Newsletter

Die wichtigsten Informationen gebündelt: Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe unseres MonheimPlus-Newsletters.

Ansprechpartner

Dr. Christoph Hahn
Gewerbekundenbetreuung

Rathaus, Raum 261

Telefon: +49 (0)2173 951-613
Telefax: +49 (0)2173 951-25-613
E-Mail: chahn@monheim.de

Dank Ausbildung in eine erfolgreiche Zukunft

Die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung spiegelt sich immer deutlicher auch bei den Beschäftigten in Monheim am Rhein wider: Die geburtenstarken Jahrgänge sind mittlerweile in einem Alter, in dem der Ruhestand nicht mehr allzu weit entfernt ist. Gleichzeitig kommen vergleichsweise wenig jüngere Beschäftigte nach. Dies führt dazu, dass gut 20 Prozent der Beschäftigten in den kommenden Jahren altersbedingt in den Ruhestand gehen werden. Noch stärker betroffen sind beispielsweise Mathematik-, Biologie-, Chemie- und Physikberufe (28,5 Prozent) sowie Einkaufs-, Vertriebs- und Handelsberufe (21,7 Prozent). Mit jeder Person, die in den Ruhestand geht, verlassen auch deren Wissen und deren Erfahrung das Unternehmen. Wie sieht Ihre Strategie aus, um dem entgegenzuwirken?

Eine Lösung bietet die betriebliche Ausbildung. Und im Idealfall beginnen Sie zeitnah mit der Ausbildung neuer Beschäftigten und nicht erst zwei oder drei Jahre bevor auch der letzte Babyboomer Ihr Unternehmen verlässt. Dann können die Arrivierten nämlich ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger anlernen und ihr Knowhow und ihre Erfahrung in der täglichen Arbeit weitergeben.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie ausbilden möchten?

Prinzipiell müssen Sie zwei grundlegende Bedingungen erfüllen, um in Ihrem Unternehmen Ausbildungsplätze anbieten zu können:

  • Die Ausbildungsstätte muss über Werkzeug, Maschinen, technisches Equipment und Räumlichkeiten verfügen, die für die Ausbildung und den zu erlernenden Beruf benötigt werden. Für Industrie- und Handelsberufe muss es vor Ort zudem eine Produktion, ein Sortiment oder eine Dienstleistung geben, die der entsprechenden Ausbildungsverordnung für den Beruf entspricht. In den meisten Fällen wird diese Voraussetzung problemlos erfüllt.
  • In der Ausbildungsstätte muss es einen persönlich und fachlich geeigneten Ausbilder geben. Das können etwa Beschäftigte sein, die die Abschlussprüfung in dem Beruf selbst bestanden haben und hier auch praktische Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem erfüllen auch Hochschulabsolventen einer entsprechenden Fachrichtung die Voraussetzungen, wenn sie eine angemessene Zeit den Beruf ausgeübt haben. Die persönliche Eignung fehlt Personen, denen etwa die Beschäftigung Jugendlicher verboten oder die Ausbildungsberechtigung entzogen wurde. In allen Fällen ist eine Ausbildereignungsprüfung erforderlich.

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Für beide genannten Bedingungen gibt es jeweils auch Ausnahmen. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen nicht die Ausstattung oder das Personal haben, um alle Ausbildungsinhalte abdecken zu können, können Sie sich mit weiteren Unternehmen zusammenschließen und im Verbund ausbilden. Hierfür erhält das koordinierende Unternehmen sogar einen einmaligen Zuschuss zu den Ausbildungskosten in Höhe von 4.500 Euro je Ausbildungsplatz. Ansprechpartner für die Verbundausbildung ist Ferdinand Nett von der Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann, Tel. 0211 8996715, E-Mail.

Die fachliche Eignung kann ein Ausbilder auch allein durch eine mehrjährige Berufserfahrung aufweisen. Für Industrie- und Handelsberufe beispielsweise beträgt das Minimum an Berufserfahrung das 1,5 fache der regulären Ausbildungszeit (= bei einer zweijährigen Ausbildung drei Jahre Berufserfahrung, bei einer dreijährigen Ausbildung 4,5 Jahre).

Weitere Bedingung für den Beginn der Ausbildung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrags zwischen Ihnen und der/dem Auszubildenden. Diesen Vertrag müssen Sie anschließend an die zuständige Kammer weiterleiten.

Weitere Informationen zum Thema (erstmalig) ausbilden finden Sie in der Broschüre Perspektive Berufliche Bildung. Bei Rückfragen zum Thema Ausbildungsvoraussetzungen können Sie sich außerdem an Stefan Ernst, IHK zu Düsseldorf, Tel. 0211 3557-286, E-Mail, sowie an Gabriele Leßel, Kreishandwerkerschaft Mettmann, Tel. 02104 9553-30, E-Mail, wenden.

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Welche besonderen Formen der Ausbildung gibt es?

Neben der oben erläuterten Ausbildung im Verbund gibt es eine weitere besondere Ausbildungsform. Um die Vereinbarkeit von Familienleben und Ausbildung zu verbessern, ist unter bestimmten Bedingungen eine Ausbildung in Teilzeit möglich. Dies ist etwa dann der Fall, wenn die/der Auszubildende ein Kind betreut oder Angehörige pflegt. Dazu wird die wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert – meistens um 25 Prozent. Der Berufsschulunterricht findet hingegen in vollem Umfang statt. Bei der Teilzeitausbildung gibt es zwei Zeitmodelle:

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  • Im ersten Modell wird lediglich die wöchentliche Ausbildungszeit reduziert. Einschließlich Berufsschulunterricht beträgt sie dann mindestens 25 Wochenstunden. Die Gesamtdauer der Ausbildung ändert sich hingegen nicht (= zwei bzw. drei Ausbildungsjahre).
  • Im anderen Modell kommt es zu einer stärkeren Reduktion der wöchentlichen Ausbildungszeit (auf mindestens 20 Stunden) bei gleichzeitiger Verlängerung der gesamten Ausbildungsdauer. Diese Verlängerung darf maximal ein Jahr betragen.

Die Broschüre Ausbildung ist Zukunft fasst die zentralen Rahmenbedingungen sowie Vorteile der Teilzeitausbildung für Unternehmen und Auszubildende zusammen. Das Land NRW fördert in unserer Region spezielle Coachingmaßnahmen für 20 Auszubildende in Teilzeit. Ansprechpartner hierfür und für weitere Informationen ist Ferdinand Nett von der Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann, Tel. 0211 8996715, E-Mail.

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Nebenjob-Börse Monheim am Rhein

Seit Anfang Dezember ist die Nebenjob-Börse Monheim am Rhein online. Unter www.nebenjob-monheim.de können Sie schnell und einfach ein Inserat für Ihre Ausbildungsplätze erstellen. Und auch Angebote für Praktika, Werksstudenten kurzfristige Taschengeldjobs oder längerfristige Nebenjobs können Sie hier posten.

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In der übersichtlichen Eingabemaske können Sie aus verschiedenen Einstellungsvoraussetzungen (zum Beispiel Mindestalter, Führerschein) wählen, Lohn und Beschäftigungsbeginn angeben sowie kurz über Ihr Unternehmen informieren. Also all das bereitstellen, was Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrer Jobsuche interessiert.

Das besondere an der Nebenjob-Börse Monheim am Rhein ist, dass sie gemeinsam von städtischem Jugendparlament, der Wirtschaftsförderung und lokalen Unternehmern entwickelt wurde. So berücksichtigt die Plattform Wünsche und Interessen von allen Beteiligten und verspricht einen hohen Nutzen.

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Wie können Sie auf Ausbildungsplätze aufmerksam machen?

Unternehmen in Monheim am Rhein können eine Vielzahl örtlicher Angebote nutzen, um bei Jugendlichen für die eigenen Ausbildungsstellen zu werben: Von Inseraten auf der neuen Nebenjob-Börse Monheim am Rhein über Azubi-Speed-Datings und Messen bis hin zum Tag der offenen Tür und dem Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft:

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  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet im Frühjahr 2019 mehrere Azubi-Speed-Datings. Der erste Termin ist am 13. Februar 2019 in Langenfeld. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im kommenden Sommer eine Ausbildung beginnen möchten.
    Wenn Sie im Rahmen des Azubi-Speed-Datings Ihr Ausbildungsangebot vorstellen möchten, können Sie sich bis Ende Januar bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie von Inge Kohnen (IHK), Tel. 0211 3557-445, E-Mail, und auf der Internetseite der IHK.
  • Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Zimmermann findet am 15. Mai 2019 die BerufsOrientierungsBörse 2019 (BOB 2019) in Langenfeld statt. Auf der Messe können Sie gemeinsam mit über 100 weiteren Ausstellern Ihr Ausbildungsangebot präsentieren und sich um künftige Azubis bemühen. Die Veranstalter erwarten wie in den vergangenen Jahren ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Eingeladen sind alle weiterführenden Schulen in Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein sowie die Berufskollegs in Düsseldorf, Leverkusen und Hilden.
    Im Vorfeld der BOB besucht Bürgermeister Zimmermann einige teilnehmende Unternehmen aus Monheim am Rhein, um sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren und sich mit Azubis direkt auszutauschen.
    Interessierte Unternehmen können sich vom 7. Januar bis zum 24. Februar 2019 zur Teilnahme an der BOB anmelden. Die Plätze werden entsprechend der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen bekommen Sie von BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser, Tel. 0212 24927057, E-Mail, und auf bobplus.de.
  • Bei den vom Kreis Mettmann organisierten Tagen zur Berufsfelderkundung (5. bis 10. April 2019) besuchen mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 Betriebe, um Berufsfelder und branchentypische Tätigkeiten live zu erleben. Jugendliche, die einen Arbeitsalltag erlebt haben oder sich ein konkretes Bild von ihrem „Traumberuf“ machen, wissen besser, was auf sie zukommt. Abbrüche von Ausbildungen werden dadurch seltener. Und manchmal lernen sich sogar Arbeitgeber und zukünftige Azubis auf diesem Weg kennen.
    Sie können sich mit Ihrem Betrieb kostenfrei an den Tagen zur Berufsfelderkundung beteiligen. Veröffentlichen Sie dazu Ihr Angebot bis spätestens zum 15. Februar 2019 im Online-Buchungsportal. Weitere Informationen zur Berufsfelderkundung sind auf der Internetseite vom Kreis Mettmann abrufbar. Konkrete Fragen zum Buchungsportal oder den Tagen zur Berufsfelderkundung beantworten Rebekka Zink (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2084, E-Mail.
  • Die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW). Es dient der dauerhaften Kooperation zwischen benachbarten Schulen und Unternehmen, die sich in einer sogenannten Lernpartnerschaft vernetzen. Durch den engen Kontakt zu den Lernpartnern und deren Einbindung in den Unterricht öffnen sich die Schulen der Wirtschaft und bieten den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Unterricht. Unternehmen profitieren von der Partnerschaft, indem sie die Jugendlichen früh als potenzielle Azubis und junge Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht selten Schülerinnen und Schüler ein Praktikum oder ihre Ausbildung beim Partnerunternehmen absolvieren.
    Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft erhalten Sie von Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail, und auf der Internetseite vom Kreis Mettmann.

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Welche lokalen Akteure unterstützen rund ums Thema Ausbildung?

Bei der Ausbildung neuer Beschäftigter kann es immer wieder kleine und größere Hindernisse geben, selten läuft wirklich alles reibungslos. Da ist es gut, engagierte Partner an der Seite zu haben, die Sie und Ihre Azubis tatkräftig unterstützen. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige dieser Akteure vor:

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  • Ein vielleicht häufig übersehener Bildungsträger ist die Volkshochschule Monheim am Rhein: Hier erwerben jährlich knapp 50 Schülerinnen und Schüler über den Zweiten Bildungsweg einen Hauptschulabschluss beziehungsweise die Fachoberschulreife. Neben den Absolvierenden von Sekundarschule, Gesamtschule und Gymnasium bildet diese Gruppe einen weiteren wertvollen Pool an potenziellen Azubis. Die Volkshochschule unterstützt beim Herstellen des Kontakts. Ansprechpartnerin ist Laura Heidrich, Tel. 02173 951-4114, E-Mail.
  • Der Verein beratungsCentrum in Monheim am Rhein betreut unter anderem Geflüchtete und unterstützt diese bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Falls Sie an einer Ausbildung oder Beschäftigung eines Geflüchteten interessiert sind, können Sie sich gerne mit Mandy Rödig, Tel. 02173 20420-23, E-Mail, in Verbindung setzen. Das beratungsCentrum begleitet die Geflüchteten auch nach Aufnahme einer Ausbildung und unterstützt beide Seiten bei ihrem gemeinsamen Ziel, die Ausbildung erfolgreich zu absolvieren.
  • IHK und HWK bieten mit der sogenannten Einstiegsqualifizierung ein Modell an, mit dem Unternehmen und potenzieller Azubi sich während eines Langzeitpraktikums intensiv kennenlernen können. Dabei erlernen die Praktikanten die Inhalte des ersten Ausbildungsjahres und können für sich klären, ob das Berufsbild zu ihnen passt. Ebenso erlaubt die Einstiegsqualifizierung den Unternehmen eine fundierte Einschätzung, ob der/die Auszubildende zu ihnen passt.
    Unternehmen erhalten einen Zuschuss von bis zu 347 Euro monatlich. Die Übernahmequote nach Beendigung des Langzeitpraktikums liegt bei fast zwei Drittel. Und bei einer derartigen Übernahme kann die Einstiegsqualifizierung auf die Ausbildung angerechnet werden.
    Weitere Informationen zur Einstiegsqualifizierung erhalten Sie bei Sabine Agreiter (IHK zu Düsseldorf), Tel. 0211 3557-435, E-Mail, und bei Gabriele Leßel, Kreishandwerkerschaft Mettmann, Tel. 02104 9553-30, E-Mail.
  • Die Assistierte Ausbildung ist ein Projekt der Agentur für Arbeit, mit der die Ausbildung von benachteiligten Personen unterstützt wird. Mit der Assistierten Ausbildung wird Ihr Betrieb vor oder während der Ausbildung intensiv begleitet. Sowohl das Unternehmen als auch der Azubi erhalten Unterstützung – individuell an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. Der Betrieb bekommt beispielsweise Hilfe bei der Verwaltung, Organisation und Durchführung der Ausbildung sowie der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses (auch durch Begleitung im Betriebsalltag).
    Weitere Informationen finden Sie im Flyer, Ansprechpartner ist Michael Altieri (Agentur für Arbeit Mettmann), Tel. 02104 6962-217, E-Mail.
  • Die ausbildungsbegleitenden Hilfen sind ein weiteres Projekt der Agentur für Arbeit. Hier erhalten förderungsbedürftige junge Menschen Unterstützung, die sich in einer betrieblichen Berufsausbildung oder in einer Einstiegsqualifizierung befinden. Die konkreten Förderangebote richten sich nach dem individuellen Bedarf der Azubis und finden als Einzel- oder Kleingruppenunterricht außerhalb der Arbeitszeit statt. Für Ihr Unternehmen entstehen keinerlei Kosten, Sie und Ihr Azubi können also nur gewinnen.
    Weitere Informationen finden Sie im Flyer, Ansprechpartner ist Michael Altieri (Agentur für Arbeit Mettmann), Tel. 02104 6962-217, E-Mail.

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8. Afterwork ermittelt Stadtmeister im Eisstockschießen

In der Almhütte auf dem Rathausvorplatz liegt der Duft von frischem Kaiserschmarren in der Luft. Die Gäste freuen sich auf die verdiente Stärkung nach den ersten inoffiziellen Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen. An dieser haben kurz zuvor sechs Teams zu je vier Spielern teilgenommen. Spannung gab es dabei bis ins Finale zur letzten Kehre: 9 zu 9 war der Spielstand, bevor sich das Team 4TW (for the win) am Ende mit 14 zu 10 durchsetzen konnte.

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Das fünfte und letzte Afterwork im Jahr 2018 war aber nicht nur für das Gewinnerteam ein Erfolg. Mehr als 30 Gäste trafen sich in lockerer Atmosphäre und genossen die leckeren Speisen und Getränken in der Almhütte. Sie nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und das Jahr Revue passieren zu lassen. Außerdem informierten sie sich über die neue Nebenjob-Börse Monheim am Rhein. Viele waren sich einig, diese neue Plattform zu nutzen, um eigene Nebenjobs, Ausbildungsplätze oder Praktika zu bewerben. Auch hierbei zeichnet sich somit ein Erfolg ab.

Die Afterwork-Reihe wird im März kommenden Jahres in der Marienburg fortgesetzt. Die Einladung folgt zu gegebener Zeit.

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Terminausblick

14. Januar 2019, Informationsveranstaltung zu aktuellen Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht, 9-13 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel Am Wald, An der Alten Ziegelei 4, 40789 Monheim am Rhein

Auch zum Jahreswechsel 2018/2019 ergeben sich wieder zahlreiche Neuerungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Die Änderungen haben Auswirkungen auf die Außenhandelspraxis der Unternehmen. Für Praktiker ist es wichtig, von den Änderungen zu erfahren, diese zu bewerten und zu prüfen, ob sie für das eigene Unternehmen wesentlich sind und einer innerbetrieblichen Berücksichtigung bedürfen. Die IHK Düsseldorf bietet deshalb mehrere Informationsveranstaltungen an.

Den umfangreichen Themenkatalog sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Das Teilnahmeentgelt beträgt 130 Euro für IHK-Mitglieder. Weitere Informationen erhalten Sie bei Jacqueline Salierno (IHK zu Düsseldorf), Tel. 0211 3557-363, E-Mail.

 

31. Januar 2019, Webinar „Strategische Personalarbeit für KMU“, 10-11 Uhr

Veranstaltungsort: eigener Schreibtisch

Investitionen in die strategische Planung, Suche, Entwicklung und Führung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich aus – und sind gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Doch viele Kleinbetriebe haben nur wenig Zeit und kein Fachpersonal für eine professionelle Personalplanung. Im Webinar des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) erfahren Sie, was eine strategische Personalarbeit beinhaltet und wie Sie ganz konkret erste Schritte gehen können.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sowie eine Übersicht mit weiteren Webinar-Terminen finden Sie hier.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

Archiv

Ständig verfügbar: Hier finden Sie alle Ausgaben unseres MonheimPlus-Newsletters.

10. Februar 2017, Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

 

Willkommen

Liebe Leserin, lieber Leser,

als städtische Wirtschaftsförderung begrüßen wir Sie zu unserer ersten Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters. Mit diesem Newsletter möchten wir Ihnen in Zukunft regelmäßig aktuelle Informationen zum Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein zur Verfügung stellen. Die Titelstory wird sich dabei einem Wirtschaftszweig oder -thema mit besonderer Bedeutung oder Aktualität für die Stadt widmen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf wirtschaftsnahe Projekte und Veranstaltungen am Standort Monheim am Rhein sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

Titelstory: Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein

Die erste Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters möchten wir dazu nutzen, um uns Ihnen als städtische Wirtschaftsförderung zu präsentieren: Wer ist die Wirtschaftsförderung? Was macht die Wirtschaftsförderung? Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die Wirtschaftsförderung?

 

Wer betreibt städtische Wirtschaftsförderung?

Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein ist Chefsache. Erster Wirtschaftsförderer ist somit Bürgermeister Daniel Zimmermann. Unterstützt wird er durch die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, die ihm als Stabsstelle direkt zugeordnet ist. Dies garantiert eine schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung und Realisierung von wirtschaftsrelevanten Anliegen.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies u.a.:

  • Arbeitssitzungen von Bürgermeister, Kämmerin, Stadtentwicklungsgesellschaft sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus im Zwei-Wochen-Rhythmus;
  • den wöchentlichen Austausch zwischen Bürgermeister und dem Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus;
  • die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben jederzeit die Möglichkeit, den direkten Draht zum Bürgermeister zu nutzen um dringende Anliegen zeitnah zu erörtern und einer Lösung zuzuführen.

Die Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus wird derzeit von Thomas Zitzmann kommissarisch geleitet. Insgesamt betreut die Abteilung vier Aufgabenschwerpunkte, die wir Ihnen nachfolgend kurz vorstellen möchten. Außerdem nennen wir Ihnen die jeweiligen Kontaktpersonen.

 

Welche Aufgaben übernimmt die Wirtschaftsförderung in Monheim am Rhein?

Gewerbekundenmanagement

Das Team vom Gewerbekundenmanagement ist Ansprechpartner für Bestandsunternehmen und Ansiedlungsinteressierte aus dem produzierenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem den Immobilienservice, die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen, die Lotsenfunktion bei Genehmigungsverfahren (zum Beispiel: Bauantrag) sowie die Bestandspflege durch Netzwerkveranstaltungen, Unternehmensbesuche und den Versand eines Newsletters.

Kontakt: Dr. Christoph Hahn, Thomas Zitzmann

 

Citymanagement

Unser Team vom Citymanagement engagiert sich für die Erhöhung der Innenstadtattraktivität in Monheim und Baumberg und ist der zentrale Ansprechpartner für den Einzelhandel und die Gastronomie. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen das aktive Ansiedlungsmanagement, Standortmarketing, die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (Stadtfest, Frühlingsfest, Martinsmarkt, Sternenzauber), das aktive Begleiten von Baustellen in der Innenstadt sowie ein Ladenflächenmanagement zur Vermittlung freier Ladenlokale. Regelmäßige Netzwerkveranstaltungen informieren zu aktuellen Einzelhandelsthemen.

Kontakt: Romy Klaubert, Petra Mackenbrock, Isabel Port, Katja Schott

 

Stadtteilmanagement

Georg Scheyer betreut als Stadtteilmanager das Berliner Viertel. Zu den Hauptaufgaben zählen die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (zum Beispiel Septemberfest), Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthalts- und Lebensqualität und des gemeinsamen Miteinanders im Berliner Viertel (zum Beispiel: Berliner Viertel soll bunter werden, Monheim kocht bunt, Sportturniere, Familienpicknick). Im Stadtteilbüro werden vielfältige Arbeitsgruppen mit lokalen Akteuren organisiert. Zudem ist das Stadtteilmanagement Ansprechpartner für die Bewohnerschaft und Gewerbetreibende im Berliner Viertel.

Kontakt: Georg Scheyer

 

Tourismusmanagement

Das Team vom Tourismusmanagement setzt sich für die Förderung und Weiterentwicklung des Tourismusstandorts Monheim am Rhein ein. Schwerpunkte der Arbeit sind zum Beispiel die Vernetzung mit den lokalen Hoteliers und Gastronomen, der Aufbau des dezentralen Stadtmuseums MonChronik, die Entwicklung touristischer Infrastruktur, die Vermarktung der Stadt in den Segmenten Tagestourismus, Messe- und Geschäftstourismus sowie die Zusammenarbeit mit der kreisweiten Tourismusinitiative neanderland.

Kontakt: Katharina Brand, Markus Kuller, Maximiliane Richtzenhain

 

Welche konkreten Angebote und Aktivitäten bietet die städtische Wirtschaftsförderung?

Sowohl Bestandsunternehmen als auch ansiedlungsinteressierte Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von unseren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten:

Immobilienservice: Sie sind auf der Suche nach Büro-, Hallen- oder Einzelhandelsflächen in Monheim am Rhein? Möchten Sie ein Grundstück kaufen und passend zu Ihren Bedürfnissen bebauen? Oder suchen Sie nach Möglichkeiten, Ihr bestehendes Gebäude zu erweitern und Ihre Tätigkeiten ausweiten zu können? – Dann kontaktieren Sie uns. Wir haben stets einen aktuellen Überblick über Immobilienangebote in der Stadt und helfen Ihnen auch bei der Entwicklung im Bestand gerne weiter.

Netzwerk- und Informationsveranstaltungen: Unternehmerinnen und Unternehmer betonen in Gesprächen mit uns immer wieder die Bedeutung von lokalen Netzwerken. Deshalb organisieren wir regelmäßig Treffen für die Monheimer Wirtschaft, wie etwa das Einzelhandelsfrühstück, den Altstadtwirtetreff oder den Hotelierstammtisch. Und auch Informationsveranstaltungen zu Auslandsmärkten und Themen wie Industrie 4.0, Corporate Social Responsibility oder die Integration von Flüchtlingen bieten gute Möglichkeiten zum Knüpfen und Pflegen von Kontakten.

Informationspaket für neue Beschäftigte: Ziel ist es, Sie als Monheimer Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften zu unterstützen. Dazu können Sie das Informationspaket an Bewerberinnen und Bewerber weitergeben und ihnen aufzeigen, dass Monheim am Rhein nicht nur der perfekte Ort zum Arbeiten, sondern auch zum Leben ist. Das Paket umfasst wichtige Informationen zum Wohnstandort Monheim am Rhein (zum Beispiel Geschäfte, Kitas und Schulen, Freizeit, Verkehr, Immobilienmakler), einen Stadtplan sowie die Tourismusbroschüre. Sie können das Informationspaket kostenfrei per E-Mail bestellen.

Stadtführungen: Sie möchten Ihren Geschäftspartnern den Monheimer Bieräquator zwischen Kölsch und Alt schmackhaft machen oder mit Ihrer Belegschaft Monheim von seiner Schokoladenseite kennenlernen? – Dann gehen Sie mit den MonGuides auf Entdeckungstour durch unsere Stadt. Das vielfältige Programm sowie wichtige Informationen zur Buchung finden Sie auf monheim.de.

Haben Sie noch weitere Anliegen? – Kein Problem, sprechen Sie uns an. Denn für das Team der Wirtschaftsförderung bedeutet Service eine Rundum-Betreuung von Unternehmen: von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Eröffnung des neues Standortes – und natürlich darüber hinaus als Bestandsunternehmen.

 

Terminausblick

7. März 2017, Regionalforum Industrie 4.0, 10-14 Uhr

Veranstaltungsort: Hotel am Wald, An der Alten Ziegelei 4, 40789 Monheim am Rhein

In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Treibende Kraft dieser Entwicklung ist die rasant zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Sie verändert nachhaltig die Art und Weise, wie zukünftig in Deutschland produziert und gearbeitet wird. Wie Industrie 4.0 funktioniert und was heute schon in der Praxis möglich ist, möchten wir Ihnen auf der Veranstaltung zeigen. Die Teilnahme am Regionalforum Industrie 4.0 ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

 

9. März 2017, Digitalisierung der Wirtschaft, 14.30-19 Uhr

Veranstaltungsort: CAMPUS Qiagen, Qiagen Straße 1, 40724 Hilden

Die Digitalisierung der Unternehmenslandschaft ist im Rheinland kein Fremdwort mehr. Viele Unternehmen digitalisieren bereits ihre Arbeits- und Produktionsprozesse und haben hervorragende Ergebnisse erzielt. Am 9. März stellen wir Ihnen regionale Beispiele von Unternehmen sowie Initiativen vor und freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit Ihnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, bitten wir um Anmeldung per e-Mail bis zum 1. März 2017.

 

2. April 2017, Frühlingsfest, 11-18 Uhr

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 2. April die neue Jahreszeit eingeläutet. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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17. März 2017, Digitalisierung und Industrie 4.0

 

Titelstory: Digitalisierung und Industrie 4.0

https://www.monheim-plus.de/Digitalisierung und Industrie 4.0 sind zwei der meistgebrauchten Schlagwörter, wenn es um die Ausrichtung der deutschen Wirtschaft im 21. Jahrhundert geht. Vielen Unternehmen bietet sich die Möglichkeit, im Rahmen dieser Entwicklung neue Geschäftsfelder und Kundengruppen zu erschließen. Öffentliche Hand und Wirtschaftsverbände haben dies erkannt und entsprechende Programme ins Leben gerufen, um die Unternehmen zu unterstützen. So hat etwa als Baustein der Landesinitiative „Digitale Wirtschaft NRW“ im vergangenen November der digihub Düsseldorf/Rheinland seine Arbeit aufgenommen. Die IHK Düsseldorf hat das Thema Digitalisierung zum Schwerpunktthema 2017 gemacht. Und die Stadt Monheim am Rhein installiert bis Ende 2018 ein flächendeckendes Glasfasernetz, damit kein Unternehmen den Anschluss an die digitale Zukunft verpasst. Gleichzeitig kooperiert die städtische Wirtschaftsförderung mit IHK und anderen Akteuren, um Möglichkeiten zum Wissens- und Informationsaustausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbänden und Fördergeldgebern zu schaffen. Der zentrale Prozess von Digitalisierung und Industrie 4.0 steht dabei im Mittelpunkt: die Vernetzung.

 

Digitalisierung und Industrie 4.0: Die digitale Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen

Studien betonen vielfach, dass Digitalisierung und Industrie 4.0 aus heutiger Sicht zunächst einmal als Prozesse zu verstehen sind. Die Rede ist beispielsweise „vom Weg zur Industrie 4.0“ oder von „Evolutionsstufen der Digitalisierung.“ Zudem sind beide Entwicklungen eng miteinander verbunden, da die Digitalisierung eine notwendige Voraussetzung für Industrie 4.0 ist. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand identifiziert vier (digitale) Schritte auf dem Weg zur Industrie 4.0:

  1. Digitale Datenerfassung: Die meisten Unternehmen nutzen bereits digitale Modelle zur Datenerfassung wie etwa das Erstellen elektronischer Archive oder das Sammeln von Aufträgen mittels Computerprogrammen. Damit sind die Unternehmen (unbewusst?) schon auf dem Weg zur Industrie 4.0.
  2. Analyse und Datenauswertung: Auch dieser Schritt ist längst in Wirtschaft und Gesellschaft etabliert. Die erfassten Daten ermöglichen die Datenanalyse und eine darauf aufbauende Simulation, etwa zum Kundenverhalten oder zur Lebensdauer einzelner Bauteile.
  3. Datenaustausch und Kommunikation: Hier werden die analysierten Daten zwischen verschiedenen Fachbereichen eines Unternehmens oder mit anderen Unternehmen geteilt. So wird etwa der Lagermitarbeiter über Assistenzsysteme wie Datenbrillen von einem Verkaufsmitarbeiter informiert, welche neuen Aufträge er zu erledigen hat und wie er im Lager die kürzesten Wege zurücklegt, um das Paket zusammenzustellen. Ein anderes bekanntes Beispiel sind Navigationsanwendungen wie googlemaps oder waze, die aus der aktuellen Position von Smartphones das Verkehrsaufkommen ermitteln, simulieren und Empfehlungen für die schnellste Route präsentieren. Auf dieser Stufe der Digitalisierung entstehen aktuell zahlreiche innovative, serviceorientierte Geschäftsmodelle.
  4. Dezentralität und Autonomie: Die entscheidende Weiterentwicklung zu Schritt drei besteht darin, dass intelligente Systeme Daten selbstständig erheben, auswerten, austauschen und darauf aufbauend Entscheidungen treffen. Ein Sensor in einem Lagerfach erfasst zum Beispiel, dass ein Mitarbeiter das drittletzte Produkt aus dem Fach genommen hat, und meldet dies an die firmeninterne Einkaufsabteilung. Gehen die gleichen Produkte auch in anderen Fächern zur Neige, wird autonom eine Bestellung weiterer Waren beim Zulieferer veranlasst.

Der vierte Schritt veranschaulicht somit die echtzeitfähige, intelligente Vernetzung von Menschen, Maschinen und digitalen Systemen, die im Mittelpunkt von Industrie 4.0 steht.

 

„Durch die Digitalisierung lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen und können diese unglaublich optimieren.“

Ferdi Hilgers, Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH, erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung die Vorteile von Digitalisierung und Industrie 4.0.

Herr Hilgers, Sie sind Geschäftsführer der Hilgers Transport GmbH. Beschreiben Sie kurz Ihr Unternehmen und was die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 für Sie bedeuten.

Die Hilgers Transport GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition am Standort Monheim am Rhein zurück. Das Familienunternehmen mit etwa 60 Beschäftigten ist Dienstleister im Bereich Logistik und auf das Handling und den Transport von Langgütern spezialisiert. Hier entwickeln und realisieren wir individuelle Logistikkonzepte für unsere Kunden. Unser Fuhrpark ist vollständig mit Telematik ausgerüstet und ermöglicht uns eine detaillierte Datenerfassung und -analyse. An diesem Punkt setzen auch unsere Aktivitäten im Bereich Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung an. Denn die Daten erlauben es uns, Informationen zum Warentransport in Echtzeit an unsere Kunden weiterzugeben. In Kürze erneuern wir die Telematik und können dadurch weitere Prozessschritte automatisieren, wie etwa das Avisieren, wann genau der Transport am Zielort eintreffen wird.

Wie sind Sie auf das Thema Digitalisierung aufmerksam geworden? Gab es einen konkreten Anlass?

Nein, einen konkreten Anlass gab es nicht. Denn Digitalisierung und Automatisierung sind für uns als Logistikdienstleister letztendlich schon seit Jahr und Tag von Bedeutung. Entsprechend wird das Thema auch in der Fachpresse und auf Tagungen schon lange aufgegriffen. Die Verbindung nach außen zu den Kunden ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Von daher sind wir im Sinne einer Optimierung stets daran interessiert, diesen Austausch mit den Kunden zu automatisieren. Eine Prozessdigitalisierung, wie sie von uns und auch den großen Logistikdienstleistern DHL, DPD oder UPS eingesetzt wird, ist hierbei von großem Nutzen. Als kleiner Mittelständler sind wir in diesem Zusammenhang schon sehr gut aufgestellt und gehen mit der Erneuerung unserer Telematik noch einen Schritt weiter.

Was ist durch Digitalisierung und Industrie 4.0 für Ihr Unternehmen möglich, was vorher nicht möglich war?

Als erstes lernen wir unsere Arbeitsabläufe viel besser kennen, machen sie transparenter und können sie viel besser steuern. Durch das Auswerten der immensen Datenmengen erhalten wir sehr viele Informationen, die wir zur internen Prozessoptimierung und dadurch zur Effizienzsteigerung einsetzen können. Gleichzeitig können wir durch die Datenanalyse sehr schnell auf Kundenbedürfnisse und Trends reagieren.

Ein zweiter großer Vorteil ist, dass wir durch das Teilen von Informationen mit unseren Kunden einen Mehrwert für diese schaffen. Viele Kunden haben zwar noch nicht die Anforderungen, jederzeit genau zu wissen, wo sich die Ware befindet, den Auftragsstatus also in Echtzeit verfolgen zu können. Aber ich bin mir sicher, dass solche Anforderungen in ein paar Jahren Standard sein werden, etwa in der Automobilindustrie. Durch unsere frühzeitigen Investitionen in diesen Bereichen werden wir zum Zeitpunkt X dann bereits einen wertvollen Erfahrungsschatz und Wissensvorsprung haben.

Was waren und sind die größten Herausforderungen bei der Implementierung von Industrie 4.0? Wie haben Sie diese gemeistert?

Die größte Herausforderung bestand darin, einen passenden IT-Partner zu finden, der unsere Ideen umsetzen kann. Dazu haben wir uns auf Messen, bei Verbandstreffen und dergleichen informiert und sind letztlich bei einem ERP-Hersteller fündig geworden. Leider gab es damals noch keine Einrichtungen wie das Kompetenzzentrum für den Mittelstand. Das hätte uns damals sicherlich geholfen.

Eine zweite Herausforderung war es, die Mitarbeiter von Sinn und Nutzen des ERP-Systems und des Telematikeinsatzes zu überzeugen. Schließlich müssen die Mitarbeiter das ganze Projekt mittragen und umsetzen. Hier haben wir entsprechende Gespräche geführt und auch die Angst vor dem „gläsernen Fahrer“ nehmen können. Mittlerweile möchten die Fahrer auf die Telematik gar nicht mehr verzichten.

Welchen Tipp geben Sie Unternehmern, die das Thema Industrie 4.0 angehen und in ihrem Betrieb umsetzen möchten?

Wichtig ist es, Netzwerke zu potenziellen IT-Dienstleistern aufzubauen. Denn insbesondere als kleines oder mittleres Unternehmen braucht man hier Partner, die einen beim Digitalisierungsprozess unterstützen und die passende Technik zur Verfügung stellen. Ich denke, dass Akteure wie die IHK, die Plattform Industrie 4.0 oder das Kompetenzzentrum für den Mittelstand gute Vermittler von solchen Kontakten sein können.

Darüber hinaus gebe ich den Ratschlag, keine Angst vor Digitalisierung und Industrie 4.0 zu haben, sondern Projekte beherzt anzugehen. Überlegen Sie, welche kleinen Schritte bereits zu großem Nutzen führen und setzen Sie diese fokussiert um. Beziehen Sie dabei die Mitarbeiter ein und nutzen Sie auch externe Beratungs- und Unterstützungsangebote. Grundsätzlich gilt: Informieren, informieren, informieren! Sie müssen als Geschäftsführer auf dem neuesten Stand darüber sein, was technisch möglich ist. Besuchen Sie dazu auch Messen und schauen sich entsprechende Produkte an.

Welche Rahmenbedingungen müssen sich Ihrer Ansicht nach ändern, damit Digitalisierung und Industrie 4.0 noch erfolgreicher wird?

Die ganz großen Themen sind Datensicherheit und Datenstandards. Die benötigen wir, damit wir uns noch breiter und intensiver mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette vernetzen und austauschen können. Aktuell kocht jeder noch sein eigenes Süppchen, da die Standards eben fehlen.

Ein zweiter Punkt betrifft den Aspekt der Ausbildung. Wir brauchen eine Initiative zur Bildung 4.0. Und zwar für alle Berufsgruppen. Schon in der Schule muss der Umgang mit Informationstechnologien intensiv erlernt und in der Ausbildung dann je nach Berufsfeld vertieft werden. In unserem Unternehmen legen wir im Praxisteil der Ausbildung bereits den Fokus darauf. Und unsere Führungskräfte qualifizieren wir entsprechend weiter.

Zu guter Letzt bedarf es natürlich einer digitalen Infrastruktur. In Monheim am Rhein sind wir diesbezüglich schon sehr gut aufgestellt, aber Digitalisierung und Industrie 4.0 können nur zum Erfolg führen, wenn diese Infrastruktur flächendeckend in Deutschland und Europa existiert.

Herr Hilgers, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen nicht nur bei der Implementierung des neuen Telematiksystems viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Viele neue Einblicke und Unterstützungsangebote für Unternehmen auf dem Regionalforum Industrie 4.0

Rund 50 Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und öffentlicher Hand sind am 7. März im Hotel am Wald der Frage nachgegangen, was Industrie 4.0 ist und wie sie sich auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen umsetzen lässt. Nach einem einleitenden Vortrag zeigten die Beispiele der Hilgers Transport GmbH (Monheim am Rhein) und der Helmut Beyers GmbH (Mönchengladbach) anschaulich den Mehrwert, den Industrie 4.0 liefern kann: von zusätzlicher Transparenz der Arbeitsschritte über bessere Grundlagen für Analysen, Simulationen des Fertigungs- bzw. Lieferprozesses und die Unterstützung von Entscheidungen bis hin zu neuen Serviceangeboten für den Kunden. Die Referenten ließen dabei auch die Herausforderungen und Hürden auf dem Weg zur Industrie 4.0 nicht außer Acht. Beiden Vorträgen war aber die Schlussfolgerung gemein, dass es besser sei, sich auf den Weg zu machen anstatt sich des Themas Industrie 4.0 zu verschließen. Denn die Potenziale und neuen Möglichkeiten seien vielfach größer als die Risiken.

Dr. Matthias Parlings vom Kompetenzzentrum für den Mittelstand formulierte in seinem Vortrag drei Fragen, anhand derer Unternehmen die für sie passenden Bausteine von Industrie 4.0 identifizieren können: Was erzeugt Kundennutzen? Was erschließt Kostenvorteile? Was schafft Wettbewerbsvorsprung? – Die kostenfreien Informations- und Beratungsangebote des Kompetenzzentrums helfen bei der Beantwortung dieser Fragen ebenso wie die Angebote der Plattform Industrie 4.0.

Im Anschluss an die Vorträge und eine anregende Podiumsdiskussion nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Mittagsimbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Nicht nur deshalb war die Resonanz auf das Regionalforum Industrie 4.0 von den Beteiligten überaus positiv.

 

Terminausblick

28. März 2017, Unternehmensnachfolge im Mittelstand, 15-19 Uhr

Veranstaltungsort: Kreishandwerkerschaft Mettmann, Emil-Beerli-Straße 10, 40822 Mettmann

Stehen Sie vor der Aufgabe, die Unternehmensnachfolge zu regeln? Fragen Sie sich, wie Sie dabei Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze erhalten können? Oder sind Sie an der Übernahme eines bestehenden Unternehmens interessiert? – Hilfreiche Informationen und praktische Hilfestellungen für Ihre Vorhaben vermittelt Ihnen die Veranstaltung am 28. März. Zu den Referenten gehören Unternehmensberater, Experten für Steuerrecht sowie drei Unternehmer aus Industrie und Handwerk.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 22. März 2017 gebeten.

 

4. April 2017, Digitalisierung #konkret, 10-18 Uhr

Veranstaltungsort: STARTPLATZ Düsseldorf, Speditionstraße 15a, 40221 Düsseldorf

Fragen Sie sich, wo Sie in Ihrem Unternehmen digitalisieren müssen? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen es gibt? Was das richtige Modell für Ihr Unternehmen ist? – Dann diskutieren Sie mit Unternehmern und Geschäftsführern aus der Region auf der Praxiskonferenz mit Erfahrungsworkshops für Mittelstand und Industrie! Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie auf digihub.de.

 

25. April 2017, Mehrwert CSR – Erfolgsmodell für den Mittelstand, 14.15 Uhr

Veranstaltungsort: EDUARD KRONENBERG GmbH, Kronenberg Allee 1, Technologiepark Haan, 42781 Haan

Sie führen ein kleines oder mittelständisches Unternehmen und möchten sich dem Thema Corporate Social Responsibility widmen? Erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise würden Ihnen helfen, CSR in Ihrem Unternehmen zu implementieren? – Der Grundlagenworkshop Mehrwert CSR bietet Ihnen nicht nur eine theoretische Einführung in das Thema. Ein zentrales Ziel ist es, die Umsetzung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen zu verdeutlichen und Ihnen so konkrete erste Schritte aufzuzeigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7005, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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27. April 2017, Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

 

Titelstory: Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Viele Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer haben sich im Frühjahr 2016 an unserer Befragung beteiligt und uns ihre Wünsche für zusätzliche Angebote und Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung genannt. Einige dieser Anregungen haben wir bereits umgesetzt: Zusammenstellen eines Infopakets für neue Beschäftigte, Infoveranstaltungen zum Breitbandausbau und zur Digitalisierung sowie das Erstellen des MonheimPlus-Newsletters. Die dritte Ausgabe des Newsletters möchten wir nutzen, um Ihnen drei neue Angebote vorzustellen, die dieses Frühjahr an den Start gehen. Sie zielen darauf ab, die Vernetzung der Monheimer Unternehmerinnen und Unternehmer weiter zu forcieren. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das Frühlingsfest sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

b2b-Plattform auf monheimplus.de

Ihnen geht es vermutlich ähnlich wie den meisten Unternehmen: Sie kaufen Dienstleistungen extern ein, Sie vergeben Renovierungs- oder Ausbauarbeiten an Handwerker und Baufirmen und Sie beziehen Halbzeuge, Einzelteile und Baugruppen von Lieferanten. Die neue b2b-Plattform greift den Wunsch vieler Unternehmerinnen und Unternehmer auf, bei derartigen Auftragsvergaben die lokale Wirtschaft stärker zu berücksichtigen. Auf monheimplus.de können Sie Ihre Aufträge in einen geschützten Mitgliederbereich einstellen, auf den nur Monheimer Unternehmen Zugriff haben. Außerdem können Sie hier Termine und News aus Ihrem Unternehmen posten. Probieren Sie es aus und machen Sie mit – denn Sie und die Monheimer Wirtschaft haben viel zu bieten!

Hier gelangen Sie zur b2b-Plattform, auf der Sie sich zunächst registrieren müssen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und geben nach Möglichkeit eine personenbezogene E-Mail-Adresse (z.B. vorname.nachname@unternehmen.de) an. Unternehmen mit größeren Mitarbeiterzahlen können auch mehrere Accounts und Ansprechpartner anmelden. Bei der Registrierung können Sie uns zudem mitteilen, welche Themengebiete und (Auslands‑)Märkte für Sie und Ihr Unternehmen besonders interessant sind. Wir werden Ihnen dann entsprechende Informationen zielgerichtet per E-Mail zukommen lassen.

Im Anschluss an die Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail inklusive einem Link zur Verifizierung des Accounts. Um den Zugang zur b2b-Plattform ausschließlich Monheimer Unternehmen zu ermöglichen, werden wir anschließend Ihren Account aktivieren.

Auf der b2b-Plattform können Sie Ausschreibungen, Termine und News anderer Monheimer Unternehmen einsehen, sich diese merken und dem Autor eines Beitrags eine Nachricht senden – wenn Sie sich etwa auf eine Ausschreibung bewerben möchten. Über eine Schaltfläche können Sie zudem eigene Ausschreibungen, Termine und News erstellen. Auch hier gilt: Wir prüfen Ihre Beiträge vor Veröffentlichung, damit die b2b-Plattform nicht zu Werbezwecken oder anderen nicht gewünschten Zwecken verwendet wird.

Bei Fragen zur Registrierung und zu den Funktionen der b2b-Plattform können Sie sich gerne an Herrn Dr. Christoph Hahn wenden, Tel. 02173 951-613, chahn@monheim.de.

 

1. Afterwork für die Monheimer Wirtschaft am 11. Mai

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Aus Reihen der Monheimer Unternehmerschaft wurde der Wunsch an uns herangetragen, Sie über laufende und geplante (Bau-)Projekte in Monheim am Rhein zu informieren. Auf dem ersten Afterwork im Mai präsentieren wir Ihnen daher einige Vorhaben und erläutern, wie Sie sich als lokales Unternehmen für die Ausführung bewerben können. Im anschließenden geselligen Teil des Abends mit Imbiss und Getränken freuen wir uns auf viele interessante Gespräche mit Ihnen.

Das Afterwork am 11. Mai in der Mack-Pyramide, Am Kieswerk 4, beginnt um 17 Uhr. Die Teilnahme ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 5. Mai 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork am 21. Juni

Polen gilt als wichtiges Bindeglied zwischen Ost- und Mitteleuropa. In den vergangenen Jahren konnte die polnische Wirtschaft ein durchgängig positives Wachstum verzeichnen. Zu den bedeutendsten Branchen zählen der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Elektrotechnik, der Energiesektor und die Lebensmittelindustrie.

Monheims Partnerstadt Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen. Zudem boomt in Danzig die Gründerszene. Hier werden im Mai 2017 auf der Technologie-Messe infoShare mehr als 5.000 Besucher und 250 start-ups erwartet.

Der „Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein – Malbork“ bietet interessierten Monheimer Unternehmen die Möglichkeit, direkt mit polnischen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen einer Kooperationsbörse präsentieren sich insgesamt neun Unternehmen aus Malbork. Ein detailliertes Ausstellerverzeichnis wird aktuell erstellt und wird nach Fertigstellung gerne zur Verfügung gestellt. Interessenten melden sich bitte bei Dr. Christoph Hahn, Telefon: 02173 951-613, chahn@monheim.de.

 

Terminausblick

17. & 18. Mai 2017, polis Convention – Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, 9-18 Uhr

Veranstaltungsort: Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Die polis Convention ist auf dem besten Weg, sich neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland zu etablieren. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. Im Mai präsentieren sich über 150 Aussteller aus Städten, Kommunen sowie der Immobilienwirtschaft – und mit den Niederlanden erstmals auch ein internationaler Partner. Begleitet wird die Messe wie gewohnt von einem Kongressteil. Dieser widmet sich 2017 den Themen „Stadt & Region“, „Stadt & Bildung“, „Wie wollen wir wohnen?“ und „Wie wollen wir arbeiten?“

Die Stadt Monheim am Rhein ist gemeinsam mit dem Kreis Mettmann auf der polis Convention vertreten. Sie finden uns am Messestand A.08.1. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

23. Mai 2017, Wirtschaftsforum Frankreich, 15-17 Uhr

Veranstaltungsort: JENOPTIK Robot GmbH, Opladener Straße 202, 40789 Monheim am Rhein

Frankreich verfügt im europäischen und globalen Vergleich nach wie vor über eine der stärksten Volkswirtschaften. Aktuell boomt die Gründerszene und ebnet den Weg in eine vielversprechende Zukunft, insbesondere im Großraum Paris.

Auf dem „Wirtschaftsforum Frankreich“ werden neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch Unterstützungen für Investitionen in Frankreich thematisiert. Außerdem bekommen interessierte Unternehmen aus erster Hand wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten zu französischen Partnern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Monheims Partnerstadt Bourg-la-Reine, die nur fünf Kilometer von Paris entfernt liegt. Der Bürgermeister von Bourg-la-Reine wird Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen aufzeigen und steht als Ansprechpartner und Vermittler zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Um Anmeldung wird daher bis zum 16. Mai 2017 gebeten.

 

26.-28. Mai 2017, Stadtfest „Einmal Weltall und zurück“

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Das diesjährige Stadtfest entführt die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Einmal Weltraum und zurück“ in ferne Galaxien. Planetarium, Astronautentrainingscamp, Mondlandung, Planetenlandschaft sind nur einige der Attraktionen, auf die sich die Gäste freuen können.

Traditionell startet das Stadtfest am Freitag mit dem Gänseliesellauf,  der die Läufer an der Bühne Krischerstraße vorbeiführt. Am Samstag lockt zudem der Gänselieselmarkt, ein weit über den Stadtrand hinaus bekannter Trödelmarkt, zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Alle Stände sind bereits restlos ausgebucht. Der Stadtfest-Sonntag ist verkaufsoffen und steht im Zeichen der Stadtwette und der Vereinsmeile.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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9. Juni 2017, Monheim am Rhein investiert weiter in bessere Verkehrsanbindung

 

Titelstory: Monheim am Rhein investiert weiter in eine bessere Verkehrsanbindung

https://www.monheim-plus.de/Die vierte Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters widmet sich dem Thema Verkehr in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir aktuelle Maßnahmen zur Verbesserung der Anbindung an die Autobahnen, neue Busverbindungen für Berufspendler sowie einen Blick in die Zukunft als Smart City Monheim 4.0. Ein Interview mit der JENOPTIK Robot GmbH zeigt zudem, wie Verkehrsüberwachung der allgemeinen Sicherheit dienen kann. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 1. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

 

Optimierung der Busverbindungen für Berufspendler

Die Bahnen der Stadt Monheim haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Änderungen an ihrem Liniennetz vorgenommen. Ein zentrales Ziel dabei war es, die Anschlüsse für die Berufstätigen zu optimieren, die täglich zur Arbeit nach Monheim pendeln:

  • Die Linie SB78 ist besonders für Beschäftigte interessant, die im Baumberger Süden und Monheimer Norden arbeiten. Die Busse fahren vom S-Bahnhof Langenfeld-Berghausen über die Berghausener Straße, die Konrad-Zuse-Straße, die Ecolab-Allee, die Baumberger Chaussee und die Niederstraße zum Gewerbegebiet Rheinpark. Die Linie SB78 fährt von montags bis freitags tagsüber im 20-Minuten-Takt. Der Fahrplan ist dabei sowohl auf die S-Bahn von und nach Köln als auch auf die Verbindungen von und nach Düsseldorf abgestimmt.
  • Die Linie SB79 optimiert die Anbindung für Beschäftigte im Bayer-Landwirtschaftszentrum und dem Creative Campus. Der Schnellbus ist speziell auf die Arbeitszeiten in den Unternehmen ausgerichtet und verkehrt von montags bis freitags zwischen 6 und 19 Uhr im 20-Minuten-Takt. Dabei ist der Fahrplan morgens auf die S-Bahn von Köln und abends auf die S-Bahn nach Köln zurück ausgerichtet. Gleichzeitig werden auch die Züge von und nach Düsseldorf ohne lange Umsteigezeiten erreicht.
  • Beschäftigte in Baumberg und dem Gewerbegebiet Rheinpark profitieren zudem von Sondereinsatzbussen der Linie 789. Sie verkehren zwischen dem S-Bahnhof Düsseldorf-Hellerhof und dem Rheinpark und garantieren morgens zwischen 6.56 und 8.16 Uhr einen Anschluss im 10-Minuten-Takt. Das Zusatzangebot ist vor allem für Pendler vorteilhaft, die mit dem Regionalexpress aus Richtung Ruhrgebiet kommen und in Düsseldorf-Benrath in die S-Bahn umsteigen. Bei Ausstieg in Düsseldorf-Hellerhof sind sie durch den Einsatz der Sonderbusse in nur zwölf Minuten im Gewerbegebiet Rheinpark.

Eine Übersicht mit den wichtigsten Busverbindungen für Berufspendler finden Sie hier.

 

Verbesserte Anbindung an die Autobahnen

Im vergangenen Jahr wurden verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation auf der Berghausener Straße realisiert: So wurde die Ampelschaltung optimiert und die Anschlussstelle Richrath baulich erweitert. Seitdem hat sich der Verkehrsfluss merklich verbessert.

Auch die Situation auf der Opladener Straße bleibt im Fokus der Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung hat ein Ingenieurbüro mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, in der Möglichkeiten ausgearbeitet werden sollen um die Verkehrskapazitäten auf der Opladener Straße zu erhöhen. Erste Vorschläge will das Ingenieurbüro im Sommer der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen.

Ab Herbst widmet sich die Stadt Monheim am Rhein zudem in mehreren Etappen einer optimierten Autobahnanbindung des Monheimer Südens. Ziel ist es, eine gleichwertige „dritte Stadtzufahrt“ zu schaffen. Dazu wird zunächst an der Zufahrt zum Kreuz Monheim-Süd ein Kreisverkehr entstehen. Die Einmündung in die Hitdorfer Straße ist aktuell schlecht einsehbar, zudem verzögert die Stopp-Regelung ein rasches Abfließen des Verkehrs und führt mitunter zu Rückstau auf der A 59 und der A 542. Durch den Bau des Kreisverkehrs wird diese Situation entzerrt. Darüber hinaus sorgt das bessere Sichtfeld im Kreisverkehr für eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Ab 2018 baut die Stadt mit der „Nord-Süd-Spange“ eine neue Anbindung von der Autobahn an das Berliner Viertel. Eine ca. 800 m lange Stichstraße von der Alfred-Nobel-Straße zum mona mare schafft für viele Bewohner des Monheimer Südens eine attraktive neue Verbindung für Fahrten Richtung Leverkusen und Köln. Gleichzeitig dient die „Nord-Süd-Spange“ der Erschließung weiterer Kitas in der Nähe des mona mare sowie eines zusätzlichen Gewerbegebiets. Eine Abbildung zur geplanten Lage der „Nord-Süd-Spange“ finden Sie hier.

 

Intelligentes Parkraum- und Verkehrsmanagement in der Smart City Monheim 4.0

Mit der Verlegung des flächendeckenden Glasfasernetzes durch die MEGA verfügt Monheim am Rhein über eine einzigartige Infrastruktur. Diese dient als Grundlage, damit sich die Stadt in den kommenden Jahren zur Smart City Monheim 4.0 entwickeln kann. Für den Bereich Verkehr sind bereits erste Projekte angestoßen.

Der diesen Herbst neu gestaltete Parkplatz an der Klappertorstraße in Baumberg wird mit Sensoren ausgestattet, die für jeden Stellplatz registrieren, ob dieser verfügbar oder belegt ist. Die gleiche Technik wird im kommenden Jahr auch auf dem Parkplatz am Rathaus und am Berliner Ring installiert. Parallel dazu werden im Stadtgebiet Displays aufgestellt, die in Echtzeit über die Verfügbarkeit von Stellplätzen informieren und somit die Parkplatzsuche vereinfachen. Diese Informationen sollen auch mobil über das Smartphone abrufbar sein.

Ein weiteres Vorhaben steht im direkten Zusammenhang mit dem Umbau der ehemaligen Shell-Abfüllhalle an der Rheinpromenade zur geplanten neuen Stadthalle: Um die Besucherverkehre effizient steuern zu können, wird ein intelligentes Verkehrsleitsystem aufgebaut. Es unterstützt die Besucherinnen und Besucher beispielsweise bei der reibungslosen An- und Abreise. Die Stadt prüft derzeit in Zusammenarbeit mit T-Systems technische Lösungen zum Erfassen und Steuern der Verkehrsflüsse.

 

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes, selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt."

Bernhard Dohmann und Michael Wendlik von der JENOPTIK Robot GmbH erläutern im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung mögliche Veränderungen im Bereich der Verkehrsüberwachung.

Herr Dohmann, Sie leiten die Sparte Verkehrssicherheit der JENOPTIK Robot GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Dohmann: Die JENOPTIK Robot GmbH schaut auf eine über 80-jährige Tradition im Rheinland zurück. Ab 1934 hat die Otto Berning & Co. Kleinbildkameras produziert, die sogenannten Robot-Kameras. Nach und nach hat sich das Unternehmen im Bereich der Fertigung von Überwachungssystemen spezialisiert, zum Beispiel für Banken oder die Verkehrsüberwachung. Seit 1999 sind wir eine 100-prozentige Tochter der JENOPTIK AG. Mit unseren knapp 300 Beschäftigten am Standort Monheim am Rhein entwickeln, produzieren und vertreiben wir Systeme rund um den Straßenverkehr: Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen sowie Anlagen zur automatisierten Kennzeichenerfassung und zur Lkw-Mautkontrolle. Wir unterstützen in Deutschland und auch international die öffentlichen Träger der Verkehrsüberwachung, indem wir die Technik zur Verfügung stellen und umfassende Serviceleistungen anbieten.

Welche Themen bestimmen aktuell die Diskussion in Deutschland in puncto Verkehrssicherheit? Was unterscheidet den Standort von anderen Ländern?

Wendlik: Die Vereinten Nationen haben für die Jahre zwischen 2011 und 2020 das „Jahrzehnt der Verkehrssicherheit“ ausgerufen. Die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr ist auch hierzulande eine wichtige Aufgabe, denn die Zahl der Unfälle nimmt weiter zu und hat 2016 einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht. Zu den Maßnahmen, die die Verkehrssicherheit erhöhen, gehören die klassischen „Blitzer“ bei Verstößen gegen Tempolimits oder rote Ampelsignale. Aber auch Displays, die dem Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit anzeigen, entfalten Wirkung. Denn wenn bei überhöhtem Tempo das rote, traurige Smiley auf dem Display erscheint, reduzieren die meisten ihre Geschwindigkeit.

Es sind aber auch andere Modelle der Verkehrsüberwachung möglich. In anderen Ländern vertreiben wir zum Beispiel Anlagen zur sogenannten Abschnittskontrolle oder Section Control. Hier wird die durchschnittliche Geschwindigkeit in einem bestimmten Streckenabschnitt gemessen. Dazu wird das Kennzeichen am Beginn des Abschnitts erfasst und mit einem Zeitstempel versehen. Beim Verlassen des Abschnitts wird dann das durchschnittliche Tempo ermittelt und im Falle eines Überschreitens ein Verfahren eingeleitet. Derartige Anlagen können beispielsweise in Baustellenbereichen, auf Brücken oder in Tunneln eingesetzt Tempoverstöße verhindern und somit die Sicherheit, etwa der Bauarbeiter, erhöhen. Allerdings sind solche Anlagen in Deutschland noch nicht zugelassen. Die JENOPTIK Robot hat aktuell in Deutschland als einziger Hersteller eine Pilotanlage dieses Typs in Niedersachsen im Einsatz, die in den nächsten Monaten eine PTB Zulassung [Zulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Anm. d. Verf.] erhalten soll.

Welche weiteren Entwicklungen sind in diesem Bereich denkbar - vorausgesetzt, sie sind mit dem Datenschutz in Einklang zu bringen?

Dohmann: In England vertreiben wir beispielsweise Kameratechnik, mit der der Straßenraum mitunter flächendeckend beobachtet wird. Diesbezüglich besteht in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf, da solche Verfahren hier nur an markanten Punkten zum Einsatz kommen. Die Technik hilft aber bei polizeilichen Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität, gegen Auto- oder Wohnungseinbrüche. Über Algorithmen können Muster der Verkehrsteilnehmer erkannt und damit auf mögliche Tatverdächtige geschlossen werden. Die Behörden verwenden die Daten zur Aufklärung von solchen „alltäglichen“ Delikten bis hin zur Terrorfahndung.

US-amerikanische Konzerne wie Tesla, Apple und Alphabet aber auch deutsche Automobilhersteller wollen bald selbstfahrende Autos auf den Markt bringen. Werden dadurch Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungssysteme obsolet?

Dohmann: Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein intelligentes selbstfahrendes Auto gegen Verkehrsregeln verstößt. Von daher würde eine komplette Umstellung auf selbstfahrende Autos unser Kerngeschäft sicherlich gefährden. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, zumal auch die deutschen Automobilhersteller im Bereich autonomes Fahren schon sehr gut aufgestellt sind. Ich denke, dass sich diese Technik, sobald sie marktreif ist, sukzessive durchsetzen wird.

Wie reagiert die JENOPTIK Robot GmbH auf diese Veränderungen?

Dohmann: Meiner Einschätzung nach wird es sicherlich noch 10 bis 15 Jahre dauern, ehe selbstfahrende Autos den Fahrzeugbestand dominieren. Nichtsdestotrotz stellen wir uns als JENOPTIK Robot schon heute darauf ein und versuchen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Dazu zählt einmal der diskutierte Bereich der Sicherheitstechnik. Das ist global betrachtet ein sehr spannendes Thema, in dem viel Bewegung ist. Ein weiteres interessantes Geschäftsfeld ist der Bereich von Mautsystemen. Auch hier sind wir bereits aktiv, etwa als Systemlieferant für die Lkw-Mautkontrolle auf deutschen Bundesstraßen. Und nicht zuletzt ist es unser Bestreben, die Transformation vom Produkthersteller zum Lösungsanbieter weiter voranzutreiben. Der Kunde fragt heutzutage nicht mehr Technik oder Hardware nach, sondern erwartet Lösungen. Diese basieren bei uns auf Daten. Also wollen wir mehr und mehr zum Datenlieferanten oder -manager werden. Eine hochspannende Frage für alle digitalen Geschäftsmodelle ist, wem die erhobenen Daten gehören. Diese Frage ist heute bei den Daten, die Smartphones oder auch moderne Automobile erzeugen, noch nicht endgültig geklärt. Wir als JENOPTIK Robot werden uns dieser Herausforderung stellen und Antworten finden.

Herr Dohmann, Herr Wendlik, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Dohmann/Wendlik: Auch wir danken für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Unternehmen vernetzen sich auf dem 1. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein im Mai zum 1. Monheimer Afterwork in die Mack-Pyramide eingeladen.

In seinem Vortrag präsentierte Bürgermeister Daniel Zimmermann den teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmen aktuelle und geplante Projekte aus den Bereichen Smart City, Hoch- und Tiefbau sowie Wirtschaftsförderung. Außerdem gab er wertvolle Tipps, wie sich lokale Unternehmen um die Ausführung städtischer Baumaßnahmen bemühen können.

Im Anschluss tauschten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer, Bürgermeister und Wirtschaftsförderer bei Imbiss und Cocktails aus und knüpften neue Kontakte. Dabei waren sich alle schnell einig, dass die Veranstaltungsreihe zeitnah mit dem 2. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

Die Wirtschaftsförderung lädt daher alle lokalen Unternehmen zum 2. Monheimer Afterwork am 6. Juli 2017 um 18 Uhr ein. Gastgeber ist die NEUKO GmbH, Niederstraße 9.

 

Terminausblick

21. Juni 2017, Wirtschaftsdialog Monheim am Rhein Malbork, 16 Uhr

Veranstaltungsort: Haus Rheinblick Ott, Rheinuferstraße 8, 40789 Monheim am Rhein

Ihr Unternehmen ist bereits auf dem polnischen Markt aktiv? Planen Sie neue Geschäftstätigkeiten in Polen? Oder möchten Sie Produkte und Dienstleistungen aus Polen beziehen? – Dann kommen Sie zum Wirtschaftsdialog am 21. Juni. Denn hier stellen sich neun Unternehmen aus Monheims Partnerstadt Malbork auf einer Kooperationsbörse vor. Und Malbork und die Region Danzig stellen dank ihrer Lage an der Ostsee einen besonders vielversprechenden Ausgangspunkt dar, um auf dem polnischen und osteuropäischen Markt Fuß zu fassen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 13. Juni 2017 gebeten.

 

22. Juni 2017, Workshop "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf", 15-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Zukunftswerkstatt Düsseldorf, Konrad-Adenauer-Platz 9, 40210 Düsseldorf

Übernehmen Beschäftigte in Ihrem Unternehmen die Pflege von Familienangehörigen? Fragen Sie sich, wie Sie diese dabei unterstützen können? Und welche Vorteile haben Sie als kleines oder mittleres Unternehmen davon? – Antworten auf diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshop. Diskutieren Sie mit, nehmen Sie praxisnahe Impulse mit und tauschen Sie sich mit anderen Unternehmen aus der Region aus!

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

27. Juni 2017, Open Innovation FOR YOU!, 9-15.30 Uhr

Veranstaltungsort: Sonnendeck, Niederkasseler Deich 285, 40547 Düsseldorf

Open Innovation Events zeichnen sich durch die praktische Open Innovation Arbeit an Ihren Ideen und Ihrem Unternehmen aus. Sie vereinen Networking, Expertise und aktive, praktische Arbeit in einer lockeren und kreativen Atmosphäre.

Die Veranstaltung im Sonnendeck Düsseldorf bietet eine Informationsplattform für Unternehmen, Start-Ups, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Gesellschaft. Dabei wird es zusätzlich zu drei parallel ablaufenden Workshop-Sessions entspanntes Networking in sommerlicher Grill-Atmosphäre geben.

Sind Sie auf den Geschmack gekommen? – Dann melden Sie sich schnell an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

 

6. Juli 2017, 2. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: NEUKO GmbH, Niederstraße 9, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 2. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! - Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 30. Juni 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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14. Juli 2017, Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

 

Titelstory: Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein

Im Mittelpunkt der fünften Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters steht die Innenstadtentwicklung in Monheim am Rhein. Dazu präsentieren wir städtebauliche Vorhaben und das städtische WiFi-Portal zur Unterstützung der lokalen Händler, Gastronomen und Dienstleister. Zudem stellt sich der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. in einem Interview als Interessenvertretung für Monheimer Gewerbetreibende vor. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf das 2. Monheimer Afterwork sowie einen aktuellen Terminausblick.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Beschäftigten erholsame Sommerferien. Der nächste MonheimPlus-Newsletter wird im September erscheinen.

 

Stadtrat beschließt „Masterplan Innenstadt“

In seiner Sitzung am 12. Juli hat der Monheimer Stadtrat den „Masterplan Innenstadt“ verabschiedet. Vor dem Hintergrund der aktuell eher uneinheitlichen baulich-räumlichen Struktur der Monheimer Innenstadt stellt der Masterplan eine klare Vision dar, die als Leitfaden der Stadtentwicklung der kommenden Jahre herangezogen werden kann. Alle Einzelmaßnahmen heute und in Zukunft sollen sich an dieser Vision messen lassen.

Der Masterplan Innenstadt umfasst die Teilbereiche Stadtzentrum/Einzelhandel, Verbindungen/Wege sowie Nachverdichtung/Wohnen. Für das Stadtzentrum formuliert er das Ziel, den Einzelhandel zu beleben und die Funktionsmischung zu fördern. Dabei gewinnen angesichts des Strukturwandels im Einzelhandel der Erlebniseinkauf in der Innenstadt und damit die Einkaufsatmosphäre an Bedeutung. Um die Kernfunktion der Monheimer Innenstadt dauerhaft zu erhalten, ist es somit wichtig, das Einkaufen in Zukunft noch stärker im Kontext des Freizeitwerts der Innenstadt zu betrachten. In diesem Zusammenhang wird unter anderem empfohlen, den Fokus auf die Gestaltung hochwertiger identifikationsstiftender Räume und Plätze zu legen.

Eines der nächsten Projekte, das in der Monheimer Innenstadt umgesetzt wird, ist die Neugestaltung der Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz. Der Masterplan sieht diese Flächen als eine wertvolle Komplementärfunktion zum zentralen Rathausplatz, zum Rathauscenter und zum Monheimer Tor. Dabei kann die Fußgängerzone zum Beispiel eine wichtige Funktion in den Bereichen Freizeit und Gastronomie übernehmen und so das Einkaufserlebnis fördern. Ein zentraler Baustein ist dabei auch das geplante Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße.

Der gesamte Masterplan Innenstadt mit weiteren Zielvorstellungen zum Einzelhandel, aber auch zu den anderen Teilbereichen steht auf monheim.de zum Download bereit.

 

Bürgerworkshop sammelt zahlreiche Ideen zur Aufwertung der Heinestraße

Die Stadt Monheim am Rhein beabsichtigt, die zentrale Fußgängerzone in der Heinestraße und am Eierplatz ab 2018 neu zu gestalten. Mit dem Ziel, die Belange der lokalen Bevölkerung und Gewerbetreibenden bei den Planungen integrieren zu können, hatte Bürgermeister Daniel Zimmermann für den 8. Juni 2017 zu einem Workshop eingeladen. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Planungsgruppe MVM aus Aachen ausgerichtet. Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger versammelten sich im Rathaus, um ihre Vorstellungen und Ideen zur Heinestraße einzubringen, zu diskutieren und zu konkretisieren. Bereits beim Eintreffen hatten sie die Gelegenheit, ihre Gedanken und Eindrücke zur derzeitigen Situation auf grünen und roten Karten festzuhalten.

Anschließend machten sich die auf drei Gruppen aufgeteilten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein aktuelles Bild von der Heinestraße. Zurück im Rathaus widmeten sich die Gruppen ihren eigenen Zielvorstellungen für die Heinestraße. Dabei wurde angeregt diskutiert, welche Ziele zu setzen sind und welche Maßnahmen geeignet wären, um eine positive Entwicklung in den Schwerpunktbereichen einzuleiten. Die Arbeitsgruppen konnten zahlreiche Ideen und Impulse entwickeln, die in der weiteren Entwurfsarbeit für die Straße Berücksichtigung finden werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich unter anderem neue Cafés und Restaurants mit Außengastronomie, das Erhöhen der Aufenthaltsqualität durch eine stärkere Begrünung und neue Sitzgelegenheiten sowie eine Aufwertung der Unterführung am Berliner Ring. Zudem sollten in Verbindung mit dem geplanten neuen Mo.Ki-Zentrum in der Heinestraße auch neue Spielmöglichkeiten für Kinder errichtet werden.

Zum Abschluss des Bürgerworkshops bedankten sich Bürgermeister Zimmermann und die Planungsgruppe MWM für die rege Teilnahme und engagierte Mitarbeit. Stadtverwaltung und Planungsbüro betonten, dass die Ergebnisse einen wertvollen Beitrag für die weitere Ausgestaltung der Planungsarbeit an der Fußgängerzone Heinestraße leisten und in die Ausarbeitung verschiedener Umgestaltungsvarianten einfließen werden. Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt stehen auf monheim.de zum Download bereit.

Die verschiedenen Umgestaltungsvarianten werden am 30.08.17 um 18 Uhr im Ratssaal im Rahmen eines Bürgerforums präsentiert und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

 

Städtisches WiFi-Portal – Die digitale Heimat des lokalen Handels

In Monheim am Rhein wird zurzeit nicht nur ein zukunftsfähiges Glasfasernetz flächendeckend ausgebaut, auch das kostenlose WLAN soll bis Ende 2018 im gesamten Stadtgebiet verfügbar sein. Schon heute sind die zentralen Einkaufsstraßen in beiden Stadtteilen bestens vernetzt. Den direkten Zugang in das freie WLAN der Stadt bildet das städtische WiFi-Portal. Allen Nutzerinnen und Nutzern, die mit ihren Smartphones, Tablets oder Laptops über einen der bereits heute mehr als 30 superschnellen Hotspots der Stadt kostenfrei ins Internet starten, öffnet sich das Portal automatisch, direkt bei der Einwahl.

Neben Informationen zu Veranstaltungen und Services der Stadt ist das WiFi-Portal die kostenlose und gebündelte digitale „Heimat“ der lokalen Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister. Hier finden Kunden Informationen und aktuelle Angebote zu den Themenfeldern Einkaufen, Gastronomie und Dienstleistung.

Registrieren Sie sich und nutzen Sie Ihren Eintrag zur Erhöhung Ihres Bekanntheitsgrades, zur Gewinnung von Neukunden, als Informationskanal zu Lage und Öffnungszeiten oder auch zur Einstellung von aktuellen Angeboten! Hier geht es direkt zur Anbieter-Registrierung. Der Anmeldeprozess ist dabei sehr einfach und nutzerfreundlich gestaltet. Und: Das gesamte Angebot ist komplett kostenlos und ohne Vertragsbindung. Hinzu kommt, dass Gewerbetreibenden, die ihr Unternehmen im WiFi-Portal präsentieren, mit ihrem Unternehmensprofil zukünftig auch auf der städtischen Homepage und damit außerhalb der Hotspots und vom heimischen PC aus präsentiert werden. Dies erhöht nicht nur die Reichweite, sondern verbessert auch die Auffindbarkeit über Google. Es gibt also keinen Grund nicht mit dabei zu sein… Die Stadt empfiehlt für eine gelungene Darstellung lediglich, sich für Bild- und Texterstellung die professionelle Hilfe von gekonnten Schreibern sowie Fotografen einzuholen. Entsprechende Marketing-Angebote sind von der städtischen Wirtschaftsförderung im Portal bereitgestellt. Fragen rund um das WiFi-Portal beantwortet Citymanagerin Petra Mackenbrock, vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung, unter Telefon 02173 951-628 oder per E-Mail.

 

„Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen.“

Dirk Fleschenberg vom Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. gibt im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung Einblicke in die Vereinsarbeit und benennt die Herausforderungen und Chancen für den Einzelhandel.

Herr Fleschenberg, Sie sind im Vorstand des Treffpunkt Monheim am Rhein e.V.: Beschreiben Sie kurz die Historie des Vereins und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Der Treffpunkt Monheim am Rhein e.V. wurde im September 1977 gegründet. Zu dieser Zeit entschlossen sich sieben Geschäftsleute aus Alt-Monheim, die Interessen des lokalen Handels, Handwerks, Gewerbes und der lokalen Industrie zu bündeln und gemeinsam zu vertreten. Das erklärte Ziel dabei ist die Stärkung der Standorte Monheim und Baumberg und die Bindung der Kaufkraft. Um dieses Ziel zu erreichen, organisiert der Verein in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung traditionsreiche Feste und die ergänzenden verkaufsoffenen Sonntage. Diese sind das Frühlings- und das Stadtfest, der Martins- und der Weihnachtsmarkt. Mit diesen und anderen Aktivitäten wollen wir den Bekanntheitsgrad der Mitgliedsunternehmen steigern und die Bevölkerung von den Vorteilen des lokalen Handels überzeugen. Abgerundet wird die Vereinstätigkeit durch Informations- und Themenabende für Mitglieder und interessierte Unternehmen. Diese eignen sich auch hervorragend zur Netzwerkarbeit und zum Knüpfen neuer Kontakte.

Im September feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen. Dazu planen wir für alle Mitglieder ein Grillfest, das am 30. September stattfinden soll. Ich freue mich heute schon auf das Event und lade alle interessierten Monheimerinnen und Monheimer dazu ein.

An wen richtet sich der Verein? Was sind die Vorteile einer Mitgliedschaft?

Der Treffpunkt richtet sich prinzipiell an alle Gewerbetreibenden und Freiberufler in Monheim am Rhein, aber auch an Vereine und andere Organisationen. Das zeigt sich auch an der aktuellen Vereinsstruktur: Unter den knapp 80 Mitgliedern sind sowohl Produktionsbetriebe und Handwerker als auch Dienstleister, Vereine, Gastronomen und viele Einzelhändler. Sie profitieren alle von den vielfältigen Stärken der einzelnen Mitglieder. Sucht jemand beispielsweise Hilfe bei der Gestaltung einer neuen Webseite, so findet er im Treffpunkt kompetente Anbieter. Egal wer uns kontaktiert, egal mit welchem Anliegen, wir können eigentlich immer einen Tipp geben, an welches andere Vereinsmitglied man sich wenden kann.

Ein weiterer Vorteil für Vereinsmitglieder ist, dass diese über unsere Homepage Werbemaßnahmen schalten können. Und die Mitglieder können über den Verein natürlich auch aktiv die Entwicklung des Standorts Monheim am Rhein mitgestalten. Diesbezüglich freuen wir uns immer über neue Ideen und Anregungen. Und zwar nicht nur von Vereinsmitgliedern. Alle, die am Wohl der Monheimer Wirtschaft interessiert sind, sind bei uns willkommen und stoßen bei uns auf offene Ohren.

Wie können sich interessierte Monheimerinnen und Monheimer mit dem Treffpunkt in Verbindung setzen? Was kostet eine Vereinsmitgliedschaft?

Über unsere Homepage kann man sich ein Antragsformular zur Mitgliedschaft zusenden lassen. Der Beitrag liegt aktuell bei 26 Euro pro Monat. Darüber hinaus ist der Treffpunkt bei Facebook aktiv. Und natürlich kann man mich auch direkt kontaktieren: telefonisch unter 02173 3948330 oder per E-Mail.

Lassen Sie uns noch einen Blick in die Zukunft des Einzelhandels in Monheim am Rhein werfen: Wo liegen Ihrer Einschätzung nach die größten Herausforderungen für die lokalen Händler? Sind die Einzelhändler in Monheim am Rhein dafür gewappnet?

Die größte Herausforderung ist ganz klar der online-Handel. Dieser lockt mit sehr günstigen Preisen und fordert uns damit heraus. Denn der Kunde will – und das ist durchaus nachvollziehbar – auch im Geschäft nur diese Preise bezahlen. Das können wir aber nicht leisten, weil wir uns vor Ort engagieren und dadurch weitere Ausgaben haben: Wir bilden Fachkräfte aus, wir organisieren Feste, wir engagieren uns im Verein. Zudem können wir mit unserem Service punkten. Diese Vorteile müssen wir herausarbeiten und den Kunden vermitteln. Dann ist dieser auch bereit, höhere Preise zu zahlen – wobei diese vielfach gar nicht mehr viel höher sind als im Internet. Und bei Büchern beispielsweise gibt es die Buchpreisbindung: Ein Buch hat im Geschäft genau den gleichen Preis wie im Internet.

Weitere Punkte, die uns beschäftigen, sind die Themen Öffnungszeiten, Parkmöglichkeiten und Neuansiedlungen. Wir müssen es als Händler schaffen, in den zentralen Einkaufsbereichen einheitliche Öffnungszeiten zu garantieren. Es kann nicht sein, dass der Kunde im Geschäft A bis 18 Uhr, im Geschäft B bis 14 Uhr und im Geschäft C bis 21 Uhr einkaufen kann. Das gibt ihm keine Sicherheit. – Beim Thema Parken sind wir auf einem guten Weg. Ich möchte auch noch einmal ein großes Lob an die Stadtverwaltung für das Markieren der Stellplätze mit blauen Bändern aussprechen. Das ist eine große Hilfe für die Kunden. – Wenn ich mir die Einzelhandelsstruktur vor Ort anschaue, muss ich sagen, dass wir es gemeinsam mit der Stadt schaffen müssen, das Angebot zu erweitern. Wir brauchen mehr Läden mit Gütern des täglichen Bedarfs, um den Kunden ein vollständiges Sortiment anbieten zu können.

Insgesamt denke ich aber, dass die Voraussetzungen in Monheim am Rhein gut sind und kontinuierlich besser werden: Die Stadt boomt. Der Kunde kann nicht nur einkaufen, sondern anschließend in der Altstadt ins Café oder in die Kneipe gehen und im Landschaftspark Rheinbogen entspannen. Das WiFi-Portal stellt bei alldem die Brücke in die digitale Welt dar. – Gemeinsam müssen wir diese Voraussetzungen nutzen und mit unternehmerischem Engagement und langem Atem alles dafür tun, den Kunden auch in Zukunft vor Ort glücklich zu machen.

Herr Fleschenberg ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen und dem Treffpunkt für die anstehenden Herausforderungen und Veränderungen viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Fünf Unternehmen präsentieren sich auf dem 2. Monheimer Afterwork

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein Anfang Juli zum 2. Monheimer Afterwork eingeladen. Gastgeber des Abends war die Firma NEUKO GmbH.

Fünf Monheimer Unternehmen hatten die Gelegenheit, Ihre Tätigkeiten den Gästen vorzustellen. Die Kurzpräsentationen der Dachdeckerei NEUKO, der Druckerei InDemand Printing, der Praxis für Energetische Heilkunst, der Unternehmensberatung Dr. Frisch Consulting sowie des Rohstoffhändlers WeChemGo haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und spannend die lokale Wirtschaft ist. Auf der b2b-Plattform MonheimPlus stehen die Präsentationen als pdf-Datei zum Download bereit.

Im Anschluss an die Kurzvorträge tauschten sich die Gäste bei Grillwürstchen, Getränken und einer lockeren Runde Golf aus und knüpften neue Kontakte. Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien mit dem 3. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

 

Terminausblick

6. September 2017, RAPID-Konferenz – Schnell und effizient zu neuen Produkten, Prozessen und Geschäftsmodellen, 8-18 Uhr

Veranstaltungsort: Flughafen Mönchengladbach, Hugo Junkers Hangar, Flughafenstraße 101, 41066 Mönchengladbach

Ihr Unternehmen hat den Finger am Puls der Zeit? Sie sehen die Digitalisierung der Wirtschaft als Chance für Ihr Unternehmen? Sie suchen nach Möglichkeiten, neue Geschäftsideen schnell und effizient zu testen? – Dann kommen Sie am 6. September zur interaktiv gestalteten RAPID-Konferenz am Flughafen Mönchengladbach. Rapid Design und Rapid Prototyping bezeichnen den schnellen Entwurf, die schnelle Umsetzung und das schnelle Testen von Prozess-, Produkt und Geschäftskonzepten. Die Konferenz schafft dazu die inhaltlichen Grundlagen und vertieft diese mit Hilfe spannender Praxisbeispiele renommierter Unternehmen. Im Business Model Camp werden Sie in den schnellen Entwurf und den kritischen Test neuer Geschäftsmodelle eingeführt, im World Café diskutieren Sie in wechselnden Gesprächsrunden die unterschiedlichen Praxiserfahrungen von Unternehmen und Start-ups. Das gemeinsame Ziel: zufriedenere Kunden, niedrigere Kosten, reduzierte Risiken und verbesserte Wettbewerbschancen.

Beschleunigen Sie Ihren Geschäftserfolg – Erlernen Sie Rapid Design und Rapid Prototyping in Theorie und Praxis! Detaillierte Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter digihub.de.

 

6. September 2017, CSR-Netzwerkabend "Ecodesign formt Unternehmen nachhaltig", 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Grohe AG, Feldmühleplatz 15, 40545 Düsseldorf

Weltweit werden die Ressourcen knapper. Damit wird nachhaltiges Handeln nicht nur aus ökologischer Sicht überlebenswichtig, sondern auch aus wirtschaftlicher. Die Unternehmensberaterin Bianca Seidel stellt in ihrem Vortrag das Konzept des Ecodesigns als einen Lösungsansatz vor: Ecodesign hinterfragt den gesamten Geschäftsbereich, um Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Systeme und Infrastrukturen maximal nachhaltig zu gestalten. Wer Ecodesign frühzeitig für sich als Management-Prinzip entdeckt, gestaltet die lebenswerte Welt von morgen und sichert sich bereits heute Wettbewerbsvorteile.

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, die neuen Einblicke zu diskutieren und Kontakte zu pflegen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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1. September 2017, Personalbindung

https://www.monheim-plus.de/

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Titelstory: Personalbindung

Die Arbeitsagenturen haben diesen Sommer ein Allzeithoch der gemeldeten offenen Stellen registriert. Die wirtschaftlich gute Lage spiegelt sich damit immer mehr auch auf dem Arbeitsmarkt wider. Allerdings stellt diese Situation viele Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen: Vermehrt wechseln Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Hoffnung auf eine bessere Stelle den Arbeitgeber. Der alte Arbeitgeber jedoch findet mitunter nicht sofort eine neue Mitarbeiterin oder einen neuen Mitarbeiter, weshalb die Stelle für eine gewisse Zeit unbesetzt bleibt. Ein effektives Mittel, um die Personalfluktuation und die damit verbundenen Probleme zu minimieren, ist der Einsatz von Maßnahmen zur langfristigen Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dabei steht keinesfalls nur die Entlohnung im Mittelpunkt. Vielmehr gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Beschäftigten auch ohne Lohnerhöhung langfristig von sich als Arbeitgeber überzeugen können:

  • Flexible Arbeitszeitmodelle spielen eine zentrale Rolle bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Folglich erkundigen sich viele Fachkräfte schon bei der Bewerbung über die entsprechenden Möglichkeiten im Unternehmen. Je nach Unternehmensgröße und Branche eignen sich unterschiedliche Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Gleitzeit, Arbeitszeitkonten, Vertrauensarbeitszeit, Jobsharing, Telearbeit bzw. Home-Office. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) in Köln hat eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen der einzelnen Modelle zusammengestellt und nennt Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Branchen. Zusätzlich bietet das KOFA Checklisten zum kostenfreien Download an, mit denen Unternehmerinnen und Unternehmer leicht abschätzen können, ob ein Arbeitszeitmodell zum eigenen Unternehmen passt.
    Für interessierte kleine und mittelständische Unternehmen bietet das CSR-Kompetenzzentrum am 21. November 2017 einen Workshop rund um das Thema flexible Arbeitszeitgestaltung an. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Die Familienfreundlichkeit von Unternehmen definiert sich nicht nur über flexible Arbeitszeitmodelle. Besonders Beschäftigte, die (kleine) Kinder oder pflegebedürftige Angehörige haben, wissen weitere Angebote zu schätzen. Hierunter fallen etwa eine aktive Gestaltung der Elternzeit, steuerfreie Zuschüsse zur Kinderbetreuung, Kooperationsvereinbarungen mit lokalen Pflegeanbietern oder haushaltsnahen Dienstleistern (z.B. Wäscheservice, Fahrservice), Unterstützung bei der Inanspruchnahme von (Familien-)Pflegezeit sowie die Sicherheit, mit der (neuen) Situation nicht alleine gelassen zu werden. Sowohl das KOFA in Köln als auch das Kompetenzzentrum Frau und Beruf in Düsseldorf stellen wertvolle Informationen, Checklisten und Tipps zur Umsetzungen bereit.
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement fördert und erhält die Gesundheit und das Wohlergehen von Beschäftigten und Unternehmen. Neben Maßnahmen zum Arbeitsschutz umfasst es das betriebliche Eingliederungsmanagement und die betriebliche Gesundheitsförderung. Das Eingliederungsmanagement beinhaltet etwa die Umgestaltung des Arbeitsplatzes oder den Aufgaben-/Tätigkeitswechsel nach besonderen Ereignissen wie einem Unfall oder einer Krankheit. Die Gesundheitsförderung hingegen zielt auf Verhaltensänderungen im Arbeitsalltag: Ein wöchentlich bereitgestellter Obstkorb, kleine Meetings an Stehtischen anstatt im Sitzen, Rauchfreiheit, das Nutzen von Treppen anstelle von Aufzügen, eine Betriebssportgemeinschaft oder die individuelle Förderung von Kompetenzen zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Das Bundesministerium für Gesundheit informiert über Einstiegstipps, mögliche Partner bei der Gesundheitsförderung und steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers. Darüber hinaus gibt es mit dem Programm unternehmensWert:Mensch und der Potentialberatung NRW zwei regionale Fördermaßnahmen für kleine und mittelgroße Unternehmen, die jeweils eine kostenfreie Erstberatung anbieten.
  • Auch die betriebliche Weiterbildung wird von einer Mehrheit von Unternehmen angeboten, um die Motivation, Arbeitszufriedenheit und Bindung von Beschäftigten zu erhöhen. Dies zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Zusätzlich zu rein arbeitgeberfinanzierten Angeboten gibt es eine Reihe von geförderten Bildungsmaßnahmen. Die Agentur für Arbeit richtet sich mit dem Programm Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer/innen in Unternehmen (WeGebAU) vor allem an kleine und mittelgroße Unternehmen und übernimmt zwischen 50 und 100 Prozent der Kosten. Das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium fördert mit dem Bildungsscheck NRW die Weiterbildung von Beschäftigten und Berufsrückkehrenden. Der Bildungsscheck NRW kann von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Anspruch genommen werden und bezuschusst 50 Prozent (max. 500 Euro) der Weiterbildungskosten. Eine Übersicht mit weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
    Alle Monheimer Unternehmen können sich auch beim 3. Monheimer Afterwork am 12. Oktober 2017 zum Thema Mitarbeiterqualifikation informieren. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

 

Terminausblick

5. Oktober 2017, Frauen-Wirtschaftsforum Düsseldorf, 8.30-13 Uhr

Veranstaltungsort: IHK zu Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf und IHK zu Düsseldorf laden zum mittlerweile fünften Frauen-Wirtschaftsforum nach Düsseldorf ein. Hier wird sich wieder alles um das Thema Wirtschaftsfaktor Frau drehen. Hauptrednerin ist Carola Gräfin von Schmettow, Vorstandsvorsitzende bei HSBC Trinkaus, Mutter von fünf Kindern, Mathematikerin und eine der wenigen Frauen mit Führungsposition in der deutschen Finanzbranche. In ihrem Vortrag erzählt sie, wie es ihr gelang, sich bis an die Spitze eines internationalen Finanzkonzerns hinaufzuarbeiten. Workshops und Seminare sowie eine Infobörse runden das Angebot an dem Vormittag ab. Die Veranstaltung richtet sich an Personalverantwortliche in kleinen und mittleren Unternehmen, an Frauen in Führungspositionen und Frauen, die eine solche anstreben, sowie an Gründerinnen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Internetpräsenz der IHK zu Düsseldorf.

 

12. Oktober 2017, 3. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: AFUM Akademie für Unternehmensmanagement, Rheinpromenade 3, 40789 Monheim am Rhein

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein zum 3. Monheimer Afterwork, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Folgende Akteure werden Angebote, Fördermöglichkeiten und Erfahrungen zum Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ präsentieren:

  • AFUM Akademie für Unternehmensmanagement
  • Agentur für Arbeit Hilden
  • Volkshochschule Monheim am Rhein
  • Hamm Energietechnische Anlagen GmbH

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 6. Oktober 2017 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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13. Oktober 2017, Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

 

Titelstory: Gewerbeflächen in Monheim am Rhein

Neue Bauvorhaben in den Gewerbegebieten Rheinpark und Ecolab-Allee

https://www.monheim-plus.de/Im Rheinpark hat sich in den vergangenen Jahren eine sehr dynamische Entwicklung beobachten lassen. Am Fuß des Monbergs hat die Firma Kadans Real Estate aus Aachen allein im  vergangenen Jahr Büroflächen für ca. 300 Beschäftigte geschaffen. Dank der starken Nachfrage sind die beiden im Dezember 2016 fertiggestellten Gebäude bereits seit einigen Monaten vollvermietet. - Aktuell gibt es direkt am Rheinufer rege Bautätigkeiten:

Hier entstehen ein Hotel sowie Flächen für Gastronomie, Büros und den Sportpark Monheim. Im kommenden Frühjahr öffnet das Drei-Sterne-Superior-Hotel der Marke „Comfort“ seine Türen. Übernachtungen für die Zeit nach dem 1. April 2018 können bereits gebucht werden.

Auch entlang der sogenannten Wasserachse stehen die Baukräne derzeit selten still. Die Baufirma Goldbeck errichtet ein Bürogebäude für ca. 120 Beschäftigte, die hier ab Frühjahr 2018 ihren Arbeitsplatz haben sollen. Parallel dazu führen Stadt und Stadtentwicklungsgesellschaft Gespräche mit zwei Projektentwicklern, die auf den noch unbebauten Grundstücken weitere Gebäude realisieren möchten. Dort könnten bis ins Jahr 2020 Büros für weitere 1.000 Beschäftigte entstehen.

Auch die Flächen zwischen Monberg und Daimlerstraße sind bereits größtenteils veräußert. Das Logistikunternehmen Hammesfahr plant hier eine Betriebserweiterung. Die noch verbleibenden Flächen sind für die Errichtung eines Parkhauses vorgesehen, das im Zusammenhang mit dem Bau der Stadthalle entstehen soll.

Eine ähnliche Dynamik entfaltet derzeit die Entwicklung an der Ecolab-Allee. Die Flächen im Süden der Firma Ecolab wurden im September an einen Softwareentwickler veräußert. Dieser plant dort im Frühjahr 2018 mit dem Neubau seiner Unternehmenszentrale zu beginnen. Gleichzeitig konzipiert ein Entwickler ein Bürogebäude für das noch verbleibende 3.000 qm große Grundstück neben dem Ecolab-Parkplatz.

Die hohe Nachfrage am Standort Monheim am Rhein führt dazu, dass nach jetzigem Planungsstand in den beiden Gewerbegebieten keine Flächen mehr verfügbar sind.

 

Creative Campus / UCB und Menk-Werke stehen kurz vor der Vermarktung

Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von städtischen Grundstücken intensiviert die Stadt Monheim am Rhein ihre Bemühungen, neue Gewerbegebiete zu erschließen. In diesem Zusammenhang hat die Stadt eine gut 10.000 qm große Fläche von der Firma Menk erworben.

Auf dem Areal soll unter anderem eine Moschee für die marokkanisch-islamische Gemeinde entstehen. Die verbleibenden ca. 5.500 qm sollen in einen attraktiven Bürostandort entwickelt werden, der insbesondere mit seinem guten Anschluss an die A 59 und die S-Bahn punkten kann. Die Vermarktung dieser Flächen wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 beginnen.

Im Süden des Monheimer Stadtgebiets steht die Stadt kurz vor dem Erwerb der Flächen und Gebäude von UCB. Das insgesamt knapp 120.000 qm große Areal bietet Potenzial für neue Büro- und Laborgebäude. Dabei sollen insbesondere Unternehmen der Biowissenschaften angesprochen werden, die von der direkten Nachbarschaft zu UCB Pharma, zum Bayer-Standort Monheim sowie zu mehreren Start-ups aus der LifeScience-Branche profitieren können. Die Vernetzung dieser Unternehmen soll durch die Weiterentwicklung des Creative Campus gefördert werden. Ziel ist ein zukunftsfähiger, in die Rheinlandschaft eingebundener Büro- und Forschungsstandort mit attraktiver Anbindung und hoher Qualität für die Beschäftigten. Die Vermarktung von Baugrundstücken und bestehenden Büro- und Laborflächen soll im Frühjahr 2018 beginnen.

 

Stadt Monheim am Rhein wirbt auf der Immobilienmesse EXPO REAL

Anfang Oktober hat sich die internationale Immobilienbranche zur jährlich stattfindenden EXPO REAL in München versammelt. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten hat Monheim am Rhein damit zu den mehr als 1.900 Ausstellern gezählt, die aus 35 Ländern stammen.

Die dreitägige Immobilienmesse bietet stets eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die bayerische Landeshauptstadt. Bürgermeister Daniel Zimmermann sowie Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben auf der EXPO REAL zahlreiche Gespräche geführt und die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Gespräche haben in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus / UCB sowie die Entwicklung der Monheimer Innenstadt gestanden.

 

"Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt zusehends."

Patrick Schneider von der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH aus Monheim am Rhein erläutert im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung aktuelle Trends in der Gestaltung von Büroimmobilien.

Herr Schneider, Sie sind Geschäftsführer der TEAMRHEINRUHR Projektentwicklung GmbH. Beschreiben Sie kurz die Historie des Unternehmens und seine heutigen Tätigkeitsfelder.

Mit meinen Partnern Rolf Lauer und Matthias Hundgeburth habe ich das Unternehmen Anfang 2016 gegründet. Wir haben zuvor lange Zeit gemeinsam für die HOCHTIEF Projektentwicklung in Düsseldorf gearbeitet. Im Jahr 2015 ist bei uns die Idee gereift, dass wir uns selbstständig machen möchten. Unser erstes Projekt, die Fertigstellung der neuen Unternehmenszentrale für die Brenntag AG in Essen, haben wir inzwischen erfolgreich an den Endinvestor und den Mieter übergeben.

Wir arbeiten heute als klassischer Projektentwickler mit Schwerpunkten in den Bereichen Geschosswohnungsbau, Büroimmobilien, Hotelprojekte und soziale Immobilien, wie zum Beispiel Pflegeheimen. Dabei entwickeln und steuern wir Vorhaben ab einem Volumen von ca. 5 Millionen Euro, konzipieren gemeinsam mit Architekten die Immobilien und lassen diese anschließend für den Investor bauen. Räumlich konzentrieren wir uns auf Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Warum haben Sie sich für den Standort Monheim am Rhein entschieden?

Das ausschlaggebende Kriterium für Monheim am Rhein war die gute Erreichbarkeit des Standorts. Meine Partner und ich wohnen in Grevenbroich, Solingen und Dortmund. Für uns liegt Monheim am Rhein also ziemlich zentral. Gleichzeitig erreichen wir von hier aus dank der guten Verkehrsanbindung unsere Baustellen schnell, auf denen wir einen Großteil unserer Arbeitszeit verbringen.

Weitere Faktoren waren, dass die Mieten im Unterschied zu Düsseldorf günstig sind und wir hier im Gewerbegebiet Rheinpark gleichzeitig eine repräsentative Lage haben. Das ist in unserer Branche wichtig, da gerade zu Beginn einer Projektentwicklung immer wieder Gespräche mit dem Kunden stattfinden. Und da bildet der Standort wirklich eine gute Adresse.

Welche aktuellen Trends gibt es bei der Entwicklung von Büroimmobilien?

Seit einigen Jahren beobachten wir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kunden immer stärker in den Fokus rücken. Früher war es vereinfacht gesagt so, dass die Kosten- und damit die Flächenoptimierung höchste Priorität hatte. Ob damit auch ein ansprechender Arbeitsplatz geschaffen wurde, war im Prinzip zweitrangig. Mittlerweile ändert sich diese Sicht: Ein attraktives Arbeitsumfeld wird in vielen Branchen gezielt als Mittel zur Gewinnung von Beschäftigten eingesetzt. Arbeitsplätze werden wieder großzügiger gestaltet, ergänzend gibt es Flächen für Kommunikation, Entspannung und letzten Endes Freizeit. Das reicht vom Kicker oder Billiardtisch bis zum eigenen Fitnessstudio etwa am Vodafone-Campus in Düsseldorf. Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt hier zusehends.

Ein weiterer Trend ist, dass Investoren ihre Anlagestrategie ändern. Früher haben viele Investoren nur fertige Immobilien erworben. Heute steigen sie schon viel früher ein, teilweise sogar vor dem ersten Spatenstich. Sie verfahren nach dem Motto: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Sie wollen sich frühzeitig eine Immobilie sichern und können diese dann mitgestalten, wodurch sich die spezifischen Vermarktungsmöglichkeiten optimieren lassen. Dieses Vorgehen wird sicherlich auch durch das niedrige Zinsniveau und dem daraus resultierenden Anlagedruck begünstigt. Meiner Einschätzung nach gehen die Investoren dabei aber keinesfalls blauäugig vor, sondern investieren nur bei stimmigen Konzepten, mit Augenmaß und hohen Eigenkapitalquoten. Dies erschwert glücklicherweise das Bilden von Spekulationsblasen.

Immer wieder wird in den Medien von Gebäuden berichtet, die vollständig aus dem 3-D-Drucker stammen. Wie sehen Sie diese Entwicklung? Inwiefern werden in Zukunft neue Baumaterialien zum Einsatz kommen?

Derartige Verfahren sind die jüngste Etappe in einer grundsätzlichen Entwicklung, die man mit den Worten „Weg vom Bauen, hin zum Montieren“ beschreiben könnte. Auf Baustellen wird immer weniger gebaut, stattdessen werden vorgefertigte Bauteile montiert. Dadurch ist eine höhere Qualität möglich, da in einer Werkshalle unter perfekten Bedingungen optimal produziert werden kann. Das bekommen Sie auf einer Baustelle so nie hin. Durch den 3-D-Druck könnte sich in diesem Prozess nun vor allem die zeitliche Komponente verändern. Gleichzeitig rückt das Thema 3-D-Druck auch die grundsätzliche Frage nach der Materialität von Bauteilen wieder in den Fokus, was ich sehr spannend finde. Ich denke, dass hier losgelöst vom 3-D-Druck vor allem Holz oder Hybride aus Holz und Beton vielversprechende Materialien sind. Mit ihnen lässt sich eine deutlich bessere Energiebilanz für Gebäude erreichen, was in Zeiten von Klimawandel und Wärmewende ein wichtiges Argument ist. Holz ist auch deshalb interessant, weil mit dessen Verwendung eine Trennung unterschiedlicher Materialien verbunden ist. Diese Materialtrennung erleichtert insbesondere den Rückbau von Gebäuden und das Recycling. Aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik, da in NRW für den Einsatz von Holz in Gebäuden über drei Geschosse erst die rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa in den Landesbauordnungen, geschaffen werden müssten.

Herr Schneider, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Feierliche Einweihung des Schiffsanlegers

Am 28. September war es endlich so weit: Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann durchschnitten gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt. Gut 350 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf das freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der neanderlandSTEIG war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“, versprach der Bürgermeister.

Unternehmen, die mit ihrer Belegschaft eine Rheinschifffahrt machen möchten, können für Betriebsausflüge, Firmenfeiern und andere Anlässe über eine Reederei ihrer Wahl eine entsprechende Tour buchen und den Monheimer Anleger nutzen.

 

Weiterbildung von Beschäftigten stand im Fokus des 3. Monheimer Afterworks

Wirtschaftlicher Erfolg lebt vom gegenseitigen Austausch und guten Kontakten. Das gilt gleichermaßen in der internationalen Geschäftswelt wie auch im Lokalen. Aus diesem Grund hatte die städtische Wirtschaftsförderung Mitte Oktober zum 3. Monheimer Afterwork rund um das Thema „Mitarbeiterqualifizierung“ in die Akademie für Unternehmensmanagement eingeladen.

Gastgeber Dr. Hubert Schäfer stellte das Studien- und Weiterbildungsangebot der Akademie vor, das insbesondere auch lokalen Unternehmen offensteht. Dagmar Keuenhof (Volkshochschule Monheim am Rhein) und Michael Altieri (Agentur für Arbeit, Hilden) präsentierten anschließend verschiedene Maßnahmen und Förderprogramme zur Mitarbeiterqualifizierung. Die konkreten Beispiele von Benjamin Kicklitz (Hamm Energietechnische Anlagen GmbH) zeigten eindrucksvoll, wie Unternehmen mit wenig Aufwand ihre Belegschaft fördern können. Alle Vortragenden waren sich einig, dass die Weiterbildung von Beschäftigten ein wichtiger Baustein ist, um Fachkräfte zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Im Anschluss tauschten sich die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Imbiss und Getränken aus und knüpften neue Kontakte.

 

Terminausblick

8. November 2017, Digitale Transformation für den Mittelstand, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Bayer-Standort Monheim, Alfred-Nobel-Straße 50, 40789 Monheim am Rhein

Stellen Sie sich in Ihrem Unternehmen auch die Frage, ob Sie für die digitale Zukunft bereit sind? Suchen Sie ein einfaches und effektives Mittel, mit dem Sie diese Frage beantworten können? – Dann sollten Sie an der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ teilnehmen. Denn mit dem von der UNITY AG vorgestellten „Readiness Check Digitalisierung“ können Sie abschätzen, wie fit Ihr Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit Ihr Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

Ergänzt wird das Programm durch praxisnahe Vorträge von Bayer CropScience und FRINGS INFORMATIC SOLUTIONS, die Ihnen Anregungen präsentieren, wie Sie sich für die digitale Zukunft rüsten können. Außerdem bietet sich Ihnen die Gelegenheit, VR-Brillen auszuprobieren und auf einem Rundgang den Bayer-Standort Monheim kennenzulernen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

 

21. November 2017, Workshop „Flexible Arbeitszeitgestaltung als Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte“, 16-19.30 Uhr

Veranstaltungsort: Konferenzzentrum am Luisenplatz, Luisenstraße 111b, 47799 Krefeld

Spüren Sie in Ihrem Unternehmen auch den Wettbewerb um Fachkräfte? Spielen Sie mit dem Gedanken, Beschäftigte und BewerberInnen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen langfristig an sich zu binden? – Dann kommen Sie zum CSR-Workshop und lernen vielfältige Möglichkeiten zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung kennen. Außerdem thematisiert die Referentin die allgemeinen Rahmenbedingungen und gibt Tipps zur Arbeitsorganisation, zur Führung und zur Mitarbeitergesundheit. Ziel ist es, das eigene Arbeitszeitmodell kritisch zu prüfen und gegebenenfalls zu modifizieren. Gemeinsam mit den anderen Workshop-TeilnehmerInnen diskutieren Sie außerdem Maßnahmen zur Steigerung von Produktivität, Motivation und Zufriedenheit der Belegschaft.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Frau Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

1. Dezember 2017 - 8. Januar 2018, Monheimer Sternenzauber

Veranstaltungsort: Rathausplatz 2, 40789 Monheim am Rhein

Planen Sie bereits Ihre diesjährige Weihnachtsfeier? Wie wäre es mit einer Runde Schlittschuhlaufen oder einem spannenden Wettbewerb im Eisstockschießen? – Denn für alle Winterliebhaber kommt auch in diesem Jahr wieder unsere Eislaufbahn vor das Monheimer Rathaus. Für Ihre Firmenfeier können Sie die Eisbahn in den Abendstunden exklusiv buchen. Und für das leibliche Wohl sorgt die gemütliche Almhütte direkt neben der Eisbahn. Sie können hier entweder einzelne Tische in der Alm buchen – oder ab 20 Personen, beziehungsweise einem festgelegtem Mindestumsatz, direkt die ganze Hütte für bis zu 70 Personen!

Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie hier.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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15. Dezember 2017, Monheim am Rhein – besonders dynamisch

 

Titelstory: Monheim am Rhein – besonders dynamisch

https://www.monheim-plus.de/Wirtschaftsentwicklung und Haushaltslage

Die wirtschaftliche Entwicklung in Monheim am Rhein ist auch 2017 von einer positiven Dynamik gekennzeichnet. Wie in den Vorjahren ist sowohl die Zahl der Gewerbeanmeldungen als auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter angestiegen. Monheimer Unternehmen beschäftigten Mitte 2017 knapp 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Noch vor fünf Jahren lag dieser Wert bei unter 11.000.

Von der stabilen wirtschaftlichen Lage profitiert auch der städtische Haushalt. Aus der Gewerbesteuer rechnet die Stadt für das laufende Jahr mit Einnahmen in Höhe von ca. 260 Millionen Euro. Für 2018 sind gar 290 Millionen Euro geplant, bei einem Gesamtergebnis von rund 40 Millionen Euro.

 

Die Stadtlandschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter

Im ausklingenden Jahr 2017 haben Bau und Fertigstellung zahlreicher Projekte das städtische Erscheinungsbild weiter verändert. Insbesondere entlang des Rheins bricht Monheim am Rhein zu neuen Ufern auf: Mit dem Rheinpark Carree Monheim II und dem Monberg Office wurden zu Jahresbeginn ca. 7.500 qm Büroflächen geschaffen. Im September wurde der Schiffsanleger feierlich eingeweiht, an dem nun Fahrgast- und Hotelschiffe mit einer Länge von bis zu 135 Metern festmachen können. Lokale Unternehmen haben hier die einmalige Möglichkeit, zu einem Betriebsausflug auf dem Rhein aufbrechen zu können. Direkt nebenan befindet sich der Bau des „Comfort“-Hotels auf der Zielgeraden. Die Eröffnung ist für das kommende Frühjahr geplant. Und auch der Bau der Rheinkiesel am sogenannten Stadteingang hat mit dem Abschluss der Tiefbauarbeiten ein wichtiges Etappenziel erreicht.

Die Stadt Monheim am Rhein hat in diesem Jahr zudem wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung  gestellt. Mit dem Erwerb der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle wurde die Grundlage geschaffen, um diese zu einer Stadt- und Veranstaltungshalle umzubauen. Dank des geplanten Ankaufs des Creative Campus von UCB im Monheimer Süden werden in den nächsten Jahren zusätzliche hochwertige Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Hier soll mit neuen Firmenansiedlungen der Branchenschwerpunkt im Bereich Pharma- und Biotechnologie weiter gestärkt werden. Mit dem unmittelbar bevorstehenden Erwerb von Rathauscenter I und II sowie des Einkaufszentrums Am Holzweg möchte die Stadt zudem Impulse zur Attraktivität der Innenstadtbereiche und zur Sicherung des lokalen Einzelhandels setzen.

In der Folge der zu erwarteten Entwicklungen ist mit einem gesteigerten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Verkehrsfluss auf der Opladener Straße soll daher optimiert werden. In diesem Zusammenhang sollen ab 2020 unter anderem die Autobahnanschlussstelle Monheim ausgebaut sowie zusätzliche Fahrstreifen auf der Opladener Straße eingerichtet werden. Ziel ist es, die Verzögerungen in Folge der Ampelschaltungen erheblich zu reduzieren. Gleichzeitig wird ab Ende 2018 das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr massiv ausgeweitet. Die Bahnen der Stadt Monheim werden 17 neue Busse anschaffen und damit in den Hauptverkehrszeiten den Bahnhof Langenfeld im 5-Minuten-Takt anbinden. Ab 2019 folgt zudem die Einrichtung neuer Schnellbuslinien mit direkten Verbindungen zu den RRX-Haltepunkten Düsseldorf-Benrath und Leverkusen.

 

Neue Angebote für Monheimer Unternehmen

Auf Wunsch vieler Monheimer Unternehmen hat die städtische Wirtschaftsförderung 2017 eine Reihe neuer Angebote geschaffen. Dazu zählen unter anderem der MonheimPlus-Newsletter sowie das Monheimer Afterwork für alle Unternehmerinnen und Unternehmer. Beim ersten Afterwork stellte Bürgermeister Daniel Zimmermann im Mai aktuelle und geplante Vorhaben von Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sowie das Projekt Smart City Monheim am Rhein vor. Beim Treffen im Juli präsentierten sich fünf lokale Unternehmen und im Oktober stand das Thema „Qualifizierung von Beschäftigten“ im Mittelpunkt. Das nächste Monheimer Afterwork wird am 1. Februar 2018, 18-20 Uhr, stattfinden. Dann werden wieder fünf Monheimer Gewerbetreibende die Möglichkeit haben, sich der lokalen Unternehmerschaft zu präsentieren.

Für die Monheimer Einzelhändler, Gastronomen, Dienstleister und Handwerker wurde im November das Digitale Schaufenster gestartet. Hier können Sie sich kostenfrei präsentieren und Ihre Angebote und Waren vermarkten. Zudem bietet die online-Plattform die Möglichkeit, Waren direkt an den Endkunden zu verkaufen. Über die städtische Homepage gelangen Sie zur Registrierung, um das eigene Unternehmen im Digitalen Schaufenster zu präsentieren.

Bereits im April ging die b2b-Plattform MonheimPlus an den Start. Auf dem digitalen Schwarzen Brett können alle Monheimer Unternehmen News, Termine und Ausschreibungen platzieren und miteinander in Kontakt treten. Auch die städtische Wirtschaftsförderung informiert hier über Termine und städtische Ausschreibungen. Mit Beginn der Vorweihnachtszeit wurde die b2b-Plattform um ein Mitgliederverzeichnis ergänzt. In Form eines Adventskalenders wird bis Weihnachten jeden Tag ein anderes Mitglied vorgestellt und der Unternehmensdatenbank hinzugefügt. Die Aktion wird auch im neuen Jahr solange fortgesetzt, bis das Mitgliederverzeichnis vollständig ist.

 

Veranstaltungsrückblick

Auftaktveranstaltung zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“

Rund 50 Unternehmensvertreter aus der Region haben sich am 8. November am Bayer-Standort Monheim mit der Frage beschäftigt, ob sie für die digitale Zukunft bereit sind. Die Veranstaltung war Auftakt zur Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“, die von der Stadt Monheim am Rhein, den Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann sowie der IHK zu Düsseldorf ausgerichtet wird.

In seinem einleitenden Vortrag demonstrierte Utz Klages von Bayer Digital Farming eindrucksvoll, welcher Nutzen mit dem Einsatz digitaler Prozesse in der Landwirtschaft verbunden ist. Dank modernster Techniken ist es heute beispielsweise möglich, Pflanzenschutzmittel zentimetergenau auf erkrankte Pflanzen aufzubringen anstatt wie früher das gesamt Feld zu besprühen. – Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein enormer Fortschritt.

Anschließend stellten Christian Grotebrune und Tobias Reich von der UNITY AG mögliche Schritte auf dem Weg in die digitale Unternehmenszukunft vor. Eine Methode, um das Thema Digitalisierung offensiv anzugehen, ist der Readiness Check Digitalisierung. Mit diesem anwendungsbezogenen Test können Unternehmer ermitteln, wie fit das eigene Unternehmen für die digitale Zukunft ist. Außerdem lassen sich mit dem Verfahren konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, damit das Unternehmen die digitale Transformation meistern kann.

In seinen mitreißenden und anschaulichen Ausführungen gab Christian Sohn von der Hildener Frings Informatic Solutions GmbH Einblicke in die digitalen Marketing- und Verkaufsaktivitäten des Unternehmens. Allen Zuhörern machte er deutlich, dass dies kein Hexenwerk sei und gleichzeitig einen enormen Wettbewerbs- und Wissensvorteil mit sich bringe. Durch die Auswertung von Kunden- und Systemdaten lassen sich teure Marketingaktionen vermeiden und Kunden gezielt dann ansprechen, wenn Sie sich für neue Produkte interessieren. Denn jedes Produkt habe eine mittlere Lebensdauer, die sich relativ genau bestimmen lässt. Kontaktiert man den Käufer des Produkts in etwa bei Ablauf dieser Zeitspanne, nimmt er diese Kontaktaufnahme stärker wahr als zu einem anderen Zeitpunkt. Ein Ansatz, der sich auf nahezu jede Branche und jedes Produkt bzw. jede Dienstleistung übertragen lässt.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem gab es einen geführten Rundgang über das Bayer-Gelände.

Die Veranstaltungsreihe wird am 22. Februar 2018 bei der Firma Paul von der Bank GmbH in Hilden fortgesetzt. Der Schwerpunkt wird dabei auf den Themen Robotik und Automatisierung liegen. Eine entsprechende Einladung folgt.

 

Terminausblick

30. Januar 2018, CSR Netzwerkabend „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, 18.30 Uhr

Veranstaltungsort: Alnamic AG, Habichtweg 1, 41468 Neuss

Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind Megatrends und betreffen alle Unternehmen. Wie können Unternehmen heutzutage verantwortungsvoll auf diese Veränderungen reagieren? Warum und wie ist Digitalisierung sinnvoll? Was bedeutet diese Veränderung für den Arbeitsplatz? Welchen Nutzen haben Unternehmen und wann ist der richtige Zeitpunkt? – Die Veranstaltung zeigt konkrete Wege, wie sich CSR und Digitalisierung in der Praxis von Unternehmen hervorragend miteinander verbinden lassen.

Der CSR-Netzwerkabend richtet sich ausschließlich an kleine und mittelständische Unternehmen, die mehr über die Chancen und Potentiale der Digitalisierung von Unternehmens- und Serviceprozessen erfahren möchten.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

22. Februar 2018, Digitale Transformation für den Mittelstand

Veranstaltungsort: Paul von der Bank GmbH, Max-Volmer-Straße 23, 40724 Hilden

Beim zweiten Treffen aus der Veranstaltungsreihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ stehen die Themen Robotik und Automatisierung im Mittelpunkt. Dazu wird es Impulsvorträge und Praxisbeispiele lokaler Unternehmen geben.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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19. Januar 2018, Neue Wege zur Anwerbung von Azubis

 

Titelstory: Neue Wege zur Anwerbung von Azubis

https://www.monheim-plus.de/Viele Unternehmen wissen es aus eigener Erfahrung und auch die Medien berichten regelmäßig über die Entwicklung: Unternehmen haben immer häufiger Probleme, die angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Auch der aktuelle Berufsbildungsbericht 2017 belegt den seit Jahren anhaltenden Rückgang neu abgeschlossener Ausbildungsverträge. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen sinkt, während die Zahl der angebotenen Stellen steigt.

Diese bundesweiten Trends lassen sich teilweise auch im Kreis Mettmann beobachten. Denn auch hier interessieren sich immer weniger junge Menschen für eine Berufsausbildung. Als Konsequenz blieben im Ausbildungsjahr 2016/2017 knapp 13 Prozent der gemeldeten Stellen unbesetzt.

Deshalb möchte Ihnen die städtische Wirtschaftsförderung mit diesem Newsletter einige Methoden präsentieren, die zu einem modernen und erfolgreichen Ausbildungsmarketing beitragen können. Dabei sollte klar sein, dass es kein Allheilmittel gibt und nicht alle Maßnahmen zwingend zu jedem Unternehmen passen. Dennoch hoffen wir, dass für jeden von Ihnen die eine oder andere Anregung mit dabei ist.

 

Jugendliche aktiv ansprechen

Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung in Köln und das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn haben Leitfäden zur Rekrutierung von Auszubildenden zusammengestellt. Diese machen jeweils deutlich, dass eine zielgruppengerechte Ansprache von Jugendlichen ein zentrales Erfolgskriterium ist. Wichtigste Informationsquelle für Jugendliche sind die Karrierewebseiten von Unternehmen, gefolgt von Jobbörsen, Lehrern und Eltern, der Agentur für Arbeit, Tageszeitungen und Jobmessen:

  • Jeder Internetauftritt eines Unternehmens sollte eine spezielle Azubiwebseite beinhalten. Diese kann beispielsweise an den Karrierebereich angeknüpft werden und sollte zentrale Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur Ausbildung im eigenen Unternehmen zur Verfügung stellen. Platzieren Sie hier auch, was Sie als attraktiven Ausbildungsbetrieb ausmacht. Lassen Sie außerdem Ihre Azubis zu Wort kommen und von ihrer Ausbildung berichten. Authentische Schilderungen, angereichert mit Fotos oder Videos, sind ideale Werbemittel. Gleichzeitig ist das Einrichten einer Azubiwebseite nur mit geringen Kosten verbunden.
  • Jugendliche und ihre Eltern suchen Ausbildungsstellen häufig in Online-Jobbörsen. Diese werden etwa von Kammern, Medien oder anderen Dienstleistern angeboten. Entweder gestalten Sie die Stellenanzeige selbst oder Sie können/müssen auf Eingabemasken zurückgreifen. Wichtig ist, dass Sie dabei einen Link auf die eigene Azubiwebseite angeben, um den Interessenten direkt an das Unternehmen zu binden. Der Aufwand und die Kosten für das Platzieren von Ausbildungsplätzen in Online-Jobbörsen sind überschaubar; der Erfolg hängt von der Qualität der Anzeige ab.
  • Die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist eine spezielle Online-Jobbörse. Die Vorteile sind ihre große Popularität mit hohen Nutzerzahlen und die Tatsache, dass Sie als Unternehmen Ihre Ausbildungsplätze kostenfrei inserieren können.
  • Stellenanzeigen in lokalen Printmedien eignen sich weniger zur direkten Ansprache von Jugendlichen, als vielmehr um deren Eltern und Lehrer zu erreichen. Von daher sollten Sie diese traditionelle Maßnahme nicht per se ausschließen, auch wenn diese mit (teils hohen) Kosten verbunden ist. Wichtig bei der Gestaltung der Stellenanzeige ist, diese als Köder zu verwenden, um die Leserinnen und Leser auf Ihre Azubiwebseite zu lotsen. – Zu den lokalen Printmedien zählen im weitesten Sinne auch Schülerzeitungen von Schulen in der Umgebung, die sich ebenfalls als Werbeträger eignen.
  • Viele Kammern und lokale Verbände bieten seit einigen Jahren Jobmessen mit Azubi-Speed-Datings an. Hier gibt es mehrere kurze Zeitspannen, zum Beispiel von je zehn Minuten, in denen Sie interessierte Jugendliche kurz kennenlernen und Ihr Ausbildungsangebot bewerben können. Die Vorteile dieser Methode sind zum einen der geringe Aufwand, der sich hauptsächlich auf die Präsenz auf der Jobmesse begrenzt. Darüber hinaus können Sie in kurzer Zeit eine Reihe von Jugendlichen direkt ansprechen und – im Idealfall – von sich überzeugen. Azubi-Speed-Datings gelten deshalb als sehr effektive Methode. Die meisten Jobmessen und Azubi-Speed-Datings sind für Ausbildungsunternehmen außerdem kostenfrei.

 

Lokale Angebote zur Gewinnung von Auszubildenden

Unternehmen in Monheim am Rhein können eine Vielzahl örtlicher Angebote nutzen, um bei Jugendlichen für die eigenen Ausbildungsstellen zu werben:

  • Auf der b2b-Plattform MonheimPlus finden Sie lokale Dienstleister, die Sie bei der Gestaltung einer Azubiwebseite, dem Drehen von Image- und Rekrutierungsfilmen oder dem Entwickeln von Konzepten zum Azubimarketing unterstützen. Alle Monheimer Unternehmen können sich auf der b2b-Plattform registrieren und mit einem entsprechenden Aufruf passende Anbieter suchen.
  • Die IHK zu Düsseldorf veranstaltet am 21. März 2018 ein Azubi-Speed-Dating in Langenfeld. Unternehmen, die selbst ausbilden und auf der Suche nach Azubis sind, können sich kostenfrei an dem Speed-Dating beteiligen. Als Gesprächspartner werden ausschließlich Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die im kommenden Sommer eine Ausbildung beginnen möchten.
    Wenn Sie im Rahmen des Azubi-Speed-Datings Ihr Ausbildungsangebot vorstellen möchten, können Sie sich bis zum 7. März 2018 bewerben. Weitere Informationen erhalten Sie von Inge Kohnen (IHK), Tel. 0211 3557-445, E-Mail, und auf der Internetseite der IHK.
  • Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Daniel Zimmermann findet am 16. Mai 2018 die BerufsOrientierungsBörse 2018 (BOB 2018) in Langenfeld statt. Auf der Messe können Sie gemeinsam mit über 100 weiteren Ausstellern Ihr Ausbildungsangebot präsentieren und sich um künftige Azubis bemühen. Die Veranstalter erwarten wie in den vergangenen Jahren ca. 3.000 Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse. Eingeladen sind alle weiterführenden Schulen in Langenfeld, Leichlingen und Monheim am Rhein sowie die Berufskollegs in Düsseldorf, Leverkusen und Hilden.
    Im Vorfeld der BOB besucht Bürgermeister Zimmermann einige teilnehmende Unternehmen aus Monheim am Rhein, um sich über deren Ausbildungsangebot zu informieren und sich mit Azubis direkt auszutauschen.
    Interessierte Unternehmen können sich bis zum 24. Februar 2018 zur Teilnahme an der BOB anmelden. Hier geht es zum Online-Anmeldeformular. Die Plätze werden entsprechend der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Weitere Informationen bekommen Sie von BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser, Tel. 0212 24927057, E-Mail, und auf bob2018.de.
  • Die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann betreut das Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft (KSW). Es dient der dauerhaften Kooperation zwischen benachbarten Schulen und Unternehmen, die sich in einer sogenannten Lernpartnerschaft vernetzen. Durch den engen Kontakt zu den Lernpartnern und deren Einbindung in den Unterricht öffnen sich die Schulen der Wirtschaft und bieten den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Unterricht. Unternehmen profitieren von der Partnerschaft, indem sie die Jugendlichen früh als potenzielle Azubis und junge Nachwuchskräfte kennenlernen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht selten Schülerinnen und Schüler ein Praktikum oder ihre Ausbildung beim Partnerunternehmen absolvieren.
    Weitere Informationen zum Kooperationsnetz Schule-Wirtschaft erhalten Sie von Marie Louis (Kreis Mettmann), Tel. 02104 99-2622, E-Mail, und auf der Internetseite vom Kreis Mettmann.

 

Beispiele für erfolgreiches Azubimarketing

Das RKW Kompetenzzentrum in Eschborn stellt unter dem Titel „Kreativität ist Trumpf“ 13 Unternehmen und deren Aktivitäten im Bereich Azubimarketing vor. Drei Beispiele sollen nachfolgend kurz skizziert werden:

  • Das Restaurant Hackbarth’s in Oberhausen lädt einmal im Monat zum Azubi-Menü. Die Azubis kochen für die Gäste in Eigenregie ein Vier-Gänge-Menü und übernehmen den kompletten Service. Der Inhaber ermöglicht seinen Azubis damit, Verantwortung zu übernehmen und zu zeigen, dass ihnen ihr Beruf Spaß macht. Beide Aspekte sind einer Allensbach-Umfrage zufolge wichtige Kriterien für die Berufswahl. Entsprechend schnell hat sich die Idee des Azubi-Menüs herumgesprochen, so dass der Inhaber heute viele Anfragen von jungen Leuten für ein Praktikum oder eine Ausbildung erhält. Denn über Mundpropaganda und PR-Maßnahmen werden Eltern und Jugendliche auf den Betrieb aufmerksam. In Oberhausen weiß man, dass man in Hackbarth‘s Restaurant nicht nur gut essen sondern auch gut arbeiten kann.
  • Der Fachbetrieb für Türen, Fenster und Innenausbau Türenmann GmbH in Stuttgart beweist, dass auch kleine Unternehmen in Ballungsräumen erfolgreich um Azubis werben können. Da das Unternehmen auch Abiturientinnen und Abiturienten ansprechen möchte, bietet es ihnen bei der Schreinereiausbildung eine Zusatzqualifikation „Management im Handwerk“ an. Feste Ausbildungsbestandteile für alle Azubis sind das Erlangen von sozialer Kompetenz und Dienstleistungsorientierung. Die Azubis bauen zum Beispiel Hochbeete, damit die im Rollstuhl sitzenden Bewohner eines Seniorenzentrums Pflanzen anbauen können, oder Spielhäuser und Holzeisenbahnen für Kitas. Dabei berücksichtigen die Azubis die besonderen Bedürfnisse ihrer „Kunden“ und lernen dadurch Kundenorientierung, Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Hilfsbereitschaft. Das soziale Engagement spricht sich herum und verleiht dem Unternehmen ein gutes Image. Gleichzeitig wirbt es aktiv um Azubis: über Bildungspartnerschaften in Schulen, auf lokalen Ausbildungsmessen und im Internet. Das führt dazu, dass es der Türenmann GmbH nicht an Bewerbungen für eine Ausbildung mangelt.
  • Obwohl Azubis im Backhandwerk früh aufstehen müssen, hat die Deichbäckerei Buchholz aus Sachsen-Anhalt keine Probleme, Nachwuchs zu finden. Denn der Inhaber hat ein einfaches Erfolgsrezept: Bei Jugendlichen und deren Eltern präsent sein. Das schafft er, indem der eigene Verkaufswagen in den umliegenden Ortschaften Backwaren ausliefert und Flyer zur Azubisuche auf der Ladentheke ausliegen. Darüber hinaus dienen die Brottüten als Werbemittel für seine Bäckerei und die Ausbildung. Damit erzielt die Bäckerei eine große Reichweite und erreicht viele Haushalte in der Umgebung. Und was nicht auf die Brottüte passt, steht auf der Webseite der Bäckerei. Außerdem ist der Inhaber bei Facebook aktiv und berichtet gemeinsam mit seinen Azubis vom Alltag und besonderen Anlässen. Und auch wenn die Kinder beim Kita-Besuch ihr eigenes Brötchen backen und mit nach Hause nehmen, ist für Gesprächsstoff und Präsenz gesorgt.

Teilen Sie uns und den anderen Monheimer Unternehmen gerne auch Ihre kreativen Ansätze zur Gewinnung von Azubis mit. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder berichten Sie über Ihre Erfahrungen auf der b2b-Plattform MonheimPlus.

 

Terminausblick

1. Februar 2018, Digital Demo Day, 8.30 Uhr

Veranstaltungsort: postPOST - Grand Central, Kölner Straße 114, 40227 Düsseldorf

Erleben Sie innovative Digitalprodukte und neueste Technologien und lernen mehr als 50 Start-ups aus den Bereichen Virtual Reality, Augmented Reality, Drohnen, Smart Devices, Robotik, IoT und Cyber Security kennen. Der digihub Düsseldorf/Rheinland lädt zum zweiten Mal in das alte Postverteilzentrum postPOST – Grand Central in Düsseldorf ein. Neben der großen Ausstellerfläche hat der digihub für die mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher ein Bühnenprogramm mit spannenden Keynotes, Live-Hacks und Paneldiskussionen im Programm. Mit dabei sind Experten und inspirierende Speaker aus der Tech- und Digitalszene. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket!

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Knüpfen Sie beim Demo Day Kontakte mit neuen Partnern und lernen Sie die aktuellsten Digitaltrends kennen!

 

1. Februar 2018, 4. Monheimer Afterwork, 18 Uhr

Veranstaltungsort: Küche Aktiv - Möbel Seele, Niederstraße 15a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 4. Monheimer Afterwork werden sich die folgenden Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorstellen:

  • Küche Aktiv - Möbel Seele
  • Marienburg Monheim
  • ProGraphics | Rolf Huwer Consulting
  • Deutsche Bank
  • Seeles KochStudio

Anschließend besteht die Möglichkeit, sich bei einem Snack und Getränken auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. Januar 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

28. Februar 2018, Workshop "Das 1x1 des CSR-Nachhaltigkeitsprozesses", 14 Uhr

Veranstaltungsort: BLUE MOON, Friedrichstraße 8, 41460 Neuss

In diesem Basis-Workshop werden die wichtigsten Grundlagen zu CSR als Stellhebel für den Unternehmenserfolg in den vier Handlungsfeldern Mensch, Markt, Umwelt und Gesellschaft vermittelt. Neben einer theoretischen Einführung wird die Implementierung von CSR-Strategien in den unternehmerischen Alltag anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Die Teilnehmer erhalten so die Möglichkeit, nach Abschluss des Workshops erste einfache Schritte zur Umsetzung von CSR in Ihrem Unternehmen umzusetzen. Die Werbeagentur Blue Moon gibt dabei Einblicke in ihre umgesetzten CSR-Strategien.

Der Workshop richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die erste Erfahrungen und Umsetzungshinweise zum Thema CSR sammeln möchten.

Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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23. Februar 2018, Förderprogramme für junge, kleine und mittelgroße Unternehmen

 

Titelstory: Förderprogramme für junge, kleine und mittelgroße Unternehmen

https://www.monheim-plus.de/In allen Entwicklungsphasen eines Unternehmens stehen Veränderungen an und müssen Hindernisse überwunden werden. Dies beginnt bei der Existenzgründung, setzt sich mit dem Kauf neuer Maschinen, der Entwicklung neuer Produkte oder der Investition in energiesparende Technik fort und findet auch in der Unternehmensnachfolge noch keinen Abschluss. Für diese und viele weitere Anlässe gibt es Unterstützung in Form von Förderprogrammen. Sie sollen die Unternehmen in die Lage versetzen, die anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern, sei es durch zinsgünstige Kredite, Zuschüsse oder das Stellen von Sicherheiten und Eigenkapital.

Im Internet können interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer in Förderdatenbanken die für ihr Vorhaben passende Unterstützung recherchieren. Zu den umfangreichsten Angeboten zählt die Förderdatenbank des Bundes, die Förderprogramme und Finanzhilfen des Bundes, der Länder und der EU auflistet.

Nachfolgend stellen wir Ihnen fünf regionale Förderprogramme vor, die sich an Unternehmen aus allen Branchen richten:

 

Förderung unternehmerischen Know-hows – Ein umfassendes Programm für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zielt mit dem Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ auf eine verbesserte Leistungs-, Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen ab. Die Unternehmen können dazu eine externe Beratung in Anspruch nehmen, um Verbesserungspotenzial zu identifizieren und auszuschöpfen. Das BAFA übernimmt 50 bis 90 Prozent der anfallenden Beratungskosten.

Den Gegenstand der Beratungen können zum einen allgemeine Aspekte bilden, etwa wirtschaftliche, finanzielle, personelle und organisatorische Fragen der Unternehmensführung. Zum Förderumfang gehören ferner spezielle Beratungen, um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen. Dazu zählen etwa Beratungen zur besseren betrieblichen Integration von Beschäftigten mit Migrationshintergrund, zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit oder zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Die Beratungsleistung darf sich nicht auf eine Analyse und das Benennen von Schwachstellen beschränken. Ausschlaggebend für die Förderung ist vielmehr, dass zusätzlich Handlungsempfehlungen entwickelt und Anleitungen zur Umsetzung dieser Handlungsempfehlungen in die betriebliche Praxis gegeben werden. Wichtig ist außerdem, dass der Antrag auf Förderung vor Beratungsbeginn – auch vor Abschluss eines Beratungsvertrags – gestellt werden muss. Als interessiertes Unternehmen erhalten Sie weitere Informationen und Hilfestellungen zur Antragstellung von Herrn Patzke, STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

 

Potentialberatung – Ein Förderprogramm zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

Das Arbeitsministerium NRW stellt mit der Potentialberatung ein Förderangebot zur Verfügung, mit dem Unternehmen sich und ihre Beschäftigten fit für die Zukunft machen können. Die Einbindung der Belegschaft ist dabei ein Kernelement der Potentialberatung. Sie zielt darauf ab, gemeinsam unentdeckte Ressourcen zu erkennen, Stärken und Schwächen zu analysieren und Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu entwickeln.

Im Rahmen der Potentialberatung werden zehn Beratertage mit 50 Prozent (maximal 500 Euro pro Tag) bezuschusst. Die Beratungsleistung fokussiert eines oder mehrere der folgenden Themen: Arbeitsorganisation, Kompetenzentwicklung, Demographischer Wandel, Digitalisierung und Gesundheit. Um eine entsprechende Förderung zu erhalten, holen Sie sich als interessiertes Unternehmen zunächst ein Angebot eines Beraters ein. Die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbh (G.I.B.) stellt im Internet eine Beraterdatenbank zur Verfügung. Bevor Sie das Beratungsangebot annehmen, müssen Sie ein Gespräch mit dem STARTERCENTER NRW oder einer vergleichbaren Einrichtung führen (siehe Liste). Dort erhalten Sie einen Beratungscheck als Bewilligung Ihres Förderantrags.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen in NRW, die mindestens zwei Jahre alt sind und zwischen zehn und 250 Personen beschäftigen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Inhalten und zum Ablauf der Potentialberatung finden Sie auf der Internetseite des Arbeitsministeriums. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

 

NRW/EU.Mikrodarlehen – Förderdarlehen für Gründerinnen, Gründer und Jungunternehmen

Die NRW Bank stellt mit den NRW/EU.Mikrodarlehen eine Alternative zur Finanzierung durch die eigene Hausbank dar. Dabei werden Kredite in Höhe von 5.000 bis 25.000 Euro angeboten.

Eine Stellung von Sicherheiten ist nicht erforderlich. Voraussetzung ist stattdessen eine Beratung im STARTERCENTER NRW sowie dessen positives Votum. Darüber hinaus muss in den ersten Jahren der Kreditlaufzeit eine Begleitberatung in Anspruch genommen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Geschäftstätigkeit nicht nur finanziell, sondern als Ganzes auf sicheren Füßen steht.

Interessierte Unternehmen können den Kredit über eine Laufzeit von sechs Jahren zurückzahlen, wobei das erste Halbjahr tilgungsfrei ist. Eine vorzeitige Rückzahlung von Teilbeträgen oder des Gesamtdarlehens ist jederzeit möglich. Weitere Informationen zum NRW/EU.Mikrodarlehen finden Sie auf der Internetseite der NRW Bank. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

 

unternehmensWert:Mensch – Förderprogramm zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Personalpolitik in kleinen Unternehmen

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten dabei, auf die personellen Anforderungen reagieren zu können.

Denn kleinen Unternehmen fehlen oft die eigenen Ressourcen, um passgenaue Strategien für den Umgang mit dem demographischen Wandel, Nachwuchsmangel, krankheitsbedingte Engpässen oder dem Thema Personalführung zu entwickeln. Das Förderprogramm unternehmensWert:Mensch bezuschusst daher bis zu zehn Beratungstage mit 80 Prozent. Die Beratung kann dabei in den folgenden vier Handlungsfeldern in Anspruch genommen werden: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Inhalten und zum Ablauf der Förderung finden Sie hier. Eine individuelle Beratung bietet außerdem das STARTERCENTER NRW beim Kreis Mettmann an. Ansprechpartner ist hier Herr Patzke, Tel. 02104 99-2627, E-Mail.

 

ÖKOPROFIT – Mit Umweltschutz das Betriebsergebnis steigern

Das Förderprogram ÖKOPROFIT unterstützt Unternehmen dabei, durch das Einsparen von Ressourcen die Betriebskosten zu senken und somit das Betriebsergebnis zu steigern. Es verbindet damit den Aspekt des Umweltschutzes mit Wirtschaftlichkeitsbestrebungen von Unternehmen.

Das Programm ÖKOPROFIT wird vom Kreis Mettmann koordiniert und in sogenannten Staffeln ausgerichtet. An einer Staffel nehmen zehn bis 15 Unternehmen aus dem Kreisgebiet teil. In Vor-Ort-Terminen wird eine Bestandsaufnahme des momentanen Umweltverhaltens erstellt. Anschließend werden darauf aufbauend Maßnahmen und Strategien zur Senkung des Ressourceneinsatzes erarbeitet. Ergänzend dazu vermitteln gemeinsame Workshops aller teilnehmenden Unternehmen zusätzliches Wissen und Hinweise rund um die Themen Wasser, Energie, Beschaffung, Abfallmanagement, aber auch Mitarbeitermotivation, Arbeitsschutz und Umweltrecht. Weitere Informationen zu ÖKOPROFIT und einen Rückblick auf die vergangenen Staffeln finden Sie hier.

Im Frühjahr 2018 soll die fünfte ÖKOPROFIT-Staffel beginnen. Aktuell gibt es noch einige freie Startplätze. Bei Interesse an einer Teilnahme können Sie sich an die Programmkoordinatoren vom Kreis Mettmann wenden. Ansprechpartner sind hier Frau Stephan-Oltmanns, Tel. 02104 99-2865, E-Mail, und Herr Wobbe-von Twickel, Tel. 02104 99-2866, E-Mail.

 

Veranstaltungsrückblick

Unternehmen präsentieren sich beim 4. Monheimer Afterwork und bereiten gemeinsam das Dessert zu

Das Ambiente im Kochstudio der Möbel Seele GmbH ist stilvoll und gemütlich, die Stimmung entsprechend ungezwungen und freundlich. Rund 25 Unternehmerinnen und Unternehmer stehen in kleinen Gesprächsrunden zusammen, tauschen sich aus, knüpfen neue Kontakte und genießen die hochwertigen Speisen von Sabine Schäfer und Leonore Müller-Gladen. Die beiden Köchinnen von Seeles KochStudio leiten außerdem zwei Unternehmer an, eine Zabaione aufzuschlagen, die als Dessert gereicht wird.

Diese Szenen stehen beispielhaft für das 4. Monheimer Afterwork Anfang Februar. Zu Beginn der Veranstaltung nutzten vier Monheimer Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihre Tätigkeiten den Gästen vorzustellen. Die Kurzpräsentationen der Möbel Seele GmbH, des Experten rund um das Thema Visualisierung ProGraphics, der Deutschen Bank AG sowie von Seeles KochStudio lieferten eindrucksvolle und spannende Einblicke in die Vielfalt und Leistungskraft der lokalen Wirtschaft.

Nicht nur das 4. Monheimer Afterwork, sondern speziell auch die Zabaione erhielt von den Gästen das Prädikat sehr gelungen. So äußerten viele den Wunsch, dass im Frühjahr das nächste Afterwork folgen sollte.

 

Terminausblick

14. März 2018, Informationsveranstaltung "Wie finde ich die richtigen Fördermittel?", 14-17.30 Uhr

Veranstaltungsort: IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf

Innovationen sind wichtige Treiber für neue Produkte und Dienstleistungen und bilden vielfach die Grundlage für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Förderprogramme von Bund und Ländern unterstützen dabei gerade kleine und mittelständische Unternehmen bei der oftmals herausfordernden Finanzierung neuer Innovationsprojekte.

Die Veranstaltung der IHK zu Düsseldorf stellt die aktuellen Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten vor und zeigt praxisnahe Tipps bei der Antragstellung auf. Bei einem Get-together mit Imbiss und Getränken bietet sich außerdem die Gelegenheit für einen informativen Austausch mit den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Experten für Fördermittel.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier.

 

31. März 2018, Brunch auf dem Rhein und Kreuzfahrt nach Amsterdam, 10 Uhr

Veranstaltungsort: Schiffsanleger Monheim am Rhein

Von der Monheimer Anlegestelle können Einheimische und Gäste in diesem Jahr zu neuen Ufern aufbrechen. Das städtische Tourismusmanagement organisiert Ende März und Ende April jeweils eine Brunchfahrt und eine zweitägige Flusskreuzfahrt nach Amsterdam – jede Fahrt gibt es als günstiges Pauschalangebot.

Am Karsamstag, 31. März, legt die MS Scenic Jade, ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff, gegen 10 Uhr zu einer etwa dreistündigen Brunchfahrt ab. Vom Schiffsanleger in Höhe des Deusser-Hauses, An d’r Kapell 2, geht es rheinabwärts nach Düsseldorf-Benrath. Während das 135 Meter lange Kreuzfahrtschiff an Baumberg, Zons und der Urdenbacher Kämpe vorbeifährt, können sich etwa 150 Gäste am großen Brunch-Buffet bedienen. Im Ticketpreis von 38 Euro pro Person ist das Buffet mit warmen Getränken, Säften und Softdrinks enthalten.

Sobald die Brunch-Ausflügler wieder an Land sind, macht sich die MS Scenic Jade direkt für eine Flusskreuzfahrt nach Amsterdam bereit. Am Nachmittag, um 15.30 Uhr, heißt es Leinen los! Die Kreuzfahrt von Samstag bis Montagmorgen kostet pro Person 149,99 Euro im Doppelzimmer – inklusive zwei Mal Frühstück, einem Mittagessen in Buffetform und zwei Abendessen mit mehreren Gängen , Getränken und zwei Übernachtungen in einer der 75 Kabinen mit Doppelbett. Am Sonntagmorgen erreicht das Schiff Amsterdam, wo es bis Ostermontag am Anlegeplatz bleibt und den Gästen auch für eine zweite Nacht als Hotelschiff dient.

Die gleiche Tour fährt die MS Scenic Pearl am Samstag, 28. April. Nach der Brunchfahrt, die ebenfalls gegen 10 Uhr beginnt, fährt das Schiff nach Amsterdam. Hier bleibt es eine weitere Nacht, bis Montagmorgen, 30. April.

Wer bei einer Brunchfahrt oder einer Flusskreuzfahrt teilnehmen möchte, kann sich ab Montag, 26. Februar, über ein Anmeldeformular verbindlich bei Marke Monheim, Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, anmelden. Pro Anmeldung können maximal zwei Tickets für Erwachsene und zwei Tickets für minderjährige Kinder für eine Brunchfahrt oder ein Doppelzimmer für eine Flusskreuzfahrt erworben werden.

Weitere Informationen zum genauen Reiseplan, zur Mitnahme von Kindern, Barrierefreiheit und zum Anmeldeverfahren gibt es auf monheim.de und bei Marke Monheim in der Geschäftsstelle am Monheimer Tor, Rathausplatz 20, in Monheim am Rhein.

 

15. April 2018, Frühlingsfest, 11-18 Uhr

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Monheim am Rhein macht Lust auf Frühling. Mit buntem Programm und vielen Attraktionen für die ganze Familie wird am 15. April die neue Jahrszeit eingeläutet. Dieses Jahr stellt das Frühlingsfest den Auftakt zur Monheimer Europawoche Niederlande dar. Alle wichtigen Informationen gibt es auf monheim.de.

 

16. April 2018, 5. Monheimer Afterwork, 17-19 Uhr

Veranstaltungsort: MEGA Monheim, Rheinpromenade 3a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 5. Monheimer Afterwork präsentiert die MEGA Monheim ihre Angebote im Energie- und Multimediabereich für Gewerbekunden:

  • MEGAtherm Wärmeservice
  • E-Mobilität
  • Glasfaseranschluss für Gewerbeimmobilien
  • Multimedia-Produkte für Gewerbekunden
  • ALL IP, VoIP, SIP und Co. - was ist das?
  • Informationen zur Umstellung der bisherigen Telefon- und DSL-Anschlüsse auf einen IP-basierenden Anschluss

Anschließend besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, sich in kleiner Runde auszutauschen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 9. April 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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28. März 2018, Stadt stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

 

Titelstory: Stadt stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft

https://www.monheim-plus.de/Der Rat der Stadt Monheim am Rhein hat in seinen Sitzungen im Dezember 2017 und März 2018 einige zentrale Entscheidungen getroffen, die den Wirtschafts- und Tourismusstandort Monheim am Rhein nachhaltig beeinflussen werden. Der aktuelle MonheimPlus-Newsletter wird die beschlossenen Vorhaben vorstellen und, soweit möglich, den zeitlichen Horizont umreißen, in dem die Projekte nach heutigem Stand realisiert werden sollen. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter wie gewohnt durch einen aktuellen Terminausblick.

 

Festhalle und Parkhaus im Gewerbegebiet Rheinpark

Nachdem die Stadt Monheim am Rhein im vergangenen Jahr das Eigentum an der ehemaligen Shell-Fassabfüllhalle erworben hat, können die Planungen zur künftigen Nutzung des Gebäudes als Festhalle weiter voranschreiten. Die Festhalle soll aus zwei Veranstaltungssälen sowie einem Foyer bestehen. Mögliche Nutzungen sind Konzerte, Karnevalsveranstaltungen, Abi-Bälle, Musicals und andere Shows sowie Tagungen und Kongresse. Der große Saal soll bis zu 4.000 Personen Platz bieten, der kleine Saal 1.200 Personen. Da ein Großteil der Besucherinnen und Besucher voraussichtlich mit dem Pkw anreisen werden, soll im Gewerbegebiet Rheinpark, ca. 300 Meter von der Festhalle entfernt, ein großes Parkhaus errichtet werden. Hier sollen auch Unternehmen aus dem Rheinpark Stellplätze anmieten können.

Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass die Architektenkonzepte für die Festhalle im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens nach den Sommerferien 2018 vorliegen werden. Nach deren Auswertung soll die Beauftragung des Planers im Herbst 2018 erfolgen. Die Planungsphase bis zum Entwurf wird vermutlich ein gutes halbes Jahr in Anspruch nehmen, so dass der Baubeschluss im Sommer 2019 gefasst werden kann. Nach anschließender Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Bauleistungen (Erstellung der Ausschreibung) und Durchführung des Verfahrens können die Bauleistungen voraussichtlich im Frühjahr 2020 beauftragt werden. Im Anschluss wird der Bauunternehmer seine Werkplanung erstellen, wofür er voraussichtlich bis Ende 2020 benötigt. Für die Bauphase sind etwa zwei Jahre vorgesehen, so dass die Veranstaltungshalle bei dem zuvor beschriebenen Ablauf Ende 2022 ihren Betrieb aufnehmen könnte. Stellplätze im Parkhaus sollen nach heutigem Planungsstand bereits in der zweiten Jahreshälfte 2019 zur Verfügung stehen.

 

Ausbau der Opladener Straße

Viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer leiden insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten unter dem hohen Verkehrsaufkommen auf der Opladener Straße. Mit dem Ziel, Möglichkeiten zur Optimierung der Verkehrsverhältnisse zu identifizieren, wurde Mitte 2017 ein Verkehrsgutachten im Auftrag der Stadt erstellt. Die darin enthaltene Prognose basiert auf der zu erwartenden Einwohnerentwicklung, weiteren Gewerbeanmeldungen sowie der Verkehre, die voraussichtlich durch die neue Festhalle entstehen. Im Ergebnis wird ein Ausbau der Opladener Straße empfohlen, der in zwei Bereiche eingeteilt werden kann.

Zum einen soll die Anschlussstelle A 59 / Monheim durch zusätzliche Fahrstreifen erweitert werden. Zum anderen sollen die Kreuzungspunkte von Opladener Straße und der Straße Am Kieswerk sowie Baumberger Chaussee vierspurig ausgebaut werden. Eine graphische Darstellung der geplanten Maßnahmen finden Sie hier. Eine Animation auf monheim.de gibt zudem einen Eindruck davon, wie der Verkehr zukünftig auf der Opladener Straße fließen soll.

Der zeitliche Ablauf für den Ausbau sieht nach aktuellem Stand wie folgt aus: Die Planung und die erforderlichen Abstimmungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie der Stadt Langenfeld werden mindestens bis zur zweiten Jahreshälfte 2019 andauern. Ende 2019 soll der Baubeschluss vom Rat der Stadt Monheim am Rhein eingeholt werden. Nach einem EU-weiten Vergabeverfahren der Bauleistungen ist der frühestmögliche Zeitpunkt für den Baubeginn das erste Quartal 2020. Die geschätzte Bauzeit beträgt ca. 30 Monate. Die Fertigstellung ist somit Ende 2022 möglich. Die Bauarbeiten sollen so koordiniert werden, dass Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer möglichst gering gehalten werden.

 

Autonom fahrender Bus soll Innenstadt und Altstadt miteinander verbinden

Die Mobilität der Zukunft ist elektrisch, autonom und vernetzt. Schon heute positioniert sich Monheim am Rhein als Smart City, die dank der flächendeckenden Verlegung eines Glasfasernetzes durch die MEGA Monheim über beste Voraussetzungen verfügt, um ins digitale Zeitalter zu starten. Die Stadt möchte in diesem Zusammenhang eine Buslinie mit einem autonom fahrenden, elektrisch angetriebenen und somit lokal emissionsfreien Fahrzeug einrichten.

Die Fahrzeuge sollen eine vordefinierte Strecke vom Busbahnhof in die Altstadt ohne Eingriff eines Fahrers, aber unter Aufsicht einer Begleitperson, selbsttätig mit Hilfe von Sensorik und Telemetrie abfahren (siehe Streckenplanung). Für Monheim am Rhein hat die Umsetzung dieses innovativen und NRW-weit einmaligen Projekts eine große Strahlkraft. Es stärkt die Nachhaltigkeit, sorgt innerhalb der Bürgerschaft für eine höhere Lebensqualität und steigert für Besucherinnen und Besucher die Attraktivität der Stadt. Noch in diesem Jahr soll die Strecke im Probetrieb befahren werden, in 2019 soll der Regelbetrieb folgen.

 

Stadt installiert mehr als 400 Mietfahrräder an 33 Stationen

Monheim am Rhein weist nicht zuletzt wegen der Topographie und der Lage am Rhein eine hohe Attraktivität für Radfahrerinnen und Radfahrer auf, sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für Besucherinnen und Besucher. Um den Radverkehr weiter zu fördern und einen Mehrwert für die Bürgerschaft und den Tourismus zu erzielen, soll im laufenden Jahr ein Fahrradmietsystem eingeführt werden. Und auch die Beschäftigten in Monheimer Unternehmen können die Fahrräder mieten, zum Beispiel, um mit dem Fahrrad zur Mittagspause in die Innenstadt zu fahren oder kleinere Besorgungen zu erledigen.

Im Zuge der Entwicklung von Monheim am Rhein als Smart City soll das Fahrradmietsystem entsprechend digitale Funktionen beinhalten: Über eine App soll etwa die Ortung der nächsten Mietstation inklusive Angabe der dort bereitstehenden Fahrradtypen, die Reservierung von Fahrrädern sowie die Buchung, Freischaltung und Bezahlung des Fahrrads möglich sein.

Insgesamt will die Stadt 441 Fahrräder anschaffen, die an 33 Stationen im Stadtgebiet sowie an den Langenfelder S-Bahn-Haltestellen bereitgehalten werden. Eine Übersicht mit der Lage der 33 Stationen finden Sie hier. Um möglichst viele Nutzer anzusprechen, sind die Fahrräder in verschiedenen Ausführungen geplant: City-Bikes, E-Bikes, Kinder- und Transporträder. In den kommenden Monaten wird die entsprechende Infrastruktur errichtet, so dass ab dem vierten Quartal 2018 die Mietfahrräder genutzt werden können.

 

Barrierefreie Erschließung der Plattform auf dem Monberg geplant

Der Monberg stellt eine einmalige Location für eine Gastronomie dar. In den letzten Jahren hat sich der Monberg mitsamt der Gastronomie zu einem beliebten Ausflugsziel in der Region entwickelt und bildet heute eines der touristischen Alleinstellungsmerkmale von Monheim am Rhein. Allerdings ist die Aussichtsplattform auf dem Monberg momentan nur bedingt barrierefrei zu erreichen.

Deshalb hatte sich die Stadt 2016/2017 um Bundesfördermittel aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ bemüht, die zur Finanzierung einer Brücke zwischen Parkhaus und Monberg verwendet werden sollten. Leider war die Bewerbung nicht erfolgreich. Eine Finanzierung in Eigenleistung stellt keine Alternative dar, da insbesondere die Kosten für die Gründung des Brückenbauwerks unverhältnismäßig hoch sind. Aus diesem Grund prüft die Stadtverwaltung nun, wie mittels Schrägaufzug oder anderer technischer Varianten eine barrierefreie Erschließung der Monberg-Plattform hergestellt werden kann.

 

Neue Impulse für zentrale Einkaufsbereiche

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein verfolgt seit Jahren das Ziel, das Einzelhandelssortiment im Stadtgebiet qualitativ anzuheben. Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang dem Rathauscenter und dem Einkaufszentrum am Holzweg zu, stellen diese doch dominante Immobilien in den Versorgungsbereichen der Stadtteile Monheim und Baumberg dar.

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Wirtschaftsförderung erfahren, dass das Rathauscenter kurzfristig zum Verkauf steht. Nach intensiven Verhandlungen zwischen Stadt und Eigentümer hat der Rat der Stadt Monheim am Rhein Ende des Jahres einem Ankauf der Immobilie durch die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG zugestimmt. Der Erwerb der Immobilie erlaubt es der Stadt, unmittelbar den Geschäftsbesatz im Rathauscenter bestimmen zu können und aktiv auf eine Qualitätssteigerung des Angebots hinzuwirken. Darüber hinaus eröffnet sich mittel- und langfristig die Möglichkeit, auch über eine städtebauliche Neuordnung und Anbindung wesentlich zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt beizutragen (siehe Skizze zur möglichen Entwicklung). Die dafür notwendigen Umbauarbeiten starten nicht vor Herbst 2019.

In seiner Sitzung im Dezember 2017 hat der Rat außerdem einem Ankauf von Sondereigentum an der Ladenzeile im Einkaufszentrum am Holzweg zugestimmt. Dadurch erlangt die Stadt die Möglichkeit, das Nahversorgungszentrum langfristig zu stabilisieren und neu aufzustellen. Durch die Übernahme der Ladenlokale in mittelbar städtisches Eigentum kann direkt Einfluss auf die zukünftige Mieterstruktur und somit auf das Angebot genommen werden. Dadurch wird die wohnortnahe Versorgung für die bereits im Baumberger Norden lebende Bevölkerung (ca. 8.000 Personen) sowie für die ins Sophie-Scholl-Quartier oder auch in die Siedlung am Waldbeerenberg ziehende Bevölkerung gesichert.

 

Terminausblick

16. April 2018, 5. Monheimer Afterwork, 17 Uhr

Veranstaltungsort: MEGA Monheim, Rheinpromenade 3a, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 5. Monheimer Afterwork präsentiert die MEGA Monheim ihre Angebote im Energie- und Multimediabereich für Gewerbekunden:

  • MEGAtherm Wärmeservice
  • E-Mobilität
  • Glasfaseranschluss für Gewerbeimmobilien
  • Multimedia-Produkte für Gewerbekunden
  • ALL IP, VoIP, SIP und Co. - was ist das?
  • Informationen zur Umstellung der bisherigen Telefon- und DSL-Anschlüsse auf einen IP-basierenden Anschluss

Anschließend besteht bei Imbiss und Getränken die Möglichkeit, sich in kleiner Runde auszutauschen.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 10. April 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

17. April 2018, Wirtschaftsforum Niederlande, 16 Uhr

Veranstaltungsort: apt Extrusions GmbH, Daimlerstraße 10, 40789 Monheim am Rhein

Die Niederlande sind 2017 der zweitwichtigste Handelspartner Deutschlands gewesen. Die zentralen Säulen der Handelsbeziehungen sind der Maschinenbau und die chemische Industrie. Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt in den Niederlanden bieten sich darüber hinaus Unternehmen der Medizintechnik, der Nahrungsmittelindustrie, des Transport- und Logistiksektors, des Bausektors sowie des Energiesektors.

Das „Wirtschaftsforum Niederlande“ möchte allen interessierten Unternehmen eine Plattform bieten, sich über den Wirtschaftsstandort Niederlande zu informieren. Dazu werden neben der aktuellen wirtschaftlichen Situation auch Unterstützungen für Investitionen in den Niederlanden thematisiert. Außerdem berichten zwei Monheimer Unternehmen von ihren Erfahrungen im Geschäftsalltag mit niederländischen Lieferanten und Kunden. Interessierte Unternehmen erhalten von ihnen wertvolle Tipps für den Aufbau und die Pflege von Geschäftskontakten zu niederländischen Partnern. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich bei Imbiss und Getränken im persönlichen Gespräch auszutauschen. Außerdem lädt der Gastgeber apt um 18 Uhr zu einer ca. 90-minütigen Betriebsführung ein.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Um Anmeldung wird daher bis zum 10. April 2018 gebeten.

 

25. & 26. April 2018, polis Convention - Messe für Stadt- und Immobilienentwicklung, 9 Uhr

Veranstaltungsort: Areal Böhler, Hansaallee 321, 40549 Düsseldorf

Die polis Convention ist auf dem besten Weg, sich neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland zu etablieren. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. Im April präsentieren sich über 150 Aussteller aus Städten, Kommunen sowie der Immobilienwirtschaft. Begleitet wird die Messe wie gewohnt von einem Kongressteil. Dieser widmet sich 2018 den Themen „Let’s work – Arbeitswelt der Zukunft“, „Beyond horizons – Was wir von unseren Nachbarn lernen können“, „Public for all part – Das öffentliche Wohl unserer Stadt“ und „Let’s get smart – Die Stadt der Zukunft“.

Die Stadt Monheim am Rhein ist gemeinsam mit dem Kreis Mettmann auf der polis Convention vertreten. Sie finden uns am Messestand A 08.1. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

25. Juni 2018, Digitale Transformation für den Mittelstand

Veranstaltungsort: Hochschule Bochum - Campus Heiligenhaus, Kettwiger Straße 20, 42579 Heiligenhaus

Beim zweiten Treffen aus der Veranstaltungsreihe "Digitale Transformation für den Mittelstand" stehen die Themen Digitalisierung und Konsequenzen für die Arbeitswelt im Mittelpunkt. Dazu wird es Impulsvorträge und Praxisbeispiele lokaler Unternehmen geben. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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24. Mai 2018, Breitbandinternet, E-Mobilität, JobTicket und Pausensprinter

 

Titelstory: Breitbandinternet, E-Mobilität, JobTicket und Pausensprinter

Monheimer Unternehmen und ihre Beschäftigten können von einem breiten Angebotsspektrum der städtischen Tochtergesellschaften profitieren. Dieses reicht vom leistungsstarken Internetanschluss über E-Tankstellen und JobTickets bis hin zur sportlichen Gestaltung von Mittagspause und Feierabend. Diese Angebote stärken Ihr Unternehmen nicht nur im klassischen Wettbewerb mit anderen Markteilnehmern, sondern helfen Ihnen auch bei der Bindung von Beschäftigten sowie der Förderung ihrer Gesundheit und Fitness. Nachfolgend stellen wir Ihnen vier Angebote vor und nennen jeweils Ansprechpartner, die für eine individuelle Beratung gerne zur Verfügung stehen.

 

MEGA Multimedia bietet Internetpakete für Monheimer Unternehmen

Ende des Jahres wird die flächendeckende Verlegung des Glasfasernetzes im Stadtgebiet durch die MEGA nahezu vollständig abgeschlossen sein. Große Stadtbereiche, und damit auch die meisten Gewerbegebiete, sind bereits an das leistungsstarke Netz angeschlossen. Die Voraussetzungen für die Nutzung stabiler Internetverbindungen mit Datenübertragungsraten bis zu 1.000 Mbit/s sind somit geschaffen. Damit Sie mit Ihrem Unternehmen diese Potenziale nutzen können, bietet die MEGA drei Business-Pakete mit unterschiedlichem Leistungsspektrum an. Das günstigste Produkt ist bereits ab 35 Euro pro Monat verfügbar:

  • Das Basis-Paket richtet sich vor allem an kleine Unternehmen mit gewöhnlichem Datenverkehr. Es beinhaltet unter anderem eine Internet-Flatrate und eine Flatrate für Telefonate ins deutsche Festnetz sowie die Bereitstellung eines Premium-Routers und von bis zu zehn Rufnummern. Für den Fall von technischen Problemen stehen eine Störungshotline und ein Störungsmanagement zur Verfügung. Das Basis-Paket kann mit einer Bandbreite bis zu 500 Mbit/s gewählt werden.
  • Das Medium-Paket ist besonders für jene Unternehmen interessant, bei denen große Datenmengen, unterschiedliche Dienste und erweitere Serviceanforderungen eine Rolle spielen. Dies ist zum Beispiel bei Cloud-Computing, Videokonferenzen oder Online-Backups der Fall. Dazu können in Ergänzung zu den Leistungen des Basispakets symmetrische Down- und Uploadraten gewählt werden.
  • Das Professional-Paket eignet sich aufgrund des hochkarätigen Leistungsstandards vorwiegend für Kunden mit sehr hohen Anforderungen hinsichtlich Infrastruktur und Datentransfer. Betreiben Sie etwa eine eigene Serverfarm, einen Onlineshop oder entwickeln Software und tauschen speicherintensive Daten (Graphikdateien, hochauflösende Fotos, Updatedateien) mit Geschäftspartnern aus, sind symmetrische Bandbreiten, die dieser Anschluss bereitstellt, wichtig für Ihren Geschäftserfolg.

Medium- und Professional-Kunden erhalten ein Business-Gateway, das bereits heute eine Bandbreite von 1.000 Mbit/s ermöglicht. Auf Wunsch können diese Anschlüsse mit mehreren öffentlichen IPv4-Adressen bereitgestellt werden. Außerdem profitieren die Kunden dieser Pakete von schnellen, garantierten Reaktions- und Entstörzeiten.

Alle Pakete können um individuelle Bausteine wie Voice over IP über SIP-Trunks oder Cloudtelefonanlagen ergänzt werden. MEGA Multimedia unterstützt Sie über alle Phasen der Installation hinweg. Hierzu und zu allgemeinen Fragen rund um die Business-Pakete von MEGA Multimedia berät Sie die MEGA gerne. Ihr Ansprechpartner ist Herr Przybycin, den Sie unter Telefon 02173 9520-365 oder per E-Mail kontaktieren können.

 

Förderung zum Errichten eigener E-Tankstellen

Die Stadtverwaltung rüstet ihren Fuhrpark auf Elektroautos um und auch einige Monheimer Unternehmen nutzen bereits die Vorteile der E-Mobilität. Angesichts überhöhter Stickoxidwerte und der damit verbundenen Diskussion um Fahrverbote erfährt das Thema E-Mobilität eine neue Dynamik. Selbst die bei diesem Aspekt eher zögerlichen deutschen Automobilhersteller intensivieren ihre Aktivitäten rund um Elektroautos, weil sie erkannt haben, dass dieser Markt in naher Zukunft stark wachsen wird. Eine wichtige Voraussetzung für die prognostizierte Elektrifizierung von Fahrzeugflotten ist eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur.

Aktuelle Studien zeigen, dass ein Großteil der Ladevorgänge im privaten Wohnumfeld oder am Arbeitsplatz stattfinden. Unternehmen profitieren von eigenen E-Tankstellen also gleich in zweifacher Hinsicht: Neben dem Betanken des eigenen Fuhrparks schaffen sie damit ein Angebot an die Beschäftigten, das private Elektroauto aufzuladen.

Die MEGA unterstützt Monheimer Unternehmen auf ihrem Weg in die E-Mobilität und bietet dazu eine kompakte StromTanke an. Die E-Ladebox kann direkt an Gebäudewänden oder aber auf einer Stele angebracht werden. Sie verfügt über eine Ladeleistung von 11 kW, wodurch sich ein Elektroauto mit einem 25 kWh-Akku in gut zwei Stunden laden lässt. Die E-Ladebox der MEGA kostet inklusive Montage ca. 2.000 Euro. Seit November 2017 fördert das Land NRW die Installation von E-Tankstellen in Unternehmen mit 50 Prozent (maximal 1.000 Euro). Mit dem Förderprogramm progres.nrw Markteinführung: Ladeinfrastruktur reduzieren sich die Anschaffungskosten also auf rund 1.000 Euro.

Die MEGA informiert Sie gerne über diese und weitere Fördermöglichkeiten sowie über die Anschlussvoraussetzungen. Außerdem hält die MEGA Modelle bereit, mit denen Sie die (privaten) Ladevorgänge Ihrer Beschäftigten abrechnen können. Ihr Ansprechpartner ist Herr Lanko, den Sie unter Telefon 02173 9520-342 oder per E-Mail kontaktieren können.

 

JobTicket für die Beschäftigten in Monheimer Unternehmen

Der Weg zur Arbeitsstätte und nach Hause zählt für Sie und Ihre Belegschaft zum Alltag. Deshalb ist es umso ärgerlicher, dass die Staumeldungen im morgendlichen und nachmittäglichen Berufsverkehr immer mehr zunehmen. Dies stellt vor allem für jene Berufstätigen ein Problem dar, die nicht in Monheim am Rhein wohnen und täglich hierhin pendeln. Und das sind laut IT.NRW rund 85 Prozent der Beschäftigten in Monheim!

Als Arbeitgeber haben Sie die Möglichkeit, Ihrer Belegschaft mit dem JobTicket den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern. Damit können diese ihren Arbeitsweg stressfreier gestalten und in den Bussen der Bahnen der Stadt Monheim GmbH (BSM) sogar kostenfreies W-LAN nutzen. Außerdem sind Pendler, die Bus und Bahn nutzen, laut einer Studie aus dem Vereinigten Königreich auch tendenziell gesünder und fitter als solche, die mit dem Auto pendeln.

Die BSM bietet Ihnen verschiedene JobTicket-Varianten an, die sowohl den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als auch den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) abdecken. Außerdem sind auch Kombitickets möglich, die Fahrten in beiden Verbünden beinhalten. Mit dem JobTicket können Sie und Ihre Beschäftigten beliebig viele Fahrten im Regionalverkehr unternehmen. Werktags ab 19 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen können außerdem weitere Personen kostenfrei mitfahren. Und dies alles zu deutlich ermäßigten Preisen. So sparen Beschäftigte beispielsweise mit dem JobTicket der Preisstufe B (Düsseldorf und Umgebung, siehe Grafik) je nach Betriebsgröße und Vertragsmodell pro Monat zwischen 13 und 40 Prozent gegenüber einem klassischen Monatsticket. Und mit dem JobTicket für den gesamten VRS sparen Kunden in Abhängigkeit von Betriebsgröße, Vertragsmodell und Wohnort zwischen 10 und 82 Prozent.

Ein JobTicket kann eine wertvolle Investition in die Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und Bindung Ihrer Beschäftigten sein. Die BSM informiert Sie gerne über die möglichen Vertragsmodelle und Rabattvarianten. Ihr Ansprechpartner ist Herr Knorr, den Sie unter Telefon 02173 9574-22 oder per E-Mail kontaktieren können.

 

Pausensprinter und Aktivangebote im Mona Mare

Der überwiegende Teil der Beschäftigten in Monheim am Rhein arbeitet im Dienstleistungssektor. Besonders hier, aber auch in anderen Branchen, führen die Digitalisierung und der allgemeine Wandel der Arbeitswelt dazu, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer mehr Zeit im Büro verbringen. Außerdem belasten Druck und Stress zunehmend mehr Beschäftigte; mit der Folge, dass die Leistungsfähigkeit sinkt. Das städtische Allwetterbad Mona Mare bietet Ihnen und Ihrer Belegschaft Möglichkeiten, diesen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.

Mit dem Sondertarif „Pausensprinter“ können Beschäftigte die Mittagspause nutzen, um ein paar Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen und dabei den Kopf wieder frei zu bekommen. Der Pausensprinter kostet vier Euro und berechtigt zum Besuch des Badelands zwischen 11.30 und 14 Uhr. Und wer statt des klassischen Schwimmens lieber am Aqua-Cycling teilnehmen möchte, kann dies in der Mittagspause für einen kleinen Aufpreis ebenfalls tun.

Und auch außerhalb der Mittagszeit bietet das Mona Mare vielfältige Angebote, um Gesundheit und Fitness zu fördern. Nach Feierabend werden beispielsweise Aqua-Cycling, Aqua-Power und Aqua-Zumba angeboten. Diese Aktivangebote dauern 30 oder 45 Minuten und sind über eine 12er Karte besonders günstig.

Sie als Arbeitgeber können Ihre Belegschaft beim Besuch des Mona Mare unterstützen, indem Sie eine übertragbare Geldwertkarte erwerben. Diese hinterlegen Sie etwa am Empfang Ihres Unternehmens, an dem sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Karte für einen Besuch des Mona Mare ausleihen können. Je nach Modell (Bronze, Silber, Gold) reduzieren sich dank der Geldwertkarte die Eintrittspreise für Sauna und Badeland um zehn bis 20 Prozent. Das Mona Mare informiert Sie gerne über die möglichen Rabattvarianten und ist auch offen für weitere Angebote an Unternehmen und Beschäftigte. Ihr Ansprechpartner ist Herr Zierul, den Sie unter Telefon 02173 951-520 oder per E-Mail kontaktieren können.

 

Veranstaltungsrückblick

Städtische Wirtschaftsförderung präsentiert Monheim am Rhein auf der Messe polis Convention

Ende April hat in Düsseldorf die vierte polis Convention stattgefunden. Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren neben der EXPO REAL als zweite bedeutende Immobilien- und Stadtplanungsmesse in Deutschland etabliert. Für Branchenvertreter aus dem westdeutschen Raum ist sie mittlerweile ein echtes Muss. So auch für die Stadt Monheim am Rhein: Am Gemeinschaftsstand vom Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten hat sich die Stadt den rund 3.800 Messebesucherinnen und -besuchern präsentiert.

Die zweitägige polis Convention bietet seit 2015 eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern aufzubauen und zu pflegen. Aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus den europäischen Nachbarländern kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die Landeshauptstadt. Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung haben auf der diesjährigen polis Convention wieder zahlreiche Gespräche geführt und die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum präsentiert. Im Mittelpunkt der Gespräche haben in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus / UCB sowie die Entwicklung der Monheimer Innenstadt gestanden.

 

Terminausblick

15.-17. Juni 2018, Stadtfest „Kick'n'Roll 50s“

Veranstaltungsort: Innenstadt Monheim am Rhein

Beim diesjährigen Stadtfest kehren unter dem Motto „Kick'n'Roll 50s“ Erinnerungen an das Wunder von Bern und die 50er Jahre zurück. Rollschuh-Parcours, Oldtimer-Traktoren, nostalgische Kirmes und Boogie-Woogie-Einlagen sind nur einige Attraktionen, auf die sich die Gäste freuen können. Außerdem werden an den drei Stadtfesttagen alle Spiele der Fußballweltmeisterschaft in Russland beim Public-Viewing gezeigt; mit dem Spiel Deutschland gegen Mexiko als krönendem Abschluss am Sonntagabend.

Traditionell startet das Stadtfest am Freitag mit dem Gänseliesellauf, der die Läufer an der Bühne Krischerstraße vorbeiführt. Am Samstag lockt zudem der Gänselieselmarkt, ein weit über den Stadtrand hinaus bekannter Trödelmarkt, zehntausende Besucherinnen und Besucher in die Stadt. Alle Stände sind bereits restlos ausgebucht. Der Stadtfest-Sonntag ist verkaufsoffen und steht im Zeichen von Stadtwette und Vereinsmeile.

 

25. Juni 2018, „Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt“, 16-19 Uhr

Veranstaltungsort: Hochschule Bochum - Campus Velbert/Heiligenhaus, Kettwiger Straße 20, 42579 Heiligenhaus

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus? Welche Chancen und Risiken bieten sich Ihnen und Ihrer Belegschaft? Wie können Sie Ihre Belegschaft mitnehmen? – Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der zweiten Infoveranstaltung der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand.“ Die Referenten vom Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen, der IG Metall NRW, der UNITY AG und der ISS Facility Services Holding GmbH zeigen in praxisnahen Vorträgen, wie Sie Ihr Unternehmen mitsamt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Zukunft rüsten.

Die Veranstaltungsreihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ wird von der IHK zu Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann sowie der kreisangehörigen Städte organisiert. Ansprechpartner bei der Stadt Monheim am Rhein ist Herr Dr. Hahn, E-Mail, Tel. 02173 951-613.

Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Auf der Internetseite der IHK zu Düsseldorf können Sie sich online anmelden.

 

9. Juli 2018, 6. Monheimer Afterwork, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: Familien-Hofcafé, Parkstraße 6, 40789 Monheim am Rhein

Persönliche Kontakte sind immer noch eine wichtige Basis für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit. Mit dem Afterwork möchten wir Ihnen ein Forum bieten, auf dem Sie neue Kontakte aufbauen und bestehende Kontakte pflegen können.

Beim 6. Monheimer Afterwork haben Sie wieder die Möglichkeit, Ihr Unternehmen in einer 5-minütigen Präsentation vorzustellen. Hinsichtlich des Vortragsstils sollen Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt sein. Nutzen Sie die Chance, indem Sie die Zuhörer überraschen und überzeugen! – Bei Interesse an einer Unternehmensdarstellung markieren Sie einfach das entsprechende Feld im Anmeldeformular.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 2. Juli 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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13. Juli 2018, Angebote der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann

 

Titelstory: Angebote der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann

Die städtische Wirtschaftsförderung ist für Sie und alle Monheimer Unternehmen der erste Ansprechpartner für Ihre Anliegen, Fragen oder Bedarfe hinsichtlich der Entwicklung des Unternehmens. Wir unterstützen Sie gerne und stehen für ein Gespräch jederzeit zur Verfügung. Da die städtische Wirtschaftsförderung jedoch nicht alle Themenbereiche abdecken und Angebote darstellen kann, kooperieren wir in verschiedenen Bereichen mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann. Wie und auf welchen Feldern diese Zusammenarbeit stattfindet, möchten wir in der aktuellen Ausgabe des MonheimPlus-Newsletters präsentieren. Ergänzt wird der MonheimPlus-Newsletter durch einen Rückblick auf die Veranstaltung „Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt“ sowie das 6. Monheimer Afterwork. Den Schlusspunkt setzt wie gewohnt unser aktueller Terminausblick. – Die Wirtschaftsförderung der Stadt Monheim am Rhein wünscht Ihnen, Ihren Beschäftigten und Ihren Familien erholsame Sommerferien!

 

Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminare

Ein Blick in die Medien vermittelt heutzutage leicht den Eindruck, dass die Fülle an wirtschaftsrelevanten Themen immens ist. Das Spektrum reicht von der alle Lebensbereiche beeinflussenden Digitalisierung über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den Fachkräftemangel, drohende Handelskriege und den bevorstehenden Brexit bis hin zu spezielleren Bereichen wie Unternehmensnachfolge oder Corporate Social Responsibility (CSR). Vermutlich sind viele dieser Aspekte in unterschiedlicher Ausprägung auch für Ihr Unternehmen von Interesse. Und als städtische Wirtschaftsförderung sehen wir es als unsere Aufgabe an, Ihnen passende Informationen und Hilfestellungen anzubieten.

Daher haben wir in den vergangenen Jahren zum Beispiel mehrere Veranstaltungen rund um Digitalisierung und Industrie 4.0 organisiert oder beim Afterwork im Herbst vergangenen Jahres die Qualifizierung von Beschäftigten thematisiert. Gleichzeitig zeigt die Erfahrung aber auch, dass bei einigen Themen in Monheim am Rhein alleine nicht ausreichend Unternehmen zusammenkommen, um hier Informationsveranstaltungen, Workshops oder Seminare anzubieten. Ähnlich stellt sich die Situation in den anderen kreisangehörigen Kommunen dar. Daher kooperieren die städtischen Wirtschaftsförderungen mit dem Kreis Mettmann und richten gemeinsam themenbezogene Veranstaltungen aus. Durch diese Zusammenarbeit können im Kreisgebiet insgesamt mehr Themen platziert und Unternehmerwünsche aufgegriffen werden, da die Zahl an potenziellen Teilnehmern deutlich höher ist. Wenn Sie Themen haben, zu denen Sie sich Veranstaltungen wünschen, können Sie uns diese gerne mitteilen. Schicken Sie dazu einfach eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@monheim.de.

 

Fördermittelberatung und eigene Förderprogramme

Das Angebot an Fördermitteln ist vielfältig und entwickelt sich ständig weiter (siehe auch den Newsletter vom 23. Februar 2018). Dies erfordert den Einsatz von mehreren Beschäftigten, um fortwährend auf dem aktuellen Stand zu sein und Unternehmen zielgerichtet beraten zu können. Da der Personalbesatz in den Wirtschaftsförderungen der kreisangehörigen Kommunen begrenzt ist, übernimmt das beim Kreis Mettmann angesiedelte STARTERCENTER als zentrale Stelle die Fördermittelberatung für alle Unternehmen im Kreisgebiet.

Es informiert und berät sowohl Existenzgründerinnen und -gründer als auch junge und etablierte Unternehmen zu den verschiedenen Formen der Förderungen. Dazu gehören unter anderem finanzielle Zuschüsse zu Beratungsleistungen und Coachings sowie zinsgünstige Darlehen. Interessierte Unternehmen können sich zwecks Beratung gerne mit Frank Patzke vom STARTERCENTER Verbindung setzen, Telefon 02104 99-2627, E-Mail.

Der Kreis Mettmann berät aber nicht nur über Förderprogramme des Landes NRW und des Bundes, sondern stellt auch eigene Fördergelder zur Verfügung. So unterstützt das Förderprogramm ÖKOPROFIT Unternehmen dabei, durch das Einsparen von Ressourcen die Betriebskosten zu senken und somit das Betriebsergebnis zu steigern. Es verbindet damit den Aspekt des Umweltschutzes mit Wirtschaftlichkeitsbestrebungen von Unternehmen. Am 6. Juli ist die bereits fünfte Förderrunde gestartet. Zu den zehn jetzt geförderten Unternehmen zählen auch zwei Monheimer Firmen: Die NEUKO GmbH und die Menk’sche GmbH & Co. KG. Basierend auf einer detaillierten Bestandsanalyse erarbeiten diese bis Sommer 2019 Strategien zum Senken des eigenen Ressourceneinsatzes. In gemeinsamen Workshops mit den anderen teilnehmenden Unternehmen erhalten sie außerdem Informationen rund um die Themen Wasser, Energie, Beschaffung, Abfallmanagement, aber auch Mitarbeitermotivation, Arbeitsschutz und Umweltrecht. Für die bevorstehende Projektphase wünschen wir den beiden Unternehmen viele neue Erkenntnisse und viel Spaß.

 

Service für internationale Fachkräfte

In vielen Unternehmen ist es heutzutage üblich, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalitäten zu beschäftigen. Angesichts des demographischen Wandels und des sich in einigen Branchen abzeichnenden Fachkräftemangels wird die Bedeutung internationaler Fachkräfte in Zukunft wohl weiter steigen. Mit dem Ziel, die Unternehmen bei der Anwerbung und dem Einsatz dieser Beschäftigten zu unterstützen, haben die Wirtschaftsförderungen des Kreises Mettmann und der Stadt Düsseldorf sowie die IHK zu Düsseldorf den Expat Service Desk initiiert.

Er fungiert als Anlauf- und Informationsstelle für kleine und mittlere Unternehmen bei Fragen zu Beschäftigungsvoraussetzungen, behördlichen Verfahren sowie beruflicher Entwicklung und Qualifizierung. Darüber hinaus berät und unterstützt der Expat Service Desk internationale Fachkräfte bei ausländerrechtlichen Verfahren, Kinderbetreuung, Integration und vielen weiteren Aspekten des alltäglichen Lebens.

Der Expat Service Desk steht allen interessierten Unternehmen und Beschäftigten im Kreis Mettmann offen und bietet seine Beratungen kostenfrei an. Eine Terminabsprache ist nicht notwendig. Das Team um Projektleiter Johannes Grünhage, Tel. 0211 5441-4909, E-Mail, ist montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr für Sie erreichbar. Auf der Interseite des Expat Service Desks erhalten Sie weitere Informationen zu den angebotenen Dienstleistungen und Veranstaltungen.

 

Regionalmarketing für Unternehmen und Kommunen

Monheim am Rhein hat als Wirtschaftsstandort viele Pluspunkte zu bieten. Ihnen sind diese hinlänglich bekannt und auch viele Unternehmen aus dem regionalen Umfeld wissen, dass die Stadt der beste Ort zum Investieren, Arbeiten, Einkaufen und Leben ist. Gleichzeitig ist klar, dass Monheim am Rhein alleine nicht im Konzert der ganz Großen mitspielen kann. Deshalb schließt sich die Stadt gerne mit den anderen kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis Mettmann zusammen und macht gemeinsam Werbung für die Region.

Zu diesem Zweck organisiert die Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann beispielsweise jedes Jahr Stände auf zwei wichtigen Messen der Immobilienbranche: Auf der EXPO REAL in München sowie der polis Convention in Düsseldorf. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen ebenfalls in der Immobilienbranche aktiv sind, können Sie sich als Mitaussteller oder Sponsor am Messeauftritt beteiligen und präsentieren. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit Thomas Zitzmann von der städtischen Wirtschaftsförderung, Tel. 02173 951-925, E-Mail, in Verbindung.

Monheim am Rhein, der Kreis Mettmann und die hier ansässigen Unternehmen können zudem von der weltweiten Bekanntheit des Neandertalers profitieren. Die Tatsache, dass sich die Fundstelle im Kreisgebiet befindet, wird zur Vermarktung der Region genutzt. Mit der Marke neanderland werden vor allem die Freizeit- und Tourismusangebote beworben. Aber auch Unternehmen aus anderen Branchen können die Marke einsetzen, um für sich und den eigenen Unternehmensstandort zu werben. Der Kreis Mettmann stellt Ihnen dazu den Slogan und das Logo „zuhause im neanderland“ zur Verfügung. In die Unternehmenshomepage oder E-Mail-Signatur eingebunden, zeigen Sie Ihren Kunden und Geschäftspartnern damit direkt, wo Ihr Unternehmen sitzt und dass Sie mit der Region verbunden sind. Weitere Informationen rund um die Verwendung von Slogan und Logo erhalten Sie von Julia Wachten vom Kreis Mettmann, Tel. 02104 99-2060, E-Mail.

 

Veranstaltungsrückblick

Konsequenzen der Digitalisierung für die Arbeitswelt

Gut 60 Unternehmensvertreter aus der Region beschäftigten sich am 25. Juni am Hochschulcampus Velbert/Heiligenhaus mit der Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die Arbeitswelt haben wird. Die Veranstaltung war Bestandteil der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“, die von der Stadt Monheim am Rhein, den weiteren Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann sowie der IHK zu Düsseldorf ausgerichtet wird.

In seinem einleitenden Vortrag präsentierte Dr. Thomas Ludwig vom Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Siegen die vielfältigen Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte, die sich aus der Digitalisierung ergeben werden. Gleichzeitig zeigte er Wege auf, wie sich die Wirtschaft den Herausforderungen stellen kann. Sein Credo ist, dass die Qualifikation der Beschäftigten der Schlüssel für Erfolg sei und auch in Zukunft die menschliche Arbeitskraft nicht von Maschinen und Robotern ersetzt wird.

Anschließend stellte Gabi Schilling von der IG Metall das Projekt „Arbeit 2020“ vor. Hier werden anhand einer sogenannten Betriebslandkarte die Auswirkungen der Digitalisierung auf die verschiedenen Unternehmensbereiche sichtbar gemacht. Dadurch können Wechselwirkungen und Gestaltungsbedarfe leicht identifiziert und notwendige Maßnahmen eingeleitet werden.

Im seinem Vortrag „Können, Wollen, Dürfen“ unterstrich Christian Grotebrune von der UNITY AG die Bedeutung von qualifizierten, motivierten und selbstständig agierenden, verantwortungsvollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur sie verfügten künftig über die notwendigen Kernkompetenzen zur Beherrschung der digitalen Transformation. Folglich sind Aus- und Weiterbildung, das Schaffen von Handlungsspielräumen und das Fördern von Motivation und Engagement zentrale Ansatzpunkte für Unternehmen, um sich und ihre Belegschaft für die Zukunft zu rüsten.

In seinen mitreißenden und anschaulichen Ausführungen gab Frank Merry von der ISS Facility Services Nord GmbH Einblicke in die Arbeits- und Bürowelt der Zukunft. So müssten Unternehmen im Dienstleistungsbereich nicht für jeden Angestellten einen permanenten Arbeitsplatz vorhalten. Stattdessen reicht es in den meisten Fällen, für nur 80 Prozent der Belegschaft flexible Plätze zur Verfügung zu stellen, da wegen Besprechungen, Außenterminen, Urlaub oder Krankheit nie alle Beschäftigten gleichzeitig im Büro sind. Außerdem präsentierte Herr Merry technische Möglichkeiten zur effizienteren Organisation von und schonendem Ressourceneinsatz in Bürogebäuden.

Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss in lockerer Atmosphäre über ihre Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Die Veranstaltungsreihe wird im November fortgesetzt. Eine entsprechende Einladung folgt.

 

Vom Familien-Hofcafé zur Marsoberfläche – Unternehmen präsentieren sich beim Monheimer Afterwork

„Hier bin ich ja noch nie gewesen!“ Mit dieser Aussage betraten viele Gäste des Afterworks am 9. Juli das Familien-Hofcafé. Sie waren von der gemütlichen Atmosphäre und dem Ambiente des alten Hofs ebenso angetan wie die Stammkunden des Cafés. Fünf Monheimer Unternehmen nutzten beim Afterwork die Gelegenheit, Ihre Tätigkeiten den 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorzustellen.

Gastgeber Roland Giebner präsentierte dabei kurz die Historie des Familien-Hofcafés und dessen heutige Ausrichtung: Es steht unter anderem für Betriebsfeiern, Seminare oder Familienfeiern zur Verfügung. Zweites Standbein ist der Betrieb der Touristeninformation am Spielplatz im Rheinbogen inklusive Kiosk und dem Verleih von Fahrrädern, Pedal-Gocarts und anderen Freizeitfahrzeugen.

Michael Adloff stellte die Theissen Medien Gruppe als lokal verwurzelten Dienstleister rund um die Themen Druck, Marketing und Kommunikation vor. Das Angebotsspektrum reicht vom klassischen Druck von Flyern über Digitaldruck bis hin zum Entwickeln und Verwalten von Webshops.

Frank Schab als Repräsentant der Deutschen Vermögensberatung folgt seinem Leitsatz „Unternehmer beraten Unternehmen.“ Als seine Kernkompetenz stellte er das Risikomanagement für Unternehmen und deren Beschäftigte, das Kostenmanagement, das Personalmanagement sowie das Abrechnungsmanagement vor. In diesen Bereich berät und unterstützt er alle kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Alexander Ziska ist momentan dabei, sein Unternehmen HOT N SPICY in Monheim am Rhein zu gründen. Er programmiert Computerspiele und kurze Animationen, die beispielsweise zur Ansprache von potenziellen Auszubildenden oder Fachkräften genutzt werden können. Darüber hinaus bietet HOT N SPICY Dienstleistungen im Bereich Online-Marketing an.

Patrick Reschke von der Firma Northdocks gab abschließend einen spannenden Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung. Northdocks erstellt unter anderem digitale Zwillinge von Industrieanlagen. An diesen Modellen können dann unterschiedliche Ereignisse simuliert und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeübt werden: Zum Beispiel der Brand in einem Chemiepark inklusive Ausbreitung potenziell gefährlicher Wolken. Ebenso können Auszubildende mit Hilfe von VR-Brillen den Einsatz an hochsensiblen Maschinen erlernen, bevor sie an der Maschine selbst arbeiten. Zu den Kunden von Northdocks gehören auch die ESA in Köln (digitaler Zwilling der Marsoberfläche) und das GEOMAR in Kiel (digitaler Zwilling des Meeresbodens).

Alle fünf Präsentationen zeigten einmal mehr eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend die lokale Wirtschaft ist. Auf der b2b-Plattform MonheimPlus stehen die Präsentationen als pdf-Datei zum Download bereit. Im Anschluss an die Kurzvorträge tauschten sich die Gäste bei Grillwürstchen und Getränken aus und knüpften neue Kontakte. Außerdem tippten viele Gäste den Ausgang der verbleibenden WM-Spiele. Favorit auf den Titel war demnach Belgien.

Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Veranstaltungsreihe nach den Sommerferien mit dem 7. Monheimer Afterwork fortgesetzt werden sollte.

 

Terminausblick

4. September 2018, Seminar "Gute Mitarbeiter finden und binden", 9-16.30 Uhr

Veranstaltungsort: IHK-Forum Düsseldorf, Karlstraße 88, 40210 Düsseldorf

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird die effiziente Suche nach guten Mitarbeitern, Fachkräften und deren Bindung an das Unternehmen immer wichtiger. Viele wissen um die Bedeutung einer passgenauen und zielgerichteten Personalsuche und attraktiver Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Trotzdem bleiben häufig Fragen:

  • Wie kann die Arbeitgeberattraktivität optimal dargestellt werden?
  • Welche Möglichkeiten der Personalgewinnung sind wirksam?
  • Welche Instrumente der Personalentwicklung erfüllen welchen Zweck und steigern die Leistung?
  • Mit welchen Strategien kann die Bindung der Beschäftigten gestärkt werden?

In diesem Seminar erhalten Sie einen Überblick über Ihre Handlungsmöglichkeiten und konkrete praktische Tipps zur sofortigen Umsetzung.

Weitere Informationen zum Seminar sowie die Möglichkeit, sich online anzumelden, finden Sie hier.

 

19. September 2018, Roadshow "Digitalisierung und Industrie 4.0", 7.30-17.30 Uhr

Startpunkt: IHK Wuppertal, Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal

Wie lassen sich Digitalisierungskonzepte tatsächlich umsetzen? Und wie funktioniert Industrie 4.0 in der Praxis? Diese und viele weitere Fragen möchten die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein­Westfalen (IHK NRW) gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum „Digital in NRW“ im Rahmen einer Roadshow in das Demonstrationszentrum Aachen beleuchten.

Ob Mensch-Maschine-Interaktion, Systems Engineering oder die Digitalisierung der Logistikkette: Das Zentrum zeigt zukunftsrelevante Technologien in der Praxis und macht das Thema Digitalisierung insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen greifbarer. Auf dem Programm der Bustour nach Aachen stehen neben der Besichtigung der Demofabrik Vorträge rund um das Thema Industrie 4.0, beispielsweise zu den Themen Geschäftsmodelle, Kompetenzen 4.0, Datenvisualisierung und -analyse oder die papierlose Produktion.

Die Teilnahme an der Bustour ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich – entweder über dieses Onlineformular oder direkt bei Sylvia Kaymer von der IHK Wuppertal, Tel. 0202 2490-301, E-Mail.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im untern folgenden Terminkalender.

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19. Oktober 2018, Im Westen viel Neues

 

Titelstory: Im Westen viel Neues

Auch in den vergangenen Wochen hat sich das Erscheinungsbild des Standorts Monheim am Rhein weiterentwickelt. Mehrere neue Gebäude am Rheinufer ergänzen die Stadtsilhouette. Neue und angepasste Bebauungspläne schaffen Raum für weitere Dynamik. Und die Stadtentwicklungsgesellschaft hat mit Oliver Brügge als hauptamtlichem Geschäftsführer ein neues, wenngleich altbekanntes Gesicht bekommen. Diese und weitere Neuerungen und Entwicklungsperspektiven stellt der aktuelle MonheimerPlus-Newsletter vor. Ergänzt wird der Newsletter durch einen Rückblick auf das 7. Monheimer Afterwork sowie die Immobilienmesse EXPO REAL. Den Schlusspunkt setzt wie gewohnt unser aktueller Terminausblick.

 

Angepasster Bebauungsplan und neue Projektentwicklung im Rheinpark

Aufgrund der positiven und dynamischen Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Monheim am Rhein steigt die Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen. Da die Verfügbarkeit bebaubarer Flächen jedoch sehr begrenzt ist, spricht sich die Stadt Monheim am Rhein für eine möglichst optimale Nutzung dieser Flächen bei Bewahrung des städtebaulichen Charakters aus. Für das Gewerbegebiet Rheinpark bedeutet dies, eine höhere Ausnutzbarkeit der noch verfügbaren Bauflächen zu ermöglichen. Dazu wird das Höhenkonzept für die Gebäude im Rheinpark angepasst. Dies betrifft den östlichen und südlichen Bereich der sogenannten Wasserachse:

Auf dem Grundstück am Ende der Wasserachse wird die zulässige maximale Gebäudehöhe von 35 auf 36 Meter erhöht, um damit den Bau von neun – statt bisher acht – Bürogeschossen zu ermöglichen. Für den südlichen Bereich der Wasserachse sind nun Gebäude bis 21 Meter Höhe zulässig, wodurch sich nun fünf Bürogeschosse realisieren lassen. Die vom Stadtrat beschlossenen Änderungen des Bebauungsplans haben keinen Einfluss auf die Sichtachsen vom Monberg in Richtung Rhein.

Ein Teil der südlichen Fläche wurde vor kurzem an die Complemus Real Estate GmbH verkauft. Der in Aachen ansässige Projektentwickler beabsichtigt hier den Neubau eines Bürogebäudes mit rund 6.250 qm Nutzfläche. Der Baubeginn ist für Anfang 2019 geplant. Innerhalb eines knappen Jahres Bauzeit soll hier Büroraum für ca. 250 Beschäftigte entstehen. Außerdem soll im Erdgeschoss ein kleines Bistro öffnen.

 

Neue Übernachtungsmöglichkeiten für Businesskunden am Rhein

Ende August ist das Comfort Hotel an der Rheinpromenade offiziell eingeweiht worden. In unmittelbarer Nähe zum Gewerbegebiet Rheinpark gelegen verfügt das Hotel der Drei-Sterne-Superior-Kategorie über 178 Zimmer: Von King-Zimmern über Twin-Zimmern bis hin zu zwei Juniorsuiten. Die Einrichtung der Zimmer, wie auch die des gesamten Hotels, orientiert sich an dem Motto „Rheingold“. So hängt beispielsweise in jedem Zimmer ein Kunstwerk unter der Decke, das bei einem eigens ausgelobten Kunstwettbewerb ausgewählt wurde. Für die Verbindung zum Rhein sorgen außerdem der Rheinblick aus den Zimmern, der zum Rhein hin offene Innenhof und die Lounge im Erdgeschoss. Künftig soll ein gastronomischer Betrieb mit Außenterrasse sowohl Gäste als auch Einheimische zum Essen einladen.

Neben Übernachtungsmöglichkeiten für Businesskunden bietet das Hotel auch Tagungsräume für bis zu 80 Personen.

 

Verkaufsoffene Sonntage 2019

Auch im kommenden Jahr kann der Einzelhandel in der Monheimer Innenstadt wieder an vier Sonntagen seine Geschäfte öffnen. Dies hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 10. Oktober einstimmig beschlossen. Wie auch in der Vergangenheit sind die verkaufsoffenen Sonntage an die großen Veranstaltungen in der Monheimer Innenstadt gekoppelt:

  • Beim Frühlingsfest am 31.03.2019,
  • im Rahmen des Stadtfests am 16.06.2019,
  • zum Martinsmarkt am 03.11.2019 und
  • beim Weihnachtsmarkt am 15.12.2019.

An diesen vier Sonntagen können die Geschäfte zwischen 13 und 18 Uhr öffnen und von den traditionell hohen Besucherzahlen in der Innenstadt profitieren. Die städtische Wirtschaftsförderung begrüßt es, wenn sich möglichst viele Händler beteiligen und mit besonderen Aktionen die Vielfalt des Monheimer Einzelhandels demonstrieren. Im Vorfeld der Veranstaltungen wird das Team der Wirtschaftsförderung über etwaig geplante gemeinsame Maßnahmen informieren.

 

"Hier bieten sich viele Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu prägen und noch wettbewerbsfähiger zu machen."

Mit Oliver Brügge hat die Stadtentwicklungsgesellschaft Monheim am Rhein (SEG) seit Anfang September erstmals einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Im Gespräch mit der städtischen Wirtschaftsförderung erläutert er die Aufgaben der SEG und skizziert seine Vision für die zukünftige Standortentwicklung.

Herr Brügge, Sie sind hauptamtlicher Geschäftsführer der SEG: Beschreiben Sie kurz die Organisationsstruktur der Gesellschaft und ihre Aufgaben.

Die SEG ist eine hundertprozentige Tochter der Stadt Monheim am Rhein. Sie besteht in der Form seit 16 Jahren und hat insbesondere in den vergangenen ein bis zwei Jahren eine Vielzahl neuer Aufgaben und Projekte übernommen. Zu den traditionellen Aufgaben gehört etwa die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen. Hier sind zum Beispiel der Rheinpark und das Gebiet an der Ecolab-Allee zu nennen, in denen die SEG die Grundstücke erschlossen und anschließend veräußert hat. Darüber hinaus ist die SEG seit längerer Zeit Eigentümerin oder Mieterin von Gebäuden und bietet dort Flächen zur Miete an. Beispiele sind die von MEGA und AFUM genutzte Büroimmobilie im Rheinpark oder die Gastronomieflächen der Monheimer Biermanufactur und des Café Mit Liebe.

Welche neuen Aufgaben und Projekte sind hinzugekommen?

In 2017 und 2018 hat die SEG, teilweise über eigene Tochtergesellschaften, viele weitere Immobilien im Stadtgebiet erworben. Hierzu zählen die drei Einkaufszentren Rathauscenter, Monheimer Tor und Am Holzweg. Die SEG und die Stadt Monheim am Rhein verfolgen damit das Ziel, die zentralen Einkaufsbereiche zu stärken und attraktiver zu gestalten. Dazu soll das Angebot weiter ausgebaut werden.

Ein zweiter Fokus liegt auf der Monheimer Altstadt. Hier hat die SEG drei weitere Immobilien übernommen und ist momentan mit verschiedenen Gastronomen zwecks Konzeption und Vermietung der Flächen im Gespräch. Ziel ist es, unterschiedlichste Gastronomiekonzepte anzusiedeln und durch eine Angebotsvielfalt der Altstadt weitere Impulse zu geben, von der sowohl die Altstadt als Ganzes als auch der einzelne Gastronom profitieren.

Außerdem plant die SEG aktuell den Bau eines Parkhauses mit etwa 2.000 Stellplätzen an der Daimlerstraße und ist mit der UCB Pharma in Verhandlungen zum Ankauf des UCB-Geländes im Süden der Stadt. UCB hat für die existierenden Freiflächen keine Nutzungsabsichten mehr, gleichzeitig fehlen der Stadt verfügbare Gewerbeflächen. Aus diesen Gründen haben sich beide Seiten mit dem Ziel zusammengesetzt, dass die Flächen künftig durch die Stadt entwickelt und vermarktet werden und UCB als Mieter vor Ort bleibt. Hier soll der von UCB bereits vor Jahren initiierte Creative Campus zu einem hochwertigen Biotechpark mit Büro- und Laborflächen weiterentwickelt werden.

Auch für die Zukunft gilt, dass die SEG bereit ist, untergenutzte Bestandsgebäude oder Flächen anzukaufen und anschließend weiterzuvermieten beziehungsweise neu zu entwickeln. Potenzielle Mieter oder Käufer sind dann sowohl Monheimer Gewerbetreibende als auch Neuansiedlungen.

Wie sehen die Aufgabenteilung und die Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung aus?

SEG, Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung arbeiten Hand in Hand zusammen. Das zeigt sich allein darin, dass die SEG zwei weitere Geschäftsführer hat: Estelle Dageroth, Abteilungsleiterin Wirtschaftsförderung und Tourismus, und Thomas Waters, Bereichsleiter Stadtplanung und Bauaufsicht. Deren Doppelrolle bedingt eine enge Zusammenarbeit. Die Aufgaben und Ziele von SEG und Wirtschaftsförderung haben große Schnittmengen. Beide wollen den Wirtschafts-, Handels- und Tourismusstandort Monheim am Rhein entwickeln und stärken. Trotz dieser gemeinsamen Ausrichtung vermeiden wir Doppelstrukturen. Die Wirtschaftsförderung ist und bleibt erster Ansprechpartner für Bestandsunternehmen und am Standort interessierte Unternehmen. Sie kümmert sich auch um die Vermarktung des Standorts. Das kaufmännische Geschäft der Immobilienverwaltung und -entwicklung ist dafür bei der SEG angesiedelt. Sie kann dazu auch auf eigenes, qualifiziertes Personal zurückgreifen. Die Wirtschaftsförderung und SEG ergänzen sich hier sinnvoll. Ein großer Vorteil ist auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und Bauaufsicht. Das hilft bei der zügigen Realisierung von Planungs- und Baurecht sowie bei der Beschleunigung von Genehmigungsverfahren.

Herr Brügge, Sie waren von 2002 bis 2014 bereits in der städtischen Wirtschaftsförderung und anschließend im Vorstand der Montag Stiftung Urbane Räume in Bonn aktiv. Was hat Sie nun nach vier Jahren in Bonn gereizt, wieder in Monheim am Rhein zu arbeiten?

Bei der Montag Stiftung Urbane Räume war der Fokus thematisch kleiner und ich habe gemerkt, dass ich die Vielfältigkeit und das abwechslungsreiche Projektgeschäft vermisse. Das war in Monheim immer gegeben. So bin ich froh, dass mich eine glückliche Fügung wieder nach Monheim geführt hat. Hier kann ich wieder unterschiedlichste Projekte mit einem tollen, eingespielten Team fördern und gestalten. Zudem ist die Dynamik am Standort sehr beeindruckend und bietet viele Möglichkeiten, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu prägen und noch wettbewerbsfähiger zu machen.

Lassen Sie uns abschließend noch einen Blick in die Zukunft des Standorts Monheim am Rhein werfen: Wie sehen Sie die Stadt im Jahr 2025?

Dazu habe ich drei Vorstellungen:

  1. Der Wirtschaftsstandort Monheim ist im Jahr 2025 aufgrund seiner Steuerpolitik und digitalen Pluspunkte weit über die Landesgrenze in aller Munde und lockt weitere innovative Unternehmen aus dem Mittelstand an.
  2. Der lebendige Creative Campus Monheim ist mit vielen Services, attraktiver Gestaltung und Aufenthaltsflächen neben dem Rheinpark neues Aushängeschild für Unternehmen.
  3. Die Innenstadt hat durch die Umgestaltung des Rathauscenters, des Monheimer Tors und der Heinestraße ein neues Gesicht mit Anziehungskraft, das auch Menschen außerhalb Monheims anlockt.

Herr Brügge, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen und der SEG für das Erreichen dieser Visionen viel Erfolg.

Auch ich danke für das Gespräch.

Das Gespräch hat Dr. Christoph Hahn von der städtischen Wirtschaftsförderung geführt.

 

Veranstaltungsrückblick

Thema Ausbildung im Mittelpunkt des 7. Monheimer Afterworks

Gut 20 Prozent der Beschäftigten in Monheim am Rhein sind 55 Jahre oder älter. Das bedeutet, dass rund jeder fünfte Beschäftigte innerhalb der kommenden Jahre altersbedingt in den Ruhestand gehen wird. Damit gehen dem Unternehmen die Erfahrung und das Wissen dieser Personen verloren. Um dem entgegenzuwirken, lohnt es sich, frühzeitig Nachwuchs auszubilden. Denn dann können die arrivierten Beschäftigten ihre Nachfolgerinnen und Nachfolger anlernen und ihr Knowhow in der täglichen Arbeit weitergeben.

Beim 7. Monheimer Afterwork Ende September stellten Referenten von der IHK Düsseldorf und der Regionalagentur Düsseldorf - Kreis Mettmann rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fördermöglichkeiten für die Ausbildung vor. Anschließend präsentierte Herr Adloff vom Gastgeber Theissen Medien Gruppe die Ausbildungsmöglichkeiten und Wege zur Azubi-Anwerbung im Unternehmen, ehe Herr Buhlert von Peaklight Productions die Vorteile von Recruitingfilmen vorstellte. Abschließend verwies Herr Hahn von der Wirtschaftsförderung auf lokale Veranstaltungen und Portale zur Anwerbung von Auszubildenden.

Das anschließende Catering sowie den von Herrn Ockel geleiteten Betriebsrundgang nutzten die 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Netzwerken und zum Austausch mit den Referenten.

 

Stadt Monheim am Rhein wirbt auf der Immobilienmesse EXPO REAL

Anfang Oktober versammelte sich die internationale Immobilienbranche zur jährlich stattfindenden EXPO REAL in München. Gemeinsam mit dem Kreis Mettmann und den kreisangehörigen Städten zählte Monheim am Rhein damit zu den knapp 2.100 Ausstellern, die aus 41 Ländern stammen. Die dreitägige Immobilienmesse bietet stets eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neu knüpfen.

Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA kommen Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in die bayerische Landeshauptstadt. Bürgermeister Daniel Zimmermann, Vertreter der städtischen Wirtschaftsförderung und Stadtplanung sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft führten auf der EXPO REAL zahlreiche Gespräche und präsentierten die Pluspunkte Monheims als Wohn- und Wirtschaftsstandort einem breiten Fachpublikum. Im Mittelpunkt der Gespräche standen in diesem Jahr die Gewerbegebiete Rheinpark und Creative Campus/UCB, die Entwicklung der Monheimer Einkaufszentren sowie die Schaffung neuen Wohnraums.

 

Terminausblick

6. November 2018, "Das digitale Unternehmen von morgen", 16-19 Uhr

Veranstaltungsort: DumeklemmerHalle - Stadthalle Ratingen, Schützenstraße 1, 40878 Ratingen

Wie finanzieren Unternehmen die Kosten der digitalen Transformation? Welche Fördermittel helfen bei der Finanzierung von Digitalisierungsprojekten? – Diesen und anderen Fragen gehen die Referenten von der Hochschule Bochum, der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann und der Stadtsparkasse Hilden-Ratingen-Velbert nach. Außerdem berichten drei Unternehmen von ihren erfolgreichen Beispielen der Digitalisierung des Unternehmens.

Zur dritten Veranstaltung der Reihe „Digitale Transformation für den Mittelstand“ laden die Wirtschaftsförderungen im Kreis Mettmann gemeinsam mit der IHK zu Düsseldorf ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte nutzen Sie daher die Möglichkeit der Online-Anmeldung über die Internetpräsenz der IHK zu Düsseldorf.

 

13. November 2018, CSR-Workshop "Mit betrieblichem Umweltmanagement nachhaltige Lieferketten gestalten", 9.30-15 Uhr

Veranstaltungsort: Dorint Hotel, Selikumer Straße 25, 41460 Neuss

Bezieht Ihr Unternehmen Rohstoffe, Halbzeuge oder Vorprodukte? Besitzen Sie Produktionsanlagen, nutzen IT-Infrastruktur und beauftragen Dienstleister? Zweifelsohne bieten Sie Ihre Produkte und Leistungen Ihren Kunden. – Jedes Unternehmen ist in Lieferketten eingebunden. Ein nachhaltiges Management dieser Lieferketten ist eines der zentralen Themen unternehmerischer Verantwortung. Und jedes Unternehmen kann Einfluss auf die Gestaltung der Lieferkette nehmen. Der Workshop des CSR-Kompetenzzentrums hilft Ihnen, wichtige Bereiche und Handlungsfelder in der eigenen Lieferkette zu identifizieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

Das Angebot richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Lieferkette umweltfreundlicher gestalten möchten. Die Teilnahme am Netzwerkabend ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können pro Unternehmen maximal zwei Anmeldungen berücksichtigt werden. Ansprechpartnerin für die Anmeldung sowie für weitere Informationen ist Sylvia Becker vom CSR-Kompetenzzentrum, Tel. 02131 928-7505, E-Mail.

 

3. Dezember 2018, 8. Monheimer Afterwork, 18-21 Uhr

Veranstaltungsort: Almhütte und Eislaufbahn auf dem Rathausvorplatz, 40789 Monheim am Rhein

In der Adventszeit verwandelt sich der Rathausvorplatz wieder in den Monheimer Sternenzauber mit Eislaufbahn und Almhütte. Diese gemütliche Atmosphäre bietet den Rahmen für das 8. Monheimer Afterwork. Die städtische Wirtschaftsförderung lädt zum sportlichen Wettbewerb im Eisstockschießen ein. Die Gäste bilden kleine Teams und ermitteln so den inoffiziellen Stadtmeister 2018. Auf das Gewinnerteam wartet neben Ruhm und Ehre auch ein kleiner Preis.

Damit alle Gäste schwungvoll den Eisstock schießen können, lädt die städtische Wirtschaftsförderung ab 18 Uhr zum winterlichen Buffet in die Almhütte. Im Anschluss startet der Wettbewerb auf der Eislaufbahn.

Die Teilnahme am Afterwork ist für Sie kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Bitte senden Sie uns daher bis zum 26. November 2018 das ausgefüllte Anmeldeformular per E-Mail zu. Anschließend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im unten folgenden Terminkalender.

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Immer up to Date.

News

12.12.2018
Neuer Geschäftsführer für die MEGA
Dr. Christian Reuber verstärkt ab April Monheims kommunalen Versorger. Udo Jürkenbeck geht Ende Juni 2019 planmäßig in den Ruhestand.
Mehr erfahren

30.11.2018
Stadtentwicklungsgesellschaft kauft „Creative Campus Monheim“ von UCB
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB bleibt langfristig am Standort.
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31.08.2018
Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.
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13.08.2018
Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.
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09.07.2018
Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.
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02.07.2018
Stadt plant Ankauf des Monheimer Tors
Öffnung und Aufstockung sollen künftig den Eingangscharakter für das Stadtzentrum hervorheben. Geplante Weichenstellung im Rat ist am 11. Juli.
Mehr erfahren

05.06.2018
Der Weg für den neuen Monheimer Gesundheitscampus ist frei
Investor und Kirche unterzeichnen Vertrag. Baubeginn ist 2019, die Fertigstellung für den Spätsommer 2021 geplant.
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30.04.2018
Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.
Mehr erfahren

23.04.2018
MEGA wird für Informationssicherheit ausgezeichnet
Das ISMS-Zertifikat bescheinigt das Einhalten der strengen Auflagen der Bundesnetzagentur.
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12.04.2018
BOB-Ausbildungstour zu Besuch beim Arbeiter-Samariter-Bund
Die Freiwillige Hilfsorganisation wirbt vor allem für ein Freiwilliges Soziales Jahr.
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06.04.2018
Monheims Bahnen setzen auf das JobTicket
Nach Abschluss des Kooperationsvertrags mit Bayer hofft BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann auf weitere Firmen.
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19.03.2018
BOB-Tour zu Besuch bei Oxea
Für das Chemieunternehmen mit neuem Verwaltungssitz an der Monheimer Rheinpromenade hat Ausbildungsförderung einen hohen Stellenwert.
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08.03.2018
Ausbildungstour zur BOB startet in der städtischen Kita Max und Moritz
Träger präsentieren sich bei Berufsorientierungsbörse am 16. Mai erstmals an einem gemeinsamen Stand.
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12.01.2018
Monheimer Merkur 2018 für Harald und Christof Mikat
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrte die beiden klugen Köpfe hinter den Firmen TML Technik und TML Services.
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24.11.2017
Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.
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20.11.2017
Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.
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19.10.2017
Monheimer Haushaltsplan 2018 trägt die Handschrift von Tatkraft und Engagement
Kämmerin und Bürgermeister rechnen mit einem Plus von 25 Millionen Euro – trotz zahlreicher Investitionen und der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern.
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04.10.2017
Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein präsentiert sich im ganz großen Kreis
Beste Chancen auf erfolgreiches Wachstum – mit attraktiven Flächen zu äußerst lukrativen Gesamtkonditionen.
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29.09.2017
Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.
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19.09.2017
Planungsgruppe präsentiert Varianten zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz
Bericht fasst Ergebnisse der zweiten Bürgerwerkstatt zusammen.
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31.08.2017
Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.
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10.07.2017
OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude
Im Rahmen des Landesprojektes lernen Jugendliche Klimaschutz vor Ort kennen.
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05.07.2017
Erfolgreicher Wirtschaftsdialog mit Unternehmerdelegation aus dem polnischen Malbork
Die 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Monheims Partnerstadt knüpften vielversprechende Kontakte mit lokalen Unternehmen und hoffen nun auf den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen.
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27.06.2017
Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB soll langfristig prägend bleiben.
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14.06.2017
NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein
Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben.
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Ansprechpartner

Norbert Jakobs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rathaus, Raum 111

Telefon: +49 (0)2173 951-153
Telefax: +49 (0)2173 951-25-153
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Neuer Geschäftsführer für die MEGA

12.12.2018
Dr. Christian Reuber verstärkt ab April Monheims kommunalen Versorger. Udo Jürkenbeck geht Ende Juni 2019 planmäßig in den Ruhestand.

Monheim am Rhein. Dr. Christian Reuber wird neuer Geschäftsführer der MEGA. Er verstärkt Monheims kommunalen Dienstleister für Energie und Multimedia ab April 2019. Udo Jürkenbeck wird seinem Nachfolger noch in einer kurzen Übergangsphase zur Seite stehen, geht dann planmäßig Ende Juni 2019 in den verdienten Ruhestand. Bürgermeister Daniel Zimmermann, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der MEGA, freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Reuber: „Wir haben ausdrücklich jemanden gesucht, der keine typische Stadtwerke-Karriere absolviert hat. Es gilt, die MEGA in Zukunft noch breiter aufzustellen mit Blick auf Breitband, WLAN, Elektromobilität und Digitalisierung. Da geht es nicht nur um Strom und Gas. Herr Dr. Reuber ist da genau die richtige Wahl.“

Dr. Christian Reuber kann mit seinen 39 Jahren bereits auf reichlich Erfahrung zurückblicken. Noch arbeitet er bei einem international tätigen deutschen Markenhersteller und zeichnet dort verantwortlich für neue Geschäftsfelder und Unternehmensentwicklung, unter anderem Strategien zur Digitalisierung. Zuvor war der gebürtige Sauerländer unter anderem bei einer Düsseldorfer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Manager und Prokurist im Bereich der Energiewirtschaft tätig.

Monheim am Rhein ist für Dr. Christian Reuber kein „Neuland“. Der Vater zweier Kinder hat nämlich bereits einige Jahre in der Rheingemeinde gewohnt. Seine Ehefrau ist hier aufgewachsen. Die Geschäftsleitung der MEGA geht er voller Elan an: „Ich freue mich sehr auf diese spannende Herausforderung.“ (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (links) freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Christian Reuber. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Stadtentwicklungsgesellschaft kauft „Creative Campus Monheim“ von UCB

30.11.2018
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB bleibt langfristig am Standort.

Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein wird den von der Firma UCB Pharma GmbH „Creative Campus Monheim“ übernehmen. Ein entsprechender Vertrag wurde am gestrigen Donnerstag, 29. November 2018, unterzeichnet. Mit dem tatsächlichen rechtlichen Übergang wird im zeitigen Frühjahr 2019 gerechnet.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Viele Unternehmen aus dem zukunftsträchtigen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, arbeiten hier bereits erfolgreich. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Wir übernehmen mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen. Dafür haben wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH & Co.KG‘, gegründet. UCB hat einen sehr langfristigen Mietvertrag unterzeichnet. Wir wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann.

„Wir begrüßen das Vorhaben der Stadt Monheim, das Campus-Konzept weiterzuentwickeln. Durch den Verkauf kann sich UCB weiterhin auf das Kerngeschäft in den Bereichen des Zentralen Nervensystems, Immun- und Entzündungserkrankungen konzentrieren“, kommentiert es Antje Witte, Projektleitung „Creative Campus Monheim“ im Hause UCB. „Wir fühlen uns am ,Creative Campus Monheim‘ sehr wohl und freuen uns, als langfristige Mieter an diesem attraktiven Standort mit Zukunftspotential teilzuhaben.“

 

BU: Luftbild Creative Campus Monheim

 
   

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Katharina Brand
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Comfort Hotel an der Rheinpromenade feiert offizielle Eröffnung

31.08.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann freut sich über kunstvoll gestaltete Zimmer für Gäste in Monheim am Rhein.

Monheim am Rhein. Touristen und Geschäftsleute haben ab sofort noch einen Grund mehr, auch über Nacht in Monheim am Rhein zu bleiben. Seit Mai hat das Comfort Hotel zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude an der Rheinpromenade geöffnet, jetzt wurde es im Beisein von Bürgermeister Daniel Zimmermann auch offiziell eingeweiht.

Betreiber des Hotels ist das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. Nach dem Spatenstich im Oktober 2016 und dem Richtfest im August 2017 empfängt Hoteldirektor Sebastian Fissenewert nun stolz die ersten Gäste. Das Hotel der Drei-Sterne-Superior-Kategorie verfügt über insgesamt 356 Betten in King-Zimmern, Twin-Zimmern und zwei Juniorsuiten. An den Zimmerdecken sind nach einem Kunstwettbewerb unter dem Motto „Rheingold“ die schönsten Werke zu bewundern. Morgens können die Gäste im Frühstücksrestaurant in den Tag starten, abends soll künftig ein extern betriebenes Brauhaus sowohl Gäste als auch Einheimische zum Essen einladen.

In dem u-förmigen Gebäude hat außerdem der Sportpark ein neues Zuhause gefunden. Zum 20-jährigen Bestehen gibt es nun auf 2.500 Quadratmetern ein erweitertes Angebot – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein.

Bürgermeister Daniel Zimmermann sieht in dem Gebäude an der Rheinpromenade viel Potenzial. Neben Touristen, die in Monheim am Rhein jetzt auch am neuen Schiffsanleger eintreffen, könnten Geschäftsleute, die im benachbarten Rheinpark unterwegs sind, im Comfort Hotel einchecken. Darüber hinaus freuen sich auch Monheimerinnen und Monheimer über die neuen kulinarischen und sportlichen Möglichkeiten. (bh)

 

BU: Zahlreiche Monheimerinnen und Monheimer nutzten bei der offiziellen Einweihung die Gelegenheit, sich das neue Gebäude genauer anzusehen. Foto: Michael de Clerque

 
   

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Monheim am Rhein entdecken – auch online ein ganz besonderes Erlebnis

13.08.2018
Neuer Internetauftritt präsentiert die touristischen Highlights der Stadt.

Monheim am Rhein. Monheim am Rhein zu entdecken macht an ganz vielen Stellen große Freude. Das gilt in immer stärkerem Maße auch unter touristischen Gesichtspunkten.

In den letzten Jahren hat sich die Stadt enorm positiv entwickelt – und damit auch für die hier schon immer gern gesehenen Gäste noch mehr an Attraktivität gewonnen. Tradition, Moderne und eine jahrhundertealte Geschichte, deren sichtbare Spuren sogar bis zu den alten Römern zurückreichen, werden entlang der Rheinkilometer 707 bis 717 in besonders gekonnter Form vereint.

Wasser und Naturerlebnis, Naherholung und Altstadtflair, einladende Gaststätten, offene Museen, dazu freundliche Menschen sowie phantastische Spiel- und Sportmöglichkeiten – all das gibt es jetzt auch online auf www.monheim-entdecken.de zu erkunden. Dabei dokumentiert auch der neue touristische Internetauftritt der Stadt den hohen Selbstanspruch hinsichtlich Innovationsfreude und Flair. „Wir wollen mit unserer neuen digitalen Visitenkarte multimedial inspirieren und einfach pure Lust auf diese Stadt machen“ betonen Estelle Dageroth, Leiterin der Abteilung Wirtschaftsförderung und Tourismus, und ihre Projektleiterin Katharina Brand. „Neben zahlreichen Bildern und Informationen gibt es auch eine hilfreiche Übersichtskarte und viele weitere nützliche Tools“, lädt Brand zum tieferen Eintauchen in die leichtgängige Navigation ein. „Unter der Rubrik ‚Meine Entdeckungen‘ kann man sich sogar seine ganz persönlichen Highlights für den nächsten Monheim-Besuch zusammenstellen und mit Freunden und Verwandten teilen“, so die Tourismusmanagerin.

Römerkastell, Schelmenturm, ein Karnevalskabinett und demnächst auch noch das Fischereimuseum in einem historischen Aalschokker, dazu die an vielen Stellen bereits völlig neu herausgeputzte Altstadt. Man kann es eigentlich gar nicht alles beschreiben, sondern sollte es tatsächlich am besten selbst gesehen haben. Noch schöner als jetzt ging das nie zuvor. Die Einladung gilt: Entdecken Sie Monheim am Rhein unter www.monheim-endecken.de! (ts)

 
   

Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle wird Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke

09.07.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski einen erfahrenen Veranstaltungsmanager.

Monheim am Rhein. Mit 41 Jahren kann Martin Witkowski bereits auf eine eindrucksvolle Vita zurückblicken. Unter anderem war er Orchesterdirektor der Staatskapelle Weimar und ist aktuell Betriebsdirektor der Düsseldorfer Tonhalle. Nun präsentierte ihn Bürgermeister Daniel Zimmermann an Freitag, 6. Juli, als künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Er wird die Leitung der 100-prozentigen städtischen Tochter am 1. September übernehmen.

„Mit der zum 1. Juli 2018 gegründeten Monheimer Kulturwerke GmbH soll das schon heute reichhaltige kulturelle Angebot in Zukunft noch deutlich weiter ausgebaut werden. Die bisherigen Geschäftsfelder von Marke Monheim wurden bereits übernommen. Die geplante Veranstaltungshalle an der Rheinpromenade soll 2023 den Betrieb aufnehmen. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 4000 Gästen stoßen wir in eine neue Dimension vor. Dafür ist Martin Witkowski genau der richtige Mann“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Monheim am Rhein entwickelt sich beeindruckend. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, unter den hervorragenden Bedingungen etwas Besonderes  aufzubauen“, sagt Martin Witkowski.

Einige Stationen aus der Biographie des gebürtigen Siegerländers: Martin Witkowski studierte Musikwissenschaft, Klavier und Zivilrecht an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar und an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Im Alter von 24 Jahren wurde er mit der Aufgabe betraut, für die Tonhalle Düsseldorf ein Betriebsbüro aufzubauen. Ab Winter 2007 leitete Witkowski als Orchesterdirektor zwei Spielzeiten die Staatskapelle Weimar. 2009 zog es ihn wieder zur Düsseldorfer Tonhalle. Dort baute er als Betriebsdirektor den Gastspielbereich weiter aus. Unter anderem war unter seiner Leitung die Tonhalle der Austragungsort der Eurovision Song Contest-Auftaktveranstaltung. 2017 rückte Witkowski die Düsseldorfer Tonhalle als Hot Spot und Bildmotiv im Rahmen des Grand Départ der Tour de France in den internationalen Nachrichtenfokus.

Neben seinen hauptberuflichen Verpflichtungen ist Martin Witkowski seit 2008 Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Düsseldorf und Prüfer bei der IHK Düsseldorf für den Abschluss Veranstaltungsfachwirt. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann präsentiert mit Martin Witkowski (rechts) den künftigen Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Foto: Norbert Jakobs

 
   

Stadt plant Ankauf des Monheimer Tors

02.07.2018
Öffnung und Aufstockung sollen künftig den Eingangscharakter für das Stadtzentrum hervorheben. Geplante Weichenstellung im Rat ist am 11. Juli.

Monheim am Rhein. Die Stadt Monheim am Rhein plant nach den Ankäufen der Rathauscenter-Komplexe I und II nun auch den Erwerb des Einkaufszentrums Monheimer Tor. Eine entsprechende Beschlussvorlage für die kommende Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, 11. Juli, ist gerade in Vorbereitung.

Sollte der Rat zustimmen, würde das Monheimer Tor aus dem Bestand eines Immobilienfonds herausgekauft werden, der sich im Besitz verschiedener institutioneller Investoren befindet. Der Kaufpreis läge in zweistelliger Millionenhöhe. „Wir betrachten das Monheimer Tor als einen weiteren zentralen Baustein für die Entwicklung der Innenstadt“, unterstreicht Bürgermeister Daniel Zimmermann die Bedeutung der Pläne. „Der Kauf beinhaltet die große Chance, ein einheitliches Konzept in Bezug auf die Außendarstellung, Erschließung und Funktion der Einzelhandelsflächen in der Innenstadt zu realisieren.“ Geplant ist demnach eine Öffnung des Monheimer Tores in Richtung Opladener Straße und Berliner Ring. Zimmermann: „Wir wollen die Rückseite des Tors entwickeln und damit auch zum Berliner Viertel hin öffnen.“

Zudem soll auch aus Richtung Opladener Straße eine gänzlich neue Eingangssituation entstehen. Dazu ist neben der geplanten Öffnung auch eine Aufstockung des bisherigen flachen Baukörpers geplant. Bei der Eröffnung des Monheimer Tors 2011 sei es unter den damaligen Gegebenheiten richtig gewesen, zunächst eine Art Fachmarktcenter in die Innenstadt zu bringen, wie es sonst eher am Stadtrand entstünde. „Wir haben diese Flächen dringend gebraucht. Und wir freuen uns auch über den dort vorhanden Einzelhandel, der an dieser Stelle sehr gut funktioniert“, so Monheims Stadtoberhaupt. Doch auch Bürostandorte seien in Monheim am Rhein inzwischen hoch nachgefragt. Bei der Stadtverwaltung ist man sich daher sicher: Was im Rathauscenter in den oberen Etagen funktioniert, das wird auch im Monheimer Tor nach einer entsprechenden Aufstockung sehr gut funktionieren. Zugleich kann im Zuge dieser Arbeiten dann auch an einer deutlich ansprechenderen Architektur und Fassadengestaltung gearbeitet werden, die aus städtebaulicher Sicht sehr viel besser in das Zentrum passen wird. „Diese städtebauliche Neuaufstellung wird ein privater Investor niemals hinbekommen, deshalb ist es sinnvoll, dass die Stadt das Monheimer Tor erwirbt“, so Monheims Bürgermeister.

Nach dem Ankauf der Rathauscenter-Komplexe I und II, für deren Umgestaltung bereits Konzepte erstellt werden, könnte das Monheimer Tor in die angelaufenen Umgestaltungspläne für den Bereich Opladener Straße und Berliner Ring aufgenommen werden, um eine Innenstadtgestaltung aus einem Guss zu generieren. Zahlreiche ergänzende Informationen und die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an den Planungen für Bürgerinnen und Bürger gibt es auf der städtischen Beteiligungsplattform www.mitdenken.monheim.de. (ts)

 

BU: Große Pläne! Bürgermeister Daniel Zimmermann und Isabel Port, Geschäftsführerin der drei städtischen Tochtergesellschaften Monheimer Einkaufszentren I¸ Monheimer Einkaufszentren II sowie der Baumberger Einkaufszentrum GmbH, wollen das Monheimer Tor zu einem echten Eingangstor in Monheims Mitte entwickeln und zugleich zu einem verbindenden Element zwischen Stadtzentrum und Berliner Viertel gestalten. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Estelle Dageroth
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Der Weg für den neuen Monheimer Gesundheitscampus ist frei

05.06.2018
Investor und Kirche unterzeichnen Vertrag. Baubeginn ist 2019, die Fertigstellung für den Spätsommer 2021 geplant.

Der neue Monheimer Gesundheitscampus kommt. Anfang Juni haben der Investor, die Absolut Immobilien und Beteiligungs GmbH aus Köln, und die Katholische Kirche als Grundstückeigentümerin einen Erbpachtvertrag unterzeichnet, der den Weg für das neue Gesundheitszentrum auf dem alten Krankenhausgelände endgültig freimacht. „Die Erleichterung bei allen Beteiligten darüber ist groß – natürlich auch bei uns als Stadt“, zeigt sich Bürgermeister Daniel Zimmermann nach den erfolgten Unterschriften erfreut und sichert zu: „Wir werden das begleitende Bauleitverfahren zügig vorantreiben.“

Das städtebauliche Konzept sieht auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück drei Gebäudekomplexe vor, die durch den Einsatz von Staffelgeschossen und verschiedenen Farben sehr aufgelockert wirken werden. Auf den Flächen werden Wohnungen, Arztpraxen und Einzelhandel entstehen. Interessierte Ärzte und Einzelhändler können sich an Frau Dageroth, Telefon 02173 951-629, E-Mail, von der städtischen Wirtschaftsförderung wenden.

Der Zeitplan für Abriss und Neubau steht bereits. Demnach werden der Rückbau und die Erdarbeiten im ersten Halbjahr 2019 erfolgen. Baubeginn kann damit schon im nächsten Sommer sein. Die Fertigstellung ist für spätestens Herbst 2021 geplant.

Am Mittwoch, 4. Juli wird es für das weitere Verfahren eine Bürgerbeteiligung im Ratssaal geben, bei der unter anderem weitere Visualisierungen gezeigt werden. Beginn ist dann um 18 Uhr.

 

BU: Der Blick von der Alten Schulstraße in Richtung Schelmenturm zeigt die gestaffelte und aufgelockerte Bauweise mit viel Grün zur Straßenseite hin. Grafik: Astoc Architect and Planers GmbH

 
   

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Citymanagement

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Die Monheimer Lokalhelden haben ihre erste Million geknackt

30.04.2018
Zahl der verfügbaren Produkte und freigeschalteten Online-Shops wächst weiter rasant an.

Monheim am Rhein. Die Liga der Monheimer Lokalhelden wird immer größer – und mit ihr die Zahl der Angebote. Im Laufe des Monats konnte die erste ganz große Schallmauer durchbrochen werden. „Wir haben jetzt tatsächlich schon über eine Million Artikel aus unserer Stadt im Angebot, die online bestellt werden können und die man sich anschließend bequem nach Hause liefern lassen oder selbst abholen kann“, berichtet Citymanagerin Petra Mackenbrock.  

Basis für den jüngsten Quantensprung war die Anbindung heimischen der Bücherstube Rossbach an das Libri-System – eines der größten Unternehmen für den Zwischenbuchhandel in Deutschland, das mit seiner Lagerlogistik blitzschnelle Lieferzeiten ermöglicht. Hundertausende Bücher aber auch Lernprogramme, Musik-CDs und Filme auf BlueRay und DVD bereichern damit ab sofort das Angebot der Monheimer Lokalhelden.

„Mittlerweile haben 150 Heldinnen und Helden ihre Online-Präsenz freigeschaltet“, berichtet Petra Mackenbrock vom unterstützenden Team des Stadtmarketings. „Mit über 50 weiteren sind wir hinter den Kulissen schon in den letzten Vorbereitungen.“ Neben den Monheimer Einzelhandelstreibenden haben sich inzwischen auch zahlreiche Dienstleister und Gastronomen dem großen Bündnis für die perfekte Kombination aus Onlinepräsenz und direkter, lokaler Kundennähe angeschlossen. „Wer drin ist, ist eben in“, so Petra Mackenbrock mit einem Augenzwinkern und lädt einmal mehr dazu ein, auf www.monheimer-lokalhelden.de zu klicken: „Wir sind schon ein wenig stolz, auf das, was wir hier in den letzten Monaten in und für Monheim am Rhein erreicht haben. Über eine Million Produkte, die heute schon online abrufbar und direkt bestellbar sind – und das, obwohl wir ja gerade erst kurz vor dem Weihnachtsgeschäft gestartet sind. Das ist doch mal was. Jetzt müssen es die Monheimerinnen und Monheimer nur entsprechend nutzen,“ so die Citymanagerin. Als Versprechen gilt: Ist das ausgewählte Produkt im Geschäft verfügbar, erfolgt die Auslieferung, noch am selben Tag der Bestellung. Ansonsten ist die Ware meist schon am Folgetag beim Kunden. Mackenbrock: „Schauen Sie herein, lassen Sie sich überraschen, was Ihre Monheimer Lokalhelden rund um Handel, Gastronomie und Dienstleistung zu bieten haben. Und wenn Sie Ihren persönlichen Lieblingsartikel gefunden, bestellen Sie entweder einfach direkt online oder kaufen Sie ihn persönlich bei Ihrem Lokalhelden ganz in der Nähe ein!“ (ts)

 

BU: Schon über 150 lokale Anbieterinnen und Anbieter haben sich in Monheim am Rhein unter dem Logo der Monheimer Lokalhelden zusammengeschlossen. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

MEGA wird für Informationssicherheit ausgezeichnet

23.04.2018
Das ISMS-Zertifikat bescheinigt das Einhalten der strengen Auflagen der Bundesnetzagentur.

Monheim am Rhein. Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus. Umliegende Gebäude sind gefährdet. Die Feuerwehr kämpft sich unter Atemschutz vor. Alle Bewohner sind evakuiert. Wasserleitungen zerbersten unter der Hitze. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Wasser gefährliche Kurzschlüsse verursacht. Die MEGA ist informiert. Ein Experte des kommunalen Energieversorgers schätzt kurz vor Ort die Lage ein. Per Laptop stellt er die Verbindung zur Netzleitstelle der MEGA her. Gleich mehrere Codes und Passwörter sind einzugeben. Dann kann die Stromzufuhr für alle gefährdeten Gebäude abgeschaltet werden. Es ist zum Glück nur eine Simulation. Doch es könnte jeden Tag Realität werden. Dann ist das geschulte Notfallmanagement der MEGA gefragt. Dass dieses Team vorbereitet ist, zeigt ganz aktuell auch die Tatsache, dass die MEGA nun mit dem ISMS-Zertifikat ausgezeichnet worden ist. ISMS – das steht für Informationssicherheits-Managementsystem.

„Die Anforderungen an dieses Zertifikat sind vielfältig. Großer Wert wird auch auf die Datensicherheit gelegt. Da sind wir bestens aufgestellt. Und das ist mit Blick auf aktuelle Diskussionen, siehe etwa Facebook, gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betont MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck. Geschütze Kundendaten gehören ebenso zu den Anforderungen für das Zertifikat wie die grundsätzliche Betriebssicherheit. Unbefugter Zugriff muss unbedingt verhindert werden.

Sicherheitstüren. Mehrere unterschiedliche Codes sind auch hier einzugeben. Erst dann öffnet sich der Blick auf das digitale Herz der MEGA. Wir befinden uns in der Netzleitstelle. Auf großen Monitoren sind zum Beispiel Trafostationen und Straßenzüge zu sehen. „Nur ein kleines Team hat hierauf Zugriff. Auch das ist Teil unserer Sicherheitsaufwendungen“, erläutert Matthias Meliß. Der studierte Wirtschaftsingenieur ist der IT-Sicherheitsbeauftragte der MEGA.

Im August 2015 wurde ein verpflichtender IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur herausgegeben. Dieser musste von den Energieversorgern umgesetzt werden. „Natürlich war uns die Datensicherheit vorher schon wichtig. Doch nun galt es, mit einer Frist bis 2018 diese auch für die ISMS-Zertifizierung zu belegen“, sagt Matthias Meliß. Immer wieder gibt es Schulungen für das Team. Krisenmanagement wird geprobt. Offensichtlich mit Erfolg: Der TÜV Süd hat die Abläufe überprüft mit dem Urteil „Zertifizierung“.

So sehr sich die Verantwortlichen bei der MEGA über die Auszeichnung freuen – zurücklehnen werden sie sich nicht. „Das ISMS-Zertifikat wir alle drei Jahre überprüft. Für uns ist das ein stetiger Prozess für weitere Optimierungen“, so Matthias Meliß. (nj)

 

BU: MEGA-Geschäftsführer Udo Jürkenbeck (rechts) und IT-Sicherheitsbeauftragter Matthias Meliß zeigen nicht ohne Stolz die Urkunde. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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BOB-Ausbildungstour zu Besuch beim Arbeiter-Samariter-Bund

12.04.2018
Die Freiwillige Hilfsorganisation wirbt vor allem für ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Monheim am Rhein. 130 Jahre ist er alt – der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Doch die Jugendarbeit hält ihn jung. „Sie ist ein wichtiger Baustein bei uns“, erläutert Alexander Schumacher, hauptamtlicher Geschäftsführer des Kreisverbandes Mettmann. Der hat seinen Sitz an der Monheimer Krischerstraße 58-60. Nun besuchten Hans-Dieter Clauser, Hauptorganisator der Berufsorientierungsbörse (BOB), Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, die freiwillige Hilfsorganisation. Denn auch der ASB wirbt bei der BOB im Mai um Verstärkung. Vor allem ein Freiwilliges Soziales Jahr und Praktika werden angeboten. Und Unterstützung im Ehrenamt ist natürlich jederzeit willkommen.

Ausbildung in Erster Hilfe, Hausnotruf, Sanitätsdienste und Katastrophenschutz inklusive Wasserrettung – die Angebotspalette des Arbeiter-Samariter-Bundes ist groß. Rund 3.000 Mitglieder zählt der Kreisverband, 750 sind es in Monheim am Rhein. Auch wenn derzeit vor Ort keine Berufsausbildung stattfindet, sind doch Vermittlungen in größere Verbände möglich. Typische Ausbildungsberufe sind Rettungssanitäter, Altenpflege und Kaufmännisches. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des ASB und natürlich auf der Berufsorientierungsbörse.

Die BOB findet in diesem Jahr am Mittwoch, 16. Mai, von 11 bis 17 Uhr statt. In und vor der Langenfelder Stadthalle können Jugendliche aus Monheim am Rhein, Langenfeld und Leichlingen Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen aus der ganzen Region kennenlernen. In diesem Jahr gibt es 117 Aussteller, die 180 von rund 300 Ausbildungsberufen vorstellen. „Das ist ein neuer Rekord, wir sind absolut ausgebucht“, freut sich Hans-Dieter Clauser, der die Börse als Vorsitzender des Vereins BOB plus initiiert hat. Er erwartet bis zu 2.500 interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern. Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, die Langenfelder und Leichlinger Amtskollegen Frank Schneider und Frank Steffes sowie Landrat Thomas Hendele. (nj)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann übt vor Ort in der ASB-Geschäftsstelle mit Geschäftsführer Alexander Schumacher (rechts) Erste Hilfe an einer Puppe. Mit dabei sind auch ASB-Kreisvorsitzender Marcus Kupka (links), Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, und BOB-Hauptorganisator Hans-Dieter Clauser. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Norbert Jakobs
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Monheims Bahnen setzen auf das JobTicket

06.04.2018
Nach Abschluss des Kooperationsvertrags mit Bayer hofft BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann auf weitere Firmen.

Eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung kann nur mit einem gut angenommenen öffentlichen Personennahverkehr funktionieren. Die Infrastruktur dafür gibt es längst. Und sie wird weiter optimiert. Monheims Bahnen (BSM) werden bis Dezember zusätzliche 731.000 zu den bereits derzeit geleisteten rund 1,7 Millionen Kilometern pro Jahr fahren. Ein entsprechendes Konzept hat der Stadtrat im Dezember beschlossen. Teilweise könnte das Mehraufkommen auch durch die Rheinbahn übernommen werden. Vor allem die S-Bahn-Taktungen werden nochmals verbessert. „Das ist eine enorme Aufstockung unseres Angebotes. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass es auch entsprechend angenommen wird“, sagt BSM-Geschäftsführer Detlef Hövermann. Er setzt dabei auch auf das Modell des JobTickets. Dabei kooperieren Unternehmen mit Verkehrsbetrieben. Aktuelles Beispiel ist die Firma Bayer.

Rund 12.000 Beschäftigte des Unternehmens können demnächst das JobTicket in Anspruch nehmen. Auf Basis einer entsprechenden Vereinbarung mit den zuständigen Verkehrsbetrieben, unter anderem Monheims Bahnen, wird das Ticket dann deutlich ermäßigt angeboten. „Grundsätzlich kann jede Firma einen Vertrag mit uns abschließen. In Zeiten, in denen dringend an einer Verkehrswende gearbeitet werden muss, ist das genau das richtige Zeichen“, betont Detlef Hövermann. Eine entsprechende Kooperation kann sowohl für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) als auch für den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vereinbart werden. Auch übergreifende Tickettarife sind möglich. Unter anderem nutzen bereits UCB, Ecolab und die Monheimer Stadtverwaltung die Angebote.

Weitere Informationen gibt es bei Monheims Bahnen unter Telefon 02173 9574-12 oder per E-Mail.

 
   

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BOB-Tour zu Besuch bei Oxea

19.03.2018
Für das Chemieunternehmen mit neuem Verwaltungssitz an der Monheimer Rheinpromenade hat Ausbildungsförderung einen hohen Stellenwert.

Monheim am Rhein. Seit mehr als einem Jahr hat das Chemieunternehmen Oxea nun seinen Verwaltungssitz mit rund 110 Mitarbeitern an der Rheinpromenade 4a. Der Konzern setzt auf eine gute Nachwuchsförderung und bildet auch in Monheim am Rhein aus. Das hört Hans-Dieter Clauser, Hauptorganisator der Berufsorientierungsbörse (BOB), natürlich gern. Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Zimmermann und Estelle Dageroth, Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, machte er sich nun vor Ort ein Bild davon uns sprach auch mit zwei Auszubildenden.

Oxea ist weltweit aktiv mit insgesamt rund 1.400 Mitarbeitern. Der größte Standort mit der Hauptproduktionsstätte für beispielsweise Alkohole, Aldehyde oder Carbonsäuren liegt in Oberhausen mit 900 Arbeitsplätzen. Fünf Lehrberufe werden derzeit angeboten. In Monheim am Rhein ist es die Ausbildung zum Industriekaufmann/frau. Und genau das machen Nathalie Borosch und Sophie Hofferberth. Die beiden jungen Frauen sind sich einig: „Auch nach der Lehre bietet sich uns bei Oxea die große Chance der Weiterbildung.“ Genau darauf legt Ausbildungsleiter Gerald Mosel größten Wert. „Es ist uns wichtig, den Mitarbeitern optimale Perspektiven zu ermöglichen.“

Die BOB findet in diesem Jahr am Mittwoch 16. Mai, von 11 bis 17 Uhr, statt. In und vor der Langenfelder Stadthalle können Jugendliche aus Monheim am Rhein, Langenfeld und Leichlingen Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen aus der ganzen Region kennenlernen. In diesem Jahr gibt es 117 Aussteller, die 180 von rund 300 Ausbildungsberufen vorstellen. „Das ist ein neuer Rekord, wir sind absolut ausgebucht“, freut sich Hans-Dieter Clauser, der die Börse als Vorsitzender des Vereins BOB plus initiiert hat. Er erwartet bis zu 2.500 interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern. Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, die Langenfelder und Leichlinger Amtskollegen Frank Schneider und Frank Steffes sowie Landrat Thomas Hendele. (nj)

 

BU: BOB-Organisator Hans-Dieter Clauser (r.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann (Mitte) besuchten mit Estelle Dageroth (3.v.r.), Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung, Oxea. Empfangen wurden sie unter anderem von Ausbildungsleiter Gerald Mosel (2.v.r.) und Dr. Bernhard Herzog (4.v.r.), Executive Vice President Human Resources. Die beiden Auszubildenden Nathalie Borosch und Sophie Hofferberth (links und rechts vom Bürgermeister) erzählten von ihren Ausbildungsalltag. Mit dabei war auch Olaf Cramer (hinten) von der Agentur für Arbeit. Foto: Norbert Jakobs

 
   

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Ausbildungstour zur BOB startet in der städtischen Kita Max und Moritz

08.03.2018
Träger präsentieren sich bei Berufsorientierungsbörse am 16. Mai erstmals an einem gemeinsamen Stand.

Monheim am Rhein. Bilal Khabbate sitzt in einer Gruppe von Kindern, würfelt hier und pustet da und strahlt dabei über das ganze Gesicht. In der städtischen Kindertagesstätte Max und Moritz eine Ausbildung zum Erzieher anzutreten, war die richtige Entscheidung. Zum Auftakt der BOB-Tour besuchte Organisator Hans-Dieter Clauser mit Vertretern der Stadtverwaltung am Donnerstag, 8. März, seine Gruppe an der Oranienburger Straße.

Die Ausbildungstour vor der jährlichen Berufsorientierungsbörse (BOB), die am Mittwoch, 16. Mai, zum 13. Mal stattfindet, ist mittlerweile Tradition. Rund zehn Betriebe, die auch bei der Börse vertreten sind, präsentieren im Vorfeld ihre Berufsfelder. „In diesem Jahr haben wir bei der Tour zum ersten Mal eine Kita dabei“, freut sich Clauser. Bei der BOB wird die Monheimer Stadtverwaltung erstmalig nicht nur mit einem eigenen Stand, sondern auch mit einem Gemeinschaftsstand aller Träger der 17 Monheimer Kindertagesstätten vertreten sein. Die städtische Kindertagesstätte Max und Moritz unter der Leitung von Ane Jobe wird sich gemeinsam mit den anderen Einrichtungen und insgesamt drei Auszubildenden präsentieren.

Die Ausbildung in den Kindertagesstätten in Monheim und Baumberg ist durch eine Vereinbarung aller sieben Träger noch attraktiver geworden. Seit dem Start des neuen Kita-Jahrs im August ermöglicht eine freiwillige Förderung der Stadt allen Einrichtungen, angehende Erzieherinnen und Erzieher als Jahrespraktikanten oder im Rahmen einer praxisintegrierten Ausbildung (PIA) einzustellen. „Das bedeutet, dass man vor dem Anerkennungsjahr nicht erst ein Berufskolleg besuchen muss, sondern direkt in den Job einsteigen und somit Geld verdienen kann“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Das Besondere ist, dass wir das Konzept finanzieren, so dass es alle Träger in Monheim am Rhein gemeinschaftlich anbieten können.“ Darüber hinaus erläutert Simone Feldmann, Leiterin des städtischen Bereichs Kinder, Jugend und Familie, dass für die Ausbildung auch das nötige Personal zur Verfügung steht: „Man muss auch Zeit haben, die Auszubildenden zu begleiten – das machen wir möglich.“

Die Berufsaussichten als Erzieher oder Erzieherin in Monheim am Rhein sind hervorragend. „Wenn Stellen frei werden, versuchen wir natürlich, sie auch mit unseren Azubis zu besetzen“, berichtet Kita-Leiterin Ane Jobe. Zudem seien die Aufstiegschancen sehr gut. Bürgermeister Daniel Zimmermann weiß, dass diese Entwicklung anhalten wird: „Wir bauen allein in den kommenden fünf Jahren weitere zehn Einrichtungen, für die wir natürlich auch Personal benötigen.“

Die BOB findet in diesem Jahr am 16. Mai, von 11 bis 17 Uhr, statt. In und vor der Langenfelder Stadthalle können Jugendliche aus Monheim am Rhein, Langenfeld und Leichlingen Unternehmen aller Branchen sowie Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen aus der ganzen Region kennenlernen. In diesem Jahr gibt es 117 Aussteller, die 180 von rund 300 Ausbildungsberufen vorstellen. „Das ist ein neuer Rekord, wir sind absolut ausgebucht“, freut sich Hans-Dieter Clauser, der die Börse als Vorsitzender des Vereins BOB plus initiiert hat. Er erwartet bis zu 2.500 interessierte Schülerinnen, Schüler und Eltern. Schirmherren sind Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, die Langenfelder und Leichlinger Amtskollegen Frank Schneider und Frank Steffes und Landrat Thomas Hendele. Im nächsten Jahr findet die BOB am 15. Mai 2019 statt. (bh)

 

BU: Nisa (von links), Eslem und Gabriella spielen im Rahmen der BOB-Tour mit Organisator Hans-Dieter Clauser und Azubi Bilal Khabbate in der städtischen Kindertagesstätte Max und Moritz. Foto: Birte Hauke

 
   

Monheimer Merkur 2018 für Harald und Christof Mikat

12.01.2018
Bürgermeister Daniel Zimmermann ehrte die beiden klugen Köpfe hinter den Firmen TML Technik und TML Services.

Monheim am Rhein. Der Wirtschaftspreis „Monheimer Merkur“ ging dieses Jahr an Harald und Christof Mikat. Am Freitagabend, 12. Januar, überreichte Bürgermeister Daniel Zimmermann den beiden Preisträgern beim Neujahrsempfang des Treffpunkts Monheim am Rhein die von Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann gestaltete Skulptur.

Geehrt wurden damit zwei Persönlichkeiten, die in ihren Unternehmen gerade erfolgreich den Generationenwechsel gemeistert haben. Mit ihrer TML Technik GmbH, zu der sie 2007 noch die TML Services gründeten, sind sie seit bald 25 Jahren in Monheim am Rhein ansässig sind – und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten kräftig gewachsen. „Mit heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen etwa 80 Prozent in Monheim am Rhein beschäftigt sind, stehen die beiden für mittelständisches Unternehmertum im besten Sinne“, lobte Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Zusammen mit ihren Beschäftigten entwickeln und fertigen sie Maschinen, die von Monheim am Rhein in die ganze Welt verkauft werden. Sie haben Niederlassungen in Indien, China, Südafrika und der Ukraine aufgebaut.“

Gleichwohl mindere diese internationale Ausrichtung das soziale und gesellschaftliche Engagement der beiden ausgezeichneten Männer vor Ort in keiner Weise. Beide waren bei der Gründung der Monheimer „Familiengenossenschaft“ und dem Bau der von ihr betriebenen Kita „Talentschuppen“ maßgeblich beteiligt. Senior Harald Mikat ist Gründungsmitglied der Unternehmergemeinschaft Rheinpark und der Sohn und heutige Doppel-Geschäftsführer Christof Mikat engagiert sich ehrenamtlich in den Gremien der Industrie- und Handelskammer – unter anderem, indem er den Vorsitz im IHK-Regionalausschuss für Langenfeld und Monheim übernommen hat.

„Wer sich als Mittelständler in der globalisierten Welt behaupten will, muss sich spezialisieren und in der jeweiligen Nische besser sein als alle anderen“, unterstrich Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Mit ihren Spezialmaschinen für die Stahlindustrie ist es den beiden Preisträgern gelungen, solch ein spezialisiertes Marktsegment zu besetzen. Niemand sonst in der Welt baut Bagger und Bohrer, die den enormen Temperaturen in einem Stahlwerk in unmittelbarerer Nähe von Hochofenanlagen besser gewachsen sind als der in Monheim produzierte ‚Unidachs‘ oder der ‚Leonard-Ausleger‘.“

Der besondere Erfindergeist und Unternehmersinn der Preisträger sei allerdings auch deutlich geworden, als Sie zusammen mit Arne Bergmann von Jenoptik und Bert Schukat von Schukat electronik vor gut drei Jahren Monheims erste mittelständische Betriebskita eröffnet hätten, so der Bürgermeister. „Sie haben dort ein großartiges Betreuungsangebot für 50 Kinder geschaffen, dass nicht nur den Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch Monheimer Familien offensteht.“

Beide Preisträger nahmen die Auszeichnung sehr gerne entgegen und versprachen unter dem Applaus der Treffpunkt-Mitglieder, in ihrem Engagement vor Ort auch künftig nicht nachlassen zu wollen – dies gelte auch für die Kontaktpflege im Treffpunkt. Harald Mikat zeigte sich zudem begeistert über die Entwicklung, die neben dem von ihm gegründeten Unternehmen auch die Stadt seit 1993 und insbesondere in den letzten Jahren genommen habe.

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette. (ts)

 

BU: Bürgermeister Daniel Zimmermann (r.) mit den beiden Preisträger Harald und Christof Mikat sowie dem Treffpunkt-Vorstandsvorsitzenden Dirk Fleschenberg im Hintergrund. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Estelle Dageroth
Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

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Durchbruch für die Stadtmitte: Stadt plant Kauf von Rathaus-Center I und II

24.11.2017
Auch das Baumberger Einkaufszentrum soll durch die Stadt übernommen werden. / Der Stadtrat entscheidet am 20. Dezember.

Monheim am Rhein. In aufwändigen Verhandlungen und gestützt durch Gutachterverfahren für eine marktgerechte Preisfindung hat die Stadt in den letzten Monaten den Ankauf der beiden Monheimer Rathaus-Center-Komplexe und des Baumberger Einkaufszentrums am Holzweg vorbereitet. Mittlerweile besteht zwischen allen Beteiligten Handelseinigkeit. Demnach sollen im Januar 2018 die Einkaufscenter in beiden Stadtteilen den Besitzer wechseln. Das entscheidende Wort haben die Mitglieder des Stadtrats in ihrer letzten Jahressitzung am 20. Dezember.

Sowohl der Ankauf des Rathaus-Centers für 35 Millionen Euro von der Phoenix Development GmbH als auch der des Baumberger Einkaufszentrums für 1,6 Millionen Euro  von der Erbengemeinschaft Hunnenberg sollen durch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) erfolgen. In beiden Fällen bildet der Ankauf die Grundlage für im Anschluss geplante Veränderungen an den Immobilien. „Beide Einkaufszentren brauchen dringend neue Impulse durch Umbauten und Investitionen. Wir wollen die Attraktivität der Zentren durch das städtische Engagement sowohl für den Einzelhandel als auch die Bürgerinnen und Bürger wieder deutlich verbessern“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Um die Chancen und Risiken eines Rathaus-Center-Kaufs im Vorfeld abwägen zu können, wurde bereits ein Architekturbüro mit Planungen beauftragt, die nun deutlich zeigen, was in Monheims Mitte möglich ist. „Die Potenziale rund um die bestehende Bausubstanz sind riesig“, so Zimmermann. Falls der Stadtrat den Plänen zugestimmt, dürfen sich die Monheimerinnen und Monheimer gleich auf einen doppelten Durchbruch für die Innenstadt und ein vollständiges „Rathaus-Center Reloaded“ freuen. Geplant ist, künftig alle bisherigen Innenflächen des Centers in Verkaufsflächen umzugestalten. Die heutigen kreuzungsartig angelegten Innengänge würden damit komplett wegfallen und hierdurch viel größere, zusammenhängende Flächen mit zeitgemäßen Zuschnitten entstehen – Flächen, die in Monheim am Rhein inzwischen von attraktiven Interessenten hochnachgefragt sind, die aber derzeit überhaupt nicht angeboten werden können. Im Bereich Center II, südlich des heutigen Schelmencafés, über der Tiefgarage soll das Gebäude um zwei Büroetagen aufgestockt werden, wobei sich die Außenfassade an den bestehenden Giebelbauten daneben orientieren wird. Oben sind im Süden und Norden begrünte Gärten auf den bislang ungenutzt als öden Steinwüsten brachliegenden Flachdächern vorgesehen – sogar mit der Option auf Außengastronomie-Angebote.

Der im wahrsten Sinne des Wortes ganz große Durchbruch für die Stadtmitte soll zudem durch gleich zwei Schneisen geschlagen werden, die den bisherigen Riegel aufbrechen sollen, den das Rathaus-Center seit Jahrzehnten für den kompletten Bereich Heinestraße und Eierplatz bildet. Demnach sollen der Eierplatz und die dortige Fußgängerzone künftig über zwei offene Wege direkt mit dem Centerbogen und dem Busbahnhof verbunden werden – ohne Türen, ohne Schwellen oder sonstige Barrieren. Eine vollständige Öffnung zu beiden Seiten hin, die den Eierplatz vom ungewollten Hinterhof tatsächlich erstmals zum zentral gelegenen Platz erheben wird. „Ein großer Wurf und ein echter Befreiungsschlag, der seine Wirkung garantiert nicht verfehlen wird“ verspricht Thomas Waters, Stadtplanungschef im Rathaus, mit Blick auf die Pläne. Und die passen perfekt in den von Sommer 2018 bis Ende 2019 bereits ohnehin avisierten und in mehreren Bürger-Workshops gemeinsam vorbereiteten Umbau der Heinestraße. Mit im Gesamtpaket, dessen Kosten auf bislang rund 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt werden, ist auch die Verlegung der heute noch den Centerbogen kreuzenden Tiefgarageneinfahrt in Richtung Berliner Ring.

Beim reinen Investment eine Nummer kleiner aber ebenfalls von enorm großer Bedeutung sind die Pläne der Stadt mit dem Baumberger Einkaufszentrum. „Auch hier ist eigentlich seit Jahren klar, dass nur über Veränderungen und Investitionen eine Ertüchtigung des Zentrums für die Zukunft erfolgen kann“, beschreibt Estelle Dageroth als Leiterin der städtischen Wirtschaftsförderung die Ausgangslage. „Und jetzt haben wir tatsächlich die Chance zum  Kauf.“ Lange warten will die Stadt auch dort nach dem angestrebten Eigentümerwechsel nicht. Längst gibt es Pläne, dass auf dem Gelände der früheren Geschwister-Scholl-Schule neben einem Drogerie- auch ein neuer Edeka-Markt als Frequenzbringer und wichtiger  Nahversorger entstehen soll. Zudem gilt es natürlich, die Fußgänger-Passage mit dem spröden Waschbeton-Charme der 70er-Jahre in ein modernes Einkaufszentrum zu verwandeln, in das die so vielen in direkter und fußläufiger Nachbarschaft wohnenden Menschen nicht nur gerne kommen, sondern im dem sie bald auch ebenso gerne länger verweilen werden.

„Mindestens für das Rathaus Center ist dann vorgesehen, dass wir künftig auch das Center-Management übernehmen werden“, verdeutlicht Bürgermeister Daniel Zimmermann, dass es neben den Bauaktivitäten auch um die kluge Schaffung eines guten Angebotsmixes gehen wird. „Ein bloßes ‚Weiter so‘ ist an keinem der beiden Standorten geplant. Wir wollen jetzt die Weichen stellen, auf denen wir in beiden Stadtteilen hinsichtlich Zentralität und Nahversorgung in eine erfolgreiche Zukunft fahren werden“, so Monheims Verwaltungschef. Deshalb werden wir dem Stadtrat den Ankauf beider Einkaufszentren vorschlagen.“ Die erste öffentliche Beratung hierzu wird am 6. Dezember im Haupt- und Finanzausschuss stattfinden. Beginn im Monheimer Ratssaal ist dann um 16 Uhr. (ts)

 

BU: Bahnbrechend! Bürgermeister Daniel Zimmermann, Stadtplanungschef Thomas Waters sowie Estelle Dageroth und Isabel Port aus der Stadtmarketing-Abteilung mit den künftigen Plänen für das Monheimer Rathaus-Center. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Isabel Port
Citymanagement

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Die Monheimer Lokalhelden liefern jetzt direkt ins Haus

20.11.2017
Online informieren, lokal einkaufen – Händler, Dienstleister und Gastronomen beweisen ihre unschlagbaren Vor-Ort-Stärken.

Monheim am Rhein. Monheims Dienstleister, Gastronomie-Anbieter und Einzelhändler – das sind engagierte Frauen und Männer, mit deren gemeinschaftlichem Engagement die von allen Bürgerinnen und Bürgern gewünschten lebendigen Stadtteilzentren, erleuchteten Schaufenster und täglich neuen, attraktiven Angebote in direkter Nähe zum Wohnort erst möglich werden. Sie sind die Ansprechpartner, Kümmerer und Serviceanbieter. Für die Stadt sind sie die Monheimer Lokalhelden! Jetzt liegen sie mit ihren Service-Angeboten nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt.

Am Freitag, 17. November, ist unter der Adresse www.monheimer-lokalhelden.de eine von der Stadt bereitgestellte Online-Plattform für eben diese Heldinnen und Helden livegegangen. Als konsequente Erweiterung der bisher schon für das städtische WiFi-Portal und die Homepage geschaffenen digitalen Heimat wurde hier nun auch ein Lieferservice realisiert, der das Portal weit über den bisherigen Status einer reinen Präsentationsfläche hinaushebt. „Denn erst dieses Serviceangebot macht uns tatsächlich zu Helden“, betont Dirk Fleschenberg, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Treffpunkt Monheim und mit expert Hoffmann einer der ersten Monheimer Lokalhelden, die dem neuen Lieferservice nun tatsächlich mit voller Schubkraft Tempo verleihen. Mehr noch: expert Hoffmann stellt zum Startschuss sogar die Auslieferfahrzeuge.

„Das Einkaufsverhalten der Menschen hat sich durch das Internet stark verändert“, weiß auch Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Wir wollen vor allem unseren vor Ort agierenden Händlerinnen und Händlern helfen, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten.“ Denn an dem Wunsch nach einer lebendigen Innenstadt, mit attraktiven Geschäften und guten Service-Angeboten in direkter Nähe zum Wohnort hat sich auch mit dem neuen Konsumverhalten nichts geändert. Im Gegenteil, auch hier sind die Ansprüche eher gewachsen.

Mehrere hundert Händler, Dienstleister und Gastronomen gibt es im Stadtgebiet. Alle haben sie unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme, mit denen sie ihre Lagerbestände kontrollieren und verwalten, andere hatten hier bislang noch gar keine elektronische Unterstützung. Nun aber gilt für viele Produkte auf www.lokalhelden-monheim.de trotzdem von montags bis freitags das Versprechen: Wer bis 17 Uhr bestellt, bekommt seine Ware auf Wunsch noch am selben Tag nach Hause geliefert. Eine riesige Herausforderung – gerade auch logistisch. Um diese Herausforderung gemeinsam mit den Monheimer Lokalhelden meistern zu können, hat sich die Stadt mit der Firma Atalanda in Freilassing den nach ihrer Überzeugung kompetentesten Partner auf diesem Gebiet ins Boot geholt. Atalanda stellt die technische Plattform und dient damit unter anderem auch schon Städten wie Hamburg, Dortmund oder Wuppertal als Basis. „Diese Kompetenz und Erfahrung hat uns in den letzten Wochen bereits sehr gut getan“, betont Bürgermeister Zimmermann. Das Mitmachen bei den Monheimer Lokalhelden ist ganz einfach und für alle Gewerbetreibenden, die sich hier gerne präsentieren und damit Teil einer starken Gemeinschaft werden wollen, komplett kostenlos. Die Stadt finanziert das Gesamtprojekt mit 600.000 Euro.

„Unser Portal ist erst noch im Aufbau und wird sich jetzt in den nächsten Wochen rasant weiterentwickeln“, verspricht Citymanagerin Isabel Port. „Uns war es aber wichtig, den schnellsten unserer Heldinnen und Helden auch zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft schon das neue Lieferservice-Versprechen anbieten zu können. Weitere werden bald folgen.“

Nicht alles, was unter www.lokalhelden-monheim.de bestellt werden kann, ist Lagerware, daher gibt es zum Teil auch längere Lieferfristen. Und natürlich kann Ware ebenso online bestellt und dann persönlich in der Stadt abgeholt werden. Port: „Viele nutzen zum Start jetzt auch erstmal ‚nur‘ die deutlich verbesserten Präsentationsformen. Neben Fotos gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit, Imagefilme einzustellen. Viele Gastronomen werden hier bald ihre Speisekarten hochladen können. Alles wird noch wachsen. Und vielleicht wird am Anfang auch noch nicht alles perfekt klappen.“

„Doch wir sind auf dem absolut richtigen Weg“, ist auch Dirk Fleschenberg überzeugt. „Denn nur wir können Online und Nähe in so perfekter Kombination anbieten. Das unterscheidet alle jetzt unter dem blauen ‚M‘ vereinten Monheimer Lokalhelden von der sonstigen weiten Online-Shoppingwelt. Wir zeigen Gesicht. Unsere Türen stehen auch in der realen Welt offen. Und viele Kunden aus der gesamten Region vertrauen unseren Monheimer Leistungen schon seit Jahrzehnten. Wir sind persönliche Ansprechpartner – auch und gerade dann, wenn es ums Aus- und Anprobieren geht, oder falls es später doch mal eine Reklamation gibt. Wir leisten einen hundertfachen Vor-Ort-Service, den genau hier garantiert nur wir in dieser Form erbringen können.“

Davon ist man auch im Rathaus überzeugt. „Gute Geh- und Radwege, gepflegte Straßen, attraktive Plätze mit bestmöglicher Barrierefreiheit und ein attraktives ÖPNV-Angebot, für all das können wir als Stadt im Verbund mit unseren Tochtergesellschaften sorgen“, so Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Doch dieser mit öffentlichen Mitteln bereitgestellte Rahmen wird erst durch engagierte Händler, Dienstleister und Gastronomen mit Vielfalt und Leben gefüllt.“ Die Stadt Monheim am Rhein sagt deshalb „Ja“ zur Förderung lebendiger Stadtteilzentren und zur Stärkung ihrer örtlichen Akteure im Wettbewerb mit der Online-Konkurrenz im World Wide Web. Zimmermann: „Wir unterstützen die Monheimer Lokalhelden über unser Wirtschaftsförderungsteam somit sehr gerne bei ihrem wichtigen Beitrag zu einer attraktiven Stadt, in der wir alle gerne leben möchten.“

 

BU: Die Monheimer Lokalhelden zeigen Gesicht! Sie sind die vielen persönlichen Ansprechpartner vor Ort und liegen mit ihren Service-Angeboten jetzt nicht mehr nur einen Schritt, sondern auch nur noch einen Klick entfernt. Monheims große Vielfalt gibt es online gebündelt auf www.monheimer-lokalhelden.de. Grafik: Stadt Monheim am Rhein

 
   

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Thomas Spekowius
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Monheimer Haushaltsplan 2018 trägt die Handschrift von Tatkraft und Engagement

19.10.2017
Kämmerin und Bürgermeister rechnen mit einem Plus von 25 Millionen Euro – trotz zahlreicher Investitionen und der finanziellen Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern.

Monheim am Rhein. Zum achten Mal in Folge plant die Stadtverwaltung Monheim am Rhein auch das kommende Jahr wieder mit einem satten Haushaltplus von diesmal sogar rund 25 Millionen Euro abzuschließen. Ein Plus, das auch im Wegfall des sogenannten Kommunal-Solis begründet ist. Den ordentlichen Erträgen in Höhe von rund 389 Millionen Euro sowie Zinsüberschusserträgen von etwa einer Million Euro werden 2018 nach heutigen Berechnungen voraussichtliche Aufwendungen in Höhe von rund 365 Millionen Euro gegenüberstehen.

Auf die an diesem Mittwoch, 18. Oktober, im Rat erfolgte Einbringung des Haushalts durch Kämmerin Sabine Noll und Bürgermeister Daniel Zimmermann folgen in den nächsten Wochen nun die Haushaltsberatungen in den Fachausschüssen. Die endgültige Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2018 ist dann für die Stadtratssitzung am 20. Dezember vorgesehen.

Bevor Kämmerin Sabine Noll das neue Monheimer Zahlenwerk im Detail präsentierte, lud sie die zuhörenden Ratsleute und das Publikum im Ratssaal kurz zum Innehalten ein. „Ich möchte mit Ihnen gerne zunächst den Blick auf das richten, was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren erreicht haben. Weil wir uns manchmal an dem Erreichten gar nicht mehr richtig erfreuen, sondern danach suchen, was vielleicht doch noch fehlt, und wo vielleicht noch etwas zu kritisieren ist“, hob Noll an und zählte auf: „Wir haben schicke, sanierte Einkaufsstraßen in Monheim und in Baumberg. Wir haben eine sanierte Altstadt mit auflebender Gastronomie. Wir haben eine neue Kunst- und Musikschule, einen neuen Betriebshof und bauen eine neue Feuerwache. Wir haben sanierte Kanäle und Straßen – weitestgehend ohne Schlaglöcher, wie man aus manch anderen Städten kennt. Wir haben einen Rheinpark, voll mit repräsentativen Firmen und Bürogebäuden. Wir haben sanierte, moderne und kindgerechte Spielplätze und Schulhöfe, einen Schiffsanleger, die MonChronik und hierfür bald auch noch einen Aalschokker als Fischereimuseum. Wir haben ein neues Bürgerbüro, Beitragsfreiheit für Kinder in Kitas und dem Offenen Ganztag sowie ein modernes Glasfasernetz. Und vor allem haben wir eines: Ideen! – Kurz gesagt: Wir haben eine schöne, moderne Stadt, auf die wir stolz sein können. Und nicht zu vergessen: Wir haben eine sehr leistungsfähige Verwaltung“, so Monheims Kämmerin.

Diese enorme Leistungsfähigkeit spiegelt auch der aktuelle Haushaltsplan wieder. An geplanten Investitionshighlights zählte Bürgermeister Daniel Zimmermann unter anderem allein 32,1 Millionen Euro für Monheimer Schulbauprojekte im Jahr 2018 auf. Weitere 14,5 Millionen Euro werden in den Kanal- und Straßenbau fließen. Darin sind auch echte Schmuckstücke wie die künftige Freitreppe mit Rheinblick an der Klappertorstraße in Baumberg und die optische Freilegung des Areals rund um die Marienkappelle enthalten. Über 13 Millionen Euro werden in die städtische Feuerwehr investiert – für neue Fahrzeuge, die Erneuerung der städtischen Sirenenwarnanlage und natürlich in den beginnenden Neubau der Feuerwache. Rund 7,7 Millionen Euro sollen in den Ausbau des Sojus 7 fließen, 6 Millionen Euro in den Erwerb des Creative Campus als neuer Gewerbegebietsfläche. Weitere Millionen fließen in spannende Digitalisierungskonzepte unter dem Titel „Monheim 4.0“, in den Ausbau von Sportstätten, in neue Kinderspielplätze, in Kunstobjekte für den öffentlichen Raum, weitere WLAN-Hotspots und in die Planungen für das vorgesehene Haus der Hilfsorganisationen.

„Um all diese Projekte umsetzen zu können, ist geeignetes und motiviertes Personal erforderlich“, betont Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Trotz der Vielzahl von Projekten beinhaltet der Haushaltsplanentwurf dabei lediglich einen maßvollen Anstieg um 30 Vollzeitstellen.“ Sie sollen helfen, die im Rathaus entwickelten PS tatsächlich auf die Straße zu bringen. Denn auch für die Zukunft rechnet die Stadt weiter mit einer hochdynamischen Entwicklung, flankiert von einer entsprechenden finanziellen Ausstattung. Trotz enorm erhöhter Bautätigkeit sowie immer mehr anzuschiebenden Investitionen in zahlreichen Bereichen, und damit einhergehend auch erhöhter Personalausstattung, rechnet man im Rathaus für die Jahre 2019 bis 2021 mit ähnlich hohen Haushaltsüberschüssen wie 2018.

Zimmermann „Diese Prognosezahlen dürften vor allem denjenigen den Wind aus den Segeln nehmen, die immer wieder den Zweifel streuen, wann es denn vorbei sei, mit der guten finanziellen Entwicklung der Stadt. Gerne wird der Eindruck erweckt, man müsse die weitere Entwicklung bremsen. Hinter dieser Skepsis steht die Frage nach einer vermeintlichen Stunde Null: Was passiert, wenn Gewerbesteuereinnahmen ausbleiben? Wird die Stadt Monheim am Rhein irgendwann in die Situation zurückkehren, wie wir sie noch aus dem Jahr 2010 kennen? Politikerinnen und Politiker, die solche Fragen stellen, vergessen, dass wir seit 2012 daran arbeiten, die Entwicklung der Stadt auf ein neues Niveau zu heben. Seit dieser Zeit sind 2.500 neue Arbeitsplätze entstanden. Mehr als 330 zusätzliche Gewerbebetriebe haben sich in der Stadt angesiedelt. Die Infrastruktur wird auf Vordermann gebracht. Wenn wir Schulen sanieren, mit Differenzierungs- und Inklusionsräumen ausstatten, Räume für den Ganztag, Schulsozialarbeit und Schulpsychologie schaffen, dann tun wir das nicht für den Moment, sondern für die nächsten 30 bis 40 Jahre und darüber hinaus.“ Dabei seien alle Investitionen nachhaltig betonte Monheims Bürgermeister mit Blick auf neue und energiesparende Gebäude wie die städtische Kunst- und Musikschule. Auch andere Investitionen sicherten zudem den zukünftigen Wohlstand der Stadt. Als Beispiele nannte der Bürgermeister hier das Glasfasernetz und die neue Wohnungsbaugesellschaft, die künftig Mieteinnahmen erzielen wird. „Die Finanzmittel von mittlerweile rund 27 Millionen Euro für den Bau eines Glasfasernetzes machen aus der Stadt einen attraktiven und modernen Wohn- und Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig werden diese Investitionen, wie auch die in die künftige Wohnbaugesellschaft, bald eine Rendite abwerfen.“ Das Fazit des Bürgermeisters: „Monheim am Rhein kann nicht in frühere Zeiten zurückfallen. Viele der angestoßenen Entwicklungen sind unumkehrbar. Die Stadtverwaltung und ich werden daran arbeiten, auch die weiteren Entwicklungen der Stadt unumkehrbar zu machen. Jedem der fordert, es müsse eine Nummer kleiner gehen, Investitionen könnten auf später verschoben werden und man dürfe bloß kein zusätzliches Personal einstellen, sage ich: Wir tun genau das Gegenteil. Die Arbeit der Stadtverwaltung wird unter meiner Leitung niemals geprägt sein von Zauderhaftigkeit und Zukunftspessimismus, sondern von dem Wunsch, die Strategischen Ziele der Stadt zu erreichen, sowie von Tatkraft und persönlichem Engagement.“ Diese Handschrift, so Zimmermann trage auch der vorgelegte Haushaltsplan für 2018.

Dabei soll auch die Bürgerschaft entlastet werden. „Schon in der Vergangenheit haben die Bürgerinnen und Bürger von der finanziellen Stärke der Stadt Monheim am Rhein massiv profitiert“, betonte Bürgermeister Daniel Zimmermann und nannte als Stichworte die Kitagebührenfreiheit, die Abschaffung der OGS-Gebühren, die Bezuschussung des Mittagessens in allen Kitas und Grundschulen, niedrige Steuern und Gebühren sowie die Investitionen in ein modernes Glasfasernetz, den flächendeckenden WLAN-Ausbau und den Ausbau von Servicezeiten im Rathaus. An den Rat gerichtet erklärte Zimmermann am Mittwochabend: „Heute ist es an der Zeit, den Bürgerinnen und Bürgern eine weitere Entlastung zukommen zu lassen. Die Kämmerin und ich schlagen Ihnen mit der Einbringung des Haushaltsplans vor, die Hebesätze für die Grundsteuer A und B von derzeit 380 und 385 Punkten auf jeweils 360 Punkte zu senken. Von dieser Senkung werden alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, egal ob sie Mieterinnen und Mieter oder Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer sind. Auch Unternehmen, die ja ebenfalls grundsteuerpflichtig sind, profitieren von der Entlastung. Wir machen Ihnen diesen Vorschlag vor allem deshalb, weil wir durch die Abschaffung des Kommunal-Solis den erforderlichen Spielraum hierfür sehen.“ – Und in der Tat eröffnet diese Abschaffung der Stadt neue Spielräume. „Weitere Zahlungspflichten in Höhe von 161 Millionen Euro für die Jahre 2018 bis 2022 bleiben der Stadt nun erspart,“ betonte Monheims Bürgermeister. „Das ist Geld, das Monheim am Rhein gut gebrauchen kann. Es ist Geld, das Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in Monheim am Rhein in der Erwartung entrichten, dass es hier vor Ort in die Infrastruktur, in Schulen und Kindergärten investiert wird. Ich denke, es ist egal, welcher politischen Partei man im Einzelfall nahesteht und wie man das Ergebnis der Landtagswahl in den übrigen Politikbereichen beurteilen mag, über diese Entscheidung können wir uns alle freuen.“

Als ganz und gar unerfreulich bewertete Monheims Stadtoberhaupt hingegen das Ergebnis der Bundestagswahl mit Blick auf das Abschneiden der sogenannten Alternative für Deutschland. „Dass mit der AfD eine Partei in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, die national-völkische Denkweisen vertritt und rassistische Programmbestandteile formuliert, muss jeden Menschen mit Anstand und Moral erschrecken,“ mahnte Zimmermann. Auch in Monheim am Rhein habe diese Partei immerhin 2.400 Stimmen und 10,6 Prozent erhalten. Bei der Landtagswahl waren es 1.600 Stimmen und 8,2 Prozent. Das Stadtoberhaupt sieht Handlungsbedarf. „Die Stadt darf sich in ihren Integrationsbemühungen nicht ausschließlich auf die vermeintlich zu Integrierenden beschränken. Wir müssen auch den Teil der Mehrheitsgesellschaft in den Blick nehmen, der eine Integration von Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, deren Religionszugehörigkeit nicht katholisch oder evangelisch lautet, schlichtweg ablehnt.“ Der nun vorgelegte Haushaltsplanentwurf reagiere auf diese Herausforderung mit zwei neuen Stellen. Eine Personalstelle soll die bestehenden Integrationsaktivitäten im Bereich Ordnung und Soziales ergänzen, die andere Personalstelle erweitere das Themenfeld der Städtepartnerschaften um den Aspekt der interkulturellen Bildung. Zimmermann: „ Wir wollen Präventionsprojekte gegen politischen Extremismus entwickeln, vorhandene ehrenamtliche und hauptamtliche Akteure, die sich für Interkulturalität engagieren, vernetzen und unterstützen sowie im Bereich der Vorurteilsintervention und -prävention tätig werden.“ – Zwei von 30 neu geplanten Stellen für 2018, um gemeinsam weiter an einer Stadt für alle zu bauen, die nicht nur Monheims Kämmerin mit Stolz erfüllt, und deren Gesamtinvestitionen mit jedem Jahr weiter wachsen. (ts)

 

BU: In Monheim am Rhein läuft es weiter an sehr vielen Stellen rund – davon zeugt auch der jetzt von Kämmerin und Bürgermeister eingebrachte Haushaltsplan für 2018. Foto: Thomas Lison

 
   

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Thomas Zitzmann
stellvertretende Abteilungsleitung Wirtschaftsförderung und Tourismus

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Der Wirtschaftsstandort Monheim am Rhein präsentiert sich im ganz großen Kreis

04.10.2017
Beste Chancen auf erfolgreiches Wachstum – mit attraktiven Flächen zu äußerst lukrativen Gesamtkonditionen.

Monheim am Rhein. Gemeinsam mit Landrat Thomas Hendele präsentieren sich die Bürgermeister und obersten Wirtschaftsförderer der Städte im Kreis Mettmann auch dieses Jahr wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Expo Real in München.

Für die Stadt Monheim am Rhein sind neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch Thomas Zitzmann vom Team der städtischen Wirtschaftsförderung sowie die beiden obersten Stadtplaner im Rathaus, Thomas Waters und Robert Ullrich, mit vor Ort. Im Messegepäck hat das Monheimer Quartett neben dem mit 260 Punkten günstigsten Gewerbesteuerhebesatz in ganz NRW auch zahlreiche konkrete Angebote für Geschäftsansiedlungen, zum Beispiel im Entwicklungsbereich Creative Campus, und viele attraktive Pläne zur künftigen Innenstadtentwicklung, für deren Realisierung die wirtschaftsstarke Stadt Monheim am Rhein auf der Suche nach attraktiven Partnern ist.

Die Expo Real ist die europaweit größte Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen. Sie läuft vom 4. bis 6. Oktober. Der Kreis und die kreisangehörige Städte, Vertreter der örtlichen Sparkassen sowie weitere Mitaussteller und Sponsoren stellen hier gemeinsam Liegenschaften, Projekte und Investitionsmöglichkeiten vor. Das gemeinsame Motto ist zugleich Einladung: „Invest in ME!“

Die Expo Real bietet dabei mehr als 1.900 Ausstellern aus 35 Ländern die Möglichkeit, Kontakte zu Investoren, Kollegen und Geschäftspartnern zu pflegen und neue Netzwerke zu knüpfen. Aus den europäischen Nachbarländern, aber auch aus Asien und den USA weilen bis Freitag Messegäste, Aussteller, Projektentwickler, Immobilienunternehmen, Kapitalanleger, Fonds-Gesellschaften, Städte und Regionen in der bayerischen Landeshauptstadt. (ts)

 

BU: Der Kreis Mettmann präsentiert sich an seinem Messestand unter dem Motto „Invest in ME!“ Foto: Thomas Zitzmann

 
   

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Katharina Brand
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Leinen los und ein herzliches Willkommen an der Promenade des Neanderlands

29.09.2017
Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht – Hunderte Gäste stießen auf der MS Loreley an.

Monheim am Rhein. Der Monheimer Schiffsanleger ist eingeweiht. Am Donnerstag durchschnitten Landrat Thomas Hendele und Bürgermeister Daniel Zimmermann gemeinsam das Band zur Freigabe der imposanten Landebrücke, die nun 70 Meter in den Rhein hineinragt.

Gut 350 Gäste, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Baufirmen, von Reedereien und Tourismusverbänden, Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe sowie die beiden Ehrenringträger Martin Brüske und Karl König und zahlreiche Monheimer Ratsleute feierten an Bord der MS Loreley diesen besonderen Moment, den auf Einladung der Stadt auch über 150 Bürgerinnen und Bürger miterleben durften.

„Wer hätte gedacht, dass aus der im Jahr 2010 unter ein paar alteingesessenen Monheimern entstandene Idee, die alte Fährverbindung zwischen Monheim und Dormagen wieder aufleben zu lassen, am Ende solch ein 1,4 Millionen Euro schweres Projekt erwachsen würde“, erinnerte Bürgermeister Zimmermann bei seiner Deckansprache nochmal an die kleinen Anfänge des Anlegers. „Als 2012 der Fährverkehr tatsächlich wieder aufgenommen wurde, haben sowohl der Landrat als auch ich damals das Versprechen gegeben, dass wir den Verein gemeinsam mit der Realisierung einer Anlegestelle unterstützen würden.“ Wie sich schnell herausstellte ein ziemlich mutiges Bekenntnis, bekannten Landrat und Bürgermeister jetzt noch einmal gemeinsam schmunzelnd. Denn schnell stellt sich heraus, dass das flache Monheimer Rheinufer eine weitaus größere bauliche und damit auch finanzielle Herausforderung darstellen würde, als zunächst angenommen. „Das heutige Volumen war so definitiv nicht absehbar“, gestand Hendele. Doch das gemeinsam finanzierte Ergebnis ist beeindruckend. „Es ist ein schöner Tag für die Stadt Monheim am Rhein. Aber es ist auch ein genauso schöner Tag für den Kreis Mettmann und das Neanderland“, betonte der Landrat an Bord der MS Loreley. „Ich bin auch äußerst stolz auf diese freundliche Begrüßungsschild am Anleger – ‚Herzlich willkommen an der Promenade des Neanderlands‘ – das ist einfach ein ganz toller Begriff, den die Stadt hier prägt. Unsere gemeinsam entwickelte Dachmarke ‚Neanderland‘ kommt gut an. Die Touristenzahlen in vielen Kreisstädten sind steigend. Der Neanderlandsteig war ein Riesenschritt für uns. Die Menschen wandern gerne. Und nun können sie sogar mit dem Schiff zu uns kommen. Das ist wunderbar.“

Und die Promenade des Neanderlands ist dabei, sich noch weiter herauszuputzen, damit in Zukunft noch viel mehr touristische Gäste den großen Steg nicht nur zum Ablegen, sondern eben auch zum Anlanden, und damit für den Einstieg ins Neanderland, nutzen werden. Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann verwies in dem Zusammenhang auf die zahlreichen touristischen Ausbauaktivitäten der Stadt, die nächste Erweiterung der MonChronik mit einem Fischereimuseum in Baumberg, das Herausputzen der Altstadt. Und er erwähnte zudem das bereits im Bau befindliche Hotel, die Rheinkiesel-Wohnbauten, die vorgesehene Stadthalle, die Freilegung der Marienkapelle und den Bau einer großen Panoramatreppe direkt am Rheinufer. „Unsere Monheimer Skyline wird sich in den nächsten Jahren weiter sehr zum Positiven hin verändern“ versprach der Bürgermeister – und die künftigen Schiffsgäste werden es beim An- und Ablegen weiter staunend mitverfolgen können. (ts)   

Hintergrund: Am Rheinstrom-Kilometer 714 können ab sofort selbst die größten Fluss-Fahrgast- und Hotelschiffe bis zu einer Gesamtlänge von 135 Metern anlegen. Zudem haben am neuen Anleger die Monheimer Ausflugsfähre „Piwipper Böötchen“ und die Einsatzboote von Feuerwehr und DLRG ihren festen Platz am heimischen Rheinufer gefunden. Die Gesamtkosten für das Projekt lagen bei rund 1,4 Millionen Euro.

 

BU: Ein Stück Monheimer Stadt- und Schifffahrtsgeschichte, Landrat Thomas Hendele (l.) und Bürgermeister Daniel Zimmermann geben den neuen Monheimer Anlegesteg frei, der nun das Band zwischen dem Rhein und der Promenade des Neanderlands bildet. Foto: Thomas Spekowius

 
   

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Planungsgruppe präsentiert Varianten zur Umgestaltung von Heinestraße und Eierplatz

19.09.2017
Bericht fasst Ergebnisse der zweiten Bürgerwerkstatt zusammen.

Monheim am Rhein. Mehr Spiel- und Sitzmöglichkeiten und ein belebtes Ei – die Bürgerinnen und Bürger, die im Juni und im August an zwei Bürgerwerkstätten teilgenommen haben, haben für die Zukunft der Heinestraße und des Eierplatzes klare Vorstellungen. Nach einem ersten Workshop am 8. Juni stellte die Planungsgruppe MWM am 30. August verschiedene Gestaltungskonzepte zur Diskussion. Die Ergebnisse wurden nun in einem weiteren Bericht veröffentlicht.

Um Heinestraße und Eierplatz umgestalten und aufwerten zu können, hatte die Stadt zunächst ein Gutachten in Auftrag gegeben. Ziel ist es nun, festgestellte städtebauliche Defizite auszubessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und Leerstände zu aktivieren. In der Bürgerwerkstatt Anfang Juni sammelten rund 40 Teilnehmer vor Ort an verschiedenen Abschnitten der Heinestraße Ideen, die im Anschluss präsentiert wurden. Auf Basis dieser Ideen wurden nun Varianten entwickelt und bei einer zweiten Veranstaltung mit rund 30 Teilnehmern diskutiert. Die Ergebnisse stehen ab sofort auf der städtischen Internetseite zur Verfügung. Als nächstes diskutiert der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Verkehr über die Varianten. (bh)

 

BU: Mögliche Umgestaltung des Eierplatzes. Abbildung: Planungsgruppe MWM

 
   

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Hotel-Rohbau an der Rheinpromenade wird mit Richtfest gefeiert

31.08.2017
Haus der Gruppe Choice Hotels mit Sport-, Wellness- und Büroflächen soll am 1. April 2018 seine Pforten öffnen.

Monheim am Rhein. Weite Hallen, hohe Glasfronten und ein herrlicher Blick auf den Rhein – noch fehlt die Einrichtung, doch schon der Rohbau des Hotels an der Rheinpromenade 2 lässt erahnen, dass sich Besucherinnen und Besucher hier künftig sehr wohl fühlen können. Nach dem Spatenstich im Oktober vergangenen Jahres trafen sich am Donnerstag, 31. August, Entwickler, Betreiber, Bauunternehmer und Vertreter der Stadt zum feierlichen Richtfest.

Das u-förmige Hotel- und Bürogebäude, das gerade zwischen der alten Fassabfüllanlage und dem einstigen Shell-Verwaltungsgebäude entsteht, verfügt auf 5.900 Quadratmetern Brutto-Grundfläche über 178 Zimmer und wird die Marke „Comfort“ der Gruppe Choice Hotels tragen. Übernachten können hier sowohl Geschäftsleute, als auch Touristen. „Wir haben in dieser Hinsicht viel Potenzial“, erklärt Bürgermeister Daniel Zimmermann beim Richtfest. In den vergangenen fünf Jahren wurden in Monheim am Rhein 2.500 neue Arbeitsplätze geschaffen; ein Plus von 17 Prozent. „Die letzten vier Grundstücke im Rheinpark haben wir jetzt auch für Firmen reserviert, insgesamt werden dort rund 600 weitere Menschen arbeiten. Die ersten Bauprojekte sollen dort noch in diesem Jahr beginnen“, kündigt Zimmermann an. Bislang haben viele Firmen besuchende Geschäftspartner oder Mitarbeiter von außerhalb in umliegenden Städten untergebracht. Das soll sich zukünftig ändern.

Doch auch für Touristen stehen die Türen des Hotels in der Drei-Sterne-Superior-Kategorie bald weit offen. Neben der Anlegestelle, die am 28. September eröffnet wird, locken die neu gestaltete Altstadt und das im Bau befindliche Aalfischereimuseum zahlreiche Besucherinnen und Besucher nach Monheim am Rhein. „Und wir werden weiter in die Tourismusförderung investieren“, verspricht Zimmermann.

Betreiber des Hotels wird das Place Value Hotelmanagement, ein Betrieb der BHKV Hospitality. „Wir entwickeln hier unter dem Motto ‚Rheingold‘ ein Arthotel, in dem die Kunst in den Mittelpunkt gerückt wird“, erklärt BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer. „Oft kann man sich schöne Kunstwerke nicht leisten. Kunst sollte aber jedem Menschen Spaß machen können.“ Die Zimmerdecken sollen deshalb alle im Stil der Freskenmalerei gestaltet werden. Dabei schauen Hotelbesucher von ihrem Bett allerdings nicht auf religiöse Motive, sondern Bilder mit lokalem Bezug, die den Standort Monheim ins Bewusstsein rücken. Derzeit läuft ein Kunstwettbewerb.

Im rechten Gebäudeflügel ist Platz für Büros. Auf allein 2.500 Quadratmetern wird der Monheimer Sportpark hier außerdem sein Angebot erweitern – inklusive Spa- und Wellnessräumen mit Außenbereich hoch über dem Rhein. „Wir feiern in diesem Jahr unser 20-jähriges Bestehen und freuen uns sehr auf den nächsten großen Schritt und die Zusammenarbeit mit dem Hotel“, erklärt Inhaberin Susanne Klein.

Entwickelt wurde das Monheimer Hotelprojekt von der Düsseldorfer LO-projekts GmbH unter der Leitung von Rainer Kohl – in Monheim am Rhein bereits durch den Umbau von Schloss Laach bekannt. Als weiterer Partner beteiligt sich auch die Düsseldorfer DIVAG unter Leitung von Roland Hardy an der Realisierung. Die hierfür neu gegründete Projektgesellschaft firmiert nun unter dem Namen DIVAG LO7 GmbH & Co. KG.

Im Frühjahr soll das Hotel fertig sein. Übernachtungen nach dem 1. April 2018 können im Internet schon jetzt gebucht werden. „Scheuen Sie sich nicht, bis dahin werden wir auf jeden Fall fertig“, ist sich Rainer Kohl sicher. Bürgermeister Daniel Zimmermann schließt seine Ansprache mit den Wünschen, dass „dieses Hotel immer voll sein möge. Viel Erfolg für die weitere Bauzeit!“ (bh)

 

BU: Zehn Monate nach dem ersten Spatenstich ist der Rohbau fertig. Bürgermeister Daniel Zimmermann (v.l.n.r.), Prokurist Sven Hoveling und Polier Dirk Hütter von der Baufirma Köster, Sportpark-Inhaberin Susanne Klein, BHKV-Geschäftsführer Martin Kemmer, Rainer Kohl und Roland Hardy von der DIVAG LO7 stoßen beim Richtfest darauf an. Foto: Birte Hauke

 
   

OHG-Schüler besuchen bei „Klimareise“ umweltfreundliche Unternehmen und Gebäude

10.07.2017
Im Rahmen des Landesprojektes lernen Jugendliche Klimaschutz vor Ort kennen.

Monheim am Rhein. Sonnenenergie, Elektromobilität, Eisspeicher für die Wärmeversorgung – im Bereich Klimaschutz sind einige Unternehmen in Monheim am Rhein sehr engagiert. Im Rahmen des Landesprojekts „Klimareise“ haben Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums in der vergangenen Woche Unternehmen und Gebäude besucht und dabei einiges gelernt.

„Die Klimareise ermöglicht Schülern, den Facettenreichtum des Klimaschutzes vor Ort zu entdecken“, erläutert der städtische Klimaschutzmanager Georg Kruhl. Die Jugendlichen besuchen Unternehmen, die versuchen, CO2-Emissionen zu reduzieren, Maßnahmen zur Energie- oder Ressourceneffizienz umzusetzen oder andere Programme zur Förderung des Klimaschutzes zu entwickeln. Die Aktion wurde von Klimaschutzmanagern in ganz NRW entwickelt und wird vom Umweltministerium unterstützt. In ganz NRW beteiligen sich 18 Städte und Kreise an der Aktion. Monheim am Rhein ist zum ersten Mal dabei.

Beim kommunalen Energieversorger MEGA lernten die Schüler der Klassen 8 und 9 anhand der installierten Photovoltaikanlage die Stromerzeugung mit Sonnenenergie kennen. E-Bikes und Elektroauto brachten darüber hinaus anschaulich die umweltschonende Fortbewegungsmöglichkeit durch Elektromobilität näher. An der zweiten Station, der Firma Ecolab, wurde die Wärmeversorgung des Gebäudes durch Solarenergie und Umweltwärme demonstriert – mit Hilfe des größten Eisspeichers der Welt. Die energieeffiziente Wärmeversorgung mit einer Gasabsorptionswärmepumpe war schließlich am neuen Gebäude der Musik- und Kunstschule Thema. (bh)

 

BU: Beim kommunalen Energieversorger MEGA informierten sich die OHG-Schüler über die Stromerzeugung mit Sonnenenergie und Elektromobilität. Foto: Georg Kruhl

 
   

Erfolgreicher Wirtschaftsdialog mit Unternehmerdelegation aus dem polnischen Malbork

05.07.2017

Mitte Juni begrüßten Bürgermeister Daniel Zimmermann und die städtische Wirtschaftsförderung 13 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork zu einem fünftägigen Besuch in Monheim am Rhein. Die Gäste aus Monheims Partnerstadt waren mit dem Ziel ins Rheinland gekommen, sich über die lokale Wirtschaft zu informieren und neue Geschäftskontakte zu knüpfen. Dementsprechend standen zum Beispiel Besuche bei Monheimer Unternehmen auf dem Programm – der Hilgers Transport GmbH, der Biermanufactur und der Konditorei Busch GmbH. Mit Unterstützung des polnischen Generalkonsulats in Köln gab es zudem Gespräche mit polnischen Familienunternehmen in Düsseldorf und Neuss. Sie berichteten über ihre Erfahrungen in Deutschland und konnten den Gästen zahlreiche Tipps für das Deutschlandgeschäft mit auf den Weg geben.

Besonders wertvoll für die Unternehmerinnen und Unternehmer aus Malbork waren zwei Business-Speeddating-Veranstaltungen. Hier konnten sie sich etwa 50 Unternehmen aus Monheim am Rhein und der Region vorstellen und Möglichkeiten für gemeinsame Geschäftsbeziehungen ausloten. Die Gespräche waren sehr vielversprechend und so bahnt sich in mehreren Fällen bereits eine Zusammenarbeit an. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle Beteiligten mit dem Besuch in Monheim am Rhein.

Anbei finden Sie eine Übersicht über die Malborker Unternehmen und deren Ziele für Geschäftsbeziehungen nach Monheim am Rhein. Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, vermittelt die städtische Wirtschaftsförderung gerne. Wenden Sie sich dazu bitte an Herrn Dr. Hahn, Tel. 02173 951-613, E-Mail.

 

BU: Die Gäste aus Malbork bei ihrem Besuch bei Konsul Stanislaw Hebda in Köln. Foto: Christoph Hahn

Teilnehmer der Unternehmerdelegation aus Malbork

 
   

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Thomas Zitzmann
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Stadtentwicklungsgesellschaft beabsichtigt Kauf des Creative Campus von UCB

27.06.2017
Neue Firmenansiedlungen auf erweitertem Areal geplant. UCB soll langfristig prägend bleiben.

Monheim am Rhein. Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Stadt Monheim am Rhein strebt an, den von der Firma UCB Pharma GmbH südlich der Alfred-Nobel-Straße betriebenen „Creative Campus Monheim“ vollständig als neue Eigentümerin zu übernehmen. Der angebotene Kaufpreis für den Campus soll 24,5 Millionen Euro betragen.

Die Bestandsflächen auf dem „Creative Campus Monheim“ sind fast restlos belegt. Sie wurden von UCB unterstützend durch die Stadt in den letzten Jahren beworben und vermarktet. Viele hochqualifizierte Menschen und Unternehmen aus dem großen Bereich der innovativen Gesundheitswirtschaft, die den gegenseitigen Austausch und das Nutzen von Synergien suchen, haben sich hier erfolgreich angesiedelt. Gearbeitet wird in einem stetigen kreativen Austausch und zum gegenseitigen Nutzen, aber natürlich auch bei vollem Respekt des Wettbewerbsschutzes und der jeweiligen unternehmerischen Privatsphäre. Nun steht die Erschließung neuer Flächen an. „Eine solche Erweiterung trifft aber nicht mehr das eigentliche Kerngeschäft von UCB“, erläutert Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Deshalb möchten wir mit einer geplanten Erweiterung des Areals auch die Bestandsflächen übernehmen. Dafür wollen wir eine weitere städtische Tochtergesellschaft, die ‚Creative Campus Monheim GmbH‘ gründen. Wir machen UCB ein sehr langfristiges Mietangebot und wollen den ‚Creative Campus Monheim‘ auch in Zukunft in enger Kooperation mit UCB weiterentwickeln und weitere Firmenansiedlungen aus der Pharma- und Biotechnologie realisieren,“ betont Monheims Bürgermeister.

„Wir begrüßen das sehr konkrete Angebot der Stadtentwicklungsgesellschaft, das auch die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Campus-Konzepts beinhalten muss“, kommentiert Antje Witte, Projektleitung Creative Campus Monheim im Hause UCB. „Der klar zum Ausdruck gebrachte Wunsch, unser Unternehmen unbedingt als langfristige Mieterin am Creative Campushalten zu wollen, trifft das Interesse von UCB an diesem sehr attraktiven Standort.“

Laufen die anstehenden Verhandlungen wie geplant und stimmen die jeweiligen Entscheidungsgremien bei UCB zu, wäre eine tatsächliche Übernahme des Creative Campus Monheim zu Beginn des Jahres 2018 möglich. Die Ausgangslage für die angestrebte Weiterentwicklung könnte wohl kaum besser sein: Der Campus liegt verkehrstechnisch geradezu ideal zwischen den Ballungszentren Köln und Düsseldorf. Über den direkten Autobahnanschluss sind im Radius von 35 Kilometern gleich zwei internationale Flughäfen sowie zwei ICE-Hauptbahnhöfe erreichbar. Zahlreiche Pharma- und Biotechunternehmen, von Start-ups über Medienagenturen und Beratungsunternehmen bis hin zu Marketing- und Vertriebsservices haben sich daher in der Vergangenheit bereits vom Campus-Konzept überzeugen lassen. Die vorhandene Infrastruktur mit Büros, Laboren und Lagerräumen wird von umfangreichen Service-Leistungen wie dem Campus-Bistro und -Café, einem Kindergarten, Hundetagesstätte sowie der Übernahme von Reinigungsleistungen und ausreichend Parkplätzen flankiert. Die ansiedlungsfreundliche Politik der Stadt und die günstige Gewerbesteuer tragen ihr Übriges zum Erfolg bei.

 

BU: Luftbild Creative Campus Monheim

 
   

NRW-Kommunal-Soli könnte bald Geschichte sein

14.06.2017
Von jedem Monheimer Steuereuro würden damit künftig wieder 20 Cent im Stadtgebiet verbleiben.

Monheim am Rhein. Bei den Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen nordrhein-westfälischen Landesregierung verdichten sich in Düsseldorf die Anzeichen dafür, dass der von der letzten Landesregierung vor vier Jahren eingeführte sogenannte Kommunal-Soli in Kürze wieder abgeschafft wird. Für Monheim am Rhein, das von allen Städten in NRW am stärksten durch die Zusatzabgabe belastet wurde, bedeutet das eine jährliche Ersparnis von rund 30 Millionen Euro. Entsprechend groß ist die Erleichterung im Monheimer Rathaus über die angekündigte Entscheidung aus Düsseldorf.

„Der Kommunal-Soli hat Solidarität von Anfang an nur vorgetäuscht, weil er in Wahrheit lediglich die wenigen noch wettbewerbsfähigen Kommunen bestraft hat“, urteilt Bürgermeister Daniel Zimmermann. „Die Stadt Monheim am Rhein hat auch ohne den Kommunal-Soli bereits 80 Prozent ihrer Gewerbesteuereinnahmen in den kommunalen Finanzausgleich abgeführt. Diese Abführungspflicht wird auch nach der geplanten Abschaffung des Kommunal-Soli fortbestehen. Wir meinen, dass das genug Solidarität ist. Unsolidarisch, wie die alte Landesregierung uns unterstellen wollte, waren wir nie.“

Kein Flächenland in der gesamten Republik verlangt im Durchschnitt mehr Gewerbesteuer von seinen Betrieben als das Land Nordrhein-Westfalen. Allein der Stadtstaat Hamburg ist als Wirtschaftsstandort noch teurer. Doch Wettbewerb ist wichtig – das sieht man offenbar auch im künftigen Düsseldorfer Landtag bald wieder mehrheitlich so. Zimmermann: „Die Kommunen in NRW waren durch den Kommunal-Soli zuletzt von den steuerlichen Bedingungen in anderen Bundesländern und dem europäischen Ausland abgekoppelt.“ Die Einschätzung des Monheimer Bürgermeisters, dessen Kommune in den Jahren 2014 bis 2017 mit 103,7 Millionen Euro fast ein Drittel der Belastungen für den Kommunal-Soli alleine schultern musste: „Die Abschaffung des Kommunal-Solis wird es allen Kommunen im Land wieder leichter machen, den Wettbewerb mit anderen Standorten außerhalb NRWs zu führen.“ Die für die Wiederherstellung der kommunalen Wettbewerbsfähigkeit notwendige Abschaffung sei zudem auch enorm wichtig für das Gerechtigkeitsempfinden der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Zimmermann: „Sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Unternehmen, die in Monheim am Rhein Steuerzahlungen leisten, erwarten, dass die Stadt dieses Geld vor Ort ausgibt – für Investitionen in Bildung, Infrastruktur und gute Standortbedingungen. Wenn uns dafür künftig von jedem Monheimer Steuer-Euro wieder 20 statt zuletzt nur noch 10 Cent bleiben, empfinde auch ich das als durchaus gerecht und angemessen.“

 

BU: Investitionen der Öffentlichen Hand in einen attraktiven und modernen Standort ziehen meist auch private Investitionen von Unternehmen und Immobilien-Eigentümern nach sich. Und auch wettbewerbsfähige Steuersätze gehören zum attraktiven Gesamtangebot einer Kommune im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dass die Städte in NRW durch den Wegfall der Kommunal-Soli-Abgaben wohl bald wieder für solche eigenen Investitionen gestärkt werden, wird in Monheim am Rhein mit erfreut zur Kenntnis genommen. Foto: Stadt Monheim am Rhein / Thomas Lison

 

Terminkalender

Keinen Termin mehr verpassen: Hier erhalten Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen.

Termine

18.12.2018
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
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08.01.2019
Info-Nachmittag "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 14-16 Uhr.
Mehr erfahren

10.01.2019
Sprechstunde "Alt hilft jung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 9-12 Uhr.
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14.01.2019
Informationsveranstaltung zu aktuellen Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht
Informationsveranstaltung der IHK zu Düsseldorf, 9-13 Uhr.
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16.01.2019
Tagesseminar "Existenzgründung"
Veranstaltungsreihe des Startercenters NRW beim Kreis Mettmann, 8.30-16.30 Uhr.
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31.01.2019
Webinar "Strategische Personalarbeit für KMU"
Webinar des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, 10 Uhr.
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Info-Nachmittag "Existenzgründung"

18.12.2018

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Handwerkskammer Düsseldorf
Georg-Schulhoff-Platz 1
40221 Düsseldorf

Zur Webseite
 
   

Info-Nachmittag "Existenzgründung"

08.01.2019

Diese kostenfreie Veranstaltung dient zur ersten Orientierung und richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die zunächst allgemeine Informationen benötigen.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf

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Sprechstunde "Alt hilft jung"

10.01.2019

Der Verein ALT HILFT JUNG NRW e.V. - ein Zusammenschluss ehemaliger Führungskräfte der freien Wirtschaft - berät gemeinsam mit dem STARTERCENTER NRW kostenfrei Existenzgründerinnen und Existenzgründer und bestehende Unternehmen. Die individuellen Termine dauern ca. eine Stunde.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

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Informationsveranstaltung zu aktuellen Änderungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht

14.01.2019

Auch zum Jahreswechsel 2018/2019 ergeben sich wieder zahlreiche Neuerungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Die Änderungen haben Auswirkungen auf die Außenhandelspraxis der Unternehmen. Für Praktiker ist es wichtig, von den Änderungen zu erfahren, diese zu bewerten und zu prüfen, ob sie für das eigene Unternehmen wesentlich sind und einer innerbetrieblichen Berücksichtigung bedürfen. Die IHK Düsseldorf bietet deshalb mehrere Informationsveranstaltungen an.

Den umfangreichen Themenkatalog sowie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier. Das Teilnahmeentgelt beträgt 130 Euro für IHK-Mitglieder. Weitere Informationen erhalten Sie bei Jacqueline Salierno (IHK zu Düsseldorf), Tel. 0211 3557-363, E-Mail.


Hotel Am Wald
An der Alten Ziegelei 4
40789 Monheim am Rhein

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Tagesseminar "Existenzgründung"

16.01.2019

Das Leistungsangebot umfasst das praxisorientierte Basisseminar zur Existenzgründung sowie kostenfreie Folgeberatung. Im Tagesseminar werden folgende Themen angeboten: Businessplan/Geschäftskonzept; rechtliche Rahmenbedingungen und Anmeldeformalitäten; persönliches und fachliches GründerInnenprofil; Steuern, Versicherungen und Standortfragen; Umsatz-, Kosten-, Rentabilitäts- und Liquiditätsplanung; Kapitalbedarf, Finanzierung und finanzielle Fördermöglichkeiten.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie hier, weitere Informationen erhalten Sie unter kreis-mettmann.de.


Kreishaus Mettmann
Düsseldorfer Straße 26
40822 Mettmann

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Webinar "Strategische Personalarbeit für KMU"

31.01.2019

Investitionen in die strategische Planung, Suche, Entwicklung und Führung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen sich aus – und sind gerade in Zeiten von Fachkräfteengpässen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Doch viele Kleinbetriebe haben nur wenig Zeit und kein Fachpersonal für eine professionelle Personalplanung. Im Webinar des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) erfahren Sie, was eine strategische Personalarbeit beinhaltet und wie Sie ganz konkret erste Schritte gehen können.

Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung sowie eine Übersicht mit weiteren Webinar-Terminen finden Sie hier.






 
 
 
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