben Renovierungs- oder Ausbauarbeiten an Handwerker und Baufirmen und Sie beziehen Halbzeuge, Einzelteile und Baugruppen von Lieferanten. Die neue b2b-Plattform greift den Wunsch vieler Unternehmerinnen und Unternehmer auf, bei derartigen Auftragsvergaben die lokale Wirtschaft stärker zu berücksichtigen. Auf monheimplus.de können Sie Ihre Aufträge in einen geschützten Mitgliederbereich einstellen, auf den nur Monheimer Unternehmen Zugriff haben. Außerdem können Sie hier Termine und News aus Ihrem Unternehmen posten. Probieren Sie es aus und machen Sie mit – denn Sie und die Monheimer Wirtschaft haben viel zu bieten!

Hier gelangen Sie zur b2b-Plattform, auf der Sie sich zunächst registrieren müssen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und geben nach Möglichkeit eine personenbezogene E-Mail-Adresse (z.B. vorname.nachname@unternehmen.de) an. Unternehmen mit größeren Mitarbeiterzahlen können auch mehrere Accounts und Ansprechpartner anmelden. Bei der Registrierung können Sie uns zudem mitteilen, welche Themengebiete und (Auslands‑)Märkte für Sie und Ihr Unternehmen besonders interessant sind. Wir werden Ihnen dann entsprechende Informationen zielgerichtet per E-Mail zukommen lassen.

Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail inklusive einem Link zur Verifizierung des Accounts. Um den Zugang zur b2b-Plattform ausschließlich Monheimer Unternehmen zu ermöglichen, werden wir anschließend Ihren Account aktivieren.

Auf der b2b-Plattform können Sie Ausschreibungen, Termine und News anderer Monheimer Unternehmen einsehen, sich diese merken und dem Autor eines Beitrags eine Nachricht senden – wenn Sie sich etwa auf eine Ausschreibung bewerben möchten. Über eine Schaltfläche können Sie zudem eigene Ausschreibungen, Termine und News erstellen. Auch hier gilt: Wir prüfen Ihre Beiträge vor Veröffentlichung, damit die b2b-Plattform nicht zu Werbezwecken oder anderen nicht gewünschten Zwecken verwendet wird.

Bei Fragen zur Registrierung und zu den Funktionen der b2b-Plattform können Sie sich gerne an Herrn Dr. Christoph Hahn wenden, Tel. 02173 951-613, chahn@monheim.de.

1. Afterwork für die Monheimer Wirtschaft am 11. Mai

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Aus Reihen der Monheimer Unternehmerschaft wurde der Wunsch an uns herangetragen, Sie über laufende und geplante (Bau-)Projekte in Monheim am Rhein zu informieren. Auf dem ersten Afterwork im Mai präsentieren wir Ihnen daher einige Vorhaben und erläutern, wie Sie sich als lokales Unternehmen für die Ausführung bewerben können. Im anschließenden geselligen Teil des Abends mit Imbiss und Getränken freuen wir uns auf viele interessante Gespräche mit Ihnen.

Das Afterwork am 11. Mai in der Mack-Pyramide, Am Kieswerk 4, beginnt um 17 Uhr. Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 5. Mai 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork am 21. Juni

Polen gilt als wichtiges Bindeglied zwischen Ost- und Mitteleuropa. In den vergangenen Jahren konnte die polnische Wirtschaft ein durchgängig positives Wachstum verzeichnen. Zu den bedeutendsten Branchen zählen der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektrotechnik, der Energiesektor und die Lebensmittelindustrie.

Monheims Partnerstadt Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen. Zudem boomt in Danzig die Gründerszene. Hier werden im Mai 2017 auf der Technologie-Messe infoShare mehr als 5.000 Besucher und 250 start-ups erwartet.

Der „Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork“ bietet interessierten Monheimer Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit polnischen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen einer Kooperationsbörse präsentieren sich insgesamt neun Unternehmen aus Malbork. Ein detailliertes Ausstellerverzeichnis wird aktuell erstellt und wird nach Fertigstellung gerne zur Verfügung gestellt. Interessenten melden sich bitte bei Dr. Christoph Hahn, Telefon: 02173 951-613, chahn@monheim.de.

Terminausblick

17. & 18. Mai 2017, polis Convention – Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, 9-18 Uhr

Veranstaltungsort: Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Die polis Convention ist auf dem besten Weg, sich neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland zu etablieren. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. Im Mai präsentieren sich über 150 Aussteller aus Städten, Kommunen sowie der Immobilienwirtschaft – und mit den Niederlanden erstmals auch ein internationaler Partner. Begleitet wird die Messe wie gewohnt von einem Kongressteil. Dieser widmet sich 2017 den Themen „Stadt & Region“, „Stadt & Bildung“, „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie wollen wir arbeiten?“

Die Stadt Monheim am Rhein ist gemeinsam mit dem Kreis Mettmann auf der polis Convention vertreten. Sie finden uns am Messestand A.08.1. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

23. Mai 2017, Wirtschaftsforum Frankreich, 15-17 Uhr

Veranstaltungsort: JENOPTIK Robot GmbH, Opladener Straße 202, 40789 Monheim am Rhein

Frankreich verfügt im europäischen und globalen Vergleich nach wie vor über eine der stärksten Volkswirtschaften. Aktuell boomt die Gründerszene und ebnet den Weg in eine vielversprechende Zukunft, insbesondere im Großraum Paris.

Auf dem „Wirtschaftsforum Frankreich“ werden neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch Unterstützungen für Investitionen in Frankreich thematisiert. Außerdem bekommen interessierte Unternehmen aus erster Hand wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten zu französischen Partnern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Monheims Partnerstadt Bourg-la-Reine, die nur fünf Kilometer von Paris entfernt liegt. Der Bürgermeister von Bourg-la-Reine wird Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen aufzeigen und steht als Ansprechpartner und Vermittler zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Um Anmeldung wird daher bis zum 16. Mai 2017 gebeten.

26.-28. Mai 2017, Stadtfest „Einmal Weltall und zurück“

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Das diesjährige Stadtfest entführt die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Einmal Weltraum und zurück“ in ferne Galaxien. Planetarium, Astronautentrainingscamp, Mondlandung, Planetenlandschaft sind nur einige der Attraktionen, auf die sich die Gäste freuen können.

Traditionell startet das Stadtfest am Freitag mit dem Gänseliesellauf,  der die Läufer an der Bühne Krischerstraße vorbeiführt. Am Samstag lockt zudem der Gänselieselmarkt, ein weit über den Stadtrand hinaus bekannter Trödelmarkt, zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Alle Stände sind bereits restlos ausgebucht. Der Stadtfest-Sonntag ist verkaufsoffen und steht im Zeichen der Stadtwette und der Vereinsmeile.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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9. Juni 2017, Monheim am Rhein investiert weiter in bessere Verkehrsanbindung

Titelstory: Monheim am Rhein investiert weiter in eine bessere Verkehrsanbindung

Die vierte Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters widmet sich dem Thema Verkehr in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir aktuelle Maßnahmen zur Verbesserung der Anbindung an die Autobahnen, neue Busverbindungen für Berufspendler sowie einen Blick in die Zukunft als Smart City Monheim 4.0. Ein Interview mit der JENOPTIK Robot GmbH zeigt zudem, wie Verkehrsüberwachung der allgemeinen Sicherheit dienen kann. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 1. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

Optimierung der Busverbindungen für Berufspendler

Die Bahnen der Stadt Monheim haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Änderungen an ihrem Liniennetz vorgenommen. Ein zentrales Ziel dabei war es, die Anschlüsse für die Berufstätigen zu optimieren, die täglich zur Arbeit nach Monheim pendeln:

  • Die Linie SB78 ist besonders für Beschäftigte interessant, die im Baumberger Süden und Monheimer Norden arbeiten. Die Busse fahren vom S-Bahnhof Langenfeld-Berghausen über die Berghausener Straße, die Konrad-Zuse-Straße, die Ecolab-Allee, die Baumberger Chaussee und die Niederstraße zum Gewerbegebiet Rheinpark. Die Linie SB78 fährt von montags bis freitags tagsüber im 20-Minuten-Takt. Der Fahrplan ist dabei sowohl auf die S-Bahn von und nach Köln als auch auf die Verbindungen von und nach Düsseldorf abgestimmt.
  • Die Linie SB79 optimiert die Anbindung für Beschäftigte im Bayer-Landwirtschaftszentrum und dem Creative Campus. Der Schnellbus ist speziell auf die Arbeitszeiten in den Unternehmen ausgerichtet und verkehrt von montags bis freitags zwischen 6 und 19 Uhr im 20-Minuten-Takt. Dabei ist der Fahrplan morgens auf die S-Bahn von Köln und abends auf die S-Bahn nach Köln zurück ausgerichtet. Gleichzeitig werden auch die Züge von und nach Düsseldorf ohne lange Umsteigezeiten erreicht.
  • Beschäftigte in Baumberg und dem Gewerbegebiet Rheinpark profitieren zudem von Sondereinsatzbussen der Linie 789. Sie verkehren zwischen dem S-Bahnhof Düsseldorf-Hellerhof und dem Rheinpark und garantieren morgens zwischen 6.56 und 8.16 Uhr einen Anschluss im 10-Minuten-Takt. Das Zusatzangebot ist vor allem für Pendler vorteilhaft, die mit dem Regionalexpress aus Richtung Ruhrgebiet kommen und in Düsseldorf-Benrath in die S-Bahn umsteigen. Bei Ausstieg in Düsseldorf-Hellerhof sind sie durch den Einsatz der Sonderbusse in nur zwölf Minuten im Gewerbegebiet Rheinpark.

Eine Übersicht mit den wichtigsten Busverbindungen für Berufspendler finden Sie hier.

Verbesserte Anbindung an die Autobahnen

Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Berghausener Straße realisiert: So wurde die Ampelschaltung optimiert und die Anschlussstelle Richrath baulich erweitert. Seitdem hat sich der Verkehrsfluss merklich verbessert.

Auch die Situation auf der Opladener Straße bleibt im Fokus der Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung hat ein Ingenieurbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, in der Möglichkeiten ausgearbeitet werden sollen um die Verkehrskapazitäten auf der Opladener Straße zu erhöhen. Erste Vorschläge will das Ingenieurbüro im Sommer der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen.

Ab Herbst widmet sich die Stadt Monheim am Rhein zudem in mehreren Etappen einer optimierten Autobahnanbindung des Monheimer Südens. Ziel ist es, eine gleichwertige „dritte Stadtzufahrt“ zu schaffen. Dazu wird zunächst an der Zufahrt zum Kreuz Monheim-Süd ein Kreisverkehr entstehen. Die Einmündung in die Hitdorfer Straße ist aktuell schlecht einsehbar, zudem verzögert die Stopp-Regelung ein rasches Abfließen des Verkehrs und führt mitunter zu Rückstau auf der A 59 und der A 542. Durch den Bau des Kreisverkehrs wird diese Situation entzerrt. Darüber hinaus sorgt das bessere Sichtfeld im Kreisverkehr für eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Ab 2018 baut die Stadt mit der „Nord-Süd-Spange“ eine neue Anbindung von der Autobahn an das Berliner Viertel. Eine ca. 800 m lange Stichstraße von der Alfred-Nobel-Straße zum mona mare schafft für viele Bewohner des Monheimer Südens eine attraktive neue Verbindung für Fahrten Richtung Leverkusen und Köln. Gleichzeitig dient die „Nord-Süd-Spange“ der Erschließung weiterer Kitas in der Nähe des mona mare sowie eines zusätzlichen Gewerbegebiets. Eine Abbildung zur geplanten Lage der „Nord-Süd-Spange“ finden Sie hier.

Intelligentes Parkraum- und Verkehrsmanagement in der Smart City Monheim 4.0

Mit der Verlegung des flächendeckenden Glasfasernetzes durch die MEGA verfügt Monheim am Rhein über eine einzigartige Infrastruktur. Diese dient als Grundlage, damit sich die Stadt in den kommenden Jahren zur Smart City Monheim 4.0 entwickeln kann. Für den Bereich Verkehr sind bereits erste Projekte angestoßen.

Der diesen Herbst neu gestaltete Parkplatz an der Klappertorstraße in Baumberg wird mit Sensoren ausgestattet, die für jeden Stellplatz registrieren, ob dieser verfügbar oder belegt ist. Die gleiche Technik wird im kommenden Jahr auch auf dem Parkplatz am Rathaus und am Berliner Ring installiert. Parallel dazu werden im Stadtgebiet Displays aufgestellt, die in Echtzeit über die Verfügbarkeit von Stellplätzen informieren und somit die Parkplatzsuche vereinfachen. Diese Informationen sollen auch mobil über das Smartphone abrufbar sein.

Ein weiteres Vorhaben steht im direkten Zusammenhang mit dem Umbau der ehemaligen Shell-Abfüllhalle an der Rheinpromenade zur geplanten neuen Stadthalle: Um die Besucherverkehre effizient steuern zu können, wird ein intelligentes Verkehrsleitsystem aufgebaut. Es unterstützt die Besucherinnen und Besucher beispielsweise bei der reibungslosen An- und Abreise. Die Stadt prüft derzeit in Zusammenarbeit mit T-Systems technische Lösungen zum Erfassen und Steuern der Verkehrsflüsse.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes, selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt."

Bernhard Dohmann und Michael Wendlik von der JENOPTIK Robot GmbH erläutern im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung mögliche Veränderungen im Bereich der Verkehrsüberwachung.

Herr Dohmann, Sie leiten die Sparte Verkehrssicherheit der JENOPTIK Robot GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Dohmann: Die JENOPTIK Robot GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition im Rheinland zurück. Ab 1934 hat die Otto Berning & Co. Kleinbildkameras produziert, die sogenannten Robot-Kameras. Nach und nach hat sich das Unternehmen im Bereich der Fertigung von Überwachungssystemen spezialisiert, zum Beispiel für Banken oder die Verkehrsüberwachung. Seit 1999 sind wir eine 100-prozentige Tochter der JENOPTIK AG. Mit unseren knapp 300 Beschäftigten am Standort Monheim am Rhein entwickeln, produzieren und vertreiben wir Systeme rund um den Straßenverkehr: Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen sowie Anlagen zur automatisierten Kennzeichenerfassung und zur Lkw-Mautkontrolle. Wir unterstützen in Deutschland und auch international die öffentlichen Träger der Verkehrsüberwachung, indem wir die Technik zur Verfügung stellen und umfassende Serviceleistungen anbieten.

Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion in Deutschland in puncto Verkehrssicherheit? Was unterscheidet den Standort von anderen Ländern?

Wendlik: Die Vereinten Nationen haben für die Jahre zwischen 2011 und 2020 das „Jahrzehnt der Verkehrssicherheit“ ausgerufen. Die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ist auch hierzulande eine wichtige Aufgabe, denn die Zahl der Unfälle nimmt weiter zu und hat 2016 einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht. Zu den Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit erhöhen, gehören die klassischen „Blitzer“ bei Verstößen gegen Tempolimits oder rote Ampelsignale. Aber auch Displays, die dem Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit anzeigen, entfalten Wirkung. Denn wenn bei überhöhtem Tempo das rote, traurige Smiley auf dem Display erscheint, reduzieren die meisten ihre Geschwindigkeit.

Es sind aber auch andere Modelle der Verkehrsüberwachung möglich. In anderen Ländern vertreiben wir zum Beispiel Anlagen zur sogenannten Abschnittskontrolle oder Section Control. Hier wird die durchschnittliche Geschwindigkeit in einem bestimmten Streckenabschnitt gemessen. Dazu wird das Kennzeichen am Beginn des Abschnitts erfasst und mit einem Zeitstempel versehen. Beim Verlassen des Abschnitts wird dann das durchschnittliche Tempo ermittelt und im Falle eines Überschreitens ein Verfahren eingeleitet. Derartige Anlagen können beispielsweise in Baustellenbereichen, auf Brücken oder in Tunneln eingesetzt Tempoverstöße verhindern und somit die Sicherheit, etwa der Bauarbeiter, erhöhen. Allerdings sind solche Anlagen in Deutschland noch nicht zugelassen. Die JENOPTIK Robot hat aktuell in Deutschland als einziger Hersteller eine Pilotanlage dieses Typs in Niedersachsen im Einsatz, die in den nächsten Monaten eine PTB Zulassung [Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Anm. d. Verf.] erhalten soll.

Welche weiteren Entwicklungen sind in diesem Bereich denkbar - vorausgesetzt, sie sind mit dem Datenschutz in Einklang zu bringen?

Dohmann: In England vertreiben wir beispielsweise Kameratechnik, mit der der Straßenraum mitunter flächendeckend beobachtet wird. Diesbezüglich besteht in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf, da solche Verfahren hier nur an markanten Punkten zum Einsatz kommen. Die Technik hilft aber bei polizeilichen Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität, gegen Auto- oder Wohnungseinbrüche. Über Algorithmen können Muster der Verkehrsteilnehmer erkannt und damit auf mögliche Tatverdächtige geschlossen werden. Die Behörden verwenden die Daten zur Aufklärung von solchen „alltäglichen“ Delikten bis hin zur Terrorfahndung.

US-amerikanische Konzerne wie Tesla, Apple und Alphabet aber auch deutsche Automobilhersteller wollen bald selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. Werden dadurch Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungssysteme obsolet?

Dohmann: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt. Von daher würde eine komplette Umstellung auf selbstfahrende Autos unser Kerngeschäft sicherlich gefährden. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, zumal auch die deutschen Automobilhersteller im Bereich autonomes Fahren schon sehr gut aufgestellt sind. Ich denke, dass sich diese Technik, sobald sie marktreif ist, sukzessive durchsetzen wird.

Wie reagiert die JENOPTIK Robot GmbH auf diese Veränderungen?

Dohmann: Meiner Einschätzung nach wird es sicherlich noch 10 bis 15 Jahre dauern, ehe selbstfahrende Autos den Fahrzeugbestand dominieren. Nichtsdestotrotz stellen wir uns als JENOPTIK Robot schon heute darauf ein und versuchen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dazu zählt einmal der diskutierte Bereich der Sicherheitstechnik. Das ist global betrachtet ein sehr spannendes Thema, in dem viel Bewegung ist. Ein weiteres interessantes Geschäftsfeld ist der Bereich von Mautsystemen. Auch hier sind wir bereits aktiv, etwa als Systemlieferant für die Lkw-Mautkontrolle auf deutschen Bundesstraßen. Und nicht zuletzt ist es unser Bestreben, die Transformation vom Produkthersteller zum Lösungsanbieter weiter voranzutreiben. Der Kunde fragt heutzutage nicht mehr Technik oder Hardware nach, sondern erwartet Lösungen. Diese basieren bei uns auf Daten. Also wollen wir mehr und mehr zum Datenlieferanten oder -manager werden. Eine hochspannende Frage für alle digitalen Geschäftsmodelle ist, wem die erhobenen Daten gehören. Diese Frage ist heute bei den Daten, die Smartphones oder auch moderne Automobile erzeugen, noch nicht endgültig geklärt. Wir als JENOPTIK Robot werden uns dieser Herausforderung stellen und Antworten finden.

Herr Dohmann, Herr Wendlik, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Dohmann/Wendlik: Auch wir danken für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

Veranstaltungsrückblick

Unternehmen vernetzen sich auf dem 1. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein im Mai zum 1. Monheimer Afterwork in die Mack-Pyramide eingeladen.

In seinem Vortrag präsentierte Bürgermeister Daniel Zimmermann den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmen aktuelle und geplante Projekte aus den Bereichen Smart City, Hoch- und Tiefbau sowie Wirtschaftsförderung. Außerdem gab er wertvolle Tipps, wie sich lokale Unternehmen um die Ausführung städtischer Baumaßnahmen bemühen können.

Im Anschluss tauschten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer, Bürgermeister und Wirtschaftsförderer bei Imbiss und Cocktails aus und knüpften neue Kontakte. Dabei waren sich alle schnell einig, dass die Veranstaltungsreihe zeitnah mit dem 2. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

Die Wirtschaftsförderung lädt daher alle lokalen Unternehmen zum 2. Monheimer Afterwork am 6. Juli 2017 um 18 Uhr ein. Gastgeber ist die NEUKO GmbH, Niederstraße 9.

Terminausblick

21. Juni 2017, Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein Malbork, 16 Uhr

Veranstaltungsort: Haus Rheinblick Ott, Rheinuferstraße 8, 40789 Monheim am Rhein

Ihr Unternehmen ist bereits auf dem polnischen Markt aktiv? Planen Sie neue Geschäftstätigkeiten in Polen? Oder möchten Sie Produkte und Dienstleistungen aus Polen beziehen? – Dann kommen Sie zum Wirtschaftsdialog am 21. Juni. Denn hier stellen sich neun Unternehmen aus Monheims Partnerstadt Malbork auf einer Kooperationsbörse vor. Und Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 13. Juni 2017 gebeten.

22. Juni 2017, Workshop "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf", 15-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Zukunftswerkstatt Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 9, 40210 Düsseldorf

Übernehmen Beschäftigte in Ihrem Unternehmen die Pflege von Familienangehörigen? Fragen Sie sich, wie Sie diese dabei unterstützen können? Und welche Vorteile haben Sie als kleines oder mittleres Unternehmen davon? – Antworten auf diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshop. Diskutieren Sie mit, nehmen Sie praxisnahe Impulse mit und tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen aus der Region aus!

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

27. Juni 2017, Open Innovation FOR YOU!, 9-15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Sonnendeck, Niederkasseler Deich 285, 40547 Düsseldorf

Open Innovation Events zeichnen sich durch die praktische Open Innovation Arbeit an Ihren Ideen und Ihrem Unternehmen aus. Sie vereinen Networking, Expertise und aktive, praktische Arbeit in einer lockeren und kreativen Atmosphäre.

Die Veranstaltung im Sonnendeck Düsseldorf bietet eine Informationsplattform für Unternehmen, Start-Ups, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft. Dabei wird es zusätzlich zu drei parallel ablaufenden Workshop-Sessions entspanntes Networking in sommerlicher Grill-Atmosphäre geben.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? – Dann melden Sie sich schnell an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

6. Juli 2017, 2. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: NEUKO GmbH, Niederstraße 9, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 2. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! - Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 30. Juni 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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14. Juli 2017, Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

Titelstory: Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

Im Mittelpunkt der fünften Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters steht die Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir städtebauliche Vorhaben und das städtische WiFi-Portal zur Unterstützung der lokalen Händler, Gastronomen und Dienstleister. Zudem stellt sich der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. in einem Interview als Interessenvertretung für Monheimer Gewerbetreibende vor. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 2. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Beschäftigten erholsame Sommerferien. Der nächste MonheimPlus-Newsletter wird im September erscheinen.

Stadtrat beschließt „Masterplan Innenstadt“

In seiner Sitzung am 12. Juli hat der Monheimer Stadtrat den „Masterplan Innenstadt“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund der aktuell eher uneinheitlichen baulich-räumlichen Struktur der Monheimer Innenstadt stellt der Masterplan eine klare Vision dar, die als Leitfaden der Stadtentwicklung der kommenden Jahre herangezogen werden kann. Alle Einzelmaßnahmen heute und in Zukunft sollen sich an dieser Vision messen lassen.

Der Masterplan Innenstadt umfasst die Teilbereiche Stadtzentrum/Einzelhandel, Verbindungen/Wege sowie Nachverdichtung/Wohnen. Für das Stadtzentrum formuliert er das Ziel, den Einzelhandel zu beleben und die Funktionsmischung zu fördern. Dabei gewinnen angesichts des Strukturwandels im Einzelhandel der Erlebniseinkauf in der Innenstadt und damit die Einkaufsatmosphäre an Bedeutung. Um die Kernfunktion der Monheimer Innenstadt dauerhaft zu erhalten, ist es somit wichtig, das Einkaufen in Zukunft noch stärker im Kontext des Freizeitwerts der Innenstadt zu betrachten. In diesem Zusammenhang wird unter anderem empfohlen, den Fokus auf die Gestaltung hochwertiger identifikationsstiftender Räume und Plätze zu legen.

Eines der nächsten Projekte, das in der Monheimer Innenstadt umgesetzt wird, ist die Neugestaltung der Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz. Der Masterplan sieht diese Flächen als eine wertvolle Komplementärfunktion zum zentralen Rathausplatz, zum Rathauscenter und zum Monheimer Tor. Dabei kann die Fußgängerzone zum Beispiel eine wichtige Funktion in den Bereichen Freizeit und Gastronomie übernehmen und so das Einkaufserlebnis fördern. Ein zentraler Baustein ist dabei auch das geplante Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße.

Der gesamte Masterplan Innenstadt mit weiteren Zielvorstellungen zum Einzelhandel, aber auch zu den anderen Teilbereichen steht auf monheim.de zum Download bereit.

Bürgerworkshop sammelt zahlreiche Ideen zur Aufwertung der Heinestraße

Die Stadt Monheim am Rhein beabsichtigt, die zentrale Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz ab 2018 neu zu gestalten. Mit dem Ziel, die Belange der lokalen Bevölkerung und Gewerbetreibenden bei den Planungen integrieren zu können, hatte Bürgermeister Daniel Zimmermann für den 8. Juni 2017 zu einem Workshop eingeladen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Planungsgruppe MVM aus Aachen ausgerichtet. Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich im Rathaus, um ihre Vorstellungen und Ideen zur Heinestraße einzubringen, zu diskutieren und zu konkretisieren. Bereits beim Eintreffen hatten sie die Gelegenheit, ihre Gedanken und Eindrücke zur derzeitigen Situation auf grünen und roten Karten festzuhalten.

Anschließend machten sich die auf drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein aktuelles Bild von der Heinestraße. Zurück im Rathaus widmeten sich die Gruppen ihren eigenen Zielvorstellungen für die Heinestraße. Dabei wurde angeregt diskutiert, welche Ziele zu setzen sind und welche Maßnahmen geeignet wären, um eine positive Entwicklung in den Schwerpunktbereichen einzuleiten. Die Arbeitsgruppen konnten zahlreiche Ideen und Impulse entwickeln, die in der weiteren Entwurfsarbeit für die Straße Berücksichtigung finden werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich unter anderem neue Cafés und Restaurants mit Außengastronomie, das Erhöhen der Aufenthaltsqualität durch eine stärkere Begrünung und neue Sitzgelegenheiten sowie eine Aufwertung der Unterführung am Berliner Ring. Zudem sollten in Verbindung mit dem geplanten neuen Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße auch neue Spielmöglichkeiten für Kinder errichtet werden.

Zum Abschluss des Bürgerworkshops bedankten sich Bürgermeister Zimmermann und die Planungsgruppe MWM für die rege Teilnahme und engagierte Mitarbeit. Stadtverwaltung und Planungsbüro betonten, dass die Ergebnisse einen wertvollen Beitrag für die weitere Ausgestaltung der Planungsarbeit an der Fußgängerzone Heinestraße leisten und in die Ausarbeitung verschiedener Umgestaltungsvarianten einfließen werden. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt stehen auf monheim.de zum Download bereit.

Die verschiedenen Umgestaltungsvarianten werden am 30.08.17 um 18 Uhr im Ratssaal im Rahmen eines Bürgerforums präsentiert und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

Städtisches WiFi-Portal – Die digitale Heimat des lokalen Handels

In Monheim am Rhein wird zurzeit nicht nur ein zukunftsfähiges Glasfasernetz flächendeckend ausgebaut, auch das kostenlose WLAN soll bis Ende 2018 im gesamten Stadtgebiet verfügbar sein. Schon heute sind die zentralen Einkaufsstraßen in beiden Stadtteilen bestens vernetzt. Den direkten Zugang in das freie WLAN der Stadt bildet das städtische WiFi-Portal. Allen Nutzerinnen und Nutzern, die mit ihren Smartphones, Tablets oder Laptops über einen der bereits heute mehr als 30 superschnellen Hotspots der Stadt kostenfrei ins Internet starten, öffnet sich das Portal automatisch, direkt bei der Einwahl.

Neben Informationen zu Veranstaltungen und Services der Stadt ist das WiFi-Portal die kostenlose und gebündelte digitale „Heimat“ der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister. Hier finden Kunden Informationen und aktuelle Angebote zu den Themenfeldern Einkaufen, Gastronomie und Dienstleistung.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie Ihren Eintrag zur Erhöhung Ihres Bekanntheitsgrades, zur Gewinnung von Neukunden, als Informationskanal zu Lage und Öffnungszeiten oder auch zur Einstellung von aktuellen Angeboten! Hier geht es direkt zur Anbieter-Registrierung. Der Anmeldeprozess ist dabei sehr einfach und nutzerfreundlich gestaltet. Und: Das gesamte Angebot ist komplett kostenlos und ohne Vertragsbindung. Hinzu kommt, dass Gewerbetreibenden, die ihr Unternehmen im WiFi-Portal präsentieren, mit ihrem Unternehmensprofil zukünftig auch auf der städtischen Homepage und damit außerhalb der Hotspots und vom heimischen PC aus präsentiert werden. Dies erhöht nicht nur die Reichweite, sondern verbessert auch die Auffindbarkeit über Google. Es gibt also keinen Grund nicht mit dabei zu sein… Die Stadt empfiehlt für eine gelungene Darstellung lediglich, sich für Bild- und Texterstellung die professionelle Hilfe von gekonnten Schreibern sowie Fotografen einzuholen. Entsprechende Marketing-Angebote sind von der städtischen Wirtschaftsförderung im Portal bereitgestellt. Fragen rund um das WiFi-Portal beantwortet Citymanagerin Petra Mackenbrock, vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung, unter Telefon 02173 951-628 oder per E-Mail.

„Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen.“

Dirk Fleschenberg vom Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. gibt im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung Einblicke in die Vereinsarbeit und benennt die Herausforderungen und Chancen für den Einzelhandel.

Herr Fleschenberg, Sie sind im Vorstand des Treffpunkt Monheim am Rhein e.V.: Beschreiben Sie kurz die Historie des Vereins und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. wurde im September 1977 gegründet. Zu dieser Zeit entschlossen sich sieben Geschäftsleute aus Alt-Monheim, die Interessen des lokalen Handels, Handwerks, Gewerbes und der lokalen Industrie zu bündeln und gemeinsam zu vertreten. Das erklärte Ziel dabei ist die Stärkung der Standorte Monheim und Baumberg und die Bindung der Kaufkraft. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert der Verein in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung traditionsreiche Feste und die ergänzenden verkaufsoffenen Sonntage. Diese sind das Frühlings- und das Stadtfest, der Martins- und der Weihnachtsmarkt. Mit diesen und anderen Aktivitäten wollen wir den Bekanntheitsgrad der Mitgliedsunternehmen steigern und die Bevölkerung von den Vorteilen des lokalen Handels überzeugen. Abgerundet wird die Vereinstätigkeit durch Informations- und Themenabende für Mitglieder und interessierte Unternehmen. Diese eignen sich auch hervorragend zur Netzwerkarbeit und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Im September feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen. Dazu planen wir für alle Mitglieder ein Grillfest, das am 30. September stattfinden soll. Ich freue mich heute schon auf das Event und lade alle interessierten Monheimerinnen und Monheimer dazu ein.

An wen richtet sich der Verein? Was sind die Vorteile einer Mitgliedschaft?

Der Treffpunkt richtet sich prinzipiell an alle Gewerbetreibenden und Freiberufler in Monheim am Rhein, aber auch an Vereine und andere Organisationen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Vereinsstruktur: Unter den knapp 80 Mitgliedern sind sowohl Produktionsbetriebe und Handwerker als auch Dienstleister, Vereine, Gastronomen und viele Einzelhändler. Sie profitieren alle von den vielfältigen Stärken der einzelnen Mitglieder. Sucht jemand beispielsweise Hilfe bei der Gestaltung einer neuen Webseite, so findet er im Treffpunkt kompetente Anbieter. Egal wer uns kontaktiert, egal mit welchem Anliegen, wir können eigentlich immer einen Tipp geben, an welches andere Vereinsmitglied man sich wenden kann.

Ein weiterer Vorteil für Vereinsmitglieder ist, dass diese über unsere Homepage Werbemaßnahmen schalten können. Und die Mitglieder können über den Verein natürlich auch aktiv die Entwicklung des Standorts Monheim am Rhein mitgestalten. Diesbezüglich freuen wir uns immer über neue Ideen und Anregungen. Und zwar nicht nur von Vereinsmitgliedern. Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen und stoßen bei uns auf offene Ohren.

Wie können sich interessierte Monheimerinnen und Monheimer mit dem Treffpunkt in Verbindung setzen? Was kostet eine Vereinsmitgliedschaft?

Über unsere Homepage kann man sich ein Antragsformular zur Mitgliedschaft zusenden lassen. Der Beitrag liegt aktuell bei 26 Euro pro Monat. Darüber hinaus ist der Treffpunkt bei Facebook aktiv. Und natürlich kann man mich auch direkt kontaktieren: telefonisch unter 02173 3948330 oder per E-Mail.

Lassen Sie uns noch einen Blick in die Zukunft des Einzelhandels in Monheim am Rhein werfen: Wo liegen Ihrer Einschätzung nach die größten Herausforderungen für die lokalen Händler? Sind die Einzelhändler in Monheim am Rhein dafür gewappnet?

Die größte Herausforderung ist ganz klar der online-Handel. Dieser lockt mit sehr günstigen Preisen und fordert uns damit heraus. Denn der Kunde will – und das ist durchaus nachvollziehbar – auch im Geschäft nur diese Preise bezahlen. Das können wir aber nicht leisten, weil wir uns vor Ort engagieren und dadurch weitere Ausgaben haben: Wir bilden Fachkräfte aus, wir organisieren Feste, wir engagieren uns im Verein. Zudem können wir mit unserem Service punkten. Diese Vorteile müssen wir herausarbeiten und den Kunden vermitteln. Dann ist dieser auch bereit, höhere Preise zu zahlen – wobei diese vielfach gar nicht mehr viel höher sind als im Internet. Und bei Büchern beispielsweise gibt es die Buchpreisbindung: Ein Buch hat im Geschäft genau den gleichen Preis wie im Internet.

Weitere Punkte, die uns beschäftigen, sind die Themen Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten und Neuansiedlungen. Wir müssen es als Händler schaffen, in den zentralen Einkaufsbereichen einheitliche Öffnungszeiten zu garantieren. Es kann nicht sein, dass der Kunde im Geschäft A bis 18 Uhr, im Geschäft B bis 14 Uhr und im Geschäft C bis 21 Uhr einkaufen kann. Das gibt ihm keine Sicherheit. – Beim Thema Parken sind wir auf einem guten Weg. Ich möchte auch noch einmal ein großes Lob an die Stadtverwaltung für das Markieren der Stellplätze mit blauen Bändern aussprechen. Das ist eine große Hilfe für die Kunden. – Wenn ich mir die Einzelhandelsstruktur vor Ort anschaue, muss ich sagen, dass wir es gemeinsam mit der Stadt schaffen müssen, das Angebot zu erweitern. Wir brauchen mehr Läden mit Gütern des täglichen Bedarfs, um den Kunden ein vollständiges Sortiment anbieten zu können.

Insgesamt denke ich aber, dass die Voraussetzungen in Monheim am Rhein gut sind und kontinuierlich besser werden: Die Stadt boomt. Der Kunde kann nicht nur einkaufen, sondern anschließend in der Altstadt ins Café oder in die Kneipe gehen und im Landschaftspark Rheinbogen entspannen. Das WiFi-Portal stellt bei alldem die Brücke in die digitale Welt dar. – Gemeinsam müssen wir diese Voraussetzungen nutzen und mit unternehmerischem Engagement und langem Atem alles dafür tun, den Kunden auch in Zukunft vor Ort glücklich zu machen.

Herr Fleschenberg ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen und dem Treffpunkt für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

Veranstaltungsrückblick

Fünf Unternehmen präsentieren sich auf dem 2. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein Anfang Juli zum 2. Monheimer Afterwork eingeladen. Gastgeber des Abends war die Firma NEUKO GmbH.

Fünf Monheimer Unternehmen hatten die Gelegenheit, Ihre Tätigkeiten den Gästen vorzustellen. Die Kurzpräsentationen der Dachdeckerei NEUKO, der Druckerei InDemand Printing, der Praxis für Energetische Heilkunst, der Unternehmensberatung Dr. Frisch Consulting sowie des Rohstoffhändlers WeChemGo haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und spannend die lokale Wirtschaft ist. Auf der b2b-Plattform MonheimPlus stehen die Präsentationen als pdf-Datei zum Download bereit.

Im Anschluss an die Kurzvorträge tauschten sich die Gäste bei Grillwürstchen, Getränken und einer lockeren Runde Golf aus und knüpften neue Kontakte. Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien mit dem 3. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

Terminausblick

6. September 2017, RAPID-Konferenz – Schnell und effizient zu neuen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen, 8-18 Uhr

Veranstaltungsort: Flughafen Mönchengladbach, Hugo Junkers Hangar, Flughafenstraße 101, 41066 Mönchengladbach

Ihr Unternehmen hat den Finger am Puls der Zeit? Sie sehen die Digitalisierung der Wirtschaft als Chance für Ihr Unternehmen? Sie suchen nach Möglichkeiten, neue Geschäftsideen schnell und effizient zu testen? – Dann kommen Sie am 6. September zur interaktiv gestalteten RAPID-Konferenz am Flughafen Mönchengladbach. Rapid Design und Rapid Prototyping bezeichnen den schnellen Entwurf, die schnelle Umsetzung und das schnelle Testen von Prozess-, Produkt und Geschäftskonzepten. Die Konferenz schafft dazu die inhaltlichen Grundlagen und vertieft diese mit Hilfe spannender Praxisbeispiele renommierter Unternehmen. Im Business Model Camp werden Sie in den schnellen Entwurf und den kritischen Test neuer Geschäftsmodelle eingeführt, im World Café diskutieren Sie in wechselnden Gesprächsrunden die unterschiedlichen Praxiserfahrungen von Unternehmen und Start-ups. Das gemeinsame Ziel: zufriedenere Kunden, niedrigere Kosten, reduzierte Risiken und verbesserte Wettbewerbschancen.

Beschleunigen Sie Ihren Geschäftserfolg – Erlernen Sie Rapid Design und Rapid Prototyping in Theorie und Praxis! Detaillierte Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter digihub.de.

6. September 2017, CSR-Netzwerkabend "Ecodesign formt Unternehmen nachhaltig", 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Grohe AG, Feldmühleplatz 15, 40545 Düsseldorf

Weltweit werden die Ressourcen knapper. Damit wird nachhaltiges Handeln nicht nur aus ökologischer Sicht überlebenswichtig, sondern auch aus wirtschaftlicher. Die Unternehmensberaterin Bianca Seidel stellt in ihrem Vortrag das Konzept des Ecodesigns als einen Lösungsansatz vor: Ecodesign hinterfragt den gesamten Geschäftsbereich, um Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Systeme und Infrastrukturen maximal nachhaltig zu gestalten. Wer Ecodesign frühzeitig für sich als Management-Prinzip entdeckt, gestaltet die lebenswerte Welt von morgen und sichert sich bereits heute Wettbewerbsvorteile.

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, die neuen Einblicke zu diskutieren und Kontakte zu pflegen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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1. September 2017, Personalbindung

Titelstory: Personalbindung

Die Arbeitsagenturen haben diesen Sommer ein Allzeithoch der gemeldeten offenen Stellen registriert. Die wirtschaftlich gute Lage spiegelt sich damit immer mehr auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Allerdings stellt diese Situation viele Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen: Vermehrt wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hoffnung auf eine bessere Stelle den Arbeitgeber. Der alte Arbeitgeber jedoch findet mitunter nicht sofort eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter, weshalb die Stelle für eine gewisse Zeit unbesetzt bleibt. Ein effektives Mittel, um die Personalfluktuation und die damit verbundenen Probleme zu minimieren, ist der Einsatz von Maßnahmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei steht keinesfalls nur die Entlohnung im Mittelpunkt. Vielmehr gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Beschäftigten auch ohne Lohnerhöhung langfristig von sich als Arbeitgeber überzeugen können:

  • Flexible Arbeitszeitmodelle spielen eine zentrale Rolle bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Folglich erkundigen sich viele Fachkräfte schon bei der Bewerbung über die entsprechenden Möglichkeiten im Unternehmen. Je nach Unternehmensgröße und Branche eignen sich unterschiedliche Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Gleitzeit, Arbeitszeitkonten, Vertrauensarbeitszeit, Jobsharing, Telearbeit bzw. Home-Office. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) in Köln hat eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen der einzelnen Modelle zusammengestellt und nennt Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen. Zusätzlich bietet das KOFA Checklisten zum kostenfreien Download an, mit denen Unternehmerinnen und Unternehmer leicht abschätzen können, ob ein Arbeitszeitmodell zum eigenen Unternehmen passt.
    Für interessierte kleine und mittelständische Unternehmen bietet das CSR-Kompetenzzentrum am 21. November 2017 einen Workshop rund um das Thema flexible Arbeitszeitgestaltung an. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen definiert sich nicht nur über flexible Arbeitszeitmodelle. Besonders Beschäftigte, die (kleine) Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben, wissen weitere Angebote zu schätzen. Hierunter fallen etwa eine aktive Gestaltung der Elternzeit, steuerfreie Zuschüsse zur Kinderbetreuung, Kooperationsvereinbarungen mit lokalen Pflegeanbietern oder haushaltsnahen Dienstleistern (z.B. Wäscheservice, Fahrservice), Unterstützung bei der Inanspruchnahme von (Familien-)Pflegezeit sowie die Sicherheit, mit der (neuen) Situation nicht alleine gelassen zu werden. Sowohl das KOFA in Köln als auch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf in Düsseldorf stellen wertvolle Informationen, Checklisten und Tipps zur Umsetzungen bereit.
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement fördert und erhält die Gesundheit und das Wohlergehen von Beschäftigten und Unternehmen. Neben Maßnahmen zum Arbeitsschutz umfasst es das betriebliche Eingliederungsmanagement und die betriebliche Gesundheitsförderung. Das Eingliederungsmanagement beinhaltet etwa die Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder den Aufgaben-/Tätigkeitswechsel nach besonderen Ereignissen wie einem Unfall oder einer Krankheit. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt auf Verhaltensänderungen im Arbeitsalltag: Ein wöchentlich bereitgestellter Obstkorb, kleine Meetings an Stehtischen anstatt im Sitzen, Rauchfreiheit, das Nutzen von Treppen anstelle von Aufzügen, eine Betriebssportgemeinschaft oder die individuelle Förderung von Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert über Einstiegstipps, mögliche Partner bei der Gesundheitsförderung und steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers. Darüber hinaus gibt es mit dem Programm unternehmensWert:Mensch und der Potentialberatung NRW zwei regionale Fördermaßnahmen für kleine und mittelgroße Unternehmen, die jeweils eine kostenfreie Erstberatung anbieten.
  • Auch die betriebliche Weiterbildung wird von einer Mehrheit von Unternehmen angeboten, um die Motivation, Arbeitszufriedenheit und Bindung von Beschäftigten zu erhöhen. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Zusätzlich zu rein arbeitgeberfinanzierten Angeboten gibt es eine Reihe von geförderten Bildungsmaßnahmen. Die Agentur für Arbeit richtet sich mit dem Programm Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer/innen in Unternehmen (WeGebAU) vor allem an kleine und mittelgroße Unternehmen und übernimmt zwischen 50 und 100 Prozent der Kosten. Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium fördert mit dem Bildungsscheck NRW die Weiterbildung von Beschäftigten und Berufsrückkehrenden. Der Bildungsscheck NRW kann von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Anspruch genommen werden und bezuschusst 50 Prozent (max. 500 Euro) der Weiterbildungskosten. Eine Übersicht mit weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
    Alle Monheimer Unternehmen können sich auch beim 3. Monheimer Afterwork am 12. Oktober 2017 zum Thema Mitarbeiterqualifikation informieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Terminausblick

5. Oktober 2017, Frauen-Wirtschaftsforum Düsseldorf, 8.30-13 Uhr

Veranstaltungsort: IHK zu Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und IHK zu Düsseldorf laden zum mittlerweile fünften Frauen-Wirtschaftsforum nach Düsseldorf ein. Hier wird sich wieder alles um das Thema Wirtschaftsfaktor Frau drehen. Hauptrednerin ist Carola Gräfin von Schmettow, Vorstandsvorsitzende bei HSBC Trinkaus, Mutter von fünf Kindern, Mathematikerin und eine der wenigen Frauen mit Führungsposition in der deutschen Finanzbranche. In ihrem Vortrag erzählt sie, wie es ihr gelang, sich bis an die Spitze eines internationalen Finanzkonzerns hinaufzuarbeiten. Workshops und Seminare sowie eine Infobörse runden das Angebot an dem Vormittag ab. Die Veranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen, an Frauen in Führungspositionen und Frauen, die eine solche anstreben, sowie an Gründerinnen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Internetpräsenz der IHK zu Düsseldorf.

12. Oktober 2017, 3. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: AFUM Akademie für Unternehmensmanagement, Rheinpromenade 3, 40789 Monheim am Rhein

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein zum 3. Monheimer Afterwork, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Folgende Akteure werden Angebote, Fördermöglichkeiten und Erfahrungen zum Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ präsentieren:

  • AFUM Akademie für Unternehmensmanagement
  • Agentur für Arbeit Hilden
  • Volkshochschule Monheim am Rhein
  • Hamm Energietechnische Anlagen GmbH

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 6. Oktober 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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13. Oktober 2017, Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

Titelstory: Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

Neue Bauvorhaben in den Gewerbegebieten Rheinpark und Ecolab-Allee

Im Rheinpark hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr dynamische Entwicklung beobachten lassen. Am Fuß des Monbergs hat die Firma Kadans Real Estate aus Aachen allein im  vergangenen Jahr Büroflächen für ca. 300 Beschäftigte geschaffen. Dank der starken Nachfrage sind die beiden im Dezember 2016 fertiggestellten Gebäude bereits seit einigen Monaten vollvermietet. - Aktuell gibt es direkt am Rheinufer rege Bautätigkeiten:

Hier entstehen ein Hotel sowie Flächen für Gastronomie, Büros und den Sportpark Monheim. Im kommenden Frühjahr öffnet das Drei-Sterne-Superior-Hotel der Marke „Comfort“ seine Türen. Übernachtungen für die Zeit nach dem 1. April 2018 können bereits gebucht werden.

Auch entlang der sogenannten Wasserachse stehen die Baukräne derzeit selten still. Die Baufirma Goldbeck errichtet ein Bürogebäude für ca. 120 Beschäftigte, die hier ab Frühjahr 2018 ihren Arbeitsplatz haben sollen. Parallel dazu führen Stadt und Stadtentwicklungsgesellschaft Gespräche mit zwei Projektentwicklern, die auf den noch unbebauten Grundstücken weitere Gebäude realisieren möchten. Dort könnten bis ins Jahr 2020 Büros für weitere 1.000 Beschäftigte entstehen.

Auch die Flächen zwischen Monberg und Daimlerstraße sind bereits größtenteils veräußert. Das Logistikunternehmen Hammesfahr plant hier eine Betriebserweiterung. Die noch verbleibenden Flächen sind für die Errichtung eines Parkhauses vorgesehen, das im Zusammenhang mit dem Bau der Stadthalle entstehen soll.

Eine ähnliche Dynamik entfaltet derzeit die Entwicklung an der Ecolab-Allee. Die Flächen im Süden der Firma Ecolab wurden im September an einen Softwareentwickler veräußert. Dieser plant dort im Frühjahr 2018 mit dem Neubau seiner Unternehmenszentrale zu beginnen. Gleichzeitig konzipiert ein Entwickler ein Bürogebäude für das noch verbleibende 3.000 qm große Grundstück neben dem Ecolab-Parkplatz.

Die hohe Nachfrage am Standort Monheim am Rhein führt dazu, dass nach jetzigem Planungsstand in den beiden Gewerbegebieten keine Flächen mehr verfügbar sind.

Creative Campus / UCB und Menk-Werke stehen kurz vor der Vermarktung

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von städtischen Grundstücken intensiviert die Stadt Monheim am Rhein ihre Bemühungen, neue Gewerbegebiete zu erschließen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt eine gut 10.000 qm große Fläche von der Firma Menk erworben.

Auf dem Areal soll unter anderem eine Moschee für die marokkanisch-islamische Gemeinde entstehen. Die verbleibenden ca. 5.500 qm sollen in einen attraktiven Bürostandort entwickelt werden, der insbesondere mit seinem guten Anschluss an die A 59 und die S-Bahn punkten kann. Die Vermarktung dieser Flächen wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 beginnen.

Im Süden des Monheimer Stadtgebiets steht die Stadt kurz vor dem Erwerb der Flächen und Gebäude von UCB. Das insgesamt knapp 120.000 qm große Areal bietet Potenzial für neue Büro- und Laborgebäude. Dabei sollen insbesondere Unternehmen der Biowissenschaften angesprochen werden, die von der direkten Nachbarschaft zu UCB Pharma, zum Bayer-Standort Monheim sowie zu mehreren Start-ups aus der LifeScience-Branche profitieren können. Die Vernetzung dieser Unternehmen soll durch die Weiterentwicklung des Creative Campus gefördert werden. Ziel ist ein zukunftsfähiger, in die Rheinlandschaft eingebundener Büro- und Forschungsstandort mit attraktiver Anbindung und hoher Qualität für die Beschäftigten. Die Vermarktung von Baugrundstücken und bestehenden Büro- und Laborflächen soll im Frühjahr 2018 beginnen.

Stadt Monheim am Rhein wirbt auf der Immobilienmesse EXPO REAL

Anfang Oktober hat sich die internationale Immobilienbranche zur jährlich stattfindenden EXPO REAL in München versammelt. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten hat Monheim am Rhein damit zu den mehr als 1.900 Ausstellern gezählt, die aus 35 Ländern stammen.

Die dreitägige Immobilienmesse bietet stets eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die bayerische Landeshauptstadt. Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben auf der EXPO REAL zahlreiche Gespräche geführt und die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Gespräche haben in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus / UCB sowie die Entwicklung der Monheimer Innenstadt gestanden.

"Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zusehends."

Patrick Schneider von der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH aus Monheim am Rhein erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung aktuelle Trends in der Gestaltung von Büroimmobilien.

Herr Schneider, Sie sind Geschäftsführer der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Mit meinen Partnern Rolf Lauer und Matthias Hundgeburth habe ich das Unternehmen Anfang 2016 gegründet. Wir haben zuvor lange Zeit gemeinsam für die HOCHTIEF Projektentwicklung in Düsseldorf gearbeitet. Im Jahr 2015 ist bei uns die Idee gereift, dass wir uns selbstständig machen möchten. Unser erstes Projekt, die Fertigstellung der neuen Unternehmenszentrale für die Brenntag AG in Essen, haben wir inzwischen erfolgreich an den Endinvestor und den Mieter übergeben.

Wir arbeiten heute als klassischer Projektentwickler mit Schwerpunkten in den Bereichen Geschosswohnungsbau, Büroimmobilien, Hotelprojekte und soziale Immobilien, wie zum Beispiel Pflegeheimen. Dabei entwickeln und steuern wir Vorhaben ab einem Volumen von ca. 5 Millionen Euro, konzipieren gemeinsam mit Architekten die Immobilien und lassen diese anschließend für den Investor bauen. Räumlich konzentrieren wir uns auf Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Warum haben Sie sich für den Standort Monheim am Rhein entschieden?

Das ausschlaggebende Kriterium für Monheim am Rhein war die gute Erreichbarkeit des Standorts. Meine Partner und ich wohnen in Grevenbroich, Solingen und Dortmund. Für uns liegt Monheim am Rhein also ziemlich zentral. Gleichzeitig erreichen wir von hier aus dank der guten Verkehrsanbindung unsere Baustellen schnell, auf denen wir einen Großteil unserer Arbeitszeit verbringen.

Weitere Faktoren waren, dass die Mieten im Unterschied zu Düsseldorf günstig sind und wir hier im Gewerbegebiet Rheinpark gleichzeitig eine repräsentative Lage haben. Das ist in unserer Branche wichtig, da gerade zu Beginn einer Projektentwicklung immer wieder Gespräche mit dem Kunden stattfinden. Und da bildet der Standort wirklich eine gute Adresse.

Welche aktuellen Trends gibt es bei der Entwicklung von Büroimmobilien?

Seit einigen Jahren beobachten wir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kunden immer stärker in den Fokus rücken. Früher war es vereinfacht gesagt so, dass die Kosten- und damit die Flächenoptimierung höchste Priorität hatte. Ob damit auch ein ansprechender Arbeitsplatz geschaffen wurde, war im Prinzip zweitrangig. Mittlerweile ändert sich diese Sicht: Ein attraktives Arbeitsumfeld wird in vielen Branchen gezielt als Mittel zur Gewinnung von Beschäftigten eingesetzt. Arbeitsplätze werden wieder großzügiger gestaltet, ergänzend gibt es Flächen für Kommunikation, Entspannung und letzten Endes Freizeit. Das reicht vom Kicker oder Billiardtisch bis zum eigenen Fitnessstudio etwa am Vodafone-Campus in Düsseldorf. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt hier zusehends.

Ein weiterer Trend ist, dass Investoren ihre Anlagestrategie ändern. Früher haben viele Investoren nur fertige Immobilien erworben. Heute steigen sie schon viel früher ein, teilweise sogar vor dem ersten Spatenstich. Sie verfahren nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Sie wollen sich frühzeitig eine Immobilie sichern und können diese dann mitgestalten, wodurch sich die spezifischen Vermarktungsmöglichkeiten optimieren lassen. Dieses Vorgehen wird sicherlich auch durch das niedrige Zinsniveau und dem daraus resultierenden Anlagedruck begünstigt. Meiner Einschätzung nach gehen die Investoren dabei aber keinesfalls blauäugig vor, sondern investieren nur bei stimmigen Konzepten, mit Augenmaß und hohen Eigenkapitalquoten. Dies erschwert glücklicherweise das Bilden von Spekulationsblasen.

Immer wieder wird in den Medien von Gebäuden berichtet, die vollständig aus dem 3-D-Drucker stammen. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Inwiefern werden in Zukunft neue Baumaterialien zum Einsatz kommen?

Derartige Verfahren sind die jüngste Etappe in einer grundsätzlichen Entwicklung, die man mit den Worten „Weg vom Bauen, hin zum Montieren“ beschreiben könnte. Auf Baustellen wird immer weniger gebaut, stattdessen werden vorgefertigte Bauteile montiert. Dadurch ist eine höhere Qualität möglich, da in einer Werkshalle unter perfekten Bedingungen optimal produziert werden kann. Das bekommen Sie auf einer Baustelle so nie hin. Durch den 3-D-Druck könnte sich in diesem Prozess nun vor allem die zeitliche Komponente verändern. Gleichzeitig rückt das Thema 3-D-Druck auch die grundsätzliche Frage nach der Materialität von Bauteilen wieder in den Fokus, was ich sehr spannend finde. Ich denke, dass hier losgelöst vom 3-D-Druck vor allem Holz oder Hybride aus Holz und Beton vielversprechende Materialien sind. Mit ihnen lässt sich eine deutlich bessere Energiebilanz für Gebäude erreichen, was in Zeiten von Klimawandel und Wärmewende ein wichtiges Argument ist. Holz ist auch deshalb interessant, weil mit dessen Verwendung eine Trennung unterschiedlicher Materialien verbunden ist. Diese Materialtrennung erleichtert insbesondere den Rückbau von Gebäuden und das Recycling. Aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik, da in NRW für den Einsatz von Holz in Gebäuden über drei Geschosse erst die rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa in den Landesbauordnungen, geschaffen werden müssten.

Herr Schneider, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

Veranstaltungsrückblick

Feierliche Einweihung des Schiffsanlegers

Am 28. September war es endlich so weit: Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann durchschnitten gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt. Gut 350 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf das freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der neanderlandSTEIG war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“, versprach der Bürgermeister.

Unternehmen, die mit ihrer Belegschaft eine Rheinschifffahrt machen möchten, können für Betriebsausflüge, Firmenfeiern und andere Anlässe über eine Reederei ihrer Wahl eine entsprechende Tour buchen und den Monheimer Anleger nutzen.

Weiterbildung von Beschäftigten stand im Fokus des 3. Monheimer Afterworks

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die städtische Wirtschaftsförderung Mitte Oktober zum 3. Monheimer Afterwork rund um das Thema „Mitarbeiterqualifizierung“ in die Akademie für Unternehmensmanagement eingeladen.

Gastgeber Dr. Hubert Schäfer stellte das Studien- und Weiterbildungsangebot der Akademie vor, das insbesondere auch lokalen Unternehmen offensteht. Dagmar Keuenhof (Volkshochschule Monheim am Rhein) und Michael Altieri (Agentur für Arbeit, Hilden) präsentierten anschließend verschiedene Maßnahmen und Förderprogramme zur Mitarbeiterqualifizierung. Die konkreten Beispiele von Benjamin Kicklitz (Hamm Energietechnische Anlagen GmbH) zeigten eindrucksvoll, wie Unternehmen mit wenig Aufwand ihre Belegschaft fördern können. Alle Vortragenden waren sich einig, dass die Weiterbildung von Beschäftigten ein wichtiger Baustein ist, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Im Anschluss tauschten sich die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Imbiss und Getränken aus und knüpften neue Kontakte.

Terminausblick

8. November 2017, Digitale Transformation für den Mittelstand, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Bayer-Standort Monheim, Alfred-Nobel-Straße 50, 40789 Monheim am Rhein

Stellen Sie sich in Ihrem Unternehmen auch die Frage, ob Sie für die digitale Zukunft bereit sind? Suchen Sie ein einfaches und effektives Mittel, mit dem Sie diese Frage beantworten können? – Dann sollten Sie an der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ teilnehmen. Denn mit dem von der UNITY AG vorgestellten „Readiness Check Digitalisierung“ können Sie abschätzen, wie fit Ihr Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit Ihr Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Vorträge von Bayer CropScience und FRINGS INFORMATIC SOLUTIONS, die Ihnen Anregungen präsentieren, wie Sie sich für die digitale Zukunft rüsten können. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, VR-Brillen auszuprobieren und auf einem Rundgang den Bayer-Standort Monheim kennenzulernen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

21. November 2017, Workshop „Flexible Arbeitszeitgestaltung als Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte“, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Konferenzzentrum am Luisenplatz, Luisenstraße 111b, 47799 Krefeld

Spüren Sie in Ihrem Unternehmen auch den Wettbewerb um Fachkräfte? Spielen Sie mit dem Gedanken, Beschäftigte und BewerberInnen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen langfristig an sich zu binden? – Dann kommen Sie zum CSR-Workshop und lernen vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung kennen. Außerdem thematisiert die Referentin die allgemeinen Rahmenbedingungen und gibt Tipps zur Arbeitsorganisation, zur Führung und zur Mitarbeitergesundheit. Ziel ist es, das eigene Arbeitszeitmodell kritisch zu prüfen und gegebenenfalls zu modifizieren. Gemeinsam mit den anderen Workshop-TeilnehmerInnen diskutieren Sie außerdem Maßnahmen zur Steigerung von Produktivität, Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

1. Dezember 2017 - 8. Januar 2018, Monheimer Sternenzauber

Veranstaltungsort: Rathausplatz 2, 40789 Monheim am Rhein

Planen Sie bereits Ihre diesjährige Weihnachtsfeier? Wie wäre es mit einer Runde Schlittschuhlaufen oder einem spannenden Wettbewerb im Eisstockschießen? – Denn für alle Winterliebhaber kommt auch in diesem Jahr wieder unsere Eislaufbahn vor das Monheimer Rathaus. Für Ihre Firmenfeier können Sie die Eisbahn in den Abendstunden exklusiv buchen. Und für das leibliche Wohl sorgt die gemütliche Almhütte direkt neben der Eisbahn. Sie können hier entweder einzelne Tische in der Alm buchen – oder ab 20 Personen, beziehungsweise einem festgelegtem Mindestumsatz, direkt die ganze Hütte für bis zu 70 Personen!

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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15. Dezember 2017, Monheim am Rhein – besonders dynamisch

Titelstory: Monheim am Rhein – besonders dynamisch

Wirtschaftsentwicklung und Haushaltslage

Die wirtschaftliche Entwicklung in Monheim am Rhein ist auch 2017 von einer positiven Dynamik gekennzeichnet. Wie in den Vorjahren ist sowohl die Zahl der Gewerbeanmeldungen als auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter angestiegen. Monheimer Unternehmen beschäftigten Mitte 2017 knapp 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Noch vor fünf Jahren lag dieser Wert bei unter 11.000.

Von der stabilen wirtschaftlichen Lage profitiert auch der städtische Haushalt. Aus der Gewerbesteuer rechnet die Stadt für das laufende Jahr mit Einnahmen in Höhe von ca. 260 Millionen Euro. Für 2018 sind gar 290 Millionen Euro geplant, bei einem Gesamtergebnis von rund 40 Millionen Euro.

Die Stadtlandschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter

Im ausklingenden Jahr 2017 haben Bau und Fertigstellung zahlreicher Projekte das städtische Erscheinungsbild weiter verändert. Insbesondere entlang des Rheins bricht Monheim am Rhein zu neuen Ufern auf: Mit dem Rheinpark Carree Monheim II und dem Monberg Office wurden zu Jahresbeginn ca. 7.500 qm Büroflächen geschaffen. Im September wurde der Schiffsanleger feierlich eingeweiht, an dem nun Fahrgast- und Hotelschiffe mit einer Länge von bis zu 135 Metern festmachen können. Lokale Unternehmen haben hier die einmalige Möglichkeit, zu einem Betriebsausflug auf dem Rhein aufbrechen zu können. Direkt nebenan befindet sich der Bau des „Comfort“-Hotels auf der Zielgeraden. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. Und auch der Bau der Rheinkiesel am sogenannten Stadteingang hat mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Die Stadt Monheim am Rhein hat in diesem Jahr zudem wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung  gestellt. Mit dem Erwerb der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle wurde die Grundlage geschaffen, um diese zu einer Stadt- und Veranstaltungshalle umzubauen. Dank des geplanten Ankaufs des Creative Campus von UCB im Monheimer Süden werden in den nächsten Jahren zusätzliche hochwertige Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Hier soll mit neuen Firmenansiedlungen der Branchenschwerpunkt im Bereich Pharma- und Biotechnologie weiter gestärkt werden. Mit dem unmittelbar bevorstehenden Erwerb von Rathauscenter I und II sowie des Einkaufszentrums Am Holzweg möchte die Stadt zudem Impulse zur Attraktivität der Innenstadtbereiche und zur Sicherung des lokalen Einzelhandels setzen.

In der Folge der zu erwarteten Entwicklungen ist mit einem gesteigerten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Verkehrsfluss auf der Opladener Straße soll daher optimiert werden. In diesem Zusammenhang sollen ab 2020 unter anderem die Autobahnanschlussstelle Monheim ausgebaut sowie zusätzliche Fahrstreifen auf der Opladener Straße eingerichtet werden. Ziel ist es, die Verzögerungen in Folge der Ampelschaltungen erheblich zu reduzieren. Gleichzeitig wird ab Ende 2018 das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr massiv ausgeweitet. Die Bahnen der Stadt Monheim werden 17 neue Busse anschaffen und damit in den Hauptverkehrszeiten den Bahnhof Langenfeld im 5-Minuten-Takt anbinden. Ab 2019 folgt zudem die Einrichtung neuer Schnellbuslinien mit direkten Verbindungen zu den RRX-Haltepunkten Düsseldorf-Benrath und Leverkusen.

Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Auf Wunsch vieler Monheimer Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung 2017 eine Reihe neuer Angebote geschaffen. Dazu zählen unter anderem der MonheimPlus-Newsletter sowie das Monheimer Afterwork für alle Unternehmerinnen und Unternehmer. Beim ersten Afterwork stellte Bürgermeister Daniel Zimmermann im Mai aktuelle und geplante Vorhaben von Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sowie das Projekt Smart City Monheim am Rhein vor. Beim Treffen im Juli präsentierten sich fünf lokale Unternehmen und im Oktober stand das Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ im Mittelpunkt. Das nächste Monheimer Afterwork wird am 1. Februar 2018, 18-20 Uhr, stattfinden. Dann werden wieder fünf Monheimer Gewerbetreibende die Möglichkeit haben, sich der lokalen Unternehmerschaft zu präsentieren.

Für die Monheimer Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Handwerker wurde im November das Digitale Schaufenster gestartet. Hier können Sie sich kostenfrei präsentieren und Ihre Angebote und Waren vermarkten. Zudem bietet die online-Plattform die Möglichkeit, Waren direkt an den Endkunden zu verkaufen. Über die städtische Homepage gelangen Sie zur Registrierung, um das eigene Unternehmen im Digitalen Schaufenster zu präsentieren.

Bereits im April ging die b2b-Plattform MonheimPlus an den Start. Auf dem digitalen Schwarzen Brett können alle Monheimer Unternehmen News, Termine und Ausschreibungen platzieren und miteinander in Kontakt treten. Auch die städtische Wirtschaftsförderung informiert hier über Termine und städtische Ausschreibungen. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wurde die b2b-Plattform um ein Mitgliederverzeichnis ergänzt. In Form eines Adventskalenders wird bis Weihnachten jeden Tag ein anderes Mitglied vorgestellt und der Unternehmensdatenbank hinzugefügt. Die Aktion wird auch im neuen Jahr solange fortgesetzt, bis das Mitgliederverzeichnis vollständig ist.

Veranstaltungsrückblick

Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“

Rund 50 Unternehmensvertreter aus der Region haben sich am 8. November am Bayer-Standort Monheim mit der Frage beschäftigt, ob sie für die digitale Zukunft bereit sind. Die Veranstaltung war Auftakt zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“, die von der Stadt Monheim am Rhein, den Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann sowie der IHK zu Düsseldorf ausgerichtet wird.

In seinem einleitenden Vortrag demonstrierte Utz Klages von Bayer Digital Farming eindrucksvoll, welcher Nutzen mit dem Einsatz digitaler Prozesse in der Landwirtschaft verbunden ist. Dank modernster Techniken ist es heute beispielsweise möglich, Pflanzenschutzmittel zentimetergenau auf erkrankte Pflanzen aufzubringen anstatt wie früher das gesamt Feld zu besprühen. – Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein enormer Fortschritt.

Anschließend stellten Christian Grotebrune und Tobias Reich von der UNITY AG mögliche Schritte auf dem Weg in die digitale Unternehmenszukunft vor. Eine Methode, um das Thema Digitalisierung offensiv anzugehen, ist der Readiness Check Digitalisierung. Mit diesem anwendungsbezogenen Test können Unternehmer ermitteln, wie fit das eigene Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit das Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

In seinen mitreißenden und anschaulichen Ausführungen gab Christian Sohn von der Hildener Frings Informatic Solutions GmbH Einblicke in die digitalen Marketing- und Verkaufsaktivitäten des Unternehmens. Allen Zuhörern machte er deutlich, dass dies kein Hexenwerk sei und gleichzeitig einen enormen Wettbewerbs- und Wissensvorteil mit sich bringe. Durch die Auswertung von Kunden- und Systemdaten lassen sich teure Marketingaktionen vermeiden und Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Sie sich für neue Produkte interessieren. Denn jedes Produkt habe eine mittlere Lebensdauer, die sich relativ genau bestimmen lässt. Kontaktiert man den Käufer des Produkts in etwa bei Ablauf dieser Zeitspanne, nimmt er diese Kontaktaufnahme stärker wahr als zu einem anderen Zeitpunkt. Ein Ansatz, der sich auf nahezu jede Branche und jedes Produkt bzw. jede Dienstleistung übertragen lässt.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem gab es einen geführten Rundgang über das Bayer-Gelände.

Die Veranstaltungsreihe wird am 22. Februar 2018 bei der Firma Paul von der Bank GmbH in Hilden fortgesetzt. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Themen Robotik und Automatisierung liegen. Eine entsprechende Einladung folgt.

Terminausblick

30. Januar 2018, CSR Netzwerkabend „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Alnamic AG, Habichtweg 1, 41468 Neuss

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind Megatrends und betreffen alle Unternehmen. Wie können Unternehmen heutzutage verantwortungsvoll auf diese Veränderungen reagieren? Warum und wie ist Digitalisierung sinnvoll? Was bedeutet diese Veränderung für den Arbeitsplatz? Welchen Nutzen haben Unternehmen und wann ist der richtige Zeitpunkt? – Die Veranstaltung zeigt konkrete Wege, wie sich CSR und Digitalisierung in der Praxis von Unternehmen hervorragend miteinander verbinden lassen.

Der CSR-Netzwerkabend richtet sich ausschließlich an kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr über die Chancen und Potentiale der Digitalisierung von Unternehmens- und Serviceprozessen erfahren möchten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

22. Februar 2018, Digitale Transformation für den Mittelstand

Veranstaltungsort: Paul von der Bank GmbH, Max-Volmer-Straße 23, 40724 Hilden

Beim zweiten Treffen aus der Veranstaltungsreihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ stehen die Themen Robotik und Automatisierung im Mittelpunkt. Dazu wird es Impulsvorträge und Praxisbeispiele lokaler Unternehmen geben.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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19. Januar 2018, Neue Wege zur Anwerbung von Azubis

Titelstory: Neue Wege zur Anwerbung von Azubis

Viele Unternehmen wissen es aus eigener Erfahrung und auch die Medien berichten regelmäßig über die Entwicklung: Unternehmen haben immer häufiger Probleme, die angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Auch der aktuelle Berufsbildungsbericht 2017 belegt den seit Jahren anhaltenden Rückgang neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt, während die Zahl der angebotenen Stellen steigt.

Diese bundesweiten Trends lassen sich teilweise auch im Kreis Mettmann beobachten. Denn auch hier interessieren sich immer weniger junge Menschen für eine Berufsausbildung. Als Konsequenz blieben im Ausbildungsjahr 2016/2017 knapp 13 Prozent der gemeldeten Stellen unbesetzt.

Deshalb möchte Ihnen die städtische Wirtschaftsförderung mit diesem Newsletter einige Methoden präsentieren, die zu einem modernen und erfolgreichen Ausbildungsmarketing beitragen können. Dabei sollte klar sein, dass es kein Allheilmittel gibt und nicht alle Maßnahmen zwingend zu jedem Unternehmen passen. Dennoch hoffen wir, dass für jeden von Ihnen die eine oder andere Anregung mit dabei ist.

Jugendliche aktiv ansprechen

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung in Köln und das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn haben Leitfäden zur Rekrutierung von Auszubildenden zusammengestellt. Diese machen jeweils deutlich, dass eine zielgruppengerechte Ansprache von Jugendlichen ein zentrales Erfolgskriterium ist. Wichtigste Informationsquelle für Jugendliche sind die Karrierewebseiten von Unternehmen, gefolgt von Jobbörsen, Lehrern und Eltern, der Agentur für Arbeit, Tageszeitungen und Jobmessen:

  • Jeder Internetauftritt eines Unternehmens sollte eine spezielle Azubiwebseite beinhalten. Diese kann beispielsweise an den Karrierebereich angeknüpft werden und sollte zentrale Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Ausbildung im eigenen Unternehmen zur Verfügung stellen. Platzieren Sie hier auch, was Sie als attraktiven Ausbildungsbetrieb ausmacht. Lassen Sie außerdem Ihre Azubis zu Wort kommen und von ihrer Ausbildung berichten. Authentische Schilderungen, angereichert mit Fotos oder Videos, sind ideale Werbemittel. Gleichzeitig ist das Einrichten einer Azubiwebseite nur mit geringen Kosten verbunden.
  • Jugendliche und ihre Eltern suchen Ausbildungsstellen häufig in Online-Jobbörsen. Diese werden etwa von Kammern, Medien oder anderen Dienstleistern angeboten. Entweder gestalten Sie die Stellenanzeige selbst oder Sie können/müssen auf Eingabemasken zurückgreifen. Wichtig ist, dass Sie dabei einen Link auf die eigene Azubiwebseite angeben, um den Interessenten direkt an das Unternehmen zu binden. Der Aufwand und die Kosten für das Platzieren von Ausbildungsplätzen in Online-Jobbörsen sind überschaubar; der Erfolg hängt von der Qualität der Anzeige ab.
  • Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist eine spezielle Online-Jobbörse. Die Vorteile sind ihre große Popularität mit hohen Nutzerzahlen und die Tatsache, dass Sie als Unternehmen Ihre Ausbildungsplätze kostenfrei inserieren können.
  • Stellenanzeigen in lokalen Printmedien eignen sich weniger zur direkten Ansprache von Jugendlichen, als vielmehr um deren Eltern und Lehrer zu erreichen. Von daher sollten Sie diese traditionelle Maßnahme nicht per se ausschließen, auch wenn diese mit (teils hohen) Kosten verbunden ist. Wichtig bei der Gestaltung der Stellenanzeige ist, diese als Köder zu verwenden, um die Leserinnen und Leser auf Ihre Azubiwebseite zu lotsen. – Zu den lokalen Printmedien zählen im weitesten Sinne auch Schülerzeitungen von Schulen in der Umgebung, die sich ebenfalls als Werbeträger eignen.
  • Viele Kammern und lokale Verbände bieten seit einigen Jahren Jobmessen mit Azubi-Speed-Datings an. Hier gibt es mehrere kurze Zeitspannen, zum Beispiel von je zehn Minuten, in denen Sie interessierte Jugendliche kurz kennenlernen und Ihr Ausbildungsangebot bewerben können. Die Vorteile dieser Methode sind zum einen der geringe Aufwand, der sich hauptsächlich auf die Präsenz auf der Jobmesse begrenzt. Darüber hinaus können Sie in kurzer Zeit eine Reihe von Jugendlichen direkt ansprechen und – im Idealfall – von sich überzeugen. Azubi-Speed-Datings gelten deshalb als sehr effektive Methode. Die meisten Jobmessen und Azubi-Speed-Datings sind für Ausbildungsunternehmen außerdem kostenfrei.

Lokale Angebote zur Gewinnung von Auszubildenden

Unternehmen in Monheim am Rhein können eine Vielzahl örtlicher Angebote nutzen, um bei Jugendlichen für die eigenen Ausbildungsstellen zu werben:

  • Auf der b2b-Plattform MonheimPlus finden Sie lokale Dienstleister, die Sie bei der Gestaltung einer Azubiwebseite, dem Drehen von Image- und Rekrutierungsfilmen oder dem Entwickeln von Konzepten zum Azubimarketing unterstützen. Alle Monheimer Unternehmen können sich auf der b2b-Plattform registrieren und mit einem entsprechenden Aufruf passende Anbieter suchen.
  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet am 21. März 2018 ein Azubi-Speed-Dating in Langenfeld. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im kommenden Sommer eine Ausbildung beginnen möchten.
    Wenn Sie im Rahmen des Azubi-Speed-Datings Ihr Ausbildungsangebot vorstellen möchten, können Sie sich bis zum 7. März 2018 bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie von Inge Kohnen (IHK), Tel. 0211 3557-445, E-Mail, und auf der Internetseite der IHK.
  • Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Zimmermann findet am 16. Mai 2018 die BerufsOrientierungsBörse 2018 (BOB 2018) in Langenfeld statt. Auf der Messe können Sie gemeinsam mit über 100 weiteren Ausstellern Ihr Ausbildungsangebot präsentieren und sich um künftige Azubis bemühen. Die Veranstalter erwarten wie in den vergangenen Jahren ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Eingeladen sind alle weiterführenden Schulen in Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein sowie die Berufskollegs in Düsseldorf, Leverkusen und Hilden.
    Im Vorfeld der BOB besucht Bürgermeister Zimmermann einige teilnehmende Unternehmen aus Monheim am Rhein, um sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren und sich mit Azubis direkt auszutauschen.
    Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. Februar 2018 zur Teilnahme an der BOB anmelden. Hier geht es zum Online-Anmeldeformular. Die Plätze werden entsprechend der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen bekommen Sie von BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser, Tel. 0212 24927057, E-Mail, und auf bob2018.de.
  • Die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW). Es dient der dauerhaften Kooperation zwischen benachbarten Schulen und Unternehmen, die sich in einer sogenannten Lernpartnerschaft vernetzen. Durch den engen Kontakt zu den Lernpartnern und deren Einbindung in den Unterricht öffnen sich die Schulen der Wirtschaft und bieten den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Unterricht. Unternehmen profitieren von der Partnerschaft, indem sie die Jugendlichen früh als potenzielle Azubis und junge Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht selten Schülerinnen und Schüler ein Praktikum oder ihre Ausbildung beim Partnerunternehmen absolvieren.
    Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft erhalten Sie von Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail, und auf der Internetseite vom Kreis Mettmann.

Beispiele für erfolgreiches Azubimarketing

Das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn stellt unter dem Titel „Kreativität ist Trumpf“ 13 Unternehmen und deren Aktivitäten im Bereich Azubimarketing vor. Drei Beispiele sollen nachfolgend kurz skizziert werden:

  • Das Restaurant Hackbarth’s in Oberhausen lädt einmal im Monat zum Azubi-Menü. Die Azubis kochen für die Gäste in Eigenregie ein Vier-Gänge-Menü und übernehmen den kompletten Service. Der Inhaber ermöglicht seinen Azubis damit, Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass ihnen ihr Beruf Spaß macht. Beide Aspekte sind einer Allensbach-Umfrage zufolge wichtige Kriterien für die Berufswahl. Entsprechend schnell hat sich die Idee des Azubi-Menüs herumgesprochen, so dass der Inhaber heute viele Anfragen von jungen Leuten für ein Praktikum oder eine Ausbildung erhält. Denn über Mundpropaganda und PR-Maßnahmen werden Eltern und Jugendliche auf den Betrieb aufmerksam. In Oberhausen weiß man, dass man in Hackbarth‘s Restaurant nicht nur gut essen sondern auch gut arbeiten kann.
  • Der Fachbetrieb für Türen, Fenster und Innenausbau Türenmann GmbH in Stuttgart beweist, dass auch kleine Unternehmen in Ballungsräumen erfolgreich um Azubis werben können. Da das Unternehmen auch Abiturientinnen und Abiturienten ansprechen möchte, bietet es ihnen bei der Schreinereiausbildung eine Zusatzqualifikation „Management im Handwerk“ an. Feste Ausbildungsbestandteile für alle Azubis sind das Erlangen von sozialer Kompetenz und Dienstleistungsorientierung. Die Azubis bauen zum Beispiel Hochbeete, damit die im Rollstuhl sitzenden Bewohner eines Seniorenzentrums Pflanzen anbauen können, oder Spielhäuser und Holzeisenbahnen für Kitas. Dabei berücksichtigen die Azubis die besonderen Bedürfnisse ihrer „Kunden“ und lernen dadurch Kundenorientierung, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Das soziale Engagement spricht sich herum und verleiht dem Unternehmen ein gutes Image. Gleichzeitig wirbt es aktiv um Azubis: über Bildungspartnerschaften in Schulen, auf lokalen Ausbildungsmessen und im Internet. Das führt dazu, dass es der Türenmann GmbH nicht an Bewerbungen für eine Ausbildung mangelt.
  • Obwohl Azubis im Backhandwerk früh aufstehen müssen, hat die Deichbäckerei Buchholz aus Sachsen-Anhalt keine Probleme, Nachwuchs zu finden. Denn der Inhaber hat ein einfaches Erfolgsrezept: Bei Jugendlichen und deren Eltern präsent sein. Das schafft er, indem der eigene Verkaufswagen in den umliegenden Ortschaften Backwaren ausliefert und Flyer zur Azubisuche auf der Ladentheke ausliegen. Darüber hinaus dienen die Brottüten als Werbemittel für seine Bäckerei und die Ausbildung. Damit erzielt die Bäckerei eine große Reichweite und erreicht viele Haushalte in der Umgebung. Und was nicht auf die Brottüte passt, steht auf der Webseite der Bäckerei. Außerdem ist der Inhaber bei Facebook aktiv und berichtet gemeinsam mit seinen Azubis vom Alltag und besonderen Anlässen. Und auch wenn die Kinder beim Kita-Besuch ihr eigenes Brötchen backen und mit nach Hause nehmen, ist für Gesprächsstoff und Präsenz gesorgt.

Teilen Sie uns und den anderen Monheimer Unternehmen gerne auch Ihre kreativen Ansätze zur Gewinnung von Azubis mit. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder berichten Sie über Ihre Erfahrungen auf der b2b-Plattform MonheimPlus.

Terminausblick

1. Februar 2018, Digital Demo Day, 8.30 Uhr

Veranstaltungsort: postPOST - Grand Central, Kölner Straße 114, 40227 Düsseldorf

Erleben Sie innovative Digitalprodukte und neueste Technologien und lernen mehr als 50 Start-ups aus den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality, Drohnen, Smart Devices, Robotik, IoT und Cyber Security kennen. Der digihub Düsseldorf/Rheinland lädt zum zweiten Mal in das alte Postverteilzentrum postPOST – Grand Central in Düsseldorf ein. Neben der großen Ausstellerfläche hat der digihub für die mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher ein Bühnenprogramm mit spannenden Keynotes, Live-Hacks und Paneldiskussionen im Programm. Mit dabei sind Experten und inspirierende Speaker aus der Tech- und Digitalszene. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Knüpfen Sie beim Demo Day Kontakte mit neuen Partnern und lernen Sie die aktuellsten Digitaltrends kennen!

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv - Möbel Seele, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork werden sich die folgenden Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorstellen:

  • Küche Aktiv - Möbel Seele
  • Marienburg Monheim
  • ProGraphics | Rolf Huwer Consulting
  • Deutsche Bank
  • Seeles KochStudio

Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei einem Snack und Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

28. Februar 2018, Workshop "Das 1x1 des CSR-Nachhaltigkeitsprozesses", 14 Uhr

Veranstaltungsort: BLUE MOON, Friedrichstraße 8, 41460 Neuss

In diesem Basis-Workshop werden die wichtigsten Grundlagen zu CSR als Stellhebel für den Unternehmenserfolg in den vier Handlungsfeldern Mensch, Markt, Umwelt und Gesellschaft vermittelt. Neben einer theoretischen Einführung wird die Implementierung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, nach Abschluss des Workshops erste einfache Schritte zur Umsetzung von CSR in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Die Werbeagentur Blue Moon gibt dabei Einblicke in ihre umgesetzten CSR-Strategien.

Der Workshop richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise zum Thema CSR sammeln möchten.

Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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23. Februar 2018, Förderprogramme für junge, kleine und mittelgroße Unternehmen

Titelstory: Förderprogramme für junge, kleine und mittelgroße Unternehmen

In allen Entwicklungsphasen eines Unternehmens stehen Veränderungen an und müssen Hindernisse überwunden werden. Dies beginnt bei der Existenzgründung, setzt sich mit dem Kauf neuer Maschinen, der Entwicklung neuer Produkte oder der Investition in energiesparende Technik fort und findet auch in der Unternehmensnachfolge noch keinen Abschluss. Für diese und viele weitere Anlässe gibt es Unterstützung in Form von Förderprogrammen. Sie sollen die Unternehmen in die Lage versetzen, die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern, sei es durch zinsgünstige Kredite, Zuschüsse oder das Stellen von Sicherheiten und Eigenkapital.

Im Internet können interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer in Förderdatenbanken die für ihr Vorhaben passende Unterstützung recherchieren. Zu den umfangreichsten Angeboten zählt die Förderdatenbank des Bundes, die Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU auflistet.

Nachfolgend stellen wir Ihnen fünf regionale Förderprogramme vor, die sich an Unternehmen aus allen Branchen richten:

Förderung unternehmerischen Know-hows – Ein umfassendes Programm für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zielt mit dem Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ auf eine verbesserte Leistungs-, Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen ab. Die Unternehmen können dazu eine externe Beratung in Anspruch nehmen, um Verbesserungspotenzial zu identifizieren und auszuschöpfen. Das BAFA übernimmt 50 bis 90 Prozent der anfallenden Beratungskosten.

Den Gegenstand der Beratungen können zum einen allgemeine Aspekte bilden, etwa wirtschaftliche, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen der Unternehmensführung. Zum Förderumfang gehören ferner spezielle Beratungen, um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen. Dazu zählen etwa Beratungen zur besseren betrieblichen Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit oder zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die Beratungsleistung darf sich nicht auf eine Analyse und das Benennen von Schwachstellen beschränken. Ausschlaggebend für die Förderung ist vielmehr, dass zusätzlich Handlungsempfehlungen entwickelt und Anleitungen zur Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen in die betriebliche Praxis gegeben werden. Wichtig ist außerdem, dass der Antrag auf Förderung vor Beratungsbeginn – auch vor Abschluss eines Beratungsvertrags – gestellt werden muss. Als interessiertes Unternehmen erhalten Sie weitere Informationen und Hilfestellungen zur Antragstellung von Herrn Patzke, STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

Potentialberatung – Ein Förderprogramm zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

Das Arbeitsministerium NRW stellt mit der Potentialberatung ein Förderangebot zur Verfügung, mit dem Unternehmen sich und ihre Beschäftigten fit für die Zukunft machen können. Die Einbindung der Belegschaft ist dabei ein Kernelement der Potentialberatung. Sie zielt darauf ab, gemeinsam unentdeckte Ressourcen zu erkennen, Stärken und Schwächen zu analysieren und Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu entwickeln.

Im Rahmen der Potentialberatung werden zehn Beratertage mit 50 Prozent (maximal 500 Euro pro Tag) bezuschusst. Die Beratungsleistung fokussiert eines oder mehrere der folgenden Themen: Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung, Demographischer Wandel, Digitalisierung und Gesundheit. Um eine entsprechende Förderung zu erhalten, holen Sie sich als interessiertes Unternehmen zunächst ein Angebot eines Beraters ein. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbh (G.I.B.) stellt im Internet eine Beraterdatenbank zur Verfügung. Bevor Sie das Beratungsangebot annehmen, müssen Sie ein Gespräch mit dem STARTERCENTER NRW oder einer vergleichbaren Einrichtung führen (siehe Liste). Dort erhalten Sie einen Beratungscheck als Bewilligung Ihres Förderantrags.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen in NRW, die mindestens zwei Jahre alt sind und zwischen zehn und 250 Personen beschäftigen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Inhalten und zum Ablauf der Potentialberatung finden Sie auf der Internetseite des Arbeitsministeriums. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

NRW/EU.Mikrodarlehen – Förderdarlehen für Gründerinnen, Gründer und Jungunternehmen

Die NRW Bank stellt mit den NRW/EU.Mikrodarlehen eine Alternative zur Finanzierung durch die eigene Hausbank dar. Dabei werden Kredite in Höhe von 5.000 bis 25.000 Euro angeboten.

Eine Stellung von Sicherheiten ist nicht erforderlich. Voraussetzung ist stattdessen eine Beratung im STARTERCENTER NRW sowie dessen positives Votum. Darüber hinaus muss in den ersten Jahren der Kreditlaufzeit eine Begleitberatung in Anspruch genommen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Geschäftstätigkeit nicht nur finanziell, sondern als Ganzes auf sicheren Füßen steht.

Interessierte Unternehmen können den Kredit über eine Laufzeit von sechs Jahren zurückzahlen, wobei das erste Halbjahr tilgungsfrei ist. Eine vorzeitige Rückzahlung von Teilbeträgen oder des Gesamtdarlehens ist jederzeit möglich. Weitere Informationen zum NRW/EU.Mikrodarlehen finden Sie auf der Internetseite der NRW Bank. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

unternehmensWert:Mensch – Förderprogramm zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Personalpolitik in kleinen Unternehmen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten dabei, auf die personellen Anforderungen reagieren zu können.

Denn kleinen Unternehmen fehlen oft die eigenen Ressourcen, um passgenaue Strategien für den Umgang mit dem demographischen Wandel, Nachwuchsmangel, krankheitsbedingte Engpässen oder dem Thema Personalführung zu entwickeln. Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch bezuschusst daher bis zu zehn Beratungstage mit 80 Prozent. Die Beratung kann dabei in den folgenden vier Handlungsfeldern in Anspruch genommen werden: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Inhalten und zum Ablauf der Förderung finden Sie hier. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

ÖKOPROFIT – Mit Umweltschutz das Betriebsergebnis steigern

Das Förderprogram ÖKOPROFIT unterstützt Unternehmen dabei, durch das Einsparen von Ressourcen die Betriebskosten zu senken und somit das Betriebsergebnis zu steigern. Es verbindet damit den Aspekt des Umweltschutzes mit Wirtschaftlichkeitsbestrebungen von Unternehmen.

Das Programm ÖKOPROFIT wird vom Kreis Mettmann koordiniert und in sogenannten Staffeln ausgerichtet. An einer Staffel nehmen zehn bis 15 Unternehmen aus dem Kreisgebiet teil. In Vor-Ort-Terminen wird eine Bestandsaufnahme des momentanen Umweltverhaltens erstellt. Anschließend werden darauf aufbauend Maßnahmen und Strategien zur Senkung des Ressourceneinsatzes erarbeitet. Ergänzend dazu vermitteln gemeinsame Workshops aller teilnehmenden Unternehmen zusätzliches Wissen und Hinweise rund um die Themen Wasser, Energie, Beschaffung, Abfallmanagement, aber auch Mitarbeitermotivation, Arbeitsschutz und Umweltrecht. Weitere Informationen zu ÖKOPROFIT und einen Rückblick auf die vergangenen Staffeln finden Sie hier.

Im Frühjahr 2018 soll die fünfte ÖKOPROFIT-Staffel beginnen. Aktuell gibt es noch einige freie Startplätze. Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie sich an die Programmkoordinatoren vom Kreis Mettmann wenden. Ansprechpartner sind hier Frau Stephan-Oltmanns, Tel. 02104 99-2865, E-Mail, und Herr Wobbe-von Twickel, Tel. 02104 99-2866, E-Mail.

Veranstaltungsrückblick

Unternehmen präsentieren sich beim 4. Monheimer Afterwork und bereiten gemeinsam das Dessert zu

Das Ambiente im Kochstudio der Möbel Seele GmbH ist stilvoll und gemütlich, die Stimmung entsprechend ungezwungen und freundlich. Rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer stehen in kleinen Gesprächsrunden zusammen, tauschen sich aus, knüpfen neue Kontakte und genießen die hochwertigen Speisen von Sabine Schäfer und Leonore Müller-Gladen. Die beiden Köchinnen von Seeles KochStudio leiten außerdem zwei Unternehmer an, eine Zabaione aufzuschlagen, die als Dessert gereicht wird.

Diese Szenen stehen beispielhaft für das 4. Monheimer Afterwork Anfang Februar. Zu Beginn der Veranstaltung nutzten vier Monheimer Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihre Tätigkeiten den Gästen vorzustellen. Die Kurzpräsentationen der Möbel Seele GmbH, des Experten rund um das Thema Visualisierung ProGraphics, der Deutschen Bank AG sowie von Seeles KochStudio lieferten eindrucksvolle und spannende Einblicke in die Vielfalt und Leistungskraft der lokalen Wirtschaft.

Nicht nur das 4. Monheimer Afterwork, sondern speziell auch die Zabaione erhielt von den Gästen das Prädikat sehr gelungen. So äußerten viele den Wunsch, dass im Frühjahr das nächste Afterwork folgen sollte.

Terminausblick

14. März 2018, Informationsveranstaltung "Wie finde ich die richtigen Fördermittel?", 14-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf

Innovationen sind wichtige Treiber für neue Produkte und Dienstleistungen und bilden vielfach die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Förderprogramme von Bund und Ländern unterstützen dabei gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei der oftmals herausfordernden Finanzierung neuer Innovationsprojekte.

Die Veranstaltung der IHK zu Düsseldorf stellt die aktuellen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten vor und zeigt praxisnahe Tipps bei der Antragstellung auf. Bei einem Get-together mit Imbiss und Getränken bietet sich außerdem die Gelegenheit für einen informativen Austausch mit den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Experten für Fördermittel.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

31. März 2018, Brunch auf dem Rhein und Kreuzfahrt nach Amsterdam, 10 Uhr

Veranstaltungsort: Schiffsanleger Monheim am Rhein

Von der Monheimer Anlegestelle können Einheimische und Gäste in diesem Jahr zu neuen Ufern aufbrechen. Das städtische Tourismusmanagement organisiert Ende März und Ende April jeweils eine Brunchfahrt und eine zweitägige Flusskreuzfahrt nach Amsterdam – jede Fahrt gibt es als günstiges Pauschalangebot.

Am Karsamstag, 31. März, legt die MS Scenic Jade, ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff, gegen 10 Uhr zu einer etwa dreistündigen Brunchfahrt ab. Vom Schiffsanleger in Höhe des Deusser-Hauses, An d’r Kapell 2, geht es rheinabwärts nach Düsseldorf-Benrath. Während das 135 Meter lange Kreuzfahrtschiff an Baumberg, Zons und der Urdenbacher Kämpe vorbeifährt, können sich etwa 150 Gäste am großen Brunch-Buffet bedienen. Im Ticketpreis von 38 Euro pro Person ist das Buffet mit warmen Getränken, Säften und Softdrinks enthalten.

Sobald die Brunch-Ausflügler wieder an Land sind, macht sich die MS Scenic Jade direkt für eine Flusskreuzfahrt nach Amsterdam bereit. Am Nachmittag, um 15.30 Uhr, heißt es Leinen los! Die Kreuzfahrt von Samstag bis Montagmorgen kostet pro Person 149,99 Euro im Doppelzimmer – inklusive zwei Mal Frühstück, einem Mittagessen in Buffetform und zwei Abendessen mit mehreren Gängen , Getränken und zwei Übernachtungen in einer der 75 Kabinen mit Doppelbett. Am Sonntagmorgen erreicht das Schiff Amsterdam, wo es bis Ostermontag am Anlegeplatz bleibt und den Gästen auch für eine zweite Nacht als Hotelschiff dient.

Die gleiche Tour fährt die MS Scenic Pearl am Samstag, 28. April. Nach der Brunchfahrt, die ebenfalls gegen 10 Uhr beginnt, fährt das Schiff nach Amsterdam. Hier bleibt es eine weitere Nacht, bis Montagmorgen, 30. April.

Wer bei einer Brunchfahrt oder einer Flusskreuzfahrt teilnehmen möchte, kann sich ab Montag, 26. Februar, über ein Anmeldeformular verbindlich bei Marke Monheim, Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, anmelden. Pro Anmeldung können maximal zwei Tickets für Erwachsene und zwei Tickets für minderjährige Kinder für eine Brunchfahrt oder ein Doppelzimmer für eine Flusskreuzfahrt erworben werden.

Weitere Informationen zum genauen Reiseplan, zur Mitnahme von Kindern, Barrierefreiheit und zum Anmeldeverfahren gibt es auf monheim.de und bei Marke Monheim in der Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, in Monheim am Rhein.

15. April 2018, Frühlingsfest, 11-18 Uhr

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 15. April die neue Jahrszeit eingeläutet. Dieses Jahr stellt das Frühlingsfest den Auftakt zur Monheimer Europawoche Niederlande dar. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

16. April 2018, 5. Monheimer Afterwork, 17-19 Uhr

Veranstaltungsort: MEGA Monheim, Rheinpromenade 3a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 5. Monheimer Afterwork präsentiert die MEGA Monheim ihre Angebote im Energie- und Multimediabereich für Gewerbekunden:

  • MEGAtherm Wärmeservice
  • E-Mobilität
  • Glasfaseranschluss für Gewerbeimmobilien
  • Multimedia-Produkte für Gewerbekunden
  • ALL IP, VoIP, SIP und Co. - was ist das?
  • Informationen zur Umstellung der bisherigen Telefon- und DSL-Anschlüsse auf einen IP-basierenden Anschluss

Anschließend besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, sich in kleiner Runde auszutauschen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 9. April 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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28. März 2018, Stadt stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Titelstory: Stadt stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat in seinen Sitzungen im Dezember 2017 und März 2018 einige zentrale Entscheidungen getroffen, die den Wirtschafts- und Tourismusstandort Monheim am Rhein nachhaltig beeinflussen werden. Der aktuelle MonheimPlus-Newsletter wird die beschlossenen Vorhaben vorstellen und, soweit möglich, den zeitlichen Horizont umreißen, in dem die Projekte nach heutigem Stand realisiert werden sollen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter wie gewohnt durch einen aktuellen Terminausblick.

Festhalle und Parkhaus im Gewerbegebiet Rheinpark

Nachdem die Stadt Monheim am Rhein im vergangenen Jahr das Eigentum an der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle erworben hat, können die Planungen zur künftigen Nutzung des Gebäudes als Festhalle weiter voranschreiten. Die Festhalle soll aus zwei Veranstaltungssälen sowie einem Foyer bestehen. Mögliche Nutzungen sind Konzerte, Karnevalsveranstaltungen, Abi-Bälle, Musicals und andere Shows sowie Tagungen und Kongresse. Der große Saal soll bis zu 4.000 Personen Platz bieten, der kleine Saal 1.200 Personen. Da ein Großteil der Besucherinnen und Besucher voraussichtlich mit dem Pkw anreisen werden, soll im Gewerbegebiet Rheinpark, ca. 300 Meter von der Festhalle entfernt, ein großes Parkhaus errichtet werden. Hier sollen auch Unternehmen aus dem Rheinpark Stellplätze anmieten können.

Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass die Architektenkonzepte für die Festhalle im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens nach den Sommerferien 2018 vorliegen werden. Nach deren Auswertung soll die Beauftragung des Planers im Herbst 2018 erfolgen. Die Planungsphase bis zum Entwurf wird vermutlich ein gutes halbes Jahr in Anspruch nehmen, so dass der Baubeschluss im Sommer 2019 gefasst werden kann. Nach anschließender Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Bauleistungen (Erstellung der Ausschreibung) und Durchführung des Verfahrens können die Bauleistungen voraussichtlich im Frühjahr 2020 beauftragt werden. Im Anschluss wird der Bauunternehmer seine Werkplanung erstellen, wofür er voraussichtlich bis Ende 2020 benötigt. Für die Bauphase sind etwa zwei Jahre vorgesehen, so dass die Veranstaltungshalle bei dem zuvor beschriebenen Ablauf Ende 2022 ihren Betrieb aufnehmen könnte. Stellplätze im Parkhaus sollen nach heutigem Planungsstand bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 zur Verfügung stehen.

Ausbau der Opladener Straße

Viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer leiden insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten unter dem hohen Verkehrsaufkommen auf der Opladener Straße. Mit dem Ziel, Möglichkeiten zur Optimierung der Verkehrsverhältnisse zu identifizieren, wurde Mitte 2017 ein Verkehrsgutachten im Auftrag der Stadt erstellt. Die darin enthaltene Prognose basiert auf der zu erwartenden Einwohnerentwicklung, weiteren Gewerbeanmeldungen sowie der Verkehre, die voraussichtlich durch die neue Festhalle entstehen. Im Ergebnis wird ein Ausbau der Opladener Straße empfohlen, der in zwei Bereiche eingeteilt werden kann.

Zum einen soll die Anschlussstelle A 59 / Monheim durch zusätzliche Fahrstreifen erweitert werden. Zum anderen sollen die Kreuzungspunkte von Opladener Straße und der Straße Am Kieswerk sowie Baumberger Chaussee vierspurig ausgebaut werden. Eine graphische Darstellung der geplanten Maßnahmen finden Sie hier. Eine Animation auf monheim.de gibt zudem einen Eindruck davon, wie der Verkehr zukünftig auf der Opladener Straße fließen soll.

Der zeitliche Ablauf für den Ausbau sieht nach aktuellem Stand wie folgt aus: Die Planung und die erforderlichen Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie der Stadt Langenfeld werden mindestens bis zur zweiten Jahreshälfte 2019 andauern. Ende 2019 soll der Baubeschluss vom Rat der Stadt Monheim am Rhein eingeholt werden. Nach einem EU-weiten Vergabeverfahren der Bauleistungen ist der frühestmögliche Zeitpunkt für den Baubeginn das erste Quartal 2020. Die geschätzte Bauzeit beträgt ca. 30 Monate. Die Fertigstellung ist somit Ende 2022 möglich. Die Bauarbeiten sollen so koordiniert werden, dass Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer möglichst gering gehalten werden.

Autonom fahrender Bus soll Innenstadt und Altstadt miteinander verbinden

Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch, autonom und vernetzt. Schon heute positioniert sich Monheim am Rhein als Smart City, die dank der flächendeckenden Verlegung eines Glasfasernetzes durch die MEGA Monheim über beste Voraussetzungen verfügt, um ins digitale Zeitalter zu starten. Die Stadt möchte in diesem Zusammenhang eine Buslinie mit einem autonom fahrenden, elektrisch angetriebenen und somit lokal emissionsfreien Fahrzeug einrichten.

Die Fahrzeuge sollen eine vordefinierte Strecke vom Busbahnhof in die Altstadt ohne Eingriff eines Fahrers, aber unter Aufsicht einer Begleitperson, selbsttätig mit Hilfe von Sensorik und Telemetrie abfahren (siehe Streckenplanung). Für Monheim am Rhein hat die Umsetzung dieses innovativen und NRW-weit einmaligen Projekts eine große Strahlkraft. Es stärkt die Nachhaltigkeit, sorgt innerhalb der Bürgerschaft für eine höhere Lebensqualität und steigert für Besucherinnen und Besucher die Attraktivität der Stadt. Noch in diesem Jahr soll die Strecke im Probetrieb befahren werden, in 2019 soll der Regelbetrieb folgen.

Stadt installiert mehr als 400 Mietfahrräder an 33 Stationen

Monheim am Rhein weist nicht zuletzt wegen der Topographie und der Lage am Rhein eine hohe Attraktivität für Radfahrerinnen und Radfahrer auf, sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für Besucherinnen und Besucher. Um den Radverkehr weiter zu fördern und einen Mehrwert für die Bürgerschaft und den Tourismus zu erzielen, soll im laufenden Jahr ein Fahrradmietsystem eingeführt werden. Und auch die Beschäftigten in Monheimer Unternehmen können die Fahrräder mieten, zum Beispiel, um mit dem Fahrrad zur Mittagspause in die Innenstadt zu fahren oder kleinere Besorgungen zu erledigen.

Im Zuge der Entwicklung von Monheim am Rhein als Smart City soll das Fahrradmietsystem entsprechend digitale Funktionen beinhalten: Über eine App soll etwa die Ortung der nächsten Mietstation inklusive Angabe der dort bereitstehenden Fahrradtypen, die Reservierung von Fahrrädern sowie die Buchung, Freischaltung und Bezahlung des Fahrrads möglich sein.

Insgesamt will die Stadt 441 Fahrräder anschaffen, die an 33 Stationen im Stadtgebiet sowie an den Langenfelder S-Bahn-Haltestellen bereitgehalten werden. Eine Übersicht mit der Lage der 33 Stationen finden Sie hier. Um möglichst viele Nutzer anzusprechen, sind die Fahrräder in verschiedenen Ausführungen geplant: City-Bikes, E-Bikes, Kinder- und Transporträder. In den kommenden Monaten wird die entsprechende Infrastruktur errichtet, so dass ab dem vierten Quartal 2018 die Mietfahrräder genutzt werden können.

Barrierefreie Erschließung der Plattform auf dem Monberg geplant

Der Monberg stellt eine einmalige Location für eine Gastronomie dar. In den letzten Jahren hat sich der Monberg mitsamt der Gastronomie zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region entwickelt und bildet heute eines der touristischen Alleinstellungsmerkmale von Monheim am Rhein. Allerdings ist die Aussichtsplattform auf dem Monberg momentan nur bedingt barrierefrei zu erreichen.

Deshalb hatte sich die Stadt 2016/2017 um Bundesfördermittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ bemüht, die zur Finanzierung einer Brücke zwischen Parkhaus und Monberg verwendet werden sollten. Leider war die Bewerbung nicht erfolgreich. Eine Finanzierung in Eigenleistung stellt keine Alternative dar, da insbesondere die Kosten für die Gründung des Brückenbauwerks unverhältnismäßig hoch sind. Aus diesem Grund prüft die Stadtverwaltung nun, wie mittels Schrägaufzug oder anderer technischer Varianten eine barrierefreie Erschließung der Monberg-Plattform hergestellt werden kann.

Neue Impulse für zentrale Einkaufsbereiche

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein verfolgt seit Jahren das Ziel, das Einzelhandelssortiment im Stadtgebiet qualitativ anzuheben. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem Rathauscenter und dem Einkaufszentrum am Holzweg zu, stellen diese doch dominante Immobilien in den Versorgungsbereichen der Stadtteile Monheim und Baumberg dar.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Wirtschaftsförderung erfahren, dass das Rathauscenter kurzfristig zum Verkauf steht. Nach intensiven Verhandlungen zwischen Stadt und Eigentümer hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein Ende des Jahres einem Ankauf der Immobilie durch die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG zugestimmt. Der Erwerb der Immobilie erlaubt es der Stadt, unmittelbar den Geschäftsbesatz im Rathauscenter bestimmen zu können und aktiv auf eine Qualitätssteigerung des Angebots hinzuwirken. Darüber hinaus eröffnet sich mittel- und langfristig die Möglichkeit, auch über eine städtebauliche Neuordnung und Anbindung wesentlich zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt beizutragen (siehe Skizze zur möglichen Entwicklung). Die dafür notwendigen Umbauarbeiten starten nicht vor Herbst 2019.

In seiner Sitzung im Dezember 2017 hat der Rat außerdem einem Ankauf von Sondereigentum an der Ladenzeile im Einkaufszentrum am Holzweg zugestimmt. Dadurch erlangt die Stadt die Möglichkeit, das Nahversorgungszentrum langfristig zu stabilisieren und neu aufzustellen. Durch die Übernahme der Ladenlokale in mittelbar städtisches Eigentum kann direkt Einfluss auf die zukünftige Mieterstruktur und somit auf das Angebot genommen werden. Dadurch wird die wohnortnahe Versorgung für die bereits im Baumberger Norden lebende Bevölkerung (ca. 8.000 Personen) sowie für die ins Sophie-Scholl-Quartier oder auch in die Siedlung am Waldbeerenberg ziehende Bevölkerung gesichert.

Terminausblick

16. April 2018, 5. Monheimer Afterwork, 17 Uhr

Veranstaltungsort: MEGA Monheim, Rheinpromenade 3a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 5. Monheimer Afterwork präsentiert die MEGA Monheim ihre Angebote im Energie- und Multimediabereich für Gewerbekunden:

  • MEGAtherm Wärmeservice
  • E-Mobilität
  • Glasfaseranschluss für Gewerbeimmobilien
  • Multimedia-Produkte für Gewerbekunden
  • ALL IP, VoIP, SIP und Co. - was ist das?
  • Informationen zur Umstellung der bisherigen Telefon- und DSL-Anschlüsse auf einen IP-basierenden Anschluss

Anschließend besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, sich in kleiner Runde auszutauschen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 10. April 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

17. April 2018, Wirtschaftsforum Niederlande, 16 Uhr

Veranstaltungsort: apt Extrusions GmbH, Daimlerstraße 10, 40789 Monheim am Rhein

Die Niederlande sind 2017 der zweitwichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen. Die zentralen Säulen der Handelsbeziehungen sind der Maschinenbau und die chemische Industrie. Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt in den Niederlanden bieten sich darüber hinaus Unternehmen der Medizintechnik, der Nahrungsmittelindustrie, des Transport- und Logistiksektors, des Bausektors sowie des Energiesektors.

Das „Wirtschaftsforum Niederlande“ möchte allen interessierten Unternehmen eine Plattform bieten, sich über den Wirtschaftsstandort Niederlande zu informieren. Dazu werden neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch Unterstützungen für Investitionen in den Niederlanden thematisiert. Außerdem berichten zwei Monheimer Unternehmen von ihren Erfahrungen im Geschäftsalltag mit niederländischen Lieferanten und Kunden. Interessierte Unternehmen erhalten von ihnen wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten zu niederländischen Partnern. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei Imbiss und Getränken im persönlichen Gespräch auszutauschen. Außerdem lädt der Gastgeber apt um 18 Uhr zu einer ca. 90-minütigen Betriebsführung ein.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Um Anmeldung wird daher bis zum 10. April 2018 gebeten.

25. & 26. April 2018, polis Convention - Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, 9 Uhr

Veranstaltungsort: Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Die polis Convention ist auf dem besten Weg, sich neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland zu etablieren. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. Im April präsentieren sich über 150 Aussteller aus Städten, Kommunen sowie der Immobilienwirtschaft. Begleitet wird die Messe wie gewohnt von einem Kongressteil. Dieser widmet sich 2018 den Themen „Let’s work – Arbeitswelt der Zukunft“, „Beyond horizons – Was wir von unseren Nachbarn lernen können“, „Public for all part – Das öffentliche Wohl unserer Stadt“ und „Let’s get smart – Die Stadt der Zukunft“.

Die Stadt Monheim am Rhein ist gemeinsam mit dem Kreis Mettmann auf der polis Convention vertreten. Sie finden uns am Messestand A 08.1. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

25. Juni 2018, Digitale Transformation für den Mittelstand

Veranstaltungsort: Hochschule Bochum - Campus Heiligenhaus, Kettwiger Straße 20, 42579 Heiligenhaus

Beim zweiten Treffen aus der Veranstaltungsreihe "Digitale Transformation für den Mittelstand" stehen die Themen Digitalisierung und Konsequenzen für die Arbeitswelt im Mittelpunkt. Dazu wird es Impulsvorträge und Praxisbeispiele lokaler Unternehmen geben. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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24. Mai 2018, Breitbandinternet, E-Mobilität, JobTicket und Pausensprinter

Titelstory: Breitbandinternet, E-Mobilität, JobTicket und Pausensprinter

Monheimer Unternehmen und ihre Beschäftigten können von einem breiten Angebotsspektrum der städtischen Tochtergesellschaften profitieren. Dieses reicht vom leistungsstarken Internetanschluss über E-Tankstellen und JobTickets bis hin zur sportlichen Gestaltung von Mittagspause und Feierabend. Diese Angebote stärken Ihr Unternehmen nicht nur im klassischen Wettbewerb mit anderen Markteilnehmern, sondern helfen Ihnen auch bei der Bindung von Beschäftigten sowie der Förderung ihrer Gesundheit und Fitness. Nachfolgend stellen wir Ihnen vier Angebote vor und nennen jeweils Ansprechpartner, die für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung stehen.

MEGA Multimedia bietet Internetpakete für Monheimer Unternehmen

Ende des Jahres wird die flächendeckende Verlegung des Glasfasernetzes im Stadtgebiet durch die MEGA nahezu vollständig abgeschlossen sein. Große Stadtbereiche, und damit auch die meisten Gewerbegebiete, sind bereits an das leistungsstarke Netz angeschlossen. Die Voraussetzungen für die Nutzung stabiler Internetverbindungen mit Datenübertragungsraten bis zu 1.000 Mbit/s sind somit geschaffen. Damit Sie mit Ihrem Unternehmen diese Potenziale nutzen können, bietet die MEGA drei Business-Pakete mit unterschiedlichem Leistungsspektrum an. Das günstigste Produkt ist bereits ab 35 Euro pro Monat verfügbar:

  • Das Basis-Paket richtet sich vor allem an kleine Unternehmen mit gewöhnlichem Datenverkehr. Es beinhaltet unter anderem eine Internet-Flatrate und eine Flatrate für Telefonate ins deutsche Festnetz sowie die Bereitstellung eines Premium-Routers und von bis zu zehn Rufnummern. Für den Fall von technischen Problemen stehen eine Störungshotline und ein Störungsmanagement zur Verfügung. Das Basis-Paket kann mit einer Bandbreite bis zu 500 Mbit/s gewählt werden.
  • Das Medium-Paket ist besonders für jene Unternehmen interessant, bei denen große Datenmengen, unterschiedliche Dienste und erweitere Serviceanforderungen eine Rolle spielen. Dies ist zum Beispiel bei Cloud-Computing, Videokonferenzen oder Online-Backups der Fall. Dazu können in Ergänzung zu den Leistungen des Basispakets symmetrische Down- und Uploadraten gewählt werden.
  • Das Professional-Paket eignet sich aufgrund des hochkarätigen Leistungsstandards vorwiegend für Kunden mit sehr hohen Anforderungen hinsichtlich Infrastruktur und Datentransfer. Betreiben Sie etwa eine eigene Serverfarm, einen Onlineshop oder entwickeln Software und tauschen speicherintensive Daten (Graphikdateien, hochauflösende Fotos, Updatedateien) mit Geschäftspartnern aus, sind symmetrische Bandbreiten, die dieser Anschluss bereitstellt, wichtig für Ihren Geschäftserfolg.

Medium- und Professional-Kunden erhalten ein Business-Gateway, das bereits heute eine Bandbreite von 1.000 Mbit/s ermöglicht. Auf Wunsch können diese Anschlüsse mit mehreren öffentlichen IPv4-Adressen bereitgestellt werden. Außerdem profitieren die Kunden dieser Pakete von schnellen, garantierten Reaktions- und Entstörzeiten.

Alle Pakete können um individuelle Bausteine wie Voice over IP über SIP-Trunks oder Cloudtelefonanlagen ergänzt werden. MEGA Multimedia unterstützt Sie über alle Phasen der Installation hinweg. Hierzu und zu allgemeinen Fragen rund um die Business-Pakete von MEGA Multimedia berät Sie die MEGA gerne. Ihr Ansprechpartner ist Herr Przybycin, den Sie unter Telefon 02173 9520-365 oder per E-Mail kontaktieren können.

Förderung zum Errichten eigener E-Tankstellen

Die Stadtverwaltung rüstet ihren Fuhrpark auf Elektroautos um und auch einige Monheimer Unternehmen nutzen bereits die Vorteile der E-Mobilität. Angesichts überhöhter Stickoxidwerte und der damit verbundenen Diskussion um Fahrverbote erfährt das Thema E-Mobilität eine neue Dynamik. Selbst die bei diesem Aspekt eher zögerlichen deutschen Automobilhersteller intensivieren ihre Aktivitäten rund um Elektroautos, weil sie erkannt haben, dass dieser Markt in naher Zukunft stark wachsen wird. Eine wichtige Voraussetzung für die prognostizierte Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur.

Aktuelle Studien zeigen, dass ein Großteil der Ladevorgänge im privaten Wohnumfeld oder am Arbeitsplatz stattfinden. Unternehmen profitieren von eigenen E-Tankstellen also gleich in zweifacher Hinsicht: Neben dem Betanken des eigenen Fuhrparks schaffen sie damit ein Angebot an die Beschäftigten, das private Elektroauto aufzuladen.

Die MEGA unterstützt Monheimer Unternehmen auf ihrem Weg in die E-Mobilität und bietet dazu eine kompakte StromTanke an. Die E-Ladebox kann direkt an Gebäudewänden oder aber auf einer Stele angebracht werden. Sie verfügt über eine Ladeleistung von 11 kW, wodurch sich ein Elektroauto mit einem 25 kWh-Akku in gut zwei Stunden laden lässt. Die E-Ladebox der MEGA kostet inklusive Montage ca. 2.000 Euro. Seit November 2017 fördert das Land NRW die Installation von E-Tankstellen in Unternehmen mit 50 Prozent (maximal 1.000 Euro). Mit dem Förderprogramm progres.nrw Markteinführung: Ladeinfrastruktur reduzieren sich die Anschaffungskosten also auf rund 1.000 Euro.

Die MEGA informiert Sie gerne über diese und weitere Fördermöglichkeiten sowie über die Anschlussvoraussetzungen. Außerdem hält die MEGA Modelle bereit, mit denen Sie die (privaten) Ladevorgänge Ihrer Beschäftigten abrechnen können. Ihr Ansprechpartner ist Herr Lanko, den Sie unter Telefon 02173 9520-342 oder per E-Mail kontaktieren können.

JobTicket für die Beschäftigten in Monheimer Unternehmen

Der Weg zur Arbeitsstätte und nach Hause zählt für Sie und Ihre Belegschaft zum Alltag. Deshalb ist es umso ärgerlicher, dass die Staumeldungen im morgendlichen und nachmittäglichen Berufsverkehr immer mehr zunehmen. Dies stellt vor allem für jene Berufstätigen ein Problem dar, die nicht in Monheim am Rhein wohnen und täglich hierhin pendeln. Und das sind laut IT.NRW rund 85 Prozent der Beschäftigten in Monheim!

Als Arbeitgeber haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Belegschaft mit dem JobTicket den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern. Damit können diese ihren Arbeitsweg stressfreier gestalten und in den Bussen der Bahnen der Stadt Monheim GmbH (BSM) sogar kostenfreies W-LAN nutzen. Außerdem sind Pendler, die Bus und Bahn nutzen, laut einer Studie aus dem Vereinigten Königreich auch tendenziell gesünder und fitter als solche, die mit dem Auto pendeln.

Die BSM bietet Ihnen verschiedene JobTicket-Varianten an, die sowohl den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als auch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) abdecken. Außerdem sind auch Kombitickets möglich, die Fahrten in beiden Verbünden beinhalten. Mit dem JobTicket können Sie und Ihre Beschäftigten beliebig viele Fahrten im Regionalverkehr unternehmen. Werktags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen können außerdem weitere Personen kostenfrei mitfahren. Und dies alles zu deutlich ermäßigten Preisen. So sparen Beschäftigte beispielsweise mit dem JobTicket der Preisstufe B (Düsseldorf und Umgebung, siehe Grafik) je nach Betriebsgröße und Vertragsmodell pro Monat zwischen 13 und 40 Prozent gegenüber einem klassischen Monatsticket. Und mit dem JobTicket für den gesamten VRS sparen Kunden in Abhängigkeit von Betriebsgröße, Vertragsmodell und Wohnort zwischen 10 und 82 Prozent.

Ein JobTicket kann eine wertvolle Investition in die Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Bindung Ihrer Beschäftigten sein. Die BSM informiert Sie gerne über die möglichen Vertragsmodelle und Rabattvarianten. Ihr Ansprechpartner ist Herr Knorr, den Sie unter Telefon 02173 9574-22 oder per E-Mail kontaktieren können.

Pausensprinter und Aktivangebote im Mona Mare

Der überwiegende Teil der Beschäftigten in Monheim am Rhein arbeitet im Dienstleistungssektor. Besonders hier, aber auch in anderen Branchen, führen die Digitalisierung und der allgemeine Wandel der Arbeitswelt dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr Zeit im Büro verbringen. Außerdem belasten Druck und Stress zunehmend mehr Beschäftigte; mit der Folge, dass die Leistungsfähigkeit sinkt. Das städtische Allwetterbad Mona Mare bietet Ihnen und Ihrer Belegschaft Möglichkeiten, diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Mit dem Sondertarif „Pausensprinter“ können Beschäftigte die Mittagspause nutzen, um ein paar Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen und dabei den Kopf wieder frei zu bekommen. Der Pausensprinter kostet vier Euro und berechtigt zum Besuch des Badelands zwischen 11.30 und 14 Uhr. Und wer statt des klassischen Schwimmens lieber am Aqua-Cycling teilnehmen möchte, kann dies in der Mittagspause für einen kleinen Aufpreis ebenfalls tun.

Und auch außerhalb der Mittagszeit bietet das Mona Mare vielfältige Angebote, um Gesundheit und Fitness zu fördern. Nach Feierabend werden beispielsweise Aqua-Cycling, Aqua-Power und Aqua-Zumba angeboten. Diese Aktivangebote dauern 30 oder 45 Minuten und sind über eine 12er Karte besonders günstig.

Sie als Arbeitgeber können Ihre Belegschaft beim Besuch des Mona Mare unterstützen, indem Sie eine übertragbare Geldwertkarte erwerben. Diese hinterlegen Sie etwa am Empfang Ihres Unternehmens, an dem sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Karte für einen Besuch des Mona Mare ausleihen können. Je nach Modell (Bronze, Silber, Gold) reduzieren sich dank der Geldwertkarte die Eintrittspreise für Sauna und Badeland um zehn bis 20 Prozent. Das Mona Mare informiert Sie gerne über die möglichen Rabattvarianten und ist auch offen für weitere Angebote an Unternehmen und Beschäftigte. Ihr Ansprechpartner ist Herr Zierul, den Sie unter Telefon 02173 951-520 oder per E-Mail kontaktieren können.

Veranstaltungsrückblick

Städtische Wirtschaftsförderung präsentiert Monheim am Rhein auf der Messe polis Convention

Ende April hat in Düsseldorf die vierte polis Convention stattgefunden. Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland etabliert. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. So auch für die Stadt Monheim am Rhein: Am Gemeinschaftsstand vom Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten hat sich die Stadt den rund 3.800 Messebesucherinnen und -besuchern präsentiert.

Die zweitägige polis Convention bietet seit 2015 eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern aufzubauen und zu pflegen. Aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus den europäischen Nachbarländern kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die Landeshauptstadt. Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben auf der diesjährigen polis Convention wieder zahlreiche Gespräche geführt und die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Gespräche haben in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus / UCB sowie die Entwicklung der Monheimer Innenstadt gestanden.

Terminausblick

15.-17. Juni 2018, Stadtfest „Kick'n'Roll 50s“

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Beim diesjährigen Stadtfest kehren unter dem Motto „Kick'n'Roll 50s“ Erinnerungen an das Wunder von Bern und die 50er Jahre zurück. Rollschuh-Parcours, Oldtimer-Traktoren, nostalgische Kirmes und Boogie-Woogie-Einlagen sind nur einige Attraktionen, auf die sich die Gäste freuen können. Außerdem werden an den drei Stadtfesttagen alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft in Russland beim Public-Viewing gezeigt; mit dem Spiel Deutschland gegen Mexiko als krönendem Abschluss am Sonntagabend.

Traditionell startet das Stadtfest am Freitag mit dem Gänseliesellauf, der die Läufer an der Bühne Krischerstraße vorbeiführt. Am Samstag lockt zudem der Gänselieselmarkt, ein weit über den Stadtrand hinaus bekannter Trödelmarkt, zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Alle Stände sind bereits restlos ausgebucht. Der Stadtfest-Sonntag ist verkaufsoffen und steht im Zeichen von Stadtwette und Vereinsmeile.

25. Juni 2018, „Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt“, 16-19 Uhr

Veranstaltungsort: Hochschule Bochum - Campus Velbert/Heiligenhaus, Kettwiger Straße 20, 42579 Heiligenhaus

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Welche Chancen und Risiken bieten sich Ihnen und Ihrer Belegschaft? Wie können Sie Ihre Belegschaft mitnehmen? – Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Infoveranstaltung der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand.“ Die Referenten vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen, der IG Metall NRW, der UNITY AG und der ISS Facility Services Holding GmbH zeigen in praxisnahen Vorträgen, wie Sie Ihr Unternehmen mitsamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Zukunft rüsten.

Die Veranstaltungsreihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ wird von der IHK zu Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann sowie der kreisangehörigen Städte organisiert. Ansprechpartner bei der Stadt Monheim am Rhein ist Herr Dr. Hahn, E-Mail, Tel. 02173 951-613.

Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Auf der Internetseite der IHK zu Düsseldorf können Sie sich online anmelden.

9. Juli 2018, 6. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: Familien-Hofcafé, Parkstraße 6, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 6. Monheimer Afterwork haben Sie wieder die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 2. Juli 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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13. Juli 2018, Angebote der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann

Titelstory: Angebote der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann

Die städtische Wirtschaftsförderung ist für Sie und alle Monheimer Unternehmen der erste Ansprechpartner für Ihre Anliegen, Fragen oder Bedarfe hinsichtlich der Entwicklung des Unternehmens. Wir unterstützen Sie gerne und stehen für ein Gespräch jederzeit zur Verfügung. Da die städtische Wirtschaftsförderung jedoch nicht alle Themenbereiche abdecken und Angebote darstellen kann, kooperieren wir in verschiedenen Bereichen mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann. Wie und auf welchen Feldern diese Zusammenarbeit stattfindet, möchten wir in der aktuellen Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters präsentieren. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf die Veranstaltung „Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt“ sowie das 6. Monheimer Afterwork. Den Schlusspunkt setzt wie gewohnt unser aktueller Terminausblick. – Die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein wünscht Ihnen, Ihren Beschäftigten und Ihren Familien erholsame Sommerferien!

Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminare

Ein Blick in die Medien vermittelt heutzutage leicht den Eindruck, dass die Fülle an wirtschaftsrelevanten Themen immens ist. Das Spektrum reicht von der alle Lebensbereiche beeinflussenden Digitalisierung über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Fachkräftemangel, drohende Handelskriege und den bevorstehenden Brexit bis hin zu spezielleren Bereichen wie Unternehmensnachfolge oder Corporate Social Responsibility (CSR). Vermutlich sind viele dieser Aspekte in unterschiedlicher Ausprägung auch für Ihr Unternehmen von Interesse. Und als städtische Wirtschaftsförderung sehen wir es als unsere Aufgabe an, Ihnen passende Informationen und Hilfestellungen anzubieten.

Daher haben wir in den vergangenen Jahren zum Beispiel mehrere Veranstaltungen rund um Digitalisierung und Industrie 4.0 organisiert oder beim Afterwork im Herbst vergangenen Jahres die Qualifizierung von Beschäftigten thematisiert. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung aber auch, dass bei einigen Themen in Monheim am Rhein alleine nicht ausreichend Unternehmen zusammenkommen, um hier Informationsveranstaltungen, Workshops oder Seminare anzubieten. Ähnlich stellt sich die Situation in den anderen kreisangehörigen Kommunen dar. Daher kooperieren die städtischen Wirtschaftsförderungen mit dem Kreis Mettmann und richten gemeinsam themenbezogene Veranstaltungen aus. Durch diese Zusammenarbeit können im Kreisgebiet insgesamt mehr Themen platziert und Unternehmerwünsche aufgegriffen werden, da die Zahl an potenziellen Teilnehmern deutlich höher ist. Wenn Sie Themen haben, zu denen Sie sich Veranstaltungen wünschen, können Sie uns diese gerne mitteilen. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@monheim.de.

Fördermittelberatung und eigene Förderprogramme

Das Angebot an Fördermitteln ist vielfältig und entwickelt sich ständig weiter (siehe auch den Newsletter vom 23. Februar 2018). Dies erfordert den Einsatz von mehreren Beschäftigten, um fortwährend auf dem aktuellen Stand zu sein und Unternehmen zielgerichtet beraten zu können. Da der Personalbesatz in den Wirtschaftsförderungen der kreisangehörigen Kommunen begrenzt ist, übernimmt das beim Kreis Mettmann angesiedelte STARTERCENTER als zentrale Stelle die Fördermittelberatung für alle Unternehmen im Kreisgebiet.

Es informiert und berät sowohl Existenzgründerinnen und -gründer als auch junge und etablierte Unternehmen zu den verschiedenen Formen der Förderungen. Dazu gehören unter anderem finanzielle Zuschüsse zu Beratungsleistungen und Coachings sowie zinsgünstige Darlehen. Interessierte Unternehmen können sich zwecks Beratung gerne mit Frank Patzke vom STARTERCENTER Verbindung setzen, Telefon 02104 99-2627, E-Mail.

Der Kreis Mettmann berät aber nicht nur über Förderprogramme des Landes NRW und des Bundes, sondern stellt auch eigene Fördergelder zur Verfügung. So unterstützt das Förderprogramm ÖKOPROFIT Unternehmen dabei, durch das Einsparen von Ressourcen die Betriebskosten zu senken und somit das Betriebsergebnis zu steigern. Es verbindet damit den Aspekt des Umweltschutzes mit Wirtschaftlichkeitsbestrebungen von Unternehmen. Am 6. Juli ist die bereits fünfte Förderrunde gestartet. Zu den zehn jetzt geförderten Unternehmen zählen auch zwei Monheimer Firmen: Die NEUKO GmbH und die Menk’sche GmbH & Co. KG. Basierend auf einer detaillierten Bestandsanalyse erarbeiten diese bis Sommer 2019 Strategien zum Senken des eigenen Ressourceneinsatzes. In gemeinsamen Workshops mit den anderen teilnehmenden Unternehmen erhalten sie außerdem Informationen rund um die Themen Wasser, Energie, Beschaffung, Abfallmanagement, aber auch Mitarbeitermotivation, Arbeitsschutz und Umweltrecht. Für die bevorstehende Projektphase wünschen wir den beiden Unternehmen viele neue Erkenntnisse und viel Spaß.

Service für internationale Fachkräfte

In vielen Unternehmen ist es heutzutage üblich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten zu beschäftigen. Angesichts des demographischen Wandels und des sich in einigen Branchen abzeichnenden Fachkräftemangels wird die Bedeutung internationaler Fachkräfte in Zukunft wohl weiter steigen. Mit dem Ziel, die Unternehmen bei der Anwerbung und dem Einsatz dieser Beschäftigten zu unterstützen, haben die Wirtschaftsförderungen des Kreises Mettmann und der Stadt Düsseldorf sowie die IHK zu Düsseldorf den Expat Service Desk initiiert.

Er fungiert als Anlauf- und Informationsstelle für kleine und mittlere Unternehmen bei Fragen zu Beschäftigungsvoraussetzungen, behördlichen Verfahren sowie beruflicher Entwicklung und Qualifizierung. Darüber hinaus berät und unterstützt der Expat Service Desk internationale Fachkräfte bei ausländerrechtlichen Verfahren, Kinderbetreuung, Integration und vielen weiteren Aspekten des alltäglichen Lebens.

Der Expat Service Desk steht allen interessierten Unternehmen und Beschäftigten im Kreis Mettmann offen und bietet seine Beratungen kostenfrei an. Eine Terminabsprache ist nicht notwendig. Das Team um Projektleiter Johannes Grünhage, Tel. 0211 5441-4909, E-Mail, ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr für Sie erreichbar. Auf der Interseite des Expat Service Desks erhalten Sie weitere Informationen zu den angebotenen Dienstleistungen und Veranstaltungen.

Regionalmarketing für Unternehmen und Kommunen

Monheim am Rhein hat als Wirtschaftsstandort viele Pluspunkte zu bieten. Ihnen sind diese hinlänglich bekannt und auch viele Unternehmen aus dem regionalen Umfeld wissen, dass die Stadt der beste Ort zum Investieren, Arbeiten, Einkaufen und Leben ist. Gleichzeitig ist klar, dass Monheim am Rhein alleine nicht im Konzert der ganz Großen mitspielen kann. Deshalb schließt sich die Stadt gerne mit den anderen kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis Mettmann zusammen und macht gemeinsam Werbung für die Region.

Zu diesem Zweck organisiert die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann beispielsweise jedes Jahr Stände auf zwei wichtigen Messen der Immobilienbranche: Auf der EXPO REAL in München sowie der polis Convention in Düsseldorf. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen ebenfalls in der Immobilienbranche aktiv sind, können Sie sich als Mitaussteller oder Sponsor am Messeauftritt beteiligen und präsentieren. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Thomas Zitzmann von der städtischen Wirtschaftsförderung, Tel. 02173 951-925, E-Mail, in Verbindung.

Monheim am Rhein, der Kreis Mettmann und die hier ansässigen Unternehmen können zudem von der weltweiten Bekanntheit des Neandertalers profitieren. Die Tatsache, dass sich die Fundstelle im Kreisgebiet befindet, wird zur Vermarktung der Region genutzt. Mit der Marke neanderland werden vor allem die Freizeit- und Tourismusangebote beworben. Aber auch Unternehmen aus anderen Branchen können die Marke einsetzen, um für sich und den eigenen Unternehmensstandort zu werben. Der Kreis Mettmann stellt Ihnen dazu den Slogan und das Logo „zuhause im neanderland“ zur Verfügung. In die Unternehmenshomepage oder E-Mail-Signatur eingebunden, zeigen Sie Ihren Kunden und Geschäftspartnern damit direkt, wo Ihr Unternehmen sitzt und dass Sie mit der Region verbunden sind. Weitere Informationen rund um die Verwendung von Slogan und Logo erhalten Sie von Julia Wachten vom Kreis Mettmann, Tel. 02104 99-2060, E-Mail.

Veranstaltungsrückblick

Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt

Gut 60 Unternehmensvertreter aus der Region beschäftigten sich am 25. Juni am Hochschulcampus Velbert/Heiligenhaus mit der Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Arbeitswelt haben wird. Die Veranstaltung war Bestandteil der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“, die von der Stadt Monheim am Rhein, den weiteren Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann sowie der IHK zu Düsseldorf ausgerichtet wird.

In seinem einleitenden Vortrag präsentierte Dr. Thomas Ludwig vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Siegen die vielfältigen Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte, die sich aus der Digitalisierung ergeben werden. Gleichzeitig zeigte er Wege auf, wie sich die Wirtschaft den Herausforderungen stellen kann. Sein Credo ist, dass die Qualifikation der Beschäftigten der Schlüssel für Erfolg sei und auch in Zukunft die menschliche Arbeitskraft nicht von Maschinen und Robotern ersetzt wird.

Anschließend stellte Gabi Schilling von der IG Metall das Projekt „Arbeit 2020“ vor. Hier werden anhand einer sogenannten Betriebslandkarte die Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Unternehmensbereiche sichtbar gemacht. Dadurch können Wechselwirkungen und Gestaltungsbedarfe leicht identifiziert und notwendige Maßnahmen eingeleitet werden.

Im seinem Vortrag „Können, Wollen, Dürfen“ unterstrich Christian Grotebrune von der UNITY AG die Bedeutung von qualifizierten, motivierten und selbstständig agierenden, verantwortungsvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur sie verfügten künftig über die notwendigen Kernkompetenzen zur Beherrschung der digitalen Transformation. Folglich sind Aus- und Weiterbildung, das Schaffen von Handlungsspielräumen und das Fördern von Motivation und Engagement zentrale Ansatzpunkte für Unternehmen, um sich und ihre Belegschaft für die Zukunft zu rüsten.

In seinen mitreißenden und anschaulichen Ausführungen gab Frank Merry von der ISS Facility Services Nord GmbH Einblicke in die Arbeits- und Bürowelt der Zukunft. So müssten Unternehmen im Dienstleistungsbereich nicht für jeden Angestellten einen permanenten Arbeitsplatz vorhalten. Stattdessen reicht es in den meisten Fällen, für nur 80 Prozent der Belegschaft flexible Plätze zur Verfügung zu stellen, da wegen Besprechungen, Außenterminen, Urlaub oder Krankheit nie alle Beschäftigten gleichzeitig im Büro sind. Außerdem präsentierte Herr Merry technische Möglichkeiten zur effizienteren Organisation von und schonendem Ressourceneinsatz in Bürogebäuden.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltungsreihe wird im November fortgesetzt. Eine entsprechende Einladung folgt.

Vom Familien-Hofcafé zur Marsoberfläche – Unternehmen präsentieren sich beim Monheimer Afterwork

„Hier bin ich ja noch nie gewesen!“ Mit dieser Aussage betraten viele Gäste des Afterworks am 9. Juli das Familien-Hofcafé. Sie waren von der gemütlichen Atmosphäre und dem Ambiente des alten Hofs ebenso angetan wie die Stammkunden des Cafés. Fünf Monheimer Unternehmen nutzten beim Afterwork die Gelegenheit, Ihre Tätigkeiten den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzustellen.

Gastgeber Roland Giebner präsentierte dabei kurz die Historie des Familien-Hofcafés und dessen heutige Ausrichtung: Es steht unter anderem für Betriebsfeiern, Seminare oder Familienfeiern zur Verfügung. Zweites Standbein ist der Betrieb der Touristeninformation am Spielplatz im Rheinbogen inklusive Kiosk und dem Verleih von Fahrrädern, Pedal-Gocarts und anderen Freizeitfahrzeugen.

Michael Adloff stellte die Theissen Medien Gruppe als lokal verwurzelten Dienstleister rund um die Themen Druck, Marketing und Kommunikation vor. Das Angebotsspektrum reicht vom klassischen Druck von Flyern über Digitaldruck bis hin zum Entwickeln und Verwalten von Webshops.

Frank Schab als Repräsentant der Deutschen Vermögensberatung folgt seinem Leitsatz „Unternehmer beraten Unternehmen.“ Als seine Kernkompetenz stellte er das Risikomanagement für Unternehmen und deren Beschäftigte, das Kostenmanagement, das Personalmanagement sowie das Abrechnungsmanagement vor. In diesen Bereich berät und unterstützt er alle kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Alexander Ziska ist momentan dabei, sein Unternehmen HOT N SPICY in Monheim am Rhein zu gründen. Er programmiert Computerspiele und kurze Animationen, die beispielsweise zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden oder Fachkräften genutzt werden können. Darüber hinaus bietet HOT N SPICY Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing an.

Patrick Reschke von der Firma Northdocks gab abschließend einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung. Northdocks erstellt unter anderem digitale Zwillinge von Industrieanlagen. An diesen Modellen können dann unterschiedliche Ereignisse simuliert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeübt werden: Zum Beispiel der Brand in einem Chemiepark inklusive Ausbreitung potenziell gefährlicher Wolken. Ebenso können Auszubildende mit Hilfe von VR-Brillen den Einsatz an hochsensiblen Maschinen erlernen, bevor sie an der Maschine selbst arbeiten. Zu den Kunden von Northdocks gehören auch die ESA in Köln (digitaler Zwilling der Marsoberfläche) und das GEOMAR in Kiel (digitaler Zwilling des Meeresbodens).

Alle fünf Präsentationen zeigten einmal mehr eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend die lokale Wirtschaft ist. Auf der b2b-Plattform MonheimPlus stehen die Präsentationen als pdf-Datei zum Download bereit. Im Anschluss an die Kurzvorträge tauschten sich die Gäste bei Grillwürstchen und Getränken aus und knüpften neue Kontakte. Außerdem tippten viele Gäste den Ausgang der verbleibenden WM-Spiele. Favorit auf den Titel war demnach Belgien.

Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien mit dem 7. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

Terminausblick

4. September 2018, Seminar "Gute Mitarbeiter finden und binden", 9-16.30 Uhr

Veranstaltungsort: IHK-Forum Düsseldorf, Karlstraße 88, 40210 Düsseldorf

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird die effiziente Suche nach guten Mitarbeitern, Fachkräften und deren Bindung an das Unternehmen immer wichtiger. Viele wissen um die Bedeutung einer passgenauen und zielgerichteten Personalsuche und attraktiver Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Trotzdem bleiben häufig Fragen:

  • Wie kann die Arbeitgeberattraktivität optimal dargestellt werden?
  • Welche Möglichkeiten der Personalgewinnung sind wirksam?
  • Welche Instrumente der Personalentwicklung erfüllen welchen Zweck und steigern die Leistung?
  • Mit welchen Strategien kann die Bindung der Beschäftigten gestärkt werden?

In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über Ihre Handlungsmöglichkeiten und konkrete praktische Tipps zur sofortigen Umsetzung.

Weitere Informationen zum Seminar sowie die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie hier.

19. September 2018, Roadshow "Digitalisierung und Industrie 4.0", 7.30-17.30 Uhr

Startpunkt: IHK Wuppertal, Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal

Wie lassen sich Digitalisierungskonzepte tatsächlich umsetzen? Und wie funktioniert Industrie 4.0 in der Praxis? Diese und viele weitere Fragen möchten die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein­Westfalen (IHK NRW) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum „Digital in NRW“ im Rahmen einer Roadshow in das Demonstrationszentrum Aachen beleuchten.

Ob Mensch-Maschine-Interaktion, Systems Engineering oder die Digitalisierung der Logistikkette: Das Zentrum zeigt zukunftsrelevante Technologien in der Praxis und macht das Thema Digitalisierung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen greifbarer. Auf dem Programm der Bustour nach Aachen stehen neben der Besichtigung der Demofabrik Vorträge rund um das Thema Industrie 4.0, beispielsweise zu den Themen Geschäftsmodelle, Kompetenzen 4.0, Datenvisualisierung und -analyse oder die papierlose Produktion.

Die Teilnahme an der Bustour ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich – entweder über dieses Onlineformular oder direkt bei Sylvia Kaymer von der IHK Wuppertal, Tel. 0202 2490-301, E-Mail.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im untern folgenden Terminkalender.

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19. Oktober 2018, Im Westen viel Neues

Titelstory: Im Westen viel Neues

Auch in den vergangenen Wochen hat sich das Erscheinungsbild des Standorts Monheim am Rhein weiterentwickelt. Mehrere neue Gebäude am Rheinufer ergänzen die Stadtsilhouette. Neue und angepasste Bebauungspläne schaffen Raum für weitere Dynamik. Und die Stadtentwicklungsgesellschaft hat mit Oliver Brügge als hauptamtlichem Geschäftsführer ein neues, wenngleich altbekanntes Gesicht bekommen. Diese und weitere Neuerungen und Entwicklungsperspektiven stellt der aktuelle MonheimerPlus-Newsletter vor. Ergänzt wird der Newsletter durch einen Rückblick auf das 7. Monheimer Afterwork sowie die Immobilienmesse EXPO REAL. Den Schlusspunkt setzt wie gewohnt unser aktueller Terminausblick.

Angepasster Bebauungsplan und neue Projektentwicklung im Rheinpark

Aufgrund der positiven und dynamischen Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Monheim am Rhein steigt die Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen. Da die Verfügbarkeit bebaubarer Flächen jedoch sehr begrenzt ist, spricht sich die Stadt Monheim am Rhein für eine möglichst optimale Nutzung dieser Flächen bei Bewahrung des städtebaulichen Charakters aus. Für das Gewerbegebiet Rheinpark bedeutet dies, eine höhere Ausnutzbarkeit der noch verfügbaren Bauflächen zu ermöglichen. Dazu wird das Höhenkonzept für die Gebäude im Rheinpark angepasst. Dies betrifft den östlichen und südlichen Bereich der sogenannten Wasserachse:

Auf dem Grundstück am Ende der Wasserachse wird die zulässige maximale Gebäudehöhe von 35 auf 36 Meter erhöht, um damit den Bau von neun – statt bisher acht – Bürogeschossen zu ermöglichen. Für den südlichen Bereich der Wasserachse sind nun Gebäude bis 21 Meter Höhe zulässig, wodurch sich nun fünf Bürogeschosse realisieren lassen. Die vom Stadtrat beschlossenen Änderungen des Bebauungsplans haben keinen Einfluss auf die Sichtachsen vom Monberg in Richtung Rhein.

Ein Teil der südlichen Fläche wurde vor kurzem an die Complemus Real Estate GmbH verkauft. Der in Aachen ansässige Projektentwickler beabsichtigt hier den Neubau eines Bürogebäudes mit rund 6.250 qm Nutzfläche. Der Baubeginn ist für Anfang 2019 geplant. Innerhalb eines knappen Jahres Bauzeit soll hier Büroraum für ca. 250 Beschäftigte entstehen. Außerdem soll im Erdgeschoss ein kleines Bistro öffnen.

Neue Übernachtungsmöglichkeiten für Businesskunden am Rhein

Ende August ist das Comfort Hotel an der Rheinpromenade offiziell eingeweiht worden. In unmittelbarer Nähe zum Gewerbegebiet Rheinpark gelegen verfügt das Hotel der Drei-Sterne-Superior-Kategorie über 178 Zimmer: Von King-Zimmern über Twin-Zimmern bis hin zu zwei Juniorsuiten. Die Einrichtung der Zimmer, wie auch die des gesamten Hotels, orientiert sich an dem Motto „Rheingold“. So hängt beispielsweise in jedem Zimmer ein Kunstwerk unter der Decke, das bei einem eigens ausgelobten Kunstwettbewerb ausgewählt wurde. Für die Verbindung zum Rhein sorgen außerdem der Rheinblick aus den Zimmern, der zum Rhein hin offene Innenhof und die Lounge im Erdgeschoss. Künftig soll ein gastronomischer Betrieb mit Außenterrasse sowohl Gäste als auch Einheimische zum Essen einladen.

Neben Übernachtungsmöglichkeiten für Businesskunden bietet das Hotel auch Tagungsräume für bis zu 80 Personen.

Verkaufsoffene Sonntage 2019

Auch im kommenden Jahr kann der Einzelhandel in der Monheimer Innenstadt wieder an vier Sonntagen seine Geschäfte öffnen. Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 10. Oktober einstimmig beschlossen. Wie auch in der Vergangenheit sind die verkaufsoffenen Sonntage an die großen Veranstaltungen in der Monheimer Innenstadt gekoppelt:

  • Beim Frühlingsfest am 31.03.2019,
  • im Rahmen des Stadtfests am 16.06.2019,
  • zum Martinsmarkt am 03.11.2019 und
  • beim Weihnachtsmarkt am 15.12.2019.

An diesen vier Sonntagen können die Geschäfte zwischen 13 und 18 Uhr öffnen und von den traditionell hohen Besucherzahlen in der Innenstadt profitieren. Die städtische Wirtschaftsförderung begrüßt es, wenn sich möglichst viele Händler beteiligen und mit besonderen Aktionen die Vielfalt des Monheimer Einzelhandels demonstrieren. Im Vorfeld der Veranstaltungen wird das Team der Wirtschaftsförderung über etwaig geplante gemeinsame Maßnahmen informieren.

 

"Hier bieten sich viele Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu prägen und noch wettbewerbsfähiger zu machen."

Mit Oliver Brügge hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein (SEG) seit Anfang September erstmals einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung erläutert er die Aufgaben der SEG und skizziert seine Vision für die zukünftige Standortentwicklung.

Herr Brügge, Sie sind hauptamtlicher Geschäftsführer der SEG: Beschreiben Sie kurz die Organisationsstruktur der Gesellschaft und ihre Aufgaben.

Die SEG ist eine hundertprozentige Tochter der Stadt Monheim am Rhein. Sie besteht in der Form seit 16 Jahren und hat insbesondere in den vergangenen ein bis zwei Jahren eine Vielzahl neuer Aufgaben und Projekte übernommen. Zu den traditionellen Aufgaben gehört etwa die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen. Hier sind zum Beispiel der Rheinpark und das Gebiet an der Ecolab-Allee zu nennen, in denen die SEG die Grundstücke erschlossen und anschließend veräußert hat. Darüber hinaus ist die SEG seit längerer Zeit Eigentümerin oder Mieterin von Gebäuden und bietet dort Flächen zur Miete an. Beispiele sind die von MEGA und AFUM genutzte Büroimmobilie im Rheinpark oder die Gastronomieflächen der Monheimer Biermanufactur und des Café Mit Liebe.

Welche neuen Aufgaben und Projekte sind hinzugekommen?

In 2017 und 2018 hat die SEG, teilweise über eigene Tochtergesellschaften, viele weitere Immobilien im Stadtgebiet erworben. Hierzu zählen die drei Einkaufszentren Rathauscenter, Monheimer Tor und Am Holzweg. Die SEG und die Stadt Monheim am Rhein verfolgen damit das Ziel, die zentralen Einkaufsbereiche zu stärken und attraktiver zu gestalten. Dazu soll das Angebot weiter ausgebaut werden.

Ein zweiter Fokus liegt auf der Monheimer Altstadt. Hier hat die SEG drei weitere Immobilien übernommen und ist momentan mit verschiedenen Gastronomen zwecks Konzeption und Vermietung der Flächen im Gespräch. Ziel ist es, unterschiedlichste Gastronomiekonzepte anzusiedeln und durch eine Angebotsvielfalt der Altstadt weitere Impulse zu geben, von der sowohl die Altstadt als Ganzes als auch der einzelne Gastronom profitieren.

Außerdem plant die SEG aktuell den Bau eines Parkhauses mit etwa 2.000 Stellplätzen an der Daimlerstraße und ist mit der UCB Pharma in Verhandlungen zum Ankauf des UCB-Geländes im Süden der Stadt. UCB hat für die existierenden Freiflächen keine Nutzungsabsichten mehr, gleichzeitig fehlen der Stadt verfügbare Gewerbeflächen. Aus diesen Gründen haben sich beide Seiten mit dem Ziel zusammengesetzt, dass die Flächen künftig durch die Stadt entwickelt und vermarktet werden und UCB als Mieter vor Ort bleibt. Hier soll der von UCB bereits vor Jahren initiierte Creative Campus zu einem hochwertigen Biotechpark mit Büro- und Laborflächen weiterentwickelt werden.

Auch für die Zukunft gilt, dass die SEG bereit ist, untergenutzte Bestandsgebäude oder Flächen anzukaufen und anschließend weiterzuvermieten beziehungsweise neu zu entwickeln. Potenzielle Mieter oder Käufer sind dann sowohl Monheimer Gewerbetreibende als auch Neuansiedlungen.

Wie sehen die Aufgabenteilung und die Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung aus?

SEG, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung arbeiten Hand in Hand zusammen. Das zeigt sich allein darin, dass die SEG zwei weitere Geschäftsführer hat: Estelle Dageroth, Abteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus, und Thomas Waters, Bereichsleiter Stadtplanung und Bauaufsicht. Deren Doppelrolle bedingt eine enge Zusammenarbeit. Die Aufgaben und Ziele von SEG und Wirtschaftsförderung haben große Schnittmengen. Beide wollen den Wirtschafts-, Handels- und Tourismusstandort Monheim am Rhein entwickeln und stärken. Trotz dieser gemeinsamen Ausrichtung vermeiden wir Doppelstrukturen. Die Wirtschaftsförderung ist und bleibt erster Ansprechpartner für Bestandsunternehmen und am Standort interessierte Unternehmen. Sie kümmert sich auch um die Vermarktung des Standorts. Das kaufmännische Geschäft der Immobilienverwaltung und -entwicklung ist dafür bei der SEG angesiedelt. Sie kann dazu auch auf eigenes, qualifiziertes Personal zurückgreifen. Die Wirtschaftsförderung und SEG ergänzen sich hier sinnvoll. Ein großer Vorteil ist auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und Bauaufsicht. Das hilft bei der zügigen Realisierung von Planungs- und Baurecht sowie bei der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.

Herr Brügge, Sie waren von 2002 bis 2014 bereits in der städtischen Wirtschaftsförderung und anschließend im Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume in Bonn aktiv. Was hat Sie nun nach vier Jahren in Bonn gereizt, wieder in Monheim am Rhein zu arbeiten?

Bei der Montag Stiftung Urbane Räume war der Fokus thematisch kleiner und ich habe gemerkt, dass ich die Vielfältigkeit und das abwechslungsreiche Projektgeschäft vermisse. Das war in Monheim immer gegeben. So bin ich froh, dass mich eine glückliche Fügung wieder nach Monheim geführt hat. Hier kann ich wieder unterschiedlichste Projekte mit einem tollen, eingespielten Team fördern und gestalten. Zudem ist die Dynamik am Standort sehr beeindruckend und bietet viele Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu prägen und noch wettbewerbsfähiger zu machen.

Lassen Sie uns abschließend noch einen Blick in die Zukunft des Standorts Monheim am Rhein werfen: Wie sehen Sie die Stadt im Jahr 2025?

Dazu habe ich drei Vorstellungen:

  1. Der Wirtschaftsstandort Monheim ist im Jahr 2025 aufgrund seiner Steuerpolitik und digitalen Pluspunkte weit über die Landesgrenze in aller Munde und lockt weitere innovative Unternehmen aus dem Mittelstand an.
  2. Der lebendige Creative Campus Monheim ist mit vielen Services, attraktiver Gestaltung und Aufenthaltsflächen neben dem Rheinpark neues Aushängeschild für Unternehmen.
  3. Die Innenstadt hat durch die Umgestaltung des Rathauscenters, des Monheimer Tors und der Heinestraße ein neues Gesicht mit Anziehungskraft, das auch Menschen außerhalb Monheims anlockt.

Herr Brügge, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen und der SEG für das Erreichen dieser Visionen viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

Veranstaltungsrückblick

Thema Ausbildung im Mittelpunkt des 7. Monheimer Afterworks

Gut 20 Prozent der Beschäftigten in Monheim am Rhein sind 55 Jahre oder älter. Das bedeutet, dass rund jeder fünfte Beschäftigte innerhalb der kommenden Jahre altersbedingt in den Ruhestand gehen wird. Damit gehen dem Unternehmen die Erfahrung und das Wissen dieser Personen verloren. Um dem entgegenzuwirken, lohnt es sich, frühzeitig Nachwuchs auszubilden. Denn dann können die arrivierten Beschäftigten ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger anlernen und ihr Knowhow in der täglichen Arbeit weitergeben.

Beim 7. Monheimer Afterwork Ende September stellten Referenten von der IHK Düsseldorf und der Regionalagentur Düsseldorf - Kreis Mettmann rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fördermöglichkeiten für die Ausbildung vor. Anschließend präsentierte Herr Adloff vom Gastgeber Theissen Medien Gruppe die Ausbildungsmöglichkeiten und Wege zur Azubi-Anwerbung im Unternehmen, ehe Herr Buhlert von Peaklight Productions die Vorteile von Recruitingfilmen vorstellte. Abschließend verwies Herr Hahn von der Wirtschaftsförderung auf lokale Veranstaltungen und Portale zur Anwerbung von Auszubildenden.

Das anschließende Catering sowie den von Herrn Ockel geleiteten Betriebsrundgang nutzten die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Netzwerken und zum Austausch mit den Referenten.

 

Stadt Monheim am Rhein wirbt auf der Immobilienmesse EXPO REAL

Anfang Oktober versammelte sich die internationale Immobilienbranche zur jährlich stattfindenden EXPO REAL in München. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten zählte Monheim am Rhein damit zu den knapp 2.100 Ausstellern, die aus 41 Ländern stammen. Die dreitägige Immobilienmesse bietet stets eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neu knüpfen.

Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die bayerische Landeshauptstadt. Bürgermeister Daniel Zimmermann, Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft führten auf der EXPO REAL zahlreiche Gespräche und präsentierten die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum. Im Mittelpunkt der Gespräche standen in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus/UCB, die Entwicklung der Monheimer Einkaufszentren sowie die Schaffung neuen Wohnraums.

Terminausblick

6. November 2018, "Das digitale Unternehmen von morgen", 16-19 Uhr

Veranstaltungsort: DumeklemmerHalle - Stadthalle Ratingen, Schützenstraße 1, 40878 Ratingen

Wie finanzieren Unternehmen die Kosten der digitalen Transformation? Welche Fördermittel helfen bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten? – Diesen und anderen Fragen gehen die Referenten von der Hochschule Bochum, der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann und der Stadtsparkasse Hilden-Ratingen-Velbert nach. Außerdem berichten drei Unternehmen von ihren erfolgreichen Beispielen der Digitalisierung des Unternehmens.

Zur dritten Veranstaltung der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ laden die Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann gemeinsam mit der IHK zu Düsseldorf ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte nutzen Sie daher die Möglichkeit der Online-Anmeldung über die Internetpräsenz der IHK zu Düsseldorf.

13. November 2018, CSR-Workshop "Mit betrieblichem Umweltmanagement nachhaltige Lieferketten gestalten", 9.30-15 Uhr

Veranstaltungsort: Dorint Hotel, Selikumer Straße 25, 41460 Neuss

Bezieht Ihr Unternehmen Rohstoffe, Halbzeuge oder Vorprodukte? Besitzen Sie Produktionsanlagen, nutzen IT-Infrastruktur und beauftragen Dienstleister? Zweifelsohne bieten Sie Ihre Produkte und Leistungen Ihren Kunden. – Jedes Unternehmen ist in Lieferketten eingebunden. Ein nachhaltiges Management dieser Lieferketten ist eines der zentralen Themen unternehmerischer Verantwortung. Und jedes Unternehmen kann Einfluss auf die Gestaltung der Lieferkette nehmen. Der Workshop des CSR-Kompetenzzentrums hilft Ihnen, wichtige Bereiche und Handlungsfelder in der eigenen Lieferkette zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Lieferkette umweltfreundlicher gestalten möchten. Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

3. Dezember 2018, 8. Monheimer Afterwork, 18-21 Uhr

Veranstaltungsort: Almhütte und Eislaufbahn auf dem Rathausvorplatz, 40789 Monheim am Rhein

In der Adventszeit verwandelt sich der Rathausvorplatz wieder in den Monheimer Sternenzauber mit Eislaufbahn und Almhütte. Diese gemütliche Atmosphäre bietet den Rahmen für das 8. Monheimer Afterwork. Die städtische Wirtschaftsförderung lädt zum sportlichen Wettbewerb im Eisstockschießen ein. Die Gäste bilden kleine Teams und ermitteln so den inoffiziellen Stadtmeister 2018. Auf das Gewinnerteam wartet neben Ruhm und Ehre auch ein kleiner Preis.

Damit alle Gäste schwungvoll den Eisstock schießen können, lädt die städtische Wirtschaftsförderung ab 18 Uhr zum winterlichen Buffet in die Almhütte. Im Anschluss startet der Wettbewerb auf der Eislaufbahn.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. November 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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14. Dezember 2018, Dank Ausbildung in eine erfolgreiche Zukunft

Titelstory: Dank Ausbildung in eine erfolgreiche Zukunft

Die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung spiegelt sich immer deutlicher auch bei den Beschäftigten in Monheim am Rhein wider: Die geburtenstarken Jahrgänge sind mittlerweile in einem Alter, in dem der Ruhestand nicht mehr allzu weit entfernt ist. Gleichzeitig kommen vergleichsweise wenig jüngere Beschäftigte nach. Dies führt dazu, dass gut 20 Prozent der Beschäftigten in den kommenden Jahren altersbedingt in den Ruhestand gehen werden. Noch stärker betroffen sind beispielsweise Mathematik-, Biologie-, Chemie- und Physikberufe (28,5 Prozent) sowie Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe (21,7 Prozent). Mit jeder Person, die in den Ruhestand geht, verlassen auch deren Wissen und deren Erfahrung das Unternehmen. Wie sieht Ihre Strategie aus, um dem entgegenzuwirken?

Eine Lösung bietet die betriebliche Ausbildung. Und im Idealfall beginnen Sie zeitnah mit der Ausbildung neuer Beschäftigten und nicht erst zwei oder drei Jahre bevor auch der letzte Babyboomer Ihr Unternehmen verlässt. Dann können die Arrivierten nämlich ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger anlernen und ihr Knowhow und ihre Erfahrung in der täglichen Arbeit weitergeben.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie ausbilden möchten?

Prinzipiell müssen Sie zwei grundlegende Bedingungen erfüllen, um in Ihrem Unternehmen Ausbildungsplätze anbieten zu können:

  1. Die Ausbildungsstätte muss über Werkzeug, Maschinen, technisches Equipment und Räumlichkeiten verfügen, die für die Ausbildung und den zu erlernenden Beruf benötigt werden. Für Industrie- und Handelsberufe muss es vor Ort zudem eine Produktion, ein Sortiment oder eine Dienstleistung geben, die der entsprechenden Ausbildungsverordnung für den Beruf entspricht. In den meisten Fällen wird diese Voraussetzung problemlos erfüllt.
  2. In der Ausbildungsstätte muss es einen persönlich und fachlich geeigneten Ausbilder geben. Das können etwa Beschäftigte sein, die die Abschlussprüfung in dem Beruf selbst bestanden haben und hier auch praktische Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem erfüllen auch Hochschulabsolventen einer entsprechenden Fachrichtung die Voraussetzungen, wenn sie eine angemessene Zeit den Beruf ausgeübt haben. Die persönliche Eignung fehlt Personen, denen etwa die Beschäftigung Jugendlicher verboten oder die Ausbildungsberechtigung entzogen wurde. In allen Fällen ist eine Ausbildereignungsprüfung erforderlich.

Für beide genannten Bedingungen gibt es jeweils auch Ausnahmen. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen nicht die Ausstattung oder das Personal haben, um alle Ausbildungsinhalte abdecken zu können, können Sie sich mit weiteren Unternehmen zusammenschließen und im Verbund ausbilden. Hierfür erhält das koordinierende Unternehmen sogar einen einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten in Höhe von 4.500 Euro je Ausbildungsplatz. Ansprechpartner für die Verbundausbildung ist Ferdinand Nett von der Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann, Tel. 0211 8996715, E-Mail.

Die fachliche Eignung kann ein Ausbilder auch allein durch eine mehrjährige Berufserfahrung aufweisen. Für Industrie- und Handelsberufe beispielsweise beträgt das Minimum an Berufserfahrung das 1,5 fache der regulären Ausbildungszeit (= bei einer zweijährigen Ausbildung drei Jahre Berufserfahrung, bei einer dreijährigen Ausbildung 4,5 Jahre).

Weitere Bedingung für den Beginn der Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrags zwischen Ihnen und der/dem Auszubildenden. Diesen Vertrag müssen Sie anschließend an die zuständige Kammer weiterleiten.

Weitere Informationen zum Thema (erstmalig) ausbilden finden Sie in der Broschüre Perspektive Berufliche Bildung. Bei Rückfragen zum Thema Ausbildungsvoraussetzungen können Sie sich außerdem an Stefan Ernst, IHK zu Düsseldorf, Tel. 0211 3557-286, E-Mail, sowie an Gabriele Leßel, Kreishandwerkerschaft Mettmann, Tel. 02104 9553-30, E-Mail, wenden.

Welche besonderen Formen der Ausbildung gibt es?

Neben der oben erläuterten Ausbildung im Verbund gibt es eine weitere besondere Ausbildungsform. Um die Vereinbarkeit von Familienleben und Ausbildung zu verbessern, ist unter bestimmten Bedingungen eine Ausbildung in Teilzeit möglich. Dies ist etwa dann der Fall, wenn die/der Auszubildende ein Kind betreut oder Angehörige pflegt. Dazu wird die wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert – meistens um 25 Prozent. Der Berufsschulunterricht findet hingegen in vollem Umfang statt. Bei der Teilzeitausbildung gibt es zwei Zeitmodelle:

  1. Im ersten Modell wird lediglich die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert. Einschließlich Berufsschulunterricht beträgt sie dann mindestens 25 Wochenstunden. Die Gesamtdauer der Ausbildung ändert sich hingegen nicht (= zwei bzw. drei Ausbildungsjahre).
  2. Im anderen Modell kommt es zu einer stärkeren Reduktion der wöchentlichen Ausbildungszeit (auf mindestens 20 Stunden) bei gleichzeitiger Verlängerung der gesamten Ausbildungsdauer. Diese Verlängerung darf maximal ein Jahr betragen.

Die Broschüre Ausbildung ist Zukunft fasst die zentralen Rahmenbedingungen sowie Vorteile der Teilzeitausbildung für Unternehmen und Auszubildende zusammen. Das Land NRW fördert in unserer Region spezielle Coachingmaßnahmen für 20 Auszubildende in Teilzeit. Ansprechpartner hierfür und für weitere Informationen ist Ferdinand Nett von der Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann, Tel. 0211 8996715, E-Mail.

Nebenjob-Börse Monheim am Rhein

Seit Anfang Dezember ist die Nebenjob-Börse Monheim am Rhein online. Unter nebenjob-monheim.de können Sie schnell und einfach ein Inserat für Ihre Ausbildungsplätze erstellen. Und auch Angebote für Praktika, Werksstudenten kurzfristige Taschengeldjobs oder längerfristige Nebenjobs können Sie hier posten.

In der übersichtlichen Eingabemaske können Sie aus verschiedenen Einstellungsvoraussetzungen (zum Beispiel Mindestalter, Führerschein) wählen, Lohn und Beschäftigungsbeginn angeben sowie kurz über Ihr Unternehmen informieren. Also all das bereitstellen, was Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrer Jobsuche interessiert.

Das besondere an der Nebenjob-Börse Monheim am Rhein ist, dass sie gemeinsam von städtischem Jugendparlament, der Wirtschaftsförderung und lokalen Unternehmern entwickelt wurde. So berücksichtigt die Plattform Wünsche und Interessen von allen Beteiligten und verspricht einen hohen Nutzen.

Wie können Sie auf Ausbildungsplätze aufmerksam machen?

Unternehmen in Monheim am Rhein können eine Vielzahl örtlicher Angebote nutzen, um bei Jugendlichen für die eigenen Ausbildungsstellen zu werben: Von Inseraten auf der neuen Nebenjob-Börse Monheim am Rhein über Azubi-Speed-Datings und Messen bis hin zum Tag der offenen Tür und dem Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft:

  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet im Frühjahr 2019 mehrere Azubi-Speed-Datings. Der erste Termin ist am 13. Februar 2019 in Langenfeld. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im kommenden Sommer eine Ausbildung beginnen möchten.
    Wenn Sie im Rahmen des Azubi-Speed-Datings Ihr Ausbildungsangebot vorstellen möchten, können Sie sich bis Ende Januar bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie von Inge Kohnen (IHK), Tel. 0211 3557-445, E-Mail, und auf der Internetseite der IHK.
  • Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Zimmermann findet am 15. Mai 2019 die BerufsOrientierungsBörse 2019 (BOB 2019) in Langenfeld statt. Auf der Messe können Sie gemeinsam mit über 100 weiteren Ausstellern Ihr Ausbildungsangebot präsentieren und sich um künftige Azubis bemühen. Die Veranstalter erwarten wie in den vergangenen Jahren ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Eingeladen sind alle weiterführenden Schulen in Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein sowie die Berufskollegs in Düsseldorf, Leverkusen und Hilden.
    Im Vorfeld der BOB besucht Bürgermeister Zimmermann einige teilnehmende Unternehmen aus Monheim am Rhein, um sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren und sich mit Azubis direkt auszutauschen.
    Interessierte Unternehmen können sich vom 7. Januar bis zum 24. Februar 2019 zur Teilnahme an der BOB anmelden. Die Plätze werden entsprechend der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen bekommen Sie von BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser, Tel. 0212 24927057, E-Mail, und auf bobplus.de.
  • Bei den vom Kreis Mettmann organisierten Tagen zur Berufsfelderkundung (5. bis 10. April 2019) besuchen mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 Betriebe, um Berufsfelder und branchentypische Tätigkeiten live zu erleben. Jugendliche, die einen Arbeitsalltag erlebt haben oder sich ein konkretes Bild von ihrem „Traumberuf“ machen, wissen besser, was auf sie zukommt. Abbrüche von Ausbildungen werden dadurch seltener. Und manchmal lernen sich sogar Arbeitgeber und zukünftige Azubis auf diesem Weg kennen.
    Sie können sich mit Ihrem Betrieb kostenfrei an den Tagen zur Berufsfelderkundung beteiligen. Veröffentlichen Sie dazu Ihr Angebot bis spätestens zum 15. Februar 2019 im Online-Buchungsportal. Weitere Informationen zur Berufsfelderkundung sind auf der Internetseite vom Kreis Mettmann abrufbar. Konkrete Fragen zum Buchungsportal oder den Tagen zur Berufsfelderkundung beantworten Rebekka Zink (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2084, E-Mail.
  • Die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW). Es dient der dauerhaften Kooperation zwischen benachbarten Schulen und Unternehmen, die sich in einer sogenannten Lernpartnerschaft vernetzen. Durch den engen Kontakt zu den Lernpartnern und deren Einbindung in den Unterricht öffnen sich die Schulen der Wirtschaft und bieten den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Unterricht. Unternehmen profitieren von der Partnerschaft, indem sie die Jugendlichen früh als potenzielle Azubis und junge Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht selten Schülerinnen und Schüler ein Praktikum oder ihre Ausbildung beim Partnerunternehmen absolvieren.
    Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft erhalten Sie von Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail, und auf der Internetseite vom Kreis Mettmann

Welche lokalen Akteure unterstützen rund ums Thema Ausbildung?

Bei der Ausbildung neuer Beschäftigter kann es immer wieder kleine und größere Hindernisse geben, selten läuft wirklich alles reibungslos. Da ist es gut, engagierte Partner an der Seite zu haben, die Sie und Ihre Azubis tatkräftig unterstützen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige dieser Akteure vor:

  • Ein vielleicht häufig übersehener Bildungsträger ist die Volkshochschule Monheim am Rhein: Hier erwerben jährlich knapp 50 Schülerinnen und Schüler über den Zweiten Bildungsweg einen Hauptschulabschluss beziehungsweise die Fachoberschulreife. Neben den Absolvierenden von Sekundarschule, Gesamtschule und Gymnasium bildet diese Gruppe einen weiteren wertvollen Pool an potenziellen Azubis. Die Volkshochschule unterstützt beim Herstellen des Kontakts. Ansprechpartnerin ist Carina Füller, Tel. 02173 951-4113, E-Mail.
  • Der Verein beratungsCentrum in Monheim am Rhein betreut unter anderem Geflüchtete und unterstützt diese bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Falls Sie an einer Ausbildung oder Beschäftigung eines Geflüchteten interessiert sind, können Sie sich gerne mit Mandy Rödig, Tel. 02173 20420-23, E-Mail, in Verbindung setzen. Das beratungsCentrum begleitet die Geflüchteten auch nach Aufnahme einer Ausbildung und unterstützt beide Seiten bei ihrem gemeinsamen Ziel, die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.
  • IHK und HWK bieten mit der sogenannten Einstiegsqualifizierung ein Modell an, mit dem Unternehmen und potenzieller Azubi sich während eines Langzeitpraktikums intensiv kennenlernen können. Dabei erlernen die Praktikanten die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres und können für sich klären, ob das Berufsbild zu ihnen passt. Ebenso erlaubt die Einstiegsqualifizierung den Unternehmen eine fundierte Einschätzung, ob der/die Auszubildende zu ihnen passt.
    Unternehmen erhalten einen Zuschuss von bis zu 347 Euro monatlich. Die Übernahmequote nach Beendigung des Langzeitpraktikums liegt bei fast zwei Drittel. Und bei einer derartigen Übernahme kann die Einstiegsqualifizierung auf die Ausbildung angerechnet werden.
    Weitere Informationen zur Einstiegsqualifizierung erhalten Sie bei Sabine Agreiter (IHK zu Düsseldorf), Tel. 0211 3557-435, E-Mail, und bei Gabriele Leßel, Kreishandwerkerschaft Mettmann, Tel. 02104 9553-30, E-Mail.
  • Die Assistierte Ausbildung ist ein Projekt der Agentur für Arbeit, mit der die Ausbildung von benachteiligten Personen unterstützt wird. Mit der Assistierten Ausbildung wird Ihr Betrieb vor oder während der Ausbildung intensiv begleitet. Sowohl das Unternehmen als auch der Azubi erhalten Unterstützung – individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Der Betrieb bekommt beispielsweise Hilfe bei der Verwaltung, Organisation und Durchführung der Ausbildung sowie der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses (auch durch Begleitung im Betriebsalltag).
    Weitere Informationen finden Sie im Flyer, Ansprechpartner ist Michael Altieri (Agentur für Arbeit Mettmann), Tel. 02104 6962-217, E-Mail.
  • Die ausbildungsbegleitenden Hilfen sind ein weiteres Projekt der Agentur für Arbeit. Hier erhalten förderungsbedürftige junge Menschen Unterstützung, die sich in einer betrieblichen Berufsausbildung oder in einer Einstiegsqualifizierung befinden. Die konkreten Förderangebote richten sich nach dem individuellen Bedarf der Azubis und finden als Einzel- oder Kleingruppenunterricht außerhalb der Arbeitszeit statt. Für Ihr Unternehmen entstehen keinerlei Kosten, Sie und Ihr Azubi können also nur gewinnen.
    Weitere Informationen finden Sie im Flyer, Ansprechpartner ist Michael Altieri (Agentur für Arbeit Mettmann), Tel. 02104 6962-217, E-Mail.

Veranstaltungsrückblick

8. Afterwork ermittelt Stadtmeister im Eisstockschießen

In der Almhütte auf dem Rathausvorplatz liegt der Duft von frischem Kaiserschmarren in der Luft. Die Gäste freuen sich auf die verdiente Stärkung nach den ersten inoffiziellen Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen. An dieser haben kurz zuvor sechs Teams zu je vier Spielern teilgenommen. Spannung gab es dabei bis ins Finale zur letzten Kehre: 9 zu 9 war der Spielstand, bevor sich das Team 4TW (for the win) am Ende mit 14 zu 10 durchsetzen konnte.

Das fünfte und letzte Afterwork im Jahr 2018 war aber nicht nur für das Gewinnerteam ein Erfolg. Mehr als 30 Gäste trafen sich in lockerer Atmosphäre und genossen die leckeren Speisen und Getränken in der Almhütte. Sie nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und das Jahr Revue passieren zu lassen. Außerdem informierten sie sich über die neue Nebenjob-Börse Monheim am Rhein. Viele waren sich einig, diese neue Plattform zu nutzen, um eigene Nebenjobs, Ausbildungsplätze oder Praktika zu bewerben. Auch hierbei zeichnet sich somit ein Erfolg ab.

Die Afterwork-Reihe wird im März kommenden Jahres in der Marienburg fortgesetzt. Die Einladung folgt zu gegebener Zeit.

Terminausblick

14. Januar 2019, Informationsveranstaltung zu aktuellen Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, 9-13 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel Am Wald, An der Alten Ziegelei 4, 40789 Monheim am Rhein

Auch zum Jahreswechsel 2018/2019 ergeben sich wieder zahlreiche Neuerungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Die Änderungen haben Auswirkungen auf die Außenhandelspraxis der Unternehmen. Für Praktiker ist es wichtig, von den Änderungen zu erfahren, diese zu bewerten und zu prüfen, ob sie für das eigene Unternehmen wesentlich sind und einer innerbetrieblichen Berücksichtigung bedürfen. Die IHK Düsseldorf bietet deshalb mehrere Informationsveranstaltungen an.

Den umfangreichen Themenkatalog sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Das Teilnahmeentgelt beträgt 130 Euro für IHK-Mitglieder. Weitere Informationen erhalten Sie bei Jacqueline Salierno (IHK zu Düsseldorf), Tel. 0211 3557-363, E-Mail.

31. Januar 2019, Webinar „Strategische Personalarbeit für KMU“, 10-11 Uhr

Veranstaltungsort: eigener Schreibtisch

Investitionen in die strategische Planung, Suche, Entwicklung und Führung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich aus – und sind gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Doch viele Kleinbetriebe haben nur wenig Zeit und kein Fachpersonal für eine professionelle Personalplanung. Im Webinar des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) erfahren Sie, was eine strategische Personalarbeit beinhaltet und wie Sie ganz konkret erste Schritte gehen können.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sowie eine Übersicht mit weiteren Webinar-Terminen finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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22. Februar 2019, Neue Mitte und neuer Süden

Titelstory: Neue Mitte und neuer Süden

Aufgrund zahlreicher Unternehmensansiedlungen ist die Zahl der in Monheim am Rhein verfügbaren Gewerbeflächen in den  vergangenen  Jahren stark gesunken. Und auch das Angebot an modernen Einzelhandelsflächen ist sehr begrenzt. Für den Wirtschafts- und Lebensstandort Monheim am Rhein sind solche Flächen jedoch von enormer Bedeutung. Folglich ist es das Ziel der Stadt, die genannten Engpässe zu beheben. Vor diesem Hintergrund wurden im vergangenen Jahr große Immobilienankäufe getätigt und Entwicklungsperspektiven entworfen. Der aktuelle MonheimPlus-Newsletter stellt den momentanen Planungsstand für die Erweiterung des Creative Campus Monheim und die Neugestaltung der Innenstadt vor und präsentiert außerdem erste Entwürfe für die neue Stadthalle. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter wie gewohnt durch einen aktuellen Terminausblick.

Stadt schafft neue Gewerbeflächen auf dem Creative Campus Monheim

Zum 1. Februar hat die Stadt Monheim am Rhein den Creative Campus Monheim von der UCB Pharma GmbH erworben. Ziel des Ankaufs ist das Schaffen neuer Gewerbeflächen. Nach jetzigem Planungsstand sollen hier bis Ende 2022 Gewerbegrundstücke mit insgesamt rund 55.000 Quadratmetern entstehen. Die Vermarktungsstrategie sieht vor, den bereits bestehenden Branchenschwerpunkt mit Unternehmen aus den Bereichen Life-Science, Pharmazie und Biotechnologie weiter auszubauen.

Auch soll das Campuskonzept weiterentwickelt werden: Öffentliche Plätze mit Cafés und kleinen Bistros sollen ebenso Aufenthaltsqualität schaffen wie Sportanlagen, großzügige Straßenquerschnitte und ein Boulevard entlang der Rheinuferstraße. Um die Grundstücksflächen möglichst optimal ausnutzen zu können, soll ein Großteil der Pkw-Stellplätze in drei geplanten Parkhäusern mit Ladepunkten für E-Autos konzentriert werden. Auch der Ausbau der Schnellbus-Anbindung sowie die Integration in das städtische Fahrradmietsystem machen den Campus fit für die Anforderungen des künftigen Mobilitätsverhaltens. Ein Flyer fasst die zentralen Entwicklungsperspektiven zusammen.

Die UCB Pharma GmbH hat mit der Stadt Monheim am Rhein einen langfristigen Mietvertrag über Büro- und Laborflächen abgeschlossen und damit ein klares Bekenntnis zum Standort gegeben. Außerdem wurden die Mietverträge mit den weiteren Nutzern des Creative Campus Monheim übernommen. Nichtsdestotrotz stehen aktuell noch einige Flächen zur Miete zur Verfügung. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Dr. Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung, Telefon 02173 951-613, E-Mail.

Monheims Innenstadt wird aus einem Guss neu geplant

Vergangenes Jahr hat die Stadt Monheim am Rhein das Rathauscenter sowie das Monheimer Tor gekauft. Nun geht es an die konkrete Planung für die Neugestaltung des zentralen Monheimer Stadtbereichs.

Nach einer mehrmonatigen Ausschreibungsphase konnten Anfang Februar die Verträge für die Umgestaltung und Revitalisierung des Rathauscenters unterzeichnet werden. Die Projektentwickler Boening & Glatzel sowie die Architekten und Ingenieure von Heine Plan werden nun konkret damit beginnen, das Rathauscenter umzuplanen. So soll der Rathausplatz sowohl optisch als auch funktional zur ersten Einkaufsadresse in der Stadt aufgewertet und die Heinestraße erstmals sinnvoll in das Stadtzentrum eingebunden werden. Es ist eine klare Kampfansage an die dortigen Leerstände der  vergangenen Jahrzehnte. Dazu wird zwischen Eierplatz und Busbahnhof ein Durchgang geschaffen, außerdem entstehen neue moderne Schaufensterfronten und größere Ladenlokale mit zeitgemäßen Zuschnitten.

Bürgermeister Daniel Zimmermann zeigte sich im Zusammenhang mit der Vertragsunterzeichnung mehr als zuversichtlich, gemeinsam mit den nun gefundenen Partnern die Monheimer Einzelhandelslandschaft auf ein neues Niveau zu heben: „Mit beiden Büros haben wir ebenso kreative wie kompetente Mitstreiter gewonnen, die uns dabei helfen werden, die Monheimer Innenstadt noch einmal gänzlich neu zu denken. Die Verbindung des Busbahnhofs mit dem Eierplatz sowie die Beseitigung aller innenliegenden Flure im Rathauscenter bieten die Chance zur Ansiedlung neuer Geschäfte, die in der Innenstadt dringend gebraucht werden.“

In den kommenden Wochen stehen vor allem Treffen mit den Bestandsmietern des Rathauscenters auf dem Programm. Spätestens nach den Sommerferien sollen Boening & Glatzel gemeinsam mit den Heine-Architekten drei Konzeptvarianten vorstellen, aus denen die Stadt schließlich die beste Lösung auswählt. Läuft alles nach Plan, werden die Umbauarbeiten des Rathauscenters Anfang 2022 abgeschlossen sein.

Ein weiterer Bestandteil zur Neugestaltung ist die Aufwertung des Einkaufszentrums Monheimer Tor. Dazu waren drei Planungsbüros mit dem Entwurf von Entwicklungskonzepten beauftragt. Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr hat sich in seiner Sitzung vom 14. Februar einstimmig für die Variante von Ortner & Ortner aus Köln ausgesprochen. Demnach sollen auf das bestehende Gebäude drei neue, rechtwinkelige Baukörper mit Büro- oder Wohnräumen aufgesetzt werden (den Entwurf finden Sie hier). Außerdem soll der Parkplatz auf dem Monheimer Tor ein begrüntes Dach erhalten und der Verkehr durch einen Kreisverkehr neu geordnet werden. Das Monheimer Tor würde auf diese Weise „zum neuen Zentrum“ der Stadt, so die Architekten. Die Fassade des alten Gebäudes soll abgenommen und mit großen Schaufensterfronten sowie eventuell auch weiteren Eingängen deutlich luftiger als bislang gestaltet werden. Herzstück dieses neuen Monheimer Tors wäre ein großzügiger innenliegender Lichthof mit Glasdach, das man bei gutem Wetter vielleicht sogar öffnen könnte. Sollte sich der Stadtrat in seiner Sitzung Mitte März ebenfalls für den Entwurf von Ortner & Ortner entscheiden, kann im Folgenden die Planung konkretisiert und ein Zeitrahmen für das Projekt erarbeitet werden.

Die geplante Stadthalle Kulturraffinerie K714 nimmt Gestalt an

Ende Januar hat Bürgermeister Zimmermann das Grobkonzept für die neue, multifunktionale Festhalle an der Rheinpromenade präsentiert. Demnach bleibt die denkmalgeschützte Fassade der früheren Abfüllhalle mit ihren roten Ziegeln erhalten, während in das Innere des Gebäudes ein moderner Kubus eingesetzt wird. Der auf diese Weise entstehende hohe Innensaal soll rund 3.800 Stehplätze bieten und bestuhlt bis zu 2.000 Besucherinnen und Besucher fassen können.

Herzstück des Konzepts für die neue Kulturraffinerie K714 ist die flexible Nutzung: Durch die Teilbarkeit des Innenraums wird sie für größere wie kleinere Veranstaltungen geeignet sein, etwa Konzerte, Theater, Musical-Aufführungen und Comedy-Events, aber auch Karnevalssitzungen, Schützenfeste und Abitur-Feiern. Tagsüber sollen hier zudem Kongresse, Tagungen und Konferenzen stattfinden können.

Gerade in den Sommermonaten soll Besucherinnen und Besuchern auch die Chance eröffnet werden, die attraktiven Freiflächen rund um das Gebäude zu nutzen. Angedacht sind hierfür ein großer Eingangsbereich mit Vordach, ein Sommer-Foyer, eine Terrasse sowie ein Restaurant mit Rheinblick (den Entwurf finden Sie hier).

Bürgermeister Zimmermann stellte bei der Präsentation im Rathaus auch das Verkehrskonzept vor, das auf Basis eines Verkehrsgutachtens für die neue Festhalle entwickelt wurde. Am Ende der Wasserachse entsteht demnach bald ein Parkhaus mit mehr als 2.000 Stellplätzen – für Anreisende zu den Veranstaltungen, aber auch zur Nutzung durch die weiter wachsende Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Rheinpark. Eine dynamische Verkehrssteuerung soll dafür sorgen, dass die Autos das Gelände nach den Veranstaltungen zügig verlassen können, ohne dass dabei große Beeinträchtigungen für die Einwohnerschaft entstehen. Daimlerstraße und Hans-Georg-Schukat-Straße werden dafür dreispurig, die Straße Am Kielsgraben in Teilen sogar vierspurig ausgebaut.

Laut Planung startet die Bauphase für die Kulturraffinerie K714 im Sommer 2020; die Eröffnung der neuen Festhalle ist für Anfang 2023 geplant. Bauherr sind die Monheimer Kulturwerke mit ihrem Geschäftsführer und künftigen Intendanten der Festhalle, Martin Witkowski.

Tage zur Berufsfelderkundung

Interesse wecken, Perspektiven aufzeigen, Talente entdecken

Der vergangene Newsletter hat sich ausführlich dem Thema Ausbildung und der Gewinnung von Auszubildenden gewidmet. Ein wirksamer Weg, um mittelfristig die richtigen Nachwuchskräfte zu finden, ist die frühzeitigte Ansprache von Schülerinnen und Schülern. Der Kreis Mettmann organisiert dazu einmal jährlich die Tage zur Berufsfelderkundung, die von mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 besucht werden.

Das Programm bietet Ihnen die Chance, junge Menschen auf die Attraktivität Ihres Unternehmens und die bei Ihnen angebotenen Berufe, Tätigkeitsfelder und Ausbildungen aufmerksam zu machen. Dazu ermöglichen Sie den Jugendlichen, sich einen Tag lang ein Bild über typische Tätigkeiten und Anforderungen in Ihrem Unternehmen zu verschaffen. Für den Tag können Sie ein vielfältiges Programm gestalten, unter anderem:

  • einen Betriebsrundgang und den Besuch typischer Arbeitsplätze,
  • Gespräche mit Auszubildenden und Ausbildungsbeauftragten,
  • kleine Mitmachaktionen, wie eine Rallye oder ähnliches,
  • praktische Übungen wie löten, schleifen, schrauben, messen, Kundenbriefe fertigen, Experimente im Labor durchführen,
  • und vieles mehr.

Wenn Sie an den diesjährigen Tagen zur Berufsfelderkundung vom 5. bis zum 10. April 2019 teilnehmen möchten, können Sie sich auf der Internetplattform bequem registrieren und Ihre Angebote einstellen. Konkrete Fragen zum Buchungsportal oder den Tagen zur Berufsfelderkundung beantwortet Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail. – Auch die Schülerinnen und Schüler nutzen die Internetplattform, um sich über Unternehmen und die angebotenen Programme zu informieren: Die Jugendlichen suchen sich die präferierte Berufsfelderkundung aus und melden sich im Portal an.

Übrigens: Die Berufsfelderkundungen werden in der Schule vor- und nachbereitet; versicherungsrechtlich gelten die gleichen Regelungen wie für Schülerbetriebspraktika.

Terminausblick

11. März 2019, 9. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: Marienburg Monheim, Hofstraße 16, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können. Beim 9. Monheimer Afterwork haben Sie wieder die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer fünfminütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 4. März 2019 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

21. März 2019, Austauschtreffen "gut gemacht" - Fachkräfte im Fokus, 16-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: anyMOTION GRAPHICS GmbH, Malkastenstraße 2, 40211 Düsseldorf  Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat für 2019 ein neues Veranstaltungsformat initiiert. Die Austauschtreffen "gut gemacht" sollen kleinen und mittelgroßen Unternehmen eine Plattform bieten, um sich untereinander zu verschiedenen HR-Themen auszutauschen und gleichzeitig erprobte Ansätze kennenzulernen. Dazu treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei interessanten Unternehmen, die über Erfolge in ihrer Personalarbeit berichten.

Das Austauschtreffen bei anyMOTION GRAPHICS in Düsseldorf steht unter dem Titel "Das Eltern-Kind-Büro ist erst der Anfang." Die Einladungkarte können Sie hier herunterladen. Die Teilnahme an dem Treffen ist kostenlos, aber anmeldepflichtig. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

31. März 2019, Frühlingsfest mit Stadtmeisterschaft im Biathlon, 11-18 Uhr

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 31. März die neue Jahreszeit eingeläutet. Dieses Jahr stellt das Frühlingsfest den Auftakt zur Monheimer Europawoche Portugal dar. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

Außerdem macht beim diesjährigen Frühlingsfest wieder die Biathlon-Tour in Monheim am Rhein Station. Neben Cardio-Biathlon-Duellen mit 400 m simuliertem Skilanglauf und Schießübungen wird dabei auch die 2. Monheimer Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft ausgetragen. Melden Sie Ihr Unternehmen mit einer Staffel bestehend aus vier Personen an und duellieren Sie sich mit Vereinen, Familien, Schulklassen und anderen Unternehmen! Es locken Ruhm, Ehre und tolle Gewinne. Weitere Informationen zum Besuch der Biathlon-Tour finden Sie hier; der Anmeldebogen zur Stadtmeisterschaft kann hier ausgefüllt werden.

2. April 2019, IHK-Workshop „Neue Absatzchancen in Österreich“, 9.30-12 Uhr

Veranstaltungsort: IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10-26, 50667 Köln

Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten ist es sinnvoll, neue Geschäftskontakte im Ausland aufzubauen, um sich gegenüber Nachfrageschwankungen im Inland langfristig abzusichern und dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein. Österreich ist dabei aufgrund der räumlichen Nähe sowie einer ähnlichen Wirtschaftsstruktur ein überaus interessanter und kaufkräftiger Markt für deutsche Produkte und Dienstleistungen. Als offizielle Vertretung der deutschen Wirtschaft in Österreich verfügt die Deutsche Handelskammer in Österreich seit  mehr als 60 Jahren über beste Kontakte zu allen österreichischen Wirtschaftszweigen und ist daher ein guter Türöffner am österreichischen Markt.

Im Rahmen des Workshops informiert die IHK Köln über die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich und macht dabei auch auf die nicht zu unterschätzenden Mentalitätsunterschiede aufmerksam. Außerdem werden konkrete Maßnahmen vorgestellt, mit denen die Handelskammer Sie aktiv bei der Geschäfts- und Vertriebspartnersuche in Österreich unterstützt.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Das Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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14. Mai 2019, Angebote der städtischen Wirtschaftsförderung

 

Titelstory: Angebote der städtischen Wirtschaftsförderung

Als städtische Wirtschaftsförderung verstehen wir uns als zentraler Ansprechpartner für die Belange der Monheimer Wirtschaft. Wir möchten attraktive Rahmenbedingungen für Sie schaffen und Sie in Ihrer Arbeit unterstützen. Dazu haben wir in den vergangenen Jahren unser Angebot für Sie kontinuierlich ausgeweitet. Den aktuellen Newsletter möchten wir deshalb dazu nutzen, Ihnen einige dieser Angebote vorzustellen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter wie gewohnt durch einen aktuellen Terminausblick.

 

Informationsangebote

Sie als Gewerbetreibende spüren es in Ihrer täglichen Arbeit, dass die Wirtschaft einem ständigen Wandel unterworfen ist. Aktuell bestimmen außerdem große Themen wie Digitalisierung, Brexit und Klimaschutz mit ihren vielfältigen Facetten das wirtschaftliche Geschehen. Auch wenn wir als Wirtschaftsförderung keine Experten in Sachen Internet of Things, Außenhandels- und Zollrecht oder energetischer Gebäudesanierung sind, bereiten wir Informationen zu bestimmten Themenbereichen auf und stellen Ihnen diese gebündelt zur Verfügung:

  • Auf unserer Homepage monheim-plus.de finden Sie alle wichtigen Informationen zum Wirtschafts- und Lebensstandort Monheim am Rhein: von Gewerbeflächen über Standortkennzahlen und Vordrucken bis hin zu Hotels und Tagungsräumen. Das Informationsangebot wird durch einen Überblick über Kultur- und Freizeitangebote sowie die Rubrik „Aktuelles“ abgerundet. Hier gibt es (wirtschaftsrelevante) News, Veranstaltungshinweise und alle Ausgaben des MonheimPlus-Newsletters.
  • Der MonheimPlus-Newsletter erscheint etwa alle zwei Monate und widmet sich jeweils einem Oberthema mit besonderer Bedeutung oder Aktualität für die Stadt, wie zum Beispiel der Digitalisierung, der Innenstadtentwicklung oder Förderprogrammen. Wenn es sich anbietet, wird ein Interview mit einem Monheimer Unternehmen mit eingebettet. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf wirtschaftsnahe Projekte und Veranstaltungen am Standort Monheim am Rhein sowie einen aktuellen Terminausblick. Wenn Sie den MonheimPlus-Newsletter auch in Zukunft beziehen möchten, können Sie ihn hier abonnieren.
  • Auch auf Veranstaltungen beleuchten wir ausgewählte Themen und geben informative Tipps und Anregungen für die Arbeit im eigenen Unternehmen. Außerdem kooperieren wir mit der IHK Düsseldorf, dem Kreis Mettmann, dem Handelsverband NRW und anderen regionalen Organisationen, um noch mehr Themenfelder abdecken und Veranstaltungen anbieten zu können. Das Spektrum reicht so von der Existenzgründung über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Fachkräftegewinnung und länderspezifischen Veranstaltungen bis hin zur Digitalisierung. Eine Übersicht mit aktuellen Veranstaltungen und Webinaren finden Sie hier.

 

Lokale Netzwerke

Unternehmerinnen und Unternehmer betonen in Gesprächen mit uns immer wieder die Bedeutung von lokalen Netzwerken. Ziel ist es, neue Kontakte zu knüpfen und die alten  Kontakte zu pflegen. In Netzwerken können Sie von den Erfahrungen anderer lernen und Ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Außerdem wird bei den Netzwerktreffen immer wieder der Grundstein für neue Kooperationen oder Kundenbeziehungen zwischen Monheimer Unternehmen gelegt:

  • Das Monheimer Afterwork haben wir vor zwei Jahren auf vielfachen Wunsch der Monheimer Wirtschaft ins Leben gerufen. Die abendlichen Treffen im Abstand von zwei bis drei Monaten richten sich an alle Gewerbetreibenden und haben in der Regel zwei unterschiedliche Ausprägungen: Entweder beleuchten Experten spezielle Themen in Kurzvorträgen (z.B. Qualifizierung von Beschäftigten) oder lokale Unternehmen stellen sich den Gästen vor. Beim nächsten Afterwork am 13. Juni 2019, 18-20 Uhr, präsentiert sich das Mona Mare und lädt im Anschluss zur Erfrischung zum Schwimmen ein. Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 7. Juni 2019 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.
  • Die b2b-Plattform MonheimPlus ist ein digitales Netzwerk für alle Monheimer Gewerbetreibenden. In dem geschützten Portal können sich alle Monheimer Unternehmen mittels Kurzpräsentation vorstellen und außerdem Aufträge, News und Termine posten. Auch die Wirtschaftsförderung informiert hier über ihre städtischen Ausschreibungen und Vergaben, postet Terminankündigungen und pflegt News ein. Weitere Informationen zur b2b-Plattform MonheimPlus inklusive einer Beschreibung des Anmeldeprozesses finden Sie hier.
  • Das Einzelhandelsfrühstück richtet sich speziell an Händler, Gastronomen und andere Dienstleister aus den zentralen Einkaufsbereichen in Monheim und Baumberg. Bei den Treffen an ein bis zwei Vormittagen pro Jahr werden neue Entwicklungen aus der Innenstadt und den anderen Handelslagen im Stadtgebiet vorgestellt, über öffentlichkeitswirksame Aktionen zu den verkaufsoffenen Sonntagen informiert sowie von Neuerungen und Projekten der Monheimer Lokalhelden berichtet. Gleichzeitig bietet das Einzelhandelsfrühstück eine passende Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu vernetzen. Wenn Sie in den Einladungsverteiler zum Einzelhandelsfrühstück aufgenommen werden möchten, senden Sie bitte eine entsprechende E-Mail an Petra Mackenbrock.
  • Der Altstadtwirtetreff ist ein Netzwerktreffen für die Gastronomie in der Altstadt. Themen der Treffen sind die touristische Weiterentwicklung der Monheimer Altstadt sowie gemeinsame Aktionen der Wirte. Und natürlich bietet sich die Möglichkeit, Fragen zu erörtern und Anliegen zu diskutieren. Der Altstadtwirtetreff findet ein- bis zweimal pro Jahr statt. Ansprechpartnerin ist Estelle Dageroth, E-Mail.

 

Personalgewinnung

Viele Unternehmen wissen es aus eigener Erfahrung und auch die Medien berichten regelmäßig über die Entwicklung: Unternehmen haben immer häufiger Probleme, die angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Gleichzeitig registrieren die Arbeitsagenturen immer neue Rekorde bei der Zahl der gemeldeten offenen Jobangebote. Eins scheint damit klar: Der Arbeitsmarkt wirkt in immer mehr Sektoren wie leergefegt. Damit Sie als Monheimer Unternehmen dennoch gute Karten bei der Personalgewinnung haben, hat die städtische Wirtschaftsförderung verschiedene Angebote geschaffen und unterstützt lokale Initiativen:

  • Seit Dezember 2018 ist die Nebenjob-Börse Monheim am Rhein online. Unter nebenjob-monheim.de können Sie schnell und einfach ein Inserat für Ihre Ausbildungsplätze erstellen. Und auch Angebote für Praktika, Werksstudenten, kurzfristige Taschengeldjobs oder längerfristige Nebenjobs können Sie hier posten. Das besondere an der Nebenjob-Börse Monheim am Rhein ist, dass sie gemeinsam von städtischem Jugendparlament, der Wirtschaftsförderung und lokalen Unternehmern entwickelt wurde. So berücksichtigt die Plattform Wünsche und Interessen von allen Beteiligten und zeigt bereits in den ersten Monaten einen großen Nutzen für Unternehmen und Jobsuchende.
  • Als Ergebnis der Unternehmensbefragung 2016 hat die städtische Wirtschaftsförderung ein Informationspaket zum Wohnstandort Monheim am Rhein zusammengestellt, das Sie in Bewerbungsgesprächen den aussichtsreichsten Kandidatinnen und Kandidaten mit an die Hand geben können. Das Paket beinhaltet eine Broschüre mit vielen wichtigen Informationen zum Wohnstandort (z.B. Geschäfte, Kitas und Schulen, Freizeit, Verkehr, Immobilienmakler) sowie eine Auswahl der touristischen Angebote. Ziel ist es, die Bewerberinnen und Bewerber davon zu überzeugen, dass Monheim am Rhein nicht nur der perfekte Ort zum Arbeiten, sondern auch zum Leben ist. Die Informationspakete stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Sie können diese per E-Mail bestellen.
  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet jährlich mehrere Azubi-Speed-Datings. Der nächste Termin ist am 4. Juni 2019 in Hilden. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im Spätsommer eine Ausbildung beginnen möchten. Für den Termin am 4. Juni gibt es noch freie Ausstellerplätze. Wenn Sie kurzfristig an dem Azubi-Speed-Dating teilnehmen möchten, wenden Sie sich zwecks weiterer Informationen und Anmeldung bitte an Claudia Balla (IHK), Tel. 0211 3557-365, E-Mail.
  • Der MonheimPlus-Newsletter vom 14. Dezember 2018 (siehe oben) hat sich speziell dem Thema Ausbildung und Azubi-Anwerbung gewidmet. 

 

Kunden gewinnen

Die städtische Wirtschaftsförderung unterstützt lokale Unternehmen nicht nur beim Aufbau neuer Geschäftskontakte über die Netzwerkarbeit, sondern auch beim Gewinnen von Privatkunden:

  • Die Monheimer Lokalhelden sind das digitale Schaufenster für alle Einzelhändler, Gastronomen, Handwerker und Dienstleister, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen Endverbraucher als Kunden ansprechen. Die gebündelte Online-Präsenz bietet Ihnen die Möglichkeit, sich zu präsentieren und von den Synergieeffekten eines umfassenden Warenangebots aller Anbieter zu profitieren. Die Darstellung Ihres Unternehmens reicht von einer kurzen Beschreibung mit Angabe der Öffnungszeiten über das Einstellen von Speisekarten und Events bis hin zum Eröffnen eines Onlineshops mit optionaler Lieferfunktion. Aktuell stellen sich knapp 230 Unternehmen auf den Monheimer Lokalhelden vor und bieten online ca. 1,2 Millionen Produkte an.  Die Präsenz auf den Monheimer Lokalhelden ist für Sie als lokales Unternehmen kostenfrei. Die Wirtschaftsförderung unterstützt Sie gerne bei der Gestaltung des Unternehmensprofils und dem Einstellen von Produkten in den Onlineshop. Bei Interesse senden Sie bitte eine entsprechende E-Mail an Petra Mackenbrock.
  • Zur Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie organisiert das städtische Citymanagement in Kooperation mit lokalen Initiativen verschiedene Feste in zentralen Stadtbereichen: Frühlingsfest, Stadtfest, Martinsmarkt und Sternenzauber locken auch Dank verkaufsoffener Sonntage zahlreiche Monheimer und auswärtige Gäste in die Innenstadt, Hauptstraßenfest und Passagenfest laden nach Baumberg und das Septemberfest ins Berliner Viertel ein. Für alle Händler und Gastronomen in diesen Stadtteilen eröffnet sich dadurch die Chance, neues Publikum anzusprechen. Die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Citymanagement informieren Sie gerne über Details zu den einzelnen Festen und Aktivitäten und erläutern, wie Sie sich beteiligen können. Kontaktieren Sie das Team dazu bitte per E-Mail.
  • Die Stadt Monheim am Rhein hat in den vergangenen Jahren stark in die touristische Infrastruktur investiert. Ziel ist es, die Tourismusdestination Monheim am Rhein weiter zu stärken und Sie als Anbieter touristischer Leistungen dadurch zu unterstützen. Die Altstadt mit ihrer Gastronomie profitiert etwa von den Investitionen in die Gestaltung öffentlicher Straßen und Plätze sowie den Bau des Spielplatzes im Rheinbogen. Weitere Aktivitäten sind der Aufbau des dezentralen und interaktiven Museums MonChronik mit dem neuen Highlight Aalschokker und die Förderung des Rheinradtourismus etwa durch Ladestationen für E-Bikes oder Fahrradpumpen. Überregionale Gäste stehen auch im Fokus von Kooperationen mit dem Kreis Mettmann und der KD-Schifffahrt: An dem 2017 eröffneten Schiffsanleger legen dieses Jahr erstmals reguläre Ausflugsfahrten der KD-Schifffahrt an, der kreisweite neanderland STEIG spricht das wachsende Klientel von Wanderern an. Einen weiteren Tourismus-Schub erhofft sich die städtische Wirtschaftsförderung von der Anerkennung des römischen Kastells Haus Bürgel als UNESCO-Welterbestätte als Teil des sogenannten Niedergermanischen Limes.

 

Was bringt die Zukunft?

Wir als städtische Wirtschaftsförderung möchten auch zukünftig Ihre Wünsche kennen, um diese soweit möglich berücksichtigen zu können und unsere Angebote entsprechend anpassen oder ausweiten zu können. Aus diesem Grund erhalten Sie in den kommenden Wochen einen Fragebogen von uns. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit, uns durch das Beantworten des Bogens Ihre Wünsche, Anregungen und Ideen mitzuteilen. Für das Ausfüllen des Fragebogens benötigen Sie nur ca. zehn Minuten – wie wir glauben, gut investierte Zeit. Unabhängig von der Unternehmensbefragung ermuntern wie Sie, uns bei Bedarf jederzeit zu kontaktieren. Ihre Ansprechpartnerin ist Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, Tel. 02173 951-629, E-Mail.

 

Terminausblick

22. Mai 2019, Auf den Punkt! HR-Impulse um 11, 11-12 Uhr

Veranstaltungsort: eigener Schreibtisch

Die kostenfreien Webinare "Auf den Punkt!" vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf geben Impulse zu aktuellen Aspekten aus dem Bereich Human Resources. Ein besonderer Blick wird dabei auf den Erfolgsfaktor Frau gerichtet.

Sibylle Stippler vom Institut der deutschen Wirtschaft widmet sich am 22. Mai dem Thema "Authentisch und überzeugend – Personalgewinnung im Fokus" und zeigt, wie Sie wirksam Fachkräfte ansprechen - in Stellenanzeigen und auch darüber hinaus. Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sowie eine Übersicht mit weiteren Webinar-Terminen finden Sie hier.

 

22. Mai 2019, Workshop "Einstieg in den Innovationsprozess", 16.30-19 Uhr

Veranstaltungsort: Probierwerk Leverkusen, Stauffenbergstraße 14-20, 51379 Leverkusen

Innovationen sind seit jeher der Treibstoff zum Erfolg. Neuerungen vollziehen sich heute aber immer rasanter und dynamischer, auch getrieben durch Digitalisierung. Wie schafft man es, da am Ball zu bleiben? Was ist wichtig für Ihr Unternehmen und worauf können Sie verzichten?

Diesen und weiteren Fragen geht Jochen Krampe in dem Workshop nach. Sie erhalten einen Überblick über die verschiedenen Schritte im Innovationsprozess und erfahren an Beispielen, wie diese gestaltet werden können. Für jede dieser Etappen werden Ihnen geeignete Methoden zur Umsetzung vorgestellt. Und Sie werden sehen, dass man selbst mit kleinem Budget einen gut funktionierenden Innovationsprozess aufbauen kann. Darüber hinaus bietet der Workshop die Gelegenheit, Beispiele oder aktuelle Fragestellungen aus Ihrem Unternehmen zu technischen oder sozialen Innovationsaktivitäten vorzustellen und zu diskutieren.

 

13. Juni 2019, 10. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: Mona Mare, Kurt-Schumacher-Straße 2, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 10. Monheimer Afterwork präsentiert sich das Mona Mare und lädt zum gemeinsamen netzwerken ein. Im Anschluss an das Afterwork besteht die Möglichkeit, ein paar Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen und dabei den Kopf nach dem Arbeitstag wieder frei zu bekommen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 7. Juni 2019 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

26. Juni 2019, Austauschtreffen "Gut gemacht" - Fachkräfte im Fokus, 16-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Telroth GmbH, In den Weiden 9, 40721 Hilden

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf hat für 2019 ein neues Veranstaltungsformat initiiert. Die Austauschtreffen "gut gemacht" sollen kleinen und mittelgroßen Unternehmen eine Plattform bieten, um sich untereinander zu verschiedenen HR-Themen auszutauschen und gleichzeitig erprobte Ansätze kennenzulernen. Dazu treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei interessanten Unternehmen, die über Erfolge in ihrer Personalarbeit berichten.

Das Austauschtreffen bei der Telroth GmbH steht unter dem Titel "Zufriedene Beschäftigte haben die besten Argumente" und stellt die Frage, wer besser für das eigene Unternehmen werben könnte, als die Beschäftigten selbst? – Die Telroth GmbH zeigt den Weg hin zu einer modernen Arbeitgebermarke und einer Kultur, die weibliche und männliche Fachkräfte gleichermaßen begeistert.

Die Teilnahme an dem Treffen ist kostenlos, aber anmeldepflichtig.   

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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25.09.2019
Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.
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22.08.2019
Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.
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13.08.2019
Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.
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11.07.2019
Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.
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13.06.2019
Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.
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14.05.2019
Handel neu denken in Monheim am Rhein
Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart zeigt sich von den örtlichen Lokalhelden begeistert.
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02.05.2019
Elektrisierend! Monheims Bürgerinnen und Bürger können jetzt Stadtauto fahren
Die Stadt startet ihr neues Car-Sharing-Angebot mit neun ZOEs als smarten E-Auto-City-Flitzern und zwei Renault-Master-Neunsitzern.
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26.04.2019
BOB-Ausbildungstour: Besuch im Notariat
Dr. Jens Heinig erläuterte die abwechslungsreiche Arbeit seines Teams.
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01.04.2019
BOB-Ausbildungstour macht Station bei Jenoptik
An der Opladener Straße werden mit modernster Technik Geräte für mehr Sicherheit im Straßenverkehr konzipiert und gebaut.
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26.03.2019
Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.
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13.03.2019
BOB-Ausbildungstour 2019 kommt in Fahrt
Zum Auftakt wurde die Firma Sinell besucht. Zur Berufsorientierungsbörse am 15. Mai kommen 117 Aussteller.
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22.01.2019
Planungsteam zum Umbau des Rathauscenters nimmt seine Arbeit auf
Stadt unterzeichnet die Verträge mit den Projektentwicklern Boening & Glatzel sowie den Architekten und Ingenieuren von Heine Plan.
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14.01.2019
Monheimer Merkur 2019 für die Fair-Trade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrt die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen und Lehrer, die sich für fairen Handel einsetzen.
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08.01.2019
Monheim-Pass soll bis zum Sommer mit ersten Funktionen starten
Stadt holt sich T-Systems als technischen Partner ins Boot. – Für alle Bürgerinnen und Bürger gibt es bald jeden Monat 15 Euro Guthaben geschenkt.
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02.01.2019
Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.
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17.12.2018
Stadt sichert sich für fünf Jahre die exklusiven Vermarktungsrechte am Gesundheitscampus
Der Krankenhausabriss beginnt im 1. Quartal 2019. Viele Ärzte und medizinnahe Dienstleistungsanbieter zeigen großes Interesse an dem Zukunftsstandort in zentraler Bestlage.
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12.12.2018
Neuer Geschäftsführer für die MEGA
Dr. Christian Reuber verstärkt ab April Monheims kommunalen Versorger. Udo Jürkenbeck geht Ende Juni 2019 planmäßig in den Ruhestand.
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30.11.2018
Stadtentwicklungsgesellschaft kauft „Creative Campus Monheim“ von UCB
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB bleibt langfristig am Standort.
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31.08.2018
Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.
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13.08.2018
Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.
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09.07.2018
Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.
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02.07.2018
Stadt plant Ankauf des Monheimer Tors
Öffnung und Aufstockung sollen künftig den Eingangscharakter für das Stadtzentrum hervorheben. Geplante Weichenstellung im Rat ist am 11. Juli.
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05.06.2018
Der Weg für den neuen Monheimer Gesundheitscampus ist frei
Investor und Kirche unterzeichnen Vertrag. Baubeginn ist 2019, die Fertigstellung für den Spätsommer 2021 geplant.
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30.04.2018
Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.
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23.04.2018
MEGA wird für Informationssicherheit ausgezeichnet
Das ISMS-Zertifikat bescheinigt das Einhalten der strengen Auflagen der Bundesnetzagentur.
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Ansprechpartner

Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Stadtverwaltung setzt weiteres Zeichen für mehr Gerechtigkeit im Kaffeehandel

25.09.2019
Die städtischen Beschäftigten und Bürgermeister Daniel Zimmermann verlängerten die längste fairen Kaffeetafel der Welt im Ratssaal.

Monheim am Rhein. Fairer Kaffee ist aus dem Monheimer Rathaus seit der Auszeichnung zur Fairtrade-Stadt 2014 nicht mehr wegzudenken. Er wird nicht nur bei allen Sitzungen und im Büro des Bürgermeisters ausgeschenkt, sondern fließt auch aus den Kaffeeautomaten in den Beschäftigtenküchen. Nun folgte die Stadtverwaltung dem Aufruf von Fairtrade Deutschland, bis zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober Teil der längsten fairen Kaffeetafel der Welt zu werden.

„Als ausgezeichnete Fairtrade-Stadt unterstützen wir den Fairen Handel auf ganz vielfältige Weise“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Seit sechs Jahren setzen wir ausschließlich auf fairen Kaffee, wir haben die faire Monheimer Harmonie-Schokolade entwickelt, organisieren Fairtrade-Veranstaltungen mit Schulen – und auch die Kamelle, die wir schon zweimal an unsere Karnevalsvereine zur Verteilung bei den drei Umzügen im Stadtgebiet ausgegeben haben, stammt aus Fairem Handel.“ Zimmermann nahm die Aktion von Fairtrade daher zum Anlass, gemeinsam mit den Beschäftigten ein Zeichen für faire Bedingungen im Kaffeehandel zu setzen.

Denn das beliebte Getränk ist von Niedrigpreisen und den Folgen des Klimawandels bedroht. „Kaffeebäuerinnen und -bauern kämpfen oft um ihre Existenz“, informierte die städtische Fairtrade-Beauftragte Annika Patz. „Schankende Weltmarkpreise führen dazu, dass der Kaffeeanbau häufig ein Verlustgeschäft ist. Außerdem breiten sich in Folge des Klimawandels vermehrt Schädlinge und Pilzkrankheiten durch steigende Temperaturen und unregelmäßige Regenfälle immer weiter aus. Wir wollen deshalb darauf aufmerksam machen, dass faire Handelsbedingungen selbstverständlich werden müssen.“

Bundesweit kommen in diesen Tagen überall Menschen unter dem Motto #MachKaffeeFair auf eine Tasse fair gehandelten Kaffee zusammen, um sich gemeinsam für das Thema einzusetzen. Pro Person verlängert sich die virtuelle Kaffeetafel auf www.coffee-fairday.de um einen Meter. Aktuell liegt die Länge schon bei über 40.000 Metern. Auch die Monheimer Stadtverwaltung konnte nun einige Meter dazu beitragen. Mitmachen erwünscht! (ts)

 

BU: Gemeinsam für die faire Sache. Bürgermeister Daniel Zimmermann lud diese Woche zur fairen Kaffeetafel in den Ratssaal ein und viele Beschäftigte folgten seinem Aufruf. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Ansprechpartner

Nicole Gelissen
Citymanagement

Rathaus, Raum 252

Telefon: +49 (0)2173 951-835
Telefax: +49 (0)2173 951-25-835
E-Mail: ngelissen@monheim.de

Monheim verführt in bewegten Bildern zu einem perfekten Sommertag am Rhein

22.08.2019
Wandern, Radfahren und Altstadtflair genießen – Die schönsten Ferien- und Freizeittipps für Jung und Alt gibt’s jetzt in einem neuen Video zu entdecken.

Monheim am Rhein. Sommerzeit, Ferienzeit. Viele Rheinländerinnen und Rheinländer nutzen diese Wochen, um in die Ferne zu schweifen. Viele sind aber auch schon wieder von ihren Reisen zurück oder einfach direkt hier geblieben. Wir schön, dass es da auch gleich vor der Haustür so tolle Angebote zur Naherholung in unserer Region gibt.

Was man zum Beispiel alles an einem Tag in Monheim am Rhein erleben kann, zeigt inzwischen nicht nur ein im Juni frisch veröffentlichter Tourismus-Guide, sondern nun auch ein neues Video der Stadt – das jetzt im städtischen YouTube-Kanal und bei Facebook publiziert wurde.

Wandern, Radfahren und den Tag mit viel gastronomischen Flair in der Altstadt oder direktem Blick auf den Rhein beschließen: All das geht hier – allein, zu zweit, in Gruppen und auch wunderbar mit Kindern. Mit dem Aalfischerei-Museum am Baumberger Rheinufer wurde erst vor wenigen Wochen ein neuer MonChronik-Standort eröffnet, der seitdem glänzend angenommen wird. Kein Sommertag, an dem die Aussichtsplattform, in der das schwimmfähige Schiff direkt am Ufer eingebettet liegt, nicht von Ausflüglern genutzt wird.

Die einzelnen Punkte von Monheims dezentralem Heimatmuseum, zu dem beispielsweise auch die über 500 Jahre alte Marienkapelle und das Karnevalskabinett direkt in der Altstadt gehören, lassen sich alle fußläufig oder mit dem Rad erkunden. Mit dem eigenen Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln geht es aber natürlich auch. Und mit Motorkraft kann man mit dem Piwipper Böötchen sogar zur anderen Rheinseite übersetzen, um Monheims kleine aber immer feiner werdenden Skyline zu bewundern.

Ob Ruhe und Naturgenuss inmitten der Urdenbacher Kämpe, samt Römerkastell und Biologischer Station, oder Wasserspielplatz und Skateranlage direkt am Fuße der Altstadt, in der, neben den jetzt schon einladenden Angeboten, in wenigen Wochen noch zwei weitere Restaurants eröffnen werden: Monheim am Rhein bietet viel für einen perfekten Ferientag – und es wird immer mehr! All das gibt es medial gebündelt auch auf www.monheim-entdecken.de (ts)

 

BU: Zu Besuch bei der Kaltblutzucht von Familie Reuter im alten Römerkastell Haus Bürgel – Planwagenfahrt durch die Urdenbacher Kämpe und Baumberger Aue inklusive.

 
   

Autonomer Bus: Start für die Vermessung der Strecke

13.08.2019
In den nächsten Wochen sollen die Voraussetzungen für den Linienbetrieb geschaffen werden.

Monheim am Rhein. Monheims elektrisierende Buslinie der Zukunft wird jetzt auch im Stadtbild sichtbar. Im Zuge der Einführung der autonomen Busse wird in den kommenden Wochen die Einmessung der Strecke stattfinden.

Die fünf Busse sollen voraussichtlich ab Herbst zunächst vom Busbahnhof über Krischer- und Kirchstraße bis zum Kradepohl, dann über Graben-, Turm- und Kapellenstraße über die Poetengasse zur Grabenstraße wieder zurück fahren. Nach dem Ende von Bauarbeiten in der Alten Schulstraße lautet die endgültige Route dann: Busbahnhof über die Alte Schulstraße durch den Schelmenturm bis zur Kapellenstraße und über die Poetengasse und Grabenstraße wieder zurück zum Busbahnhof – ganz normal im fließenden Verkehr. Einsteigen können dann alle mit gültigem ÖPNV-Ticket. Sieben Haltestellen sind vorgesehen.

Die Finanzierung soll hauptsächlich über einen BSM-Förderantrag von 2,1 Millionen Euro beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erfolgen. Außerdem hatte der Rat der Stadt Monheim am Rhein 300.000 Euro für erste Vorbereitungen des Projektes bewilligt. (nj)

 

BU: In den kommenden Wochen ist der Bus zur Einmessung am Busbahnhof und in der Altstadt unterwegs. Foto: Birte Hauke

 
   

Ansprechpartner

Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Monheims Innenstadt vor dem Durchbruch

11.07.2019
Rat verabschiedet Konzept zum Umbau des Rathauscenters.

Monheim am Rhein. In ihrer Sitzung am 10. Juli haben die Mitglieder des Rates der Stadt Monheim am Rhein das künftige Architektur- und Vermietungskonzept zur Revitalisierung des Rathauscenters mehrheitlich beschlossen.

Nach dem Ende 2017 einstimmig gefassten Beschluss zum Ankauf der beiden in die Jahre gekommenen Centerkomplexe für rund 47 Millionen geht es damit nun also an die konkreten Umbaupläne. Dafür wurden von den Ratsmitgliedern 61,6 Millionen Euro an Investitionen bewilligt werden, 26,6 Millionen mehr als zunächst vorgesehen – „weil das nun ausgearbeitete Konzept noch sehr viel weiter geht als in der ersten Planungsphase. Das Bauvolumen in den Obergeschossen ist gegenüber den früheren Entwürfen deutlich gestiegen. Außerdem ist die Anbindung ans Monheimer Tor mitgedacht“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Die Planungen umfassen im Detail folgende Punkte:

  • Abriss des Flachbaus im Rathauscenter II und Schaffung einer knapp 13 Meter breiten Passage mit direkter Sichtbeziehung vom Busbahnhof zur Heinestraße und dem Eierplatz.
  • Anbau von Einzelhandelsflächen an die Bestandsgebäude Rathauscenter I und II mit insgesamt ca. 2.650 Quadratmeter Handelsfläche und 6.575 Quadratmeter Bürofläche.
  • Wegfall der Mall im alten Center, Richtung Rathaus, und Schaffung größerer, moderner Ladenflächen sowie direkten Zugängen vom Straßenraum.
  • Erhalt einer Kurzmall im Center II von der Passage bis zum Bereich Aldi und Rossmann.
  • Einheitliche Gestaltung der Fassadenflächen im Erdgeschoss mit großen Schaufenstern und klarer Annoncierung des Handels.
  • Verbindung der Tiefgarage sowie Rückbau der bestehenden Tiefgaragenzufahrten und Verlegung der Tiefgaragenzufahrt an den Berliner Ring.

Das Vermietungskonzept im Erdgeschoss sieht einen optimierten Mietermix aus Gastronomie, Bekleidung, Schuhen, Schmuck, Schreibwaren, Blumen, Gesundheit, Körperpflege, Dienstleistung und Nahrungs- und Genussmittel vor. Hierzu wurden durch die Projektentwickler in den vergangenen Monaten intensive Gespräche mit Bestandsmietern und potentiellen Neumietern geführt. Die Anforderungen an die Ladeneinheiten wurden bereits in Grundrisszuschnitte übersetzt. Auch erste Mietvertragsangebote sind schon in der Abstimmung. „Diese sehr positiven Rückmeldungen aus dem Handel bestärken uns dabei sehr in unserem Vorgehen“, erläutert Isabel Port, Geschäftsführerin der beiden Monheimer Einkaufszentren GmbHs I und II unter dem Dach der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG).

„Man sieht an all diesen Planungen, dass es nicht allein um das Rathauscenter oder die Heinestraße, sondern eine komplette Neuaufstellung der Monheimer Innenstadt geht. Wir werden städtebaulich zusammenführen, was in den letzten Jahrzehnten losgelöst voneinander und von verschiedensten Investoren geplant und gebaut wurde“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Für den Einzelhandel und die Zentralität der Innenstadt bedeutet die Planung einen Quantensprung.“

Zur Aufwertung und Individualisierung des neuen Einkaufsquartiers soll ein renommierter internationaler Künstler für die Gestaltung der Gebäude und Außenflächen in Zusammenarbeit mit den Architekten gewonnen werden. Das Kunstwerk soll die Ästhetik des  Einkaufsquartiers und der zentralen Stadtmitte prägen, ihr ein unverwechselbares und individuelles Gesicht geben und somit auch Grundlage für die Namensgebung und Vermarktung des neuen Quartiers sein. Für dieses zentrale Kunstprojekt mit Bezug zur Architektur soll ein Budget von maximal vier Millionen Euro über einen Zuschuss der Stadt bereitgestellt werden.

Läuft alles nach Plan, können die Monheimerinnen und Monheimer ab dem 1. Quartal 2022 in einer top-modernen neuen Monheimer Mitte einkaufen sowie die zahlreichen Innen- und Außenangebote der heimischen Gastronomie im Zentrum genießen. (ts)

 

BU: So soll er aussehen: Der künftige Blick vom Busbahnhof aus in Richtung Eierplatz, der mit lebendigen Gastronomie-Angeboten und vielen Schaufenstern harmonisch in das Stadtzentrum integriert werden soll. Bislang wirkt das alte Rathauscenter hier wie ein störender Riegel. Visualisierung: ARGE Mitte Monheim

 
   

Ansprechpartner

Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

Telefon: +49 (0)2173 951-833
Telefax: +49 (0)2173 951-25-833
E-Mail: kbrand@monheim.de

Neuer Tourismus-Guide zeigt die schönsten Seiten Monheims im Pocket-Format

13.06.2019
Die gedruckte Broschüre gibt es erstmals beim Stadtfest und ab sofort auf www.monheim-entdecken.de.

Monheim am Rhein. Unter dem Titel „Entdecken Sie Monheim am Rhein“ hat die Stadt auf 130 ganz starken Seiten ab sofort ihre touristischen Angebote gebündelt.

Der im praktischen Pocket-Format erschienene Tourismus-Guide wird erstmals beim Stadtfest-Wochenende vom 14. bis 16. Juni am Stand der Monheimer Kulturwerke zu haben sein. Danach wird er künftig im Rathaus, in den beiden Tourist-Informationen (Monheimer Tor und Landschaftspark Rheinbogen) sowie in zahlreichen weiteren städtischen Einrichtungen und Gastronomiebetrieben zur kostenlosen Mitnahme bereitliegen. Zudem gibt es ihn schon jetzt zum Download auf www.monheim-entdecken.de im Bereich Service und Broschüren.

Die 130 Seiten sind prall gefüllt mit Informationen, tollen Bildern und hilfreichen Karten, die einfach Lust auf ausgiebige Streifzüge durch die Stadt machen. Es gibt Gastro- und Geheim-Tipps, Vorschläge für tolle Spaziergänge, ausgedehnte Wanderungen und Radtouren. Lassen Sie sich zu den einzelnen MonChronik-Standorten wie dem Aalfischereimuseum, dem Karnevalskabinett oder zum alten Römerkastell Haus Bürgel leiten. Wo gibt es Stadtführungen, leckeres Eis, die aufregendsten Spielplätze und schönsten Wasserfreuden zu genießen? Wann stehen die nächsten großen Monheimer Veranstaltungen an – und wo gibt es die schönsten Mitbringsel zu kaufen? Der Tourismus-Guide weiß immer die Antwort. Und wer länger bleiben will, der findet hier auch gleich die passende Unterkunft in Rheinnähe.

Zahlreiche Tipps werden multimedial ergänzt, zum Beispiel mit QR-Codes, die zu weiteren Informationen führen. Öffnungszeiten, Kontakte, gute Adressen. All das gibt es hier. „Unser Ansatz war einfach“, erläutert Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus: „Die, die tatsächlich noch nie in Monheim am Rhein waren, soll der Guide dazu verführen, vielleicht doch einmal hierhin zu kommen. Und allen, die schon mal hier waren, soll er zeigen, dass es bei uns noch viel mehr zu sehen und zu entdecken gibt. Wir verführen also auch gern zum Wiederkommen.“

 

BU: Der Tourismus-Guide der Stadt Monheim am Rhein ist mit einer Auflage von 15.000 Exemplaren erschienen. Erstmals gibt es ihm beim Stadtfest am Stand der Monheimer Kulturwerke und schon jetzt auf www.monheim-entdecken.de. Foto: Stadt Monheim am Rhein.       

 
   

Ansprechpartner

Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 251

Telefon: +49 (0)2173 951-628
Telefax: +49 (0)2173 951-25-628
E-Mail: pmackenbrock@monheim.de

Handel neu denken in Monheim am Rhein

14.05.2019
Wirtschafts- und Innovationsminister Andreas Pinkwart zeigt sich von den örtlichen Lokalhelden begeistert.

Monheim am Rhein. Unter dem Motto „Handel neu denken“ ist Andreas Pinkwart, Landesminister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, gerade auf Frühlingstour durch NRW. Dabei führte ihn sein Weg jetzt auch wieder nach Monheim am Rhein. Hier ließ er sich vom Treffpunkt-Vorsitzenden und Lokalhelden der ersten Stunde, Dirk Fleschenberg, nicht nur dessen mit vielen multimedialen Ideen gespicktes Geschäft Expert Hoffmann an der Krischerstraße zeigen, sondern auch in die digitale Welt der Monheimer Lokalhelden einführen – Testkauf am Computer und prompte Waren-Abholung in der nahegelegenen Gänseliesel-Apotheke inklusive. Dass man sich von den Monheimer Lokalhelden die Ware sogar nach Hause liefern lassen kann, begeisterte den Innovationsminister dabei ebenso wie der tolle gemeinschaftliche Online-Auftritt von Monheims Dienstleistern, Gastronomen und Einzelhändlern unter www.monheimer-lokalhelden.de, der vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung mit viel Einsatz unterstützt wird.

Und dass nicht nur in den digitalen Schaufernstern der Lokalhelden selbst, sondern auch auf den Stadtdisplays für die Monheimerinnen und Monheimer geworben wird, die unter dem Lokalhelden-Logo entscheidend mit für eine attraktive und lebenswerte Stadt samt guter Nahversorgung sorgen, setzte dem innovativen Lokalhelden-Ansatz aus Sicht des Ministers noch den digitalen i-Punkt auf.

Bei seiner Frühjahrsreise besucht Pinkwart die Köpfe hinter zahlreichen innovativen Handelskonzepten, bei denen sich Unternehmerinnen und Unternehmer erfolgreich in der Digitalisierung engagieren und damit die Herausforderungen Wandels meistern – so wie eben auch die Monheimer Lokalhelden in besonders gelungener Form. (ts)

 

BU: Von den Stadtdisplays mit ihren zahlreichen Funktionen – auch zum Wohle des örtlichen Handels – zeigte sich der Innovationsminister ebenfalls sehr angetan.  

 
   

Ansprechpartner

Das Bürgerbüro


Telefon: +49 (0)2173 951-312
Telefax: +49 (0)2173 951-319


Rathaus, Rathausplatz 2 Öffnungszeiten des Bürgerbüros Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr Samstag 9 bis 16 Uhr

Elektrisierend! Monheims Bürgerinnen und Bürger können jetzt Stadtauto fahren

02.05.2019
Die Stadt startet ihr neues Car-Sharing-Angebot mit neun ZOEs als smarten E-Auto-City-Flitzern und zwei Renault-Master-Neunsitzern.

Monheim am Rhein. Der Strom kommt von der MEGA, das Know-how vom süddeutschen Car-Sharing-Anbieter mikar, die Idee und Finanzierung von der Stadt. Seit dem 2. Mai teilen sich die städtischen Bediensteten und Monheims Bürgerinnen und Bürger neun Renault ZOEs und zwei neunsitzige Renault Master zur mobilen Nutzung. Die Stadtautos sind da!

Die Fahrzeuge können ab sofort online gebucht und ausgeliehen werden. Vor allem tagsüber und werktags dienen sie teilweise auch als Dienstfahrzeuge, ansonsten stehen sie vor allem der Bürgerschaft rund um die Uhr zur Nutzung zur Verfügung. Die neun ZOEs werden elektrisch betrieben. In Monheim am Rhein werden sie mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt.

Und auch vor längeren Strecken braucht man mit den kleinen Stromern keine Angst zu haben. Registrierte Stadtauto-Fahrerrinnen und -Fahrer können ihre Fahrzeuge, die es mit vollen Batterien und bei optimalen Bedingungen gemäß vereinheitlichtem WLTP-Messwert über 300 Kilometern weit schaffen, schnell und unkompliziert nachladen. Das in den ZOEs enthaltene smarte e-Cable erlaubt den automatischen Start des Ladevorgangs nicht nur an allen MEGA-, sondern außerorts auch an sämtlichen innogy-Ladestationen ohne vorherige Anmeldung oder Registrierung. Das Laden, egal wo, ist bei sämtlichen elektrisch betriebenen Stadtautos schon im Tarif mit inbegriffen und somit komplett kostenlos. Zu haben sind die ZOEs bereits ab 3,90 Euro pro Stunde. Der 24-Stunden-Tarif beträgt 24,90 Euro – bei unbegrenzter Kilometerleistung.

Die beiden großen Renault-Master Kombi sind dieselbetriebe Neunsitzer. Sie können künftig unter anderem für Vereinsausflüge oder andere private Fahrten mit größeren Gruppen genutzt werden. Der Stundenpreis liegt hier bei 4,90 Euro, die Tagespauschale, inklusive 300 Freikilometern, bei 39,90 Euro. Auch jeder weitere Kilometer wird danach mit lediglich 10 Cent berechnet.

Abhol- und Rückgabepunkte für die Fahrzeuge sind auf der Krischerstraße, in Höhe Hausnummer 3, auf dem Rathausparkplatz und am Haus der Chancen, Friedenauerstraße 17c. Mit dem Wiederanschluss an die besonders gekennzeichneten Stadtauto-Stromtankstellen, die anders aussehen als die öffentlichen Stromtanken der MEGA, endet Dank der e-Cable-Technologie automatisch die Ausleihe.

Und so funktioniert die Buchung: Für die Bereitstellung der Stadtautos arbeitet die Smart City Monheim am Rhein mit dem Car-Sharing-Anbieter mikar zusammen. Zur Online-Registrierung werden die Führerscheindaten und eine Bankverbindung benötigt. Per E-Mail gibt es dann von mikar das Vertragsformular zum Ausdruck. Der unterschriebene Vertrag ist anschließend zusammen mit dem Führerschein und einem Ausweis im Bürgerbüro (Rathaus, Rathausplatz 2) vorzulegen. Per Post erhalten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer nach der Registrierung dann ihre mikard. Sie ist der Schlüssel, mit dem das gebuchte Fahrzeug geöffnet werden kann. Per App können gemietete Stadtautos sogar schon einen Werktag nach Buchung genutzt werden. Die mikar-App steht jedoch erst bereits legitimierten Stadtauto-Fahrerinnen und -Fahrer zur Verfügung. Zuvor muss also eine einmalige Online-Registrierung erfolgen. Alle Infos gibt es www.monheim.de sowie auf www.mikar.de. (ts)

 

BU: Die kleinen ZOEs werden an allen drei Monheimer Ausleihe- und Rückgabepunkten mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Foto: Michael Hotopp

Infoflyer Stadtauto

 
   

BOB-Ausbildungstour: Besuch im Notariat

26.04.2019
Dr. Jens Heinig erläuterte die abwechslungsreiche Arbeit seines Teams.

Monheim am Rhein. Kaufverträge, Unternehmensgründungen – die Arbeit eines Notars und seines Teams ist vielseitig. Davon konnten sich Hans-Dieter Clauser, Hauptinitiator der Berufsorientierungsbörse (BOB), und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann im Rahmen der BOB-Ausbildungstour im Notariat an der Poststraße ein Bild machen. Für sie besonders erfreulich: Notar Dr. Jens Heinig bildet auch aus.

Es handelt sich um den Beruf des Notarfachangestellten. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Mit Abitur kann auch verkürzt werden. Weiterbildungen sind ebenfalls möglich.

Bestens informieren kann man sich über die Ausbildung auf der Berufsorientierungsbörse am Mittwoch, 15. Mai, von 11 bis 17 Uhr in der Langenfelder Stadthalle. Denn dort wird es auch einen Stand der Rheinischen Notarkammer geben. Mit 117 Ausstellern ist die BOB längst ausgebucht. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Außerdem sind beratende Institutionen dabei. Jungen Menschen aus der ganzen Region aber auch deren Eltern bietet sich auf der BOB die Gelegenheit, Informationen zu sammeln. Erste Kontakte können geknüpft werden. Mehr über die Berufsorientierungsbörse ist im Internet unter www.bobplus.de zu erfahren. (nj)

 

BU: Burcin Bilgic, die demnächst ihre Ausbildung beginnt, übt schon einmal an einer Siegelmaschine. Notar Dr. Jens Heinig (r.) erläuterte Bürgermeister Daniel Zimmermann (l.), Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, und Hans-Dieter Clauser (3.v.r.) die Arbeit seines Teams. Mit dabei war auch Schülerpraktikant Tim Scharpel. Foto: Norbert Jakobs

 
   

BOB-Ausbildungstour macht Station bei Jenoptik

01.04.2019
An der Opladener Straße werden mit modernster Technik Geräte für mehr Sicherheit im Straßenverkehr konzipiert und gebaut.

Monheim am Rhein. Straßen und Kommunen weltweit sicherer machen – das ist eines der großen Ziele der Jenoptik. Mit modernster Technik werden zum Beispiel Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen hergestellt. Was viele gar nicht wissen: Sie werden in Monheim am Rhein konstruiert und gebaut. Grund genug für Hans-Dieter Clauser, Hauptinitiator der Berufsorientierungsbörse (BOB), und Schirmherr Bürgermeister Daniel Zimmermann, im Rahmen der BOB-Ausbildungstour den Jenoptik-Standort an der Opladener Straße zu besichtigen.

Jenoptik mit Hauptsitz im thüringischen Jena hat weltweit etwa 4.000 Mitarbeiter. Gut 350 von ihnen hat der Monheimer Standort. Dort werden derzeit sechs Azubis ausgebildet. Die Palette reicht von Industriekaufleuten über Technische Produktdesigner und Fachinformatiker bis zu Elektronikern. „Wir bilden aus, um die jungen Menschen später auch zu übernehmen und somit qualifizierte Fachkräfte für die Zukunft sicherzustellen“, erläutert Danuta Eberle-Pastor, Mitglied der Geschäftsleitung der Jenoptik Robot GmbH. Sie selbst hatte 2001 ihre Berufslaufbahn als Auszubildende zur Industriekauffrau bei der Jenoptik begonnen. Eine frühe und möglichst optimale Integration in das Unternehmen ist den Verantwortlichen wichtig – was Auszubildende beim Ortstermin gerne bestätigen. Wenn am Mittwoch, 15. Mai, wieder die Berufsorientierungsbörse von 11 bis 17 Uhr in der Langenfelder Stadthalle und davor stattfindet, wird auch Jenoptik vertreten sein.

Das gute Angebot der BOB hat sich längst herumgesprochen. „Wir haben in diesem Jahr 117 Aussteller und sind längst ausgebucht“, freut sich Clauser einmal mehr. Die Aussteller kommen aus den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Außerdem sind beratende Institutionen dabei. Jungen Menschen aus der ganzen Region aber auch deren Eltern bietet sich auf der BOB die Gelegenheit, Informationen zu sammeln. Erste Kontakte können geknüpft werden. Mehr über die Berufsorientierungsbörse ist im Internet unter www.bobplus.de zu erfahren.

 

BU: Gruppenbild mit Azubis und Verantwortlichen der Jenoptik: BOB-Hauptinitiator Hans-Dieter Clauser (hintere Reihe 3.v.r.), Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung (links daneben) und Bürgermeister Daniel Zimmermann (3.v.l.) besuchten das Unternehmen an der Opladener Straße. Unter anderem erläuterte Danuta Eberle-Pastor (4.v.r.), Mitglied der Geschäftsleitung, die Ausbildungspraxis bei Jenoptik. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Ansprechpartner

Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

Telefon: +49 (0)2173 951-163
Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Startschuss für die autonom fahrenden Linienbusse in Monheim am Rhein

26.03.2019
Am Dienstag, 26. März, wurde das erste Fahrzeug im Beisein der NRW-Minister Wüst und Pinkwart präsentiert.

Monheim am Rhein. Die Smart City Monheim am Rhein hat einen weiteren zukunftsorientierten Baustein vorzuweisen: Am heutigen Dienstag, 26. März, wurde der erste autonom fahrende Bus auf dem Gelände von Monheims Bahnen (BSM) präsentiert. Ab dem Herbst werden fünf dieser E-Busse eine allein mit autonom fahrenden Fahrzeugen bestückte Linie zwischen Busbahnhof und Altstadt bilden. Die Busse folgen einer vordefinierten Route und sind mit einer Vielzahl von Sensoren ausgestattet. Die Fahrten verlaufen ganz normal, im fließenden Verkehr, täglich von 7 bis 24 Uhr nutzbar mit den üblichen ÖPNV-Tickets. Das gibt es in dieser Kombination kein zweites Mal, weder bundesweit noch in Europa. Gleich zwei NRW-Landesminister wollten sich die Präsentation des ersten Busses samt einer Testfahrt nicht entgehen lassen.

„Monheim am Rhein investiert massiv in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Wir haben in den letzten Jahren unsere Linienleistungen verdoppelt. Und mit den autonomen Bussen setzen wir zusätzlich noch auf die neuesten Technologien. Die neue Buslinie mit den autonomen Fahrzeugen ist vor allem als Zubringer zu den klassischen Hauptbuslinien gedacht. Sie wird dafür sorgen, dass wir die bestehende Angebotslücke in der Altstadt schließen. Wenn sich das System bewährt, wollen wir das Konzept auf weitere Teile des Stadtgebiets übertragen“, betonte Bürgermeister und BSM-Aufsichtsratsvorsitzender Daniel Zimmermann bei der Präsentation.

„Die heutige Präsentation zeigt, dass die Möglichkeiten der Neuen Mobilität endlich auf den Straßen ankommen. Monheim am Rhein macht heute mit einem kleinen Fahrzeug einen großen Schritt hin zum automatisierten Fahren – und damit zu mehr Sicherheit und Komfort für seine Bürgerinnen und Bürger. Ich beglückwünsche die Stadt zu dieser Innovation und wünsche allen Nutzerinnen und Nutzern ein positives Fahrerlebnis“, sagte Andreas Pinkwart (FDP), NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Sein Kabinettskollege und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) fand bei der Präsentation ähnliche Worte: „Innovative Technologien wie das automatisierte Fahren haben das Potenzial, Mobilität entscheidend zu verändern. Ziel der Landesregierung ist es, innovative Technologien in NRW zu erforschen, zu entwickeln und zu testen – und am liebsten auch zu produzieren. Der Weg hin zum komplett autonomen Fahren ist aber noch weit. Hier in Nordrhein-Westfalen haben wir optimale Testbedingungen. Mit innovativen Projekten wie in Monheim am Rhein kommen wir auf dem Weg in die Zukunft der Mobilität voran.“

Der breiten Öffentlichkeit wird der autonom fahrende Bus erstmals am kommenden Sonntag, 31. März, beim Frühlingsfest in der Monheimer Stadtmitte präsentiert. Dann können Interessierte ab 11 Uhr sogar eine kleine Testfahrt auf ersten Metern machen. Außerdem ist der Bus im Rahmen der Aktion „Nacht der Technik“ am Freitag, 5. April, von 18 bis 24 Uhr auf dem Gelände der MEGA an der Rheinpromenade zu sehen. Das passt, denn die elektrisch betriebene E-Bus-Flotte wird mit 100 Prozent Ökostrom der MEGA betankt. Probefahrten wird es am 5. April allerdings nicht geben können. Im Frühjahr werden die Busse der Zukunft dann auch schon im Monheimer Straßenbild zu sehen sein, wenn die künftige Strecke, die unter anderem durch den Schelmenturm, das bald 600 Jahre alte Wahrzeichen der Stadt, eingemessen wird. Erste – und dann noch kostenlose Testfahrten auf der gut zwei Kilometer langen Route mit sechs Haltestellen – werden voraussichtlich ab dem Sommer möglich sein. Der Linienbetrieb soll im Herbst starten. (nj)

 

BU: Gute Laune schon vor der ersten Probefahrt. Auf dem Werksgelände der Bahnen der Stadt Monheim konnte Bürgermeister Daniel Zimmermann neben mehreren Landtagsabgeordneten auch die beiden NRW-Minister Wüst und Pinkwart mit auf eine kleine Runde nehmen. Foto(s): Thomas Spekowius

 
   

BOB-Ausbildungstour 2019 kommt in Fahrt

13.03.2019
Zum Auftakt wurde die Firma Sinell besucht. Zur Berufsorientierungsbörse am 15. Mai kommen 117 Aussteller.

Monheim am Rhein. „Ausbildung ist unsere Zukunft.“ Das sagt Jörg Sinell, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens für EDV-Zubehör mit Sitz an der Siemensstraße. Und das sind nicht bloß Worte. Denn die Firma mit ihren 23 Mitarbeitern hat in den vergangenen 20 Jahren bereits 18 junge Menschen ausgebildet – zu 100 Prozent erfolgreich. Mit dieser Unternehmensphilosophie rennt der Geschäftsführer bei Hans-Dieter Clauser, Hauptinitiator der Berufsorientierungsbörse BOB, offene Türen ein. „Vorbildlich“, kommentiert er das. So sieht es auch Bürgermeister Daniel Zimmermann, einer der Schirmherren der BOB. An diesem Mittwochmittag ist der diesjährige Start der BOB-Tour, bei der Unternehmen besucht werden. Gleichzeitig wird Werbung gemacht für die Berufsorientierungsbörse am 15. Mai von 11 bis 17 Uhr in der Langenfelder Stadthalle und davor. Die Firma Sinell wird wieder dabei sein. Die Stadt Monheim am Rhein übrigens auch.

Das gute Angebot der BOB hat sich längst herumgesprochen. „Wir haben in diesem Jahr 117 Aussteller und sind ausgebucht“, freut sich Clauser. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Außerdem sind beratende Institutionen dabei. Jungen Menschen aus der ganzen Region aber auch deren Eltern bietet sich auf der BOB die Gelegenheit, Informationen zu sammeln. Erste Kontakte können geknüpft werden. So war es vor acht Jahren auch bei Mike Czichowsky. Schließlich machte er bei der Firma Sinell seine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann. Heute ist er dort Vertriebsleiter.

Mehr darüber und die Berufsorientierungsbörse ist im Internet zu erfahren unter www.bobplus.de. (nj)

 

BU: Ausbildung ist Geschäftsführer Jörg Sinell (hinten 2.v.r.) sehr wichtig. Davon überzeugten sich vor Ort Bürgermeister Daniel Zimmermann (l.), Hauptinitiator der BOB Hans-Dieter Clauser (2.v.l.) und Estelle Dageroth (Mitte), Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Isabel Port
Geschäftsführerin Monheimer Einkaufszentren

Heinestraße 3, 1. OG

Telefon: +49 (0)2173 951-8550
Telefax: +49 (0)2173 951-25-8550
E-Mail: iport@monheim.de

Planungsteam zum Umbau des Rathauscenters nimmt seine Arbeit auf

22.01.2019
Stadt unterzeichnet die Verträge mit den Projektentwicklern Boening & Glatzel sowie den Architekten und Ingenieuren von Heine Plan.

Monheim am Rhein. Die Entscheidung fiel bereits am 21. Dezember. In dieser Woche hat die Stadt nun die Verträge mit den Gewinnern der Ausschreibung für die Umgestaltung und Revitalisierung des Rathauscenters unterzeichnet. Von Monheimer Seite aus unterschrieb Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren I und II, beides städtische Tochtergesellschaften.

Nun werden die Projektentwickler Boening & Glatzel sowie die Architekten und Ingenieure von Heine Plan konkret damit beginnen, das Rathauscenter umzuplanen und damit Monheims Mitte im Zusammenspiel mit dem Monheimer Tor rund um den Busbahnhof noch einmal neu und erstmals aus einem Guss zu gestalten. So soll der Rathausplatz sowohl optisch als auch funktional zur ersten Einkaufsadresse in der Stadt aufgewertet und die Heinestraße erstmals sinnvoll in das Stadtzentrum eingebunden werden. Eine klare Kampfansage an die dortigen Leerstände der letzten Jahrzehnte. Unter anderem wird dafür zwischen Eierplatz und Centerbogen ein Durchgang geschaffen, so das hier künftig angesiedelte Gastronomieangebote und Geschäfte bereits vom Busbahnhof aus sichtbar werden. Neue moderne Schaufensterfronten und größere Ladenlokale mit zeitgemäßen Zuschnitten werden kommen. Monheims Zentrum wird weiter und offener gedacht als je zuvor.

Bürgermeister Zimmermann zeigt sich demnach mehr als zuversichtlich, gemeinsam mit den nun gefundenen Partnern die Monheimer Einzelhandelslandschaft auf ein neues Niveau zu heben: „Mit beiden Büros haben wir ebenso kreative wie kompetente Mitstreiter gewonnen, die uns dabei helfen werden, die Monheimer Innenstadt noch einmal gänzlich neu zu denken. Die Verbindung des Busbahnhofs mit dem Eierplatz sowie die Beseitigung aller innenliegenden Flure im Rathauscenter bieten die Chance zur Ansiedlung neuer Geschäfte, die in der Innenstadt dringend gebraucht werden.“

Christian Heine, Gründer der Hamburger Architektur- und Generalplanungsgesellschaft Heine, ist selbst in Monheim aufgewachsen und freut sich nun daher ganz besonders darauf, wieder in und für seine alte Heimat tätig werden zu können: „Monheim am Rhein hat durch die hier in den letzten Jahren etablierte Innovations- und Finanzkraft als eine der ganz wenigen Städte in Nordrhein-Westfalen überhaupt die Chance, das Stadtbild so aktiv und modern gestalten zu können – und diese Chance nimmt die Stadt unter Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger tatsächlich auf bewundernswerte Weise wahr. Ich bin absolut beeindruckt, was sich hier in den letzten Jahren getan hat. Wir sind sicher, dass wir mit der Neugestaltung von Monheims Mitte auch den Einzelhandel hier nochmal ein entscheidendes Stück voranbringen können.“

Matthias Böning, der auf der anderen Rhein-Seite in Dormagen wohnt und lange Jahre in leitender Funktion bei Hochtief und mfi AG arbeitete, ergänzt: „Die Voraussetzungen für erfolgreichen Einzelhandel bietet Monheim am Rhein schon heute. Was aber bislang noch fehlt, ist die richtige Plattform für die Mieterinnen und Mieter. Damit meine ich Gebäude, die den Handel auch tatsächlich zeigen und Mieterinnen und Mietern solche Flächen bieten, die sie wirklich suchen, um ihre Kundschaft abholen zu können. Mit unserer 20-jährigen Erfahrung im Bereich Einzelhandelsimmobilien werden wir das gemeinsam mit Heine Plan, der Stadt und Monheims Bürgerschaft hinbekommen.“

Die nächsten Schritte gibt Bürgermeister Zimmermann gleich vor. Neben der Einbindung der Bürgerinnen und Bürger über die im städtischen Mitmach-Portal gebündelten Beteiligungsmöglichkeiten stehen in den kommenden Wochen zunächst einmal vor allem Treffen mit den Bestandsmietern des Rathauscenters auf dem Programm. Spätestens nach den Sommerferien sollen Boening & Glatzel gemeinsam mit den Heine-Architekten dann drei Konzeptvarianten vorstellen, aus denen die Stadt schließlich die beste Lösung auswählt. Dabei werden Heinestraße, Rathauscenter und Monheimer Tor gemeinsam mit dem Rathausplatz und Eierplatz künftig ein als zusammengehörig wahrnehmbares Einkaufsquartier bilden. Läuft alles nach Plan, können die Monheimerinnen und Monheimer dann ab dem 1. Quartal 2022 in einer top-modernen neuen Monheimer Mitte einkaufen sowie die zahlreichen Innen- und Außenangebote der heimischen Gastronomie im Zentrum genießen. (ts)

 

BU: Große Pläne für das Rathauscenter und Monheims neue Mitte: Matthias Niemeyer (l.) und Christian Heine (2.v.r.) von Heine Plan, Matthias Böning (3.v.l.) und Dr. Christof Glatzel von Boening & Glatzel freuen sich mit Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann und Isabel Port, Geschäftsführerin der Monheimer Einkaufszentren I und II, auf die bevorstehenden Umgestaltungsarbeiten. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Annika Patz
Koordinatorin Bürgerschaftsbeteiligung und Fairtrade-Stadt

Rathaus, Raum 113

Telefon: +49 (0)2173 951-1580
Telefax: +49 (0)2173 951-25-1580
E-Mail: apatz@monheim.de

Monheimer Merkur 2019 für die Fair-Trade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums

14.01.2019
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrt die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen und Lehrer, die sich für fairen Handel einsetzen.

Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ ging dieses Jahr an die Fair-Trade-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums. Am Freitagabend, 11. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den Jugendlichen, ihren Lehrern Maj-Britt Schröder und Andreas Weber und Schulleiter Dr. Hagen Bastian beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim am Rhein die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Geehrt wurde damit zum ersten Mal kein einzelner Unternehmer, sondern eine ganze Gruppe, die sich durch ihr Engagement im Bereich des Handels besonders hervorgetan hat. Bürgermeister Daniel Zimmermann lobte die Schülerinnen und Schüler für ihren Einsatz in der Fair-Trade-Stadt: „Diese jungen Leute hier haben sich mit ihren Lehrerinnen und Lehrern immer wieder kreative Aktionen einfallen lassen, um ein Bewusstsein für fairen Handel zu schaffen und immer wieder auch die Herkunft der Produkte, die uns umgeben, zu hinterfragen.“

In seiner Laudatio erinnerte Bürgermeister Daniel Zimmermann daran, dass Handel heutzutage nicht immer gerecht sei. In vielen Ländern können Menschen, die Hosen nähen oder Elektronikprodukte zusammensetzen, kaum von ihren Löhnen leben, geschweige denn ihren Kindern eine Schulbildung finanzieren. Doch das Interesse der Konsumenten für diese Bedingungen ende meist schon mit dem Blick auf das Preisschild. „In dieser Situation ein Bewusstsein für fairen Handel zu schaffen, das ist das Anliegen der Stadt Monheim Rhein, die 2014 zur Fair-Trade-Stadt zertifiziert wurde. Und das ist auch das Anliegen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, die ebenfalls 2014 dafür gesorgt haben, dass das Monheimer Otto-Hahn-Gymnasium als erste Schule im Kreis Mettmann überhaupt das Siegel einer Fair-Trade-Schule erhalten hat.“

Auf die Vorteile des fairen Handels macht die AG mit vielen verschiedenen Aktionen aufmerksam. Im Kiosk des Otto-Hahn-Gymnasiums werden fair gehandelte Produkte angeboten und im Lehrerzimmer selbstverständlich nur fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Jedes Jahr können Schülerinnen und Schüler bei den AG-Mitgliedern fair gehandelte Rosen zum Valentinstag oder Nikoläuse aus fair gehandelter Schokolade in der Weihnachtszeit bestellen. Alle Einnahmen spendet die AG an gemeinnützige Organisationen. 2017 kam der so genannte Fair-Fashion-Truck zur Schule am Berliner Ring. Während die Schülerinnen und Schüler mit Plakaten über die Vorteile für Näherinnen und Näher von fair gehandelter Kleidung informierten, machte der Truck auf dem Schulhof auf fair gehandelte Kleidung aufmerksam.

Beeindruckt berichtete Daniel Zimmermann vom Besuch eines kolumbianischen Bananenbauers, der im Rahmen der Fairen Woche einen Vortrag in Monheim am Rhein gehalten hatte. Durch den fairen Handel, dem Richard Padilla seit einigen Jahren angeschlossen ist, verdiene er mittlerweile so viel Geld, dass er seinen Kindern den Besuch einer höheren Schule ermöglichen könne. „Schülerinnen und Schüler, für die ein Schulbesuch hier in Monheim am Rhein selbstverständlich ist, lernen durch die die Aktivitäten der Fair-Trade-AG, dass es Wege gibt, diese Möglichkeit eines Schulbesuchs auch Kindern in Lateinamerika, in Afrika oder Asien zu verschaffen“, lobte Zimmermann. „Alles, was man dafür tun muss, ist Produkte, die man konsumiert, bewusster auszuwählen.“

Die Schülerinnen und Schüler der Fair-Trade-AG, ihre Lehrer und Schulleiter Dr. Hagen Bastian nahmen den Preis dankbar entgegen: „Wir wollen uns nicht nur für diesen Preis bedanken, sondern auch dafür, in der Stadtverwaltung mit so netten Ansprechpartnern zusammenarbeiten zu dürfen. Von Kolleginnen und Kollegen in anderen Städten wissen wir, dass das keine Selbstverständlichkeit ist, deshalb wissen wir das umso mehr zu schätzen – vielen Dank!“, sagte Maj-Britt Schröder, die die AG 2014 ins Leben gerufen hatte. Nicht ohne Stolz erklärte Schulleiter Dr. Hagen Bastian, dass eine Schule durchaus auch mit einem Unternehmen vergleichbar sei: „Auch wir sind unternehmerisch tätig: Es geht um Kreativität, Aktionen, Lösungen und viel Engagement.“

Bürgermeister Daniel Zimmermann wünschte der AG und den Lehrkräften weiterhin viel Erfolg: „Für die Stadt Monheim am Rhein danke ich dem Otto-Hahn-Gymnasium, dass es als Fair-Trade-Schule auch diesen Teil seines Bildungsauftrags ernst nimmt. Und den Schülerinnen und Schülern danke ich für Ihre guten Ideen und ihre Kreativität beim Bekanntmachen des Fair-Trade-Gedankens!“

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels, Mercurius. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (bh)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (2.v.l.) und der Treffpunkt-Vorstandsvorsitzende Dirk Fleschenberg (4.v.r.) überreichten den Schülerinnen Louisa Patten (v.l.n.r.), Annika Laube, Lehrer Andreas Weber, Lehrerin Maj-Britt Schröder, Schulleiter Dr. Hagen Bastian und den Schülerinnen Lotte Frießner und Jasmine Lux den Monheimer Merkur. Foto: Birte Hauke

Laudatio von Bürgermeister Zimmermann

 
   

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Niels Hauke
Koordinator Smart-City-Projekte

Rauthaus, Raum 201

Telefon: +49 (0)2173 951-163
Telefax: +49 (0)2173 951-25-163
E-Mail: nhauke@monheim.de

Monheim-Pass soll bis zum Sommer mit ersten Funktionen starten

08.01.2019
Stadt holt sich T-Systems als technischen Partner ins Boot. – Für alle Bürgerinnen und Bürger gibt es bald jeden Monat 15 Euro Guthaben geschenkt.

Monheim am Rhein. In der angehenden Smart City Monheim am Rhein können Bürgerinnen und Bürger städtische Service-Angebote demnächst mit  ihrem Monheim-Pass oder über eine dazugehörige App nutzen – und dabei auch noch bargeldlos bezahlen. Die Pläne für die ersten Realisierungen nehmen inzwischen immer konkretere Formen an, wie die Verwaltung in der letzten Jahressitzung des Haupt- und Finanzausschusses 2018 berichten konnte.

Der Monheim-Pass soll demnach noch in der ersten Jahreshälfte 2019 kommen. Die neue Bürgerschaftskarte wird es allen Monheimerinnen und Monheimern künftig ermöglichen, zahlreiche Dienstleistungen der Stadt und ihrer Beteiligungsgesellschaften, wie MEGA, Mona Mare, Kulturwerke oder BSM in Anspruch zu nehmen. Damit geht zugleich die Einführung eines digitalen Bürgerkontos einher. Die europaweite Ausschreibung für die Projektbegleitung wurde erfolgreich abgeschlossen. Den Zuschlag hat die Firma T-Systems erhalten. Die ersten Serviceangebote wie das Bürgerkonto, die Möglichkeiten der Medienausleihe in der städtischen Bibliothek und die Nutzung des digitalen Fahrradverleihsystems, das ebenfalls 2019 kommen wird, sollen nach Wünschen der Verwaltung schon bis zum Sommer an den Start gehen.

Zu diesem Zweck wird allen Monheimerinnen und Monheimern bald kostenlos eine entsprechende Karte mit intelligentem Chip zugestellt. Und nicht nur das. Auf ihr wird allen Besitzerinnen und Besitzern dann automatisch auch ein monatliches Guthaben von 15 Euro zur Nutzung städtischer Dienstleistungen wie der Fahrradausleihe zur Verfügung gestellt. Die Funktionen des Monheim-Passes können dann sowohl per (Web-)App als auch mit dem Pass in Kartenform genutzt werden.

„Anschließend werden wir nach und nach weitere Service-Angebote integrieren. Dazu gehört es dann auch, Behördengänge mit dem Monheim-Pass erledigen zu können“, kündigt Bürgermeister Daniel Zimmermann an.

„Wir sind sehr froh, in T-Systems einen kompetenten Partner gefunden zu haben, die die technische Plattform für den Monheim-Pass und die mobile App bereitstellt“, freut sich Niels Hauke, der die Smart-City-Projekte in der Verwaltung unter dem Titel Monheim 4.0 koordiniert. „Bei T-Systems findet man das Projekt genauso innovativ und spannend wie hier bei uns im Rathaus“, betont Hauke. „Dort wird man quasi als Vermittlungsstelle das Zusammenspiel der Funktionen orchestrieren und die übergreifende Klammer für alle Prozesse bilden.“

Im Monheim-Pass steckt jede Menge Zukunftspotenzial. Denn die damit verbundenen Möglichkeiten werden rasant weiterwachsen. Technisch denkbar ist es laut T-Systems schon jetzt, dass die Bürgerinnen und Bürger perspektivisch auch in den örtlichen Geschäften mit ihrem Monheim-Pass bezahlen können. Lob gibt es demnach auch aus den Magenta-Reihen: „Monheim am Rhein hat sich zu einer Vorreiterin für Smart-City-Dienste entwickelt. Hier wird ganzheitlich gedacht. Die Lösung ist eine hervorragende Ergänzung und bindet die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt direkt ein. Auch andere Bereiche in Monheim am Rhein sind weit: die ersten vernetzten Straßenlaternen messen selbstständig Temperatur und Stromverbrauch oder melden Ausfälle und technische Probleme. In den städtischen Schulen gibt es tablet-unterstützten Unterricht in vielen Klassen, die städtischen Gremien arbeiten papierlos. Das ist ein spannendes Entwicklungsfeld“, sagt Markus Keller, Smart City Chef der Deutschen Telekom. (ts)

 

BU: So ungefähr wird er wohl aussehen – der neue Monheim-Pass, den alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt ab nächstem Jahr in der Tasche haben werden. Grafik: Stadt Monheim am Rhein 

 
   

Ansprechpartner

Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 251

Telefon: +49 (0)2173 951-628
Telefax: +49 (0)2173 951-25-628
E-Mail: pmackenbrock@monheim.de

Ideen der Bürgerschaft zur Online-Plattform der Monheimer Lokalhelden ausgewertet

02.01.2019
Antworten wurden zu fünf Erkenntnissen zusammengefasst: Nutzende wünschen sich verbesserte Suche, mehr Übersicht und Einbindung weiterer Geschäfte.

Monheim am Rhein. Vier Wochen lang waren die Monheimerinnen und Monheimer in einer Bürgerschaftsbeteiligung aufgerufen, ihre Ideen, Anregungen und Erfahrungen rund um die digitale Plattform der Monheimer Lokalhelden einzubringen. Diese bietet die Stadt seit einem Jahr allen ortsansässigen Händlerinnen und Händlern, Dienstleistenden sowie gastronomischen Betrieben an. Unter www.monheimer-lokalhelden.de stellen sich die Unternehmerinnen und Unternehmer – die Monheimer Lokalhelden – vor und präsentieren ihre Produkte, Serviceangebote, Speisekarten und Prospekte. Bürgerinnen und Bürger finden hier Adressen und Öffnungszeiten, können sich über Angebote informieren, Termine buchen oder Waren direkt nach Hause bestellen.

Dem Aufruf zum Mitdenken kamen vom 1. Oktober bis 1. November zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nach. Antworten konnten online auf der städtischen Konsultationsplattform sowie auch an einem Stand der Bürgerschaftsbeteiligung auf dem Rathausplatz abgegeben werden. Anschließend wurden alle Beiträge analysiert.

Herausgekommen sind dabei fünf zentrale Erkenntnisse. In einer regen die Nutzenden zum Beispiel an, die Sortierung und die Suche nach Angeboten auf der Plattform der Monheimer Lokalhelden zu optimieren, damit die Produkte noch gezielter und bequemer zu finden sind. Vorgeschlagen wird etwa eine Aufteilung nach Branchen oder einander ähnlichen Produkten. Teilnehmende äußern zudem den Wunsch, die Lokalhelden-Plattform insgesamt übersichtlicher zu gestalten. Auch die Anregungen, sie als bedienfreundliche App anzubieten sowie noch mehr Geschäfte einzubinden, werden genannt. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich zudem noch mehr Vorteile von der Nutzung der Plattform – zum Beispiel händlerübergreifende Rabattaktionen, Terminübersichten oder produktspezifische Leistungen.

„Wir danken allen Teilnehmenden, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ihre Hinweise zur digitalen Plattform der Monheimer Lokalhelden mitzuteilen“, sagt Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus. „Wir werden die Erkenntnisse nun genau prüfen und zusammen mit den Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmern überlegen, auf welche Weise wir die Ideen einbinden können.“

Angedacht seien bereits verschiedene neue Funktionen – unter anderem Gutscheine, die bei allen registrierten Anbieterinnen und Anbietern für Produkte oder Dienstleistungen einlösbar sind. Damit wäre dann auch die kombinierte Zahlung mehrerer Produkte und/oder Dienstleistungen verschiedener Anbieter mit nur einem Gutschein möglich. (nj) 

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden bieten Kundinnen und Kunden auch auf ihrer Online-Plattform gute Beratung, Tipps und Serviceangebote – alles aus Monheim am Rhein. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

Stadt sichert sich für fünf Jahre die exklusiven Vermarktungsrechte am Gesundheitscampus

17.12.2018
Der Krankenhausabriss beginnt im 1. Quartal 2019. Viele Ärzte und medizinnahe Dienstleistungsanbieter zeigen großes Interesse an dem Zukunftsstandort in zentraler Bestlage.

Monheim am Rhein. Wichtige Weichenstellung in Sachen Gesundheitscampus. Kurz vor dem Jahreswechsel hat die Stadt mit dem privaten Investor und Projektentwickler „Alte Schulstraße GmbH“ alle Verträge abgeschlossen und sich die anfänglichen Exklusiv-Vermarkungsrechte für alle medizinnahen Einzelhandels- und Praxisflächen gesichert. Diese Vereinbarung, die eine Art Belegungsrecht zur Steuerung des idealen Versorgungsmixes im Interesse der Monheimer Bürgerschaft bildet, gilt nicht nur für die Erstbelegung, sondern auch weitere fünf Jahre ab Fertigstellung des Gebäudes – voraussichtlich im Sommer 2021.

„So hat es der Haupt- und Finanzausschuss jetzt im nicht-öffentlichen Teil seiner Dezember-Sitzung beschlossen“, teilt Bürgermeister Daniel Zimmermann mit. „Wir haben die auf den Bereich Gesundheitswesen spezialisierte Bayreuther Unternehmensberatung Oberender & Partner damit beauftragt, die Akquise der Ärzte und medizinnahen Dienstleistungsanbieter, die dort künftig tätig werden, in unserem Namen abzuschließen.“ Das Interesse ist dabei schon länger bemerkenswert. Zimmermann: „Unsere groben Pläne für den Standort sind ja lange bekannt. Viele Interessenten haben daher bereits im Vorfeld angefragt. Die Monheimerinnen und Monheimer können sich nach Stand der Dinge daher schon heute auf ein sehr gutes Angebot freuen, das in den kommenden Monaten nun qualitativ sicher noch weiter ergänzt wird. Denn jetzt werden über Oberender & Partner die entscheidenden Gespräche geführt und es geht in die konkrete Vermarktung.“

Die Abrissarbeiten des alten Krankenhauses sind bereits von der Kirchengemeinde und dem Investor gemeinsam beauftragt worden und starten im 1. Quartal 2019. Nach etwa sechs Monaten Rückbau- und Abrissarbeiten, in denen auch Versorgungseinrichtungen wie ein Trafo versetzt werden müssen, beträgt die eigentliche Bauzeit rund zwei Jahre. Die „Alte Schulstraße GmbH“, hinter der die Absolut Immobilien und Beteiligungs GmbH in Köln steht, will auf der gut 6.000 Quadratmeter großen Grundstücksfläche sieben Wohn- und Geschäftshäuser mit drei bis fünf Stockwerken errichten, die künftig als gestaffeltes Ensemble den Gesundheitscampus bilden werden. „Die 86 schwellenfreien Mietwohnungen mit zwei bis vier Zimmern und zirka 50 bis 100 Quadratmetern Wohnfläche in den Obergeschossen werden als KfW55-Effizienzwohnungen mit eigenem Blockheizkraftwerk sowie weitestgehend mit ‚natürlichen‘ Baustoffen errichtet, so dass auch das ‚Wohnen im Gesundheitscampus‘ diesen Namen verdienen wird“, verspricht Alexander Kürten, Geschäftsführender Gesellschafter bei Absolut. Den etwa 6.300 Quadratmetern Gesamtwohnfläche stehen rund 2.100 Quadratmeter ebenerdige Nutzflächen für medizinische Praxen und weitere Einrichtungen aus dem Bereich Gesundheitswesen gegenüber. Zudem wird das Areal nahezu vollflächig unterkellert. So sollen unterhalb der sieben Gebäude auch rund 120 Tiefgaragenstellplätze entstehen, die das Angebot in zentraler Lage abrunden. (ts)

 

BU: Blick auf den gestaffelt aufgebauten Gesundheitscampus mit begrüntem Entrée, das sich zur Alten Schulstraße hin öffnet. Grafik: Absolut Immobilien und Beteiligungs GmbH / Köln

 
   

Ansprechpartner

Norbert Jakobs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 111

Telefon: +49 (0)2173 951-153
Telefax: +49 (0)2173 951-25-153
E-Mail: njakobs@monheim.de

Neuer Geschäftsführer für die MEGA

12.12.2018
Dr. Christian Reuber verstärkt ab April Monheims kommunalen Versorger. Udo Jürkenbeck geht Ende Juni 2019 planmäßig in den Ruhestand.

Monheim am Rhein. Dr. Christian Reuber wird neuer Geschäftsführer der MEGA. Er verstärkt Monheims kommunalen Dienstleister für Energie und Multimedia ab April 2019. Udo Jürkenbeck wird seinem Nachfolger noch in einer kurzen Übergangsphase zur Seite stehen, geht dann planmäßig Ende Juni 2019 in den verdienten Ruhestand. Bürgermeister Daniel Zimmermann, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der MEGA, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Reuber: „Wir haben ausdrücklich jemanden gesucht, der keine typische Stadtwerke-Karriere absolviert hat. Es gilt, die MEGA in Zukunft noch breiter aufzustellen mit Blick auf Breitband, WLAN, Elektromobilität und Digitalisierung. Da geht es nicht nur um Strom und Gas. Herr Dr. Reuber ist da genau die richtige Wahl.“

Dr. Christian Reuber kann mit seinen 39 Jahren bereits auf reichlich Erfahrung zurückblicken. Noch arbeitet er bei einem international tätigen deutschen Markenhersteller und zeichnet dort verantwortlich für neue Geschäftsfelder und Unternehmensentwicklung, unter anderem Strategien zur Digitalisierung. Zuvor war der gebürtige Sauerländer unter anderem bei einer Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Manager und Prokurist im Bereich der Energiewirtschaft tätig.

Monheim am Rhein ist für Dr. Christian Reuber kein „Neuland“. Der Vater zweier Kinder hat nämlich bereits einige Jahre in der Rheingemeinde gewohnt. Seine Ehefrau ist hier aufgewachsen. Die Geschäftsleitung der MEGA geht er voller Elan an: „Ich freue mich sehr auf diese spannende Herausforderung.“ (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (links) freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Christian Reuber. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
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Stadtentwicklungsgesellschaft kauft „Creative Campus Monheim“ von UCB

30.11.2018
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB bleibt langfristig am Standort.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein wird den von der Firma UCB Pharma GmbH „Creative Campus Monheim“ übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde am gestrigen Donnerstag, 29. November 2018, unterzeichnet. Mit dem tatsächlichen rechtlichen Übergang wird im zeitigen Frühjahr 2019 gerechnet.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Viele Unternehmen aus dem zukunftsträchtigen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, arbeiten hier bereits erfolgreich. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Wir übernehmen mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen. Dafür haben wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH & Co.KG‘, gegründet. UCB hat einen sehr langfristigen Mietvertrag unterzeichnet. Wir wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

„Wir begrüßen das Vorhaben der Stadt Monheim, das Campus-Konzept weiterzuentwickeln. Durch den Verkauf kann sich UCB weiterhin auf das Kerngeschäft in den Bereichen des Zentralen Nervensystems, Immun- und Entzündungserkrankungen konzentrieren“, kommentiert es Antje Witte, Projektleitung „Creative Campus Monheim“ im Hause UCB. „Wir fühlen uns am ,Creative Campus Monheim‘ sehr wohl und freuen uns, als langfristige Mieter an diesem attraktiven Standort mit Zukunftspotential teilzuhaben.“

 

BU: Luftbild Creative Campus Monheim

 
   

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Katharina Brand
Tourismus-Management

Rathaus, Raum 263

Telefon: +49 (0)2173 951-833
Telefax: +49 (0)2173 951-25-833
E-Mail: kbrand@monheim.de

Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung

31.08.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.

Monheim am Rhein. Touristen und Geschäftsleute haben ab sofort noch einen Grund mehr, auch über Nacht in Monheim am Rhein zu bleiben. Seit Mai hat das Comfort Hotel zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude an der Rheinpromenade geöffnet, jetzt wurde es im Beisein von Bürgermeister Daniel Zimmermann auch offiziell eingeweiht.

Betreiber des Hotels ist das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. Nach dem Spatenstich im Oktober 2016 und dem Richtfest im August 2017 empfängt Hoteldirektor Sebastian Fissenewert nun stolz die ersten Gäste. Das Hotel der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt über insgesamt 356 Betten in King-Zimmern, Twin-Zimmern und zwei Juniorsuiten. An den Zimmerdecken sind nach einem Kunstwettbewerb unter dem Motto „Rheingold“ die schönsten Werke zu bewundern. Morgens können die Gäste im Frühstücksrestaurant in den Tag starten, abends soll künftig ein extern betriebenes Brauhaus sowohl Gäste als auch Einheimische zum Essen einladen.

In dem u-förmigen Gebäude hat außerdem der Sportpark ein neues Zuhause gefunden. Zum 20-jährigen Bestehen gibt es nun auf 2.500 Quadratmetern ein erweitertes Angebot – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein.

Bürgermeister Daniel Zimmermann sieht in dem Gebäude an der Rheinpromenade viel Potenzial. Neben Touristen, die in Monheim am Rhein jetzt auch am neuen Schiffsanleger eintreffen, könnten Geschäftsleute, die im benachbarten Rheinpark unterwegs sind, im Comfort Hotel einchecken. Darüber hinaus freuen sich auch Monheimerinnen und Monheimer über die neuen kulinarischen und sportlichen Möglichkeiten. (bh)

 

BU: Zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nutzten bei der offiziellen Einweihung die Gelegenheit, sich das neue Gebäude genauer anzusehen. Foto: Michael de Clerque

 
   

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Katharina Brand
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Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis

13.08.2018
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.

Monheim am Rhein. Monheim am Rhein zu entdecken macht an ganz vielen Stellen große Freude. Das gilt in immer stärkerem Maße auch unter touristischen Gesichtspunkten.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt enorm positiv entwickelt – und damit auch für die hier schon immer gern gesehenen Gäste noch mehr an Attraktivität gewonnen. Tradition, Moderne und eine jahrhundertealte Geschichte, deren sichtbare Spuren sogar bis zu den alten Römern zurückreichen, werden entlang der Rheinkilometer 707 bis 717 in besonders gekonnter Form vereint.

Wasser und Naturerlebnis, Naherholung und Altstadtflair, einladende Gaststätten, offene Museen, dazu freundliche Menschen sowie phantastische Spiel- und Sportmöglichkeiten – all das gibt es jetzt auch online auf www.monheim-entdecken.de zu erkunden. Dabei dokumentiert auch der neue touristische Internetauftritt der Stadt den hohen Selbstanspruch hinsichtlich Innovationsfreude und Flair. „Wir wollen mit unserer neuen digitalen Visitenkarte multimedial inspirieren und einfach pure Lust auf diese Stadt machen“ betonen Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, und ihre Projektleiterin Katharina Brand. „Neben zahlreichen Bildern und Informationen gibt es auch eine hilfreiche Übersichtskarte und viele weitere nützliche Tools“, lädt Brand zum tieferen Eintauchen in die leichtgängige Navigation ein. „Unter der Rubrik ‚Meine Entdeckungen‘ kann man sich sogar seine ganz persönlichen Highlights für den nächsten Monheim-Besuch zusammenstellen und mit Freunden und Verwandten teilen“, so die Tourismusmanagerin.

Römerkastell, Schelmenturm, ein Karnevalskabinett und demnächst auch noch das Fischereimuseum in einem historischen Aalschokker, dazu die an vielen Stellen bereits völlig neu herausgeputzte Altstadt. Man kann es eigentlich gar nicht alles beschreiben, sondern sollte es tatsächlich am besten selbst gesehen haben. Noch schöner als jetzt ging das nie zuvor. Die Einladung gilt: Entdecken Sie Monheim am Rhein unter www.monheim-endecken.de! (ts)

 
   

Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke

09.07.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.

Monheim am Rhein. Mit 41 Jahren kann Martin Witkowski bereits auf eine eindrucksvolle Vita zurückblicken. Unter anderem war er Orchesterdirektor der Staatskapelle Weimar und ist aktuell Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle. Nun präsentierte ihn Bürgermeister Daniel Zimmermann an Freitag, 6. Juli, als künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Er wird die Leitung der 100-prozentigen städtischen Tochter am 1. September übernehmen.

„Mit der zum 1. Juli 2018 gegründeten Monheimer Kulturwerke GmbH soll das schon heute reichhaltige kulturelle Angebot in Zukunft noch deutlich weiter ausgebaut werden. Die bisherigen Geschäftsfelder von Marke Monheim wurden bereits übernommen. Die geplante Veranstaltungshalle an der Rheinpromenade soll 2023 den Betrieb aufnehmen. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4000 Gästen stoßen wir in eine neue Dimension vor. Dafür ist Martin Witkowski genau der richtige Mann“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Monheim am Rhein entwickelt sich beeindruckend. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, unter den hervorragenden Bedingungen etwas Besonderes  aufzubauen“, sagt Martin Witkowski.

Einige Stationen aus der Biographie des gebürtigen Siegerländers: Martin Witkowski studierte Musikwissenschaft, Klavier und Zivilrecht an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar und an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Im Alter von 24 Jahren wurde er mit der Aufgabe betraut, für die Tonhalle Düsseldorf ein Betriebsbüro aufzubauen. Ab Winter 2007 leitete Witkowski als Orchesterdirektor zwei Spielzeiten die Staatskapelle Weimar. 2009 zog es ihn wieder zur Düsseldorfer Tonhalle. Dort baute er als Betriebsdirektor den Gastspielbereich weiter aus. Unter anderem war unter seiner Leitung die Tonhalle der Austragungsort der Eurovision Song Contest-Auftaktveranstaltung. 2017 rückte Witkowski die Düsseldorfer Tonhalle als Hot Spot und Bildmotiv im Rahmen des Grand Départ der Tour de France in den internationalen Nachrichtenfokus.

Neben seinen hauptberuflichen Verpflichtungen ist Martin Witkowski seit 2008 Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Düsseldorf und Prüfer bei der IHK Düsseldorf für den Abschluss Veranstaltungsfachwirt. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski (rechts) den künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Stadt plant Ankauf des Monheimer Tors

02.07.2018
Öffnung und Aufstockung sollen künftig den Eingangscharakter für das Stadtzentrum hervorheben. Geplante Weichenstellung im Rat ist am 11. Juli.

Monheim am Rhein. Die Stadt Monheim am Rhein plant nach den Ankäufen der Rathauscenter-Komplexe I und II nun auch den Erwerb des Einkaufszentrums Monheimer Tor. Eine entsprechende Beschlussvorlage für die kommende Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, 11. Juli, ist gerade in Vorbereitung.

Sollte der Rat zustimmen, würde das Monheimer Tor aus dem Bestand eines Immobilienfonds herausgekauft werden, der sich im Besitz verschiedener institutioneller Investoren befindet. Der Kaufpreis läge in zweistelliger Millionenhöhe. „Wir betrachten das Monheimer Tor als einen weiteren zentralen Baustein für die Entwicklung der Innenstadt“, unterstreicht Bürgermeister Daniel Zimmermann die Bedeutung der Pläne. „Der Kauf beinhaltet die große Chance, ein einheitliches Konzept in Bezug auf die Außendarstellung, Erschließung und Funktion der Einzelhandelsflächen in der Innenstadt zu realisieren.“ Geplant ist demnach eine Öffnung des Monheimer Tores in Richtung Opladener Straße und Berliner Ring. Zimmermann: „Wir wollen die Rückseite des Tors entwickeln und damit auch zum Berliner Viertel hin öffnen.“

Zudem soll auch aus Richtung Opladener Straße eine gänzlich neue Eingangssituation entstehen. Dazu ist neben der geplanten Öffnung auch eine Aufstockung des bisherigen flachen Baukörpers geplant. Bei der Eröffnung des Monheimer Tors 2011 sei es unter den damaligen Gegebenheiten richtig gewesen, zunächst eine Art Fachmarktcenter in die Innenstadt zu bringen, wie es sonst eher am Stadtrand entstünde. „Wir haben diese Flächen dringend gebraucht. Und wir freuen uns auch über den dort vorhanden Einzelhandel, der an dieser Stelle sehr gut funktioniert“, so Monheims Stadtoberhaupt. Doch auch Bürostandorte seien in Monheim am Rhein inzwischen hoch nachgefragt. Bei der Stadtverwaltung ist man sich daher sicher: Was im Rathauscenter in den oberen Etagen funktioniert, das wird auch im Monheimer Tor nach einer entsprechenden Aufstockung sehr gut funktionieren. Zugleich kann im Zuge dieser Arbeiten dann auch an einer deutlich ansprechenderen Architektur und Fassadengestaltung gearbeitet werden, die aus städtebaulicher Sicht sehr viel besser in das Zentrum passen wird. „Diese städtebauliche Neuaufstellung wird ein privater Investor niemals hinbekommen, deshalb ist es sinnvoll, dass die Stadt das Monheimer Tor erwirbt“, so Monheims Bürgermeister.

Nach dem Ankauf der Rathauscenter-Komplexe I und II, für deren Umgestaltung bereits Konzepte erstellt werden, könnte das Monheimer Tor in die angelaufenen Umgestaltungspläne für den Bereich Opladener Straße und Berliner Ring aufgenommen werden, um eine Innenstadtgestaltung aus einem Guss zu generieren. Zahlreiche ergänzende Informationen und die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an den Planungen für Bürgerinnen und Bürger gibt es auf der städtischen Beteiligungsplattform www.mitdenken.monheim.de. (ts)

 

BU: Große Pläne! Bürgermeister Daniel Zimmermann und Isabel Port, Geschäftsführerin der drei städtischen Tochtergesellschaften Monheimer Einkaufszentren I¸ Monheimer Einkaufszentren II sowie der Baumberger Einkaufszentrum GmbH, wollen das Monheimer Tor zu einem echten Eingangstor in Monheims Mitte entwickeln und zugleich zu einem verbindenden Element zwischen Stadtzentrum und Berliner Viertel gestalten. Foto: Thomas Spekowius

 
   

Der Weg für den neuen Monheimer Gesundheitscampus ist frei

05.06.2018
Investor und Kirche unterzeichnen Vertrag. Baubeginn ist 2019, die Fertigstellung für den Spätsommer 2021 geplant.

Der neue Monheimer Gesundheitscampus kommt. Anfang Juni haben der Investor, die Absolut Immobilien und Beteiligungs GmbH aus Köln, und die Katholische Kirche als Grundstückeigentümerin einen Erbpachtvertrag unterzeichnet, der den Weg für das neue Gesundheitszentrum auf dem alten Krankenhausgelände endgültig freimacht. „Die Erleichterung bei allen Beteiligten darüber ist groß – natürlich auch bei uns als Stadt“, zeigt sich Bürgermeister Daniel Zimmermann nach den erfolgten Unterschriften erfreut und sichert zu: „Wir werden das begleitende Bauleitverfahren zügig vorantreiben.“

Das städtebauliche Konzept sieht auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück drei Gebäudekomplexe vor, die durch den Einsatz von Staffelgeschossen und verschiedenen Farben sehr aufgelockert wirken werden. Auf den Flächen werden Wohnungen, Arztpraxen und Einzelhandel entstehen. Interessierte Ärzte und Einzelhändler können sich an Frau Dageroth, Telefon 02173 951-629, E-Mail, von der städtischen Wirtschaftsförderung wenden.

Der Zeitplan für Abriss und Neubau steht bereits. Demnach werden der Rückbau und die Erdarbeiten im ersten Halbjahr 2019 erfolgen. Baubeginn kann damit schon im nächsten Sommer sein. Die Fertigstellung ist für spätestens Herbst 2021 geplant.

Am Mittwoch, 4. Juli wird es für das weitere Verfahren eine Bürgerbeteiligung im Ratssaal geben, bei der unter anderem weitere Visualisierungen gezeigt werden. Beginn ist dann um 18 Uhr.

 

BU: Der Blick von der Alten Schulstraße in Richtung Schelmenturm zeigt die gestaffelte und aufgelockerte Bauweise mit viel Grün zur Straßenseite hin. Grafik: Astoc Architect and Planers GmbH

 
   

Ansprechpartner

Petra Mackenbrock
Citymanagement

Rathaus, Raum 251

Telefon: +49 (0)2173 951-628
Telefax: +49 (0)2173 951-25-628
E-Mail: pmackenbrock@monheim.de

Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt

30.04.2018
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.

Monheim am Rhein. Die Liga der Monheimer Lokalhelden wird immer größer – und mit ihr die Zahl der Angebote. Im Laufe des Monats konnte die erste ganz große Schallmauer durchbrochen werden. „Wir haben jetzt tatsächlich schon über eine Million Artikel aus unserer Stadt im Angebot, die online bestellt werden können und die man sich anschließend bequem nach Hause liefern lassen oder selbst abholen kann“, berichtet Citymanagerin Petra Mackenbrock.  

Basis für den jüngsten Quantensprung war die Anbindung heimischen der Bücherstube Rossbach an das Libri-System – eines der größten Unternehmen für den Zwischenbuchhandel in Deutschland, das mit seiner Lagerlogistik blitzschnelle Lieferzeiten ermöglicht. Hundertausende Bücher aber auch Lernprogramme, Musik-CDs und Filme auf BlueRay und DVD bereichern damit ab sofort das Angebot der Monheimer Lokalhelden.

„Mittlerweile haben 150 Heldinnen und Helden ihre Online-Präsenz freigeschaltet“, berichtet Petra Mackenbrock vom unterstützenden Team des Stadtmarketings. „Mit über 50 weiteren sind wir hinter den Kulissen schon in den letzten Vorbereitungen.“ Neben den Monheimer Einzelhandelstreibenden haben sich inzwischen auch zahlreiche Dienstleister und Gastronomen dem großen Bündnis für die perfekte Kombination aus Onlinepräsenz und direkter, lokaler Kundennähe angeschlossen. „Wer drin ist, ist eben in“, so Petra Mackenbrock mit einem Augenzwinkern und lädt einmal mehr dazu ein, auf www.monheimer-lokalhelden.de zu klicken: „Wir sind schon ein wenig stolz, auf das, was wir hier in den letzten Monaten in und für Monheim am Rhein erreicht haben. Über eine Million Produkte, die heute schon online abrufbar und direkt bestellbar sind – und das, obwohl wir ja gerade erst kurz vor dem Weihnachtsgeschäft gestartet sind. Das ist doch mal was. Jetzt müssen es die Monheimerinnen und Monheimer nur entsprechend nutzen,“ so die Citymanagerin. Als Versprechen gilt: Ist das ausgewählte Produkt im Geschäft verfügbar, erfolgt die Auslieferung, noch am selben Tag der Bestellung. Ansonsten ist die Ware meist schon am Folgetag beim Kunden. Mackenbrock: „Schauen Sie herein, lassen Sie sich überraschen, was Ihre Monheimer Lokalhelden rund um Handel, Gastronomie und Dienstleistung zu bieten haben. Und wenn Sie Ihren persönlichen Lieblingsartikel gefunden, bestellen Sie entweder einfach direkt online oder kaufen Sie ihn persönlich bei Ihrem Lokalhelden ganz in der Nähe ein!“ (ts)

 

BU: Schon über 150 lokale Anbieterinnen und Anbieter haben sich in Monheim am Rhein unter dem Logo der Monheimer Lokalhelden zusammengeschlossen. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

MEGA wird für Informationssicherheit ausgezeichnet

23.04.2018
Das ISMS-Zertifikat bescheinigt das Einhalten der strengen Auflagen der Bundesnetzagentur.

Monheim am Rhein. Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Umliegende Gebäude sind gefährdet. Die Feuerwehr kämpft sich unter Atemschutz vor. Alle Bewohner sind evakuiert. Wasserleitungen zerbersten unter der Hitze. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser gefährliche Kurzschlüsse verursacht. Die MEGA ist informiert. Ein Experte des kommunalen Energieversorgers schätzt kurz vor Ort die Lage ein. Per Laptop stellt er die Verbindung zur Netzleitstelle der MEGA her. Gleich mehrere Codes und Passwörter sind einzugeben. Dann kann die Stromzufuhr für alle gefährdeten Gebäude abgeschaltet werden. Es ist zum Glück nur eine Simulation. Doch es könnte jeden Tag Realität werden. Dann ist das geschulte Notfallmanagement der MEGA gefragt. Dass dieses Team vorbereitet ist, zeigt ganz aktuell auch die Tatsache, dass die MEGA nun mit dem ISMS-Zertifikat ausgezeichnet worden ist. ISMS – das steht für Informationssicherheits-Managementsystem.

„Die Anforderungen an dieses Zertifikat sind vielfältig. Großer Wert wird auch auf die Datensicherheit gelegt. Da sind wir bestens aufgestellt. Und das ist mit Blick auf aktuelle Diskussionen, siehe etwa Facebook, gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betont MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck. Geschütze Kundendaten gehören ebenso zu den Anforderungen für das Zertifikat wie die grundsätzliche Betriebssicherheit. Unbefugter Zugriff muss unbedingt verhindert werden.

Sicherheitstüren. Mehrere unterschiedliche Codes sind auch hier einzugeben. Erst dann öffnet sich der Blick auf das digitale Herz der MEGA. Wir befinden uns in der Netzleitstelle. Auf großen Monitoren sind zum Beispiel Trafostationen und Straßenzüge zu sehen. „Nur ein kleines Team hat hierauf Zugriff. Auch das ist Teil unserer Sicherheitsaufwendungen“, erläutert Matthias Meliß. Der studierte Wirtschaftsingenieur ist der IT-Sicherheitsbeauftragte der MEGA.

Im August 2015 wurde ein verpflichtender IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur herausgegeben. Dieser musste von den Energieversorgern umgesetzt werden. „Natürlich war uns die Datensicherheit vorher schon wichtig. Doch nun galt es, mit einer Frist bis 2018 diese auch für die ISMS-Zertifizierung zu belegen“, sagt Matthias Meliß. Immer wieder gibt es Schulungen für das Team. Krisenmanagement wird geprobt. Offensichtlich mit Erfolg: Der TÜV Süd hat die Abläufe überprüft mit dem Urteil „Zertifizierung“.

So sehr sich die Verantwortlichen bei der MEGA über die Auszeichnung freuen – zurücklehnen werden sie sich nicht. „Das ISMS-Zertifikat wir alle drei Jahre überprüft. Für uns ist das ein stetiger Prozess für weitere Optimierungen“, so Matthias Meliß. (nj)

 

BU: MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck (rechts) und IT-Sicherheitsbeauftragter Matthias Meliß zeigen nicht ohne Stolz die Urkunde. Foto: Norbert Jakobs

 

Terminkalender

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Termine

05.11.2019
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
Mehr erfahren

07.11.2019
Sprechstunde "Alt hilft jung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 9-12 Uhr.
Mehr erfahren

19.11.2019
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
Mehr erfahren

20.11.2019
Tagesseminar "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 8.30-16.30 Uhr.
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Info-Nachmittag "Existenzgründung"

05.11.2019

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf

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Sprechstunde "Alt hilft jung"

07.11.2019

Der Verein ALT HILFT JUNG NRW e.V. - ein Zusammenschluss ehemaliger Führungskräfte der freien Wirtschaft - berät gemeinsam mit dem STARTERCENTER NRW kostenfrei Existenzgründerinnen und Existenzgründer und bestehende Unternehmen. Die individuellen Termine dauern ca. eine Stunde.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

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Info-Nachmittag "Existenzgründung"

19.11.2019

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf

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Tagesseminar "Existenzgründung"

20.11.2019

Das Leistungsangebot umfasst das praxisorientierte Basisseminar zur Existenzgründung sowie kostenfreie Folgeberatung. Im Tagesseminar werden folgende Themen angeboten: Businessplan/Geschäftskonzept; rechtliche Rahmenbedingungen und Anmeldeformalitäten; persönliches und fachliches GründerInnenprofil; Steuern, Versicherungen und Standortfragen; Umsatz-, Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung; Kapitalbedarf, Finanzierung und finanzielle Fördermöglichkeiten.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

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